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E_1928_Zeitung_Nr.040

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Touristikkommission des

Touristikkommission des A. C. S. Wie verlautet, hat am 2. Mai 1928 der engere Ausschuss der Touristikkommission des A. C. S. unter dem Vorsitz von Herrn L Empeyta, Genf, in Bern getagt, um sich erneut mit der Frage der Neuorganisation des Zentraltouristikdienstes und speziell des Informationsdienstes zu befassen. In mehrstündigen Verhandlungen wurde die Abgrenzung der Tätigkeitsgebiete der Zentrale und der Sektionstouristikbureaus festgelegt und für einen zuverlässigen und rapiden Informationsdienst ein definitiver Antrag zu handen des Zentralkomitees gefasst. Die Konferenz zeigte, dass der A. C. S- gewillt ist, seinen Autotouristikdienst noch weiter planmässig auszubauen und so den Mitgliedern möglichst viele Vorteile zu bieten, s. Piingstiahrt der A. C S. Sektion Basel nach den Vogesen und dem Schlachtfeldergebiet von Verdun, Samstag, Sonntag und Montag den 26. bis 28. Mai. Die Organisation für die Pfingstfahrt ist abgeechlossen und die Meldeliste bis zum 10. Mai offen (Anmeldungen an den Prösidenten, Herrn Walter Imhoff, Bruderholzstrasse 12). Der 1. Tag (Samstag) führt über Mülhausen nach Thann, Wesserling und Wildenstein über den Col de Bramont nach La Bresse, über das Col de la Grosse Pierre bis Bas-Rupts und über Röcheseon und Vagney nach Remiremont, wo auf 12.30 der Festsaal des Hotel de Ville für das Mittagessen für die Teilnehmer reserviert ist. Im reizenden Moseltal erreicht man Epinal und übernachtet in Nancy (221 km) im Grand Hotel Thiers und Grand Hotel Excelsior et d'Angleterre. Am 2. Tag (Sonntag) von Nancy nach Pont-ä- Mousson, ArnavUle, Mars-la-Tours, Gonflans, Etain, Fort de Vaux, Ossuafee de Douaumont, Tranchee des Baionnettes und Verdun, wo zum Mittagessen drei Hotels empfohlen werden: Hotellerie du Cocq- Hardi, ft'auvel Hotel und Terminus. Vorzuziehen dürfte am Pfingstsonntag Picknick sein; es ist eine Abmachung getroffen, dass die Mitglieder den Proviant im Grand Hotel Thiers in Nancy beziehen können. Rückfahrt über St. Mihiel und Toul nach Nancy — Für diejenigen, denen die Fahrt über Verdun (230 km) zu gross ist, wird eine Rundfahrt über Pont-ä-Mousson, durch den Priesterwald nach St. Mihiel und zurück über Toul nach Nancy vorgeschlagen (134 hm). Am 3. Tag (Montag) Fahrt aber Lunirille nach BadonriUari ins Kampfgebiet der Chapelotte, über den Donon (Col d« Schirmeck) nach Schirmeck und Fouday tind über dem Col de la Charbonniere ^i^i^i^i^^^ 12.30 im Grand Hotel und Hotel Idoux. Am Nachmittag Talfahrt nach Andlau und Heimfahrt über Schlettstadt, Colmar und Napoleonsinsel nach Basel (229,5 km). Trotz zweimaligem Uebernachten in Nancy ist die Strecke so ausgearbeitet, dass, abgesehen vom kurzen Stück Basel—Rixheim, keine Strasse zweimal befahren werden muss. Landschaftlich bieten die Vogesen das Schönste, und am zweiten Tage liegt das Interesse im Besuch der Kriegsreminiszenzen. Es wird nicht in Kolonnenform gefahren, sondern von jedem nach Belieben. Die Zeiten für die gemeinschaftlichen Mahlzeiten müssen genau eingehalten werden. Hinter den Teilnehmern fährt ein Begleitwagen mit einem Mechaniker, der mit Rat und Tat den Mitgliedern zur Verfügung steht und am Samsag um 9.30 am Zoll in St. Louis abfährt, o AUTOSEKTION AARGAU des T. C. S. Das dieser Tage in seinen grossen Zügen von der rührigen Sportkommission ausgearbeitete Jahres-Programm pro 1928 lautet wie folgt: I. Veranstaltung: Blustfahrt an den Hallwylersee, Sonntag den 13. Mai 1928 nachmittags. Treffpunkt: Restaurant Merz, Beinwil am