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E_1928_Zeitung_Nr.044

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20 AUTOMOBIL-REVUE —

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Interessant ist vor allem auch die Tatsache, dass viele schon in frühester Jugend Zeugnis von ihrer Bejahung ablegten, andere erst wieder im reifen Mannesalter ihre Berufung erfüllten. Das Genie ist tatsächlich an keine Epoche gebunden und eigenartig geheimnisvoll sind vielfach die Wege zum Erfolg, wie nachstehende Ausführungen illustrieren: Der italienische Dichter Torquato Tasso soll angeblich schon im Alter von sieben Jahren Verse gemacht und' öffentlich Reden gehalten haben. Locke, der englische Philosoph und Dichter, schrieb mit zwölf Jahren sein erstes Werk, und Viktor Hugo war vierzehn Jahre alt, als er seine ersten Gedichte veröffentlichte. Der Mathematiker Gauss wurde als Wunderkind bestaunt und seine Begabung lenkte nicht nur die Aufmerksamkeit der Professoren, sondern auch die des Herrschers auf sich. Blaise Pascal fand als Knabe, unabhängig von seinen Lehrern, gewisse Elemente der euklidischen Geometrie und schrieb mit 17 Jahren eine Abhandlung über Kegelschnitte. Der gleiche Gelehrte eilte einmal in der Nacht, von heftigen Zahnschmerzen geplagt, zum Schreibtisch, um als Opiat gegen diese Schmerzen zu arbeiten. In jenen Stunden löste er das Geheimnis der Kurve « Cykloide» analytisch und erzählte später, dass er durch das intensive Arbeiten den kranken Zahn ganz versessen hatte. Frühzeitig meldete sich auch das Genie Mozarts, der schon mit sechs Jahren komponierte. Händel war acht, Cherubini 13 Jahre alt, als sie zu schaffen begannen. Rossini schrieb mit zwölf Jahren seine erste Oper und Bethoven mit zehn Jahren seine ersten Sonaten. Durch welche Neuigkeiten ein grosser Geist Anregung erhalten kann, zeigt deutlich das Beispiel Johannes Keplers. Dieser berühmte Mathematiker und Astronom hatte sich einmal einige Fässer Wein gekauft und war durch die Betrachtung ihrer Formen zu tiefen Spekulationen über die Fassmessungen angeregt worden. Aus diesen Ideen entwikkelte sich später eine heue mathematische Disziplin, nämlich die Infinitesimalrechnung. Im schroffen Gegensatz zu diesen leichten Formen des Schaffens sehen wir andere Geister nach gewaltigen Leistungen ermüden, ja selbst zusammenbrechen. Nach Ostwald ist die Erklärung darin zu finden, dass beim anstrengenden Denken nach Erkenntnissen gewisse Gehirnzellen besonders stark in Mitleidenschaft gezogen werden, die dann nach dem geistigen Zeugungsakt vollständig leer sind und von anderen Gehirnteilen genährt werden müssen. Ein solcher Prozess ist aber nur auf Kosten der gesamten geistigen Tätigkeit des betreffenden Individuums möglich, das daher, seinem inneren Widerstand entsprechend, mehr oder weniger erschüttert wird. 'Der Physiker He!mholtz klagte nach grösseren Arbeiten regeimässig über starke Migräne und musste nach anstrengenden Leistungen immer einen Ruhetag einschalten. Durch diese erzwungenen Pausen schürzte Mayers, des Entdeckers des Gesetzes von der Erhaltung der Kraft. Hier liegt der interessante Fall vor, dass der Schöpfer anscheinend selbst nicht die ganze Tragweite seiner Entdeckung erkannte, wenn er auch Zeit seines Lebens von ihrer Richtigkeit überzeugt war. Im Jahre 1840 trat er in niederländische Dienste und ging als Schiffsarzt nach Java. Auf der Reede von Surabaya, an ganz Nebensächliches denkend, erfasste er urplötzlich die Verwandtschaft und Unwandelbarkeit, die zwischen Wärme und Kraft besteht. Nach seiner Rückkehr in. seine Heimat schrieb er eine kleine Abhandlung über seine Entdeckung und sandte sie an Poggendorf, den Herausgeber der damals bedeutendsten wissenschaftlich-iphysikalischen Zeitschrift. Dieser kannte ihren Wert nicht und lehnte den übrigens ganz mangelhaft und unklar begründeten Aufsatz ab. Mayer, der nach Beendigung seiner Schrift in einem Anfall von Delirium aus dem Fenster seiner Wohnung gesprungen und sich schwer verletzt hatte, starb tief erbittert im Jahre 1878. Ernst Helmoltz war es, der die grosse Entdeckung