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E_1928_Zeitung_Nr.051

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10 AUTOMOBIL- RBVUE 1028

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H*5l — 1928 AUTOMOBIL-REVUE 11 Benzinzollviertel. Es war vorauszusehen, dass die Beschlüsse des Ständerates in der Frage des Benzinzollviertels zu neuen Komplikationen führen würden. Die Einigung der beiden Räte kann nur erfolgen, wenn beidseitig der gute Wille vorhanden ist, hinter die ganze Vorlage einmal den Schlusspunkt zu setzen. Allerdings hat die nationalrätliche Kommission beschlossen, am Beschlüsse des Nationalrates festzuhalten, wonach für die Berechnung des Anteils der Kantone die Durchgangsstrassen massgebend sein sollen. Es soll nun eine gemeinsame Sitzung der nationalrätlichen und ständerätlichen Kommission angestrebt werden, um endlich über die Differenzen Herr zu werden. K. Splitter und Balken. E^ist nicht lange her, seitdem die oberländische Volkswirtschaftskammer sich mit Verkehrsfragen befasst hat. Dabei wurde vom Direktor der Dampfschiff-Unternehmungen Thuner- und Brienzersee ein Referat über das heutige Verhältnis zwischen Bahn und Auto gehalten, in denen altbekannte Argumente gegen das Auto aufgeführt wurden. Argumente, die wir in der «Automobil-Revue» schon manchmal zu wiederlegen die Gelegenheit hatten. Mit der haltlosen Behauptung, als ruiniere das Automobil die Nebenbahnen, haben wir uns ja auch schon abgegeben. Die neueste Zusammenstellung zeigt, dass die oberländischen Verkehrsanstalten im Jahre 1927 ein um 1,5 Millionen besseres Betriebsergebnis aufweisen, und dass demnach die Behauptung hier bestätigt wird, wonach das Auto besonders den Bergbahnen vermehrten Verkehr zuführt. Die Betriebseinnahmen werden sich gewiss noch steigern, sobald man einmal dran gehen wird, nicht nur den Splitter im Auge des Bruders, sondern auch den Balken im eigenen Auge auszureissen. Hätte man vielleicht vor vier Jahren die Verfügung nicht erlassen, wonach Lastautobesitzern auf den Qüterbahnhofplätzen keine Vergünstigung mehr gewährt wurde, so hätten vielleicht die Camionneure die Bahntransporte nicht ganz ausgeschaltet und wären sie nicht gezwungen worden, ihre Güter direkt an den Bestimmungsort zu führen. Auch die Dampfschiffahrtsgesellschaft vom Thuner- und Brienzersee hat sich lange Zeit an Beweglichkeit nicht besonders hervorgetan. Die rechtsufrige Thunersee-Bahn ist jedenfalls nicht von ungefähr gekommen. Hätte man schon vor dem Kriege den Wünschen der Uferanwohner besseres Gehör geschenkt und nicht alle Reklamationen und Wünsche in den Wind geschlagen, das schlechtrentierende Tram wäre wohl nie gekommen. Solange es noch vorkommt, dass auf den kleinen Schiffen lebende Fahrhabe, Kühe usw. mitgeführt und dadurch die Reisenden belästigt werden, solange noch an schönen Sonntagen nur die kleinen Schiffe in Betrieb gesetzt werden, so dass viele Sonntagsausflügler noch froh sein müssen, wenn sie das Tram benützen können, muss man sich nicht wundern, wenn eben : das Automobil seine «Konkurrenz» aufrechterhalten kann. Erst nach langen, langen' Jahren lässt sich beispielsweise die Gesellschaft herbei, auch bei der Schadau und an der Lachen, später vielleicht auch einmalam Gwatt eine kleine Ländte zu errichten. Reichlich spät, da Autobus und Taxi bereits den Vorortsverkehr für sich in Anspruch genommen haben. Darum sollte man den einen nicht b*- 1 schuldigen, wenn man ihn durch Unterlas- 1 sungssünden direkt grossgezogen hat und er heute nicht nur den Bedürfnissen entspricht, sondern sogar zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Faktor auch im Berner Oberland geworden ist. -t: Flunkereien. Wir haben