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E_1928_Zeitung_Nr.056

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18 •«Dann muss ich

18 •«Dann muss ich mich entschuldigen begründen . . . .» «Und wenn Sie das nicht tun — oder nicht tun könnten?* «Dann — ja — dann würde ich ja meine Stelle verlieren . . . .» «Sie sind beschuldigt der wiederholten Zuwiderhandlung gegen die Automobilvorschriften. Da Sie aber, trotzdem Sie der Delikte überführt sind, leugnen, werde ich Sie in Haft nehmen bis zur Aufklärung des Falles. Falls Sie mich nicht verstanden haben; Die bei Thun GASTHOF ZUM HIRSCHEN Einfaches, gutgef. Haus. Gutbürgerl. .ButterKüche. Reelle Weine. Garage. Tel. 62. Route Simmenthai. Eingang der Stockenthalstrasse. E. Friedrich» Besitzer. Hotel ULXXCL ich werde Sie hier behalten, ob Sie Ihre Stelle verlieren oder nicht, bis die Wahrheit heraus" kommt, bis Sie mich bitten werden, sagen zu dürfen, an welchem Orte Ihres Goppels Sie die verfluchte Motorpffff. . . .» «Tütütü—tititi—tütü—titi» gellte es durch den Raum, olirenzerreissend, schneidend. Die Oberlippe leicht geschürzt, den Spalt zwischen - den Schneidezähnen freigebend, stand der Urheber dieses Ohrenschmauses da. Die andern hielten sich die Ohren zu. Dann lachte einer, ein zweiter und dann lachten alle. Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich »n O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O.S. HOTEL SIMMENTHAL Rendez-vous der Automobilisten. Bekannt gute Küche und Keller. Forellen, .Garten, Auto - Garage. Telephon Nr. 1. T. Boegli, Küchenchef. Bekanntes Haus Spezialabkommen Altbekannter Landgasthof mit besch. Preisen u. anerkannt vorzügl. Küche und Keiler. Diners zu jeder Tageszeit. Leb. Forellen. Hutogarape, Oel u. Benzintank. Tel. Nr. 5. Ä. Reichenbach. in schöner, ruhiger Lage am Höheweg. Haus I. Ranges. Alle Zimmer räume. Restaurant mit Terrasse an Schöne behagliche Gesellschafts- mit fliessendem Wasser oder anschliessendem Privat - Badezimmer. und Boxen. Benzin-Tank. Oel. der Aare. Grosser Garten. 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Winkler, ehem. langj. Chef de Service Bahnhof-Büffet Luzern. Bevor Sie zur Besichtigung der Kraftwerke Oberhasli weiterfahren, besichtigen Sie ia Meiringen (Turnhalle) die AiassteBlung „Grimsei" Sie orientiert Sie in vorzüglicher Weise. Ausflugsziels und Fcrienameniaalte für Automobilisten verlangen in ihrem eigenen Interesse sofort Spezialtfferte für ein solches Feld bei der Administration der Automobil-Revue. bekannt durch seine gute Küche tu Keller. Spezialität; Forellen. — Autogarage. Telephon 23. R. Wehren, Besitzer. AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N° 56 e. «Mit dem Maul zu pfeifen ist doch nirgends verboten ....?» Noch einmal lebte das fröhliche Lachen auf. Sehr zum Glücke des überführten Verbrechers. «Mann, gehen 5ic in Gottes Namen für heute zum Teufel! aber merken Sie sich's gut— und wenn Sie nochmals da stehen wir haben noch andere Paragraphen als die der Autmobilvorschriften .... Irreführung der Behörden .... verstehen Sie? Er hatte verstanden und war zur Tür hinaus. Den ganzen Tag aber erfüllten eigentümliche, abgehackte Zischlaute das Haus. Vergeblich bemühte sich der jüngste Polizist wie der Herr Polizeidirektor, die brotlose Kunst der Nachahmung der Motorpfeife zu erlernen. Von Zürich zur Pressa nach Köln» Nürburgnng. Auf der glänzenden Strasse nach Baden verliessen wir Zürich, bogen in Baden selbst nach Koblenz auf Kurs West - Nord - West um und erreichten bald mit dem knirschenden Auffahren der 'Rheinfähre den Boden Deutschlands. In wundervoller Klarheit grüssten uns nochmals die schneeigen Ketten der Schweizerberge, als wir die Schwarzwaldstrassen hinaufzogen, wo bald immer