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E_1928_Zeitung_Nr.047

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ÄUTOMOBtl,~REVUE

ÄUTOMOBtl,~REVUE 1928 - N« 0 CENTURY Sein Motor ist das Ergebnis zwanzigjähriger Erfahrung und ungezählter Versuche auf dem Gebiete des 8-Zylinders in Linie. Er ist in seiner Art das Letztmögliche. Ihm ist die höchste Leistungsfähigkeit eigen in bezug auf Geschwindigkeit, Beschleunigung und Steigungsuermögen. Die Karosserie weist jene Weichheit der Linie und Harmonie des Gefüges auf, die als das Ideal gilt. Der Wagen ist tief gelagert, sein Inneres geräumig und luxuriös ausgestattet. ZÜRICH i BASELi ST. GALLENi AARGAU i SCHAFFHAUSEN i WINTERTHURi THURGAUi CHURi DAVOS-PLATZi ST. MORITZ i KT. GLARUSi FILIALEN und VERTRETER: AUTAG Filiale Zürich, Karl Forster, Werdmühleplatz 3. Tel. Sei. 99.84 AUTAG Filiale Basel, Henry Hurter, Aeschengraben 31. Tel. Saf. 42.24 CAM1LLE ZERR, Automobile Schützenmattstr. 12. Tel. Saf. 43.38 AUTAG Agentur St. Gallen, Jean Willy, Demuthstr. 11. Tel. 49.55; Werkstätte: Passage-Garage, Moosbrückstr. 5. Tel. 51.05 A. & R. HUBER, Automobile, Villmergen, Tel. 49 CHRISTIAN BEYER, Automobil- Agentur, Tel. 720 EULACH-GARAGE A.-G., Technikumstr. 67, Tel. 105 AUTAG Agentur Weinielden, Viktor • Hafner, Schmiedgasse. Tel. 3.53 Bureau u. Werkstätte: Post-Garage BUSER & C1E., Automobile, Seilerbahn 148. Tel. 398 AUTAG Agentur Davos, Dr. M. Wolfensberger, Promenade 5. Tel. 736. Werkstätte: Untere Bahnhofstrasse. Tel. 80 AUTO-WERKSTÄTTE cENGIA- DINA», Dosen, Aquillon&Haeberli, St. Moritz-Bad, Tel. 68 AUTAG Agentur Glarus, R. Leuzinger-Wild. Tel. 2.56. Werkstätte: F. Knobel, Garage, Ennenda. Preis: Er ist der niedrigste, für welchen die Hupmobileluerke je einen 8-Zylinder gebaut haben. Wer die Summe uon etwa Fr. 18,500- für einen Wagen auszugeben gedenkt, hat die Pflicht sich selbst gegenüber, Hupmobile 8 zu prüfen. Hupmobile-Vertretung für die Ost- u. Zentralschweiz: Zürich-Wollishofen, Bachstraße 16 Telephon Uto 42.47

