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E_1928_Zeitung_Nr.057

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8 AUTOMOBTL-PEVUE W>5 im Jahre 1928 Folgende Firmen verwenden Nelson-Bohnalite-Kolben: A) Personenwagen s Adler Dodge 4 Hudson Super 6 Packard 8 Reo „Wolverine" Studebaker 8 Auburn 6 und 8 Dodge 6 Jordan 6 Pai^e 6—75 Roamer Studebaker 6 Austro-Daimler Durant 4 und 6 Jordan 8 Paige 8—85 Saf-T-Cab Velie Chrysler 62 Elcar 8 Locomobile Peerless 6—60 Star 4 Wanderer Chrysler 72 Falcon Knight Martini six Peerless 6—72 Star 6 Whippet 98 Chrysler 80 Fiat Mc Farlan 8 Peerless 6—80 Stearns Kn. 80 Willys Knight 56 Chevrolet Flint Mercedes-Benz Peerless 6—90 Steyr Willys Knight 70 Davis 6 . Gardner 8 Packard 6 Ptaga Stutz „Black Hawk" Willys Knight 66 B) Lastwagen und Omnibusse: Acme Corbitt Kiieber Nelson & Le Moon Seagrave Stewart Brockway International- Magirus Railway Motors Seiden Studebaker Bus Büssin^ Harvester Moreland l Saurer Six Wheel Co. White Bus Continental Motors ^jggj^fy^^ Lycoming Motors •

57 No 57 II. Blatt BERN, 6. Juli 1928 lieber die verschiedenen Brennstoffe Benzin. Das Benzin ist wegen seiner unübertroffen leichten Vergasbarkeit und Entzündbarkeit sowie wegen seines hohen Heizwertes (10,000 bis 11,000 Cal./Kg.) nach wie vor der klassische Antriebsstoff aller Fahrzeugmotoren. Es enthält die am leichtesten vergasenden Bestandteile des Erdöls, das hauptsächlich in Amerika, Kaukasien und Rumänien gewonnen wird. Bei der Erhitzung von Erdöl in geschlossenem Gefäss verdampft ein Teil und wird in einem anderen Gefäss wieder verflüssigt (destilliert). Je nachdem wie hoch die Erhitzung getrieben wird, erhält man Leicht-Benzin, Mittel-Benzin oder SchwerBenzin. Das Leicht- Benzin ist naturgemäss das zündfähigste, das Schwer-Benzin das billigste. Bestimmte Grenzen gibt es chemisch nicht, sondern es sind alle Arten der Mischung denkbar. Man unterscheidet sie nach dem spezifischen Gewicht welches zwischen 0,64 und 0,79 liegt. Meist verwendet werden Benzine vom spezifischen Gewicht 0,72 bis 0,74. Benzin soll frei, von Wasser, Oelen und Alkalien sein und in der Durchsicht farblos und klar erscheinen. Einige Tropfen auf einem weissen Porzellanteller entflammen schnell und verbrennen vollständig. Etwa zurückbleibene Nässe deutet auf schädlichen Wassergehalt. Gelbliche Farbe des Benzins deutet auf Benzolzusatz. Für genauere Prüfung gibt es eine Reihe von chemischen Verfahren und besondere Apparate. Petroleum. Auf die gleiche Weise und aus dem gleichen Erdöl wie Benzin wird bei weiterer Destillation unter Anwendung grösserer Wärme das Petroleum gewonnen. Auch hier gibt es verschiedene Sorten,, die aber sämtlich schwerer als Benzin sind. Der Heizwert ist etwa derselbe, doch ist die Zündfähigkeit wesentlich geringer, so dass Motoren mit Petroleum allein schwer anspringen. Dagegen ist eine Zumischung in vielen Fällen angängig, auch laufen einmal warm gewordene Motoren mit diesem Betriebsstoff anstandslos weiter. Von Vorteil ist es, dass das Petroleum eine gewisse Schmierfähigkeit besitzt und daher Petroleum-Motoren in der Oelung nicht so empfindlich sind. Nachteilig ist die Neigung zur Russbildung infolge unvollkommener Verbrennung, die leicht zur Verschmutzung von Zündkerzen und Auspuff führt. Einige Tropfen auf einer weissen Untertasse verhalten sich insofern anders als Benzin, als sie schwerer zu entzünden sind und dann mit stark russender Flamme