mehr und mehr tiefgrüne Tannenwände die vorzügliche Strasse einschlössen. Am Kurhaus Höhenschwand vorüber, gings weiter über Titisee und Höllental nach Freiburg. Stets glänzende, staubfreie Strassen unter unseren Pneus, fuhren wir nach kurzem Aufenthalt schon wieder weiter, um noch gegen Abend Baden-Baden zu erreichen. Die direkte Strecke Schweizer - Grenze in Koblenz — Baden-Baden über Titisee, Neustadt, Freudenstadt, Gernsbach bietet landschaftlich viel mehr Reize, als die Fahrt über Freiburg. Die Strassen sind auf beiden Routen gleich vorzüglich, doch erlaubt die Fahrt auf den meist schnurgeraden Strecken des Rheintals ein viel schnelleres Vorwärtskommen gegenüber den zahllosen Kurven der Schwarzwaldstrassen. In Baden-Baden blieben wir in dem etwas altmodischen, aber ordentlichen und preiswerten Hotel Frankfurter Hof, um wieder herrliche Stunden in den wundervollen Anlagen und Parks des Weltbades zu verbringen. Ueber die Baden-Badener Bergrennstrecke zogen wir am andern Tage nach Gernsbach, und dann ohne Karlsruhe zu berühren über Durlach nach Heidelberg. Mit Mühe fanden wir nur Quartier, denn das Musikfest hatte das gute, wenn auch teure Hotel Europa überfüllt. Ein kurzer Abstecher nach Mannheim zwang uns auf eine unangenehme, staubige Umleitung, so dass wir froh waren, als wir nach kurzem Besuch wieder zurückrollten und bald die wundervolle, staubfreie Bergstrasse wieder erreicht hatten. Kurz vor Darmstadt ein Photograph am Wege, winkt und stoppt den Wagen ab: Sie wurden soeben photographiert! Man ist erfreut, mal ein Bild aus voller Fahrt zu bekommen und zahlt gerne 4 Mark für ein halbes Dutzend Bilder. Und dann der Photograph: Da Sie Ausländer sind, mache ich gratis noch ein Bild! Wagen und Insassen werden — natürlich in Ruhe — nochmals geknipst. Und die 14 Tage später nach Zürich kommenden Bilder beweisen die Befürchtung: Die erste Auf' nähme aus der Fährt wurde gar nicht gemacht, war Bluff. Da überall am Rhein die gleiche Praxis geübt wird, sollte nur hier vor gleichem Reinfall gewarnt werden. Die Durchfahrt durch Darmstadt ist ausgezeichnet markiert, die wundervolle, staubfreie Strasse erlaubt stets hohes Tempo, so dass Frankfurt bald erreicht wird. Von den unzähligen Sehenswürdigkeiten Frankfurts sei nur «Ich muss gehen», sagte Anne lächelnd. «Violet und ich nehmen zu unserer grossen Erleichterung unsere Mahlzeiten im Kinderzimmer. Komm, mein Kind.» Sie nahm die Kleine bei der Hand, nickte Mike freundlich zu und ging. Mike zündete sich eine Zigarette an und folgte ihr nachdenklich mit den Blicken. Nun er mit seiner Dame Zwiesprache gehalten hatte, war er noch mehr von der Richtigkeit seiner Handlungsweise überzeugt. Es war einfach nicht auszudenken, dass so ein wunderbares Mädchen der grausamen und empfindungslosen Welt auf Gnade und Ungnade überliefert bliebe; es war offenbar nur seine Pflicht, sie so rasch als möglich in eine ihrer würdigere Sphäre zu versetzen. Gleichzeitig war es ratsam, mit einer gewissen Ueberlegung vorzugehen, denn Anne Kent war sicher, nicht das Mädchen, von zufälligen Bekannschaften Liebesbeteuerungen entgegenzunehmen, und ein falscher Schritt konnte alles verderben... (Fortsetzung folgt.) vor allem auf den Besuch des in der Welt einzig dastehenden Stadions verwiesen, das in einem riesigen Naturpark Plätze für alle Sportarten in modernster und schönster Form birgt, und aber auch durch ein vorzügliches Restaurant etc. jedem etwas bieten kann. Ausflüge mit dem Wagen auf die Saalburg (Mittagessen ausgezeichnet in der Lochmühle), nach Homburg mit seinen wundervollen Brunnenanlagen und Parks, auf den Feldberg, die höchste Erhebung des Taunus, sollte niemand versäumen. Die Strasso nach Wiesbaden und Mainz, auch immer in vorbildlicher