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E_1928_Zeitung_Nr.050

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16 ÄOTOMOBTL-REVUB

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Gedanken -irmm •me nem Jku&o Modern, modern! aber praktisch? . . . . Mein Wagen ist zweifellos eine führende schöne Frau — Ansprüche macht, welchen Marke und alt? Nein, alt ist, er nicht, nur man auf die Daue**nicht gewachsen ist, sie «modern» ist er angeblich nicht mehr. Sagt kosten dem Besitzer Geld und Haare, während sie dem Hausfreund allein zum Vergnü- Autler-Ausflugsziele derMittelschweiz wenigstens mein Freund Heiri — u. der mus.s es wissen. Heiri ist nämlich der General-Vertreter fraglicher Marke und diesen, heute andere. Man zieht für den Hausgebrauch gen sind. Die schöne Aufmachung freut nur «nicht mehr modernen» Wagen hat er mir auch in Hinsicht des Autos etwas vor, das auf den Tag vor zwei Jahren als den modernsten Wagen — damals wenigstens mo- behaglich — wie Klubsessel, Hausjoppe und weniger auf Glanz aufgebügelt ist, dafür aber dern — angehängt. Pipe — ist. Und nun ist der Wagen also nicht mehr So was konnte mir der «moderne» Wagen modern. Da ich Heiri's Freund bin, wir fast noch zu keiner Zeit bieten. Aber vielleicht täglich im Kaffee iassen und ich ihn dann in versucht es einmal ein Fabrikant, der sonst meinem Wagen heimfahre — er hat nur moderne Wagen, fabriksneu, damit macht er Beispiel Freund Heiri auch nur zeigen konnte, kein Glück mit Modernem hat. Was mir zum keine Privatfahrten — geniert sich Heiri. war ein Wagen, den er als «letzte Neuheit» Nämlich, Heiri geniert es, dass er, als Repräsentanteiner ersten Auto-Klasse in einem lich in Hinsicht der Zylinderzahl, Pferde- Führer für Automobilfahre r, offizielle Ausgabe des T, C. S. nach Genf geschickt, hat, wo. es 'wahrschein- Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Wagen fahren muss, der so unmodern ist, stärken, Gang, Komfort, Ausstattung innen wie es bei jungen Mädels lange Röcke sind. und aussen, grossen Preis und Geräusch jede Kurh aus Man begreift: Ich habe keine Wahl. Will Konkurrenz in den Schatten stellte. Und doch ich mir fernerhin die. Freundschaft meines werde ich ihn kaum kaufen und wenn die Heiri erhalten, muss ich mit ihm iassen. Ich Freundschaft in Brüche geht. Ich glaube muss meinen Heiri nachher heimfahren — übrigens, dass der Fabrikant dieses schönen und das kann für ihn, schon aus Prestigegründen, nur in einem ganz modernen Wa- damit fahren, weil all das «Moderne» so un- Wagens es so hält, wie ich — er lässt andere gen sein. bequem ist; muss man es nicht benützen, so am Hallwilersee Und heute sah ich mir sein neuestes Modell an. Alle Schikanen, inklusive — ach, es so. Nachdem auch in der Autobranche die Der ideale Ort für Ruhe- und Erholungskuren. Automobil- tut man es nicht. Bei jedem Modeartikel ist wären sie nie erfunden — Oelreiniger, elektrischen Zigarrenanzünder und ähnliche hat, bleibt nur noch das Mittel der Kreation Tennis. Ruder- und Angelsport. Bitte Prospekt verlangen. Technik für Verbesserungen sich erschöpft Ausflugspunkt. Garage. Tee- und Abendkonzerte. Seebad« schöne Dinge. Heiri sagt, es gibt keinen neuer «Moden», die Standardisierung —wie Tefe phon Nr. 31 Bes.: R. Häusermann besseren und schöneren Wagen und die Fabrik sagt das in ihren Prospekten auch. Die gehen. Ich hoffe, dass eines Tages dennoch das lohnendste Ausflugsziel sie z. B. beim Fahrrad gezeitigt — zu über- Marke ist gut, das bewies mein Wagen bisher. Wenn mein Urteil auch nicht massge- jedermann nach eigenem Interesse das Auto Veranden, schattige Qärten, die Standardisierung so weit ist, dass sich für Automobilisten! bend ist, so habe ich doch einige Erfahrungen bauen kann, das ihm also tauglich, ist. Ich Garagen, vorzügliche Küche, dipl. Chef. - Prospekte durch aus dem Grunde, weil ich schon vordem ste'lle mir das etwa so vor,, wie heutzutage A. Schmidlin, Marken — es waren immer damals «die besten» — zu Schanden gefahren (noch bevor renz; Lampen: Philip; Akkumulator:. Oerli- meine Neffen ihre Radio bauen; .Spulen: Lo- Mitgl. des A.C.S. u. T.C.S. sie unmodern wurden!) und ausserdem habe kon; Batterien: Blitz und Donner usw. Ich ich denn doch schon oft genug den Aequator würde mir nach dieser Methode ein Auto ERSTKLASSIGE KÜCHE umfahren. In Hinsicht der Kilbmeterzahl wenigstens.