nichts dagegen, wenn die Eisenbahnen auch anfangen, früher aufzustehen und dass sie gewillt sind, dem Publikum entgegenzukommen. Aber allgemein belustigen dürfte die Art und Weise, wie diese entgegenkommenden Massnahmen in der Presse interpretiert werden. So anlässlich der Einführung eines Frühzuges Wil-Wattwil. Anstatt diesen Frühzug, der gewiss begrüssenswert ist, zu empfehlen, geht es nicht ohne Seitenhiebe auf das Automobil und offensichtliche Flunkereien ab. In reichlichem Fettdruck warnt man in der «Wiler-Zeitung» das reiselustige Publikum vor dem Auto. Nicht nur wird das Gespenst der Autounglücksfälle an die Wand gemalt, sondern man redet dem gutmütigen Leser noch obendrein ein, dass man sich im offenen Auto erkälten könne und einem «der ecklige Strassenstaub» recht dicht in die Kleider, ins Qesicht und in die Nase dringe!! Beim Bahnverkehr seien vorgenannte Uebelstände so gut wie ausgeschaltet. Diese offensichtlichen Flunkereien reizen beim ersten Lesen zum Lachen, sind aber insofern bedauerlich, als sie uns zeigen, mit welchen Mitteln die Hetze gegen das Automobil aufgenommen worden ist. Gerade an dem Tage, da in Bayern ein schreckliches Eisenbahnunglück sich zugetragen hat, das nicht weniger als 24 Todesopfer erheischte, sollte man mit Beschuldigungen von Unglücksfällen vorsichtiger sein. Vielleicht jedoch litt der betreffende Artikelschreiber unter einem im offenen Eisenbahnwagen, sich zugezogenen Schnupfen, der ihn nicht mehr ganz klar sehen Hess. -t. Die Internationale Touristenvereinigung A.I.T., die im Juni letzten Jahres in Genf zusammengekommen war, versammelt sich am 2. Juli nächsthiri in Amsterdam. Die Schweiz wird durch die Herren Dr. H. Henneberg, Präsident des T. C. S., und J. Quinclet, Generalsekretär, an dieser Tagung vertreten sein. -ey. ;, weitere Kombinationen der amerikanischen Automobilindustrie. In der kürzlich erfolgten'Meldung betr. der festgelegten Arbeitsgemeinschaft zwischen Chrysler und Dodge Brothers wiesen wir bereits darauf hin, dass . weitere Zusammenschlüsse in der Automobilindustrie bevorstehen. Wie der «N. Z. Z.» nun gekabelt wird, sollen bereits Unterhandlungen über eine Fusion zwischen der Studebaker Corporation und der Pierce Arrow Motor Car Company im Gange sein. Ueber ein endgültiges Resultat dieser Verhandlungen ist zurzeit allerdings noch nichts bekannt. Z. yll. ADAC-Reichs- und Aloen-Fahrt 1928. Beim zweiten Nennungsschluss betrug die Zahl der Nennungen 41 Wagen. Neu aufgetaucht sind die Marken Adler, Chevrolet, Chrysler und Mannesmann. Am stärksten beteiligt ist nach wie vor Dixi mit 6 Wagen. Ihm folgen Daimler-Benz, Simson-Supra und Wanderer mit je 4 Wagen, Brennabor und Studebaker mit je 3 Wagen, NAG-Protos, Selve und Stoewer mit je 2 Wagen, sodann Adler, Chevrolet, Chrysler, Hansa, Horch, Hupmobile, Mannesmann, Mäuser, N. S. U., Presto und Steiger mit je einem Wagen. Das Ausland ist mit 6 Wagen, also mit vertreten. • Die Nennungen im einzelnen sind folgende: Wertungsgruppe I: Walter Dingel, Hamburg (Dixi), Thea do Terra, Grunewald (Dixi), Willi Wagener, Eisenach (Dixi), John Beck, Hamburg tMannesmann), Paul Heinz Müller, Düsseldorf (N. S. U.), öortrud Weiss, Laggenbeck (Wanderer), Kurt Häusler, Braunschweig (Mauser), Else Metz, Hessen (Wanderer), Hermann Atmer, Dahlem (Wanderer), Max Mador, Stuttgart (Wanderer), Tüly Kotte, Dresden. (Simson-Supra). Wertungsgruppe II: Wilhelm Knotho, Altena (Steiger), Arnold von Praun, München (Hansa), Marta Pix, Sonneberg (Presto), Kurt Kaiser, Leipzig (Horch), Herrmann Wartze, Dahlem (Dixi), Albrecht Jarchow, Neukölln (Dixi), Erwin Sander, Charlottenburg (Dixi), Franz Frietsch, Friedrichsroda (Chevrolet), Else Herta Vollbrecht, Mannheim (Adler), Frhr. Kurt Gerson von Ghersburg, Bad Aibling (Selve), Monteur Lehnert, Rietz (Brennabor), Bakasch, Brandenburg (Brennabor), Obering< Niedlich, Brandenburg (Brennabor), Herbert Metzner, Gera (Chrysler), Hinterleitner, München (Hupmobile), Ernst Kotte, Dresden (Simson-Supra), Karl Rohde, Hamburg (Daimler-Benz), Alfred Bernstein, München (Stoewer), Julius Baggesen, Heide (N.A.G.