Verfassung, bringt uns rasch an den Rhein. Von Mainz nach Biiigeii aber narrt uns eine riesige, gar nicht markierte Umleitung mit Staub und Löchern und allen Bosheiten. Es ist dringend zu empfehlen, die Strasse am andern Rheinufer ab Wiesbaden zu nehmen. In St. Goar kann man mit Auto-* fähre sich wieder übersetzen lassen. Die voll* ste Schönheit des Rheins entwickelt sich nun ab Bingen. Auf stäudig hervorragender, voll-* kommen staubfreier Strasse rollen wir an den unzähligen Wundern des herrlichen Tales vorüber, um in Bad Salzig zwischen Koblenz und St. Goar im Rheinhotel ein Quartier zu finden, wie es sich idealer kaum vorstellen lässt. Im Gegensatz zu den mei- , sten Hotels am Rhein weder durch Bahn noch Strasse vom Flusse getrennt, verbindet es mit massigen Preisen nur das allerbeste in Unterkunft, Essen und Trinken. Am andern Tag rollen wir über Koblenz weiter, vom Rhein weg, auf guten aber staubigen Strassen über Mayen, Virneburg an den berühmten Nürburgring. Die Fahrt darauf, mit 2 Mark pro Person am Startplatz zu bezahlen, ist ein sportliches Erlebnis allerersten Ranges und zugleich bester Prüfstein für den Wagen. In landschaftlich herrlichster Lage mit schönsten Fernblicken über die Eifel- und die Rheinebene ziehen sich Geradstrecken, Kurven, Steigungen und Gefälle aller Stärkegrade. In Adenau verlassen wir diese Wunderstrasse wieder und rollen in landschaftlich abwechslungsreichster Fahrt hinaus wieder dem Rhein entgegen, nach Bonn. Von *- dort nach Köln eine einzige Fahrt mit Voll-* r gas. Meist rechts und links der Rheinufer Schnellbahn alsEinbahnstrasse geführt, staubfrei, durch Kleinsteinpflaster gleitsicher, so zieht sich die Strasse nahezu ohne Unterbrechung bis Köln. Man steuert dort am Besten 1 gleich zum Dom. Bewachter Parkplatz er^ laubt im direkt benachbarten Bahnhof im dortigen Hotelbureaux sich in bequemster : Art Zimmer und Garage in beliebigen Hotels zu sichern. Die Pressa selbst (Eintritt 1,50 Mark), am andern Rheinufer gelegen, ermüdet fast durch ihre enorme Fülle des zu Schauenden und bietet Unterhaltung aller Art für viele Tage und für alle Tageszeiten. Im Staatenhaus zeigt sich die Schweiz im Gegensatz zu den unfertigen Ausstellungen vieler anderer Staaten mit einer vorzüglichen, vollständigen Schau ihres Pressewesens. Noch versorgen wir uns mit grossem Vorrat an Eau de Gologne, um dann endlich den Kühler wieder nach Süden zu kehren, den Rhein wieder hinaufzuziehen, wieder nach Bonn und Bingen. Dann aber biegen-wir nach Westen aus, erreichen immer auf ordent- 1 liehen Strassen über Kaiserslautern Pirmasens. Kurz hinter Bingen folgt uns ein Motorrad lang Zeit, ich sehe im Rückenspiegel, wie Fahrer und Beifahrer lange und eindringlich meine Nummer und das CH Schild studieren. Und endlich ein Hupenzeichen, sie fahren vor und fragen uns mit Haube und Brille vermummte — englisch —: Wo kommen Sie eigentlich her? Sie haben ja eine Chinesische Nummer! Und als ich ihnen la-< chend erklärte, dass Zürich' nicht ganz in China liegt, gaben sie ganz erbost Gas und verschwanden. J. GTeller-Rindiisöacner A.-Q. 31ITTAG- u. nach Menü Bern Bärenplatz Zürich Löwcnplatz ABENDESSEN oder Tagesiearte Währschafte Zvieri