N°47 II. Blatt BERN, l.Juni 1928 IB N°47 Blatt BERN, I.Juni 1928 Die Ursachen des Lärms im Auto und deren Abhilfe. Eine längere Fahrt im geschlossenen Auto ist nur angenehm, wenn der Wagen vollkommen geräuschlos ist; im offenen Auto werden Wagengeräusch© durch den Luftzug entführt und durch andere- Strassengeräusche übertönt, so dass sie nicht zum Bewusstsein des Insassen kommen. Anders ist es im geschlossenen Auto; gewisse monotone Geräusche wirken am Schlüsse als Reiz auf die Nerven und können unleidlich werden. Man muss zweierlei Geräusche unterscheiden, solche aus Lärmquellen stammend und solche, welche durch Resonanzwirkung der Wagenteile zur Geltung kommen. Als Lärmquellen müssen wir bezeichnen: 1. den Motor; 2. das Uebersetzungsgetriebe; 3. den Kardan; 4. die Hinterachsbrücke; 5. die Räder und Bereifung; 6. den „ Auspuff; 7. die Karosserie. Resonanzgeräusche können erzeugt werden durch: a) die Motorhaube; b) die Windzarge; c) das Benzinreservoir; d) das Dach und e) sonstige Karosserieteile. Bei Betrachtung der einzelnen Punkte ist zu konstatieren, dass die heutige Automobilkonstruktion die meisten Lärmquellen eliminieren kann, resp. bei Wagen guter Marken bereits eliminiert hat. Gummieinbettung der Federenden zur Erzielung geräuschlos laufender Karosserien. 1. Ein guter Motor geht heute nahezu ganz geräuschlos, die Zahnräder oder Kette der Steuerung sind kaum mehr vernehmlich, die Kurbelwelle wird derart dimensioniert und ausbalanciert, dass ihre kritische Tourenzahl ausserhalb der Maximaltourenzahl liegt. Der Motor selbst wird durch Federn oder Gummipuffer isoliert im Chassis aufgehängt, so dass die geringen Vibrationen nicht übertragen werden können. SUUiiiiiiiiiiilltS! llliimiiui illimnmmHii! 2. Das Uebersetzungsgetriebe ist durch Verwendung reichlich dimensionierter, geschliffener Zahnräder, durch richtige Formgebung des Gehäuses und federnde Aufhängung ebenfalls geräuschlos gemacht worden. 3. Beim Kardan wurde früher vielfach nur die Torsionskraft der Dimensionierung zu Grunde gelegt, dadurch war die Welle zu schwach und geriet in Schwingungen, die Oft ist das Loslösen der Mutter die Ursache des Lärms. Die Muttern zur Befestigung des Kurbelgehäuses am Rahmen müssen darum hie und da revidiert werden. unter Umständen so stark wurden, dass die Welle an den Scheitelpunkten der Schwingungswellen mit dem Kardanrohr in Beruh-" rung kamen. Heute wird die Welle viel stärker gemacht und das Kardanrohr um Vieles grösser dimensioniert. Aussercjem werden die Kugelgelenke durch Pressschmierung ständig reichlich mit Oel versehen, so dass das früher so oft auftretende «Pfeifen» unbekannt ist. 4. Für die Hinterachsbrücke gilt das .gleiche wie für das 'Uebersetzungsgetriebe; viele Firmen haben sich für die Verwendung des Wurmradgetriebes, statt der Kegelräder mit Spiralzähnen, entschieden, da das Wurmrad absolut lautlos laufend hergestellt werden kann. •/ 5. Holzräder brauchen auch heute noch eine gewisse Pflege um Lärm zu vermeiden, stahlgepresste, Vollscheiben und Drahtspeichenräder sind in dieser Hinsicht unempfindlicher. Seitdem die Eisennieten an den Pneus verschwunden sind, hat auclj das Singen der Pneus fast aufgehört, nur auf feuchtem Asphalt rufen einige- Reifenmuster ein glucksendes Geräusch hervor. =HIB=„;::!!!Ü 6. Der Auspuff, ehemals eine ständige Quelle des Aergers für die Wageninsassen und die Passanten steht heute beim Automobil ausser jeder Diskussion. Ist ein Auspuff lärmend, so lässt sich jedenfalls leicht Abhilfe schaffen. 7. Die Karosserie, dies ist wohl in punkto Lärmquelle das grösste Sorgenkind. Manche Karosserie ist schon im neuen Zustande nicht ruhig, viele, die anfänglich ganz geräuschlos waren, fangen nach kürzerer oder längerer Zeit an zu klappern und zu ächzen und werden so zu einer der unangenehmsten Lärmquellen. In dieser Beziehung" ist die Weyniann-Karosserie, bei welcher nirgends zwei Holzteile direkt untereinander in Berührung kommen, als die ruhigste Karosserie anzusprechen. Auch sonst ist durch ,entsprechende Montagespannung, Zwischenlagen von Gummipuffern, an allen wichtigen Stellen, durch Dreipunktaufhängung, vorsichtigen Einbau und Abstützung des Fussbodens etc. sehr viel zu erreichen. Dass das Klappern von Fenstern und Türen durch exakte Arbeit vermieden werden kann, ist demnach auf der Hand liegend. Ein wesentlich schwierigeres Kapitel bilden die Resonanzgeräusche. Man muss von Zeit zu Zeit die Muttern, die die Karosserie auf dem Rahmen festhalten, wieder nachstellen, um' den Lärm zu dämpfen. Diese hängen ab vom verwendeten Material, von der Form und Grosse der Flächen; im allgemeinen gilt, dass grössere, ebene Flächen viel mehr zu Resonanzschwingungen neigen, als kleine und gekrümmte. Leider sind gerade jene Materialien, welche gute Lärmisolatoren sind, also solche, welche einen Raum gut gegen Lärm abschliessen, selbst sehr empfänglich für Resonanzschwingungen. Dreifaches Glas oder Holz, sogenanntes Triplexglas und Sperrholz, sind z. B. derartige Materialien, während Tuch, Leder und Kunstleder den Lärm leicht durchdringen lassen, aber selbst nicht in Resonanzschwingungen geraten. Es muss daher zu Kombinationen die Zuflucht genom* Hardygelenke, die an Stelle von Kardangelenken gebraucht werden, sind geeignet das Lärmen in den Antriebsorganen zu verringern. men werden, z. B. Sperrholz mit Kunstleder überzogen unter Zwischenlage von Wolle, Kapok etc. Anderseits können eingepressteoder aufgesetzte Rippen auf ebene Flächen für die Aufnahme von Resonanzschwingungen unempfänglicher werden. Um im besonderen die einzelnen Teile, welche gerne Anlass zu Resonanzgeräuschen geben zu besprechen, so ist dies vor allem: a) Die Motorhaube. Je ebener die Teile derselben sind, desto eher beginnt die Haube zu dröhnen. Abhilfe kann in der Formgebung meist nicht mehr geschaffen werden, doch hilft in besonders schlimmen Fällen eine Verkleidung der Innenseite mit einer dicken angenieteten Asbestplatte. b) Die Windzarge hat manchmal eine Form und Grosse, welche mit den Vibrationswellen des Motors synchrone Schwingungen ergeben und sie ebenfalls zum Dröhnen bringt. Abhilfe ist möglich durch innere Verkleidung mit Asbest, Fiber oder Kunstleder, manchmal auch durch Annieten von kleinen Winkeln aus Aluminiumblech. c) Das Benzinreservoir kann ebenfalls in Schwingungen geraten, besonders flache, eckige Reservoire neigen hiezu, während ovale in den seltensten Fällen ein Geräusch verursachen. Wenn es nicht möglich ist,, das Reservoir durch eine solche von günstig gerer Form zu ersetzen, bleibt ebenfalls nur der Ausweg der Umhüllung mit einem schwingungsfreien Material. •• • • ai . Mai 1928 Distanz 322 km Vorgeschriebene Geschwindigkeit 50 Rm per Stunde 162 Konkurrenten am Start, ipopon 125 am Ziel Die COUPE VON HERANO öermnnt die Fabrik Distanz 322 km Von 36 Wagen dieser Marke kamen 33 ans Ziel, ohne die geringste Störung, Verlangen Sie Katalog mit Preisen über den neuen Typ 8, 14 HP. Vertreter für den Kanton Bern (ohne Jura): rnst, Garage, Telephon BolliPerK 3T.3T 19 Gartenstrasse 19 Telephon Bollwerk 3T.3T liiiiiiiiiiiiim'jlß— lliiiiiiiiiiillllllllllE