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E_1928_Zeitung_Nr.045

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ÄUTOMOBIL-REVUE 0?8

ÄUTOMOBIL-REVUE 0?8 TVT45 dient oder automatisch durch den Zug betätigt werden, 2. optisch-akustiseihe Si/gn

• Montag, den 28. Mai von 20—23 Uhr. Dienstag; den 29. Mai von 9—23 Uhr. Mittwoch, den 30. Mai von 9—23 Uhr. Die Karawane stellt dis nachfolgenden Wagenmarken zur Schau: Chevrolet, Pontiac, Öakland, Buick. La Sälle, Cadillac. Die Besichtigung der Karawane bietet jedem Autofreund ein interessantes Bild über die Wagen typen des amerikanischen Gros&koazerns. lt. Der Berliner Grossstadt-Verkehr hat inStrassen für werdende Mütter », « Autotanzplätze ». Die vorstehenden Aufschriften wer- den letzten zwei Monaten um 5500 Motorfahrzeuge zugenommen. Sofern die ansteigende den zwar erst verständlich, wenn man die schrecklich verwahrlosten Strassen des Kreises Eupen kennt. Linie ununterbrochen beigehalten wird, ist in Gross-Berlin bis Ende Jahres mit einem Bestand von 100,000 Motorfahrzeugen zu rechnen. Von 1910—1927 wurden in Berlin insgesamt 109,275 Führerscheine ausgestellt. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres erfolgte die Neuerteilung von 6800 Führerscheinen. In Brescia fand dieser Tage, patroniert durch die Spitzen der fascistischen Miliz, der dritte internationale Kongress gegen das Fluchen statt. In London werden gegenwärtig Filmbilder von den grossen Verkehrsadern aufgenommen, die den zuständigen Behörden vorgeführt werden sollen. * In Amerika ist eine Gesellschaft ins Leben gerufen worden, die sich mit der Erstellung von Regenmänteln-Automaten befasst. Bei plötzlich eintretendem Regen wird ein geringer Betrag in den Kasten geworfen, worauf der Mechanismus einen dünnen, aus dauerhaftem Oelpapier bestehenden Mantel ausspeit. In unsere Währung umgerechnet, kommt ein derartiger Regenmantel auf kaum einen Franken zu stehen. Die Bewohner des belgischen Kreises Eupen sind für ihren Mutterwitz bekannt. Dies kommt auch in den originellen Warnungstafeln zum Ausdruck, welche längs den Automobilstrassen aufgestellt sind. Hier einige Beispiele: «Hals- und Beinbruch», « Testamentmachen », « Autograb », « Keine Anlässlich der am 23. Mai in Bern stattgefundenen ordentlichen Generalversammlung der schweizerischen Handelsbörse wurde in den allgemeinen Verhandlungen von Herrn Engeler, Sägereibesitzer in Ölten die Frage aufgeworfen, ob man nicht auch einen schweizerischen Automobilmarkt schaffen könnte, der in Ölten, wo. den Behörden nahestehende Kreise sich dafür sehr interessieren, abgehalten werden sollte "Wäre... man in gewissen amtlichen Kreisen in Bern reicher an Initiative, so hätte diese Frage schon vor längerer Zeit dort ventiliert werden müssen. Nun verfüge aber gerade Ölten, in allernächster Nähe des Hauptbahnhofes, über einen einheitlichen Platz, wo 200—300 Wagen untergebracht AUTOMOBTL-REVUC K ommentarlos Ein Automobilmarkt? Torpedo. 4 pl., Sport, 125 km ä l'heure . . . 2 pl., Course, ä compresseur, 170 km ä l'heure Chassis Counsme 2 pl., Course Imitation, 160 km ä l'heure , . . 2 pl., Course Gd. Prix, 190 km ä l'heure . . . 4 pl., pd. Sport, ä compresseur, 180 km ä l'heure 2 pl., Course, ä compresseur, 215 km ä l'heure Nach dem erfolgreichen Flug der Bremen setzte in ganz Amerika ein wahnwitziger Wettlauf der berichtehungrigen Journalisten nach Greenly Island ein. Zu den Flugplätzen entspann sich ein regelrechtes Automobilrennen, um der Konkurrenz die verfügbaren Flugzeuge wegzuschnappen. Den Vogel schoss unzweifelhaft ein New-Yorker Reporter ab, der sich eine Anzahl von motorradfahrenden Verkehrspolizisten dingte, welche seinen Wagen in toller Fahrt begleiteten, alle andern Autos aber wegen Uebertretung der Geschwindigkeit anhielten. Das beste Absatzgebiet für die europäische Grammophonindustrie ist