- Protos), Hans Ghrambach, Breslau (Daimler-Benz), Arthur Simson, Suhl (Simson-Supra), Heinrich Huth, Wilmersdorf (Stoewer), Alfred Gutknecht, Schöneberg (Simson-Supra), Max Voets, Braunschweig (Selve), Fritz Schumann, Berlin (N.A.G.- Protos), Carl von Muralt, Hamburg (Studebaker),- Dr. Robert Krailsheimer, Stuttgart (Mercedes-Benz), Georg Allerdist, Hamburg (Studebaker), Herbert Hoff mann, München (Studebakex), Karl Taudien, Danzig (Mercedes-Benz). Die Abnahme findet am Sonntag, den 17. Juni, in Wernigerode etatt. Am Tage darauf beginnt die 3000 km lange Fahrt über Görlitz, Plauen, Ischl* Meran und Luzern, bis am Sonntag, den 24. Juni* das Endziel Heidelberg erreicht wird. •• • •• —O •• .n.ii n Dic Adelbodner bauen eine Hahnenmoosstrasse. Die Gemeindeversammlung von Adelboden beschloss bei grosser Stimmbeteiligung einstimmig den Bau einer Strasse nach der Hahnenmoospasshöho (1945 m. ü M.). Die Strasse erhält eine Länge voni ca. 12 km. und ist im untern Teil 3,60 m und im, obern Teil 2,70 m breit. Ein Adelbodner Korrespondent schreibt: «Hierdurch werden die wunderbaren, sonnigen j reizvollen, abwechslungsreichen Skifelder von Geils, Geilskummialp, Hahnenmoos, Sillernalp und Ludnungalp den sporttreibenden Wintergästen Adelbodens leicht zugänglich gemacht und das ist, was die Adelbodener zu einer solchen Riesenausgabo veranlasste. «Ob man bei diesem Strassenbaubeschluss auch an das Auto gedacht hat, wagen wir zu bezweifeln. Es wäre sicherlich im Interesse der Adelbodner wie der Automobilisten, wenn die Strasse wenigstens mit der nötigen Anzahl Ausweichstellen versehen würde, sodass sich das Automobil im Sommer auch auf das Hahnemoos wagen dürfte.» lt. —C-i.. ' < Rheinbrücke Koblenz-Waldshut. Montag und Dienstag fanden in Waldshut Verhandlungen über die Rheinbrücko Koblenz-Waldshut statt. Es wurden technische Fragen besprochen, wobei von den aargauischen Behörden Baudirektor Schmid und Kantonsingenieur Wydler und von Baden eine Abordnung der badischen Regierung sowie technische Beamte aus Karlsruhe anwesend waren. Es hat sich aus den Verhandlungen ergaben, dass am ursprünglichen noch aus dorn Jahre 1914 stammenden Projekt verschiedene Neuerungen anzubringen sind. Namentlich hat man aueih mit ganz andern Preisen zu rechnen, als 1914 vorgesehen war. Es wurde beschlossen, auf Grund der Beratung ein neues Projekt auszuarbeiten, das seinerzeit auch dem aargauischen Grossen Rat zur Genehmigung unterl) reitet werden wird. —t. Zum Spritzen Fabrikanten: NAEGELY, ESCHMANN & Cie. OERLIKON-ZÜR1CH Auiotraosporie alier An, speziell Möbel traasporte mit gatgepoistertem, luftbereiften Wagen übernahm« bei billiger Berechnung GEISER & cie«, AutotransüortB, oiten Aarburgerstr, M)4 Tel. 803 Fortwährend nQnstlne RetotnfeMen nach allen Mannen Zum europäischen Wagen Zu verkaufen Austro-Fiat Limousine, 5/6-P1., Motorstärke U/27 HP, Motor u. Kaross. in gutem Zustande, passend als Taxi od. Tourenwagen. Bei sofortiger Wegnahme Preis Fr. 2500.—. Anfragen an Postfach 21208, Interlaken. Werkzeugmaschinen Wegen Platzmangel sind einige guterhaltene Zugu. Leitspindel-Drehbänke, Revolverbänke und Bohrmaschinen billig abzugeben. 7230 Automobilwerke FRANZ A.-G., Badenerstrasse 329, Zürich. Zum amerikanischen Wagen! der Welt. 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