abbrennen. Benzol. Das Benzol, welches als Motorbetriebsstoff dem Benzin fast gleichwertig ist, hat den Vorzug, auch aus inländischen Rohstoffen in grossen Mengen erzeugt zu werden. Obgleich seine Elemente ebenso wie bei Benzin lediglich Kohlenstoff und Wasserstoff sind,, ist die chemische Struktur doch eine grundsätzlich andere. Es wird bei der Destillation des Teers, welcher seinerseits bei der Verkokung von Kohle entsteht, gewonnen. Der Heizwert ist nur wenig geringer als der von Benzin (9500 bis 10,500 Cal./Kg.). die Farbe klar und schwach gelblich. Zündfähigkeit und Neigung zur Russbildung nicht ganz so günstig wie bei Benzin, aber bedeutend besser wie bei Petroleum. Demgemäss liefert die Verbrennungsprobe eine schwachrussende Flamme. Wasserrückstände dürfen auch hier nicht bleiben. Benzol wird sowohl allein als auch gemischt mit anderen Brennstoffen in grossem Umstände mit bestem Erfolg ver* wendet. Die schweren Destillate des Teers und Erdöls, wie Teeröl, Treiböl, Naphtalin u. a., welche wegen ihrer Billigkeit für stehende Motoren grosse Bedeutung erlangt haben, kommen für Fahrzeug-Motoren zurzeit kaum in Frage. Spiritus. , ;> Dagegen hat der Spiritus als Zusatzmittel zu Brennstoffmischungen eine gewisse Bedeutung erlangt. Dieser ist ein Alkohol mit einem geringen Wassergehalt, der durch einen widerlich schmeckenden Zusatz (Vergällung) zu menschlichen Genuss aus steuerlichen Gründung ungeeignet gemacht worden ist. Er wird durch Gärung der verschiedensten organischen Substanzen, insbesondere Kartoffeln und Rückständen, der Cellulosef abri^ kation -gewonnen, und enthält im Gegensatz zu den oben erwähnten Brennstoffen ausser Kohlenstoff und Wasserstoff auch Sauerstoff. Infolge des letzteren Gehaltes ist er als teilweise schon verwendet anzusehen, weshalb sein Heizwert nur etwa 6000 Cal./Kg. ist. Die Zündfähigkeit ist ebenfalls wesentlich geringer als diejenige des Benzins. Ein besonderer Nachteil ist die Gefahr von Bildung von Säuren bei unvollkommener Verbrennung, die eine Rostbildung im Motor zur Folge haben können. Immerhin ist er als Zusatzmittel zu anderen Brennstoffen verwendbar und hat dann sogar unter Umständen besondere Vorteile, zum Beispiel die Ver minderung der Feuergefährlichkeit. Azetylen, Schliesslich seien noch erwähnt die aus Karbid durch Behandlung mit Wasser entstehenden Azetyleridämpfe, die uns von den Scheinwerfern her bekannt sind, natürlich unter Verwendung eines besonderen Vergasers. Ueberhaupt ist zu beachten, dass der Vergaser dem Brennstoff angepasst sein muss. Die meisten Vergaser sind zwar für alle üblichen Brennstoffe, insbesondere die verschiedenen Benzin- und Benzolarten verwendbar, doch ist vielfach für eine andere Sorte eine andere Düsenöffnung und Luftre* gulierung erforderlich. Es ist daher bequemer Wechsel in der benutzten Sorte des Brennstoffes zu vermeiden. Wlt. Eine interessante Reklamespielerei. Die meisten Automobilfabriken bringen ihre Firmazeichen auch an den Radnaben an, doch kann man sie nur bei stillstehendem Wagen erkennen. Die Scheibe « Phix» will nun, diese Reklame auch bei der Fahrt kenntlich machen.