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E_1928_Zeitung_Nr.048

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dieses Sporttages geben

dieses Sporttages geben werden. DeT Zweck der Kennen im allgemeinen wird •vielfach verkannt oder •unrichtigerweise sogar abgeschätzt. Autorennen und solche Bergprüfungsfahrten im besondern haben je und je dazu gedient, um das Wagenmaterial zu erproben und dessen Konstruktion und Leistungsfähigkeit zu vervollkommnen und last not least die Heranbildung einer Garde tüchtiger Fahrer ermöglicht Der Vorsitzende erinnert weiterhin daran, dass wir heute eigentlich im Zeichen des parlamentrischen Automobilismus leben. Marksteine dieses Zeitalters sind die Abstimmung über das verworfene Automobilgesetz, die Benzinzolldiskussionen in den Räten, das Berner Dekret, die Beratungen in kantonalen Behörden und Parlamenten über mit dem Automobil zusammenhängende Probleme. Auch die Belastung des aus dem Ausland in irgend einer Form eingeführten Benzins durch Zölle hat schon viel von sich reden gemacht. In diesem Zusammenhang zitiert Herr Bucher ein persönliches Erlebnis, dessen Konsequenzen zweifellos für sämtliche ins Ausland fahrenden Automobilisten von Interesse sind. Er war nämlich mit Zollbehörden in Meinungsverschiedenheiten darüber geraten, ob das im Ausland getankte und gerade für die Fahrt benötigte, im Tank sich befindliche Benzin zollpflichtig ist oder nicht Durch seine Bemühungen konnte nunmehr ein endgültiger Entscheid der Oberzolldirektion herheigefährt werden, wonach dieses Benzin zollfrei eingefährt werden kann. Für die Luzerner Behörden ergreift Herr Stadtrat Ramseyer das Wort Er feiert den Automobilismus als ein Sport des Geistes, da gerade die geistige Beweglickkeit und die geistigen Fähigkeiten des Einzelnen bei automobilsportlichen Veranstaltungen auf die Probe gestellt werden. Er hofft, dass das mit so hohem Erfolg beendete Eigental- Rennen zu einer bleibenden und spezifisch luzernischen Einrichtung werde. Unter Akklamation erhebt sich Herr Zentralpräßident Dufour, um in wohldurchdachter Rede die Organisation des Rennens und die Arbeit des Sektionspräsidenten und der einzelnen Komitees ins richtig© Licht zu setzen. In bezug auf die Streckenpolizei macht er einige Anregungen, die wohl von allen Sachkundigen ohne "weiteres unterstützt werden. Herr Dufour freut sich, dass die Beteiligung am Rennen von seiten des Publikums und hauptsächlich von deT Landbevölkerung eine so grosse war, beweist sie doch das zunehmende Verständnis für den Automobilismus sowie das wachsende Interesse für autosportliche Veranstaltungen. Er widmet dem Präsidenten des Organisationskomitees, Herr Bucher, besondere Anerkennung, die der nimmermüde Sektionspräsident sicherlich vollauf verdient hat. Alsdann nimmt Herr Dr. Hübscher als Präsident des Gabenkomitees nach einigen einleitenden trefflichen Worten die mit grösster Spannung erwartete Preisverteilung vor. ET präsentiert den Anwesenden einen wirklich wundervoll dotierten Gabentisch, dessen Anblick an und für sich schon ein wirkliches Vergnügen war. Nachdem die erfolgreichen Fahrer aus zarter Hand ihre wertvollen Preise in Empfang- genommen hatten, gedenkt Herr Dr. Hübscher auch noch der