- _•••-•- •- • • ~ « ?•• ."• sten» von Heiri nicht mit grfrssefÄüfzäiilung zusammenbauen, wogegen ich den «l^ipdein- SURSEE: Hotel Schwanen KONZERTE Mit der- Zeit wird man" beQuem. :Man erfährt, dass ein' schöner Wagen — wie! eine Wenn ich mit dem Auto fahre — ich steure B Schinznactr tauschen würde. . ; , selbst —dann will ich z. B. auch etwa-?.'von der Gegend sehen, ja, das interessiert mich 8B& mehr, wie die Kilometeruhr, die ich elektrisch beleuchten — könnte — (ich-tu es nie). Wer kann aber durch die Handbreite Spalt von Heiri's Wagen, Typ «Unterseeboot», Gegend sehen? Mindestens fehlt hier zum MUFIM&IIÜ U. Had „Waldegg"81 Komfort ein Teleskop! Und wenn ich nicht an Prima Küche und Keller. Lebende Forellen. Spezial-Menus bitte yorausbestellen. Telephon Tonuollendetste Instrumente den Randstein fahren will, müsste ich zuvor Gelterkinden Nr. 44. Kur- und Erholungsbedürftige finden freundliche Aufnahme. Zimmer in relatiu massiger Preislage die Türe öffnen, denn vom Seitenfenster aus mit Kalt- und Warmwasser. Pensionspreis Fr. 8—9.50. GARAGE, Benzintank. RAMSPECK ist das nicht einmal abzuschätzen. Man sieht, T. Amsler, Bes. Mitglied des T.C.S. wie der Gaul mit Scheuleder, nein, noch weniger. ZÜRICH Die Karosserie müsste aus Stahl sein, nicht rostend und brüniert — wenn schon Lack, GASTHOF dann so was Aehnliches, wie Stiefelwichse. BUlfiStlOlZ. Gasthof z.Hirsdign Laufenburg Man stellt, im Kulm-Hotel, das Auto mit den an der Strasse Wülisau-Luzem Altrenommiertes Gasthaus, bietet Bestbekannter Kurund Ausflugsort Altbekannter Landgasthof. — Vorzügliche Küche und Keller. Stets Stiefe'ln vor die Türe und früh ist alles in Hochglanz, das ist dann wenigstens nicht Quelle täglichen Aergers über abgewetzte Lackstellen, deren Reparatur viel Zeit und III. Blatt der zig Franken kostet und die Polsterüberzüge versauen. Die Kotflügel in Hinsicht des Materials das Robusteste des Wagens! Ich wähle Chromnickelstahl. Haben Sie schon einen Wagen lebende Forellen. — Garage, Oel, Benzin. J, Eüll-Mes, Bes. ohne defekte Kotflügel gesehen? Sobald er acht Tage in Händen des Käufers ist, sind dien Kotflügel kaput, sie sind in Wirklichkeit der empfindlichste Teil einer Karosserie —oder?^ Die Polsterung aus mehreren «Ueberzü-* beste Verpflegung bei massigen Preisen. Unerkannt gute und reichliche Küche. Komfort, eingerichteter v aal. fluto-Garage . Telephon 27. Der Besitzer: A.Petermann-Büttler. Snrsee ist sehr gut Prospekte durch d. Verkehrsverein. Aus vergilbten Biättern. So jung auch noch die Geschichte des Automobilismus ist, so amüsant ist es, darin zu blättern und Dingen nachzuspüren, die schon zur « guten, alten Zeit» gehören und heute fast wie ein Märchen anmuten. Zum Vorläufer des Autos gehört die sogenannte « Strassenlokomotive », die vor etwa 60 Jahren zuerst in Amerika auftauchte und mit der, so primitiv auch die ersten Exemplare sein mochten, doch schon das Rauschen einer neuen Verkehrsepoche zu spüren war, bald auch in Europa. Natürlich rückte man zuerst dem neuen Vehikel mit Spott und Ironie auf den Leib; warum hätte es auch dem ersten Auto oder autoähnlichem Kraftwagen besser gehen sollen als früher der Eisenbahn und dem Dampfschiff, diesen «Ausgeburten einer höllischen Phantasie», die «menschenmähend» durch die Welt rasten. Beim Blättern in einem alten Band der «Gartenlaube», Jahrgang 1875, stiess ich kürzlich auf einen Artikel, der verdient, dem Vergessen entrissen zu werden. «Erlösung der Last- und Omnibuspferde durch eherne Rosse» lautet der pompöse Titel, und darin wird die neue Strassenlokomotive mit mehr als gedämpfter Begeisterung willkommen geheissen. « Die meisten mit der Sache