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E_1928_Zeitung_Nr.058

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AUTOMOBIL-REVUE

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Ferien Eine erfreuliche Entwicklung. Mit Sehnen haben die zahlreichen Freunde der BergweU auf die Eröffnung der Alpenpässe gewartet. Es dauerte dieses Jahr ein gut Stück Zeit. Mit Geduld musste man sich wappnen. Der Schnee wollte die Bergriesen nicht freigegen. Gegen Ende Juni jedoch Land bedeutet, das ist wohl überflüssig, an hatte sommerliche Wärme über Eis undiesem Orte des Nähern zu erörtern. K. Schnee gesiegt und am 2. Juli erfreute die Mitteilung das reiselustige Publikum, dass nun auch der Grosse St. Bernhard als letzte Kreuz und quer Bergstrasse dem Verkehr offen sei. durchs Berner-Land. Und nun hat's eingesetzt. Man darf wohl sagen, dass das Automobil die Bergeswelt , Behäbige, von farbenprächtigen Gärten } auf's neue erschlossen hat. Der Motor hat und reichen Obstpflanzungen umgebene die steilste Kurve bezwungen und singt sein Bauernhäuser, weite Kornfelder und Wiesen, Siegeslied auf den höchsten Passübergängen. sanfte Hügelzüge und schattige Wälder, Man muss diesen Verkehr mit eigenen Augen gesehen haben, um sich einen Begriff Merkmale des von den Alpen bis zum Jura stille, silberhelle Bachläufe, das sind die darüber machen zu können. Wie sehr heute sich erstreckenden Berner Mittellandes. Saubere Dörfer säumen die gut unterhaltenen das Automobil zum populärsten Verkehrsmittel geworden ist und wie es dadurch als Strassen. Nicht fashionable Fremdenplätze Hauptförderer unserer Fremdenindustrie, unserer Berghotellerie angesprochen werden darf. Neben den zahlreichen privaten Autos, die heute Tausende von Schönheitssuchern in die Alpenwelt führen, haben auch die Alpenposten einen bereits enorm anwachsenden Reiseverkehr zu bewältigen. Betrug die Reisendenzahl vom 25. Juni bis 1. Juli 1927 : 8426, so ist im gleichen Zeiträume dieses Jahres diese Zahl auf 12.090 angewachsen, was einen Zuwachs von 3500 Personen in wenigen Tagen bedeutet. Ganz besonders hat sich der Verkehr auf der Grimsel- u. Furkastrasse gesteigert! aber auch die Alpenübergänge Graubündens weisen stark vermehrte Frequenz auf. B.I Nervosität Für uns eine unbedingt erfreuliche Tatsache. Unsere Gebirgswelt vermag, jedes Jahr Tausende und Tausende in ihren Bann zu ziehen. Die schweizerische Berghotellerie sucht, ihresgleichen. Sauberkeit, Eleganz, verbinden sich mit Bequemlichkeit, guter und zuverlässiger Bedienung. Darum ist es zwcinearasthenischen Zuständen, hysterischer Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, wirkt Dr. O. Sammefs Nervocalmira sehr beruhigend und nervenstärkend Centralapotheke Zürich Bahnhofstrasse 108 beim Hauptbahnhor Prompter Versand Sir Michaels Abenteuer. Roman von K. 0. R. Browne. Copyright 1928 by Georg Müller, Verlag, München. (16. Fortsetzung) Mike lehnte sich in seinen Stuhl zurück und dachte angestrengt nach, denn der Nebel lüftete sich allgemach. Irgendwo auf der Landstrasse war ihm sein Koffer abhanden gekommen; der erwähnte Brief bezeugte, dass sein Eigentum in die Hände dieses Menschen gefallen war. Er konnte den Koffer auch gestohlen haben, während Mike mit Mr. Hicks in der Scheune boxte; aber das schien unwahrscheinlich. Er dürfte ihn wohl auf der Strasse gefunden haben und dann zufällig in das Wirtshaus gekommen sein. Dieser Punkt war jedoch ganz unwichtig; es handelte sich jetzt darum, die wirkliche Identität des Gauners und die Zwecke, zu denen er seine Maskerade benutzen wollte, zu entdecken. Die meisten Menschen wären nun wahrscheinlich aufgesprungen und hätten den Betrüger mit lauter tönender Stimme entlarvt. Das war auch Mikes erste Regung, aber ein Augenblick der Ueberlegung erstickte diese. Erstens passte es durchaus nicht in seine Pläne, seine eigene Persönlichkeit schon zu enthüllen, und dann war er, nun da er eine teilweise Erklärung für die Ankunft des Fremden hatte, zu neugierig, wie sich die Sache weiter entwickeln würde. Es schien TPoxxristilsL - fellos, dass unser vorzüglich geführtes Hotelwesen, verbunden mit einem gut ausgebauten Bergstrassennetz und dem Genuss einer bequemen und sichern