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E_1928_Zeitung_Nr.044

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N°44 -

N°44 - 1928 AUTOMOBIL-REVUE — RBVUE AUTOMOBILE 29 Das J&uto Das Automobil In Algerlen. •Die gegenwärtige rasche wirtschaftliche Entwicklung Algeriens ist zürn grössten Teil dem Automobil zu verdanken. Zwei Faktoren haben die auf das Auto, als Verkehrsmittel, gesetzten Erwartungen ganz besonders begünstigt: vorerst die Unzulänglichkeit des algerischen Eisenbahnnetzes und alsdann die grossen Entfernungen zwischen den Städten einerseits und den Kolonisationszentren anderseits. Erst dem Auto war es vorbehalten, einen engern Kontakt herzustellen zwischen Stadt und Land, da sich das Aktionsgebiet der Eisenbahnen nur längs des Schienenstranges erstreckt. So bleibt dem Motorfahrzeug in der Tat ein weites Arbeitsfeld offen. Dank der Automobillinien haben Algier und Oran die Möglichkeit gefunden, ihre natürliche Erweiterung ausserhalb die Stadtgrenzen zu tragen. Dem Auto ist ferner die Aufgabe zugefallen, dem Verkehrsleben in den südlichen Gebieten Algiers, die von jeher rückständig waren, mächtigen Impuls zu verleihen und dieselben fester an den aufblühenden Norden anzugliedern. Früher stellte eine Reise von Algier nach Laghouat grosse Anstrengungen an den Reisenden und bedingte mehrere Wochen. Das Auto brachte eine förmliche Umwälzung. Wohl hat das Leben auf dieser berühmten Karawanenstrasse, welche das Tellgebirge und Hauts-Plateaux durchschneidet, durch das Verschwinden der langen Karawanenzüge eine grosse Einbusse an malerischen Reizen erfahren. Das Kamel, einst das unumschränkte Transportmittel, wurde gezwungen, das Feld zu räumen. An dessen Stelle erschien das Motorfahrzeug und mit ihm' eine erhöhte Aktivität. Heute wird die : Route,vonJQjplfa, Endpunkt der Eisenbahn, nach den sieben Städten des Mzab durch zahlreiche Autos und Autobus belebt. Zwischen Ghardaia, dem Sammelpunkt der Eingebornen vom Mzab und El-Crolea, der bekannten Perle im Oasengebiet, verkehrt ein regelmässiger Automobildienst. Das Automobil ist zum beliebten Fahrzeug des Kolonisten, des Arztes und des Geschäftsmannes geworden. Es hat seine Probe selbst bei der Durchquerung der Sahara bestanden. Die intensive Kolonisierung Algeriens geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Automobilindustrie. Die Dienste des Automobiis sind für den Eingebornen wie für den Europäer ebenso wertvoll. Wie sehr das Motorfahrzeug in Algerien in das volkswirtschaftliche Leben eingreift, geht am deutlichsten aus der gewaltigen Nachfrage hervor. Von 1920 bis 1926 wurden Motorfahr- EUGEN KELLER ff $?aftnft9f$trasse 16 ZÜDir.H Bahnhof BÜFFET OmladMtcIte für die Antoe nach and von Airok». Kalt« and wanne Speiatn CD Jeder Tageneit (Nioht so venreehaeln mit Hotel Bahnhof). Tel. 11 HflfHohe Empfehlung Stelger St Qurtner. „Rebstock", Thalwil apEZmlltllED. rassige, reine Sehwefzerwtlne Es empfiehlt sich Telephon 101 Karl Sohn««b«li. rnmrn v< Offnan>dh. zeuge im Werte von einer Milliarde Franken aus Frankreich eingeführt. Während man kurz nach Friedensschluss deren Anzahl auf annähernd 2400 Stück schätzte, weist die Statistik vom Jahre 1927 4,338 (Lastautos, 524 Autobusse, 34,119 Luxusautos, 2,7312 ÖMotorvelos auf. Es ist daher begreiflich, dass sich die französische Automobilindustrie mit aller Umsicht dieses schätzbaren Absatzgebietes angenommen hat. Die Vorteile, welche indessen Algerien durch die Tätigkeit des Automobils erwachsen, sind jedoch noch weit grösser. J. K. Strassburg-Biarritz im Autoaar. Noch vor wenigen Jahren hätte man die Einführung eines Postautocar-Kurses Strassburg-Biarritz in dieser Ausdehnung für wenig möglich gehaMen. Diese neue französische Autocarverbindung zeigt aber nur, wie sehr diese Art Transportmittel Fortschritte gemacht hat und wie man heute über technisch überaus leistungsfähige Autocars verfügt, denen auch die schwierigsten Jura- und Alpenstrassen keine Schwierigkeiten mehr bereiten können. Es war im Jahre 1910, als der französische Touring-Club die Idee der «Route des Alpes» kreiert hatte, auf welche letztere dann die bekannte Eisenbahngesellschaft P. L. M. erstmalig Postautokurse in Betrieb nahm. Der gute Erfolg, welcher den ersten Autocarkursen der P. L.M. beschieden