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E_1928_Zeitung_Nr.038

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3237 25.854.63 Differenz

3237 25.854.63 Differenz + 23 +1.356.10 Zunahme der Einfuhr 1.111.852 Einfuhren im ersten Quartal 1928. Die Zahl der eingeführten Einheiten vermehrte sich um 923 Stück, von 3237 auf 4160. Für das Automobil allein ist der Stückzahlzuwachs 1107. Die Vereinigten Staaten von Amerika belegten wiederum mit einem Einfuhrwert von 8779501 Franken, d. h. mehr als der Hälfte des Gesamteinfuhrbetrages der ersten drei Monate, den ersten Platz. Sie behaupten diese Stellung schon seit dem ersten Quartal 1927. Grossbritannien hat Frankreich den zweiten Rang entrissen, indem es seine Einfuhren an Motorzwei- -und -dreirädern ohne Lederüberzug (Kategorie a) beinahe verdreifachte. Das Einfuhrkontingent von Frankreich hat sich von 23 % auf 13,5 % vermindert. Auch Italien steht einer Verminderung seines Kontingentes von 3 251991 auf 1079395 Franken gegenüber. Belgien, das im fünften Rang figuriert, verdoppelte beinahe seine Einfuhrziffer des ersten Quartals 1927. Deutschland und Oesterreich haben ihre Einfuhrwerte ebenfalls erhöht. Unsere 'Ausfuhren im ersten Quartal. 1928 verteilen sich auf 42 Länder, gegenüber 30 im entsprechenden Quartal des Vorjahres. Sie ergeben folgendes Bild : wird die Gesellschaft ihren bisherigen Abnehmern nicht gerne die Konkurrenz der Stücke q kg Wert in Fr. Total S.B.B, im Benzin-Verschleiss vor die Nase Deutschland a 22 558.82 549.508 gesetzt haben, allein bei derartigen geschäftlichen Transaktionen heisst es entweder —i d 2 21.30 22.000 e 1 15.00 15.000 f 75.96 107.392 ... oder, wird das Geschäft von der einen Gesellschaft nicht akzeptiert, so.stehen sofort^ sis "gegenüberstehen. Das Wort «Benzin- Dingen stets mit einer gewissen Dosis Skep- g 14.38 13.040 706.940 Österreich a 10 33.85 35.742 genügend andere zur Verfügung. f 223.82 68.699 Monopol » ist heute auch nicht zum erstenmal g 7.46 2.190 106.631 Zweifellos haben auch militärische Ge-, .gesprochen worden; der heutige Benzinpreis Frankreich a 54 134.41 118.949 Sichtspunkte in der Schaffung dieser S.B.:B-A< 4st zwar durch den, Zoll bereits verdoppelt, f 50.61 97.997 Benzinstationen eine gewisse Rolle gespielt. dass sich aber dessenungeachtet in- und ausserhalb der Bahnkreise mancher in dem Ge- g 2 55 217.001 Der Bund hat bekanntlich erst vor kurzem Italien a 1 2.75 3.455 f 139.86 45.536 48.991 beschlossen, bei Kehrsatz eine neue Gross-: . danken wiegt, der Automobilist könne noch Belgien a 1.35 1.361 Tankanlage einzurichten; die Schaffung von; etliche Lasten mehr tragen, ist zur Genüge f 262.63 313.635 314.996 200 Tankstellen im Gebiet wichtiger Bahn- .bekannt. A Holland a 3 17.73 21.000 f 9.73 11.446 32.446 Grossbritann. a 9.85 9.003 Ausfuhr im ersten Quartal 1928. ', f 514.30 474.576 483.579 Spanien a 6 7.77 7.402 Spanien ist unser bester Kunde geworden' f 34 1.124.49 718.473 725.875 und hat seine Einfuhren im vergangenen Schweden a 3 4,3-45.149 Quartal, verglichen mit dem ersten Quartal' f 22.73 26.904 32.053 des Jahres 1927, beinahe verdreifacht. Im Polen a 65 850 f 9.83 22.542 23.392 letztgenannten Quartal führte Spanien für Tschechoslow. a 4 5.27 5.100 eine Viertelmillion Produkte der schweizerischen Motorfahrzeugindustrie ein, im ersten f 465.92 608.872 713.972 Südafrika a 63 800 Quartal 1928 steht es bereits mit einem Betrage von 775 875 Franken-an der Spitze der f 17 226 1.026 Nied.-Indien a 18 351 f 5 96 447 Abnehmer. Seine Bezüge entiallen zur Hauptsache auf die Kategorie f, d. h. auf Automo- Uruguay a 3 120 f 3.81 3.181 3.301 bile und Chassis im Stückgewicht von mehr 1 Portugal f 12 323.13 187.330 187.330 Dänemark f 4.47 5.391 5.391 als 1600 kg. Deutschland hat sich in erster Finnland a 11 150 Linie durch seine bedeutenden Einkäufe an' f 4.14 4.614 4.764 Motorzwei- und -dreirädern ohne Lederüberzug, mit 706 940 Franken, den zweiten Platz Ungarn a 1 1.80 1.700 f 4.71 7.4009.100 erobert, während es noch am Ende des ersten Jugoslavien f 77 875 875 63 1.518.34 Differenz +110 +3.817.08 Zunahme der Ausfuhr 3.504.874 Holland a 1 1.00 900 c 1.14 500 • f 48 674 g 6 80 2.154 Die Zusammenarbeit zwischen Bahn und ©Österreich a 81 27.40 22.940 Auto ist an dieser Stelle schon häufig betont b 5 20 worden. In dieser Richtung bewegt sich ein d 8 96.69 72.550 f 2 44,24 38.609 Vertrag, der dieser Tage zwischen den S.B.B, g 3.49 1.472 135.591 und der Schweizer Vertretung einer grossen Tschechoslow. 