See. Von hier geschlossene Weiterfahrt um den südl. Seezipfel via Fahrwangen nach Villmergen ins «Rössli>. Zu dieser Fahrt wird nicht persönlich eingeladen. II. Veranstaltung: lK-tägige Sektions-Ausfahrt an den Titisee im Schwarzwald. Zeitpunkt: Samstag und Sonntag den 2. und 3. Juni 1928. Treffpunkt der Fahrt-Teilnehmer: Hotel Schützen in Säckingen, Samstag, den 2. Juni, nachmitags 4 Uhr. Gemeinsame Fahrt über Wehr, Schopfheim, Gersbach, Todtmoos, St. Blasien, Schluchsee, Titisee. Am Titisee Nachtessen, gemütliche Unterhaltung und Quartier. Sonntag den 3. Juni Heimfahrt entweder über den Feldberg—Wiesenthal oder via Freiburg. Event, ist noch ein Abstecher nach Donaueschingen geplant. Zu dieser Ausfahrt werden rechtzeitig noch persönliche Einladungen, unter Bekanntgabe des detaillierten Programmes, erfolgen. Für den Grenzübertritt der Wagen sind Triptyks und internationaler Fahrausweis erforderlich. Die Triptyk-Ausgabestelle besitzt unser Sekretär, Herr Fürsprecher H. Lehner in Lenzburg. III. Veranstaltung: Ausfahrt nach Engelberg. Zeitpunkt: Sonntag den 1. Juli 1928. Bei der Hinfahrt ist vorgesehen, zwischen Stans und Engelberg eine kleine Geschicklichkeitsprüfung einzuschieben, mit Verabreichung kleiner Andenken für die drei besten Leistungen. Zu dieser Fahrt wird später in der < Automobil-Revue» noch detaillierter eingeladen. IV. Veranstaltung: l'A-tägige Sektions-Ausfahrt in die Freiberge. Zeitpunkt: Sambtag und Sonntag den 11. und 12. August 1928. Route für die Hinfahrt: Ölten, Oensingen,. Klus, Welschenrohr, Moutier, Del&mont. In 'Delemont Treffpunkt der Fahrt- Teibaehmer zirka nachmittags 4 Uhr. Von hier geschlossene Weiterfahrt über . VI. Veranstaltung: Letzte Ausfahrt dieser Saison (Sauserfahrt) an einem Sonntag im Oktober. Ziel voraussichtlich Bielersee (event. Emmental). Näheres zu gegebener Zeit an dieser Stelle. Unsere Sportkommission ist sodann bestrebt, für Verbesserung der vielerorts noch unvollkommenen Strassenbezeichnungen sich einzusetzen. — Wir richten deshalb an unsere Mitglieder die Bitte, Mitteilungen betreffend nicht oder mangelhaft markierte, gefährliche Strassenkreuzungen, Kurven etc. dem Präsidenten der Sportkommission, Herrn Zumkeller, Architekt in Brugg, zukommen zu lassen. —er. AUTOSEKTION ST. GALLEN - APPENZELL DES T.C.S. Die Sektion St. Gallen-Appenzell hat auf Pfingsten eine zweitägige Fahrt ins Bayerland vorgesehen. Die Einladungen an die Mitglieder werden dieser Tage der Post übergeben. Die Fahrt führt nach FGsscn im Allgäu mit Besuch der bayr. Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Füssen ist ein sauberes, noch teilweise von Mauern mit Wehrgängen aus dem XIII. Jahrhundert umgebenes Städtchen mit zirka 6000 Einwohnern. Die beiden Wahrzeichen der geistlichen und- weltlichen Herrschaft, das im Barock und Rokokostil erbaute, reiche Kunstschätze bergende ehemalige Kloster St. Mang und das mit Türmen und Zinnen darüber ragende gotische Hohe Schloss beherrschen mit ihrer imposanten Architektur das ganze Stadtbild. In das Programm eingeflochten ist ein Besuch des gewaltigen auf aus der Pöllathschlucht aufragenden Felsen thronenden Märchenschlosses Neu- Schwanstein. Der kühnste und edelste Burgbau der N'euzeit von König Ludwig II. in romanischem Stil erbaut. Ferner Besuch des auf dem gegenüberliegenden Bergrücken liegenden Schlosses Hohenschwangau der im Jahre 1832 von König Max II. restaurierten mittelalterlichen Burg. Die Fahrt bietet Genüsse, die sich kein T.C.S.