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E_1928_Zeitung_Nr.046

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20 AUTOMOBIL-REVUfc

20 AUTOMOBIL-REVUfc 1928 — Di e Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer. offizielie Ausgabe des T. C. S. Prächtige Autotouren. Bedeutende Durchgangsrouten. Ideale Sonntags-Äusflüge. Beliebte Weekends und Ferienorte, vorzüglich geeignet iür Frühlings-, Sommerund Herbst-Äufenthalt. (Pensionspreis von Fr. 7. 50 an.) Berücksichtigen Sie, bitte, die nachstehenden, altrenommierten Hotels, die Ihnen ^angenehmste Aufnahme zusichern und für Realität in der Bedienung aus Küche und Keller absolute Gewähr bieten. (Spezialität: Bachforellen.) Lichtensteig Wattwil: Ebnat: Nesslau: Rietbad; Unterwasser: Schorffhausep %unflenf In eleganten Schachteln ä 15 Stück (Fr. 3«his Porto) und 10 StQck (Fr» .2 plus Porto) allein zu beziehen vom Erlinder J. Reben, Conditorei- Cafe", Schafffhausen, Vorderg. 21. Hotel Krone, O. Sutter-Frutiger, Telephon Nr. 15. Hotel Jakobshof, J. Bosshard, Telephon Nr. 82. Hotel Roessle, W. Huber, Telephon Nr. 14. 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SP1RIG. am Untersee Kurhaus Hotel Adler Schönster Ausflugspunkt Kursaal - Restaurant- Hotei Pension Sehönhalde Bahnhof-Büffet Gallen SÖHNE - Rouiten nit dem Problem zu befassen. Die Oeffentichkeit aber nahm an der Frage erst dann in lebhafteres Interesse, als im Weltkriege die Belieferung New-Yorks mit Lebensmitteln und Brennmaterialien ins Stocken zu geaten drohte und das Landstrassen- und Bahlennetz New-Jerseys durch die Kriegsindustrie einer Kraftprobe ausgesetzt wurde, der nicht gewachsen war. War man sich über die wirtschaftliche Notwendigkeit einer solchen Verbindung schon lange klar gewesen, so kann es doch seinem Zweifel unterliegen, dass die rapide unahme des Automobilverkehrs letzten Endes den Ausschlag gab. Im Jahre 1913 beorderten die 14 Fähren der Metropole tägich rund 19,000 Fuhrwerke, 1926 war die Ziffer auf 37,500 gestiegen und immer noch war alles, was leer oder voll beladen hinüber oder herüber wollte, auf die Fähren, die lachboote angewiesen, musste die Fracht ?rösstenteils beiderseits des Flusses umgeaden werden. Dazu kam, dass es infolge des unausgesetzt steigenden Andranges an gewissen Punkten Stockungen und Verzögeungen gab, die sich auf durchschnittlich ein und eine halbe Stunde per Fuhrwerk belieen, also eine ganz enorme Zeitvergeudung Dedeuteten. Die beide Staaten vertretende Kommission, die mit der Durchführung des auf 48 Millionen Dollars veranschlagten Projekts vertraut war — nebenbei bemerkt stellten sämtliche Mitglieder, soweit sie nicht als öffentliche Beamte dieser Behörde angehörten, ihre Dienste vollständig unentgeltlich zur Verfügung — begann sich nach einem Baueiter umzusehen, der nicht allein die nötige Erfahrung im Tunnelbau, das technisch© Wissen und Können mitbrachte, sondern auch die robuste Gesundheit, Energie und Widerstandskraft, welche das strapaziöse Amt .erfordert. Ihre Wahl fiel auf Ciifford Milbourne Holland, der die Vollendung seines meisterhaften Werkes leider nicht mehr erlebte. An demselben Tage, wo er in einem Sanatorium an Erschöpfung starb, erwies ich die Vollkommenheit seiner technischen Meisterschaft dadurch, dass sich die beiden, einander von den Flussufern aus entgegenstrebenden Teile der nördlichen Tunnelröhre haarscharf an der Stelle trafen, wo