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E_1928_Zeitung_Nr.032

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 DER T E X A C O T R A N S P O R T CRITERIUM DE TOURISME PARIS-NICE KLASSE B. 5000 ccm LAMBERJACK auf „POPOL" SAURER 6 CYLINDER 20 PERSONEN KLASSE C, 3-5000 ccm GAUDERMAN auf „VIRGINIE" SAURER, 4 ZYL 2^ 10 PERSONEN EX-AEQUO MIT MAGNETO & LICHTANLAGE SCINTILLA ' Deposltärei BASEL:Frltz Meyer A.-Q. BERN: A. Järmann CHUR: Hegner & Co. DELSBERQ: C. Brechet- Peter GENF: E. Stucker * Co. LA CHAUX - DE- FONDS: Carburants, S. A. LAUSANNE: Dufey A Demartlnes LUGANO: Figli di Antonio Primavesi LUZERN: AmbUhl & Bachmann MARTIGNY: E.Gay NEUENBURG: Carburants S. A. ST. GALLEN: Weber, Huber & Co. ZÜRICH: Weber, Huber * Co. Keine Beeinträchtigung der Qualität. Das von The Texas Company (U.S. A.) hergestellte Schmieröl ist nicht nur aus ihren eigenen Quellen gewonnen und In ihren eigenen Werken raffiniert, sondern es wird audi durdi ihre eigenen Röhren, ihre eigenen Tankwaggons und ihre eigenen Schiffe befördert. Alles gesdiieht, was erforderlidi ist, um das Fabrikat vor jeder fremden Berührung zu bewahren und die Erhaltung dieser unvergleichlidien Qualität zu gewährleisten. Die erheblichen Mittel der Gesellschaft bedeuten eine Garantie für die Verbraucher und beweisen das allgemeine Vertrauen, das man der Qualität des Texaco-Oels entgegenbringt. Treten Sie dem Kreise der Texaco-Freunde bei und nehmen Sie teil an den Vorzügen, die das klare, durdisichtige, goldfarbige Texaco-Oel gewährt. Verlangen Sie das Texaco- Motor-Oel in -den Garagen mit einem roten Stern und dem grünen T. Generalvertreter für die Schweiz: EDGAR J.BOURGEOIS, Dipl. Ing. 9, Avenue Dapples - LAUSANNE - Tel. 50.45 TEXACO MOTOR OIL Joshua Arbenz Dufouretrasse 24 Tel. Hott.25.22 ^WM)#

1928 AUTOMOBIL-REVUE AUS DEM Die Schatten... Auf der Anklagebank sitzt das Schicksal. Die einzelnen Menschen und ihre Wege wechseln, aber die Gewalten kehren immer wieder: Hass, Neid, Ruhmsucht, Gier...Das ist wie ein Rad. Manch einer träumte in jungen Tagen von einer reichen Zukunft und von Olück, das ihm in die Hände fallen sollte. Er streifte nächtelang mit lebenshungrigem Herzen durch die Gassen, drückte sich in das Dunkel der Häuser, damit man den abgeschossenen Mantel nicht sehe und starrte zu den hellerleuchteten Fenstern des Theaters empor, hinter denen die Schatten jener Welt emporstiegen, die das Ziel seiner Wünsche war. Er stand an den grossen Plätzen und sah die Automobile vorbeirollen mit angehauchten Scheiben und dahinter wieder die Schatten... Die Jahre brachten nur harte Arbeitstage, Entbehrungen, aber nie das Glück. Die Schatten verfolgten ihn. Und da suchte er sein Schicksal zu zwingen, eignete sich, was er nicht auf ehrlichem Wege erreichen konnte, auf andere Weise an. — So einer sass jüngst auf der Anklagebank, irgendwo, das tut nichts zur Sache. Hatte achtzehn Vorstrafen auf dem Kerbholz, Variationen zwischen einem Tag und achtzehn Monaten. Er war auf der Stufenleiter des Lebens bis zum Prokuristen einer kleinen Fabrik emporgeklommen, ohne dass jedoch der grosse Sprung nach oben je gelungen wäre. Seine Delikte raubten ihm die Stellung. Er stand wieder vor dem Nichts. In seinem Hass und Trotz erlag er seiner Sucht. Er wollte sich einen Tag lang ausleben — den grossen Herrn spielen, Auto fahren! Am 11. Januar unternahm er vier Fahrten. Teils aHein, teils in diesbezüglicher Geseilschaft. Der Taxichauffeur präsentierte eine Rechnung von 85 Franken. Der Angeklagte machte sich mit der Bemerung aus dem Staube, die Rechnung werde vom Geschäfte beglichen und gab die Adresse seines früheren Prinzipals an. Dann verlor er den Kopf. Am nächsten Tage hetzte er die Gläubiger gegen seinen