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E_1928_Zeitung_Nr.050

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N*50 ßergprüfunersfehrh Grenchen- SMeren b erg. 0/ste/rz €& S.SJTm f/öhe/7cfiffere*n> 70000 eingereiste Automobile I Im Jahr 1927 habeü insgesamt 71904 Automobile die Schweiz zu vorübergehendem. Aufenthalt bereist. Im Vorjahr fuhren nur 50148 Automobile über die Schweizergrenze. Im Jahre 1927 sind achtmal soviel Automobile in die Schweiz eingefahren als im Jahr 1913 und die dreiundzwanzigfaohe Anzahl im Vergleich zum Nachkriegsjahr 1920. Diese nackten Zahlen ergeben ein deutliches Bild vom Aufschwung des Autotouxismus während den letzten Jahren. Mit dem Tourenautomobil kommen ansehnliche Beträge Geld ins Land, die restlp3 unserer Erwerbswirtschaft zugute kommen. Die Abnützung der Strassen fällt nur wenig ins Geiwicht, da die meisten eingereisten Automobile Personenwagen sind. Es ist zu erwarten, dass dieser Aufschwung des Autotourismus in gleichem Masse anhält. Alle Anstrengungen zur Förderung des Autotourismus und speziell auch zur Erleichterung des Grenzverkehrs finden in diesen Resultaten, ihre verdiente Rechtfertigung. lt. Der Automobilverkehr nach dem Strandbad Altenrhein ist ständig im Zunehmen begriffen, was den Gemeinderat von Thal veranlasste, eine Verkehrs- enöerg Ö* #6S m regelung! im dem Sinn» durchzuführen, das» di« Autos nach dem Strandbad ron der Gemettndestraese herwärts dem «Schiff» über das dortige Ortsgemeindesträsschen und auf der Rückfahrt über das Rheinsträsschen; nach dem Zollamt und die Gemeindestrasse geleitet werden. Die beiden Strä&schen sind aber xn, «chmal, tun dem wachsenden Verkehrsbedürfnis zu genügen und sollen deshalb verbreitert werden. Man will zu diesem Zwecke mit der Ortsverwaltung Altenrhein in Verbindung treten. —ey. Der Automobil dienst Im Surfotal entwickelt eich immer besser: demnächst werden neue Automobile mit 40 Sitzplätzen und für Arbeiter fahrten Anhänger mit ebenfalls 40 Sitzplätzen eingeführt werden. Achtzig Personen auf einer Fahrt!... es gibt viele Züge, die froh wären, wenn sie so viele Personen befördern könnten! —ey. Der Verkehr auf der Brunigstrasse hat an den letzten schönen Tagen bedeutend zugenommen, und es wurden z. B. an den beiden Pfingsttagen nicht weniger als 1860 Durchfahrtsbewilligungen v für Motorfahrzeuge gelöst. Dass bei diesem regen Fremdenverkehr sich auch für die Hotels gute Aussichten eröffnen, ist naheliegend, und wenn das Wetter ein wenig stabiler wird, hofft man auf eine gute Saison. —ey. Bern bewilligt den Kredit für die Felsenau- Bremgarten-Brücke. Der Stadtrat Ttm Bern bewilligte in feiner letzten Sitzzmx «inen Kredit ron Fr. 50000 für den Baa der Bremgartenbrüeke. Die Stadt Bern nberuiirant damit einen Dritteil (40000 Franken) der Gesamtkosten und reserviert einen Betrag ron Fr. 10000 für Landerweri» und Unvorhergesehenes. H Eine gute Frequenz weist der neugeschaffene Autokurs Luzern-Horw auf, und so hat die Direktion desselben beschlossen, bis auf weiteres nachmittags von 13 Uhr 30 bis 19 Uhr 10, den Zwanzig- Minuten-Autobetrieb einzuführen. -ey. Der Automobilmarkt in Glten, der erstmalig am 4. Juni abgehalten wurde, hatte einen guten Besuch aufzuweisen: 35 Tourenwagen, 6 Lastautomobile und 6 Motorräder waren aufgeführt. In Zukunft wird dieser Automarkt an jedem Jahrmarkt stattfinden, und