er ihnen weit unter dem Flussbett den Weg gewiesen hatte. Das Gedächtnis des genialen Mannes wurde auf alle Zeiten dadurch geehrt, dass man sein grösste-s Werk nach ihm benannte. Auch sein Nachfolger wurde nach wenigen Monaten dahingerafft änderst der Norweger Singstad aus Brooklyn, der unter beiden gearbeitet hatte, hat nicht nur das Werk vollendet, sondern auch die geniale Lüftung desselben ist sein Werk. Er löste ein ganz neues, eigenartiges Problem in einer Weise, die ihm die Bewunderung der Technik der ganzen Welt eingetragen hat. Mit welcher Sorgfalt das Riesenunternehmen in allen Einzelheiten durchgeführt wurde, tritt aus der Tatsache hervor, dass die Ingenieure mehr als tausend Muster weisser Kacheln für den Wandbelag auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, Schmutz, Staub, Rauch, auf ihre Haltbarkeit und sonstigen Eigenschaften erprobten, ehe der Keramiker die Formel gefunden hatte, nach der der Belag scMiesslich hergestellt wurde. Aehnlich verfuhr man mit der Beleuchtungs- und Bewässerungsanlage. Ganz neue, völlig staubsichere Beleuchtungskörper wurden entworfen, neue Methoden der Anbringung erdacht und heute ist der Tunnel auf der ganzen Strecke taghell beleuchtet. Dieselbe peinliche Sorgfalt wurde den Signal- und Sicherheitsvorrichtungen und Vorkehrungen zuteil. Wenn einem Auto im Tunnel das Benzin ausgeht oder gar in Brand geraten sollte, rufen die in kurzer Entfernung voneinander im Tunnel postierten Schutzleute — zweihundert Mann bilden die Spezialpolizei — telephonisch einen an den Ausgängen bereitstehenden Reparaturwagen herbei, der das gefährdete Auto ins Schlepptau nimmt oder aufladet und ins Freie befördert. Man hat sogar kleine Probebrände im Tunnel erzeugt, um die Schutzleute über die zu ergreifenden Sicherheitsmassregeln zu unterrichten. Das grösste aller Probleme bei dem Bau eines ausschliesslich dem Autoverkehr zugedachten Tunnels war die Beseitigung der Auspuffgase der Motoren. Die bisher üblichen Methoden konnten bei der enormen Länge der Röhren nicht in Frage kommen. Wusste man doch nicht einmal genau wieviel Prozent der so gefährlichen Kohlenoxyde die Luft noch enthalten dürfte, was besonders wegen der in den Röhren diensttuenden Schutzleute von Wichtigkeit war. Hier stellten sich die Tunnel-Ingenieure, Gelehrten, Polytechniker von Bundesämtern, Versuchsanstalten und Universitäten in allen Teilen des Landes zur Verfügung und es wurde jahrelang experimentiert, so dass über die Frage eine ganz fachmännische Literatur entstanden ist. Man entschied sich schliesslich dahin, die verbrauchte Luft durch den Hohlraum absaugen zu lassen, der von dem Dach der Fahrstrasse und der oberen Tunnelwandung gebildet wird, und neue Luft durch den in gleicher Weise gebildeten Kanal unterhalb der Fahrstrassen hineinzudrükken. Von einer Längsbewegung der Luft ist im ganzen Tunnel nicht die Spur wahrzunehmen. 38 Fuhrwerke können die Tunnelröhrcn stündlich in beiden Richtungen durchfahren, die Tageshöchstleistung ist auf 46,000 beanschlagt, die jährliche auf 15 Millionen. Ihre grösste Tiefe unter dem mittleren Wasserstand des Hudson erreicht die obige Tunnelwand mit 72 Fuss. Der Gesamtköstenpunkt einschliesslich der noch nicht vollendeten ornamentalen Ausschmückung der Ein- und Ausfahrten beläuft sich auf 48,000,000 Dollars. Die Durchfahrtskosten, ob nach östlicher oder westlicher Richtung, betragen 50 Cents. Die