ehemaligen Brotherrn. Telegraphisch. Die Spesen im Betrage von über 25 Franken Hess er ebenfalls zu Lasten des Geschäftes buchen. Acht Tage darauf wurde er verhattet, vorerst noch in einer andern Sache. Während der Untersuchungshaft tilgte er seine Schuld bei der Post. Das Gericht trug den Milderungsgründen der Verteidigung Rechnung und anerkannte auf eine Gefängnisstrafe von einem Monat, abzüglich drei Wochen Untersuchungshaft. Der Staatsanwalt hatte eine sechswöchige Gefängnisstrafe wegen Betruges plädiert, v. Anerkennende Leser sind für die Redaktion eines Blattes nicht nur ein Beleg dafür, dass der Redakteur mit der Führung seines Blattes auf dem richtigen Wege ist, sondern sie bilden auch einen Ansporn, inskünftig noch Besseres zu leisten; selbst ein Wort der Kritik fällt meist auf guten Boden. Aus einer uns dieser Tage zugehenden Zuschrift eines Lesers, der seit 1905 Abonnent unseres Blattes ist, entnehmen wir mit Freude folgende Stelle: «Habe während meiner 17jährigen Tätigkeit für Saurer A.-G. als auswärtiger Monteur in allen Ländern Eruopas die «Automobil-Revue» durch meine Frau immer zugeschickt bekommen, war ich in den Steppen Russlands oder in den weissen Nächten Skandinaviens oder im schönen Spanien unter blühenden Orangen und rankenden Weintrauben oder im Balkan bei rumänischen oder serbischen Bauern, immer sehnte ich mich mit meinen mir bekannten Landsleuten auf das Erscheinen der «Automobil- Revue». Ich wünsche auch fernerhin Ihrem Blatt ruhmvollen Erfolg. Es möge in alle Weltteile fliegen und verkünden, dass wir schlichten Schweizer auch Automobile bauen, die nicht stürmisch und heissblütig im Charakter sind, aber zäh, zuverlässig und treu wie ein rechter Schweizer.» Frankreich, das Land mit den billigsten Taxis. Beim Besuche grosser Städte ist die Benützung der Taxis schon aus Gründen der Zeitersparnis gewissennassen eine Notwendigkeit. Es dürfte daher die Leser der «Automobil-Revue» zweifellos interessieren über die, in einzelnen bekannten Städten zur Anwendung gelangenden Taxispreise, näheres zu erfahren. Beginnen wir mit Paris. Der dortige Fahrpreis ist folgendermassen festgesetzt: 1 Franken die ersten 400 m und 25 cts. für weitere 200 m. New-York: 15 Cents für die erste Viertelsmeile und 5 Cents für weitere Viertelsmeilen. Europas Zukunft — Amerikas Gegenwarf Arbeiter auf dem Wege in die Fabrik in Europa und in Amerika! London: Für die ersten zweidrittels Meilen 0 sh 6 und für jede weitere dritteis Meile 0 sh 3. Berlin: Für die ersten 532 m 0.35 RHk. und für die weitern 132 m 0,05 KMk. Madrid: Für die ersten 300 m 0,60 Pesetas und für weitere 333 m 0,20 Pesetas. Rom : Für die ersten 660 m 1,50 Lire und für weitere 275 m 50 Centesimi. Führen wir die verschiedenen Währungen und Längenmasse der grössern Uebersicht wegen auf den französischen Franken und die Kilometereinheit zurück, so ergeben sich für eine Taxisfahrt von 10 km mit 4 Passagieren folgende Auslagen; Paris Fr. 13.— Bruxelles » 16.— Berlin » 25.— Rom •» 26.15 Madrid » 26.35 Londoa » 29.40 New-York > 34.80 Frankreich, und vor allem Paris, erfreut sich demnarch des billigsten Taxispreises und dies trotz der bekannten Eleganz und Sauberkeit der französischen Taxis. Kein Wunder, dass sich ein jeder Reisender, der die französische Kapitale besucht, in so ausgiebiger Weise der Taxis bedient. J. K, Bücher und Zeitschriften Handbuch des Reichsverbandes der Automobil- Industrie. (Typentafeln für Personenwagen, Lastwagen, Omnibusse, Sonderfahrzeuge, Motorräder, Seitenwagen, einbaufähige Aggregate.) Band III, Herausgegeben vom Reichsverband der Automobil- Industrie und vom Deutschen Automobil-Händler- Verband. 