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E_1928_Zeitung_Nr.059

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tten Wagen, aber auch ein für Deutschland bemerkenswertes Novum, die Beteiligung eines kleinen Dixi-Wagens, jener Type, die in der letzten Reichs- und Alpenfahrt des iA. D. A. C. so Hervorragendes geleistet hat, muss hervorgehoben werden. Die scharfe Erprobung in der Alpenfahrt gibt alle Hoffnung, dass das kleine Fahrzeug auch die überaus schwere Strecke des Nürburg-Rings meistern wird. Mit der Meldung des kleinen Dixi verschiebt sich die Spanne der Motorleistungen, die nun zwischen einem Zylinderinhalt von 780 ccm und 7100 ccm, also nahezu 1 :10 (pendelt. Symbolisch für die Entwicklung des Automobilmotors ist, dass Einheiten kleinster Abmessung zur Bewältigung der nämlichen 'Aufgabe gleichzeitig antreten. Der kleine Dixi bekommt einen Kompressor als Angebinde auf die Reise über den Nürburg- Ring . . . Die Sensatinon des dritten Nennungsschlusses bildet neben der Meldung des englischen Bentley-Wagens die Fabrikmeldung von Bugatti mit nicht weniger als vier Wagen des Fabrikteams. Fahrer von Rang, wie Chiron, Graf Brilli- Peri, ConelH und Minoia, werden sie steuern, und damit ist dem deutschen Fabrikteam der Mercedes ein ebenbürdiger Gegner entstanden, der zur Spannung beim Rennverlauf wesentlich beitragen wird. Zum ersten Male meldet in einem Grossen Preise von Deutschland eine ausländische Fabrik ihr Team, sie erhöht damit die Zahl ihrer teilnehmenden Wagen auf nicht weniger als 17. Die Wagennationalität ergibt sich somit wie folgt: Von der Gesamtzahl der 45 gemeldeten Wagen sind 21 französischen Ursprungs, der zuerst gemeldete Corre-La Licorne wurde gegen ein B. N. C. getauscht, so dass jetzt die Marken Amilcar, B. N. C., Bugatti, Bignan, die neugemeldeten Lombard, Talbot und D'Yrsan vertreten sind. Vier italienische Marken: Chiribiri, Itala, Lancia undO.M. sind mit fünf Wagen zur Stelle, die englischen Fabrikate mit zwei Wagen, Bentley und Marendaz. An deutschen Wagen zählen wir elf, die sich auf die Firmen Daimler-Benz, Steyr, N.A. G., Dixi, Hag-Gastell und Pluto verteilen. Die Fahrer nach Nationalität betrachtet, weisen ein Ueberwiegen deutscher Lenker auf, von denen 29 steuern werden. Daran schliessen sich sieben französische Fahrer, fünf Italiener, zwei Engländer und zwei Tschechoslovakem Das technische Bild stellt sich nach dem definitiven Meldeschluss wie folgt: Von den 45 Wagenmotoren sind 35 mit Kompressor ausgestattet, man kann also im Vergleich zu dem vorjährigen Grossen Preis nicht von einem Rückgang in der Anwendung des Gebläses sprechen. Der Achtzylinder ist mit zehn Exemplaren nur in der Wertungsgruppe II vorkommend, der Sechs-, zylinder hat mit 16, in allen Gruppen vorkommend, die Majorität. Auf die einzelnen Gruppen verteilt er sich in Gruppe I, die nur Sechszylinder aufweist, acht, in Gruppe II zwei und in Gruppe III sechs. Es sei erinnert, dass die Wertungsgruppen, die die- internationalen Klassen zusammenfassen, in Gruppe I über 3000 ccm, in Gruppe II über 1500 bis 3000 ccm, in Gruppe III über 750 bis 1500 ccm reichen. Die Nennungsliste. Wertungsgruppe I: Ober 3000 ccm. 1. Georg Kimpel, Ludwigshafen, Mercedes-Kompr. 7068 ccm. 2. Ernst Carstens, Elmshorn, Mercedes-Kompr 7068 ccm. 3. Otto Spandel, Nürnberg, Steyr 4911 ccm. 4. Daimler-Benz, Fahrer: Chr. Werner, Mercedes- Kompr. 