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E_1928_Zeitung_Nr.054

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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. Blatt der E*« un^sfalipf Letzter Tage eröffnete die Postverwaltung, gleichsam als zweite wichtige Etappe des Verkehrsaufschwunges über den Klausen, die Autoipostrundfahrten Zürich, Glarus, Klausen, Altdorf, Zürich. Vor fünf Jahren erst klomm der erste Autopostwagen die mächtigen Kehren des Klausen empor. Seither blieb diese Verbindung auf die Passstrasse Linthal-Altdorf beschränkt. Abertausende von Privatwagen allerdings gleiten den Sommer hindurch über die prächtige Klausenhöhe. Die Einführung von Autorundfahrten von Zürich aus durch die eidgen. Postverwaltung bedeutet eine neue Stufe in der Entwicklung des modernen Verkehrs. Anlässlich der ersten. Eröffnung der Klausenfahrt am 1. Juli 1922 — s'ist schon ein halbes Jahrzehnt seither vergangen und deshalb dürfen wir dieses «Jubiläum» auch feiern — schrieb ' der Schriftsteller Eugen Wyler in Glarus die folgende Skizze zum historischen Ereignis: Vor vierzig Jahren hat droben am Gotthard der letzte Postillon seine Gäule ausgespannt und die alte Kutsche, die so manchen Wanderer in ratternder Fahrt über die Höhen geführt, in den Schuppen gestellt. Die Technik mit ihren Schienensträngen und Dampfrossen stieg aus den Tiefen herauf. Und vor wenigen Wochen wieder hallte ein neuer Hammerschlag durch das Tal vonUri: Auch das Dampfrosswar alt geworden! Müde und ausgefahren stand es im Nebengeleise. Und in stolzem Glitzerglanz tat der elektrische Stahlriese seine erste Fahrt! Die Zeit schreitet und schreitet... Schafft Taten, reiht Werk an Werk, lässt alles wieder zerfallen, untergehen. Und schon erhebt Neues und Grosses sich und reckt sein junges, strahlendes Haupt... Wann werden die droben am Gotthard aufs Neue wieder den Stampf der endlos schreitenden Zeit vernehmen.. . Diese Gedanken beschäftigten (mich, als ich vergangenen Samstag morgen in Linthal in den prächtigen Autopostwagen stieg, um auf Einladung der schweizerischen Postverwal- EUGEN KELLER 3?afinFi9fstrasse 16 ZÜRICH '\ata G/jMtitif am Ein kleines Jubiläum! Klausen tung die Eröffnungsfahrt über den Klausen mitzutun. Das elegante, für den alpinen Dienst gebaute Bergfahrzeug, in dem 17 Personen bequem Platz haben, macht einen vorzüglichen Eindruck. Die Sitze sind breit und ledergepolstert. Das Verdeck ist abnehmbar,! so dass die Aussicht rings um die ganze Runde frei wird. Der von den bekannten Saurerwerken hergestellte Wagen, der etwa Fr. 40;000 kostet, stellt für die schweizerische Automiobilindustrie ein wahres Siegeszeichen dar. Die schweizerische Gründlichkeit hat hier eine Meistertat vollbracht. Ernst und gelassen nimmt der starkknochige Führer seinen Sitz ein. Einen Atemzug lang streift sein Blick, zurück zu den schweigend dasitzenden Fahrgästen, bleibt am Gesicht des einsteigenden Postdirektors haften: «Jetzt gilts!» «Ja! Es gilt» Es ist mir, als blitze in den Augen der Beiden stummes Versprechen. Der 42pferdige Motor knattert, zieht an, ein letzter Griff des Führers am Lenkrad — es ist 9 Uhr 35 vorm. — und in ruhiger Fahrt gehts durch das freundliche Linthal — bergwärts. Da und dort steht ein Trupp Neugieriger an der Strasse. Sinnenden Blickes sehen sie dem gelben, fast lautlos dahingleitenden Alpenwagen nach. Irgendwo steht ein Postillon, der mit seinem Rösslein so oft talaus trabte; jetzt macht er ein saures Gesicht, drückt sich ingrimmig an den Hag und denkt über das Neue nach und über den Lauf der Welt. Vom Klausen, der letzte Postillon... Hinter den