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E_1928_Zeitung_Nr.048

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Im Neuen Wiener Journal lesen wir über diese letztern nachfolgende interessante Details: Das Auto, das mit hundert Meter in der Sekunde über die Landstrasse rast, das 'lugzeug, das mit hundertdreissig Meter über den Wolken dahinbraust, die Granate, die mit achthundert Sekundenmeter dem Ziel entegendonnert, bleiben in ihrem Tempo gegen den Erdball selbst als kläglich saumselige 'atrone zurück. Denn keine von Menschenhand gebaute Kanonenkugel macht diesem ewaltigen Projektil die Kunst nach, dreissig Kilometer in der Sekunde — das ist die Flugescliwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne — zurückzulegen. Die Sonne fliegt bekanntlich mit all ihrem kreisenden Anhang von Planeten, Monden und Kometen durch das All, jedoch «bloss» in einem Tempo von neunzehn Kilometer in der Sekunde. Ein Zusammenstoss ist hiebei mit anderen Sonnen (trotz dieser immerhin beträchtlichen Geschwindigkeit) nicht zu befürchten, denn das nächste Ziel ihrer Fahrtrichtung, ein Stern im Bilde des Herkules, auf den unsere Sonne mit all ihren Untertanen zu steuern scheint, iegt bei diesem Tempo mehrere Millionen Fahrtjahre weit. Und bis dahin ist. diese himmlische Zielscheibe von ihrem jetzigen Standplatz längst auf und davon, denn auch diese rastet nicht, sondern ist, wie alle Fixsterne des Weltraumes, ihres Namens spottend, nicht fix, sondern im eiligsten Fluge begriffen. Sie erscheinen nur vermöge ihrer ungeheuren Entfernung dem menschlichen Auge ruhend. Im Reigen der Fixsterne, dieser fernen und fernsten Sonnen, gibt es wieder säumigere und flinkere Gesellen. Manche unter ihnen sind unvergleichliche Marathonläufer, wahre « Stars » an Eile, die das Flugtempo ihrer Geschwisterwelten um das Zehnfache überbieten. Nach den bisherigen Beobachtungen ist der Geschwindigkeitschampion des Himmels ein schwach flimmerndes Sternlein im Bilde des Malers auf dem südlichen Firmament, das vermöge ihres Uebertempos den Namen «Schnelläufer» führt. Diese Sonne schiesst mit 450 Kilometern in der Sekunde durch die unendlichen Gefilde des Alls dahin. In jüngster Zeit ist diese Spitzenleistung durch einen Stern, der 500 Kilometer pro Sekunde absolvieren soll, in Frage gestellt worden. Doch ist das Ergebnis dieser Messung noch unsicher, und die Astronomen fühlen sich nicht befugt, dem Marathonläufer im Maler den Weltrekordtitel abzuerkennen. Doch'es erübrigt sich, den sicheren Boden der Erde zu verlassen, um noch viel flinkere Passagiere zu finden. Allerdings sind diese Eilchampions keine so ungeschlacht grossen Gesellen wie die Sonnen und Planeten, sie sind ganz winzige Patrone« weit unter der Grenze jeglicher mikroskopischer Sichtbarkeit, die kleinsten Bausteine unserer stofflichen Welt, die Atome. Solche winzige Atome werden von dem Wunderelement Radium, wie von einer Ueberkanone, unablässig mit ungeheurer Geschwindigkeit ausgeschleudert. Die Eile, mit der die unsichtbaren Projektile, die sogenannten Alphastrahlen des Radiums, dahinschiessen, beträgt 20,000 Kilometer in jeder Sekunde. Noch grösser ist das Tempo anderer Strahlen» die das Radium aussendet, aber der Sieger bleibt dennnoch der gewöhnliche Lichtstrahl, der mit seinem Uebertempo von 300,000 Kilometer in der Sekunde (zwischen zwei Schlägen des menschlichen Herzens) ächtmal rund um die Erde zu fliegen vermag, in knappen anderthalb Sekunden die Entfernung Erde-Mond zurücklegt, in acht Minuten die Sonne erreicht und in etwas über vier Stunden bis zur Bahn des Neptuniplaneten, dieses fernsten Gliedes unseres Sonnenreiches vordringt Er ist der unbestreitbare Geschwindigkeitschampion der gesamten Natur, der flinkste Eilpassagier des Universums. Sind die höchsten Geschwindigkeitsorgien in der Natur an das Radium und an das Licht gebunden, so sind ihnen auch die Langsamkeitsrekorde eigen. Das Radium, das winzige Geschosse von solch phantastischer