- Mitglied entgehen lassen sollte. Ueber die Kosten ist im Einladungszirkular Näheres enthalten. Anmeldungen für die Fahrt sind bis spätestens 15. Mai 1928 an den Präsidenten der Vergnügungskommission Otto Fierz, Waisenhausstrasse 15, St Gallen zu richten, welcher auch bereitwilligst Auskunft er-- teilt über Beschaffung der für die Fahrt erforderlichen Grenzpassierscheine usw. Da die Mahlzeiten, wie auch die Zimmer einige Tage zum voraus bestellt werden müssen, können Anmeldungen nach dem 15. Mai nicht mehr berücksichtigt werden. Ein genaues Programm wird den Teilnehmern an der Fahrt nach erfolgter Anmeldung, auch eventuellen Interessenten auf Wunsch zugestellt. ; Bücher und Zeitschriften • Automobil-Reparaturen sind vielfach Vertrauenssache; wir meinen damit nicht jene landläufigen Arbeiten der Instandsetzung, die heutzutage jeder DurchschnittsrReparateur mit mehr oder weniger Sachkenntnis! ausführt- Das Automobil von heute ist ein. mechanisches Kunstwerk, derart vervollkommnet, dass dessen natürlicher Gebrauch jahrelanger Benützung standhält. Die zunehmenden Schwierigkeiten des Verkehrs, die Tatsache, dass beim Durchschnittsautomobilist jelänger, je weniger der mechanisch© Sinn vorausgesetzt werden darf, haben zum Teil recht komplizierte Reparaturen zur Folge. Da ist ein fachmännischer aus dem Born grosser Erfahrung geschöpfter Leitfaden von hohem Wert. Walter Pfeiffer, ein Württemberger Diplom-Ingenieur, Hess kürzlich im Verlag von M. Krayn, Berlin, ein «Handbuch der Automobil-Reparaturen> erscheinen, das auf hohe Klasse Anspruch erheben kann- Die Arbeiten des Reparateurs sind sachlich gegliedert und dargestellt; das Buch spricht aus der Praxis für die Praxis. In der Hand eines denksamen, sachverständigen Reparatur-Fachmannes wird das Handbuch treffliche Dienste leisten. Die 8.50 Franken, welche das mit 103 zum Teil sehr instruktiven Abbildungen ausgestattete Buch OH Touring. kostet, lohnen sich für jeden Automobil-Mechaniker rasch. A Unsere Lieferungsrückstände werden in der kommenden Woche zum grössten Teil behoben werden können. Zuverlässigkeit und Zweckmässigkeit auf der einen, Eleganz und Solidität des neuen Bandes au! der andern Seite wer. den für die Wartezeit reichlich entschädigen. Zahlreiche Dankschreiben bereits bedienter Besteller, die nach Tausenden zählen, bestätigen uns dies. Wir bitten also noch um einige wenige Tage Geduld. Die Auslieferung erfolgt in der Reibenfolge des Bestellungseinganges. Für künftige Bestellungen gilt dies ebenfalls, wer frühzeitig bedient werden will, schliesse sich deshalb sofort an. Umtausch-und Subskriptionspreis gelten nur noch bis 15. Mai, nachher tritt der offizielle Verkaufspreis von Fr 12.— in Kraft. Die Expedition. n BIANCHI Die erfolgreichen Flieger Costes und Le Brix haben die Bewunderung der ganzen Welt erlangt Der berühmte Wagen Biaildli wird von den besten Automobil-Kennern durchwegs als Favorit genannt Type 20 Grosser Touren- Vertretungen in allen Kantonen der Schweiz! Für den Kauf und Probevorführungen der Wagen Bianchi besuchen Sie bitte unsere ausschliesslichen Vertreter in allen Kantonen der Schweiz. Ersatzteil-Lager: Anto-Garage Spicher in Fribourg Der kaufmännische Inspektor für die Schweiz der Gesellschaft EDOARDO BlANGHlinMAILAND: A. PERRENOUD, La Pommiere, HERMANCE (Geneve) ^^ Mii^( i>4N H>4 l^iU4 l>4iM KÜM Hi^ KN l^W KIU4 I^IW KM HIN WiJ^i KUM KH WÜM l^UiM KM UiüM KN KiU41^4 HN WUM 1^4 KN WJA^ i^U4 HiW Kiu4 ^^