Alpen-Automobilfahrt, unsern Fremdenverkehr zu weiterer ansehnlicher Blüte bringen wird. Was eine intensive Verkehrsentwiklung für unser ganzes von internationalem Ruf sind auf unsern Fahrten ins Bernbiet anzutreffen, dafür aber heimelige und stille Orte, die zu sonntäglichen Fahrten oder zum Ausruhen nach Wochen harter Arbeit wie eigens geschaffen sind. Wer kennt nicht die Fahrt von Bern an den Wohlensee, durch Wälder, Wiesen und Felder, bald auf der Höhe, bald in lieblichen Tälchen, hinüber zum alten, ehrwürdigen Städtchen Aarberg. Und wer einen beliebten Berner Ausflugspunkt besuchen will, der fahre bis ins Worbenbad. Zur Heimfahrt stehen von hier alle Möglichkeiten offen, die eine Rundfahrt abwechslungsreich gestalten. Ein Genuss ist die Fahrt auf ausgezeichneter Strasse von Bern nordwärts über Zollikofen, vorbei am Moosseedorfsee mit seinen prähistorischen Fundstellen, dann über Urtenen, Jegenstorf, Fraubrunnen nach Bätterkinden. Ueber die Emrne .fährt man weiter in den 'Oberaargau nach Herzagenbuch- sich ihm hier noch eine Gelegenheit zur Unterhaltung zu bieten. Mikes erste Empörung machte sogar einer angenehmen Erregung Platz, als ihm alle Möglichkeiten der Situation aufdämmerten. Wenn man diese Angelegenheit richtig auffasste, musste sie unerschöpflichen Grund zur Belustigung bieten, denn nur selten ist es uns vergönnt, einen andern uns darstellen zu sehen. Die einzige Wolke am Horizont war die Ungewissheit, wie lange der falsche Sir Michael hier zu verweilen gedachte; diese Frage konnte nur die Zeit beantworten. Daher schenkte Mike der allgemeinen Unterhaltung wieder seine volle Aufmerksamkeit. Mr. Cherry führte nun das grosse Wort und plauderte leicht und angenehm. Die Kunst der Unterhaltung gehörte zu seiner gesellschaftlichen Ausstattung und er hatte sich viel Mühe gegeben, sie zu erwerben. «Wirklich eine reizende Gegend hier», sagte er eben, indem er das dritte Stück Kuchen nahm. «Nach dem Lärm der Stadt wirkt die Ruhe besonders wohltätig. Ich bin eben von Kanada zurück, wissen Sie, aber über England geht doch nichts! Ich fühle mich schon wie ein ganz anderer Mensch», fügte er — streng wahrheitsgemäss — hinzu. «Sie führen wohl sonst ein tätiges Leben», meinte Mr. Bytheway, der fand, er müsse nun auch etwas sagen, dem aber nichts Gescheiteres einfiel. Mr. Cherry wehrte ab. «Das kann ich kaum sagen. Ich fürchte, ich bin eher eine Drohne. Ich webe weder, noch spinne ich.» «Nun,» sagte Mr. Bytheway freundlich, warum sollten Sie auch andern Leuten das see und dem gewerbreichen Langenthai. Auch ein Abstecher hinüber an die Aare nach Berken lohnt sich, und mancher wird seinen Wagen der Kaltenherberge zuwenden. Bei der sommerlichen Hitze bedeutet schon der Name ein gutes Omen. Nicht weit von Langenthal liegt im Tal der Langeten das Gutenburgbad, ein Ausflugspunkt, den derjenige, der einmal dort war, immer wieder aufsuchen wird. Ueber Ursenbach führt die Strasse hinüber nach Sumiswald, von wo man in Kurzem Wasen, am Fusse des Napfs, erreicht. Sei es über Lützelflüh, Burgdorf, Krauchtal oder über Lützelflüh, Walkringen, Rüttihubelbad nach Worb, alle die Strassen führen wieder zurück nach der an der Aare gelegenen Bundesstadt mit ihrem Wahrzeichen, dem weithin sichtbaren Münster. Dass das Bernbiet nicht nur landschaftlich viel Reizvolles bietet, sondern auch In mehr materieller Hinsicht jeden Besucher zufriedenstellt, ist bekannt. Man fahre einmal über Worb-Zäziwil-Signau nach Eggiwil, dann nach Röthenbach und ins Schlegwegbad und kehre über Oberdiessbach und Münsingen wieder zu seinen Penaten zurück. Selbstverständlich aber nicht ohne da oder dort in kürzerem oder längerem Halt seinen Motor abkühlen zu lassen. Man wird sich von der Richtigkeit der oben aufgestellten Behauptung überzeugen können. D III. Blatt der „Automchii'Revue ie Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz Führer für Automobilfahrer, offizie Brot wegnehmen, wenn Sie es nicht nötig haben.» Mrs. Bytheway war augenblicklich in der Wenn wir mit Vorstehendem auf Ausflüge im Westen, Norden und Osten Berns hinweisen, so soll noch erwähnt sein, dass man auch auf einer Fahrt in südlicher Richtung keine Enttäuschungen erleben wird. Hinauf nach Schwarzenburg