er wird bald einen grösseren Umfang annehmen, zumal er sich schon jetzt in weiten Kreisen eines allgemein regen Interesses erfreut. —ey. Offene Pässe. Wie uns die Abteilung für Auswärtiges des eidgen. politischen Departements mitteilt, ist der Col de Tübre für den grossen Durchgangsverkehr offen. Der Klausenpass ist nun, wie rana mitgeteilt •wurde, für den Automobilverkehr offen. Der Entzug der Fahrbewilligung keine Strafe sondern eine administrative Massnahme. Das Kantonsgericht von Schaffhausen hatte seinerzeit einen Chauffeur, der im November vorigen Jahres Regierraigsrat Altdorfer angefahren hatte, wegen fahrlässiger Körperverletzung zu vier Wochen Gefängnis und zum Entzug der Fahrbewilligung auf die Dauer eines Jahres verurteilt, wobei ihm die bedingte Verarteihmg nicht gewährt wurde. Nunmehr hatte sich noch das Obergericht als Appellationsinstanz mit dieser Strafsache zu befassen. Es hat das Strafmass des Kantonsgerichtes bestätigt, hingegen die bedingte Verurteilung zugebilligt. Die Entziehung der Fahrbewilligung wurde als ungültig erklärt, da dies© Massnahme in die Kompetenz der kantonalen Polizeidirektion und nicht in diejenige der Gerichtsbehörden falle. US DEM Stansstaad - Bürgenstock - Strasse. Man schreibt uns: In der letzten Niumaner der «Automobil-Revue» befasst sich, eine Einsendung mit der Slansstaad- Bürgensicckstrasse. Da diese Stimme ajus einseitig interessiertem Kreise stammen dürfte, verlohnt es sich, die Sachlage nochmals kurz zu beleuchten. JUlerdings entspricht es der Wahrheit, dass die ßtrasise Ibis zu den Biirgenistockhotels dem Automobilverkehr geöffnet ist. Wer aiber die Anlage dieser Strasse kennt, woäss gienau, daß® ein Ausweichen auf weite Strecken absoJnit ammöglioh ist Daiher sind die Autos bei Begegmmgen gezwungen, oft weite Strecken rückwärts zra fahren, was besonders für grösisere, gescihlosisene Wagen nidhit gefahrlos vor eich. geht. Es ist klar, dass diese Verhältnisse eine gewisse Beeinträchtigung 1 de®; Autoverkehrs auf. den B'ürgea.s'tock bedeuten. Unsere« Enuährtens könnte folgende Lösoaf m> Frage kommen: Die Bergfahrt •wird nur in der Bichtung Staus* staad-Büngenstock vollzogen. Für die Talfafhit MIH gegen wird die Strasse nach. Ennetibürgen benutzt* welche aber aucii nur in diesem iFaihrsinn« befahren; werden darf. Eine Schwierigkeit besteht nun in bezog an Verbind ungsstück Biürgemsfockhotek-Hoheneck, "wet*, ohea letztes Jahr noch passiert werden boomte, imi Zukunft aber dem Verkehr für Motorfahrzeuge ent-tj zogen werden soll. Obwohl ima die Grünide, welche dieses Verbot stützm sollen, nicht recht überzeugen» können, so Meiibt es eben den Hotels Dürrer rorbe-t halten, Ihre Verfügungen üiber diese Privatetrassa zu treffen. Liesse sich aber nicht mit geringen Ko-* sten eine zweite Strasse schaffen, welche das Hotel Hoheneck anät den Grand-Hotels verbindet und dem: Autoverkeihr dienen wund©? Oder wenn für den, Fussgängerverkeüir ein besonderer Fuissweg ange-» legt und die bestehende Straisse dem Auto geöffnet würde? Sich-erlich ist das Gelände in diesem Ge-» biete derart, dass die Anlegung eines neuen Wegea verb-öltnismäisisig einfach ist. Wir adaad Überzeugt, dass auch die interessier« FAHPFPS Der mechanische Kotier. Während noch vor wenigen Jahren der Gepäckträger nur von Fall zu Fall an einem Wagen «snge-> flickt > und meist nur föx grössere