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E_1928_Zeitung_Nr.045

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ÄUTOMORTT -REVUE

ÄUTOMORTT -REVUE 1928 — N«45 Franken Der neue 1928 HlMMIIIttlllMIIIIMM IIHIHI mmniiiniimuuiimuutUllllllll Preise ab 15. Mai: Tourinq: 9.900 Fr. Roadster 9.900 „ Coach 10.400 „ Coupe* 10.600 „ Sedan 10.900 „ Nie und nirgends wird solch hochwertiger Wagen nochmals zu diesem niederen Preise geboten. Fabrikvertrefung für die deutsche Schweiz: Zürich-Wjltishofen, Bachstrassc 16 Telephon Uto 42.47 Filialen und Vertreter: Agent Ge*ne"ral pour Ia Suisse Franchise: W. RAMSEIER, GENEVE 3, Rue du Mont-ßlanc Tel. M. öl. 39.28 LAUSANNE: ' Automobiles Americaines S.A., Grand Chene 9 BERNE: von Ernst, Gartenstrasse 19 Riesen & Sägesser, Garage Stadtbach, Stadtbachstrasse GRENCHEN (Soleure): Otto Fischer OBERDIESSBACH (Berne): G. Fuchser LA CHAUX-DE-FONDS: Guttmann & Gacon, Rue de la Serre 108 BIENNE: Charles Hoff mann, Dufourstrasse 64 a YVERDON: Lindic & Roth, Garage d'Yverdon FRIBOURG: Stucky Freres, Av. du Midi 3-5 ZÜRICH: AUTAG Filiale Zürich, Jos. Kessler, Werdmühleplatz 3. Tel. Sei. 95.02 BASEL: AUTAG Filiale Basel, Henry Hurter Aeschengraben 31. Tel. Saf. 42.24 ST. GALLEN: AUTAG Agentur St. Gallen, Jean Willi, Demuthstr. 11. Tel. 49.55 Werkstätte: Passage-Garage, AARAU, ÖLTEN u. Moosbrückstr. 5. Tel. 51.05 ZOFINGEN: H. LÜTHY & Cie., Automobile, Zofingen. Tel. 123 SCHAFFHAUSEN: CHRISTIAN BEYER, Automobil-Agentur. Tel. 720 WINTERTHUR: EULACH-GARAGE A.-G., Technikumstr. 67. Tel. 105 THURGAU: AUTAG Agentur Weinfelden, Victor Hafner, Schmiedgasse. Tel. 3.53, Bureau und Werkstätte: Post-Garage CHUR: BUSER & Co., Automobile, Seilerbahn 148. Tel. 398 DAVOS-PLATZ: AUTAG Agentur Davos, Dr. M. Wolfensberger, Promenade 5. Tel. 7.36. Werkst.: Unt. Bahnhofstr. Tel. 80 ST. MORITZ: AUTO-WERKSTÄTTE «ENGIADINA» Dosch, Aquillon & Häberli, St. Moritz Bad. Tel. 68 KT. GLARUS: AUTAG Agentur Glarus, R. Leuzinger-Wild. Tel. 2.56. Werkstätte: F. Knobel, Ennenda.

