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E_1928_Zeitung_Nr.046

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dans cette tranchee, leurs freres d'Amerique»)- Dann gings bergab durch den Ravin de la Mort, mit Blick auf die Garrieres d'Haudromont, deren Steinbrüche als Spitäler dienten, zu der nach Sedan führenden Strasse und links hinein ins Maastal und an Fort Belleville vorbei nach Verdun. In der Umgebung lagerte man sich an den Hängen zwangslos in Gruppen zum- Picknick, um die Verpflegung in den Hotels zu vermeiden. Auf der Rückfahrt nach Nancy bot neben St. Mihiel, das noch immer Spuren der Kriegszeit trägt, die alte Stadt Toul das Hauptinteresse mit der Kathedrale St. Etienne aus dem 15. Jahrhundert, der Kirche St. Gengoult und dem Hotel de Ville. In Nancy vermochte das Grand Hotel Thiers unter den oben geschilderten Umständen natürlich wenig Anziehungskraft zu bieten, viel mehr die Place Stanislas (einer der schönsten Plätze Europas) mit dem Standbild von Stanislas Leczinski und all den Prachtbauten. Die ganze Stadt stand im Zeichen der Maimesso. Wer diese nicht miterlebt hat, kann nicht ermessen, was das Wort besagt. Der letzte Fahrttag führte von Nancy an den grossen Werken der Schwerindustrie vorbei nach Luneville mit seinem grossartigen Schloss aus dem 18. Jahrhundert und dann von der grossen Strasse ab nach Badonviller und zur Passhöhe der Chapelotte, einem noch heute verwüsteten Kriegsgebiet mit einem Wald von abgestorbenen Bäumen. Hinter Raon-sur-Plaine schloss sich ein weiterer Vogesenpass an, der Col de Schirmeck, und nach der Talfahrt zweigte man im Breuschtal nochmals ab zum Col de la Charbonniere (Schirgut, 960 m), der vielleicht die schönste Aussicht unter allen Vogesenpässen bietet. In Hochwald, dem berühmten Kurort, traf man sich zur letzten gemeinsamen Mahlzeit im Grand Hotel und Hotel Idoux, wo der Präsident, Herr Imhoff, die Erlebnisse Revue passieren Hess und den Organisatoren seinen Dank aussprach, natürlich ohne zu erwähnen, was für eine gewaltige Arbeit er selber für die ganze Sache geleistet hat. Dann folgte die Talfahrt nach Andlau und die Heimfahrt über Schlettstadt, Golmar und Napoleoninsel. Nicht allzuweit von Basel fanden sich an verschiedenen Orten noch da und dort die Teilnehmer zum Kehraus. Die meisten werden auch nächstes Jahr wieder für eine ähnliche Pfingstfahrt zu haben sein, falls sich der Vorstand nach den Enttäuschungen mit den diesjährigen Hotelverhältnissen in Nancy überhaupt wieder zur Organisation entschliessen kann. O Nach Füssen, Neuschwanstein, Hohenschwangau. T.C.S. Sektion St. Gallen - Appenzell. Sonntag morgen, schon 6 Uhr, versammelten sioh die Reiselustigen auf dem Hechtplatz St. Gallen. Keiner wollte der letzte sein, war doch die Besammlung erst für 6.30 Uhr angesetzt. In kleinen Zwischenräumen starteten jeweilen 5 Wagen miteinander, so dass an der Grenze kein zu starkes Gedränge und kein zu langes Warten entstand. Hearrldoh war das Wetter, kein Wölkchen am Himmel, was schon beim Start einen guten Humor entwickelte. Um 7 Uhr war alles unterwegs. In Lindenberg war Sammlung zum Znüni, was sich jeder gut munden Hess. Nach der herrlichen Fahrt nach Immenstadt, dort ein gutes Mittagessen und 5 AUTOMOBIL-REVUE Uhr Ankunft in Füssen. Morgens darauf Besichtigung der Königsschlösser, über deren Grossartigkeit wohl jeder entzückt gewesen sein mag. Abends 7 Uhr Ankunft in der Schweiz und kurze Rast in Rheineck, alsdann Heimkehr zu Muttern. Dies einige kleine kurze Notizen. Alles vorlief ohne jede Panne, einige Nägel ausgenommen und jeder Teilnehmer wird sich noch lange dieser schönen Tour erinnern. E. G. A. C. S. SEKTION AARGAU. Die Ceneralver- Sammlung ist auf Samstag den 2. Juni 1928 nach Bad Schinznach einberufen. Ab 16.30 Ankunft im Grand Hotel Sehinznach-Bad. Für die Dämon ist ein Five o'clock Tea mit Orchester vorgesehen. Schwefelbäder stehen nach Belieben bereit. Die Generalversammlung selbst beginnt 17 Uhr Als Traktanden figurieren: Protokoll, Jahresbericht, Kassabericht, Statutenrevision, individuelle Anträge und Verschiedenes. Auf 19 Uhr ist das Bankett festgesetzt; daran anschliessend folgt gemütliche Unterhaltung mit