7068 ccm. 5. Daimler-Benz, Fahrer: Otto Merz, Mercedes- Kompr. 7068 ccm. 6. Daimler-Benz, Fahrer: R. Caracciola, Mercedes- Kompr. 7068 ccm. 7. Daimler-Benz, Fahrer: Willy Walb, Mercedes- Kompr. 7068 ccm. 8. Birkin,London, Bentley 4400 ccm. Wertungsgruppe II: über 1500 bis 3000 ccm. 1. V. Junek, Prag, Bugatti-Kompr. 2246 ccm. 2. Graf E. v. Kainein, Schloss Domnau, Bugatti- Kompr. 2246 ccm. 3. F. K. Mettenheimer, Frankfurt a. M„ Bugatti- Kompr. 2246 ccm. 4. A. Tommassini-Matiucci, Citta di Gastello, O.M 2000 ccm. 5. Pierre Clause, Paris, Bignan-Spezial 2000 ccm 6. G. Kappler, Gernsbach, Bugatti-Kpr. 1976 ccm 7. Huldreich Heusser, Klein-Schmalkalden, Bugatti-Kompr. 2246 ccm. 8. A. W. Modersohn, Bielefeld, N.A.G.-Kompr. 2999 ccm. 9. A. Momberger, Frankfurt a. M., Bugatti-Kompr. 2246 ccm. 10. Edmund Martin, München, Lancia 2570 ccm. 11. Luigi Scarfiotti, Turin, Lancia 2570 ccm. 12. Fritz Gömöri, Frankfurt a. M., Itala 1980 ccm. 13. Ettore Bugatti, Molsheim, Fahrer: Louis Ghiron, Bugatti-Kompr. 1976 ccm. 14. Graf Brilli-Peri, Bugatti-Kompr. 1976 ccm. 15. Gaberto Gonelli, Bugatti-Kompr. 2246 ccm. 16. Gav. F. Minoia, Bugatti-Kompr. 2246 ccm. Wertungsgruppe III: Ober 750 bis 1500 ccm. 1. G. W. Andreae, Frankfurt a. M., Bugatti-Kompr. 1485 com. 2. Hugo Urban-Emmrich, Prag, Talbot-Kompr. 1500 ccm. AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N° 59, 3. Hans Simons, Berlin, Bugatti-Kompr. 1485 ccm. 4. E. v. Halle, Frankfurt a. M-, Amilcar-Kompr. 1097 ccm. 5. Harry Stumpf, Mainz, Hag-Gastell-Kompr. 1487 ccm. 6. Willy Seibel, Diez a. Lahn, Bugatti-Kompr. i485 ccm. 7. Paul Bischoff, Hannover, Chirihiri-Kompr. '1485 ccm. 8. Michel Dore, Abbeville, B.N.G.-Kompr. 1100 ccm. 9. Raymond Siran, Asnieres, d'Yrsan-Kompr. 1098 ccm. 10. Raymd. Siran, Fahrer: Simas, d'Yrsan-Kompr. 1098 ccm. 11. D. M. K. Marendaz, London, Marendaz-Spezial 1496 ccm. 12. E. G. Burggaller, Berlin, Bugatti-Kpr. 1485 ccm. 13. I. H. Kersting, Bremen, Bugatti-Kpr. 1485 ccm. 14. Hans v. Meister, Frankfurt a. M., Amilcax- Kompr. 1097 ccm. 15. Dr. O. Bittmann, Brunn, Bugatti-Kpr. 1485 ccm. 16. Gräfin Einsiedel, München, Bugatti-Kompr. 1485 ccm. 17. H. v. Morgen, Berlin, Amilcar-Kompr. 1097 ccm. 18. Emil Zimmermann, Limburg a. Lahn, Pluto 1084 ccm. c 19. Gerh. Macher, Elberfeld, Dixi-Kompr. 780 ccm. 20. Christian Charrier, Paris, Lombard-Kompr. 1100 ccm. 21. L. Morel, Reims, Lombard-Kompr. 1100 ccm. Internationale Alpenfahrt 1928. Am 11. Juli 1928 hätten in Zürich die Vertreter der Automobil-Clubs von Deutschland, Oesterreich, Italien und der Schweiz zusammentreten sollen, um die letzte Feile an die Organisation der Internationalen Alpenfahrt 1928 anzulegen. Aus dringenden Gründen war es jedoch den Herren Mercanti, Milano, und Fritsch, Berlin, nicht möglich, an dieser Sitzung teilzunehmen, so dass dieselbe auf Samstag, den 14. Juli 1928 nach Adenau verschoben werden musste. In Zürich waren immerhin die Herren Generalsekretär Friedrich, vom Oesterreichischen Automobil-Club, Direktor Hörmann vom Bayerischen Automobil-Club, Castagnetto, vom Mailänder Automobil-Club, und Töndury, vom A. C. S., anwesend, welche in einer ganztägigen Sitzung die verschiedenen Punkte der Detailorganisation behandelten. Es darf heute schon festgestellt werden, dass punkto Teilnehmer