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E_1928_Zeitung_Nr.043

E_1928_Zeitung_Nr.043

ingen. Als besondere

ingen. Als besondere Nachteile der Autofahrten werden Staubplage, Erschütterungen, Erkältungen bei unerwartetem Witterungsumschlag und bestimmte Gefahren bezeichnet. Es darf schon füglich behauptet werden, dass die Gefahren des Eisenbahnfahrens ebenso gross sind als diejenigen der Autofahrten. Stellen die Bahnen, wie dies meisten Teils immer noch üblich ist, den Schulklassen ausrangiertes Wagenmaterial zur Verfügung, so ist mit Erschütterungen und mit Erkältungen jedenfalls weit eher zu rechnen, als bei einer Automobilfahrt. Auch das Gefahrenmoment dürfte nicht kleiner sein. Beispiele könnten mit Leichtigkeit angeführt werden. Sicherlich genjesst der Schüler in einem modernen Autobus die Natur in viel reicherem Masse, als in einem Bahnwagen, in dem sich gewöhnlich mehrere Schüler an das Fenster drängen müssen. Wir sind nun auch nicht der Ansicht, dass alle Schulreisen nur noch per Automobil auszuführen wären. Aber zweifellos gestattet das Benützen der Automobile dem Lehrer das Zusammenstellen von weitaus abwechslungsreichem, ausgiebigem und genussreichern Touren, als wenn er nur auf die Eisenbahn angewiesen ist. Auch wenn so und so viele Klassen das Auto in den Dienst ihrer Reisen stellen, so hoffen wir, dass trotzdem die Bahn lebensfähig und vor Niedergang und verhängnisvollen Rückwirkung verschont bleibe. Sonst müsste es um ihr Dasein wirklich traurig bestellt sein! -t. Erdrosselung. Schauplatz der Begebenheit: Bernischer Grosser Rat. Es regnet Interpellationen. Eine davon behandelt die Salz-Transporte mit Automobilen. Herr Ryter begründet sie. Er findet es äusserst merkwürdig, dass staatliche Salzfaktoreien das Salz nicht mehr mit der Bahn, sondern mit Autos transportieren lassen. Dann folgt die zum Abklatsch gewordene Tyrade: Die grossen Aufwendungen des Staates für die Strassen, die zu niedrigen Automobilsteuern, der Staat müsse zum Rechten sehen, der Staat müsse eingreifen, der Staat habe zu reglementieren, der Staat habe dafür zu sorgen, dass... usw. Vom schmalen grünen Bänklein antwortet der Bernische Finanzdirektor: Herr Ryter möge sich beruhigen, die Regierung sei nicht gewillt* den Bahnen Konkurrenz zu machen durch Autotransporte. Soweit die Regierung den Transport in der Hand habe, lasse sie nur die Bahn benützen. Der Transport ab Depots gehe von den Amtsschaffnereien aus. Die Regierung sei auch da einverstanden, dass die Bahn benützt werde, wenn und sofern dies •wirtschaftlich sei! Nun aber liege manche Bütte zu weit ab von der Bahn. Vertraglich stehe es den Salzbütteinhabern frei, den Transport so vorzunehmen, wie er für sie am wirtschaftlichsten sei. Dagegen werde die Regierung mit den Handfessein vorgehen bei allen neu zum Abschluss kommenden Verträgen, und diese freien Salzbütteinhaber zwingen, die Bahn zu benützen, wenn dies ihnen billigerweise zugemutet werden könne. Der Interpellant ist selbstverständlich befriedigt. An der Verwirklichung des nivelierenden Staatssozialismus wird auch im Berner Grossen Rat mit Erfolg gearbeitet. Die bürgerliche Regierung bietet willig Hand hiezu, das Gewerbe hat das Nachsehen. Nur so zugefahren mit der Erdrosselung des freien Mannes, die Sache wird schon schief kommen! n Der Absatz an Automobilen in Deutschland. Im Jahr 1927 hat der deutsche Automobilhandel nicht weniger als 220,000 Fahrzeuge verkauft. Gegenwärtig werden in Deutschland täglich 600—650 Wagen den Verbrauchern