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E_1928_Zeitung_Nr.056

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W se II. Blatt BERN, 3 Juli 1928 T3E3OJE3C3XriI5L Die verschiedenen Schaltungen. Die konstruktive Entwicklung des Kraftfahrzeuges- steht gerade in neuester Zeit sehr stark unter dem Zeichen der Normung. Und das ist gut so, denn wir können uns den Luxus einer fast unübersehbaren Vielgestaltigkeit aller konstruktiver Einzelteile unserer modernen Kraftfahrzeuge nicht mehr gestatten, einmal weil sie die Produktion unnötig und übermässig verteuert, weiter weil sie die Bedienung und Wartung der Fahrzeuge ausserordentlich erschwert, was im'Hinblick auf die immer grösser werdende Zunft der technisch verhältnismässig wenig durchgebildeten Durchschnittsfahrer nicht vorteilhaft erscheint. Wir haben eine Normung der Kugel- und Rollenlager erlebt, weiter eine Normalisierung der Reifen, letztere allerdings erst seit kurzem, weiter eine Normalisierung der Felgen, Naben und weiterer Einzelheiten am Kraftfahrzeuge, so dass auch auf diesem Gebiete zweifellos mehr und mehr Licht wird. Ein Wagendetail allerdings, das gerade zu den wichtigsten in der Führung des ganzen Wagens gehört, ist bisher von seiten der Normungsausschüsse noch gänzlich unbeachtet geblieben, obwohl auch gerade liier Gründe genug vorhanden sind, eine nachhaltige Vereinheitlichung anzustreben. Wir meinen hier die Schaltung. Auf dem Gebiete der Schaltung herrscht noch vollkommene Anarchie und fast jeder Konstrukteur beschreitet hier seine eigenen Wege, so dass ein Chaos im Schaltschema der modernen Wagen zustande kommt, vor dem es dem Anfänger notgedrungenerweise grausen muss. Angenommen nun der Neuling hat auf irgendeinem Wagen über 10 St. PS in der Fahrschule die Fahrkunst einigermassen erlernt, so hat er sich eine ganz bestimmte Taktik im Schalten angewöhnt. Die meisten älteren Typs der grossen Klassen weisen, soweit es sich um europäische Wagen handelt, Rechtsschaltung und zwar mit in Kulissen laufendem Schalthebel auf. Werden neuerdings auch die grossen Wagen vielfach mit Linksinnenschaltungen gebaut, so kann man von den Fahrschulen eben doch nicht verlangen, dass sie für: die Anfänger »sich, gerade die neuesten Wagen anschaffen. Nun hat sich also der Neuling angewöhnt, mit der rechten Hand den Schalthebel nach, vorwärts oder rückwärts in gerader Richtung zu bewegen, allenfalls ihn noch seitlich hin- und herzuschieben. Er hat einwandfrei das Schalten gelernt und bringt die Zwei Arten Schaltungen: Links eine Knüppel-, rechts eine Kulissenschaltung. hn räder ohne übermässiges Geräusch in gegenseitigen Eingriff. Mit dem Führerschein in der Tasche kommt er nun auf seinen Wagen und ist mit einem Male sehr •erstaunt, tfass die Sache gar nicht klappen will. Schon, dass er nun links, statt rechts schalten muss, ist für ihn anfänglich sehr unangenehm. Dann sieht die Sache überhaupt so ganz anders aus, denn er ist unversehens von der Kulissen-zur Knüppelschaltung übergegangen. Noch schlimmer wird die Sache vielleicht, wenn er zum Beispiel einen kleinen linksgesteuerten Wagen hat, der mit seiner Linkssteuerung allerdings auch die zur rechten Hand liegende Mittelschaltung hat, gleichzeitig aber nicht in der Kulisse und übers Kreuz, sondern in einer Reihe geschaltet wird. Gerade in diesem Fall will- es dann überhaupt nicht gehen, weil eine Reihenschaltung mit der Kulissenschaltung überhaupt nichts mehr gemeinsam hat, es sei denn den einen Punkt, dass man eben beim Umschalten genau so gut auskuppeln muss wie in den anderen Fällen auch. Bleiben wir nun einmal bei dem Falle der Linksmittelschaltung in Knüppelform überhaupt. Da gibt' es ausserofdentliche Varianten In der Schaltfolge, die sich für den