Reisen verwendet wurde und sonst abmontiert war, hat sich langsam, speziell unter französischem Einfluss, die festmontierte Gepäckträgerplattform eingebürgert und als nächste Folge de* fix angebrachte Ueberkoffer zur Aufnahme! des Gepäcks* Ein Koffer-Faibrikant geht nun noch einem Schritt weiter und baut den Koffer als Teil des Autos an. Der Koffer ist fix am Chassis befestigt, seine rückwärtige Wand, welche sich aufklappen Iässt, ist gleichzeitig als Radträger ausgebaut, zur Aufnahme von 2 Reserverädern oder Felgen, mit Sperrschloss" etc. Der Deckel des Koffers ist vollkommen als Werkzeugschrank ausgestattet und enthält ausserdem alle elektrischen Signaleinrichtungen, wie beleuchtete Polizeinummer, Stoppsignal, Fahrtrichtungsanzeiger und Decklicht. Da alle diese Zubehörden im Kotf-? ferdeckeä untergebracht wurden, so sind diö Apparate vor Strassenschnrate tmd Beschädig gungen geschützt und gtrt sichtbar, so dass sich diese Ausführung sehr bald allgemein einführen durfte. Va. Samen Vbtti* Besitzen M eäu Art Diplom ßtrgestmden Menschenverstand und guten Geschmack ,. . die Gründe für den nie dagewesenen Erfolg der UNVERGLEICHLICHEN 14 HP UND 24 HP 6 CYL. welche alle Eigenschaften der Wagen von morgen besitzen? Sie sind zahlreich und es würde zu weit führen, sie alle hier zu nennen, denn Voisin hat mit seinen 14 und 24 HP 6 Cyl. einen Sprung nach vorn getan, welcher ihn an die äusserste Spitze der Vorhut des Fortschrittes stellt 1 Sowohl Im Langsamlauf als bei höchster Geschwindigkeit, sowohl neu wie nach 5000, 10.000, 20.000 Kilometer Der 14 HP. VOISIN, 6 Cylinder Der 24 HP. VOISIN, 6 Cylinder sind gegenwärtig die einzigen Wagen, welche mit der Zeit und mit zunehersten Tage u. damit die sie mendem Gebrauch die Geräuchlosigkeit ihrer charakterisierende aussergewöhnU mech, Leistungsfähigkeit beibehalten, Auskünfte, Vorführung, Probefahrten duroh den Generalvertreter für die Schweizi Genf 50, Boul. des Tranchöea Telephon Stand 3100 ERSTKLASSIGES VERTRAUENSHAUS Vertreter für die Ostschweiz: BIIMELLI & EHRSAM, Stampfenbachstr. 52-56, ZÜRICH. Vertreter für Basel: PAUL STAEHLI, Garage, Hardstrasse 62, Basel. Fabrikation f- \ der berühmten amerikanischen Spezialisten i Jedes Stück ist garantiert. co., munciE (u.s.fl.) - £eifiini*äder und -föehcifiise Kuptplisngslamellen und »platten GENERAL-VERTRETER FÜR DIE SCHWEIZ: Günstigste Preise und Konditionen« ., Genf Amerikanische Ersatzteile und Batterien 6, Rue ßuanderie, 6 Tel. Stand 5400 DEPOTS FÜR DIE DEUTSCHE SCHWEIZ! E. KUPFERSCHMID „ E. WEWERKA ERLACHSTRASSE 7 • DÜFOURSTRASSE 3

N» JH> —192$ Das Fahren mit einem Licht Ist konkordatswidrig. In letzter Zeit begegnete man auch auf zürclierischen Strassen in vermehrtem Masse Automobilen, die bei der Kreuzung mit anderen Fahrzeugen während der Nachtzeit ihre Beleuchtung so abblenden, dass nurmehr eine Lampe brennt. Dieser eine Scheinwerfer ist [vielfach ungenügend abgeblendet und erfüllt daher den gewollten Zweck nur teilweise, irritiert zudem den entgegenkommenden Fahrer, der bis im letzten Augenblick nicht genau orientiert ist, ob es sich um einen Motorradfahrer, ein Fuhrwerk oder ein Automobil handelt. Bereits an der letzten Generalversammlung 'der Sektion Zürich des A.C.S. wurde auf diese unerfreuliche Erscheinung hingewiesen, und hat sich daraufhin die Verkehrskommission unverzüglich der Angelegenheit