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E_1928_Zeitung_Nr.047

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Automobil und

Automobil und Entvölkerung. In der bündnerischen Grossratssitzung vom 26. Mai gelangte das Entvölkerungsproblem der Alpentäler zur Erörterung. Grossrat Gartni'ann brandmarkte die schlechten Strassenverhältnisse der Gemeinde Riein. Schlechte Zeiten haben in dem Dorfe ihren Einzug gehalten. Das Auswanderungsgespenst zieht um. Die einzige Rettung ist nur in der Schaffung guter Zufahrtsstrassen zu suchen* Namens der Gemeinde unterbreitete der Interpellant ein Strassenprojekt, das eine direkte Verbindung von der Kapelle hinter Seewis nach Riein oberhalb der jetzt bestehenden Strasse vorsieht. Präsident Schwarz führte aus, dass die hinterrheinischen Talschaften Aussicht haben, einen Winterpostbetrieb zu erhalten. Splügen soll als Winterkurort propagiert werden. Die einzige Möglichkeit hiezu bietet die Führung von Winter-Postautokursen. Elementarbedingungen: Instandhaltung der Wege durch den Kanton und die Interessenten. Hilfe tut not. Regierungsrat Huonder beantwortete die tigt. Es gibt nur diese eine Lösung, nun dämmert es auch in unseren Räten. Hoffen wir, dass der starre, aus Vorurteilen gegen ein modernes Fahrzeug aufgetürmte Damm im Interesse der notleidenden Bevölkerung gebrochen und ihm Hilfe zuteil werde. Da man nun Mittel und Wege kennt, ist deren Erfüllung eine Pflicht freundeidgenössischen Geistes. V. Aus einem Geschäftsbericht. Gute Rendite der Bahn. Wenn man sich ein richtiges Bild über den Stand unserer Bahnen machen will, so darf man die heute so zahlreich erscheinenden ominösen Presseartikel über «Eisenbahn und Auto» nicht allzu ernst nehmen, sondern muss sich in die Geschäftsberichte unserer verschiedenen Bahnen vertiefen, die gewöhnlich eine ganz andere Sprache reden. Mit Vergnügen haben wir im Jahresbericht des Verwaltungsrates und der Direktionskommission der Bodensee - Toggenburgbahn über die Geschäftsführung im Jahre 1927 gelesen. Nur Erfreuliches konnten wir ihm ent- aufgeworfenen Fragen. Er ersuchte die Ge-nehmenmeinde Riein um Einreichung eines Gesuches: trotz Automobil florieren können und letztere Auch er beweist, dass die Bahnen Die Einführung der Winterautomobile für die selbst bereit sind, Benzin und Auto in ihren hinterrheinischen Talschaften solle wohlwollend geprüft werden. die Benzin-Triebwagen gute Dienste geleistet Dienst zu stellen. So erklärt der Bericht, dass und bezüglich der Oekonomie ihres Betriebes Der Stein kommt ins Rollen. Die Erkenntnis wird nicht ohne Nachwirkungen bleiben ten. Mit der SESA steht die Bahn in regem die in sie gehegten Erwartungen erfüllt hät- können. Der drohenden Entvölkerung unserer Gebirgstäler kann nur durch Strassenbau Verfrachtern haben, wie der Bericht ausführt, Verkehr. Die verschiedenen Abkommen mit und Führung von Postautokursen erfolgreich den Zweck, Güter- und Autotransporte für die Stirne geboten werden. die Bahn zurückzugewinnen und andernteils Das Automobil allein vermag die entlegensten Talschaften zu erschliessen, Verkehr zu Verlustes an das Auto besteht. Güter zu erhalten, für die die Gefahr des bringen und damit Brot und Ende der Not. Das Betriebsergebnis als solches ist sehr Die Entvölkerung ist ein Problem, das seit befriedigend. Der Personenverkehr weist Jahren unsere obersten Behörden beschäf- eine erfreuliche Zunahme auf. Er ist um AUTOMOI3IL-REVUE 1928 - 47 255.309 Reisende oder um 9 % gestiegen. Der Güterverkehr konnte sich quantitativ auf der