Anfänger und auch für den erfahrenen Fachmann,; wenn dieser zum ersten Male auf einen Wagen mit ihm ungeläufiger Schaltweise kommt, recht unangenehm bemerkbar machen. Im grossen und ganzen wird der Fahrer bei Kulissenschaltung wohl selten einmal Gefahr laufen, .unversehens in den Rückwärtsgang, zu kommen, es sei denn, dass er gewohnt ist, mit dem auf dem Schalthebel befindlichen Knopf zu arbeiten, falls dieser zur Verriegelung jedes einzelnen Ganges dient, wie es vor noch nicht allzu langer Zeit bei vielen Wagen der Fall war. Kann man denn beispielsweise auf den neueren Wagen, nicht den neuesten Volkstyp, so konnte es einem passieren, dass man beim gewohnheitsmässigen Drücken auf den Knopf doch in .den Rückwärtsgang hineinrutschte, weil dieser Knopf nur die Verriegelung des Rückwärtsganges bewirkte und der Rückwärtsgang, sowie der erste und zweite Gang in einer gemeinsamen Kulisse lagen. Wie in allen Fällen bei ungewohnter Schaltung heisst es dann natürlich auch hier aufpassen. Nehmen wir einen weiteren Fall, und zwar vergleichsweise Y und Z. Beide Wagen habenMittelschaltung, nur mit "dem Unterschiede, dass Z Rechtssteuerung hat, dass man den Schalthebel also mit der linken Hand bedienen muss, während X Linkssteuerung besitzt, so dass die Schaltbewegungen mit dem rechten Arm ausgeführt werden müssen. Beide Wagen haben Dreiganggetriebe, d. h. drei Gänge nach vorwärts und einen nach rückwärts. Ist der Sitz der verschiedenen Gänge in den vier Eckstellungen bei beiden Wagen schon gänzlich verschieden, — so ist der Rückwärtsgang beim X noch besonders mittels einer mechanischen Vorrichtung verriegelt, so dass N°5S II. Blatt BERN, 3. Juli 1928 man nur unversehens; hr den Rückwärtsgang hineinrutschen kann, wenn man es vergessen hat, den Riegel vorzuschieben, — so hat Z keine Verriegelung des Rückwärtsganges. Da kann es im Anfang natürlich schon einmal passieren, dass ein nervöser Fahrer unversehens mit dem Schalthebel beim Umschalten vom ersten, dem Rückwärtsgang gegenüberliegenden Gang hinüber zum neben dem Rückwärtsgang liegenden zweiten Gang in die falsche Richtung kommt, was übrigens auch schon sehr bekannten und siegreichen Rennfahrern in der Hitze des Gefechtes passiert sein soll. Trotzdem ist die. Sache bei einiger Uebung und vor allem bei Vorsicht und Gefühl bei allen Schaltbewegungen lange nicht so bedenklich, wie es dem Neuling vielleicht auf den ersten Blick Eingravierimg oder Anzeiehnung des Schaltscheinas auf dem Scäalthebelknopf scheinen mag. Es geht alles, und auch die Knüppelschaltung mit utiverriegeltern Rückwärtsgang besitzt ihre Annehmlichkeiten und Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Wir wollen mit diesen Vergleichen keiner der genannten Schaltungen Nachteile vorwerfen, sondern wir wollten lediglich an Hand dieser Beispiele erläutern, wie schwierig es manchmal ist, einen an sich schon ungewohnten Wagerr zu fähren. • Wie häufig kommt es gerade für Angestelite, von Grossgaragen vor, Wagen verschiedenster Bauart und Stärke zu ihren Besitzern, die vielleicht Selbstfahrer sind, zu bringen oder sie von dort zu holen. Meist verfügen diese Leute ja über eine grosse Fahrpraxis und auch über das nötige Gefühl, aber keiner von ihnen wird bestreiten können, dass mam durch eine ..gänzlich ungewohnte Schaltfolge infolge Aufgabe der Vertretung zu NB. Unser grosses Standard six fabrikneu Coach 5pL, 2tüng „ „ „ Sedan 5pl., 2türig „ „ „ Ällwetter 4pl. Cabrioißt Gangloff-Weymann Master „ „ Sedan 5pl., 4türig „ „ „ Sedan 7pl. } 4türig sowie einige sehr* vorteilhafte Occasionswagen. , kompl. Bestandteillager sowie der bekannte Buick Service Weise weitergeführt. Ä. Q. Vertretung AGENCE AMERICÄINE Dufourstrasse 21 — 25 ZURIGH Seehofstrasse 16—18 wird in gewohnter