zahl der Veranstaltung ein voller Erfolg beschieden sein wird. Die Beteiligung nach Ländern: Italien 18 Wagen Deutschland 45 » Schweiz 17 >, Oesterreioh 8 » Tschechoslowakei 3 » Belgien 3 » Polen 2 » England 2 » Es kann somit heute schon (letzter Nen-j nungsschluss 15. Juli) mit einer Teilnehmer-' zahl von total 98 Fahrern gerechnet werden, so dass sich die Veran-^ staltung zu einer imposanten sportlichen Ma-< nifestation auswirken wird. Leider konnten sich die beiden österreichischen Marken Austro-Daimler und Steyr aus Gründen der besondern Bestimmungen des Reglements! nicht entschliessen, ein Team anzumelden. Die Markenteams. Tschechoslowakei: Sbrojovka. Deutschland: Dixi, Hansa, Brennabor, Cadillac, Presto, Adler, Wanderer.

N"59 — 1928 AUtOMÜblL-KtVUC Herrn Prof. E. Steinmann, der neue Vizepräsident des A. C. S. A. C. S. SEKTION EMMENTAL. In den letzten Jahren sind Klagen bei uns eingelaufen, dass der Verkehr an Schnittersonntagen in Kirchberg und am Kinderfest in Hindelbank jeweilen auf der Bern—Zürich-Strasse sozusagen unterbunden werde vom Festpublikum. Wir haben uns ins Mittel gelegt und bei den Behörden um Abhilfe gebeten. Unsere Schritte sind nicht erfolglos geblieben: am Schulfest in Hindelbank, Sonntag, den 15. Juli und am Schnittersonntag, den 22. Juli in Kirchberg wird der Wagenverkehr so umgeleitet werden, dass Verkehr und Fest einander so wenig wie möglich ins Gehege kommen. In Hindelbank wird der durchgehende Verkehr über den Wyler (Arbeitsanstalt) direkt zum Bahnhof geleitet und in Kirchberg kann durch einen kleinen Umweg der Sonnenplatz gemieden werden. An allen in Betracht kommenden Punkten werden entsprechende Tafeln aufgestellt sein. Wir sind den Gemeinde- und Staatibehörden für diese Verfügung dankbar. Wiewohl wir wissen, dass an beiden Orten die Abhilfe noch keine radikale ist, bitten wir unsere Automobilisten doch zu bedenken, dass das Erreichte das unter den obwaltenden Umständen darstellt. Sonntag, den 8. Juli hat bei schönstem Wetter das Sektionspiknik auf dem Grenchenberg stattgefunden; die Teilnahme hat leider etwas zu wünschen übrig gelassen. Für die Teilnehmer aber war es ein prächtiger Tag. H. Seh. A.C.S. SEKTION HAUENSTEIN. Die diesjährige Zuverlässigkeitsfahrt nahm in allen Teilen einen vorzüglichen Verlauf. Nachmittags 2 Uhr stellten sich 17 Mitglieder am Start ein, wo ihnen Hr. A. Rothenbach namens des Vorstandes und der Sportkommission den Streckenplan, der die zu durchfahrenden Ortschaften und die auf den verschiedenen Teilstücken einzuhaltenden Durchschnittsgeschwindigkeiten enthielt, mitteilte, worauf die meisten Fahrer samt ihren Begleitern die kurze Zeit bis zur Abfahrt eifrig zum Kartenstudium und zu Berechnungen benützten, während von den Kontrolleuren die Zifferbläter der Kilometer- und Tourenzähler und der Steigungsmesser verklebt wurden. Punkt 2 Uhr 30 wurde der erste Wagen auf die 33 km lange Route geschickt, die ganz erhebliche Anforderungen stellte, da sie von Natur aus reich an Kurven und Steigungen, bzw. Gefällen und arm an Strassen erster Güte und zudem kraft Fahrreglement noch mit verschiedenen Schwierigkeiten und « Schikanen » versehen worden war. Die Fahrt ging über Trimbach, Hauenstein, Läufelfingen, Bad Ramsach, Zeglingen, Ölungen, Schafmatte, Stüsslingen und zurück nach Ölten, wo nach Eintreffen am Ziel noch