Tanz. « Und wer auch sein Tanzbein noch mitgebracht, der kann es dann schwingen die ganze Nacht, und so lässt sich's gemütlich und umstandslos finden, was angenehm ist und was nützlich verbinden. » A. C. S„ SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Die Besichtigung der Zeppelinwerfi in Friedrichshafen mit dem im Bau begriffenen Luftschiff wird am 3. Juni stattfinden. Im Anschluss daran wird ein Besuch der Maybachwerke Gelegenheit bieten, die in dem Luftschiff zur Verwendung gelangenden Motoren zu besichtigen. Da für die Grenzfortnalitäten (intern at. Fahrausweis, Steuerkarte etc.) keine wesentlichen Erleichterungen zu erzielen waren, beseihloss die Kommission eine gemeinsame Fahrt mit Extraschiff von Rorschach nach Friedrichshafen und zurück. Eine originelle Musik wird an Bord für Unterhaltung sorgen. Die Wagen werden in Rorschach unter Bewachung parkiert, und' zwar beim Kurplatz, nahe Bahnübergang. Die Teilnehmer, die per Auto oder per Sahiff eintreffen, treffen sich 9 Uhr 45 vor dem Eingang zur Zeppelinwerft. Von 10—11 Uhr wird der neue Zeppelin besichtigt, nacher den Maybaehwerken ein Besuch a.bgestattet. Um 13 Uhr findet im Ivurgartenhotel in Friedrichshafen das gemeinsame Mittagessen statt. Die Rückfahrt des Dampfers ab Friedrichsihafen wird 18 Uhr 15 Min. erfolgen. Nach Eintreffen in Rorschach finden sich die Teilnehmer zu einer freien Zusammenkunft im Bad Hörn ein. Der letzte Anmeldelormin ist 31. Mai, mittags. Persönliche Grenzausweise sind nicht erforderlich. Die Komimission erwartet gerne, dass diese neue Kombination mit Seefahrt allseits Anklang finden werde E. B. AUTOSEKTION BASEL OES T. C. S. In einer handlichen Taschenausgabe veröffentlicht die bektion soeben den Jahresbericht 1927. dem ein Mitgliederverzeichnis beigefügt ist. Die Sektion blickt nun auf einen sieben jährigen Bestand zurück. Die kleine Sektion von 20 Gründermitgliedern im Jahre 1920 ist zu einer recht ansehnlichen Grosssektion mit 1200 Mitgliedern angewachsen, die wohl neben Zürich zu den gröbsten Sektionen des T. G. S. gehört. Bas letzte Vereinsjahr war pumkto Veranstaltungen dtais reichste. Alle Tourenfahrten und_ Anlässe standen unter einem guten Stern und festigten die gesellige'; Banrlo unter der zahlreichen Mitgliedschaft. Zar Besserung der Verhältnisse im Basler Straßenverkehr schlägt dae Sektion die Bildung einer staatlichen Verkeliivskomdiiiissiun vor. Die Eingaben der Verkehrsliga, in der die Sektion durch zwei Mitglieder vertreten ist, sind häufig zwecklos, da sie von den massgebenden Behörden überhaupt nicht oder erst zu spät gewürdigt werden. lt. AUTOSEKTION THURGAU DES T. C. S. Die Generalversammlung findet Sonntag den 17. Juni, 13.30 Uhr, im Saal des Restaurants zur « Burg » in Kreuzungen statt. Auf der Geschäftsliste figurieren: 1. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung. 2. Abnahme und Genehmigung des Jahrevsberichts dos Präsidenten. 3. Abnahme der Jahresrechnung. 4. Beschlüsse und Anträge. 5. Festsetzung des Jahresbeitrages. An der letzten Vorstandssitzung wurde das Prolokoll genehmigt und die Traktanden für die Generalversammlung festgelegt. Der Vorstand ist einig, dass die Schwarzwaldfahrt diesen Sommer durchgeführt werden soll; hierfür wird der 1., ev. der 8. Juli in Aussicht genommen. Ob eine eintägige oder anderthalbtägige Fahrt, darüber soll die Generalversammlung beschliessen. Der Präsident teilt mit, dass die Zentralstatuten des T. G. S. den Sektionen zur Beratung zugestellt worden seien und dass die Sektionsvorstände St. Gallen - Appenzell und Tburgau in einer gemeinsamen Sitzung dieselben beraten und Ergänzungs- und Abänderungsvorschläge aufgestellt haben. K. SEKTION ZÜRICH DES T. C. S. Wie bereits gemeldet, hat der Vorstand in seiner Sitzung den Antrag auf Durchführung einer Gymkhana genehmigt, welche Sonntag den 24. Juni a. c. auf dem Kasernenplatz Zürich zur Austragung kommen wird. Das Organisationskomitee, dem Herr Präsident Felir vorstehen wird, hat nun bereits eine erste Sitzung abgehalten. Das Vizepräisidium wird von Hrn. Oberst Kind übernommen. Als Konkurrenzen für diesen Geschicklichkeitswettbewerb wurden vorgesehen: Balkenfaihrt, Ringstechen, Umschütten eines