gleichen Höhe des Vorjahres halten, der Ertrag ist dagegen grösser geworden. Die Bahn steht heute vor der Frage eines Taxabbaues. Die vorliegenden Projekte sehen, wie sich d©r Geschäftsbericht ausdrückt, zur Bekämpfung der Automobilunternehmungen und zur Unterstützung der Bestrebungen der SESA eine Herabsetzung der Taxen auf kurze Entfernung und ganz besonders auch für die bisher hoch tarifierenden Güter vor. Man komme uns also nicht mehr mit der leidigen Phrase, das Automobil verunmögliche den Taxabbau! Der Geschäftsbericht der Bodensee-Toggenburgbahn beweist wiederum deutlich, dass gerade das umgekehrte der Fall ist und auch bei diesem das Automobil direkt zum Taxabbau zwingt. Im Fernern beweist der Betriebsüberschuss der Bahn, der um 17 % höher steht, als im Jahre 1926 und mit 1.163.000 Franken einen Rekord erreicht, dass wirklich die Bahn neben dem Auto ganz gut bestehen kann und dass das erhobene Geschrei über Automobilkonkurrenz und Gefahren unserer Volkswirtschaft schillernden Seifenblasen ähnlich ist, die aus der Pfeife eines mit Dekretbahnen überladenen und verfuhrwerkten Kantons geblasen werden. K. Juristischer Sprechsaal Anfrage . Kaufvertrag mit Fahrschule. Wir haben an G. im September 1927 ein Auto verkauft und besitzen darüber einen schriftlichen Vertrag. G. kam damals persönlich zu uns nach Ems hinunter, um sich den Wagen anzusehen. Der Ka*uf wurde dann nach einigen Probefahrten noch am gleichen Abend vereinbart. Wir nahmen sein altes Motorrad an Zahlungsstatt. Der Vertrag wurde von G. selber aufgestellt und daraufhin Fr. 1450 ausbezahlt. Den Rest von Fr. 150 versprach er im Frühjahr zu schicken. Wir erfuhren dann, dass G. ohne Fahrbewilligung Touren mit j seinem Wargen unternehme. G. war sonst, wie wir hörten, mit dem Kaufe zufrieden. Wir billigten aber sein Fahren ohne Verkehrsbewillieung nicht und hofften, die Polizei werde ihn einmal zur Rechenschaft ziehen. Im April 1928 wurde G. von einer Drittperson, dem Autobureau verzeigt und musste dann noch im gleichen Monat zur Fahrprüfung antreten, die er aiber mangels Fahrschule nicht bestehen konnte. G. hatte wenig Kenntnisse vom Automobil und so kam es, dass er einmal zu wenig Benzin mit sich nahm, das andere Mal zu wenig Oel oder Wasser. Im Winter stellte er den Wagen auf einer Heudiele ein. ohne das Kühlwasser abzulassen. Der Wagen erlitt daraufhin bedeutenden Schaden. Eines Tages telephonierte G., das Auto.sei'ihm abgesprochen worden. Er werde dasselbe zurückgeben und verlange auch das Geld plus Fr. 500 für Erwerbseinbusse zurück. Dabei war ihm das Auto übergeben worden, kurz nachdem es der Prüfung für die Verkehrsbewilligung unterzogen worden war. Nun kommt G. nach sieben Monaten mit einer derartigen Forderung. Wir bitten Sie um Auskunft, wie wir uns zu verhalten haben? P.P. in A. Antwort: Die Sache ist einfacher als Sie denken. Es handelt sich in Ihrem Falle um einen Kaufvertrag, der in allen Punkten richtig abgeschlossen wurde. Der Käufer hat sich nach Ihren Mitteilungen geäussert, er sei mit dem Auto zufrieden und unterliess daher auch eine Mängelrüge. Das Auto hatte den vollen Wert und diö Tauglichkeit, die man von ihm fordern konnte. Im Vertrage haben Sie sich verpflichtet, dem Käufer gratis Fahrkurse zu erteilen. Nach den Umständen zu schliessen, konnten Sie diesen Unterricht nicht erteilen, weil einmal der Winter dies verhindert haben mag und dann auch, weil sich der Käufer nie zum Unterricht gestellt hart. G. hätte wissen sollen, dass er bis zur vollständigen Beherrschung der elementarsten