Häusern von Ennetlinth wendet sich die Strasse und in weiten Kehren klettert sie am steilen Berghang empor. Sicher und mühelos gleitet unser Wagen höher und höher. An mächtigen 'Felsleibern vorbei, an brausenden Wasserstürzen und gähnenden Tiefen, dann wieder über grünende Hänge hinweg und vorüber an einsamen Siedelungen. Hin und wieder streift der Blick hinunter zu den schmucken Dörfern des Hinterlandes. Dort drunten in der Tiefe des Tales hämmert jetzt die Arbeit. Ein schlichtes freies Völklein, Bauern, Unternehmer, Handwerksleute, Arbeiter, ein jeder werkt und schafft. Ein jeder an seinem Posten. Alle im Gleichschritt. Und durchs Ganze hallt das heilige Lied' der Arbeit... Höher und höher knattert unser Saurerwagen. Der Rückblick verengt sich. Das Neue schlägt seinen Mantel auf. Der Grenzstein Glarus-Uri taucht auf — schon liegt er hinter uns. Hier soll der Glarner Läufer, der beim Grenzlauf den schweren Urner noch eine Strecke weit wieder hinaufgetragen, tot niedergesunken sein. Der Stein kündet uns von dem Ringen der einsamen Bergler. Unvergängliche Zeichen der Geschichte des Lebenskampfes dieser Heimatmenschen. Die Köpfe der Wageninsassen drehen sich nach vorn. Der Blick schweift hinein in ein offenes, weltfernes Alpental: Urnerboden! Ein kleines von Felskolossen engumschlossenes Hirtenland. Wie graue Schwerter starren die Kalkstöcke der Märenbergkette aus dem Boden. Einem Feuerlein gleich leuchtet das neue, rote Dach des Kirchleins über die grauschwarzen Tätschhäuschen hinweg durchs ganze Tal. Da und dort an den Hängen tummeln sich Rinder, irgendwo auf einer Felskanzel steht eine Schafherde. Dort oben ist das Land der Geissbuben! Der Wagen verlangsamt sein Tempo. Zwei Rinder drängen sich recht setzköpfig über, den Weg, hinter ihnen her ein ganzes Rudel} kleiner, schwarzäugiger Buben. Alle halbnackt, wie aus dem Boden herausgewachsen!! Drüben hinter den Moränenzügen weidet eine Herde stattlicher Kühe. Der Urnerboden sei die «grösste Alpe» der Schweiz., Im «Wilhelm Teil» gibts einen kurzen Halt. Und in heller Freude über das Gelingen der Fahrt zündet sich unser kantonaler ist die allerletzte Neuheit, die wir heute unseren Kunden bieten können. Diese flotten Modelle in allen modernen Farben bilden die beste Ergänzung zum gestreiften u. karrierten Anzug. Wir erwarten Sie zur fr e i e n Besichtigung! IIMMATQUAI 24 ZÜRICH'FILIALE LIMMATQUAI 88 Sir Michaels Abenteuer. Roman von K. 0. R. Browne. Copyright 1928 by Georg Müller, Verlag, München. (Fortsetzung vom Hauptblatt.) Mr. Cherry war .sehr selten verblüfft, aber diesmal war er es (entschieden. Er starrte sie mit leerem Ausdruck an. «Ich las Ihren Namen auf diesem Brief», erklärte die dicke Frau mit der Verschämtheit eines Elefantenweibchens. «Mein Name ist Bytheway — Mrs Herbert Bytheway, und dies ist mein Sohn Harald.» «Freut mich sehr», murmelte Mr. Cherry und warf einen Blick auf den langen Jüngling, der •ein Gesicht voll Pickel, eine fliehende Stirn, ein mangelhaft entwickeltss Kinn, eine lange Nase und übergrosse Ohren zeigte. Er hatte sich -von ^seiner Ueberraschung »erholt und war wieder ganz Herr seiner selbst, während sein flinker Verstand rasch arbeitete. Diese Entwicklung war ihm ja unierwartet gekommen, doch jetzt >hiess es, möglichst vieil Vorteil dar.aus zu ziehen. Es wäre doch merkwürdig, dachte er, wenn er von so -einem offenbaren Glücksfall micht profitieren .könnte. «Es ist wirklich ein Glück, dass Sie nicht verletzt (sind, Sir Michael», fuhr Mrs. Bytheway fort und schwelgte in dem .Namen, als sei er eine seltene und kostbare Delikatesse. «Uns haben Sie das nicht zu