1 61 758 758 ausländischen Benzin - Gesellschaft abgeschlossen wurde. Türkei a 22 50 50 Schweden f 2 26 26 Ungarn _f 52 55!) 559 Es existieren in unserem Lande Tausende von Benzin-Zapfstellen; zu Stadt und Land, 1. Quart. 1928 a 2347 3.011.94 2.850.031 b 17 89.21 66.710 bis hinauf in die entlegensten Bergdörfer o 127 937.82 466.620 und Passstrassen begegnen wir den überreich gesetzten Benzin-Säulen, so dass für d 984 10.807.13 4.011.578 0 510 7.220.57 4.099.411 weitere Einrichtungen dieser Art vorerst keine f 159 4.332.99 3.191.784 g 47.61 26.928 Notwendigkeit vorliegt. Trotzdem haben die h 4 37.12 19.695 Bundesbahnen beschlossen, im Laufe der 1 12 236.34 79.988 15.712.745 nächsten Jahre etwa 200 Bahnstationen mit 1. Quart. 1927 a 1248 1.378.43 1.343.883 Tankstellen zu versehen. b 26 72.22 58.402 Das Benzin kommt aus dem Ausland per c—i 1963 23.903.98 13.198.608 14.600.893 Bahn, es wird in der Hauptsache auf dem Schweizer Bahnnetz zu den Grossabnehmern in die Tanks gebracht, von dort aus wird dasselbe meist durch Spezial-Motor-Wagen an die einzelnen Zapfstellen und Lager verteilt. So wurde es bisher gehalten; nichts beweist aber, dass es in Zukunft nicht anders sein könnte; der Riesenbedarf an Benzin könnte vielleicht früher oder später rationeller durchwegs mittels Motorlastwagen verschleisst werden. Diese Möglichkeit hat nun offenbar in den Erwägungen der S.B.B, eine Rolle gespielt, denn einer der Hauptpunkte des Vertrages schreibt vor, dass das Benzin an die zukünftigen 200 S. B. B.-Tankstellen per Bahn geliefert wird. Dass im Bereich der Bahnstation ein bestimmtes Bedürfnis für Benzin-Versorgung besteht, liegt auf der Hand, man denke an die zahlreichen Personen- und Last-Autos, die der Bahn Zuibringerdienste leisten und die sich ganz gerne an Ort und Stelle ihres regelrechten Haltes versorgen. Die Benzingesellschaft, welche den Vertrag mit der Bahn abschloss, wird allerdings^ mit gemischten Gefühlen an denselben herangegangen sein, denn ein Bedürfnis für die Errichtung von weiteren 200 Benzin-Zapfstellen liegt, wie gesagt, zurzeit nicht vor;- wir haben eher zuviel derartiger Tank-: Stationen im Lande als zu wenig. Zudem 1. Quartal 1928 a 106 781.72 763.385 d 2 21.30 22.000 e 1 15.00 15.000 f 64 4.495.54 3.581.468 g 21.86 15.285 4.397.138 173 5.335.42 1. Quartal 1927 a 38 38.59 47.285 c—i 25 1.479.75 844.979 892.264 O-^ S.B. Bulgarien f 1.47 2.467 2.467 Quartals 1927 im siebenten Rang stand. Rumänien f 7.51 12.629 12.629 Grossbritannien tauschte seinen zweiten Egyplen f 1 C3.28 56.906 56.906 Platz gegen den vierten Platz ein. Brasilien Algerien a 1 25 gleitet vom dritten in den neunten Rang zurück, Oesterreich vom vierten in den elften f 1.38 2.703 2.728 Marokko f 1.73 3.131 3.131 Ostafrika a 2 2.00 2.600 und Italien vom fünften in den fünfzehnten. f 57.82 31.635 34.235 Auf der andern Seite steigt Deutschland, wie Japan f 2 117.14 74.450 74.450 wir soeben gesehen haben, vom siebenten in U..S.A. f 33.98 120.825 120.825 Brasilien f 3 236.92 162.761 162.761 den zweiten und Frankreich vom elften in Argentinien f 61.38 65.944 65.944 den siebenten Rang. Die Tschechoslovakei Chili f 4.32 3.150 3.150 hat sich durch grössere Käufe von Automobilen und Chassis im Stückgewicht von mehr Peru f 5 295 295 Bolivien f 1.10 2.003 2.003 als 1600 kg den dritten Rang unter unsern Austral. Buna f 4.27 3.920 3.920 Canada a 17 120 120 Auslandsmärkten zugelegt. Grossbritannien, Ltthauen, Belgien, Frankreich, Portugal, Brasilien, die Estland f 9 300 300 Vereinigten Staaten und Oesterreich belegen Westafrika f 4.70 5.650 5.650 in der genannten Reihenfolge den 4.