zugeführt; der Bestand in Deutschland wird dadurch im Lauf des Jahres 1928 um etwa 180,000 bis 200,000 Wagen zunehmen. s. «Ich kann nicht vorgeben, Richard eine Träne nachzuweinen,» sagte Mr. Moon. « ebensowenig wie deine Tante Karoline, die eine aussergewöhnlich vernünftige Frau ist. Das beste, was wir tun können, ist, ihn so rasch wie möglich zu vergessen.» Er betrachtete seinen Neffen nachdenklich. «Sir Michael Fairlie. Es klingt angenehm. Wie in einem Zehnpfennigroman. Und glücklicherweise mit den nötigen Einkommen dazu. Was hast du übrigens mit deiner wilden Wollfarm getan? » «Einen Verwalter eingesetzt,» erwiderte Mike. «Vielleicht gehe ich eines Tags wieder hin.» «Lass das deine Tante nicht hören. Sie hat genug von abwesenden Gutsherren.» Mike rückte unruhig auf seinem Stuhle hin und her. « Um die Wahrheit zu gestehen, Onkel Joe, ich fürchte mich ein wenig vor Tante Karoline. Ich erinnere mich ihrer als einer aussergewöhnlich energischen Dame.» (Fortsetzung folgt) 269.158 Die Reihe der Lieferantenstaaten hat keine grossen Verschiebungen erlitten. Die Vereinigten Staaten von Amerika behaupten ihren ersten Platz. Der Lieferungsanteil der U. S. A. betrug im April 1927 41% der Gesamteinfuhr. Im April 1928 beläuft sich der Anteil schon auf 57%. Die U. S. A. importieren in erster Linie Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg, sowie solche über 1600 kg. Jede dieser Kategorien verzeichnet einen Betrag von mehr als eine Million Franken. Frankreich nimmt wie im April des Vorjahres den zweiten Rang in Anspruch, obschon seine Lieferungen um einen bescheidenen Betrag abgenommen haben. Deutschland rückt vom sechsten auf den dritten Platz vor und versetzt Italien auf den fünften Platz. Grossbritannien bestätigt seinen vierten Platz. Ein Vergleich der Aprilergebnisse mit den Ergebnissen des Monates März und den Ziffern des ersten Quartales ergibt für einzelne April 1928. Staaten Die neuen Zollansätze, die auf 1. November interessante Veränderungen. Für des vergangenen Jahres in Kraft traten, verursachten im Monat Oktober einen Ansturm Kategorie Automobile und Chassis im Stück- Deutschland, übersteigt das Aprilergebnis der auf unsere Grenzen. Die Zunahme der Einfuhren belief sich damals auf zehn Millionen 11,084 Franken den Betrag des ersten Quargewicht von 800 bis und mit 1200 kg um Franken. In der Nachzeit stellte sich aber tales 1928. Bei den Automobilen und Chassis zu verzeichnen. Der Wert der ausgeführten naturgemäss eine Beruhigung, ja sogar ein im Stückgewicht von 1200 kg bis und mit Motorräder beläuft sich auf den elffachen Rückgang der Einfuhren im Vergleich zu der 1600 kg verdoppelte sich das Ergebnis, d. h. Betrag des Monats April 1927. rlt. entsprechenden Periode des Vorjahres ein. es stieg von Fr. 56,657 (erstes Quartal) auf Der Monat März 1928 unterbrach diese Verminderungstendenz, indem unsere Käufe im von Automobilen und Chassis im Stückge- Probsrs Sieg Fr. 117.075 (April). Der Wert der Einfuhren Ausland plötzlich wieder um 1,3 Millionen zunahmenpelt so gross wie im März und erreicht bei- Wie wir in letzter Nummer noch kurz berichten wicht von mehr als 1600 kg ist im April dop- an der Coppa Messina Die Einfuhren des Monats April verzeichnen wieder einen leichten Rückgang um gorie für das erste Quartal überhaupt. Trakgen und vierten Austrag der Coppa Messina. Der nahe den Wert der Einfuhren dieser Kate- konnten, gewann der BemeT Probst den diesjähri- bekannte Herxenfahier, Inhaber des schweizerischen Fr. 269,158 von Fr. 