angenommen und sich u. a. auch mit der kantonalen Motorfahrzeug-Kontrolle in Verbindung gesetzt Diese Amtsstelle war in der Zwischenzeit auch von anderer Seite auf den Uebeüstand aufmerksam gemacht worden, weshalb sich der Chef dieser Abteilung zum Erlass nachfolgender WeisuM an die verschiedenen Polizeiinstanzen veranlasst sah: Es sind tms in letzter Zeit wiederholt Klagen eingegangen über die Unsitte vieler Automobilisten, zai Nachtzeit nur mit einem vor* dem Licht zu fahren, oder Jeweils nur einen Scheinwerfer abzublenden. Für solche Fahrzeuge werden keine Verkehrsbewilligungea erteilt Art. 30 des Konkordates (ober den Verkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern vom 7. April 1914 bestimmt unter anderm wörtlich: «Jeder Motorwagen muss vom Beginn der Dämmerung an auf der Vorderseite mit zwei weissen Lichtern versehen sein», und § 25 der bezüglichen kantonalen Verordnung schreibt vor: « Stark blendende Lichter sind vor und während der Begegnung mit Fuhrwerken, Motorfahrzeugen, Fahrrädern und Personen abzublenden. > Gestützt auf diese Gesetzesbestimmungen und m Anbetracht der aus dem eingangs erwähnten vorschriftswidrigen Verhalten der betreffenden Automobilisten resultierenden Kollision»- und Unfallgefahr ersuchen wir Sie, veranlassen zu wollen, dass dieser Sache von den PoIIzclorganen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird und bei Feststellung solcher Unbertrettmgen unraachsichtlich Verzeigung erfolgt — „Johann, ich wette, Sie haben gestern abend eine Spritzfahrt gemacht." — «Ich wette nie» Herr Direktor!" Dieser Vernehmlassims ist einwandfrei m entnehmen, dass eine derartige Abblendung nicht nur gefährlich ist, sondern auch nicht den Beleuchtutiesvorschriften der Konkormofoßisten werden es zweifelsohne begrüssen, datsbestmimmigen entspricht Die Autowenn dieser Weisung von den Polizeiorganen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt und für die absolute Nachachtnng der geltenden Vorschriften gesorgt wird, da es unbedingt gilt, dem Unfug der einseitigen Beleuchtung von Automobilen gleich von Anfang an zu wehren. ß. Zur Frage des Signalgebens. ÄUTOMOBIL-REVUfc Zu diesem Thema änssert sich ein langjähriger Fahrer in der nachfolgenden beachtenswerten Ausführung, die hoffentlich viele anregen wird, ein ähnliches Experiment zu unternehmen und daraus die richtigen Xonsequenzen zu ziehen. Sowohl in der Fadh- als auch in der Tagespresse ist diese Frage schon viel besprochen worden. Kein Wunder: Der eine macht den Lärm und der andere muss ihn anhören, der eine hält sein Hupen für höchst notwendig, während der andere es für durchaus überflüssig erachtet. Und letzten Endes haben vielleicht beide- recht Angeregt durch die verschiedenen Artikel fiber ebea diese Frage, habe ich es für gut befunden, einmal mich seihst zu prüfen, d. h. mir (terttber Rechenschaft zu geben, wo ich wirklich aus triftigen Grßnden hupe und wo vielleicht mehr aus Gewohnheit, jedenfalls* aber ohne zwingenden Qrtrad. Nach Absolvierung dieses Examens vor mir selbst ging ich dann zu den Korrekturen über, versuchte ich es ernstlich, das Hörn nur dann anzuwenden, wenn in der Tat imamgängtich notwendig. Ich wiM das Resultat gleich vorwegnehmen: Obwohl ich glaube, mich zn denjenigen zählen zu dürfen, die immer sparsamsten Gebrauch vom Home machten, konnte ich bei einiger Aufmerksamkeit