Verdienste des Vorsitzenden und übcrräScbt San Im Naanen der Sektion Laxem eine knastrofia Gabe ans Edelmetall So wäre das Debtrt der diesjährigen natto- nalen Sportsveranstaltungen des A. C. S. gemacht. Wenn wir den Luzernern für ihre so von Erfolg gekrönte Arbeit Anerkennung zollen wollen, so möchten wir dies in Form eines Wunsches: Dass nämlich die kommenden Rennen der Saison ebenso befriedigen mögen und den Standard der Bergprüfungsfahrt Kriens-Eigental aufweisen. B. Rangliste. I. KATEGORIE. — TOURENWAGEN. Klasse G. Experten: Solo Edm. H. Rouviere (Fiat), Genf 9' 12" % Klasse F. Experten : 1. Aug. Scheibler (Fiat), Bern 7' 37" 3i 2. Jean Galley (Geirano), Seelamd 8' 14" % Klasse E. Amateur : Solo Alf. Keller (Bignan), Zürich 7' 53" % Experten : Solo Max Hauser (La Buire), Basel 9' 47" % Klasse D. Amateur: 1. Werner Klein (Lancia), Luzern 8' 46" % 2. H. Bühler (Turcat-Mery), Luzern 9' 31" — Experten : 1. P. Steinbuck (Fischer). Zürich 9' 20" — 2. E. Bigler (Lancia), Zürich 9' 40" — Klasse C. Amateur: 1. E. Häfliger (Martini), Zürich 7' 47" % 2. A. Bartholomäi (Dodge), Luzern 9' 14" % Experten: 1. J. Büttikofer (Martini), Neuenburg 7' 22" K 2. Gh. H. Freuler (Steyr), Zürich 7' 46" — 3. W. Lienhard (Nash), Luzern 8' 34" — Klasse B. Experten: 1. A. Veladini (Packard). Zürich 7' 30" % 2. P. Stambach (Mercedes), Aargau 7' 53" % Beste Zeit der Tourenwagen: J. Büttikofer (Martini), Mont. Neuch. 7' 22" % II. KATEGORIE. — SPORTWAGEN. Klasse G. Amateur: Solo Max Engler (Derby), Zürich 7' 54" % Experten: Solo Max Haas (Derby), Luzern 8' 01" % Klasse E. Amateur: Nicht angek.: J. Strittmatter (Bugatti), Zug Experten: J. Wegmann (Bugatti), Emmenthal 8' 26" % Klasse D. Amateur : Solo M. Favre (Alfa Romeo), M. Neuch. T 23" % Klasse C. Experten: 1. C. Schlotterbeck (Stutz). Zürich 7' 44" % 2. Theo Willi (Ford), Luzern 8' 10" % 3. W. Sänzenbacher (Ghandler), Zürich 8' 28" % Nicht angek.: Gh. H. Freuler (Steyr), Zürich Klasse A. Experten: Nicht angek.: W. Rosenstein (Mercedes Benz) Beste Zeit der Sportwagen : M. Favre (Alfa Romeo), Mont. Neuch. 7' 23" % III. KATEGORIE. — RENNWAGEN. Klasse E: Solo Ed. Probst (Bugatti), Bern 8' 47" % Klasse D : Solo H. Stuck (Austxo-Dadmler). Luzern Beste Zelt der Rennwagen and des TagCSJ) ü. sStUßX, 1/Q2J6EB Bester Laserner Amateur auf Tottrenw*- (m i W. Klein, Lnzera Lozernei* Fahrer auf Touren^ wfcr Sportwagen: Max Haas, Lrreern AUTOMOBIL-REVUE 1928— N° 48 6' 21" % 6» 21" % 8*46" % 8» 01" */ Bergprüfungsfahrt auf den Zugerberg. Die Durchführung dieses traditionellen, fÜT die schweizerische Meisterschaft zählenden Rennens, um dessen Autorisation dieses Jahr so energisch gekämpft werden musste, ist auf den 8. Juli angesetzt. Wir veröffentlichen nachstehend das Programm und einen kurzen Auszug des Reglementes, das dieser Tage erschienen ist: 9—11 Uhr: Abnahme der Fahrzeuge bei der Waage beim Viadukt an der Baarerstrasse in Zug. 9 Uhr: Tourenwagen. 10 Uhr: Sportwagen: 10.30 Uhr: Rennwagen. Nachher Parkieren der Fahrzeuge. 13 Uhr: Fahrt der Rennteilnehmer in geschlossener Kolonne zum Start. 13.30 Uhr: Vollständige Absperrung der Rennstrecke. 14 Uhr: Beginn des Rennens. 