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E_1928_Zeitung_Nr.052

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 - NO 52 Ankauf jeder en Marke von Automobilen, Lastgen und Traktoren zu den vorteilhaftesten Bedingungen es 1* 1. Wir erleichtern dem Publikum den Ankauf neuer Automobile jeder beliebigen Marke und jeder Art (Personenwagen, Lastwagen, Traktoren), indem wir zahlungsfähigen Käufern unser praktisches Ratenzahlungssystem zur Verfügung stellen. Unser Etablissement gibt einerseits dem Käufer die Möglichkeit zur leichten Anschaffung eines Wagens und verhilft anderseits dem Automobil-Händler zur Erhöhung seines Umsatzes, indem er seinen Kundenkreis erweitert. Mit unserer Hilfe kann somit jedermann sich einen Wagen anschaffen, ohne dabei einen grosseren Betrag zu immobilisieren. 2. Wir vertreten keinerlei Marke. Wir befassen uns nicht selbst mit dem eigentlichen Äutomobiihandel und es ist auch nicht unsere Sache, Ratschläge für den Ankauf irgendeines Fabrikates zu erteilen. 3. Der Äbschluss des Verkauf Vertrages erfolgt durch uns mit dem Käufer, wobei der letztere uns ein Viertel des Kaufpreises zuzüglich einer minimalen Kommission bar bezahlt. Der Rest ist innert 6—18 Monaten in regelmässig aufeinanderfolgenden monatlichen Raten zahlbar, beginnend einen Monat nach dem Datum des Kaufes. 4. Nach Äbschluss des Verkaufsvertrages mit dem Räufer erlegen wir dem Lieferanten den Totalpreis des Wagens in bar. Für den Lieferanten ist das Geschäft erledigt und er händigt dem Käufer den Wagen aus. 5. Unsere Kommission, fällig mit der ersten Barzahlung, wird auf den Saldo berechnet, d. h. also auf die Totalsumme der monatlichen Raten. Diese Kommission bewegt sich zwischen 4 % und 10 % des Saldos der sich auf 6 bis 18 Monate erstreckenden Monatsraten, 6 Die Stellung des Geschäftsantrages geschieht in der Weise, dass der Interessent sich an den Vertreter oder Garagisten wendet, der die Vertretung der gewählten Marke inne hat, wobei er ihm angibt, dass er den Wagen mit Zahlungserleichterung durch unsere Vermittlung zu kaufen wünscht Der Händler braucht ihm alsdann nur unser Antragsformular zur Ausfüllung zu übergeben. 7. Wie bereits anfänglich gesagt, befassen wir uns im allgemeinen nur mit Geschäften, welche neue Automobile zum Gegenstand haben; ausnahmsweise kommen jedoch auch sog. Occasionswagen in Frage, die allerdings neueren Datums sein müssen. Für solche behalten wir uns die Entscheidung von Fall zu Fall vor. Für jede weitere Auskunft wende man sich an die ?11 K GENEVE 1, Rue du Rhone / Telephon Stand 35.60 / Telegramme: Ubicando, Geneve - BRUXELLES

J*Tfi52 1928 Die Generalversammlung der Automobilsektion Bern des T. C. S. hat am letzten Samstagnachmittag im Hotel Schweizerhof zu Bern unter der präzisen Leitung ihres Präsidenten, Fürsprech Baumgartner, einen raschen und guten Verlauf genommen. Nach einer Begrüssung von selten des Vorsitzenden konnte die Traktandenliste in kürzester Zeit erledigt werden. Das Protokoll wurde stillschweigend genehmigt. Der Jahresbericht gab zu keiner Diskussion Anlass. Flott und anregend verfasst, gibt er in gedruckter Form sehr guten Aufschluss über das verlaufene" Vereins]ahr, auf manche Probleme hinweisend, die noch der Erledigung harren. Die Jahresrechnung wurde diskussionslos gutgeheissen und der Jahresbeitrag wiederum auf sechs Franken festgesetzt. Die Wahlen nahmen ebenfalls keine Zeit in Anspruch. Da keine Demissionen vorlagen, konnte der rührige und zielsichere Vorstand in globo bestätigt werden, miteingeschlossen die Neueintritte der Herren Bäsch in Meiringen und Schneller in Thun. Dr. Lüthi (Thun) verdankte die vorzügliche