war, gaben bald Anlass zur Einführung neuer solcher Kurse. Der im Jahre 1912 auf Veranlassung des französischen Automobil- und Touring-Clubs abgehaltene «Congres des transport automobiles» befasste sich eingehend mit diesem neuen Transportmittel und bereits im nämlichen Jahr wurden denn auch verschiedene weitere Linien in Betrieb genommen,"so'die ebenfalls vom französischen Touring-Club propagierte «Route des Pyrenees» durch die Eisenbahngesellschaft der Compagnie du Midi. Es ist wohl auffallend, dass sich in Frankreich die verschiedenen Bahngesellschaften als erste dieser Autocarkurse angenommen haben. Durch den Krieg wurde dann das Wagenmaterial mobilisiert und die meisten Betriebe eingestellt. Nach Kriegsende, d. h. seit 1918, wurden Jahr für Jahr neue Autocar-Betriebe eröffnet, und zwar in Form grosser Tourenfahrten mit komfortablem Wagenmaterial. Es folgten so die Route des Vosges, die Route du Jura, die Route des Cevennes, die Route de la Riviera etc., sowie zahlreiche sekundäre Linien. So wurden die grossen touristischen Zentren mit einem ganzen Netz von Autocar-Kursen versehen und aber auch versucht, die einzelnen Linien miteinander zu verbinden. 1927 wurde so eine Verbindung der Route des Vosges mit der Route du Jura geschaffen; diese wiederum fand in der Route des Alpes ihre Fortsetzung, deren einer Endpunkt im Rhonetal, Valence, gleichzeitig Ausgangspunkt'der nach Puy führenden Route des Cevennes war. Anderseits verband die Route des Pyrenees Carcassonne mit Biarritz. Es fehlte nur noch das Zwischenstück Puy-Carcassonne, welches durch das Gebiet von Les Causses führt. Schon 1926 hatten das Office national du Tourisme, der Credit hötelier und der französische Touring-Club dieses touristisch interessante Gebiet einem genauen Studium unterzogen und für dasselbe eine lebhafte Propaganda entfaltet. In Millau und Mende wurden neue Hotels gegründet, andere vergrössert und verbessert. Und endlich wurde ein neuer Autocardienst geschaffen, der die Route des Alpes mit der Route des Pyrßnees verbinden soll und der nun dieses Jahr in Betrieb genommen wird. Seine Linienführung geht von Le Puy über Pradelles nach Florac. dann über Malene, Millau bis Carcassonne. Dadurch ist nun die Aütocar-Linie Strassburg-Biarritz perfekt geworden. Dieser Autocarkurs zerfällt in folgende Abschnitte: 1. Strassburg-Mülhausen (Re"seau Alsace et Lorraine) via Molsheim, Ste. Odile, Se"le"stat, Aubure, Colmar, Col de la Schlucht, Thann, Mulhouse. 2. Mulhouse-Chamonix (Rgseau P. L. M.) via Sepois, Porrentruy, Maiche, Versel, Be* sancon, Eternoy, Salins, Champagnole, Pont SXe iw/r^tltok JÜämJmfi BflHNHOFSTB. 62 de la Chaue, Morez, la Cure, Faucille, Qex, Geneve, Annemasse, Chamonix. 3. Chamonix-Valence (RSseau P. L. M.) via Combloux, Flumet, Albertville, St. Jean de Maurtenne, Valloire, Col du Qalibier, Briangon, Col du Lautaret, la Grave, Uriage, Grenoble, Pont-en-Royans, Valence, mit Variante von Flumet via Annecy, Aix-les- Bains, Grande Chartreuse, Grenoble, Ponten-Royans, Valence. 4. Valence-Millau (Re"seau P. L. M.) via Tence, le Puy, Pradelles, Flarac, Millau. zirka 12 Sorten, nur das Beste von rein Eier und Naturbutter hergestellt. Makrönli, Waffeln. Hasdnussbiskuits, Baslerleckerli usw., versend, in Büchsen von 2 kg gegen Nachnahme v. Fr. 10.— franko. Wer einmal bezogen, bestellt wieder! A. WIEDEMANN, Biskuitfabrik Horw bei Luzern, 5. Millau-Biarritz (R6seau du Midi), via St. Affrique, Mazamet, Carcassonne, Quillan, Usson-les-Bains, Font Romeu, Col de Puymorens, Aix-les-Therines, Col de Port, Sf. Girons, Luchon, Col du Tourmalet, Qavarnie, Lourdes, Eaux-Bonnes, St. Jean-Piedde-Port, St. Jean de Luz, Biarritz. Die ganze Strecke Strassburg-Biarritz umfasst eine Totaldistanz von ca. 1750 km. 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30 AUTOMOBIL-REVUE — REVUE AUTOMOBILE 1928 — Kapitalien u. Darlehen in jedem Betrage, Ißilttß MM aktive und passive Cesilliiiß •ermittelt gewissenhaft and seriös ohne Vorausbezahlg. Finanzburean St. Gallen, B. Zweifel, a. Stadtrat. Italien, unterriem wird vielfach von anerkannt tüohtigen Lehrkräften erteilt; beharren Sie indessen bei Ihrem Lehrer oder Lehrerin darauf, dass Ihrem Unterricht die Methode von frof. Grand zugrunde gelegt wird, sie Dringt Sie am schnellsten in den vollstandigen Besitz der italienischen, französischen oder englischen Sprache. Verlangen Sie kostenfreie Probelektionen v. Französisch, Englisch oder Italienisch (gewünschte Sprache genau angeben) dieser für Sie ausserordentlioh wichtiges Unterrichtsmethode. Verlag Hallwag A.