8,076,922 im April 1927 toren ohne Chassis führte Deutschland im Championatstitelis 1927. schul auf der sizilianischen hinunter auf Fr. 7,807,764 im April 1928. Die Monat April sechsmal soviel in die Schweiz Strecke einen neuen Rekord und holte sich den ausgesetzten Preis von 50,000 Lire. Ausfuhren schliessen mit einer bedeutenden ein, wie im ersten Quartal des laufenden Jahres überhaupt. Die gleiche Tendenz ver- Der klare und schöne Sieg , mit Wohnort in «Berlino». bezeichnet. ren Probst als «tedesco» und «Mechaniker der Grä- nachstehend die Kategorien wieder, die seit dem 1. November in Gebrauch stehen: Journalistischer Uebereifer unter südlicher Hitze ohne Lederüberzug. Von Fr. 903,083 sank der mag diese Verwirrungen veranlasst haben. In Tat a) Motorzwei- und -dreirädei ohne LederüberzuR; Wert auf Fr. 526,695. Auch die Kategorie und Wahrheit fuhr Probst, wie wir bereits mitteilten, den Bugattiwagen der Gräfin Einstedel, die sich, b) andere (also solche mit Lederüberzug); Motorräder mit Lederüberzug erlitt eine Verminderung, während der Wert der englischen bekanntlich an der Targa Florio beteiligte. Heus- c) Automobile und Chassis im Stückgewicht von weniger als 800 kg; ser, ebenfalls unser Landsmann, startete persönlich d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von Einfuhren von Automobilen und Chassis im an der Coppa Messina, hat also mit dem Gräfinnentitel nichts zu schaffen. Wie hoch die Leistung von 800 bis und mit 1200 kg; Stückgewicht von mehr als 1600 kg zugenommen hat. Probst zu werten ist, beweist 6chon die Tatsache, e) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 1200 bis und mit 1600 kg; dass sich der erste Klasse darstellende, dieses Früh-» f) Automobile und Chassis im Stückgewicht von Die bedeutende Erhöhung des Einfuhrwertes für Automobile und Chassis, die im März Meisterfahler Nuvolari auf Bugatti am Rennen be- jähr zu wiederholten Malen siegreiche italienische mehr als 1600 kg; g) Karosserien aller Art für Automobile: konstatiert wurde, bestätigt sich durch ein teiligte und sich von Probst um volle 10 Minuten, h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Aufsteigen von Fr. 760,245 auf Fr. 1,010,660. schlagen lassen musste. Von den weitern internationalem Fahrern nennen wir nur Aymini auf Delage, de.Sterlich auf Diatto, Magistri auf Alfa Ro« Wenn wir die Einfuhren auf die verschiedenen Gruppen verteilen, entsteht das nach- Italien verzeichnet in den meisten Kategorien einen Rückgang, der gesamthaft gegenüber dem Monat März annähernd Fr. 200,000 meo, FÜippi, ebenfalls auf Alfa Romeo. folgende Bild: Ueber den Verlauf erfahren wir noch kurz: beträgt. Der Start des ersten Wagens fand um 8. 02 Uhr Einfuhr im April 1928. Oesterreich beliefert die Schweiz hauptsächlich mit Automobilen und Chassis im mitenab stand losgelassen. Schon die erste Runde statt. Die weitern Konkurrenten wurden mit Mi- Stück q Kg Wert in Fr. Total Deutschland a 16 26.93 37.886 bodefg Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg. brachte ein erbittertes Ringen. Heusser auf Bugatti unterbot sofort den alten Rundenrekord und 98 1.312 6 33.59 17.739 Der Wert dieser Einfuhren übersteigt für setzte ihn auf 37' 30% (83,052 St.