Fahrkenntnise, dazu noch ohne Fahrbewilligung keine Touren unternehmen dürfe. Die Schäden, die heute am Auto zu entdecken sind, rühren von der unsachgemässen Behandlung durch den Käufer her. Das wäre ja leicht zu beweisen, wenn man weiss. dass G. die Fahrprüfung nicht bestehen konnte. Eine Minderung oder gar eine Wandelung des Kaufes fällt nicht in Betracht. Sie eröffnen dem Käufer schriftlich diesen Sachverhalt und teilen ihm mit, er könne ihretwegen ruhig eine Klage einreichen, wenn er riskieren wolle, für das Fahren ohne Fahrbewilligung zur Rechenschaft gezogen zu werden. = mioi Ladestation - Reparaturen Lager v. gebrauchsfertigen Batterien. F. Köniq ZOLLIKOFEN (Bern) STEINIBACH. Tel. Zähr. 7130. Liege-Pritschen tarn bequemen Arbeiten Preis netto Fr. 17.50 Solide Konstruktion, Rahmen ani L-Eisen, daher geringe Höbe. Versand per N.N. Reislia-uer .A..-G-., Zürich Wollen Sie siane unter dem Wagen zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt haben? Kommen Sie bitte das nächste Mal zu uns. Unsere grosszügig eingerichtete Spezialwerkstatt, mit modernen aschinen und Hilfsmitteln ausgerüstet, sowie unser geschultes Personal ermöglichen uns, die schwierigsten Reparaturen u. Revisionen in kürzester Zeit auszuführen. 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NO 47 - 1928 ÄUTOMOBIt-RHVUE 1 t 0 9 GREAT BRITAINI SKANDINAVIEN 7(/egr, c&e bucnßir RHEIN-JNDUSTRI Die Romantik der Reisebegriffe erfuhr im Zeitalter der Technik eine Neübelebung« Das Automobil baute sich selbst Strassen, es durohquert bereits mit Eleganz und Sicherheit die Wüste Sahara. In unserem Kontinent schuf es sich in O. R. Wagners „Europa Touring 14 einen eigenen Führer, dessen Benützung den Zauber der Ferne voll geniessenlässt. Da» Sprichwort: Was willst Du in die Ferne schweifen, sieh, das Qute liegt so nah, hat im Bewusstseinsinbalt des Automobilisten längst seine Bedeutung verloren. Sein Fahrzeug ermöglicht es ihm, ohne Anstrengung Tasrestouren von einigen Hundert Kilometern mit eigener Abfahrt- u. Streokenwahl zurückzulegen. In „Europa Touring'* ? dem internationalen Reisehandbuch, findet er alle Informationen Über Automobilreisen im nahen und fernen Ausland. Ob er von Madrid nach Warschau, von Neapel nach Stockholm, von Brüssel nach Athen, von Lyon nach Wien, von Bern über Köln nach Paris fahren will, „Europa Touring' 4 gibt ihm stets Auskunft, so dass er unbekümmert wie in der Heimat das Gelände links und reohts am Wege geniessen, die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten aller Städte und Länder Europas besuohen kann. Auch die ärgerlichste Geschäftsreise ' wird zum Vergnügen und verschafft hohen Gewinn. IM M-MM-V CHUAHA finden Sie die automobilistischen III RaliZ EUrUpa Reisehandbücher des T. 0. S.: CH Touring und Europa Touring — Automobil-Karte von Zentral-Europa — Sohweizer. Strassenführer für Motor- und Radfahrer mit dem gemeinschaftlichen Kennzeichen FÜR QUALITÄT VON INHALT UND AUSFÜHRUNG: :—: KOTLEINEN-EINBAND :—J in einem Buch autotonristisch verarbeitet Der vom A. I.T. (Allianoe Internationale du Tourisme), der Spitzenorganisation der europäischen Touring- Clubs mit ihren 1 / 2 Millionen Automobilfahrern im Juni 1927 auf Anregung des T. C. S. beschlossene Internationale Führer für Automobilfahrer ist soeben unter dem Titel „Europa Touring" erschienen. Die Redaktion wurde O. R. Wagner, dem Herausgeber und Chefredaktor der Schweiz. Automobil-Revue übertragen, der als Verfasser von automobilistischen Reisehandbüchern seit Jahren internationalen Ruf geniesst. Ais