45 - 1928 AUTOMOBIL-REVUE •••••••••*•••••••••••••••••••••••••••••••••••••• : Sportliches Rennen vom Sonntag. ITALIEN. Drei Rennen gelangten letzten Sonntag bei unserem südlichen Nachbar zum Austrag. Die Coppa Etna hatte auf der Startlisto eine Reihe internationaler Fahrer zu verzeichnen. Der Austrat brachte den überraschenden, wenn auch nicht unverdienten Sieg von Maserati, der bekannten italienischen Marke, welche damit zum erstenmal die seit Tripolis umin/terbrochene Siegesfolge der klauen Bugattiwagen unterbricht. Der siegende Wagen, in dessen Führung sich nicht weniger als fünf Fahrer teilten, nämlich Varzi, Armani, Giusti, Borzacchini und unser Landsmann Heusser, legte die 250 km in 3 h. 35' 232/5' zurück (Stundenmittel 97,497). was einen neuen Rekord darstellt. Nuvolari (Bugatti) wurde schon in der ersten Runde aus dem Rennen geworfen, ebenso De Storlich (Diatto). Gräfin Einsiedel (Bujratti) Terbosserte in der 1500 ccm-Kategorie den schnellsten Rundenrekord. Dem Rennen woihnten schätzungsweise 40,000 Personen bei. In Modena war es wiederum eine italienische Marke, welche den Preis des Circuito di Modena an sich riss. Enzo Ferrari auf Alfa Romeo fuhr in 2 h. 67' 53" (Stundenmifctel 121.428) ein präcbtizea Rennen. Das Stundenmittel steht über demjenigen des letzten Jahres. Auch der zweite Platz wurde von Alfa Romeo belegt. Das Sorrento-Massa-Rennen, eine Veranstaltung von durchaus lokalem Charakter, sah Astarito auf Chrysler als absoluten Sieger. FRANKREICH. Zwei klein© Rennen, handicapiert vom regnerischen Wetter: das Lance von La Cote des Dunes, eine Beute des Fahrers Roger auf Roger in 30 2/5". und der Grand Prix des Frontieres (200.4 km), das Cafa-antoux auf Salmson in 2 h. 39" gewann. SPANIEN. Eine ungeheure Menschenmenge verfolgte die spannende Bergprüfung von La Rabassada, welche üher 4,9 km führte. Die Lorbeeren des Tages holte sidh mit knappem Vorsprung Vizcaya auf Bugatti in 3' 27 79/100" (Stundenmittel 83.893 km). V. Für den Grossen Preis von Deutschland sind bis zäun ersten Nennungsschluss 19 Sportwagenmeldungen eingegangen was als befriedigend bezeichnet werden darf. Nachstehend die Einschreibeliste: C. W. Andreae, Frankfurt a. M., 1496 ccm. Bugatti; P. Biseboff, Hannover, 1485 ccm. Chiribiri; E. Garstons, Elmshorn, 6800 ccm, Mercedes; P. Glause, Paris, 2000 ccm. Bignan-Spezial; Mich Dore. Abbeville, 1500 ccm, Licorne; E. von Halle. Frankfurt a. M .,1098 ccm. Amilcar; Victor Junek. Prag, 2000 ccm, Vorderantriebswagen; Graf v. Kainein, Domnau, 2300 ccm, Bugatti; G. Kimpel. Ludwigshafen, 7100 ccm, Mercedes; D K. M. Marendaz, London, 1100 ccm, Marendaz; Mettenheimer. Frankfurt a. M.. Bugatti; Hans Simons. Berlin, 1485 ccm. Bugatti; Otto Spandl, Nürnberg. 4911 ccm, Stoyr; H. Stumpf, Mainz, 1500 ccm, Hag-Gastell; Thomasini, Citta di Castello 2000 ceme, 0. M.; Hugo Urban-Emmrich, Prag, 1500 ccm, Talbot; Soc. d'Yrsan. Asnieres, 2 d'Yrsan, 1098 ccm; E. Zimmermann. Limburg a. d. L„ 1084 ccm, Pluto. EergpräfnnijsfahrtKrieHS-Eipntal (Ä. C. S. Luzern — 3. Juni) Das Profil der Rennstrecke. Weitere Nennungen für den endgültigen Meldeschluss vom 15. Juni stehen in Aussicht. Der Grosse Preis von Deutschland für Sportwagen findet am 15. Juli Pdf dem NürburErring statt und gilt als die grösste Veranstaltung des deutschen Sportkalenders 1928. v. Caracciola gegen Weymann. Man erinnet sich noch des interessanten 24-Stunden- Matches, welcher dieses Frühjahr auf Grund einer Wette von 25,000 Dollars auf der Rennbahn von Indianapolis zwischen einem Stutz- und einem Hispano Suiza-Wagen zum Austrag gelangte. Bekanntlich ging der Hispano Suiza-Fahrer Weymann gegenüber den amerikanischen Piloten Lockhart f und Milton mit einem Stundenmittel von 115,8 Kilometer