18 Uhr: Bankett mit Preisverteilung. Stehender Start: Tramhaltestelle beim Hotel « Guggithal >, 518 m ü. M.; Länge der Strecke* 3,5 km; Ziel (fliegend): Seilbahnstätion Zugerberg, 934 m ü. M.; durchschnittliche Steigung: 14%; grösste Steigung: 18%. Dem Reglement der Bergprüfungsfahrt auf dem Zugerberg liegen die Vorschriften des nationalen Sportreglements für sportliche Veranstaltungen des A. G. S. sowie des allgemeinen Sportreglements der Internationalen Vereinigung anerkannter Automobilclubs (A. I. A. G. R.) zugrunde. Zur Teilnahme an" diesem Rennen sind alle Inhaber einer im Jahre 1928 ausgestellten internationalen Bewerber- und Fahrerlizenz zugelassen. Die Bewerber und Fahrer schweizerischer Nationalität haben ihre Lizenzgesuche an das Sekretariat der Nationalen Sportkommission, Automobil-Club der Schweiz, 16, Rue du Mont-Blanc, Genf, zu richten. Die Teilnehmer werden nach Art. 76 des nationalen Reglements der sportlichen Veranstaltungen eingeteilt in: a) Amateure, b) Experten, c) Berufsfahrer. . Die zum Start zugelassenen Fahrzeuge zerfallen in die drei üblichen Kategorien: Rennwagen, Sportwagen und Tourenwagen. Auf je drei Fahrzeuge einer Klasse fällt wenigstens ein Preis. Ausserdem werden Speziaipreise zuerkannt für: a) die beste Zeit jeder Kategorie (Touren-, Sport- und Rennwagen); b) die beste Zeit aes Tages; c) die beste Zeit der Amateure der Tourenwagen- und der Sportwagen-Kategorie; d) die beste Zeit einer Dame. Die offiziellen Anmeldeformulare und Reglemente für die Bergprüfungsfahrt auf den Zugerberg werden vom Rennsekretariat der Sektion Zürich des A. G. S., Waisenhausstrasse 2, Zürich (Tel. Selnau 87.44) abgegeben. Die Anmeldungen sind an dieses Sekretariat zu richten und müssen bis spätestens Samstag, den 30. Juni 1928, 18 Uhr, eingereicht sein. Mit der Anmeldung ist die Einschreibegebühr und die Versicherungsprämie von Fr. 10.— auf Postscheckkonto VIII3944 Zürich zu überweisen. Die Einschreibegebühr beträgt: Fr. 50.— für jeden Tourenwagen, Fr. 50.— für jeden Sportwagen und FT. 70.— für jeden Rennwagen. Bei verspäteter AnmeMtmg wird die EinachreibegehiSir verdoppelt Unter keinen Umsfinden werden Anmeg&angtu, die nicht bis Dienstag, den 8. JttH, 12 Ohr mittags, mit der doppelten Einschreibeffebuhr im Besitz des Rennsekretariates in Zürich sind, angenommen. Probefahrten sind nur unter Kontrolle eines Mit-, gliedes der Sportkommission gestattet am Freitag, den 6. Juli, von 14—17 Uhr, und am Samstag, den 7. Juli, von 14—17 Uhr. Das Trainieren ausserhalb der festgesetzten Zeit ist strengstens verboten. BERGPRÜFUNGSFAHRT GRENCHEN-STIE- RENBERG, vom 17. Juni 1928, organisiert von der Ortsgruppe Grenchen des Schweizerischen Auto-> mobil-Clubs, Sektion Solothurn. Programm: 8 Uhr : Besammlung der konkurrierenden Wagen auf dem Marktplatz in Grenchen. Die Spitze ! der Kolonne befindet sich beim Postgebäude. 8.30 Uhr: Abfahrt der Wagenkolonne zum Startplatz. 9 Uhr: Beginn der Bergprüfungsfahrt laut besonderem Programm. Ueber die Fahrstrecke orientiert ^nachfolgende Skizze : Die Fahrstrecke wird verbessert und befindet sich am 17. Juni in gutem Zustand. Bedingungen: Die Wagen konkurrieren in 3 Kategorien: 1. Tourenwagen; 2. Sportwagen; 3. Rennwagen. Die einzelnen Kategorien werden für die Kon-* kurrenz je nach Grosse des Zylinderinhalts in Untergruppen eingeteilt. Preise: 50% der Teilnehmer erhalten wertvolle Preise. Anmeldungen : Die Anmeldungen haben bis spätestens 10. Juni zu erfolgen und sind zu richten an Herrn Dr. A. V. Gisiger, Fürsprecher in Gren-t chen. Nenngeld: Das Nenngeld beträgt pro Wageri Fr. 10.