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E_1928_Zeitung_Nr.059

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22 AUTOMOBTL-feEVUE 192*

22 AUTOMOBTL-feEVUE 192* — N° 59 Eiö Automobil für jcdca Geldbeutel Ein Automobil edeü Zwccö '^M Umsatz um 20*25% gesteigert M meine sechs Zweiggeschäfte mehrmals täglich mit frischem Gebäck beliefern zu können, wählte ich einen Chevrolet-Lastwagen, von dem ich gehört hatte, er sei ausserordentlich wirtschaftlich im Betriebe, dabei äusserst schnell und zuverlässig..." sagt der Inhaber einer Grossbäckerei. "Jetzt sind meine sechs Geschäfte cüircK die vorzügliche Beschaffenheit der stets frischen Backware weit bekannt, und der Umsatz hat sich um etwa 20-25 % B** steigert." Geschäftsleute aller Branchen — Lebensmittelhändler, Hotelbesitzer, Fabrikanten — sie alle haben die Erfahrung gemacht, dass sie mit einem Chevrolet ihr Geschäft ausdehnen, ihren Umsatz und somit ihren .Gewinn erhöhen können. CHEVROLET LASTWAGEN von Frs. 5.300 ad Wegen seiner gewaltigen Kraft und Schnelligkeit, zusammen mit elastischer Festigkeit von Führern auf allen (gebieten in der ganzen Welt weitaus meistgewählt 100 KIlohl ~ ef< * * n &* Stümle — 3er Buiclc fäErf sie mit Leichtigkeit. Stark und Schnell wie er ist, überwindet er die schlechtesten Wege ebenso gut wie glatte Strassen. Und er behält seine Schnelligkeit bei... Jedoch' die gewaltige Kraft und Schnelligkeit des Buick ist ausgeglichen durch einen Ueberschuss an Festigkeit Diese Festigkeit lässt den Buick härteste Beanspruchung aushalten. Nach Monaten rücksichtslosesten Fahrens läuft er noch genau so sanft und geräuschlos wie am ersten Tage. Kraft, Schnelligkeit unH Festigkeit Eaben den Buiclc zur natürlichen Wahl führender Männer gemacht. Bankiers, Industrielle, Juristen, Aerzte in führender, Stcllungj Männer, die ihre Führerschaft ihrem Scharfblick und unbestechlichem Urteil verdanken, schätzen 5den Buick und wählen ihn häufiger als irgend einen andern guten Wagen in der Welt. Diese Männer wissen, 3ass sie die ganze Kraft un3 Schnelligkeit ihres Buick sicherlich niemals in Anspruch zu nehmen brauchen. Sie geniessen jedoch das beruhigende Gefühl, Reserven an Kraft und Schnelligkeit zu ihrer Verfügung zu haben, auf die sie sich verlassen können, wenn es sein muss. Und diese scharfblickenden Männer schätzen an dem Berühmten Buicb-Motor vor allem das Prinzip der, Ventile im Zylinderkop?, das sich seit 24 Jahren so gut bewährt hat. Von Jahr zu Jahr ist dieser Motor verbessert worden. Sie würdigen ferner 3ie TatsacEe, dass der Buick ein Chassis erhalten hat, das der gewaltigen Kraft und Schnelligkeit gewachsen ist, fest, elastisch und ausdauernd, aus bestem Stahl, das selbst die Kraft des Buick-Motors nicht zu erschüttern vermag. Fishef, 3er EerüEmte Schöpfer feiner Karosserien, fügte auf das Buick-Chassis einen Aufbau, der nicht nur ebenfalls mit einem Ueberschuss an Festigkeit ausgestattet ist, sondern der in seiner ansprechenden, hübschen und doch kräftigen Form dem Wagen einen Stil gibt, der diesem guten Wagen zukommt. Auf den bequemen, vorzüglich gepolsterten Sitzen aus bestem Material ruhen Sie behaglich. Alle Bequemlichkeiten moderner Innenausstattung finden Sie im Buick. Das ist der Grund, warum der Buick auch besonders den Frauen gefällt, die sich in seinem behaglichen Luxus wohl fühlen. Sie können alle diese vortrefflichen Eigenschaften des Buick schon auf einer Probefahrt kennen lernen. Sie können die gewaltige Kraft und Schnelligkeit sowie die erstaunliche Festigkeit dieses wundervollen Wagens er- • leben. Wenden Sie sich an den nächsten autorisierten General Motors-Händler für Buick. BUICK von 11.975 an VAUXHALL Für meKrere Jahre ein Produkt der britischen Automobil- Industrie, und zu der General Motors Familie gehörend, kann jetzt durch General Motors Continental S. A. Antwerpen, gekauft werden. Die Freude am Besitz des guten Sechszylinders E s ist ein grosser Genuss, den guten Sechszylinder zu lenken, sich an der ausgeglichenen Kraft, an dem leisen Gang zu erfreuen. ^ Und diese Vorzüge sonst so kostspielige!; Sechszylinderwagen können Sie sich leisten, wenn Sie den Pontiac wählen. Sie finden in diesem PontJac Six,