-9. Rang. Columbien f 13.77 9.385 9.385 Ozeanien f 1 74 74 Das Jahr 1928 wird, vorausgesetzt, dass sowohl Einfuhr als auch Ausfuhr in gleichem Brit-Indien f 1.87 1.322 1.322 Wecker. Detroit f 1.20 1.887 1.887 Masse zunehmen, ein Rekord jähr werden und Norwegen f 2.42 2.276 2.276 wiederum sich den Beträgen nähern, die un- Venezuela t 9 638.00 312.570 312.570 ser Aussenhandel im Jahre 1916 zu verzeichnen hatte. Rlt. Das Projekt einer Rawylstrasse ist von -den Gemeinden Siders und Randogne dem Walliser Regierungsrat unterbreitet worden. Das Projekt sieht die Konstruktion einer vom Bahnhof in Montana-Vermala ausgehenden und nach Rawyl führenden Strasse vor, die in die Strasse von der Lenk einmünden würde- + AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N° 38 ils Benzinhandlef stationen liegt bestimmt im Interesse der Landesverteidigung. Die S. B. B. werden das Benzin von ihren Stationen zum jeweiligen Tagespreis, liefern, das Bahnpersonal ist mit der Abgabe beauftragt, es erhält für den Verkauf einen bestimmten Prozentsatz. In Kreisen der Bundesbahnen rechnet man, dass, wenn einmal dieser Benzinhandel richtig floriert und sich die Voraussetzungen, welche an denselben geknüpft sind, erfüllen, den Bundesbahnen eine Jahreseinnahme von 1,3 Millionen Franken erwachse. Soweit sich die S.B.B, darum bemüht, ihren Bahnen Transporte zu sichern, wird die einheimische Geschäftswelt das hierauf abzielende Bestreben verstehen, ob es nun hierzu aber gerade notwendig ist, dass die Bahnen dem privaten Benzinhändler und Steuerzahler eine schwerwiegende Konkurrenz zu machen, ist eine Frage für sich. Der Absatz der hunderttausend Tonnen Benzin, welche der private Handel bisher durchführte, wird sich durch die Konkurrenz der S. B. B. kaum vergrössern. Das Benzin, das an den Bahnstationen abgezapft wird, wird die Geschäftswelt des ganzen Landes weniger verkaufen können, und es ist verständlich, wenn unsere Handelskammern sich diesen neuen Geschäftszweig der Bahnen noch etwas kritischer besehen. Uebrigens heisst es hier: Wehre den Anfängen. Bereits tritt die S. B. ß. als Auto- Camionneur in Form der « Sesa» auf, jetzt sucht sie sich in den Benzin-Handel einzudrängen, wer weiss, ob nicht morgen oder übermorgen beschlossen wird, auf dem Stationsgelände Garagen und Reparatur-Werkstätten einzurichten. Vielleicht sehen wir einen findigen Bundesbähnler später einmal als smarten Automobilhändler funktionieren. Ob die Rechnung stimmt, dass wenn die Bahnen als Benzin-Händler auftreten, sie sich dadurch die grösseren Transporte sichern, steht noch keineswegs fest; dem Bundesbahn-Konkurrenten könnten die sonstigen Benzinlieferanten, welche die S. B. B.-Benzin-Stationen nicht füllen, dadurch eine empfindliche Schädigung verursachen, dass sie inskünftighin ihre Benzintransporte noch viel mehr als bisher per Auto verfrachten. Man sieht also, dass dieser bahnamtliche Benzinhandel zum mindesten zwei Seiten hat. Wir Automobilisten müssen derartigen Von der zukünftigen Sanetsch-Strasse. Man schreibt uns: Es ist erfreulich, dass Sie sich so energisch für das Sanetsch-Projekt einsetzen; Sie haben damit allerdings in ein Wespennest gestochen, denn jede neue Alpenstrasse berührt die Interessen der Bahnen auf das Empfindlichste; der Widerhall aus jenen Kreisen in zahlreichen Blättern hat dies erneut deutlich gezeigt. Die Einstellung der Bahnen ist allerdings eine Kirchturmspolitik bedenklicher Art. Soviel Weitblick darf man schliesslich einem Bahndirektor zutrauen, dass er in einer neuen Gebirgsstrasse nicht nur eine Konkurrenz seiner Bahn, sondern auch eine Belebung der selben erblickt. Das Automobil ist nun eben ein neuzeitliches Verkehrsmittel, das von vielen gerne benützt wird; im Grunde genommen ist doch die Schweiz. Alpenpost der grösste Konkurrent der Bahnen; die Statistik beweist aber, dass trotz derselben der Bahnverkehr nicht zurückging, im Gegenteil. Wer von Zürich über die Grimsel mit der Alpenpost fahren will, der muss erst 100 