N« 56 — 1928 ÄUTOMOMI -REVUE 19 Sonntag, 8 Juli 1928 nachmittags T/2 und 4 Uhr Vormerkungen: Tellspielhaus Altdorf, Telephon 109 Vorverkauf: ReisebureauKuoni,Luzern und Zürich Preise der Plätze j Fr. 3.— bis 10.- Die reizenden Täler der Haardt zogen hinter Pirmasens die glänzende Strasse durch die grüne Einsamkeit ihrer zahllosen Windungen, eigenartige Flussbildungen, fast wie in den Dolomiten ergaben ein Landschaftsbild von grösster Reize. In Wissembourg überschritten wir die Grenze Frankreichs, um auf vorzüglichen Strassen in wenigen Stunden Strassburg zu erreichen. Andertags unter Umgehung von Mülhausen nach Basel fahrend, hatten wir ausser einer immer entsetzlich schlechten Strasse, durch radfahrende Zollpatrouillen, obwohl mitten im Land, noch 2 Zollrevisionen durchzumachen, die trotz unseres Protestes, mit der Begründung, dass es nicht gut sei, im Grenzgebiet zu reisen, uns zwangen, unser gesamtes staubbedecktes Gepäck zweimal zu offnen. Es ist unbedingt zu empfehlen, bei der Fahrt nach Strassburg die Strasse über Freiburg bis Kehl, die vorzüglich ist, zu benützen. Basel—Zürich auf einer Strasse von durchaus nicht immer einwandfreier Güte, war auch noch rasch gefahren und so auch dieser Trip wieder glücklich beendet. Seh. f Tiroler Strassenwesen. Wie einem sehr interessanten Bericht des Tiroler Automobil-Club zu entnehmen ist, haben sich in der Qeffnung von Bergstrassen für den Automobilverkehr im Tirol im letzten Jahre interessante Aenderungen ergeben: Dem Motorfahrzeugverkehr neu geöffnet wurde die bis anhin gesperrte Oetztalerstrasse, und zwar für die Zeit vom 1. November bis 1. Juni jeden Jahres. Für die Benützung ist eine Mautgebühr zu bezahlen. Es soll nun die Strasse ausgebaut und solche auch in den Sommermonaten vom Juni bis November dem Motorfahrzeugverkehr freigegeben werden. Die Zillertalstrasse ist nun von Strass bis Riedbach gegen eine Mautgebühr fahrbar. Für das Befahren der Strecke Riedbach bis Mayrhofen ist jeweils eine Bewilligung bei der Bezirkshauptmannschaft Schwaz einzuholen. Auch diese Strecke dürfte nach ihrem Ausbau dem Verkehr geöffnet werden. Die Götzener Strasse vom Schwarzen Kreuz bis Götzens, die bis anhin nur dem Motorrad offen war, ist nun auch dem Automobil gegen eine Mautgebühr freigegeben worden. Auch für die Achentaistrasse konnte eine Verbesserung erzielt werden, indem nun die Strecke Maurach-Pertisau gegen Entrichtung einer Mautgebühr für Automobile allgemein freigegeben worden ist, hingegen ist sie für Wagen mit mehr als sechs Sitzen und für Lastautos auch weiterhin gesperrt. Dem Verkehr freigegeben wurde auch die Planseestrasse von Neumühle bei Reutte via Kreckelmoos nach Seespitz am Plansee. Die Strasse soll noch bis zum Hotel Forelle- Ammerwald und eventuell bis zum Schloss Linderhof ausgebaut und dem Motorfahrzeugverkehr freigegeben werden. Mit der Tiroler Landesregierung konnte eine Vereinbarung erzielt werden, wonach Brennerpass und Fernpass nun jeden Winter schneefrei gehalten, d. h. nach Schneefall sofort ausgeschaufelt werden sollen. Auch hinsichtlich der Arlbergstrasse wurden Anstrengungen unternommen, um solche jeweils etwas länger resp. früher offenhalten zu können als bis anhin. Amateur- Kinemafographie mit Neues aus Tirol. Einfache Apparate für eigene Aufnahmen aus freier Hand, ohne Stativ, In allen Preislagen, ideales Kinotheater im eigenen Heim. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Verlangen Sie ausführlichen Prospekt Kino 15 GANZ & Co., ZÜRICH Bahnhofstrasse 40 Telephon Sein. 97.73 An wichtigen Strassenverbesserungen sind pro 1928 vorgesehen : an der Arlbergstrasse bei Mariahilf, Pettneu, Flirsch und St. Anton; an der Pustertaler Bundesstrasse, der Salzburger Bundesstrasse, an der Nacher Lechbrücke, Strasse Ober Tilliach-Unter Tilliach, Vinschgauerstrasse bei Finstermünz, Brennerstrasse, Paznauntalstrasse, Pitztalerstrasse etc. Verkehrswächter. Verschiedene Vorfälle, die sich im Laufe der letzten Jahre in der Verkehrsabwicklung im Land Tirol ergaben, veranlassten den Automobil-Club von Tirol, bei der Regierung des Landes Tirol die Bestellung von speziellen Verkehrswächtern, welche den Mitgliedern des Clubs zu entnehmen sind, anzuregen. Die Landesregierung hat nun diesem Vorschlag Folge gegeben und ca. 25 Mitglieder zu