Japan, das Land der Mikado. Seit 1922 sind in der Schweiz über 30,000 erwerbsfähige Personen von der Landwirtschaft abgewandert. Der schweizerische Tabakkonsum, der von 1851 bis 1920 steigende Tendenzen aufwies, ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen und steht nur noch wenig über dem Durchschnitt der achz'iger Jahre. Im Bündner Grossen Rat ist die Anregung gefallen, für das Strassenwesen einen kompetenten Strasseningenieur anzustellen, der mit den neuen Anforderungen des Verkehrs vertraut ist. xi. werden könnten. Es hätte jeder eingestellte Wagen, — würde er nun verkauft oder nicht — eine gewisse Standgebühr zu entrichten, in die sich die beiden Kontrahenten zu teilen hätten. Die Stadt Ölten würde jedmöglicfces Entgegenkommen zeigen und so könnte die Frage zwischen dieser und der Handelsbörse vereinbart werden. Wie der Verwaltungsratspräsident der Handelsbörse, Herr Dr. Elsener aus Zürich, mitteilte, wurde diese Angelegenheit im Vorstand schon mehrfach besprochen und derselbe werde dieser Frage auch in Zukunft alle nötige Aufmerksamkeit schenken. Es ist zu hoffen, dass man diese zeitgemässe und nützliche Idee bald der Verwirklichung näher führen kann! -ey. UGATTI LE PUR SANG DE LA ROUTE 1500 eine, 4 cyl. 2 litres, 8 cyi. 2 litres 300, 8 cyl. 3 litres, 8 cyl. Chassis Tourisme Cabrolet, 4 places, 140 km ä l'heure . . . Cöhduite inteneure, 4 pl., 140 km ä l'heure Ces prix s'enfandent franco de Port et douane ä Geneue Fr. 9 200 „ 15 200 „ 11800 „ 15 200 „ 25 000 „ 27 500 „ 34 000 ;, 13 200 „ 18 000 it 19 500 Agence g£n£rale pour Geneue, Vaud, Valais, Fribourg, Neuchätel, Berne et Tessin: BLANC & PAICHE • GENEVE PLACE DES ALPES Catalogues franco On demande de bons agents AUTO-SEKTION AARGAU DES T.C.S. Die persönlichen Einladungen für unsere eineinhalibtägige Clubfahrt an den Titisee (2. und 3. Juni) sind verschickt worden. Die Sportkommission bittet die Teilnehmer, die der Einladung beigegebenen Anmeldekarten ausgefüllt bis Ende dieser Woche der Post zu übergeben und die im Programm erwäihnten Vorschrften für den Grenzübertrit't der Wagen genau zu befolgen. Die Veranstalter hoffen atuf recht zahlreiche Beteiligung an dieser schönen Fahrt. B. AUTO-SEKTION ZÜRICH DES T.C.S. Anlässlich der Vorstand'ssitzung vom 22. dies im Hotel «Baur Qji viile» wurden wieder über 50 neue Mitglieder aufgenommen, denen 2 Austräte gegenüberstanden. Damit hat nun der Glub die Zahl von 3003 Mitgliedern erreicht, was eigentlich ein kleines Jubiläum verdienen würde. Für Mittwoch, den 6. Juni, abends 8 Uhr, soll ins Hotel «Baur en volle» ziu einer Halb Jahresversammlung eingeladen werden, damit die Anträge de« Vorstandes und der Kommissionen betreffend: a) die Ausgestaltung des Club-Blattes, ib) die Projekte einer Auslandfahrt im September in die Dolomiten oder an den Gardasee, c) die Genehmigung des Reglementes für die Ortsgruppen und anderes mehr zur Diskussion und Abstimmung gebracht werden können. Die Projekte der Auslandfahrten sollen durch Projekte und Lichtbilder näher demonstriert werden. Die Vorschläge der Unterhaltungskommission, am 20. Juni eine Stamimitisohäuisfahrt nach der «Krone» SiMbrugg und am 24. Juni ein Geschickliohkedtsfahren im Kasernenhof Zürich zu veranstalten, werden genehmigt. Es wird ein grösseres Komitee bestimmt, welches ein Reglement ausarbeiten soll, da das beim letzten Anlass verwendete nicht durchwegs befriedigte. Ferner wird unsere Sektion beim Zürcher Blumenkorso, der am 30. Juni und 1. Juli stattfindet, aktiv mitmachen. Eine Anzahl Gärtner unseres Cliuihs (hat sich erfreulicherweise zur Verfügung gestellt und wird dafür sorgen, daas etwas Gediegenes geboten werden kann. Dem Zürcher Verkehrs- und Verschönerungsverein soll unsere Sympathie dadurch bekundet werden, dass wir uns als Kollektivmitglied anmelden. Er erwirbt sich ein auch uns interessierendes