km per Bahn fahren, bevor er sich in das Alpenauto setzt; auch von Andermatt aus wird er seine Rundfahrt mit der Bahn beschliessen- Genau so wird eine zukünftige Sanetsch- Post alljährlich Tausende an der M. 0. B. in Empfang nehmen und im Wallis an die S.B.Babliefern; viele derselben werden dann ab Brig via Lötschberg nach Hause fahren. In Amerika, wo der Automobilverkehr auch in touristischer Beziehung ungeheure Dimensionen angenommen hat, gehen just die Bahngesellschaften daran, neue riesige Autoomnibus-Linien zu schaffen, sogar parallel der Bahnlinien werden dieselben geführt oder an das Bahnnetz an interessanten Punkten angeschlossen. Die Amerikaner wissen genau, warum sie dies tun; sie wollen damit nicht ihre Bahnen ruinieren, sondern ihren Verkehr fördern; das beste Beispiel derartiger Förderung haben wir ja im eigenen Land in Form der bereits erwähnten Alpenpost, deren Gewinn dem nämlichen Staat in die Tasche fliesst, der gleichzeitig Besitzer der S. B. B. ist. Wie der Automobilverkehr die abgelegensten Gegenden befruchtet, hat der Verkehrsverein Gsteig nachgewiesen, der in sachlicher, richtiger Darstellung zu dem Projekt einer Sanetsch-Strasse Stellung nimmt. Der Pillon-Pass, der das Simmental mit dem Wallis verbindet, war früher herzlich wenig begangen und befahren. Jetzt zählt man auf dieser Passstrasse einen sommerlichen Tagesverkehr von 200 Fahrzeugen, in der Hochsaison befahren diesen Pass sonntäglich 500 bis 600 Automobile, einmal seien sogar 77S gezählt worden. Jedes Automobil hat eine* Durchschnittsbesatzung von vier* Personen, also befördert das Automobil über den Pillon-Pass an schönen Sonntagen bis zu 3000 Personen. Irgendwo im Simmental, auf der Passstrasse oder im Wallis werden diese Leute eine Mahlzeit einnehmen und den Gasthöfen Verdienst geben. Wenn die Sanetsch- Strasse gebaut ist, wird dort ein ähnlicher Verkehr einsetzen- Dass der Bau einer derartigen Strasse im Zeitalter des Automobils noch ganz andero volkswirtschaftliche Interessen fördert als nur die touristischen, liegt auf der Hand. Vor 50 Jahren war der Bau einer Passstrasse ein gewaltiges Risiko und wirtschaftlich gesprochen selten lohnend. Heute, wo das Automobil die Strasse für Personenund Lastwagentransport viel rationeller ausnützen kann als die Bahn ihren Schienenweg, liegt der Bau einer Strasse im volkswirtschaftlichen Gesamtinteresse. Uebrigens zahlen die Automobilisten für die Benützung derartiger Strassen ein reichliches Entgelt. Die projektierte Sanetschstrasse misst rund 35 km bei entsprechender Steigung; das Automobil braucht für diese Strecke im Durchschnitt etwa sechs Liter Benzin; der Fahrer zahlt also in Form von Benzinzoll an die Eidgenossenschaft für die Benützung der Sanetschstrasse rund Fr. 1.50; ein Sonntagsverkehr von rund 600 Wagen über den Sanetsch würde demnach allein der Eidgenossenschaft eine Tageseinnahme vor Fr 900.— bringen. Es liegt auf der Hand, dass der Automobilverkehr manches Strassenprojekt wieder zur Auferstehung bringt, das in den Zeiten der Verödung der Landstrassen einen Dornröschen-Schlaf antrat. Heutzutage durch das Automobil sind die Projekte einer Pragel- Strasse und Susten-Strasse volkswirtschaftlich wertvoll geworden, deshalb ist es eine verdienstliche Sache, dass ein Blatt, das, wie die «Automobil-Revue», für die schweizer. Automobil- und Verkehrsinteressen arbeitet, sich um das Zustandekommen derartiger Strassenprojekte nach Kräften einsetzt. H. B. Der Londoner Bahnhof für Omnibusse. London, April 1928. Das in dem Londoner-Vorort Pimlico abgesteckte Areal für die Errichtung einer Kopfstation für die Ueberlandomnibusse wird bereits überbaut und die Gebäulichkeiten werden wohl noch diesen Sommer eröffnet! werden können. Es war freilich kein Leichtes, so nahe dem Zentrum der Hauptstadt einen für diese Zwecke geeigneten Bauplatz aufzutreiben. Die Station in Pimlico wird zum Ausgang und Endpunkt der sogenannten London Coastal Coaches, einem Personentransportdienst, der mit einem weitverzweigten Netz von regulären