-G. in Bern. 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Mais on trouve qu'il «n'a pas pris t out es les prdcautions voulues » et on le condamne ä 200 francs, plus les frais. — II a. fait 200.000 km sans Tombre d'une contravention. Mais le 10 fevrier, place Bel-server. En ce qui concerne la question de la faute partagee par A., il se borna a dire «nie la plupart des gens ne se jettent pas contre une automobil« par plaisir de se faire ecraser. C'est donc ou bien un hasard ou la faute du conducteur. Ailleurs le rapporteur se plait ä repreeenter l'automobiliflte comme « atteint d'une joie de commettre les deüts » et de «rimpossibilite de se maitriser >. Cet etat d'esprit est d'autant plus interessant ä relever qu'un a'ssez grand nombre de cas d'homicide par imprudence sont inscrits ä la prochaine Session de correctionnelle et l'on peut pre"voir d'avance sous quel angle ilt seront examines. En tout cas, des jugements pareils ä ceux que nous venons de citer ne sont pas de droit, mais de sentiments, pour ne pas dire de Passion. On attendait de la part des juges d'un canton aussi automobilis6 que celui de Zürich, un peu plus de compr6- hension des choses de la circulation. La conclusion de ce qui preeöde est que nous avons un besoin toujours plus urgent de juges connaissant Tautomobile, ou mieux: d'un tribunal spSdal pour tous les faits relevant de la circulation. JIL Des Jurts raisonnables. La Frohburgerstrasse de Zürich, avec son etroitesse, sa forte pente et son absence de trottoirs, est strictement celebre dans les annales des aeeidents zurichois. On se souvient qu'une fois de plus, le 29 juin dernier, un enfant de trois ans en avait ete la victime. II 6tait avec deux de ses camarades en train de caresser le ventre d'un cheval de laitier anrate, lorsque, pour une raison inconnue, il traversa brusquement la chaussee au moment oü arrivait une automobile conduite par un jardinier-chauffeur au service de la propriStaire, qui se trouvait dans la voiture. Celle-ci vit bien les enfants et cria meme «halte!» Le Chauffeur ne vit, ni n'entendit ä temps et, bien qu'il ne depassät pas 35 km ä l'heure et qu'il eüt freine, il ne put arr€ter sur place une fois la collision produite entre lui et l'enfant. II. perdit meme la tete et lächa un instant la pe"- dale des freins. C'est pourquoi l'accusation croyait le tenir, d'autant plus que l'allure,. affirmait-on, etait excesive pour le Heu oü ik^ se trouvait. Enfin, il venait d'etre amend4 pour exces de vitesse. Neanmoins, etant donne les circonstances et le geste inattendu de l'enfant, le Chauffeur a ete acquittd par le jury. Les juges^ eux, n'ont pu que Jui faire supporter les frais de l'instruction. Le de"fenseur avait fait valoir que son dient etait un homme lent, qui ne pouvait passer pour un amateur de vitesse; qu'en outre il e"tait järdinier et ne s'etait fait Chauffeur que pour trouver plus facilement une place mixte, comme on en demande souvent; bref, qu'il n'e"tait pas du tout fait pour conduire une automobile. Noter que ce fait a plutöt agi en effet comme circonstance attenuante chez les jures, d'autres en auraient peut-Stre fait une circonstance aggravante. sizi. Pandore daetylographe! La macMne ä ecrire ne sera plus exclusivement l'apanage des jeunes et mignonnes daetylos. Voici qu'ä Geneve les gendarmes ont commence 1 , eux aussi, d'apprendre ä taper sur le clavier- Ces jours, un sous-brigadier leur a donne» ä la caserne, une premiere lecon, suivie par une vingtaine d'hommes dont l'application et l'entrain faisaient, parait-il, plaisir ä voir. Cet entrain se comprend par le fait que l'introduetion de la machine dans les postes, simplifiera considerablement leur travail, la confection des rapports tout specialement. Les belies contraventions qu'ils vontpouvoir nous dresser. On s'en fera mettre, rien que pour le plaisir des yeux ä les lire. sj. Das führende Haus der N» 44 flerrenmode Feil - Kalter. Zflriiti Bahnhof8tra8se 84 Filialen: Limmatqua! 2 - Langttr. 83 a