Arbeit des Vorstandes in wohlgesetzten Worten. Die Erweiterung des Vorstandes bleibt diesem selbst überlassen, dabei soll eine solche in Berücksichtigung des Emmentals und des Oberaargaues vorgenommen werden. Auch die beiden Rechnungsrevisoren beliebten für eine weitere Amtsdauer. Ueber das Jahresprogramm referierte der verdiente Unterhaltungspräsident, Herr Hofstetter~Petri. Er erinnerte insbesonders an die gelungene Pfingstfahrt ins Appenzellerländchen und bot hernach ein Jahresmenu, JVÄ«V&»^»Ä«VÄ«V!K«'Ä^1^^1Ä'i^'X^tX'/^1X'K''X/£''Ä'/2'': das die Anwesenden sicherlich «glustig» machen musste. Auf Ende Juli ist eine Fahrt über die Grimsel-Furka nach Luzern, mit Besichtigung der Grimselwerke, vorgesehen. Im August soll eine fröhliche und urgemütliche Chilbi auf der Grimmialp stattfinden. Der Unterhaltungspräsident verspricht sich davon eine Rekordleistung. Im Monat September soll eine Asylfahrt an den Thunersee die Insassen irgend einer Anstalt beglücken. Damit die leichtfüssigen Tanzbeine zu ihrem Rechte kommen, ist ein Tanzsonntag im Oktober an irgend einem schönen Fleck Erde im Seeland ins Auge gefasst worden. Zum ersten Male soll probiert werden, an einer Sylvesterfeier die Mitglieder des Clubs zu vereinigen. Der Familienabend ist auf den 12. Januar 1929 im Kasino zu Bern festgesetzt. Man merke sich dieses Datum schon heute. Als kleines Hors d'ceuvre aufzufassen ist ein eingeschobener Tanzausflug, dessen Zeitpunkt allerdings kalendarisch noch nicht fixiert ist. Der Vorstand wird die Fragen einer internationalen Reise eventuell in die Tschechoslowakei, einer eventuellen Fahrt ins Graubündnerland und einer Gymkhana weiter prüfen. Ebenso ist ein Besuch der Automobilfabriken Martini in St. Blaise vorgesehen. Und nun T. C. Sler von Bern, was begehrt dein Herz noch mehr? Du hast einen von Plänen geladenen Präsidenten und du brauchst Ihm nur zu folgen und alles wird gut werden. Und die Generalversammlung hat alles für gut befunden und durch Stillschweigen ihr schrankenloses Vertrauen in den Vorstand bekundet. Die Frage des Cluborgans... Die Sektion ist derart angewachsen, dass der Zirkularweg zu umständlich wird. Die Frage eines Cluborgans drängt sich entschieden auf. Sie konnte an der Versammlung nicht entschieden werden. Der Vorstand erhielt die Generalbevollmächtigung, das Problem in bestmöglichster Weise zu einem Abschluss zu bringen. In der allgemeinen Umfrage hob Herr Hofstetter die hohen Steuern hervor, die auf altern, stärkern Wagen erhoben werden. Die heutige Situation wirkt sich für die Garagenbesitzer katastrophal aus. Der ungerechte Zustand muss behoben werden. Er begrüsst es, dass der Vorstand sich dieser wichtigen Frage annehmen will und schlägt eine Zusammenarbeit mit dem A. C. S. vor. Herr Säges- AUTOMOBTL-RRVUE ser unterstützt das gefallene Votum. Präsident Baumgartner teilt mit, dass etwas «im Tun » ist und dass die Frage von den Behörden geprüft wird. Damit war die Traktandenliste erschöpft und der Vorsitzende konnte die nicht allzu stark besuchte Versammlung nach einstündiger Tagung schliessen. Im Parterresaal des Bürgerhauses hielt hernach Herr Ingenieur Wiesmann einen Lichtbildervortrag über «Verkehrsunfälle im Kanton Bern», der äusserst instruktiv war und vom Präsidenten bestens verdankt wurde. Der Vortragende behandelte 24 in neuerer Zeit entstandene Unfälle, über welche ihm das Polizeikommando des Kantons Bern 39 Diapositive zur Verfügung gestellt hat. Die Auswahl der Bilder geschah zwanglos, bzw. es wurden die guten photographischen Aufnahmen herangezogen. Diese Auswahl der 24 Unfälle teilt «ich. ta 14 schwere und 10 leichtere Unfälle; dabei sind zu