No 40 -1928 Sportliches GEBRAUCHS- UND WIRTSCHAFTLICHKEITS- FAHRTEN. Die Prüfungen des A.D.A.C. Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrten oder Steeple Chase, wie sie im Mutterlande des Sportes genannt werden, verdrängen in letzter Zeit immer mehr die eigentlichen Geschwindigkeitsrennen. Ueber die gegenwärtige Rennmüdigkeit ist ja schon viel geschrieben und noch mehr gejammert worden. Die Technik, die letzten Endes das grösste Interesse an automobilsportlichen Veranstaltungen haben muss, zieht aus den Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrten einen weit grösseren Nutzen, als bei Rennen, die auf die brutale Schnelligkeit eingestellt sind. Dies um eo mehr, als sich der Rennwagen heute vom Gebrauchswagen so weit entfernt hat, dass die Leistungen des ersteren für letzteren ohne grosse Rückwirkungen mehr sind. Das sind Tatsachen, die unseren Lesern schon aus früheren Ausführungen bekannt sind. Wer zur Annahme neigt, die Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrten entbehren sportlichen Anreizes für den Fahrer, dürfte sich irren. D6r sonderbare und unromantische Name dieser Veranstaltungen darf uns nicht täuschen. Wie die grosszügig angelegte Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeilsfahrt des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs, welche dieser Tage in der Umgebung Berlins stattfand, zeigt, ist diese neue Sportart reich an Abenteuern, die für die Beliebtheit dieser aufkommenden Fataten spricht. Die Veranstaltung begann mit einer konnte in den ungeraden Bremsspuren einwandfrei festgestellt werden. Dieser ersten Prüfung, welche im Grunewald an der Havel stattfand, folgten zwei Gelände-Prüfungsfahrttn auf dem Döberitzer Truppenübungsplatz und dem Schiessplatz von Jüterbog. Die Geländefahrten stellen an Fahrer und Maschine ganz beträchtliche Anforderungen. Sie sind eigentliche • Zerreissproben für MotoT, Steuerungsorgane, Schaltung, Rahmen und Federung. Während die erste Prüfuhgsfahrt in Döberitz über welliges Gelände führte und die Automobile zuweilen mehr schwankenden Schiffen glichen, führte die Prüfung in Jüterbog streckenweise durch Sandgebiete und über manches Hindernis, dessen Bezwingen an Tegelrechte Akrobatik grenzte. Obwohl die Organisatoren eine Tempoforcierung nicht anempfahlen, fuhren einige Konkurrenten, eine höllische Geschwindigkeit, wodurch sie die Leistung der übrigen Fahrer arg benachteiligten. Die beste Zeit über 11 km erzielte bei der Döberitzer-Prüfung der kleine Dixi-Wagen von Kandt, welcher die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,4 km hinter sich brachte. Der Letzte benötigte genau 22 Minuten mehr. Bei den Vierplätzern siegte der Adlerwagen von Prof. Becker mit 22 Minuten. (Der Langsamste: 37 Minuten.) Bei den Sechsplätzem wieder Adler in 28 Minuten, der Langsamste in 83 Minuten. — Allerhand zugemutet wurde den Fahrern in der Jüterboger-Prüfung bei der Ueberwindung eines von Granatlöchern zerrissenen und von Heidekraut überwachsenen Feldes. Eine Mutprobe für sich stellte das Anfahren eines steilen Hügels aus einer Kurve heraus dar. Die beste Leistung sicherte sich wiederum der Adler Prof. Beckers in 16 Minuten (32,3 Stdkm.). Sieger bei den Zweisitzern: Heinrich Graf Schönfeldt (Steyr) und Kandt (Dixi). Zuletzt, aber doch ehrenvoll, placierte sich Hanomag mit 32 Minuten. Erster bei den Sechssitzern: MartiD Fink auf Adler in 21 Minuten. Letzter ein Brennabor mit 25 Minuten (blieb aber noch strafpunktfrei!). Geschmeidigkeits- und Bremsprufung, die darin bestand, dass die Wagen vorerst aus dem Stand unter Benützung der Gänge über eine Strecke von 200 Meter auf Höchstgeschwindigkeit gebracht wurden und darauf nach einer Auslauistrecke in direktem Gang, 1000 Meter im Schnekkentempo zurücklegten (ohne Lösung der Kuppelung!). Aus der Langsamfahrt musste dann in di- Nach kurzer Ruhepause wurde erneut zum Start angefahren. Man bereitete sich zur rektem Gang beschleunigt und — so die 60 km Tempo-Marke erreicht war — der Wagen so rasch wie möglich zum Stehen gebracht werden. Beschleunigung nach dem Start mit Durchschalten und das Schneckentempo wurden mit dem Löbner'schen Chronometer kontrolliert, während die Beschleunigung in direstem Gang und der Bremsweg durch einen besonderen Registrierapparat festgehalten wurde, — ein kleines Rad, das dem Wagen anmontiert worden war, und den Bremsweg graphisch aufzeichnete. Die Leistungen der Fahrer waren sehr interes- £aint. Selbstverständlich war die Geschicklichkeit des Fahrers letztenendes das ausschlaggebende. Während die meisten bei 60 km abbremsten (höhere Anforderungen wurden von den Organisatoren als zu gefährlich gehalten), steigerte ein Adler- Fahrer sein Tempo auf 78 km und bremste gefahrlos ab. Ein Fordwagen Hess es sogar auf 90 Kilometer kommen, konnte es aber nicht verhindern, dass er beim Abbremsen 48 Grad von der Fahrrichtung abwich, was ihm Strafpunkte zutrug. Neben den erstaunlichen Leistungen der Adler- und vor allem der Fordwagen, zeigte sich auch Steyr in Form. — Dafe mangelnde Geschick der Fahrer ÄUTOMÖBIL-REVUE Zuverlässigkeitsfahrt über 126 km. Diese Prüfungsart, wobei die Innehaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten durch Geheimkontrollen kontrolliert wird, ist in der Schweiz bereits bekannt, so dass wir darüber keine Worte zu verlieren brauchen. Unsere Genfer Sternfahrt war ja nichts anderes. Wie bei uns, fielen artich hier verschiedene Fahrer den Kontrollen in die Fänge und zogen sich Strafpunkte zu. Während der erste Teil der Veranstaltung sich in den verschiedensten Gegenden des Reiches — Mark, Brandenburg, Schlesien, Sachsen und Thüringen — abspielt, werden die Schlussprüfungen in den Tagen vom 7. bis 10. Mai auf dem Nürburg- Ring durchgeführt. Eine der schwersten und wichtigsten dieser Schlussprüfungen wird fraglos die Sechzehnstundenfahrt auf dem Nürburg-Ring sein, während der bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeiten einzuhalten sind und der Brennstoffverbrauch festgestellt wird. Unter den teilnehmenden Fahrzeugen finden wir von namhaften deutschen Erzeugnissen die Motor- • BIHIBBBHIlIEBllBQEBDlIHBBBDdBBBIBieBlBlBIHHBiaD räder D-Rad und Hecker sowie die Personenwagen Hanomag, Dixi, Brennabor, Adler, Selve, Mercedes- Benz und Opel; das Ausland konkurriert mit dem belgischen Gillet-Motorrad, sowie dem österreichischen Steyr-, dem amerikanischen Ford- und dem italienischen Fiat-Wagen. v. über 140 und die Tourenwagen (nationales Rennen) über 93 km. Als Organisator zeichnet die Sektion Zagreb. v. Aenderungen im deutschen Sportkalender. Das Eifelrennen findet nicht am 27. Mai. sondern am, 28. Mai statt. Das für den 3. Juni angemeldete Das Rhelneck-Walienhausen-Rennen der Sek-«Teutoburgetion St. Gallen-Appenzell musste infolge der starken joch-Bergrennen» wird vom 26. August auf den: Waldrennen» fällt aus. Das «Ober- Konkurrenzierung durch daa Arlberg-Rennen, das 2. September verlegt. Der für den 1. und 2. September geplante «Braunschweigische "Automobil- ebenfalls am 22. Juli durchgeführt wird, auf die zweite Junihälfte angesetzt werden. Die Veranstaltung wird als geschlossenes Rennen ausgetragen. den, Wettbewerb» ist aus dem Kalender gestrichen wor- v. Zugerbergrennen 1928. Letzten Dienstag sind die Vertreter der Sektionen Zürich und Zug des A.C.S. zusammengetreten, um die Organisation des «wiederauferatandenen'» Zugerbergrennens in ihren grossen Zügen festzulegen. Es wurden die einzelnen Kamiteepräsidenten bestimmt, die sich aus Vertretern der beiden Sektionen zusammensetzen. Eine Schwierigkeit besteht noch hinsichtlich des in Betracht fallenden Datums. Wählend das Zugerbergrennen