59 IV. Blatt BERN, 13 Juli 1928 IV Bl N° 59 BERN, 13. Juli 1Q28 Lehrknrs der Automobil-Revue. Bau- und Wirkungsweise des Automobils. .Nach dem bekannte© Werk von L. Razaud, adjudant-ooniörenuier am Lyoner Militarzentrum Fortsetzung aus Mr. 67 17 2 die Kupplung einmal ganz gefasst hat, der Wagen angelaufen ist, schalte man jedoch erst in die Zweite um, wenn der Motor seine normale Tourenzahl erreicht hat und gehe dabei rasch vor, wie es im Abschnitt „Wechselgetriebe" angegeben ist. Ist die Steigung nicht sehr stark, so kann bei angezogener Handbremse angefahren werden, indem man folgendermassen vorgeht: Man kupple aus, beschleunige den Motor so viel, dass er beim Einkuppeln nachher nicht stehen bleibt, schalte die erste Uebersetzung ein und nehme den Handbremshebel in die Hand; dann kupple man langsam ein, indem dem Motor etwas mehr Gas gegeben wird und lasse die Handbremse nach und nach los, sobald man fühlt, dass die Kupplung angreift. Diese drei Bewegungen: Das Einkuppeln, das Gasgeben und das Lösen der Bremse müssen gleichzeitig geschehen. Man gehe auch hier erst dann auf eine grössere Uebersetzung über, nachdem der Motor bei voll eingerückter Kupplung seine normale Tourenzahl erreicht hat. Wenn beim Uebergehen von der einen in eine andere Uebersetzung sich Schwierigkeiten bemerkbar machen, so gehe man folgendermassen vor: Um aufwärts zu schalten, d. h. um von einer kleinen auf eine grössere Uebersetzung zu gelangen, muss vollständig ausgekuppelt, das Gaspedal losgelassen und der Schalthebel auf Leerlauf gestellt werden; dann belässt man den Schalthebel kurze Zeit in dieser Lage, gehe dann in die höhere Uebersetzung über, kupple ein und gebe Gas. Beim Herunterschalten, d. h. um von einer höheren in eine niedrigere Uebersetzung zu gelangen, muss ausgekuppelt, das Gaspedal losgelassen und der Schalthebel auf Leerlauf gestellt werden, dann kuppelt man wieder ein und gibt gleichzeitig Gas, kuppelt wieder aus, geht rasch in die gewünschte Uebersetzung über, kuppelt ein und gibt Gas. Fahrer, die beim Schalten Schwierigkeiten haben, tun gut, sich das oben Gesagte zu beherzigen. Bisher erschienen folgende Kapitel: l Der Motor. Allgemeines — Typen von Motoren — Die verschiedenen Organe — Die vier Takte -~ Zweck der Voreilutigen and Nacheilungen — Kühlung — Schmierung. 2 Der Vergaser. Prinzip des Vergasers — Der Solex-Vergaser — Der Zenith-Vergaser — Der Memini-Vergaser. 3 Der Magnet. Beschreibung — Tätigkeit. Batteriezündung — Beschreibung 4 Chassis und Uebert r a g u n g Das Chassis — Die Kupplung — Das Wechselgetriebe — Das Differentialgetriebe — Kardanöbertragung. 173 Gefälle. In Gefällen lasse man den Motor nie durcb»- brennen. Im Prinzip befahre man ein Gefälle immer mit der Uebersetzung, in welcher man es in der umgekehrten Richtung befahren würde. Der Fahrer muss immer sein Fahrzeug in der Gewalt haben. Ist das Gefälle zu stark, als dass der Motor, nachdem man das Gas abgedrosselt hat, den Wagen in der direkten Uebersetzung allein genügend bremst, so verlangsame man die Gangart durch das Betätigen der Bremsen Und schalte eine kleinere Uebersetzung ein. Der Motor dreht sich dann rascher und bremst stärker. Wenn aber das Gefälle lang ist und man sich der Bremsen bedienen muss, so benütze man dabei abwechslungsweise die Hand- und die Fussbremse, damit die Ueberhitzung einer der beiden .ausgeschlossen ist. Das Anhalten. Um den Wagen anzuhalten, lasse man das Gaspedal los, betätige die Fussbremse oder die Handbremse und kupple vor dem