-km) herab. Auch 40 474.15 211.675 den Monat April den Wert der Einfuhren im Probst stürzte den alten Rekord, erzielte indessen 11 160.02 117.075 ersten Quartal überhaupt. nur 39' 18". In der dritten Runde spitzte sich das 9 259.45 260.875 Rennen immer mehr auf einen Wettkampf zwischen 59 340 Ausfuhr im April 1928. Heusser und Probst zu, bis es letzterem sohliesslich 1 12.80 9.900 656.801 gelang, sich siegreich an die Spitze zu aTbeiteru Stück q kg Wert in Ff. Total Oesterreich a 1 14 Nnvolari verlor infolge zweimaligen Radwechsels Deutschland a 22 441,73 398,782 b 4 35 wertvolle Minuten. Ob Heusser vor Beendigung des b 2 70 d 10 124.41 90.500 üher 364 km führenden Rennens aufgegeben bat t 15,50 26,789 f 2.21 2.117 92.666 oder im EndMassement lediglich vergessen wurde, g 9,98 7,440 433,081 Frankreich ab 83 106.74 92.392 geht aua den italienischen Informationen leider Oesterreich a 12 19,53 22,000 3 6.25 5.466 nidht hervor. b I 1,26 1,315 c 26 195.50 84.465 f 10,00 14,339 Das Endklassement: d 67 737.65 284.696 g 11,25 3,360 41,014 1. Probst Eduard aus Bern; (Bugatü) in 4 Std. 48' e 56 814.67 .470.550 ' ri u - Frankreich a 17 71.39 ' 7L79Ö 30" (75,701 St-km). fgia 8 347.72 269.097 ~ t 15.65 32.750 104.640 2. Cucänotti Nesterio (Bugatti) in 4 h. 56' 15 %'\ 14,83 ". 5.898 Italien a 4 5.77 5.625 ' 3. Magistri Gostantino (Alfa Romeo) in 4L.56' 20 180 1,212.744 f 55.90 14.696 50". 2 5.22 5.721 \mm. g 1.24 1.550 21.871 4. Niraferi Tazio (Bugatü) in 41, 58' 29 H". c 19 149.22 70.350 Belgien .- a 1.35 1.350 Kategoriesieger. d 45 482.57 236.415^ e b 1 64 23 316.87 186.100 5. Baasä Aldo (O.M.) in 5 t. 00' 00%". i 105.32 101.663 103.077 f 6. D'Agata Antomdno (Bugatti) in 5 h. 00' 42 % 48.52 40.167 Holland a 1 5.99 7.200 7. Silitti (Alfa Romeo) in 5 h. 16' 23". g 3 15 538.768 f 2 52.36 33.662 40.862 8. Marano Salvatore (Maserati) in 5 h. 16' 41 Belgien ab 101 121.70 111.103 Grossbritanien a 74 835 9. Biondi Antonino (Bugatti) in 5 h. 20' 51" 18 194 f 25.T1 30.724 31.559 10. Gasparin Aldo (Alfa Romeo) in 5 h. 22' d 7 74.17 48.800 Spanien a 4 4.93 4.309 e 4 56.39 35.000 f b 1 27 3 75.28 60.444 11.' Aymini Giulio (Delage) in 5 h. 23' 35%". g f 16 450.52 302.361 306.697 10 20 255.561 12 Gostantino Paolo (Nazzaro) in 5 h. 41' 58'% Schweden a 3 4.39 4.165 Grossbritanien a 411 556.15 526.695 13. De Sterlidb Diego (Diatto) in 5 h. 43' 05%". bdf f 8.59 9.729 13.894 10.32 6.381 14. Olavesg Giuseppe (Bugatti) in 5 h. 52' 18%". Polen a 5 6.66 5.890 1 10.06 4.656 15. Colino Giorgio (Sangioxgio 1100) in 5 h. 59' b 1 2.09 1.700 1 24.39 53.872 591.604 26". v. Schweden a 1 15 f 8.97 30.558 38.148 f Tschechoslov. a 3 4.05 3.850 6 80 95 f 164.06 192.834 196.684 32 55.43 45.380 Bergprüfungsfahrt vtrein.Stat.T.Amerika a Ungarn a 8 10.70 10.600 b 2.24 1.000 odef f 3.26 5.851 16.451 Kriens—Eigental. 5 39.02 16.000 Südafrika a 55 550 304 3.387.96 1.609.691 i 1 20 570 Das Organisationskomitee teilt uns mit: 236 3.267.72 1.852.974 Ostafrika b 1 1.31 1.750 Wie wir bereits gemeldet, findet am Sonntag« 65 1.367.01 1.010.660 f . 6 137 1.887 den 3. Juni 1928, eino Bergprüfungsfahrt für Automobile auf der Strecke Kriens-Eigental bei Luzern i g 3.52 2.381 Portugal f 7 185.71 110.280 110.280 4 53.98 20.594 4.458.680 Dänemark f 41 659 659 statt, veranstaltet von der Sektion Luzern des Automobil-Clubs der Schweiz. Das aus bewährten Fach- Spanien t 16 265 • 265 Norwegen f 52 538 538 Tsoheohoslov. f 4 47 47 Finnland f 3.53 9.150 9.150 leuten zusammengesetzte Komitee hat mit den Vorarbeiten für dieses Rennen intensiv begonnen. Be- Holland f 40 533 533 Lithauen f 56 320 320 April 1928 Yougoslavien f 1.56 1.108 1.108 sonderes Augenmerk wird darauf verwendet, die? Bulgarien t 6 140 140 interessante Rennstrecke in gutem Zustand zu halten. Soeben ist das Reglement für das Rennen ver- Rumänien f 