eine Strecke von 100 m im langsamsten Tempo durchfahren werden musste. Unterwegs wurden ausser der Geschwindigkeit und Regelmässigkeit auch noch das richtige Fahren in einer Kurve und in einer Steigung kontrolliert sowie eine Steigungsschätzung im Abwärtsfahren durchgeführt. Sämtliche Konkurrenten absolvierten das klippenreiche Programm. Erster wurde mit 6 Strafpunkten auf dem Konto « Regelmässigkeit» und 7 Strafpunkten in den vier weitern Prüfungen Hr. Otto Spielmann, Sanitätsgeschäft, auf F. N. Seine nächstfolgenden Konkurrenten waren Hr. Edgar Widmer, Garage, mit 22 Strafpunkten, auf Erskine, Hr. Th. Disteli. Garage, mit 28 Strafpunkten, auf Velie. Hr. Max Frey, Garage, mit 33 Strafpunkten, auf Pontiac, Hr. Andrö Kurz, Direktor, mit 37 Strafpunkten, auf Ceirano, Hr. Schibler-Lips, Kaufmann, mit 37 ** mmm mmmmmm Herr M. Wächter, der in Sitten in den Zentralvorstand gewählt wurde. Strafpunkten, auf Citroeen, Hr. Theodor Widmer, Garage, mit 38 Strafpunkten, auf Studebaker. Diese sowohl wie sechs weitere Teilnehmer (40 bis 69 Strafpunkte) erhielten bei der nachfolgenden Preisverteilung im Saale des Hotel « Aarhof > kleine Anerkennungen in Form des A. G. S.-Bechers, während das letzte Drittel der Teilnehmer (70—113 Strafpunkte) sich mit der Freude über die interessante Konkurrenz und mit der alten Erfahrung begnügen musste, dass bei allen solchen Veranstaltungen halt immer auch noch ein bisschen von dem wandelbaren Glück dabei sein muss. Nunmehr freut sich die Sektion auf ihren nächsten Programmpunkt: die Sommerfahrt in den Schwarzwald, die am ersten September-Sonntag stattfinden soll und für die bereits lebhaftestes Interesse sich zeigt. Acht Tage später wird die Sektion die für eine Fahrt der Teilnehmer am Schweiz. Städtetag in Ölten erforderliche Zahl von Wagen zu stellen haben. Anmeldungen für beide Anlässe sind an das Sekretariat zu richten. Dr. H. M. Ein© Sanktion. Das Bureau des Verwaltungsrates des T. C. S. hat in seiner Sitzung vom 9. Juli folgende Mitglieder aus seinen Listen gestrichen: Gourieff Vladimir, Genf, welcher in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli dieses Jahres einen Fussgänger überfuhr und sich durch Flucht den Folgen zu entziehen suchte; ebenso Stüssy Fridolin, wegen Unlauterkeit. Des weitern lässt der T. C. S. wissen, dass die beiden Automobilisten Trolliet und Schüpbach, welche sich Verfehlungen zuschulden kommen Hessen, dem Schweizerischen Touring-Club nicht angehören. AUTOSEKTION ST. GALLEN-STADT DES T.C.S. (Untergruppe der Sektion St. G.-A.). Unsere Kommission hat in ihrer letzten Sitzung (Säntisblick, Waldstatt) beschlossen, neben der offiziellen Auskunftsstelle (Office des T. G. S.) eine weitere zu schaffen für Auskünfte jeder Art betr. Auto-Sport, Touren, Triptyk etc. Unser Präsidium, Herr Gross, Marktplatz 8 (im Zentrum der Stadt St. Gallen), hat sich in zuvorkommender Weise bereit erklärt, sich diesbezüglich zur Verfügung zu stellen und erteilt an die Mitglieder des T. C. S unentgeltlich jede gewünschte Auskunft. (Auf Wunsch Zusammenstellung von Touren.) AUTOSEKTION WALDSTÄTTE DES T. C. S. Nächsten Sonntag, den 15. Juli 1928, findet die vom Vorstande aufopfernd vorbereitete Fahrt ins Berner Oberland mit nachfolgendem detaillierten Programm statt: Für jene, welbhe gemeinsam fahren wollen, Start um 6 Uhr morgens beim