Stillstand des Wagens aus, damit der Motor nicht stehen bleibt. Man bringe den Schalthebel in die Leerlaufstellung und lasse die Handbremse angezogen. Diese Art vorzugehen ist die rationellste, denn der Motor wirkt dabei vom Loslassen des Gaspedals an selbst als Bremse. Da aber, um das Anhalten so zustande zu bringen, wie wir, das hier beschrieben haben, eine gewisse Routine notwendig ist, sei hier den Anfängern noch eine andere Art des Anhaltens empfohlen: Man lasse das Gaspedal los, kupple gleichzeitig aus und ziehe die Bremsen an. Ein Anfänger wird bei dieser Art des Anhaltens weniger leicht den Motor zum Stillstehen bringen, als beim oben genannten Verfahren. Man vermeide zu scharfes Bremsen, da es die Adhäsion der Räder auf dem Boden vermindert und so das Schleudern oder sogar Umkippen des Wagens verursachen kann. Wenn der Halt längere Zeit dauern soll, stelle man den Motor durch Ausschalten der Zündung ab und drehe den Benzinhahn zu. 59. Blatt Ueberleitnng aus dem Kapitel der letzten Lehrkurs-Nummer: In Nr. 57 wurde mit der Besprechung des Fahrens begonnen. Der letzte Satz lautete: Man kupple alsdann aus, gebe Gas, bringe die 1. Uebersetzung zum Eingriff, kupple langsam ein, indem man dem Motor sukzessive mehr Gas gibt, damit *er nicht stehen bleibt. Wenn... 174 Soll aber im Gegenteil nur kurz angehalten werden, so lasse man den Motor noch einmal auf Touren kommen, stelle ihn dann durch Ausschalten der Zündung ab und gebe gleichzeitig immer noch Gas. Dieses Vorgehen bewirkt, dass sich die Zylinder mit Gas füllen, was das nächste Anlassen erleichtert. Man kontrolliere den Wasser-, den Oel- und den Benzinstand und schmiere die Gelenke, die es nötig haben. Das Fahren auf der Strasse. Auf der Strasse trachte man darnach, die Elastizität des Motors möglichst auszunützen. In der Ebene gebe man deshalb das für die normale ruhige Fahrt noch gerade angängige Maximum an Vorzündung, Minimum an Gas. Der Verbrauch ist bei dieser Fahrweise am geringsten und der Motor ermüdet am wenigsten. Beim Umschalten der Uebersetzungen gehe man vor, wie es im Abschnitt „Wechselgetriebe" erläutert ist. In den Kurven verlangsame man die Fahrt; Kurven dürfen nur geschnitten werden, wenn es sich um solche nach rechts handelt; man vermeide ruckweises Bremsen in den Kurven, um die Räder nicht ins Schleudern zu bringen. Man überhole kein anderes Fahrzeug in einer Biegung und fahre einem stationierenden andern Fuhrwerk nur vorschriftsgemäss links vor. Anderseits muss rechts angehalten werden, wenn man von einem schnellern Wagen überholt wird. Bei Menschenansammlungen verlangsame man die Fahrt und gebe Signal; kurz, man erinnere sich immer, dass die Strasse allen gehört. Man unterscheidet Strassen von verschiedener Rangordnung. Befinden sich zwei Fahrzeuge vor einer Kreuzung, so muss dasjenige, welches auf der rangniedrigeren fährt, dem andern den Vorzug lassen. Treffen dagegen zwei Wagen unvermutet in einer Kreuzung zusammen, so hat jeder unwillkürlich nach rechts auszuweichen. In jedem Falle verlangsame man das Tempo vor jeder Kreuzung. Hat sich ein Unglücksfall ereignet,jso springejnan sofort dem Betroffenen bei. Der vollständige Lehrgang tat im „lascnenbuoh für Aatomobilranrer 4 * (a«ror>äierte ieutsohe Bearbeitung von L. Razauds „Manuel de i'atitomobiliste", 176 Seiten out 130 erläuternden ZeioJinungea des Vtrtassersi enthalten Dieses Bacto kann vom Verlag der Automobil-Revue bezogen werden. Preis brosoh. Fr. 1.— 0 in Leinen seb. Fr. 5.—» Abonnenten erhalten 20% Rabatt. Die Ldmonsine, die geöffnet werden kann. Besser und billiger als alle ZÜND-, LICHT- UND AN LASSER-AN LAGEN Aerable-Monobloc 11 DIE MARKE DER OZEAN-FLIEGER! Der neue Typ Imperial Lizenz-Fabrikation durch; Garrosserie cm ATTOIIE S.A. LUGANO nnd carross. UUCKSTUHL LUZEKN mmmmmm PATENT. 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