3.91 3.386 3.386 sandt worden. Die Konkurrenten werden in drei Bgypten f 4 127 127 Klassen eingeteilt: a) Amateure, b) Experten und Algerien f 1.14 2.090 2.090 c) Berufsfahrer; die zum Start zugelassenen Fahr- Marocco f 2.63 2.510 2.510 a 645 872.19 819.205 b 3 20.01 14.388 c 56 417.33 188.554 d 474 5.290.97 2.386.433 e 330 4.615.67 2.661.699 f 86 2.125.24 1.698.157 g 19.07 8.654 i 5 66.98 30.674 1599 13.427.46 a 726 828.37 813.113 April 1927 b 15 29.52 24.061 o/i 1131 13.344.98 7.239.748 1872 14.202.87 Abnahme der Einfuhren: AUTOMOBIL-REVUE 4uisenhandel mit Iflotovfahvzeus&c^n 7.807.764 8.076.922 37 514.56 Zunahme der Ausfahren: 1.242.859 Unsere Ausfuhren verteilten sich im Monat April 1927 auf 21 Länder, im Monat April 1928 schon auf 36 Länder. Spanien, das bis anhin unser bester Kunde war, wird von Deutschland auf den zweiten Platz verdrängt. Deutschland sichert sich den ersten Rang dank den grossen Bezügen an Motorrädern ohne Lederüberzüge, während Spanien nach wie vor als bester Abnehmer von Automobilen im ersten Range steht. Die Transaktionen der Tschechoslovakei erlitten einen leichten 1928 — N» 4S Rückgang. Portugal, Frankreich und Belgien stellen sich mit Beträgen über Fr. 100,000 in den vierten, fünften und sechsten Rang. Allgemein ist zu sagen, dass die Kategorie der Automobile und Chassis über 1600 kg den grössten Gesamtexportbetrag zu verzeichnen hat. Die Motorradindustrie hat für den Monat April einen grossen Exporterfolg zeuge ebenfalls in drei Kategorien, nämlich I. Rennwagen, II. Sportwagen und III. Tourenwagen. Mesopotamien f 79.11 46.400 46.400 Niederl. Indien f 20 800 800 Japan f 1.90 2.170 2.170 Auch das Gabenkomitee ist in voller Tätigkeit, Teretn. Stat. v. Amerika f 16.40 45.739 45.739 um den Gabentempel reichhaltig und wertvoll zu gestalten. Auf je drei Fahrzeuge einer Klasse der Jamaika f 6 126 126 Brasilien f 4.67 3.306 3.306 Touren- und Sportwagen, sowie auf 2 Fahrzeuge Argentinien i 68 1.745 1.745 einer Klasse der Rennwagen fällt wenigstens ein Chile f 1.75 370 370 Preis. Ausserdem gelangen folgende Speziaipreise Bolivien f 23 450 450 zur Verteilung: 1 Preis für die beste Zeit des Tages, Austral. Bund f 2.92 1.108 1.108 1 Preis für die beste Zeit in jeder Kategorie, Oceanien i 39 417 417 1 Damenpreis und je 2 Speziaipreise pro Kategorie April 1928 a 79 577.78 536.946 für Wehrpflichtige des Motorwagendienstes, gestiftet b 3 4.70 4.926 vom Zentralvorstande des A. C. S. Für letztere ist f 25 1224.29 1.029.152 das Tragen der vollständigen Uniform vom Beginn 22.47 12.350 1.583.374 des Rennens bis zum Schluss der Preisverteilung 2 obligatorisch, wodurch dem Rennen eine schöne, 107 1829.24 farbenreiche Note gegeben wird. April 1927 a 30 36.94 47.433 Die Bergprüfungsfahrt vom 3. Juni (man wolle b 1 1.77 1.395 sich das Datum merken) ist also der Beachtung und c/i 6 475.85 291.687 340.515 Unterstützung aller Automobilisten und Freunde des Automobilsportes würdig. PROGRAMM: Samstag, den 2. Juni 1928. 7.30—11.30 Uhr: Training auf der Rennstrecke. 13.00—16.00 Ulr : Training auf der Rennstrecke. 16.00 Uhr: Abnahme der Fahrzeuge auf dem Schulhausplatz in Kriens. — Ausgabe der Startlisten, 16.00—17.00 Uhr: Tourenwagen. 17.00—17.30 Uhr: Sportwagen. 17.30—18.00 Uhr: Rennwagen. Wagenpark vor und nach dem Rennen. 20.30 Uhr: Zusammenkunft der Rennleitung, der Sportkommision der Sektion Luzern A. G. S< und der anwesenden Komittierten im Hotel St Gotthard in Luzern. — Ausgabe der Startlisten. Verteilung der Abzeichen an die Komittierten.