—. Dasselbe ist mit der Anmeldung auf Postcheckkonto Grenchen 101/Va einzubezahlen. Training : Den Teilnehmern ist Gelegenheit geboten, Samstag den 16. Juni, von 13 bis 18 Uhr auf der Rennstrecke zu trainieren. Während der angegebenen Zeit wird ein Ordnungsdienst funktionieren. Picknick mit Bergchilbi: Die Bergprüfungsfahrt dauert bis ca. 12 Uhr mittags. Nachher begibt sich die Automobilistengemeinde auf den Oberberg, wo durch das Organisationskomitee Suppe mit Spatz serviert wird. Für die Vervollständigung des Picknicks haben die Teilnehmer selbst besorgt zu sein. Die Ueberraschungen, welche das Vergnügungskomitee für die Teilnehmer bereit hält, werden erst auf dem Oberberg bekanntgegeben. Mitglieder, welche an der Bergprüfungsfahrt nicht persönlich teilnehmen, können vor und nach dem Rennen die neue Stierenbergstrasse benützen, um den Rendez-vous-Ort zu erreichen. Organisationskomitee: Präsident: Herr A. Nie-< derhäuser, sen., Buchdrucker, Grenchen; Vizepräsident: Herr Otto Wyss, Baumeister, Grenchen; Renn-Sekretär: Herr E. Obrecht-Portmann, Grenchen. Rennleitung: Präsident: Dr. V. Gisiger, Für-J Sprecher, Grenchen; Herr A. Maire-Bader, Kaufmann, Grenchen ; Herr W. Fürst. Malermeister, Grenchen. Finanzkomitee : Präsident: Herr Werner Rüfenacht, Fabrikant, Grenchen. Polizeikomitee: Präsident: Herr August Brotschi, Fabrikant, Grenchen. Gabenkomitee: Präsident: Herr Gesar Schild, Fabrikant, Grenchen. Vergnügungskomitee: Präsiden!: Herr Dr. Ro* ßert iSchild, Grenchen. Sanität: Herr Dr. A. Schädeli, Arzt. Grenchen. esehmeidie komfortabel Innenlenker, Weymann, 4 Plätzer AGENTEN: Freiburg: Garage WALTER, Düdingeu Waadt: jttaison JAN, 10, Terreaux, Lausanne Wallis: L6on RAÄONY, Grand Garage des Alpes, Martigny Neuenbur?: Eng. de COULON, Oortaillod Solothurn: Hermann FA.SLER, Garage, Grenchen Basel und Aargan: Fanl HAAS, St. Johannring 133, Basel Bern: Ernst FAKKHAÜSER, Lagerweg 12, Bern Ztirieh und übrige Osfschweiz: E. BAUÄßEBGEti, Löwenstrasse 17, Zürich Tessin: AMEBICAN-AUTO-Co., Tia Bernardino Luiui, Locarno Haupf Vertreter: IM® Sarbadi - Gendve METROPOL -GARAGE Rue d'ItaJie, 6 &ne langjährige fyetialäät wisererSäMk. Wnueäerlwffim Mi Mstangsßhiqkett, Zuverlässigkeit'und qkuierAafttgbäfc

N° 48 - 1928 AUTOMOBIL-REVTJE Noch v-or wenigen Jahren war es eine aussergewöhnliche Sache, einen in seinen Bohrungen ausgelaufenen (konisch und oval) Zylinder ausschleifen zu lassen und mit neuen Kolben zu versehen. Es wurden einfach neue Kolbenringe in die nachgedrehten Nuten der alten Kolben einmontiert und die neuen Kolbenringe mit den Kolben oder noch besser mit einem älteren Kolben int die betreffenden Zylinder mit Schmirgelpulver, Glasstaub oder Bimssteinpulver eingeschliffen, um die neuen Kolbenringe zum Tragen zu bringen. Einen 'runden Kolbenring in einer konischen, ovalen Bohrung zum Tragen zu bringen, ist natürlich unmöglich; er trägt von unten bis oben im Zylinder in seinem ganzen Umfange, aber nie