mit Wasser gefüllten Glases während der Fahrt, Ballenwerfen. Wenden in einem abgegrenzten Carre, Fahren zwischen Flaschen, Rückwärtsfahren, Zusammensetzen eines in Stücke geschnittene'n Bildes während der Fahrt und Passieren der Wippe. Die einzelnen Prüfungen werden nach Punkten gewerle'tt, dip zusammen mit der benötigten gesamten Falirzeit für das Klassement massgebend sind. Bereite, sind auch die verschiedenen Unterkomitees be- •s(eilt worden, die unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen werden. Wenn Petrus diesmal ein Einsehen hat. so verspricht die Veranstaltung recht interessant und erfolgreich zu werden. b. Diß Bedeutung des Germ-Prozessverfahrcns für die Schmierfechnik. Die den öligen Substanzen allgemein- innewohnende Eigenschaft der « Oeligkeit > ausseht sich in der Fähigkeit, die auf festen Flächen 1928 — N° 4 fe auftretenden Reibungswiderständo zu verhindern. Obgleich damit die Oele gekennzeichnet sind, so bedeutet dies keineswegs, dass die erwähnte Eigenschaft sich bei allen Oelflüsisigkedten in gleich, intensiver Weise auswirkt. Die durch Reibung erzeugten Widerstände werden u>m so eher überwunden, je besser und .gleicbmässiger sich dais Oel als ein Film üiber die Fläche verteilt und je besser es •sich mit der Unterlage verbindet. Von ebenso grosser Bedeutung für die Beurteilung eines Oeles ist zudem noch die sogenannte Schmier ergiebigkeit., Durch diese wird das Quantum an Oel ausgedrückt, dessen es durch. Erzielung einer bestimmten Schmiei-wirkung bedarf. Bei Oelen mit hoher Schirnierergiebigkeit ist der zwischen den gleitenden Flächen sich bildende Oelfilm konstanter und auch gegen plötzliche Mehrbelastung widerstandsf,ähiger. Das verschiedene Verhalten der einzelnen Oele in bezug auf den Grad der Oeligkeit und Schmierfähigkeit hängt nun neben den chemischen Eigenschaften der betreffenden Flüssigkeit vor allem von der Oberflächenspanming des Oels und den kapil-, laren Beziehungen zwischen diesem und der Metallunterlage ab. Die Oberflächenspannung übt nämlich auf die betreffende Flüssigkeitismenge einen ganz bestimmten Einfluss aus, indem diese eine um so geringere Fläche zu überdecken vermag, je höher die Spannung ist. Um eine maximale Schimierfähigkeit bei Oelen gleicher Qualität zu erzielen, gilt es deshalb vor allem, die OberflächeniS'pannung zu reduzieren. Auf dieser Tatsache hissend, machten zwei Chemiker Versuche mit tierischen und pflanzlichen Oelen, die einen gewissen Prozentsatz freier Fettsäuren aufweisen und' dei Reibungskoeffizient aus diesem Grunde geringer ist. Die Forschungen ergaben einwandfrei, dass ein Zusatz freier Oelsäure bei Mineralölen den Reibungskoeffizient herunterdrückt, und zwar in stärkerem Massie, als dies bei pflanzlichen Oelen der Fall ist.. Die beiden Chemiker fanden auch die rationellsten Methoden, um diese Feststellung industriell, d. h für die Oelfabrikation, zu verwerten. Sie kam zu dem sog Germ-Prozess, dessen Endresultat ein Minoralölprodukt mit einem gewissen Gehalt freier Oelsäuren darstellt. Dieses Verfahren ist seither in sämtlichen Kulturländern patentiert und von der Wissenschaft anerkannt worden. Die für eine erstklassige Schmierfälligkeit notwendigen Vorbedingungen sind deshalb bei im Germ-Prozessverfahren veredelten Oelen in hohem Grade vorhanden. Infolge der geringen Oberflächenspannung dringt das Oel gewisisermassen in die bestrichenen Metalliflächen ein. Auf dies© Weise erhält sich der' Oelfilm auch lange Zeit auf der betreffenden Unterlage, was insibesondere im Winter die Inbetriebsetzung des Motors wesentlich erleichtert. Die Reduktion der Reibungswiderstände durch Gerin-Prozess-Oele ist bedeutend. Zahlreiche Versuche und sorgfältige Messungen ergaben, dass während mit versehiedenen gewöhnlichen Motorder Reibungskoeffizient mit diesem Germ-Prozess- Oel auf 0,14 herabgedrückt werden konnte. Eine Verminderung der Reibungswiderstände ist mi ( einer besseren Kraftausnütz'ung verbunden. MÄÄÄ ÄÄÄ ÄSS WMWWM ÄÄÄÄÄÄÄSÄ Nouveaux SVSodeles Ein treuer Schöpfer schöner Tage Führt dich Bianchi sonder Plage Freude bringend fröhlichem Kreise, Nie versagend auf weiter Reise. 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