verzeichnen 12 Tote (wovon, ein Führer, neun Mitfahrende und zwei Fussgänger, ferner acht Schwerverletzte); in acht Fällen ist grosser Materialschaden zu verzeichnen. Neun Unfälle sind einwandfrei auf grobes Verschulden des Führers zurückzuführen (leichtsinniges Fahren, Geschwindigkeitsexzesse und dergl.), wobei in vier Fällen ein übermässiger Alkoholgenuss als nachgewiesen feststeht (bei diesen vier Fällen hat ein Führer sein Leben eingebüsst, in drei Fällen wurden Mitfahrer getötet). In neun weitern Fällen trifft den Führer ebenfalls die Schuld am Unfall, doch kann man hier weniger von grobem Leichtsinn sprechen; es sind Fälle, bei welchen der Führer teilweise zu wenig Uebung besass oder zu wenig vorsichtig war. In sechs Fällen konnte dem Führer ein Verschulden nicht zur Last gelegt werden. Diese ungezwungene Zusammenstellung von zwei Dutzend Unfällen zeitigt immer noch das betrübende Bild, dass bei 5/6 der Fälle der Lenker am Unfall schuld ist. Zu den einzelnen Ursachen erwähnt der Vortragende Geschwindigkeitsexzesse in Kurven, Ueberholen von Fahrzeugen an unübersichtlichen Stellen, in einem Fall schlechte Bremsen, unkorrektes Verhalten bei unübersichtlichen Strassenkreuzungen. In einem Fall ungeübtes Lenken (Lernfahrt), in einem Fall starker Nebel. Als Mitursachen wurden erwähnt das Fehlen von Warnsignalen bei Strassenarbeiten (2 Fälle), in zwei andern Fällen ungenügende Bezeichnung von unübersichtlichen, unbewachten Bahnübergängen. Es würde zu weit führen, auf jeden einzelnen Fall einzutreten. Der Vortragende unterliess es absichtlich, die OeTÜichkeiten zu nennen. Ebenso fand der Film über die Appenzellerfahrt, zusammengestellt von Herrn Dr. Tilgenkamp, beste Aufnahme. K. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T. C. S. Unsere Stammtisch-Zusammenkünfte erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und die im Metropol reservierten Tische sind jeweils voll besetzt. Viele unserer Mitglieder wissen es eben zu schätzen, dass am Mittwoch in ungezwungener Weise über dies oder jenes Thema geplaudert werden kann. An solchen Abenden werden neue Bekanntschaften gemacht, Touren für kommende schöne Sonntage werden besprochen und vereinbart und jeder geht im Gefühl eines angenehm rerbrachten Abend nach Hause. Oft besuchen auch einige Damen unseren Stammtisch und verschönern uns den Abend. Gerade unsere Frauen wären in der Lage mitzureden, speziell in bezug auf gemeinschaftliche Touren mit gutem Essen und Trinken. Dem gestrigen Abend ging eine kurze Vorstandsifzuntj voraus, indem fast sämtliche Mitglieder anwesend waren. Es wurde eine Einigung erzielt betreffend dem neuen Deckelumschlag für unser Clubblättli. Die moderne Richtung eines jungen Architekten fand dabei den Vorzug und wurde seiner Lösung der erste Preis zuerkannt. Nächsten Sonntag halten wir unsere Gymkhana oder Geschicklichkeitskonkurrenz auf dem Kasernenplatz in Zürich ab. Nicht dass eine akrobatische Geschicklichkeit dazu gehört, diesen Anlass mitzumachen, nein, im Gegenteil, es wird nichts verlangt als ein bisschen exaktes Fahren und Beherrschen seines Vehikels. Speziell Kollegen neueren Datums sei diese Wiederholung der Fahrprüfung bestens empfohlen; wer einigermassen Glück hat, dem winken schöne Preise. Die Anzahl der teilnehmenden Wagen ist auf hundert besenränkti Für Musik und Wirtschaft ist ebenfalls gesorgt« Am Abend findet dann eine gesellige Zusammen-j kunft mit Tanz und weiteren Ueberraschungen im Hotel Baur en Vil/o satt. j Aber auch der Humor wird bei unserem harmlosen Geschicklichkeitsfahren nicht fehlen. Es sei verraten, dass in letzter Stunde eine ganz lustige, sehr leichte und einfache