Vorbild wurde sein CH-Touring, die 25jährige Jubiläumsausgabe des bei über 50,000 Fahrern in allen Ländern der Erde verbreiteten Führers für Automobilfahrer „Die Schweiz" genommen, ein Werk, das seitdem auch vielen andern „Führern' 1 als nachahmenswertes Muster galt. Zur Anlage von „Europa Touring' 1 wurden die neuesten kartographischen und teohnisohen Errungenschaften verwendet, das Kartenwerk ist in seiner meisterhaften Ausführung ein Kunstwerk. Grösste Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit wurde auf die automobllistisohen Informationen gelegt, die zumeist an Ort und Stelle aufgenommen wurden. Verkehrsbehörden und Konsulate stellten neben Automobil-Clubs u. automobilistischen Autoritäten ihre Erfahrungen In den Dienst der Sache, so dass das Werk, das in einen Karten- und einen Textteil zerfällt, Anspruch auf höchste Zuverlässigkeit machen darf. In automobilistischen Kreisen mit Spannung erwartet, stellt „Europa Touring" eine automobilistische Tat von grösster Bedeutung dar, seine Ausführung ist unübertrefflich. Ein Atlas Europas bildet „EUROPA TOURING", der internationale Automobilreiseführer dea T. 0. S. - Es enthalt Karten folgender Länder Belgien Oesterreich Dänemark Polen Deutschland Rumänien England Schweden Frankreich Schweiz Griechenland Tscheohoslovakei Holland Ungarn Italien Serbien Norwegen Kroatien * Diese 4farbig ausgeführten Karten geben eine genaue Uebersioht über die grossen Hauptstrassen und touristisch wichtigen Routen in den einzelnen Ländern; sie und die internationalen Durohgangsstrassen treten aus dem kartographischen Untergrund deutlich hervor. Die kürzeste und geeignetste Ortsverbindung ist mit einem Blick erkennbar. Für alle Hauptkarten besteht ein Einheitsmaßstab (1: l 1 /» Mill.), es ist also nicht nötig, sich für jedes Land auf einen besondern Maßstab einzustellen. Ueber Gebiete mit hervorragend touristischem Interesse, wie Alpen, Pyrenäen, Riviera, Rheinland, München, Venetien eto., bestehen Sonderkarten 1:500,000. Das Kartenwerk des Europa Touring, auf zuverlässige Informationen von Automobil-Clubs, Verkehrsbehörden und automobilistischer Autoritäten fussend, gewährleistet sicheres Reisen in jedem Land. Europäische Touristik Der über 200 Seiten starke Textteil von Europa Touring stellt einen Leitfaden von kulturhistorischer und geographischer Bedeutung dar. Jedes Land wird unter besonderer Berücksichtigung der touristischen Verhältnisse eingehend beschrieben. Auch findet man darin eine Zusammenfassung der bevorzugten Automobiltouren jedes Landes. Der Text ist entsprechend der vorgesehenen internationalen Verbreitung des Werkes dreisprachig: französisch, deutsch, italienisch. Verleg Europa Touring, Bern, Soeben erschienen Preis des prächtigen Bandes in Rotleinen nur Fr. 12.— Abonnenten erhalten 20% Rabatt. 70 Hauptstädte Europas sind in Europa Touring durch farbige Stadtpläne vertreten. Rsin autotouristisch bearbeitet, bilden sie eine Zierde des Bu- Ches. Im Textteil erfahren die Grosstädte sodann eine eingehende Beschreibung. der früher lorloi* Fahi-ni- < » der s P ä - UCUGI rdllltl, ter eine Auslandsfahrt machen will, verschaffe sich rechtzeitig dieses Buch. Sein Durchblättern verschafft ihm allein schon Stunden höchster Vorfreude, befestigt seine Stützpunkte geographischen Wissens. fiiitomoHevDe. Bücherzettel. Senden Sie sofort per Nachnahme Ex. Europa Touring internationaler Automobil - Führer des T. C. S. zum regulären Preis von Fr. 12.—, zum Abonnementspreis von Fr. 9.60. • Name:. * Nichtzutreffendes streichen.