richtig zu würdigen wusste und sie, klar formuliert, der grossen Oeffentlichkeit mitteilte. Den Beschluss dieser Betrachtung mögen einige Zahlen bilden, die von der geistigen Fruchtbarkeit der Genies erzählen. Der Universalmensch Lionardo da Vinci hat über 120 Bücher geschrieben, von denen wohl ein Grossteil verlorengegangen ist, noch immer aber geht die Anzahl seiner Blätter mit Abhandlungen; Berechnungen und Entwürfen bedeckt, weit in die Tausende. Lope de Vega hat bis zum Jahre 1631 über 5000 Komödien und 400 kleinere Bühnenwerke verfasst, von denen 500 auf uns überkommen sind. Seine Prosa, Lyrik und andere Schriften füllen über 21 grosse Bände. Wie klein erscheint dagegen Calderon, der es nur bis auf 200 Dramen gebracht hat. Honore" de Balzac schrieb über 120 Bände und Alexander Dumas ist In einem Katalog mit 300 Werken vertreten, wobei diese Aufzählung noch keine voHständige ist. Ein gewaltiger Arbeiter war fet^, ner Humboldt, der grosse Naturforscher, dessen Schriften schon im Jahre 1856 über 3000 Taler kosteten. Der Letzte in dieser Reihe,- die sich natürlich noch lange fortsetzen Hesse, möge der Mathematiker Leonhard Euler sein, dessen sämtliche Werke bei grösster Kürze der Fassung noch immer die stattliche ÄnzahF von *30 Banden Lexikonfoffftat erreichen. * Die Zahl als Mysterium und Zauber. Wir erhalten von einem Leser noch folgende Zuschrift zu dieser Artikelserie: Unter den vielen Verwendungsarten der Zahl 7 findet sich auch der Ausdruck: < eine böse Sieben». Dieser stammt wahrscheinlich schon aus dem 17. Jahrhundert. In ei nem Buche eines Johannes VariscuS^ (t 1622), betitelt «Ethnographia mundi», steht er als Ausdruck für ein böses Weib. Es heisst im erwähnten Buche wörtlich: «Ist denn die Frau so eine böse Siebene und eine solche böse Wettermacherin?» Dass eine zanksüchtige Frau kurzweg als «böse Sieben» bezeichnet wird, hat seinen Grund in der Tatsache, dass im alten Kartenspiel, «Karnöffel» benannt die siebente Karte von oben eine Freikarte war, die alle andern Karton stach und «Teufel» hiess. sich der Körper vor grösserem Uebel. DerViel wahrscheinlicher ist aber die Vermutung, dass der Ausdruck davon stammt, dass früher auf dem Kartenblatt dor ersten Sieben eine zankende, ihren Mann verhöhnende Korbmachersfrau dargestellt war. Offenbar wurde dann die Bezeichnung, vom Kartenspiel ausgehend, verallgemeinert. H. A. Ruhm, die Natur der Alkalimetalle festgestellt zu haben, gebührt dem Physiker Davy. Kaum hatte er die Leistung vollbracht, als er in eine schwere Krankheit verfiel, in welcher nicht nur sein Körper, sondern auch sein Geist auf das äusserste geschwächt wurden. Der am meisten tragische Fall ist wohl jener Faradays, des grossen Forschers auf dem Gebiet der Elektrizität, ohne dessen grundlegende Arbeiten die ganze moderne Elektrizitätslehre nicht bestände. Michael Faraday, dem sich Wahrheiten überhaupt nur nach schwerem inneren Ringen kundgaben, brach nach seiner ersten, allerdings gewaltigen Arbeit vollständig zusammen. Zwar gelang es ihm, sich zeitweise wieder auf gewaltigen Geisteshöhen zu bewegen, aber diese Zustände waren leider nur zu kurz bemessen. So klagte er in einem seiner Briefe, dass er nicht wüsste, ob er die Worte richtig schreibe, und dass er «zuerst in einen animalischen Zustand versinken müsse, ehe er auf natürlichem, gesundem Weg heraufkommen könne.» Besonders erschütternd ist das Schwinden seines Gedächtnisses, und nur dadurch wird es erklärlich, dass er Arbeiten zweimal machte, um dann aus zufällig gefundenen Notizen die Duplizität der oft negativen Untersuchung zu erkennen. Sein Zustand verschlechterte sich immer mehr und tiefe Nacht umhüllte Faradays Geist während der letzten Lebensjahre. Ein anderes, weniger krasses Bild bietet das Leben Julius Robert 3to rjygfenifdj dntoanflftefet $äl(ung tititl /iSptinger/ 6it Ootttilt tfnt* Infel'unß JUeflijfnatoorjet* pglety. « ffl offne Jßeigeftfltnad und eignet fftf) öoigüglirfi 3itt ttltfrfjung mit JUtfn not Srurfjtfäften. IHe gtofren $lafd>tn find für den ffamilfentfßft. -

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