N*4: — 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE Der Berner Herrenfahrer Probst, dessen Sieg an der Coppa Messina grosses Aufsehen erregte (in der Mitte des Bildes). Links Gräfin Einsiedel, mit deren Bugattiwagen unser Landsmann seinen klaren Sieg errang. Rechts der bekannte Schweizer Herrenfahrer Heusser, der an der Targa Morio und Coppa Messina startete. Zu einer Sahara-Expedition im Automobil sind vier Belgier gestartet. Die Forscher, welche zwei belgische F. N.< -Wagen benützten, treffen Dienstag in Genf ein. Frau Junek, eine Meisterin des Volant. Einen enthusiastischen Empfang bereitete die Stadt Prag der berühmten und charmanten Rennfahrerin, Frau Junek, für ihren bewundernswerten Sieg an der diesjährigen Targa Florio. Die beliebte Damenfahrerin, die bekanntlich unter ausserordentlich schwierigen Umständen einen fünften Platz im Endklassement der grosson internationa- "jm Veranstaltung errang, wurde im Triumphe durch die Stadt geführt. v. (Fortsetzung Eigental-Rennen) 21-00 Uhr: Rcndez-vous der auswärtigen und einheimischen Mitglieder des A. G. S. mit ihren Angehörigen im Hotel St. Götthard. — Ball. Sonntag, den 3. Juni 1928. 7.00 Uhr: Besammlung der Parkplatz-Kommissare und der Kommissäre für die Wagenabnahme. — Nachkontrolle. 7.00 Uhr: Oeffnen des Wagenparkes. Die Fahrer werden dringend ersucht, rechtzeitig zu erscheinen und sich in der Reihenfolge der Startliste aufzustellen. — Ausgabe der letzten Instruktionen. 8.00 Uhr: Fahrt der konkurrierenden Wagen in Kolonne vom Parkplatz in Kriens zum Start. 8.00 Uhr: Abfahrt der Ehrengäste per Auto vom Clublokal, Hotel Metropol, Luzern. 8.00 Uhr: Besammlung der Starter, der Kommissäre der Rennstrecke, der offiziellen Zeitnehmer sowie der übrigen Funktionäre auf dem Schulhausplatz in Kriens. 8.15 Uhr: Bezug der Posten durch sämtliche Funktionäre. 8.45 Uhr: Absperrung der Rennstrecke. — Nach diesem Zeitpunkt darf die Rennstrecke nicht mehr befahren noch begangen werden. — Der Automobilclub der Schweiz wie auch die Sektion Luzern lehnen jede Haftpflicht für Unfälle auf der Rennstrecke ab. 9.00 Uhr: Beginn des Rennens in der Reihenfolge der Startliste. 13.00 Uhr: Nach Beendigung des Rennens Bankett im Hotel Schweizerhof in Luzern. — Preisverteilung. Delegierter der Nationalen Sportkommission: Herr E. H. Thommen, Mitglied des Ausschusses der N. S. K. und Präsident der Sportkommission der Sektion Bern. Delegierter des Zentralvorstandes: Herr P. Müller-Brunner, Mitglied des Zentralvorstandes und Präsident der Sektion Aargau; Delegierter der Sektion Luzern und Rennleiter: Herr C. J Bucher, Präsident der Sektion Luzern und der Sportkommission dieser Sektion. Die Regelmässigkeitsfahrt im Renntempo. Letzlen Sonntag gelangte erstmals unter ausserordenttoch starker Beteiligung die touristische Regelmässigkeitsfahrt Mailand-Meran zum Austrag. Die Fahrt stand indessen schon zu Beginn im Zeichen eines richtigen Sohnelligkehsrummels, wie im italieniech«n Automobilsport überhaupt Sport und Tempo schwer zu trennende Begriffe sind. Der Sieger Coneonni auf Lancia legte die 322 km lange Fahrt in über 75 km-Stundengesdhwindigkeit zurück (vorueschoeben waren 50) und benötigte hierzu 4 h. 15' 37". Die.Coppa Meran fiel der Marken-Equipe Lancia zu. T. Das englische Sechsstunden-Rennen in Brooklands, das ausschliessüch für Serienwagen reserviert war, sah die starke Beteiligung von 46 Wagen. Unter den Eingeschriebenen befanden sich ein Merr cedes, zwei Bugatti — wovon der eine von Campbell gesteuert wurde — fünf Alvis, drei 0. M. und drei Alfa Romeo. Das Rennen wurde unerwarteterweise von Ramponi auf Alfa Romeo 1500 cm 3 Kompressor gewonnen, der die höchste Kilometerzahl erreichte. Ramponi hielt während des ganzen Rennens ein Stundenmittel von 111 Kilometer ein und verbesserte den Rekord um über sieben Meilen. v. Das Wiesbadener Auiomobiltournier erzielte am letzten Sonntag einen nennenswerten Erfolg. Die Ortsgruppe Wiesbaden des ADAC und die Kurverwaltung hatten es auch nicht an zügiger Propaganda fehlen lassen. So sah man denn elegante Wagen zu Hunderten in den Strasson und Anlagen der mondänen Kurstadt. An dem Schönheitswettbewerb