als weit überlegener Sieger hervor. Der Stutzwagen musste infolge einer Panne nach der 19. Stunde ausscheiden. Dieser Tage hat nun der auch in der Schweiz populäre deutsche Rennfahrer Rudolf Caracciola den 24-Stunden-Sieger Weymann unter denselben Bedingungen wie in Indianapolis herausgefordert. Das Rennen gelangt entweder auf der Avus, in Montlhery oder dann in Monza zum Austrag. Ford hat prophezeit, daes jedermann bald fliegen könne. —- Das wäre wenigstens eine Rettung für die FuKscänger. A • * Die vorbereitenden Arbeiten für die Automobil-Bergprüfungsfahrt, die am Sonntag, den 3. Juni 1928 auf der Strecke Kriens—Eigenthal von der Sektion Luzern des Automobil- Clubs der Schweiz veranstaltet wird, schreiten wacker vorwärts. Die Automobilistenkreise bringen dem Rennen, das durch Befahren einer technisch und landschaftlich sehr interessanten Strecke erhöhten Reiz gewinnt, bereits lebhafte Anteilnahme entgegen. Der Umstand, darss in Verbindung mit diesem Rennen auch die schweizerische Meisterschaft zum Austrag gelangt, wird dem Ganzen den Charakter eines ungewöhnlich spannenden sportlichen Ereignisses geben. Es sei nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass am 26. Mai, 18 Uhr, Meldeschluss ist und dass nachträgliche Anmeldungen (gegen doppelte Einschreibegebühr) noch bis zum 31. Mai, 12 Uhr, gemacht werden können. Erfolgreiche Vorführung des Rakelenautos. Am Mittwochmorgen fand auf der Avus-Bahn bei Berlin vor 1500 geladenen Gästen, worunter der bekannte Erfinder Va-lier, dem die Anregung zur Konstruktion des motorlosen Raketenwagens und die Pläne für das Weltraumschiff zu verdanken sind, der erste offizielle Start des Opel-Raketenwagens statt. Die erreichte Höchstgeschwindigkeit des von Fritz von Opel gesteuerten Wagens beträgt 195 Kilometer. Die zur Förderung der Beschleunigung der Anfahrtsgeschwindigkeit durchgeführten Versuche können "als sehr erfolgreich bezeichnet werden und fanden das grösste Interesse, sowohl der Sportkreise, als auch der Wissenschaft. Der Opel-Wagen, welcher mit Seitenflügeln ausgerüstet war, die den Zweck verfolgten, den Wagen während der Fahrt auf der Piste zu halten, erreichte innert acht Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 Kilometer in der Stunde. Man darf auf die weiteren Versuche gespannt sein. v. Das unermüdliche Italien. Seit anfangs April ist kein Sonntag ins Land gegangen, ohne dass in irgend eine 1 * Ecke Italiens ein oder mehrere Rennen zur Durchführung gelangten. Vom Staate und der breite&ten Oeffen'tlichkeit unterstützt, üben die Automobilrennen mi,t ihren reich bespickten Gabentischen einen starken sportlichen Anreiz aus. Italien ist gegenwärtig ohne Zweifel das ausgesprochene Land des Automobilrennsportes. Der Königspreis von Rom CIO. Juli) stellt eine internationale Veranstaltung ersten Ranges dar. Die 13,2 km lange Strasenpiste ist unter Aufwand grösster Mittel zu einer Rennistrecke par excellence ausgebaut worden. Das Rennen sieht drei Kategorien vor:, 1500 ccm, 2 Liter und über 2 Liter. Für d?s Generalklassement sind 110,000 Lire, wovon 50.000 für den Ersten, vorgesehen. Je 35.000 Lire fallen den Kato^oriesiegern zu. Der Königspreis von Rom ist mit dem sogenannten «WeUkriterium der Asse» identisch. Wenn auch diese stolze Bezeichnung etwas hochigegriffen ist, so steht beute schon fest, dass eine Reihe internationaler Fahrer von Ruf der Einladung der Organisatoren Folge leistet, ist doch Erfassung der Einscihreibegebühr, Vergütung sämtlicher Spesen etc. zugesichert. Man rechnet mit -ler Beteiligung von Carapari, Minoia. Brilli-Pen, Nuvolari, Materassi, Divo, Campibell. Chiron. Williams und Heussei (Schweiz) Zum Starte werden maximum 30 Konkurrenten zugelassen. V. Rund um