Omnibusverbindungen den Kontakt zwischen der Metropole und den hauptsächlichsten Ortschaften der Südküste herstellt. Die geräumige Baute bietet 160 grossdimensionierten Omnibussen bequeme Unterkunft. Freundliche Warteräume, Gepäckhallen, Billetschalter, Kioske und ein Büffet werden die grosszügige Einrichtung ergänzen. Weiterhin ist eine Kantine für das Fahrpersonal, sowie eine grosse, modern eingerichtete Reparaturwerkstätte vorgesehen. Ein monatlich erscheinender Fahrplan wird jedermann über die Fahrzeiten und regelmässig geführten Kurse orientieren. Der ersten Aufstellung ist zu entnehmen, dass die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit inkl. Aufenthalte zirka 40 km pro Stunde beträgt und für die grössten Strecken noch um einiges erhöht wird. Besonders sorgfältig wurden vorläufig die Kurse zwischen London und den nachfolgenden, hauptsächlich als Badeorte bekannten Plätzen organisiert: nach Southend (72 km von London entfernt), nach Brighton (90 km von London entfernt), nach Bourncmouth (130 km von London entfernt), nach Exeter (je nach Route 300 bis 350 km). Die verwendeten Fahrzeuge sind mit allem erdenklichem Komfort ausgestattet und aufs beste gefedert. Dazu bequeme Polstersitze, breite Fenster, genügend Raum für Gepäck, sorgfältige Beleuchtung des Wageninnerns bei Nachtzeit, alles Faktoren, welche dazu beitragen, die Reise per Omnibus angenehm zu gestalten. Während der kalten Jahreszeit sind die Fahrzeuge gut geheizt und jedem einzelnen Passagier wird noch zur Erhöhung des Komfortes für die Fahrt eine Reisedecke ausgeliefert. Trotzdem sind die Transporttaxen erheblich billiger als die Bahnbillets

N» 38 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE dritter Klasse. So zahlt der Bahnreisende für die Retourfahrt nach dem 130 km entfernten Bournemouth 27 Schillinge, während die Reisekosten per Omnibus sich auf 22 Schillinge belaufen. Anlässlich der wichtigen Feiertage wie Ostern und Pfingsten, welche speziell für Ausflüge vom grossen Publikum gerne benützt werden, veranstaltet die Gesellschaft Rundfahrten, welche bei einer zurückgelegten Distanz von zirka 130 km zu einem verbilligten Tarif von TA Schillingen berechnet werden. Die Station PImlico ist nur die erste einer Reihe vorgesehener derartiger Bahnhöfe. Die betreffenden Transportunternehmungen sind bereits eifrig auf der Suche nach weiteren geeigneten Arealen im Bannkreis von London, um das Netz der von London ausgehenden Omnibusüberlandlinien in vermehrtem Masse ausbauen zu können. Bi. Die geschlossene Barriere. Ueber die geschlossene Barriere bei Münchenbuchsee wird uns ferner geschrieben: «Ich teile Ihnen •mit, dass auch ich einer der Mitleidtragenden war und ich die Anschuldigungen, die in diesem Artikel gegen die S.B.B, gemacht werden, im vollen Umfange für diesen Tag und diese Stunde bestätige. Ich erlaube mir aber noch besonders beizufügen, dass nach meinen Beobachtungen die 'Barrierenwärterin selbst mit diesem Zustand nicht zufrieden war und gerne die Strasse freigemacht hätte, aber weder ein Zeichen des Zugs- noch Stationspersonals erlaubten ihr zu wagen, die Barriere zu öffnen und die vielen Wartenden durchfahren zu lassen. Ich hatte Gelegenheit, mit einem höheren Beamten der S. B. B. darüber zu sprechen und er teilte mir mit, dass die höhern Organe der S. B. B. solche Vorkommnisse missbilligen, und gab mir sogar den Rat, an die Kreisdirektion in Lausanne zu schreiben, die sicher für Abhilfe besorgt sein wird. Dieses lange Warten vor der Barriere hat nicht nur mir persönlich, sondern auch der S.B.B, direkt Schaden zugefügt. Mein Schaden war nur moralischer Natur. Ich fuhr 16.15 von Lyss weg, um in Bern den 16.45-Zug, von Genf kommend, zu erreichen, in welchem eine Schwester von einem mehrjährigen Aufenthalt in Portugal zurückkam. Sie beabsichtigte, mit dem 17.03-Zug nach Ölten weiterzufahren. Ich war natürlich der Wiedersehensfreude beraubt. Anderseits hatte ich zwei Herren in meinem Wagen, die auch unbedingt diesen Zug nach Herzogenbuehsee benutzen wollten. Auch