Ausgänge münden auf grossen, offenen Plätzen mit genauen automatisch fungierenden Angaben der Wegrichtung, einer bei der Füll© der Wagen und Wege überaus wichtigen und praktischen Einrichtung. Der fabelhafte technische Wert dieses neuesten Wunderwerkes kann in den Einzelheiten nur von Fachleuten beschrieben und völlig gewürdigt werden, dem Laien bleibt nur übrig, Worte der Bewunderung für das Werk zu finden, auf das die Nachbarstaaten New- Yorkund New-Jersey mit Recht stolz sind. Auslandsfahrten. Nachdem heute die Fahrsaison wieder mit Wucht eingesetzt hat, mag es vielen Automobilisten angenehm sein, welcher Dokumente und Ausweis© er heute für Fahrten ins Ausland bedarf. I. Für Fahrer und Insassen. 1. Jeder Wageninsasse muss mit einem gültigen Reisepass versehen sein, «der, sofern dies für das betreffende Land erforderlich, das Visum des Konsulates dieses Staates tragen muss. Für Schweizer ist heut© für folgende Staaten kein Passvisum mehr notwendig : Andera, Belgien, China, Dänemark, Danzig-, Deutschland, Frankreich (inkl. Algier und Marokko), Grossbritannien (exkl. Gibraltar und' Malta), Japan, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Niederlande (inkl. Kolonien), Norwegen, Oesterreich, Portugal, (inkl. Azoren und Madeira, aber exkl. Kolonien), Saargebiet, Schweden, Sp^anie.n, Tanger (internationale Freizone) und Tschechoslowakei. Für Fahrten nach Italien können bei der Gemeindekanzlei des Wohnortes Touristenkarten (mit Photographie), gültig für ein Monat (vom Tage des ersten Grenzübertrittes an gerechnet) zum Preise von Fr. 2.— bezogen werden. Für eine Familie genügt eine Karte mit der Photo des Familienoberhauptes. Die Bureaux der Reiseagentur «Schweiz-Italien» in Lugano und Locarno stellen für Schweizer zudem Touristenkarten aus, die nur fünf Tage gültig sind und zum Klub-Fähnchen Sektionsfähnchen, eto. liefern in was ser« und lichtechter Ausführung Fraefel Sc Co., St. Ghali©** Kunststickerei — Gegründet 1883 Emzelmitglied des A.G.S. und T.O.S. Optiker Eine Zürich Kleinfilm "Kamera gehört in jedes Auto! Verlangen Sie Prospekt 2334 N°4S r

N° 46 - 1928 ÄUTOMOBII^REVUL Besuch der oberitalienischen Seen berechtigen. Diese Karten sind vom italienischen schung vornimmt. fern noch nicht definitiv gelöscht, die Lö- Konsul zu visieren, wozu eine Photo nötig Triptyks können heute für folgende Länder bezogen werden: ist und der Heimatschein oder eine amtliche Bestätigung:, dass der Betreffende in der Aegypten, Algier, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Schweiz wohnhaft ist, vorgewiesen werden muss. Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, 2. Diejenigen Wageninsassen, die den Wagen im Ausland lenken, müssen einen gülti- Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechoslo- Norwegen, Oesterreich, Polen, Portugal, gen internationalen Fahrausweis besitzen. wakei, Ungarn und Yugoslawien. Letzterer wird von der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle anhand der Fahrbewilli- Länder erhältlich: Grenzpassierscheinhefte sind für folgende gung (Photographie mitbringen) ausgestellt Aegypten, Algier, Dänemark, Deutsch- und ist jeweils für ein Jahr gültig. Die Kosten hiefür stellen sich auf Fr. 5.— Für den Wagen. 1. Notwendig ist als Zollpapier ein gültiges Triptyk oder Grenzpassierscheinheft (Carnet). a) Das Triptyk ist nur für ein Land gültig, berechtigt aber zu einer beliebigen Anzahl