schönnes Verdienst dadurch, das>s er durch Anlage von prächtigen Fusswegen in der Umgebung Zürichs die Spaziergänger der gefährlichen Lanidstrasse entrückt. Vo>m Bericht des Delegierten an der Versammlung betr den Bau einer Rheinbrücke bei Koblenz wird mit Interesse. Kenntnis genommen. Unser Glub hat ein grosses Interesse daran, dass die Verbindung mit dem Schwanzwald möglichst bald verbessert wird. —r. SEKTION ZÜRICH DES T. C. S-, ORTSGRUPPE RAPPERSWIL. Bluestfahrt mit der Rapperswiler Trachtenvereinigung. Es grenzt geradezu an Verwegenheit, bei dem seit einigen Wochen herrschenden nasskalten Wetter ausgerechnet über die sonst sonnige und wonnige Maienzeit in Natur und Zivilstandsamtern von einer Bluestfahrt zu reden oder zu schreiben. Wenn es nicht gerade der letztgenannten süssen Pflichten unseres immer mehr von Hoohzeitloutchen bevorzugten Verkehrsmittels, des fliegenden Autos, wä.re, das gleich dem Postillon vom St. Gotthard so manches selige Glück -von «schmucken Pärclhen» als frohes Geheimnis hütet, wahrlich man müsste seit zweit Jahren und besonders heuer den Begriff «Bluestfahrt» in einem Lexikon aufsuchen. Der Rapperswiler T. G. S. verschmähte aber diese bücherwürmerische Prosa und wagte sich trotz Bisen und Föhn herzgemut an eine richtige buchstäbliche Bluestfahrt und dazu noch mit den im heimeligen Festkleid der feinen Rapperswüertrach* geschmückten lebenden Blüten des Rosenstädtchens. Zwar wurde der Start mit einem fulminanten Gewitterregen eingeweicht, und mit etwas zerzauster .Hoffnung schmiegte sich die farbenfrohe Fracht unserer 23 Wagen in deren tröstliches Polster. Nicht lange dauerte die Prüfung. Bald war es uns vergönnt, die immerhin noch regenschwere Blütenpraciht nicht nur durch Glas und Zelluloid in mehr oder weniger «gebrochenem Kolorit» zu schauen, sondern mit des ungehemmten Auges freudiger Begierde. Ueber den Ricken ins blütenübersponnene Toggeuburg, gab's in Wattwil im «Jakobsbad» ersten Halt zur Sammlung der Teilnehmer, und gemeinsam ging's über die Wasserfluh nach Herisau, wo man sich vergebens nach den fröhlichen Zischgeli umschaute. Einige Augenblicke der Rast im «Storchen», verbunden mit Musik und Tanzgelegenheit, brachte flotte Stimmung in die beinahe 90 erschienenen Reiseteilnehmer, und weiter ging's alsdann über Gossau-Zuckenried nach der behäbigen Aebtestadt Wil, wo uns eine recht gastfreundliche Aufnahme seitens der dortigen T. G.-Orts>gruppe und der aristokratisch anmutenden Wiler Trachten erwartete. Im historischen Hof servierte eine währschafte Rapperswilerbürgerin, Frau Breny-Stemmer, den Rosenstädtern als Wirtin einen schmackhaften Imbiss, der das Gleichgewicht zwischen den geistigen Genüssen und der irdischen. Schwerkraft unseres menschlichen Ichs trefflich herstellte. Nur zu bald mahnten die dämmernden Hören des Abends an Aufbruch. In einem stimmungsvollen herrlichen Sonntaorabend ging's im goldenen Abendschein über das Tösstal nach dem lieben Rosenstädtchen. Unter gehobenen Gefühlen nach, einem froh verlebten und von des Wetters Gunst überraschend huldvoll bedachten Nachmittags nahm die Bluestfahrt in einem Korso ihren harmonischen Abschluss, dem ein (gemütlicher Abend in den Sälen des Hotels «Schwanen» bei unserm allzeit freundlichen Papa Grünenfelder das Pünktlein aufs «i» setzte. Korr.— Juni-Session der eidgenössischen Räte. Auf der Traktandenliste der eidg. Räte für die Sommer-Session wurde u. a. auch die Verteilung des Benzinzollviertels und die Errichtung einer Benzintankanlage in Kehrsatz aufgenommen. Es ist zu hoffen, dass die Differenzen betreffend der Kuchenverteilung aus der Welt geschafft werden können und dass die heute noch in den Tresors der Nationalbank liegenden Millionen endlich zur Verteilung an die Kantone gelangen. Mit Ungeduld warten die Bau- und Finanzdirektoren auf den köstlichen Schatz, -t