beteiligten sich nicht weniger als 200 Wagen, wovon ca. 120 mit Prämien bedacht wurden, worunter 44 Mercedes-Wagen und 29 Opel-Wagen, durchwegs Serienkarosserien eigener Konstruktion. Unter den prämierten Wagen befand sich der Mercedes-Benz Tourenwagen von Herrn Hürlimann, Zürich. Nachmittags fand vor dem Kurhause ein Geschicklichkeitswettbewerb statt. Das beste Ergebnis erzielte mit 1 Min. 25,2 Sek. Karl Kappler (Simson- Supra), den 2. Preis erhielt mit 1:37,1 Georg Mollier- München (Hpnomag), den 3. Dieterle-Remscheid (Mannesmann)" mit 1:32,1;,; den 4. Jan Ripper-Krakau (Lancia) mit 1:41,2. / An der Sternfahrt, die dem Tournier als Auftakt voranging, beteiligten sich 53 Wagen. Unter den Startorten befinden sich Budapest, Krakau, Mailand und Paris. Ein Wiesbadener Fahrer hat übe 3000 Kilometer, einschliesslich die Bezwingung von fünf Alpenpässen, zurückgelegt. V. Der Grand Prix Sport des A. C. F., der bekanntlich als Ersatz für den Grand Prix de Vitesse und die Coupo der Commission Sportive. die mangels Beteiligung abgesagt werden mussten, geschaffen wurde, vereinigt heute gegen 50 Nennungen au seiner Startliste. Die Veranstaltung gelangt auf der Rundstrecko von Cominges zum Austrag. Der Orga nisator — es ist der Automobil-Club du Midi — hat folgendes Programm zusammengestellt: 1. Juli: Grosser Preis von Frankreich für Sportwagen. 2. und 3. Juli: Regelmässigkeitsfahrt in die Umgebung von Cominges. 4. Juli: Sternfahrt nach Lerida. 8. Juli: Rennen von Col de Peyre&ourde Bach Luchon. Der Austrag des Grand Prix, welcher in 10 Runden über 263-km-führt, zerfällt in Ausscheidungsläufe und ein- Final. Die Preissummen sich auf 100000 Fr. Itir. Ray Keecb, Philadelphia, vcrbes= serte den indem er mit einem 36 Cyl. Criplex $pezial=Klagen, ausgerüstet mit Tires* tone 6um*Dipped Ballon Reifen» die fabelhafte Geschwindigkeit von erreichte, nur durch den Tirestone 0utn Dipping=Prozcss war es möglich, dass die Reifen bei dieser Geschwindigkeit diese ausserordentliche Leistung vollbrachten, ohne sich übermässig zu erhitzen. Pneus, welche derartigen Hnforde* rungen standhalten, können auch Sie Letzten Montagabend kollidierte ein von In Russland wird gegenwärtig ein heftiger Gümligen kommendes Automobil bei der Meinungsstreit geführt, ob der Sowjet einen Station Melcheribühl mit dem Worb-Bähnchen, da die Barriere zu spät funktionierte. tige Frage sein, dass man darob die Auto- Hut tragen dürfe. — Es muss eine sehr wich- Die Insassen des Automobils kamen wunderbarerweise nur mit leichten Verletzungen dasen » des heiligen Russland stecken bleiben .. mobile vergisst, die tagtäglich in den « Strasvon, während der Wagen in Trümmer ging. Die Bevölkerung ist über diesen neuen krassen Fall von verantwortungsloser Unzuver- Neapel mit 941,000 Seelen, als zweite folgtMai- Die grösste Stadt Italiens ist gegenwärtig lässigkeit der Barrieren äusserst erregt. Die land mit 916,000 und Rom mit 850,000. Gemäss Tagespresse weiss zu melden, dass die Barriere selbst unbeschädigt blieb. — Interessant, patriotischen Pflichten ist in absehbarer Zeit der Beherzigung der vom Duce propagierten höchst interessant, wo es sich wieder einmal mit einer weiteren Zunahme der Bevölkerung; um das Spiel mit Menschenleben handelt! und damit auch des Verkehrs zu rechnen. Nächsten Monat findet in London ein Weltmilchkongress statt, der von 1800 Vertretern von 44 Ländern beschickt wird. Es soll in drei Sprachen über das gesamte Milchwesen doziert werden. — Ob man sich da der vorzüglichen Dienste, welche das Automobil als Transportmittel, namentlich im Nachtverkehr leistet, auch erinnern wird? Die teuersten Bauplätze der Welt befinden sich ohne Zweifel an der Südostecke Wallstreet und dem Brodway in New-York. Für das Terrain eines 46stöckigen Wolkenkratzers mussten kürzlich nicht weniger als 15 Millionen Dollars auf den Laden gelegt werden. Der höchste Preis für den Qtiadratfuss wurde bis heute mit 825 Dollar erreicht. 