und hinüber zum Gurnigel, ja, weiter ins Freiburgische, an den Schwarzsee, führen die schönsten Strassen durch ein Gebiet, das noch nicht hochalpin, aber als reizende Berggegend in Automobilistenkreisen sich schon lange grosser Beliebtheit erfreut. L. Man wird daher verstehen, dass der Eintritt Abteilung des siebenten Himmels, die füreines echten, handgenähten, in der Wolle gefärbten Barons in ihren Familienkreis ihr wie jene reserviert ist, denen unerwartet der Ehrgeiz ihres Lebens befriedigt wurde. Denn ein schönes Wunder erschien. Der Anblick trotz ihres Umfanges war Mrs. Bytheway des jovialen Mr. Cherry an ihrem Teetisch, eine ehrgeizige Frau. Als Tochter von sehr der sich dort offenbar sehr wohl fühlte, ihren «feinen» und nicht in Betracht kommenden Tee trank, sowie viele ihrer Butterbrote verzehrte, erfüllte sie mit tiefer Befriedigung. In Eltern war sie Mr. Bytheway in dem irrtümlichen Glauben zum Altar gefolgt — das dem Bestreben, diese gottgesandte Gelegen- heisst, eigentlich hatte sie ihn dorthin geführt — dass ein Beamter nur einer energischen Frau bedürfe, um es weit zu bringen. Nachdem die Zeit sie eines Bessern belehrt hatte, war sie im Begriffe, Mr. Bytheway in ein frühes Grab zu quälen, als sein Onkel Aloy^ sius unerwarteterweise an übermässigem Hummergenuss starb, kein Testament und Mr. Herbert Bytheway als einzigen Erben hinterliess. Die nachfolgende Umwälzung ihrer Finanzen stieg Mrs. Bytheway zu Kopf, wie ein Viertel Rum einem Abstinenzler, und in überraschend kurzer Zeit hatte sie eine ungeheure Aufgeblasenheit, viel reichen Schmuck, eine tiefe Verachtung für alte das lohnendste Ausflugsziel für Automobilisten! Veranden, schattige Gärten, Garagen, vorzügliche Küche, dipl Chef. - Prospekte durch A. Seh des A. mi dlin, Mitgl. G.S. u. T.C. R MtcrliaiBt* u. Bad „Wa flieg g Freunde und den festen Entschluss, in die « Gesellschaft» zu kommen, erworben. sind ersichtlich in Ie Ausgabe des T. C. O. R. Wagners S. \ Menznau; V7. Huttwil Prima Kilehe und Keller. Lebende Forellen. Spezial-Menus bitte yorausbestellen. Telephon Gelterkinden Nr. 44. Kur- und Erholungsbedürftige finden freundliche Aufnahme. Zimmer mit Kalt- und Warmwasser. Pensionspreis Fr. 8 — 9.50. GARAGE, Benzintank. T. Anisler, Bes. Mitglied des T.C.S. BUttiSnolZ, Gasthof z.HirsEhgn an der Strasse Willisau-Luzern Altbekannter Landgasttiot — Vorzügliche Küche und Keller. Stets lebende Forellen. — Garage. Oel. Benzin. J. Enli-Fries, Bes. Verkelir lohnende Ausflugsziele und flufemhalte für Automobilisten verlangen in ihrem eigenen Interesse sofort SpezialOfferte für ein solches Feld bei der Administr. der derMMscliweiz tolhusen in Sursee ist sehr gut G-astliöie Laufenburg Automobil-Revue. MENZBERG afRuswil Bestbekannter Kur' und Ausflugsort * Prospekte durch d. Verkehrsverein, gesellschaftlichen Stellung; sie wurde eirn fach von den obern Zehntausend abgelehnt. heit auf das äusserste auszunützen, schritt sie nun an die Ausführung einer Idee, die schon eine Weile in ihrem Surrogat eines Hirnes rumort hatte. «Und wohin,» sagte sie bedächtig, «gedern ken Sie von hier aus zu gehen, Sir Michael, wenn man fragen darf?» Mr. Cherry warf erst ihr und dann Mike einen raschen Blick zu. Aus diesem Sekretär, der während der ganzen Mahlzeit kein Wort gesprochen, wurde er nicht recht klug, aber die andern Mitglieder des Haushalts schienen ihm samt und sonders recht schwach. Wenn man behutsam vorging, war hier leicht Geld zu holen, dachte Mr. Cherry und beschlösse eine weise Mischung von Vorsicht und Kühn-* heit anzuwenden. Das letztere gelang ihr durchaus nicht. Sie «Ach, ich habe gar keine bestimmten Pläne* war erstaunt, zu sehen, dass trotz des beträchtlichen Bankguthabens ihres Mannes die gerade die Laune treibt. Am 12. muss ich na- Ich gehe hierhin und dorthin, wohin mich Gesellschaft kein Verlangen nach ihr trug. türlich zu den Jagden in Schottland eintreffen, aber bis dahin bin ich ein freier Was das Interesse betraf, das die «besten Leute» für sie an den Tag legten, hätte sie Mann.» ebensogut in ihrer bescheidenen Vorstadt bleiben können. Seit einem halben Jahr war Mrs, Bytheway holte tief Atem. sie ohne jeden Erfolg auf der Jagd nach einer (Fortsetzung folgt.}