den Neroberg. Regen — was könnte man dieses Frühjahr auch anderes erwarten! — srab dem Geschwindigkeitsrennen, das den Abschluss des Wiesbadener Automobilturniers bildete, den Rahmen Trotz der ungünstigen Witterung war die Beteiligung zufriedenstellend. Die beste Zeit des Ta?es wurde nicht bei den Rennwasren, sondern bei den Sportwagen aufgestellt, H. Stuck — Gut Sterz auf Anstro-Daimler fuhr mit 9' 22" die schnellste Runde und in 1 b. 17' 07,3" die be°te Zeit dos Tages Nachstehend die Resultate: Rennwagen bis 1500 ccm: 1 H v Myister-Frankfurt a M. (Amilcar) 2-02:17.1. 2 W. Seibel-Diez (Bugatti) 2:09:06.4. Ueber 2000 cenr 1. Graf E. von Kalnein-Domnau (Bu^aHi) 2:09:10. — Sportwagen bis 1100 ccm: 1. E. v Halle- Frankfurt a. M (Amilcar) 1.34:11.2, 2. H. Dörper- Neustaid» an der Haardt (Opel) 1:36:21.3. Bis 2000 com- 1. F. Stumpf-Mainz (Hag-GasteU) 1:21:42. 2. H. Engel-Wiesbaden (Bugatti) 1:21:43.1. Bis 3000 ccm: 1. H Stuck - Gut Sterz (Austro-Daimler) 1:17-07.3 (schnellste Zeit des Tages) 2. J. Ripper- Krakow (Lancia) 1:24:40,3. Ueber 3000 ccm: 1. von Wentzel-Mosau (Mercedes-Benz) 1:21:21.4. V. 84 Konkurrenten haben sich für die französischen Bol d'Or-Rennen, welche auf die Pfincr^tta-ge angesetzt sind, eingeschrieben. Während der Veranstaltung wird der Weltchampion Benoist eine Ehrenrunde fahren. : Ein Concours d'Elegance findet am 1. Juni anlässlich der Mailänder-Messe statt. v. Die Westdeutsche Gebirgsprüfunasfahrt litt, wie so manche Veranstaltung dieser Saison, unter quantitativer und qualitativer Beteiligung. Die Einstellung auf ein internationales .Rennen geschieht meist auf Kosten des nationalen Autosportes, ohne dass gewöhnlich der Zweck — und das ist die Beteiligung ausländischer Fahrer — erreicht wird. 16 Fahrer starteten vor dem Ausstellungsgebäude der Pressa in Köln über die 394.4 km langen, gebirgigen Rundstrecken. Ein Schnelligkeitsrennen auf dem Nürburgring, während dessen Verlaufe es mit Kübeln goss, unterbrach die Regelmässigkeitsfahrt. Der erste Platz war hier von Wentzel- Mosau auf Mercedes nicht zu nehmen. Die Schlussfahrt führte über Mayen zur alten Eifclrennstrecke und zurück nach Köln. Resultate: Wagen über 3000 ccm: 1. von Wentzel- Mosau (Mercedes-Benz) 2Ö0 Gutp. (schnellste Runde Nürburgring-Südschleife 5:00,3); 2. Fudikar (Köln) 168 Gutp. (5:07). — Wagen mit 2Q00—3000 ccm: 1. Deilmann (Austro-Daimler) 190 Gutp. (5:22,3); 2. Vormann (Steiger) 18 Lastp. (6:06,1). --Wagen bis 2000 ccm: 1. Odendall (Bugatti) 150 Gutp. W*3,2); 2 Frau Lotte Bähr**(SteYr) 366 Last- v. Der Vergaser von COSTES und LE BRIX beurteil* Einfache Anwendung l Grösste Präzision gewährleiste*! Verlangen Sie Prospekf über dos Hutto- Sysfem vom Generalvertreter für die Schweiz Eine der hauptsächlichsten Ursachen unseres Erfolges war ohne Zweifel das vorzügliche Funktionieren der Solex-Vergaser, mit denen unser Hispano-Suiza- Motor ausgerüstet war. In den Wüsten, die wir überflogen, hat uns die Sicherheit ihrer Funktion, dank ihrer Einfachheit, daa grösste Zutrauen erweckt. Unser Motor lief immer prächtig, trotz Temperaturen von —17° bis +40° und trotz Brennstoffen, die von Benzin nur den Namen hatten. Unsere Vergaser erlaubten immer einen regelmäßigen und geringen Benzinverbrauch von ca. 80 Stundenlitern. Wir konnten auf diese Wsise unsere Benzinlast auf ein Minimum reduzieren, ohne den Aktionsradius zu sehr beschränken zu müssen, daher gelang es uns, selbst an den unbekanntesten und schwierigsten Landungsplätzen das Starten so sicher wie möglich zu gestalten. Um es kurz zu sagen, der Solex-Vergaser ist der Vergaser für Erdumilüge. HUBER&BRDCHER General-Vertreters Henri Bachmann ! RÄMISTR.14 ZÜRICH TELHOTt70.98/93 Tei.Ö.42.8.82 Tet.M.-ßUöÖ.41 •••••••••••••••