sie mussten natürlich darauf verzichten, denn als wir in Bern ankamen, war dieser Zug längst fort, und sie waren gezwungen, wegen einer dringenden geschäftlichen Angelegenheit einen Taxameter zu nehmen.» Ja gäll, so geit's... ! Fahre ich da letzthin ganz gemütlich an einem dieser schönen Frühlingstage ins Emmental und freue mich an dem Blühen und Spriessen des Frühlings. Fahre ganz gemütlich, bis dass ich mich plötzlich vor einer geschlossenen Barriere unserer lieben S.B.B. befinde. Ich bremse und halte, schaue dem Treiben des Güterzuges zu, der gerade hinter der Barriere sein Wesen treibt. Wagen werden deplaciert, hin- und hergestossen, mit einer Gemütlichkeit, die der S. B. B. (manchmal) eigen ist. Da mein Geist durch diesen wunderschönen Tag weich gestimmt ist, rege ich mich nicht auf, sondern freue mich, dass sich auch andere Leute ihres Lebens freuen ... Nach einer guten Viertelstunde Wartens, nachdem alle Wagen ihre Reihenfolge gewechselt haben und der Zug sich langsam — sehr langsam — in Bewegung setzt, rufe ich einem Bahnangestellten, der auf einem der Güterwagen gemütlich sein Pfeifchen raucht: «Salü Chöbi, numme nit gsprängt!» Langsam nimmt er sein Pfeifchen aus dem Mund (der Zug fährt ja auch äusserst langsam) und antwortet lachend: «Olychfalls salü, wirsch wohl öppe der Zyt ha z'warte, wenn d'chasch am Wergtig bummle, bisch ja da gli wieder wyt!» Die Barriere geht fröhlich in die Höhe, der Motor summt ganz leise sein Lied und während ich die Gänge wechsle, philosophiere ich lächelnd über die Reize beneidenswerter Ruhe ... C. C. Bern. O Bestrafung der Autodiebstähle. Bio Autodiebstähle und Strolchenfahrten haben trotz vermehrter 'Aufmerksamkeit der Polizeibehörden in letzter Zeit leider zugenommen. In grösseren Städten, vorab in Zürich, wiederholen sich diese Delikte mit ziemlicher Regolmässigkcit. Sie beunruhigen nicht nur die in der Stadt ansässigen Automobilisten, sondern beschäftigen auch die auswärts wohnenden Besitzer von Fahrzeugen, wie nachstehende Zuschrift eines Aargauer Automobilisten an eine Zürcher Firma der Automobilbranche beweist. In dieser äussert sich der Betreffende über diese unerfreuliche Erscheinung u. a. wie folgt: «Ich getraue mich heute nicht mehr, nach Zürich zu fahren, um den Wagen dort zu parkieren, auch nicht für eine Viertelstunde, nachdem im schönen ' Das Unter dem Patronat der Schweizerischen Obertelegraphendirektion ist eine Organisation «Pro Telephon» — ein Verband zur Verbreitung des Telephons — gegründet worden. Anlässlich des Finals im englischen Cup- Spiel im Wembley-Stadion brachten Sonderzüge und ein ununterbrochener Strom von Automobilen Tausende von Zuschauern nach London. Während des Austrages wurden 60,000 Flaschen Bier und 325 Kilo Tee konsumiert. — Panem et circenses! Vor dem Warschauer Gericht haben sich einige Geldschrankknacker wegen schweren Einbruchs zu verantworten. Der Fall ist insofern sensationell, als einer der Einbrecher von Berui Agent der Kriminalpolizei ist. Wohl die grösste bestehende Dampfturbine ist dieser Tage in den Brown u. Boveri-Werken in Baden fertiggestellt worden. Sie bringt die bis jetzt unerreichte Leistung von 360,000 Kilowatt-Stunden auf und ist für New-York bestimmt. Dem berüchtigten amerikanischen «Ku Klux Klan » ist in dem Bund des « Höchsten Königreiches» ein bedeutender Geschäfts- wahr? * Ein Unsinn sei, wie uns ein Leser schreibt, die Bezeichnung «IX. Olympiade» auf den zur Ausgabe gelangten holländischen Briefmarken. Die oft gebrauchte Bezeichnung « Olympiade » ist vollständig falsch in ihrer Anwendung, denn Olympiade bedeutet den Mr. Clark aus Chi- Zeitraum von vier Jahren zwischen zwei olympischen Spielen! Richtig ist «Olym- konkurrent entstanden. cago, dessen Gründer und «Kaiserlicher Präsident» hat die Losung geprägt, Amerika und der alten Welt eine höhere Moral zu geben. — Dringend nötig — für Chicago! In Uganda hält ein Krokodil halb Ost- Afrika in Atem. Dieses Wundertier erscheint auf den Ruf eines Negers aus dem Wasser, um ihm aus der Hand zu