verdanken, wir müssen uns bemühen, gut zu machen, was wir können. Darf ich Sie nicht an Ihr Ziel führen?» «Vielen Dank», erwiderte Mr. Cberry liebenswürdig, «aber ich habe kein bestimmtes Ziel. Ich bin auf einer Fusswan'derung begriffen.» Zu spät fied ihm ein, .dass man auf Fusswanderungen gewöhnlich keinen, wenn auch noch so kleinen Koffer mit sich trägt; aber der .stattlichen Dame ifiel das weiter nicht auf, «Ach, wie nett, wie oft habe dch mir gedacht, ich möchte das tun. So angenehm und gesund .und die Vöglein des Morgens -und — und alles das. Aber Sie müssen zur nächsten Stadt mit uns und »sich einen neuen Koffer besorgen, darauf Imuss ich bestehen, Sir Michael!» «Nein, nein!» «Also nicht eigensinnig sein. Sir Michael!», sagte Mrs. Bytheway neckisch. «Wir bestehen unbedingt darauf, nicht wahr, Harald? Simpson!» Der Kopf des Chauffeurs tauchte hinter dem Vorderteil des Autos auf.. «Rasch, Simpson! Wir imüssen uns eikn!» Der Chauffeur kam herbei, sich die Hände an einem Fetzen abwischend. Sein düsteres Auge blitzte in finsterer Schadenfreude. «Wir tfiaben uns schon zu viel geeilt, wenn man mich fragt», sagte Mr. Simpson und deutete (mit dem Daumen über die Schulter. «Da gibt's viel Arbeit. Der Kotflügel ist 'zerbeult, die vordere Achse verbogen und das Rad auch verrissen. Sie haben mir ja befohlen, zu eilen,» sagte Mr. Simpson mit Genuss, «und ich hab' —» «Ach Gott», sagte Mrs. Bytheway. Und wir kommen ohnehin schon zu spät zum Lunch! «Was sollen wir tun?» Zum zweiten Male erhob Mr. Harold Bytheway seine Stimme. «Hier futtern, natürlich, und ein anderes Auto mieten.» «Aber —» «Ein ausgezeichneter Vorschlag», mischte sich Mr. Cherry weltmännisch ein, «und ich glaube, der einzig durchführbare. Wenn Sie mir die Ehre geben wollen, den Lunoh mit mir zu nehmen, müsste es doch nachher möglich sein, ein Beförderungsmittel aufzutreiben, wenn Sie es nicht mehr weit haben.» «Nur bis Sharrowby», sagte Mrs. Bytheway verwirrt durch soviel Glück. «Es ist wirklich zu liebenswürdig von Ihnen, Sir Michael!» Lieb und versöhnlich! «Durchaus nicht», erwiderte Mr. Cherry und ging zum Wirthaus, wo Mr. Hicks als interessierter Zuschauer noch immer die Türschwelle zierte. Als nun alle in seine Richtung kamen, erhellte sich sein Auge bei der Aussicht auf Gäste! sein hässliches Gesicht wirkte grotesk, als es sich in liebenswürdig grinsende Falten legte. «Haben Sie ein Telephon?» fragte Mr. Cherry. «Tällefon?» wiederholte Mr. Hicks heiter. «Bei mir gibt's das nicht. Zu was brauch* ich ein Tällefon?» «Also, können Sie uns etwas zum Lunch 1 geben?» «Jawohl. Guten Schinken, Roastbeef, eingelegte Gurken, Apfeltorte und auch Käse zum Schluss. Genügt das?» «Ausgezeichnet», sagte Mr. Cherry und wandte sich an Mrs. Bytheway. «Wenn der Chauffeur also zur nächsten Garage fahren würde —» Mr. Simpsons gekränkte Stimme erhob sich. «Ich könnt aber auch ein Essen vertragen!» «Also gehen Sie essen, Simpson, gehen! Sie!», sagte die Herrin ungeduldig. Mr. Simpson verschwand in der Schank,, während sich die übrige Gesellschaft in das Gastzimmer begab und an einem Fenstertisch Platz nahm. «Nun,» bemerkte Mrs. Bytheway, indem ein befriedigtes Lächeln ihr vielfaches Kinn bewegte. «Ende gut, alles gut, wie das Sprichwort sagt. Da Ihnen nichts geschehen! ist, Sir Michael, muss ich offen sagen, dass ich mich über unser kleines Abenteuer! freue.» «Ich auch, liebe Mrs. Bytheway,» sagtef Mr. Cherry warm. «Ich auch.» Und damÜ sprach er möglicherweise zum viertenmal int seinem Leben die Wahrheit. Sechstes Kapitel. Mr. Herbert Bytheway lächelte über den massiven geschnitzten 1 Schreibtisch aus ech-