beschäftigten Erfinder, heisst es darin, sind darüber einig, dass die Strassenlokomotive keine Feuerung haben dürfe; der eine füllt deshalb ihren Unterleib — denn der Wagenraum dient als Omnibus — mit überhitzten Wasserdämpfen, der andere mit zusammengepresster Luft, ein dritter mit zahlreichen zusammengepressten Stahlfedern; ein vierter will scharf erhitztes Oel und ein fünfter sogar «Kalten Dunst» als Triebkraft verwenden. Die betreffende Kraftladung würde jedesmal an einer der beiden Endstationen aus einem dort befindlichen Dampfkessel entnommen, resp. mittelst einer Dampfmaschine erzeugt, zusammengepresst oder gespannt werden. Das geht in allen Fällen viel schneller als Umspannen, Füttern und Tränken der Pferde; die-Maschine kann, da sie der Ruhe nicht bedarf, sofort ihre Stundenfahrt wieder beginnen. » «Die Meister des aufgespeicherten Dampfes, der komprimierten Luft und der gespannten Federn haben längst Proben von der Verwendbarkeit ihrer Erfindung abgelegt und jeder von ihnen lobt natürlich sein System als das beste. Der Bändiger des überhitzten Dampfes führt an, dass er gleichzeitig im Winter die Wagen warm • erhalte, der Luftverdichter, dass er im Sommer kostenlos und herrlich die Wagen kühlen könne, der Federmann, dass bei ihm keine Explosionen eintreten können. Der Entdecker des « kalten Dunstes » verspricht einstweilen den. Aktionären seiner sehr heiss bezweifelten Erfindung goldene Berge.» Als letzter gesellt sich zu ihnen ein Vorfühler des Pneus. «Geht doch mit eurer Unnatur! » ruft der Erfinder, Fortin Hermann aus Paris, aus; («nicht ohne Berechtigung», bemerkt dazu der Chronist, der etwas zu ahnen beginnt): « wenn ihr eine Zugmaschine haben wollt, so gebt ihr Fasse und nicht Räder, die nur auf Schienen voTSchriftsmässig laufen und zu gleiten anfangen, sobald die angehängte Last im Verhältnisse zum Maschinengewicht nur massig gross wird oder sobald die Steigung des Weges ein wenig zunimmt.» « Bei zu wenig Reibung, belehrt der Mann in der «Gartenlaube» seine Leser, geht es schlecht, wie wir bei Glatteis bemerken, und bei zu vieler Reibung noch schlechter, wie wir im tiefen Sande verspüren. Deshalb konstruierte besagter Hermann ein ehernes Tier mit vier Gelenkfüssen, bekleidete deren Sohlen mit Guttaperchaplatten, um ihre Haftfähigkeit am Boden zu vermehren und setzte diese Füsse durch eine kleine Dampfmaschine in entsprechende Bewegung. Das eiserne Tier lief vortrefflich, konnte viel grössere Lasten ziehen als eine gleichstarke Räderlokomotive, trabte auf Pflaster und Landweg gleich gut und erklomm Anhöhen, die eine Lokomotive nur mit Zahnradbetrieb oder magnetischen Rädern und ähnlichen Vorrichtungen erstiegen hätte. Nur die Schnelligkeit Hess vorläufig zu wünschen übrig, denn das «.Dampfross»; legte nicht mehr als eine Meile in der Stunde zurück, und das ist offenbar zu wenig. Inzwischen ist aber der Erfinder beschäftigt, seinen Vierfüssler in einen Sechsfüssler, vielleicht gar in ein Tier, das «hundert Gelenke zugleich regt», zu verwandeln und hofft von diesen « Dampflaufkäfern und Dampfasseln », dass sie mindestens die dreifache Schnelligkeit erreichen werden als^ ein Ross.' Natürlich wird nichts hindern, diese Tiere ebenfalls mit überhitztem Dampf, eingepresstem Wind, kaltem Dunst und ähnlichen Kraftextrakten und komprimierten Futtersorten zu speisen, und wir sehen hier wieder einmal, dass.wir mit unserem Beförderungswesen noch kaum aus den Kinderschuhen heraus sind. «Wie ganz anders muss es aussehen,» schliesst der Chronist seinen Artikel, « wenn auf so einer Zukunftsstrasse eine «sechsbeinige Post-* kutsche» daher trabt und ein «zwanzigbeiniger Omnibus», stolz wie eine Galeere, mit unzähligen Rudern durch die Strassen einer Grossstadt rast» Sähe der gute Mann die modernen « eher-* nen Rosse » heute durch die Strassen flitzen und über die Bergpässe steigen, er käme vor lauter Schreck bestimmt unter ein Auto und könnte alsdann die von ihm dozierte «Reibung am Boden » am eigenen Leibe auspro bieren. W. Bb.