Geschwindigkeit in den Raum ausschleudert, verwandelt sich allmählich selber, es zehrt sich, verbrennt sich gleichsam in eigener Glut und geht in andere Stoffe über. Diese Veränderung ist ebenso phantastisch langsam, wie phantastisch geschwind der Flug der Radiumgeschosse. Es dauert 1700 Jahre, bis die Hälfte eines Milligramms Radium sich verzehrt und in andere • Stoffe verwandelt. Aber das Radium selbst entsteht wieder aus anderen Stoffen, aus dem Jonium. Dieses ist in seiner Verwandlung noch säumiger als das Radium, und die Hälfte eines Milligramms Jonium braucht 100,000 Jahre, um Radium zu Vom Omnibus-Fahrpersonal. Ueber den Chauffeur sowie den Kondukteur, die Equipe eines jeden grossstädtischen Omnibusses äussert sich ein Feuilletonist in folgenden trefflichen Zeilen im «Berliner Tageblatt» : Es gibt Leute, die die Schaffner beneiden. Ich gebe zu, dass kein kommandierender General mehr Freude über seine Befehlsgewalt empfindet, als so ein Autobusschaffner. Natürlich sind unter ihnen auch Schüchterne mit zaghafter Stimme, solche, die glauben, die Haltestellen seien wirklich für die Fahrgäste da und nicht lästige, überflüssige Fahrtunterbrechungen. Aber dieso Schaffner eignen sich schlecht für ihren Beruf. «Ist noch jemand unabgefertigt ?» — das muss lierausgesclnnettert werden, dass auch der verwegenste Schwarzfahrer es mit der Angst zu tun bekommt', und «Nur noch oben!» muss jede Möglichkeit eines Widerspruchs radikal im Keim ersticken! O, wer Lust am Befehlen hat, dem kann so eine Stellung schon gefallen: eine Bewegung seines Armes, und vierzig Pferde sausen los, ein strenges «Besetzt!» aus seinem Munde, und kein Mensch darf das Reich seiner unumschränkten Herrschergewalt betreten! Wenn aber die Leute glauben, den ganzen Tag Auto fahren und Kommandieren, das sei ein beneidenswerter Beruf, so vergessen sio, was der Schaffner anderseits in seinen acht Dienststunden zu leisten hat: er hat immerhin während seines Dienstes pro Tag fünfhundert Menschen zu bedienen! Fünfhundertmal im Tag einen Fahrgast «abzufertigen», fünfhundermal je vier Löcher in einen Fahrschein knipsen, fünfhundermal Geld wechseln, — wahrhaftig, die Kommandogewalt ist nur ein geringes Aequivalent für diese Summe von Arbeit! Und dann, fährt denn so ein Schaffner überhaupt? Er läuft in Wirklichkeit dauernd hin und her, treppauf und treppab. Ich habe ausgerechnet, dass er dabei jeden Monat einmal den Mount Everest besteigt und auch wieder herunterklettert: Zum Verdeck sind's zwei Meter, die steigt er durchschnittlich alle fünf Minuten, zwölfmal demnach in der Stunde, das macht 192 Meter im Tag, im Monat 5700 Meter. «Zwei kleine, schmutzige Hände» sind es, denen wir täglich unser Schicksal anvertrauen. Helden des Alltags sind mir die braven, pflichteifrigen Männer, die da jeden Tag ihre HO Kilometer (ein Wagen läuft mit zwei Bedienungsschichten im Tag 220 Kilometer, die Strecke Berlin—Dresden) durch den-fok len Wirrwarr des Berliner Verkehrs fahren. Bewunderswert, wie sie acht Stunden lang das riesige Steuerrad und die wuchtigen Hebel meistern (was schon als rein körperliche Arbeit eine Leistung ist), wie sie mit unerschütterlicher Ruhe auf dem glitschigen Asphalt die gefährlichsten Kurven nehmen, wie sie auf Millimeterbreite zwischen den Fahrzeugen und durch die Menschenknäuel durchsteuern! Gedankenlos achten wir ihrer kaum, und das ist gut: man soll ihnen nicht zusehen. Und doch kann man oft beobachten, dass Damen auf dem Platz neben dem Volant mit dem Führer kokettieren, wenn es, wie zumeist, ein netter, sympathischer Kerl ist. Sie haben recht, meine Damen, den Fahrer zu bewundern, aber Sie sollen es ihn -nicht merken lassen; denn es ist gefährlich, ihn in Versuchung zu führen mit Ihrem Lächeln. föuvited dfieüü an er wer en heisst auch gesünder und jünger worden; denn oft sind Herz- und Leberbeschwerden, Atemnot und Arbeitsunlust Folgen übermäseigen Fettansatzes, Doppolkinn, Nackenpolster, fette Wangen, dicker Bauch, breite Hüften, starke Brust machen alt, wirken schwerfällig und unästhetisch. Durch die unschädlichen, ärztl. verordneten Tallen-Tabletten wird Korpulenz wirksam bekämpft. 50 St. 4 Fr. Eine Kur v. 200 St. 14 Fr., franko Nachnahme. Man verlange die kostenlose Broschüre Victoria-Apotheke Zürich H. Feinstein, vorm. G. Haerlin, Bahnhofstr. 71 Tel. Sei. 40.28. Zuverl. Stadt- u. Postversand