das Hupen doch noch etwa um die Hälfte reduzieren. Das ist immerhin etwas. Hupt jeder Autofahrer einmal nur noch halb so oft wie früher, so muss die Lärmverminderung fühlbar sein. Freilich, — aber dies ist gewiss eher ein Vorteil, als ein Nachteil zu nehmen, — das signalreduzierte Fahren (wenn ich mich so ausdrücken darf) verlangt gleichzeitig vorsichtigtes Fahren, zwingt den Fahrzeugfülhrer, der Fahrbahn weithin grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Man könnte also zu dem paradox anmutenden Satze gelangen: Je weniger Signal, um so grösser die Verkehrssicherheit Man kann beispielsweise in der Stadt Zürich von Wollishofen bis zum Hauptbahnhofe gelangen, ohne mehr als 3 bis 4 mal das Hörn anwenden zu müssen, man kann 3 bis 4 Ortschaften am See durchfahren, ohne ein einziges Mal zu hupen. Ich meine- natürlich bei Tag. Bei Nachtfahrten ist das Hupen so gut wie ganz überflüssig, da doch die Scheinwerfer sprechen. Wer bei Nacht wild! drauiloshupt, ist em rücksichtsloser Geselle, weiter nichts, denn es gibt bei Nacht keine Entschuldigung für lautes Hupen. Natürlich kann das Signalgeben nicht dai entbehrt werden, wo es sich um unübersichtliche Strassenkreuzungen handelt. Man; kann es durch vorsichtiges Fahren wohl auch etwas einschränken, aber mitunter ist doch jeder froh, wenn ihn ein Hörn frühzeitig warnt. Also es hat schon seine gute Berechtigung und kein Gesetzesparagrapli wird es je beseitigen können. Die Lärm Verminderung, nach der in der Stadt und zu Lande gerufen wird, kann allein durch die Selbstdisziplin der Fahrer zuweggekommen,; oder wenn wir das deutsche Wort ge-s brauchen wollen: durch den Anstand der Fahrer. «Zeige mir wie du fährst und ich will dir sagen, wer du bist» Wer einfach lärmend drauflos fährt und es mit seiner Hupe jederman ins Ohr schreit: Platz da* ich komme! ist auch ganz sicher fern vorn 1 Volant ein Grobian, ein Frechling, ein brutaler Egoist. — Ich möchte beinahe vorschlagen, obigen Satz in die Verkehrsregeln aufzunehmen nnd schon den Kindern in der Schule einzupauken, vielleicht dass dann doch mancher weniger Gebrauch von seiner Hupe machte! Im Uebrigen ist eben gegen die Rücksichtslosigkeit noch so wenig ein Kraut gewachsen, wie gegen die Dummheit. Glücklicherweise aber gibt es ja viel mehr anständige Fahrern als unanständige. Wenn aber alle anständigen und verständigen Fahrer sich die Mühe geben wollten, das Hörn wirklich nur da {anzuwenden, wo es unumgänglich angewendet werden muss* dann wäre schon sehr viel erreicht. Die richterliche Praxis müsste sich dann allerdings auch entsprechend' umstellen und "bei Ent J scheiden jeweilen prüfen, ob im betr. Falle vernünftigerweise hätte gehupt werden sollen, oder ob aus Gründen der Vernunft und Rücksicht ohne Hupensignal auszukommen gewesen wäre. Und auch manche Fussgänger müssten sich noch umstellen and zwar nach einer Seite hin, die m. W* noch nie besprochen worden ist: Bei meinen Versuchsfahrten auf dem Lande kam es mir mehr denn einmal vor, dass mir, wenn ich an Gruppen von Fussgängern ohne Signal zu geben vorbei^ fuhr, zugerufen wurde: Können Sie nicht hu-! pen? Es scheint demnach mancherorts die Meinung zu herrschen (vielleicht ans irgend einem Konkordatsparagraphen heraus) der Autofahrer habe sein Herannahen-derrFuss- 1 CARROSSER/E GENEVE Ar. 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