miteinander, ausnahmsweise im untersten Teil des Zylinders, wo der Originaldurchmesser noch (am besten erhalten ist, durch die niedrige Betriebstemperatur und die bessere Schmierung. Im obersten Teile des Zylinders kann aber ein so geschliffener Ring nie gut dichten. Leider ist gerade dort der Druck und die Beanspruchung am grössten und deshalb Kraftverlust, Durchblasen und Oelaufsteigen ebenfalls. Der Kolben steht immer infolge seines grösseren Spieles schräg im Zylinder, die Ringe liegen auf den Kanten, öffnen sich im Schluss und der Kolpen klappert. Auch das Ersetzen der Kolben durch grössere, dem Spiel im kleinsten Durchmesser (unten) entsprechende, behebt die Fehler nicht. Heute ist es jedem Fachmanne bekannt, dass nur ein Ausschleifen der Zylinderbohrungen auf der Schleifmaschine und neue Kolben einem Motor wieder seine Originalkraft und Güte verleihen. Es ist eine Erfahrungssache, dass ausgeschliffene Zylinder (auch geschweisste) sich nachher bei normaler Betriebstemperatur weniger verziehen, wie neue Zylinder, die vorher nicht geglüht worden sind. Der Grauguss hat durch die vielen Temperaturwechsel seine Giess-Spannungen verloren. Ausserdem sind alle Zylinder mit Wandstärken gegossen, welche ein Nachschleifen der Bohrungen gestatten. Im allgemeinen kann ebenfalls behauptet werden, dass ein event. Ausschleifen mit neuen Kolben unter fachmännischer Kontrolle ein besseres Arbeiten des Motors gewährleistet, als dies bei fabrikneuen Motoren, die in Technisches Allerlei Heber Ko benrin *OT» Serien hergestellt werden, der Fall ist. Allgemeine Wahrnehmungen der Kunden können dabei für den Garagisten sehr nützlich sein (Stampfer, Oelaufsteigen, Selbstzündung, matter Anlauf etc.). Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass Kolbenringe ohne Spiel besser dichten und das Oel weniger steigen lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Es muss im kalten Zustande ein von den Fabriken bestimmtes Spiel im Schluss vorhanden sein. Infolge der Temperaturunterschiede im Zylinder, Kolben und Ringen dehnt sich der (Ring mehr als der Zylinder aus und muss deshalb Platz haben. Würde er ohne Schluss-Spiel eingebaut, müsste er eine runde Wellenlinie bilden, sobald er sich ausdehnt. Dabei könnte "er nicht dichten und würde Oel durchlassen. ebenfalls ist heute ohne Zweifel festgestellt, dass Schrägschnittringe ebenso gut oder eher besser dichten wie Bajonettverschlussringe und zudem noch billiger und der Bruchgefahr weniger ausgesetzt sind. Sehr oft wird durch ein gebrochenes Bajonett Kolben und Pleuel und gar noch der Zylinder beschädigt. Beim Nachstechen d zelnen Vorwärtsfahrtstufen erfolgt, arbeitet die Sperrklinke wieder. Es scheint, dass in England für die schweren Autobusse und Lastwagen die Sperrklinke sich als notweiH dig oder wünschenswert erwiesen hat. Va. i Patent angemeldet. Kessel-Bau Modelle für jeden Bedarf und Verwendungszweck offener Tourenwagen, ca. 90/140 mm Hub und Bohrung, prima Zustand, Fr. 6500.—. 7033 Fr. 4000.— Mercedes-Benz-Automobil" Ä.-G., Zürich in allen Qrössen vorm. Altorfer, Ijelxniaxxzx de Oie. Zofingen, St. Gallen, Bern, Luzern LGRäM MIEL ETfrh 6 Zylinder Werner Risch, Zürich. 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