anfänglich auf den 8. Juli 1928 angesezt und im Sportkalender eingetragen worden war, hat nun bekanntlich der ZentralvoTstand des A.C.S. die nächste ordentliche Delegiertenversammlung auf den 8. Juli nach Sion angesetzt; eine Verschiebung der letztem echeint nicht in Frage kommen zu können. Es muss nun vielleicht damit gerechnet werden, dass das Zugerb ergrennen auf den 15. Juli 1928 verschoben werden muss. Der definitive Beschluss dürfte wohl demnächst gefasst werden. Einer Prüfunr muis auch noch der Zustand der Rennstrecke unterzogen worden, der in einigen Abschnitten nicht mehr befriedigen soll. Die Ausarbeitung des Reglementes wurde bereits in Angriff genommen. Es werden auch alle Vorkehren getroffen, um der Veranstaltung zu einem möglichst grossen sportlichen und propagandistischen Erfolg zu verhelfen. s. Das Kilomeierlancä von Budapest erzielte einen schönen Erfolg. Sieger der Tourenwagen: Szmik (W. M.) 74,910 Std./Km; Sieger der Sportwagen: 1. Komlosi (Singer) 75 Std./Km; Sieger der Rennwagen: Vadasz (Amilcar) 112,510 Std./Km. v. Der 7. internationale rumänische Tourenwettbewerb gelangt vom 4.—9. Juni zum Austrag. Die Fahrt erstreckt sich über 2000 km und zerfällt in folgende Etappen: Bukarest-Siret Cernatiti (672 Kilometer); Gernauti-Oradia (563 km); Oradia-Bukarest (754 km). v. 250,000 Pesetas Subvention bewilligte der spanische König als jährlichen Beitrag für die Rundpiste von San Sebastian. v. Ein kleiner Sfrassen-Circuit für Automobilrennen ist arm 2. Mai in Reims eingeweiht worden, v. Jugoslavische Rennen. Der A. G. des Königreichs der Serben, Kroaten und Slovenen veranstaltet am 28. Mai sein drittes internationales Rennen für Rennwagen und Sportwagen gemäss dem Internationalen Sportreglement Die Veranstaltung findet auf der Rundstrecke Samobor, Plesivica, Jaska, Rakovpotok, Sv. Nedeljy, Samoibor (46,8 km) Statt und führt für die Renn- und Sportwagen Programm des Wiesbadener Autcmobll-Tourniers (12.—17. Mai). Samstag, 12. Mai: Eintreffen der an der Sternfahrt teilnehmenden Wagen. Sonntag, 13. Mai: Schönheitskonkurrenz. Geschick-, lichkeitsprüfung. Montag, 14. Mai: Training für die Bergprülung»* fahrt «Hohe Wurzel». Dienstag, 15 Mai.: Bergprüfungsfahrt «Hohe Wur-» zel». Mittwoch, 16. Mai: Training für die Geschwimdig-* keitsprüfung «Rund um den Neroberg». Auto-» mobilausflüge. Donnerstag, 17. Mal: Rennen «Rund um den New berg». v. Einen Weltrekordtag (Kilometer lance) siebtigt der A. G. Sud-Ouest am 20. Mai auf der Versuchsstrecko bei Arcachon durchzuführen. v+ Das französische Bol d'Or-Rennen gelangt dieses Jahr an Pfingsten zum Austrag. v. Eine Steyr-Sternfahrt nach Linz in Oesterreichl organisieren die Steyrwerke im Juni dieses Jahres. Anschliessend an die Fahrt, die unter dem Protek^ torate des österreichischen HandelsministeTs und! des österreichischen Automobil-Clubs steht, finden; eine Besichtigung der Steyrwerke und grosse Empfänge in Wien etatt. Die Teilnehmer an der Fahrt haben, abgesehen von den Preisen, die Chance, einen Steyrwagen letzten Modellos zu gewinnen, welcher am Schlussbankett ausgelost wird. v. Die zehn Geßole für AiüomGhii-Fahrer 4. Gebot: Du sollst dio «Automobil-Revue * abonnieren, weil sie dir alle Verbesserungen und Neuerungen, die irgend in einem Land passieren, rasch und gründlich meldet. • Bezugspreis nur Fr. 5.— im halben Jahr bei zweimaligem wöchentlichem Erscheinen. In daa Abonnement kann jederzeit eingetreten werden de* ¥I*OTIMI wird von der Generalvertretung Spörri & Pfenninqer, Zürich zns< montiert. Machen Sie von dieser konkurrenzlosen Offerte Gebrauch. 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