fressen. — Die ältesten Eingeborenen können sich an nichts derartiges erinnern. Der Zustrom der Neugierigen ist derart gross, dass ein besonderer Autobusidienst eingerichtet werden musste. Limmatathen dio Autodiebstähle und Strolchonfahrten an der Tagesordnung sind. Es ist nachgerade eine Schande, wie es diesbezüglich in Zürich bestellt ist. Es fehlt nur an den Gerichten, bzw. an dem viel zu lauen Strafmass. Ich kenne eine grosse Anzahl Bekannter auf dem Lande, die mit ihrem Wagen lieber nach Luzern fahren, als sich in Zürich dem Risiko des Autodiebstahls auszusetzen. Es ist nicht zu verkennen, dass dieser Umstand der Stadt Der Firestone-Händler weist Ihnen den Weg zur Oekonomie, indem er Ihnen erklärt, wie Sie Ihre Ausgaben für Pneumatiks reduzieren können. Sie werden bei ihm Stocks in Gurn- Dipped-Pneus in Balloon- und Hochdruck- Dimensionen finden. Auch sind unsere Experten immer gerne bereit, Ihnen in jeder Weise zu dienen und behilflich zu sein. Sie haben das Bestreben, Ihnen „bessere Bedienung" zu bieten, gerade wie Firestone bessern Pneuwert gibt. Sprechen Sie einmal mit dem Firestone - Händler über Pneu - Oekonomie. Aus der Statistik des amerikanischen Schatzamtes ist zu ersehen, dass das Land des Automobils 207 Personen besitzt, welche ein Jahreseinkommen von einer Million Dollar und mehr versteuern. O E K O N O GUM DIPPED Oxxclcloolx Der grosse russische Schriftsteller Gorki ist zum Ehrengepäckträger der Genossenschaft von Zarizyn ernannt worden. — Seltsame Sitten bei diesen Sowjets ... Der bestbezahlte New-Yorkcr Jazzband- Dirigent nimmt jährlich die Kleinigkeit von 125,000 Dollar an festem Gehalt und ebenso viel « nebenbei» ein. * Wie die ausländischen Bahnen wetteifern, um den Reisenden entgegenzukommen, bewies kürzlich die englische Great Western Railway, die für eine verspätete Gesellschaft von 13 Personen um Mitternacht einen Extrazug von Bristol nach Bath zusammenstellte. — Ganz unglaublich, liebe S. B. B., nicht pische Spiele», denn damit wurden schon bei den alten Griechen die Wettkämpfe bezeichnet, die alle vier Jahre bei Olympia in Elis zu Ehren des Göttervaters Zeus stattfanden. # Ein Strassenbaulaboratorium par excellence ist der Nürburgring, auf dem über die Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit aller am Markt befindlichen Strassenbauverfahren zuverlässige Erfahrungen gesammelt werden. Die Versuche sind unter den extremen Witterungsverhältnissen besonders wertvoll, xi. zugunsten anderer < autosicherer Gegenden oder Städte » ziemlichen Schaden zufügt. > Wir gehen ganz mit dem Einsender einig, dass exemplarische Strafen diesem Unfug ziemlich rasch steuern würden. Wenn dio Gerichte bis anhin aber nur unbedeutende Strafen aussprachen, so kann dafür nur eine im heute gültigen Recht bestehende Lücke verantwortlich gemacht werden. Bekanntlich fehlt es sowohl im zürcherischen als auch in andern BALLOON PNEUS kantonalen Rechtsbestimmungen an einer Handhabe, um den Autodiebstahl für eine Strolchenfahrt zu ahnden, da der Diebstahl zum Zwecke des zeitweiligen, widerrechtlichen Gebrauches nicht strafbar ist. Dio unteren, zürcherischen Instanzen haben sich schon verschiedentlich bemüht, den Dieben so beizukommen, dass sie böswillige Eigentumsbeschädigung annahmen. Die oberen Gerichte konnten sich aber dieser Auslegung nicht anschliessen. Es bleibt deshalb vorläufig nur die Möglichkeit, dio Missetäter für den geringen Diebstahl zur Verantwortung zu ziehen, der aus dem Verbrauche des schon vorhandenen Brennstoffes abgeleitet werden kann. Wir hatten schon verschiedentlich Gelegenheit, auf diesen, unbefriedigenden Stand der Rechtsprechung hinzuweisen, dem aber nur durch eine Ergänzung der heute geltenden Rechtsbestimmungen abgeholfen werden kann. Z. Sportliches DAS ZUGERBERGRENNEN FINDET STATT. Dio Korporationsvorsammlung in Zug hat in, stark besuchter Versammlung vom Sonntag, den 29. April, mit zwei Drittel Mehrheit die Zugerbergstrasse für die Bergprüfungsfahrt um die schweizer rischo Meistorschaft am 8. Juli entgegen dem Antrag