N°48 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE 15 Autodiebstahl in Amerika. möglichen Gaunertricks erschwert, denn auf diesem Gebiete kommen die verschiedensten kriminellen Motive ins Spiel. Eine der Natürlich ist bei der ungeheuren Verbreitung des Automobilismus Amerika das klassische Land der Autodiebe geworden. In den Fällen, wo das Verschwinden des Autos von häufigsten Komplikationen ergibt sich in den [Vereinigten Staaten werden jährlich Autos deren Besitzern selber arrangiert wird. Der im Werte von 300 Millionen Dollars gestohlen; allein in New r York City fallen den Ban- den diese Klasse von Autogaunern einschlägt, einfachste, aber oft zum Ziele führende Weg, diten alljährlich über 12,000 Wagen in die ict der, dass sie in ihrem Wagen an eine bestimmte Stelle innerhalb oder ausserhalb Hände. Das Eigentümliche an dieser Branche der Kriminalität ist, dass im Gegensatz der Stadt fahren, wo sie ihn stehen lassen, zu den anderen Kategorien von Verbrechen, um zu Fuss zn verschwinden. Dann rufen sie die alle einen gewissen typischen Stempel in aufgeregtem Ton die Polizei und die Versicherungsgesellschaft an und melden den tragen, die Autodiebstähle einen durchaus individuellen Charakter aufweisen. Die Fälle Verlust des Autos, wobei sie nämlich einen variieren alle und ihre Verfolgung erfordert ganz anderen, möglichst weit von der wirklichen Stelle gelegenen Ort angeben, in der einen besonders spezialisierten Dienst. In Iden Archiven der amerikanischen Polizei wie Hoffnung, die Polizei werde das Auto nicht der Detektivinstitute und der Versicherungsgesellschaften finden sich manche dramatischaft werde die Prämie zahlen. zustandebringen und die Versicherungsgesellsche Berichte über dieses Kapitel. Die Polizei kennt ferner die Kategorie jener, die gern ein neues Auto haben möchten. Den stärksten Anreiz für die Diebe bilden natürlich jene Wagen, die von den Besitzern Ihr Wagen ist schon zu abgenutzt und die aus Leichtsinn ohne jede Sicherung auf der Reparaturen würden sich nicht mehr rentieren; ausserdem ist er unmodern und sieht Strasse stehen gelassen werden. Ein lehrreiches Experiment machte in dieser Beziehung jüngst ein vielfach angegriffener New- der Mann nicht ohne weiteres leisten, und unelegant aus. Ein neues Auto kann sich Vorker Polizeikommissär, indem er von seinen Leuten am Broadway die Wagen kon- zu gering, als dass ein Tausch in Betracht der Handelswert seines eigenen Wagens ist trollieren Hess, die die Theaterbesucher allabendlich längs des Trottoirs aufstellen; es cherung. So trachtet er, sein Auto auf diese käme. Da bleibt nur ein Weg — die Versi- ergab sich, dass mehr als ein Drittel dieser oder jene Art zu «verHeren». Autos ohne Jede Schwierigkeit hätte entführt Es kommt auch vor, dass solche Autobesitzer sich mit Dieben ins werden können. Einvernehmen Der Dienst zur Ausforschung der ver-setzenschwundenen Autos ist hervorragend organi- mehr wollen, -zu entledigen. In verschiede- um sich der Wagen, die sie nicht siert. Das System, das von allen Städten nen Prozessen dieser Art stellte sich heraus, eingeführt ist, die über eine «Autobrigade» dass solche Diebe gegen ein fixes Honorar verfügen, funktioniert heute so vollkommen, arbeiten, und zwar gilt fünfzig Dollars als dass es Dieben unmöglich gemacht wird, sich angemessenes Honorar für die Arbeit eines eine feste Operationsbasis zu schaffen. Die Diebes, der ein Auto «verschwinden» lässt, Brigaden der einzelnen Städte stehen miteinander in Kontakt und haben durch damit sein Auftraggeber die Versicherungs- Austausch aller Daten