« Die Endscheibe der Radkappe ist aussen gfatt und eben und erhält im Zentrum eine kleine Bohrung, sowie innen eine Verdickung zur Aufnahme eines Kugel- oder Fettlagers. Das Firmazeichen, eventuell das Monogramm des Wagenbesitzefs,, befindet sich auf einer.Scheibe, welche rückwärts eifien Stilt als Achse besitzt. Diese Achse wird Öurch äie Bohrung der Radkappe geführt und Üetausfäil.'gesi§hert^;Die, ßcheibe fiat II. Blatt BERN, 6. Juli 1928 an der tiefsten Stelle eine Verstärkung, ehe als Gegengewicht gegen die • Mitnahme beim rollenden Rade dient. So bleibt die Scheibe auch während der Fahrt in Ruhelage. Das amüsante dabei ist, dass trotz der Kleinheit dieser Scheibe das Auge von dem ungewohnten Anblick der scheinbar ruhenden Radkappe sofort angezogen wird und ein derartig ausgestatteter Wagen in der Fahrt sofort auffällt. Die Scheibe kann auch grösser gemacht und zur Aufnahme irgendeiner andern Reklame verwendet werden. Ausserdem aber ist bei den Vorderrädern der Rand der Scheibe nach rückwärts, dem Rade zu, verbreitert und enthält drei ganz kleine rote Katzenaugen, um bei Kreuzungen bei Nacht dem entgegenkommenden Fahrer genau die äusserste Begrenzung des Autos zu signalisieren. Infolge der Ruhelage der Scheibe ist die Wirkung dieser kleinen Re-> flektoren sehr gut erkennbar. V& Ein neuer Radverschluss. Die erste Firma, welche ein abnehmbares Rad auf den Markt brachte, war Rudge-WitlH worth mit ihrem Drahtspeichenrad. Der alte Rudgeverschluss war ziemlich einfach und Hess sich mit dem zugehörigen Schlüssel! leicht betätigen. Immerhin gaben die kleinen Federn und Bolzen zur Betätigung der Arre.-* tierklinken Anlass zu Störungen, die vorste-* henden Klinken nebst deren federnden Zapfen wurden leicht abgestossen oder verbogen etc. Der jetzige Rudge-Verschluss mit einer doppelt-konischen Mutter bedeutet wohl das Einfachste an Konstruktionsmöglichkeit. Jede andere Konstruktion mtiss komplizierter sein, und bemühen sich nun die Erzeuger anderer abnehmbarer Räder ebenfalls möglichst einfache und doch zuverlässige Konstruktionen zu finden. Eine solche Neukonstruktion, welche ke!-> nerlei Hebelchen oder Federchen aufweist, ist die von Gilbert & Langley. Diese Konstruktion ist nahezu so einfach wie die Rudgesiche-* rung; die geringere Einfachheit wird da-* durch ausgeglichen, dass nur eine halbe Dre^ hung eines besondern Schlüssels notwendig ist, um das Rad zu lösen oder zu fixieren, wodurch das Auswechseln ganz besonders rasch vor sich geht. IL n'est"pas un ;automobiliste qui n'ait entendu prononcer en parlant graissage, cette phrase Aussi bön que Mobiloil" # s Cette formule consacree n'est-elle pas la meil- 1 leure preuve de la' superiorite de nos huiles, unanimement reconnues depuis le debut de l'automobile, comme des lubrifiants inegales. Votre voiture represente un capital important dont il convient que vous tiriez le maximum de rendement. II est donc indispensable que vous assuriez ä votre moteur un graissage parfait Qui dit graissage parfait dit huile superieure, et les avantages de Mobiloil sont trop evidents pour que vous hesitiez davantage. Qualite superieure et constante, Type rigoureusement approprie a chaque moteur, Emballages scelles et maniables, Distribution parfaite dans tout le pays, aussi bien qu'a l'etranger. - Ces avantages ebnstituent pour vous une source d'economie et de securite inf iniment plus importante que. celle que vous pourriez realiser ä l'achat sur une huile bon marche. Consultez notre Tableau de Graissage. VAG UUM OIL COMPANY S.A F. 65, Spalenberg — BALE Les Huiles Gargoyle Mobiloil sont fabriquees par la Vacuum OU Company, puis vendues en Suisse, exclusivement par la Vacuum Oil Company S.A.F., et uniquement en emballages capsules et scelles. tteoroduetion interdite