334.02 km per Stunde Ifor Ceben anvertrauen» Buniei und beziffern v Ällzubuntes Bernard Shaw, der weltbekannte Dichtef und Satiriker, ist einer der unbeliebtesten Menschen seines Vaterlandes. Dies begreift man um so mehr, als er gegenwärtig mit den Waffen seines Geistes gegen traditionsverknöcherte Justiz seines Landes zu Felde und namentlich gegen die Todesstrafe vom Leder zieht. Amerika beschäftigt zur Herstellung von vier Millionen Automobilen nur 800,000 Arbeiter, während Frankreich für die Herstellung von 200,000 Automobilen 400,000 Ar- 1 beiter beschäftigt. — Ein Triumph der nun schinellen amerikanischen Produktion! xl. Mitgliederzuwachs des T. C. S. Im April 1928 konnte der T. C. S. folgende neue Mitglieder aufnehmen: > 497 Automobilisten 120 Motorradfahrer 37 Radfahrer 27 Junioren Total 681 AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Der Vorstand der Sektion Bern hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die diesjährigen Clubfahrten mit einer zweitägigen Fahrt am Pfingstsonntag und Pfingstmontag zu eröffnen. Route: Sonntag, 27. Mai. Bern ab, 8 Uhr früh, über Herzogenbuchsee, Zürich, rechtes Seeufer nach. Rapperswil. Gemeinschaftliches Mittagessen in Rapperswil, 13 Uhr. 15 Uhr: Abfahrt über den Ricken nach Wattwil, Toggenburg, Rheintal, Altstätten, Trogen, Heiden oder Walzenhausen. Nachtessen -und- Logement. * • = Montag, 28- Mal. Walzenhausen ab 9 Uhr. Routei Rorschach, entlang dem Bodensee nach Kreuzungen. Event. Besichtigung von Konstanz (Triptyques nicht nötig). Aperitif im Schlossgarten. Weiterfahrt nach Ermatingen, Mittagessen. 15 Uhr: Weiterfahrt nach Stein am Rhein, Schaff hausen, Baden, Bern. Rückkehr zirka 21 Uhr. Anmeldungen sollten bis 20. ds. eingereicht werden, damit die nötigen Reservierungen gemacht werden können. Der Vorstand lässt an alle Mitglieder die Einladung ergehen, sich an dieser genussreichen Fahrt in die schöne Ostschweiz zu beteiligen. Er ist überzeugt, dass alle Mitglieder und ihre Angehörigen zwei schöne Pfingsttage verbringen werden. Ein detailliertes Programm geht den Angemeldeten später zu. Das Direktionskomitee des A. C. S. tritt nächsten Dienstag in Genf auf seinem dortigen Sitz zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Stellungnahme zur Demission des Präsidenten. A.C.S. SEKTION LUZERN. Die drei «Eisheiligen», die uns diesmal ihre kühlen Herzen schon vor ihrem Namenstag fühlen Hessen, sind vorbei und der Wonnemonat Mai hat seinen Einzug gehalten Ein Zeichen, mit dem Sommer-Programm zu beginnen! Der Vorstand hat daher beschlossen, nächsten Sonntag, den 20. Mai 1928 eine Frühlingsfahrt abzuhalten. Der Ausflug soll die Sektion nach Axenfels führen, auf diese herrlich gelegene Aussichtswarte, die einen wunderbaren Tief- und Fernblick bietet. Um 12% Uhr trifft man sieb zum gemeinsamen Mittagessen. Der Nachmittag soll der Gemütlichkeit und einem fröhlichen Tänzchen gewidmet sein. Die Hinfahrt kann von Luzern über Küssnacht, Immensee, Arth, Seewen, Schwyz, Brunnen nach Azenfels und die Rückfahrt von Axenfels über Brunnen, Gersau, Vitznau, Weggis, Küssnacht nach Luzern erfolgen. Beide Routen sind ungefähr von gleicher Länge, nämlich zirka 42 km. Abfahrt nach Belieben. Der Vorstand bittet die verehrten Mitglieder, mit hren Angehörigen und Freunden möglichst zahlreich an dieser Frühlingsfahrt teilzunehmen. Der Ausflug findet bei jeder Witterung statt. A.C.S. SEKTION GRAUBUENDEN. Frühlingsfahrt. Am letzten Sonntag unternahm die Sektion eine gemeinschaftliche Fahrt ins Urnerland, die einen gediegenen Verlauf nahm. Von Chui nahm die Kolonne die Richtung nach Luziensteig, Buchs, Stoss und Appenzell und von da ins Weissbad, wo ein Mittagessen bei eigener Musik die Fahrer erfrischte. Am Nachmittag ging die frohe Fahrt über Peterzeil und nach Wildhaus und über Buchs- Maienfeld, den heimatlichen Gefilden zu. An der Frühlingsfahrt beteiligten sich 85 Mitglieder aus Chur und Davos, in 23 Wagen. Sie verlief in bester Stimmung und ohne Unfall. lt. Private Parkplatze. Wie uns mitgeteilt wirdi, hat die Seciu-itaa-Gesellschaft in Lausanne am Ende des Grand Pont neben dem Platz Bei Air einen privaten Parkplatz eröffnet, der unter ständiijer Seuritas-Bcwachumg steht und jede Versicherung in sich sohlipsst. Die Mitglieder des T. C. S. und A. C. S. gemessen auf die niedrig angesetzten Preise einen 5 „l._ii _«._ Clf\ T).H>.n«i