sogenannten «freiwilligen Verkehrswächtern » ernannt. Diese Verkehrswächter haben bei wahrgenommenen groben Uebertretungen der strassenpolizeilichen Vorschriften sich unverzüglich an das nächste öffentliche Wacheorgan (Gendarmerie oder Polizei) zu wenden und dasselbe zum erforderlichen Einschreiten zu veranlassen, zu welchem Zwecke dem Verkehrswächter auch der Transport des betreffenden Polizeiorgans an die in Betracht kommende Stelle obliegt. Die Polizeiorgane haben dem Ersuchen des freiwilligen Verkehrswächters nach Diensteszulässigkeit Folge zu geben. Alle Motorfahrzeugführer, welche sich Uebertretungen der strassenpolizeilichen Vorschriften zuschulden kommen lassen, sind der Gesellschaft für Strassenwesen in Tirol in Insbruck bekanntzugeben, ebenso auch andere Strassenbenützer, die gegen diese Vorschriften verstossen. Die Verkehrswächter haben aber auch bei wahrgenommenen grobem Uebertretungen der strassenpolizeilichen Vorschriften Anzeige an die zuständige politische Bezirksbehörde zwecks Einleitung des Strafverfahrens zu erstatten und auch der Gesellschaft für Strassenwesen Meldung zu machen. Sie sind mit besondern behördlichen Legitimationen versehen, doch stehen ihnen keine Befugnisse der Polizeiorgane zu. s. Glarnerland. Glarnerland — ein Ausflugsgebiet par excellence — Selten ist es aber auch, dass schon die Zufahrtsstrassen soviel Schönes bieten, wie wenn man ins Glarnerland fährt. Man denke nur an den Klausen ! Vom Vierwaldstättersee herkommend, durch Altdorf, führt die Strasse durchs Schächental hinauf, scheinbar geradewegs den Gletschern zu. Und wenn man oben auf der Höhe des Klausen ist, so liegt vor einem die ganze Pracht der Glarnerberge. Kommt man hinunter auf den Urnerboden und weiter auf die Fruttberge, so überrascht der selten schöne Tiefblick ins Tal der Linth. In bunter Reihe lösen sich die schmucken Dörfer ab, immer dicht am Talfluss gelegen, dessen Kraft in einer Menge von Betrieben ausgenützt wird. Bei Schwanden lockt ein Abstecher ins heimelige Sernftal mit den 3 Dörfern Engi, Matt und Elm. Besonders letzteres ist als Kurort seit alters bekannt, und seiner ruhigen Lage wegen viel besucht. Verfolgt man weiter die Haupttalstrasse, so erreicht man den glarnerischen Hauptort Glarus, mit seinen breiten, modernen, rechtwinklig angelegten Strassen. Die moderne Strassenanlage überrascht, besonders wenn man die Parallele zieht mit der urnerischen Kapitale Altdorf. Sie wird aber verständlich wenn man sich erinnert, dass Glarus vor bald 70 Jahren fast ganz niederbrannte und dann vollständig neu aufgebaut wurde. Aeusserst lohnend ist eine Fahrt an den, zwischen hohen Felsen eingebetteten Klöntalersee und der Eindruck, den diese wuchtige Gebirgsgegend hinterlässt, ist bei allen Besuchern ein bleibender. Von Glarus abwärts weitet sich das Tal beträchtlich, man durchfährt Netstal und Näfels, besucht hier das Schlachtendenkmal und den Freulerpaiast und wendet sich dann über die Linth nach Mollis, um auf aussichtsreicher Strasse die Höhe des Kerenzerberges zu gewinnen. Einzig ist der Blick hinab auf den tiefblauen Wallensee und hinüber nach dem sonnigen Amden, das von Speer und Kurfirsten umrahmt ist. In Mühlehorn erreicht dann die Strasse das Seeufer und zieht diesem entlang ins St. Gallische Im Auto durcii Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R.Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. Höngg-Zürich Restaurant es. Kurhaus und Badhotel ,Tamina € An dag Dorfthermalbad direkt angeschlossen! Erstklassig geführtes Restaurant, - Telephon 17 ]. CIAPOKTE Erstes Haus am Platze. Thermalbäder im Hause Vornehmstes Famihenhotel Ia. Ranges in schönster Lage im Kurpark. Äuto-Garajje. Eig. 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