Uebung ausgeheckt wurde. Diese Uebung, die nebenbei gesagt, nicht obligatorisch ist und so oft wiederholt werden kann als man will, resp. der Geldbeutel reicht, besteht darin, dass der Automobilist mit seinem Wagen einen grossen Gummiball durch ein bestimmtes Ziel stossen muss. Der Einsatz beträgt Fr. 2. - und der sofort bar auszuzahlende Gewinn Fr. 10-—, wenn der Ball in der festgesetzten Zeit durch das Goal geht. Also kommt ihr Mitglieder des T. G. S. von nah und fern an unsere Gymkhana, ihr seid herzlich eingeladen und werdet bestimmt euch köstlich amüs sieren. ~ r « ! AUTOMOBILSEKTION SCHAFFHAUSEN DES T. C. S. Generalversammlung vom 9. Juni 1928 im Vereinslokal « Löwen >. Der Präsident Herr Mägis begrüsste die anwesenden 26 Mitglieder und gab Bericht über das verflossene Vereinsjakr. Zu fünf Versammlungen, zu einer Schnitzeljagd, zu einem Rennen und einem gemütlichen Abend mit der Sektion Zürich im « Metropol » hatten sich die Mitglieder zusammengefun^ den. Die Kassarechnung mit einem Aktivsaldo von rund Fr. 650.— wurde genehmigt und ebenso daa Budget pro 1928. Der Beitrag wurde auf der bisherigen Höhe belassen. Da Herr Präsident Mägis eine Wiederwahl arn lehnte, so wurde als Präsident der bisherige Kassier Gottfried Wäffler vorgeschlagen, der sich bereit erklärte, das Amt unter gewissen Vorbehalten anzunehmen. Der neue Vorstand besteht nun aus folgenden Mitgliedern, welche einstimmig gewählt wurden: Wäffler Gottfried, Präsident; Bührer Joh., Vizepräsident und I. Fahrchef; Schönbächler Gustav, Kassier; Mägis Karl, I. Aktuar; Meier Eugen, II. Aktuar; Oberle Willy, II. Fahrchef; Aeschbach Fritz, Beisitzer. Herr Mägis hat das Vereinsschifflein fünf Jahre lang treu geführt und dem Club manche Stunde geopfert, was ihm auch an dieser Stelle bestens verdankt wird. Unter dem Traktandum Verschiedenes kamen! dann die speziellen Schaffhauser Verhältnisse zur Sprache, und es wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, es möge dem neuen Vorstand gelingen, mit Unterstützung des T. G. S. in Genf und der regen Mitarbeit aller Mitglieder die Sektion weiter auszubauen und derselben eine neue, erfolgreiche Zu-) kunft zu sichern. , i - n • ••.. ,---,..,.,••• „a AUTOSEKTION DES T.C.S. GRAUBÜNDEN. In der letzten Monatsversammlung hat die Autosektion Graubünden des T. C. S. beschlossen, an-* fangs Juli (1. oder 8.) eine Auto-Chilbe auf der Albulapasshöhe zu veranstalten und erwartet dort zu dieser ersten Landsgemeinde der Automobilisten und Motorradfahrer den Aufmarsch, sämtlicher Mit-- glieder dies- und jenseits der Berge. Auch jeder Freund und Gast wird willkommen sein. —11— Zwei erste &ne kngßhrigeSpezialitätvn$ezer%Mk. VnmberXhofpm inJBuäiuigsßhiakeär, und einen zweiten. Beim zweiten Concours d'Elegance d'Automobiles in Genf am 2. Juni 1928 errang Auburn in der vierten Kategorie (Innenlenker) den ersten und einen zweiten Preis; (Sport den ersten Preis). Drei Auburn-Wagen nahmen am Wettbewerb teil und alle drei waren Sieger. Die Auburn-Karosserie ist von untadeliger Eleganz und hat dazu einen überragenden Vorzug vor vielen andern Wagen: Sie ist geräumig, so dass man zwanglos sitzt. Auburn-Generalvertretung für die Schweiz: Garage Orell Füssli-Hof, A.-G., Zürich Bahnhoistr. 31/Peterstr. 11 Telephon: Selnau 26.13/14 Agence pour la Suisse romande: Garage Montant, Geneve, Terrassiere 57—58 Telephone: Stand 64.02 Vertretung für den Kanton Solothurn: Garage W. Bircher, Solothurn, Telephon 9.99 Vertretung für die Ostschweiz: Schaertler & Fischli, 64, St. Jakobstr., St. Gallen, Telephon 21.74 Vertretung für den Bezirk Horgens * "Waldmeier & Weber, Wädenswil, Garage z. Krone, Telephon 400