über die Diebe und die Täter eine vollkommene Zusammenarbeit hergestellt. In New-York ist der Vorgang folgender : das Kommissariat verständigt die Polizeidirektion, die allen Vororten die Nummer und Marke des Wagens sowie die sonstigen Identifizrerungsdaten mitteilt, so dass alle Posten sofort Ausschau halten können. Spezieller Alarm wird an jene Polizisten gegeben, dio an den wichtigen strategischen Punkten postiert sind. So konnte der Beamte auf seinem Posten am Brooklyner Ende..der Williamsburgbrücke im verflossenen Jahr mehr als hundert gestohlene Autos eruieren und die Täter festnehmen. Die Liste der gestohlenen Wagen wird allen Garagen, Reparaturwerkstätten und Autohändlern übermittelt. In manchen Fällen werden die Nachforschungen monatelang fortgesetzt; anderseits werden die Autos häufig: mit überraschender Schnelligkeit zur Stelle gebracht. Oft geschieht es, dass die Leute von der Brigade die Autodiebe festnehmen, ehe noch die Anzeige erstattet wurde, so dass dem Bestöhlenen im Augenblick der Anzeige schon das Auto zurückgestellt werden kann. Aus einem Bericht Leutnant Edward Dillons, der an der Spitze der New-Yorker Autobrigade steht, geht hervor, dass im Jahre 1927 über 80 Prozent der gestohlenen Autos den Besitzern wieder zugestellt werden konnten — eine ganz erstaunliche Leistung, wenn man sich die Arbeit vor Augen hält, die es kostet, diese gerissenen Diebe und ihre Komplizen zur Strecke zu bringen, die hinter der nächsten Strassenecke verborgen oder hunderte Meilen weit entfernt sein mögen. Die Arbeit der Behörden wird durch alle prämie einkassieren kann. Was der Dieb mit dem Auto anfängt, ist dann seine Sache. Die einfachste Methode besteht darin, dass er es an eine entlegene Stelle bringt und dort stehen lässt. Uebrigens gibt es für die so gestohlenen Autos ganz 'besondere Verwendungsmöglichkeiten. So heisst es, dass der ganze Alkoholschmuggel über die kanadische Grenze in solchen gestohlenen Autos vor sich geht, da die Unternehmer im Hinblick auf die eventuelle Festnahme nicht ihre eigenen Wagen benutzen wollen. Ganz spezielle Erfahrungen hat die Polizei auch mit den Autohehlern gemacht. Er* scheint ein Polizist bei einem Manne, um ihm zu sagen» dass sein Auto auf, der Liste der 'gestohlenen Wagen steht, so kann dieser erklären, dass er es in gutem Glauben gekauft habe. Die Polizei mag in vielen solchen Fällen überzeugt sein, dass der Mann lügt, aber er wird es verstehen, den Beweis seines guten Glaubens zu erbringen. Alle verschiedenen Spezialmethoden, die sich auf diesem Gebiet' herausgebildet haben, werden aber früher oder später durchschaut und gegeni das systematische Vorgehen der Polizei kann kein organisierter Autodiebstahl im grossen aufkommen: Von zehn gestohlenen Automobilen in der Riesenstadt New-York aber acht wieder aufzuspüren, ist wohl eine Rekordleistung. «W. J.» Der Professor. Von dem Kinderreichtum des al- Mömmsen wird mancherlei erzählt. So beklagte sich eines Tages eino Geschäftsfrau euß der Niaehibatischaft ibei ihm, dasa einer seiner Sprossliinge ihr mit einem Stein dio Schaufenster eingeworfen habe. Ob sie sagen könne, welcher dor Jungen der Missetäter war, fragte sie der Gelehrt©. So genau könne sie ihn nicht bezeichnen, eiio Jxaibe dber ßehört, dass er Heinrich geruiea wurde. Darauf Mommisen zu seiner Gattin: « Sag' mal, ihahen wir einom Heinrich unter unseren Kindern? » Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R.Wagners Führer für Automobllfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. Ö. Angenehmes Absteigequartier für Automobilisten. - Zimmer mit fliessendem warmem und kaltem Wasser. AUTO-GARAGE Benzin- und Oel-Station Telephon Nr. 8. Hans Cottier, Mitgl. d. T.C. S. flltbekannter Landgasthof mit vorzüglicher Küche u. Kellor, Stets lebende Forellen, Schinken u. Hähneli, Hutogarage. Tel, Nr, 9. H. Stettler-OberlL Gasthof z. LÖWEN An d. Route Thun-Konolfingen, flltbek. 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