1928. Deutsche Verlagswerke Strauss,- Vetter & Co., Berlin C. 2. Preis M. 3.90, für Versand und Verpackung M. 0.50 Zuschlag. Das auf Kunstdruckpapier hergestellte und mit einem lederimitierten Umschlag versehene Werk enthält die Abmessungen, Gewichte und sonstigen Angaben der Fahrgestelle sowie die Abbildungen der verschiedenen Karosserien der in Deutschland und Oesterreich hergestellten Kraftfahrzeuge. Type 1928.' Von berufener Stelle bearbeitet, gibt das vorliegende Buch in seiner ausserordentlich übersichtlichen Form einen vollständigen Ueberblick über die deutschen und österreichischen Kraftfahrzeugtypen des letzten Jahres. Es wird jedem Fachmanne und jedem am Kraftfahrzeugwesen irgendwie Interessierten von grösstem Nutzen und sehr willkommen sein. Dass die Tafeln auf alle wissenswerten technischen Einzelheiten eingehen, die man gewöhnlich, in der Fachliteratur und auch auf Firmen-Prospekten nicht findet und da die Daten für die Fahrzeuge nach dem einheitlichen Schema und in gleicher Reihenfolge gegeben sind, die einerseits eine vorzügliche Vergleichsmöglichkeit der einzelnen Konstruktion nen untereinander geben, andererseits aber auch ein ungemein schnelles Auffinden gewünschter Anzeigen gewährleisten, dürfte das vorliegende Werk für jeden Betrieb und für jede Dienststelle, deren Tätigkeit praktisch oder theoretisch auf dem Gebiete des Kraftfahrzeugwesens liegt, ein unentbehrlicher Berater sein. Die typographische Ausstattung kann als mustergültig bezeichnet werden. Quelle 6 cylindres ferail mieux? IJ PARIS AUXERRE TONTAINEBLEAU SAULIEU < CHALON5s.S.< MACON < LYONrt VIENNE VALENCE < AVISNÖN SENS l Ainsl que l'atteste le procis-verpal etabli par le colonel Ferrus, President de la Commission de /* 1'Automobile Club de France : Mardi 13, M. Alfred Tchernousky, aecompagnä de M. de Corvala et de deux autres passagers, parti de Paris quelque peu avant le lever du soleil avec sa voiture personnelle pesant 1600 kg. ä vide et 1950 en Charge, arriva ä Nice ä l'heure du dlner et revint ä Paris, vers la fin de l'apres-midi de Mercredi. On lit dans le rapport of/iciel : •Ce trajet a ete effectue : ! EN PRISE DIRECTE .i'ä 1 exclusion de toute autre vitesse en marche avant, '"les pignons des autres vitesses itant enleves. Les »cötes ont ete montees sans faire patiner l'embrayagc. "Carburant ordinaire du commerce. Les scelles "apposes avant le depart ont ete reconnus intacts "ä l'arrivee. Un commissaire designi par 1'A.C.F. «a aecompagn« le vihicule pendant tout le trajet. "Au retour la voiture aussit6t conduite au laboratoire "de 1'A.C.F. y est restee toute la journee du 15. "Dans la matinee du 16,fl a iti proeeeli a des essais "sur route. sous la direction du colonel Ferrus, au 'cours desquels la voiture n'a pas presenW de vibrations anormales" Dans la journee du 15, le colonel Ferrus avait verlfii que la voiture etait conforme en tous points aux Certlficats des Mines de toutes les 12 eh. Hotchkiss. Les essais sur routes ont donne une vitesse moyenne contrölee de 88, 766 km. ä l'heure. A Tunis, une voiture fit il y a 15 jours, les 1080 km. du rallye ä la moyenne de 72 km. ä l'heure (record toutes cateeories). C'&äient des : \2 chi HOTCHKXSS BRK3NOLES S:P» «lS4CH.£lY»EES,p sind so gut wie ausgeschlossen Nagelsdiutz Nägel, Glassplitter und spitze Steine brauchen Sie nicht m--hr zu fürchten, wenn Sie den neuen COIMT1NEIMTAL- NAGELSCHUTZ montieren. Passform unerreicht durch richtige Stärke und Breite Vorteil im Einkauf durch niedrige Tarif preise bietet Pour tous renseignements, demandea de catalogues et s'adresser ä l'Agent gen6ral pour la Suisse: essaia, E. Maurer, Geneve Bd. des Tranchees, 50 ZÜRICH Caoutchouc-CompagnieA.-G. GENF Talstrasse 15, .scnanzennoi' Bd. James Fazy, 10 Zu beziehen in allen einschlägigen Geschäften oder direkt I