des Korporationrates freigegeben. Da nach diesem positiven Entscheid der Strassenbesitzerin auch der Stadtrat sich für das kurzo Gemeindestück nicht ablehnend verhalten dürfte, darf das Zugerbergrennen 1028 als gesichert betrachtet werden. K. Internationale Alpenfahrt. Die Organisationsarbeiten haben seit der Sitzung der internationalen Sportkommission in Paris einen temporären Unterbruch erlitten- Die österreichischen Konstrukteure scheinen sich mit der Ablehnung der fünfprozentigen Toteranz beim Zylinderinhalt immer noch nicht restlos abgefunden zu haben. Immerhin, die kleine Ernüchterung ist nicht tragisch zu nehmen. Die Forderung erschien schon aus dem Grunde unverständlich, da eine Firma wie Steyr doch am gegenwärtigen Reglement der Alpenfahrt alles Interesse hat, ermöglicht ihr doch dasselbe, so sie z. B. einen Wagen mit 1500 cem und einen weiteren mit einem geringeren höheren Zylinderinhalt besitzt, in zwei Klassen zu konkurrieren und in beiden die ersten Plätze zu belegen. Bei Anwendung der von den Oesterreichern geforderten Toleranz hätten sich beide Wagen in einer u. derselben Klasse einzuschreiben und könnten bestenfalls nur einen ersten Platz belegen. Mit einer Beteiligung Frankreichs an der diesjährigen Fahrt ist nicht mehr zu rechnen- Die grossen organisatorischen Arbeiten des A. C. F., die die besten Kräfte beanspruchen, haben diese Hoffnung zunichte gemacht, v. Warum fehlt England an der internationalen AU penfahri?.. fragt ein englischer Automobilist in der bekannten Fachzeitschrift « Motor ». Und führt aus: Wir pauken unserem Volke ein, die besten Autobile der Welt zu konstruieren. Mehr als alle Worte wäro aber ein Erfolg an dieser grössten internationalen Tourcnveranstaltung. Rolls Royce hat ihn vor 15 Jahren erzielt. Es fehlt uns nicht an Fahrern. Die Beteiligung an internationalen Tourenfahrten wird für dio englische Industrio von höherer Wertung sein als alle Rekordlerei auf Rennbahnen. V. Die schweizerische Rennsaison startet, wie angekündigt, am 3. Juni mit dem Luzerner Rennen- Man weiss jedoch bis zur Stunde noch nicht, ob die Veranstaltung auf der Grafenort- oder Eigentaler-Piste stattfindet, v. t Lockhart. Ueber den kurz gemeldeten tragischen Tod des weltbekannten amerikanischen Rennfahrers erfahren wir folgende Einzelheiten: Bei den Versuchen, den neuen Weltrekord von Keech zu schlagen, hatte Lockhart bereits die Tribüne der bekannten Weltrekordversuchsstrecke von Daytona Beach in Florida zum dritten Mal passiert, als sein Wagen bei der vierten Runde sich im lockeren Sande verfing, wirbelartig emporgeschleudert wurde und den'Fahrer unter sich begrub. Lockhart lag mit dem Gesicht zur Erde. Der Tod war augenblicklich eingetreten. Seine Frau wohnte unter den Zuschauern dem grauenvollen Sturze bei. — Der Tod dieses populärsten Piloten der Vereinigten Staaten hat besonders in England tiefen Eindruck hinterlassen- Campbell und Segrave, die beiden früheren Rekordhalter, waren mit Lockhart enge befreundet. Campbell bezeichnet den Amerikaner als einen derjenigen Vertreter der neuen Welt, die in Lindbergh ihre Verkörperung besitzen. Segrave glaubt, die Ursache« des Unfalles darauf zurückzuführen, dass Lockharts Wagen für ein so enormes Tempo viel zu leicht gewesen sei. Lockhart hatte schon bei einem früheren Rekordversuch mit seinem Stutzwagen einen nicht unerheblichen Unfall erlitten und war von Segrave gewarnt worden, die Rennversuche nicht eher zu beginnen, bevor er wieder vollständig hergestellt sei. V. Campbell Sieger im Grossen Preis des Junior- Car-Clubs. Letzten Samstag erzielte der bekannte englische Rennfahrer auf einem 1500 cm 3 Delagewagen in dem Brocklands-Rennen einen überlegenen Sieg. Miss Lister (Aston), die einzige konkurrierende Damo. gewann das grosso Handycup. Die übrigen Rennen wurden voa Glenny (Nash) gewonnen. V. Das deutsche Eifeirennen ist vom Pflingstsonntag auf den Pfingstmontag verschöben worden. Eir Endlauf über 40 km wird um den Titel dci < Schnellsten Fahrzeuges des Nürburgerrings 19281 geführt. V.