Clublokal, Hotel « Engel > in Luzern. Fahrt über Brünig—Interlaken nach den Trümmelbachfällen. (Es wird Wert darauf gelegt, frühzeitig — 9 Uhr, — dort einzutreffen, bevor die grosse Schar der Sonntagsausflügler ankommt.) ¥•'••••• Eine Stunde Aufenthalt zur Besichtigung der berühmten Wasserfälle. Weiterreise dem Thunersee entlang über Hilterfingen oder Spiez. Mittagessen 11.45 im Hotel « Bären > in Oberdiessbach » Nachmittags über Schallenberg oder Konolfingen nach Schüpfheim, daselbst im Hotel « Adler » längere gemütliche Unterhaltung mit unsern Freunden aus dem Entlebuch. Heimkehr nach Belieben. Die Ausfahrt findet bei jeder Witterung statt. Anmeldungen sind bis Freitag, den 13. Juli, abends, zu richten an Dr. R. Zeiger, Augenarzt, Luzern, Telephon 31.50. Dem Wusssche einiger Clubmitglieder entsprechend, hat der Vorstand beschlossen, Donnerstag, den 19. Juli 1928, den Stammtischabend nach auswärts zu verlegen, und zwar nach Stansstad, Hotel « Winkelried ». Tanzgelegenheit. AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Bei herrhchstem Wetter besuchte gestern der Berner T. C. S. die Martini-Werke in St. Blaise. Man hatte sich vor der Fabrik Rendezvous gegeben und war durch die Leitung des grossen Schweizer Werkes aufs herzlichste bewillkommt worden. Die Besichtigung fand das grösste Interesse aller Touringclübler, vermochte sie doch einen Einblick in die Geheimnisse des Automobilbaues und seiner lückenlos ineinandergreifenden Fabrikationsmethoden zu verschaffen. Nach der Wanderung durch die grossen Fabrik-i hallen sammelte man sich zur Abfahrt nach Auvernier, wo man sich den verlockend duftenden «Fischfrass» herrlich munden liess. Ueberflüssig zu sagen, dass die Wogen der Gemütlichkeit hochschlugen. Man ist es sich ja in der Berner T. C. S.- Familie noch nie anders gewohnt gewesen! — Dem Veranstalter der Exkursion, Herrn Vizepräsident Oberst Ruegg, gebührt der aufrichtige Dank aller Teilnehmer. .+ AUTOSEKTION ZÜRICH DES T. C. S., ORTS- GRUPPE RAPPERSWIL. Picknickfahrt nach dem Klöntal. Die Ortsgruppe Rapperswil des T. C S. Zürich, scheint mit dem Wettergott einen ganz besonders günstigen Pakt abgeschlossen zu haben. Dies bewies wiederum die Picknickfahrt vom letzten Sonntag, 1. Juli. Wenn auch in der Morgenfrühe noch schwere Wolkenballen bis weit in die Täler hinunter hingen und die schönsten Reisepläne zu vernichten drohten: unsere Reisekommission gibt die Parole zur Abhaltung aus, im sicheren Vertrauen auf Petrus, der auch heute seine Rapperswiler-Schützlinge nicht verlassen wird. Und sie behielten Recht 1 Als sich um 10 Uhr ein Dutzend Wagen zum Start melden, wagen sich bereits die ersten Sonnenstrahlen aus den Nebeln hervor. Gemütlich schlängelte sich die Kolonne dem stillen Obersee entlang. Schmerikon zu. Prächtig spiegeln sich die grünen Ufer in den träge dahin fliessenden Wassern. Jetzt, wo wir nicht von prosaischen Geschäften auf der Landstrasse gehetzt werden, lassen wir die Schönheiten der Natur auf uns einwirken und erstaunen ob all den idyllischen Fleckchen, die uns der drängende Alltag sonst vorenthielt. Bald liegt Uznach hinter uns und wir nähern uns dem bergumrahmten Ländchen des heiligen Fridolin. Hier herrscht bereits Hochbetrieb. Nach Netstal zweigen wir rechts ab, erreichen bald das durch den russischen General Souwarow und seiner *+***+++**+**+*+