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E_1928_Zeitung_Nr.069

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Gegen die Niveau-Uebergange im Giarnerland. (Korr.) An einer kürzlich abgehaltenen Versammlung des Gewerbevereins des Glarner Hinterlandes entspann sich auch eine längere Aussprache über die Notwendigkeit der Beseitigung einzelner Bahnübergänge im Giarnerland. Bekanntlich ist der Kanton Glarus daran, sein Strassennetz gründlich zu,' modernisieren, um so zur Hebung und Förderung des Verkehrs beizutragen. Die Strassenstrecken Näfels-Niederurnen, Näfels-Netstal, Netstal-Glarus, sind bereits letztes Jahr ausgebaut worden, dieses Jahr werden wiederum grosse Kredite bewilligt, um den Ausbau der übrigen Strecken durchzuführen. Gegenwärtig ist die Strasse Glarus-Mitlödi-Schwanden im Umbau begriffen, sie wird in wenigen Wochen bis auf ein kurzes Stück modernisiert sein, so dass Autofahrer und Fussgänger ihre Freude daran haben werden. Auch der Ausbau der Strecke zwischen Schwanden und Linthal steht in Vorbereitung. Der Kanton Glarus beweist damit, dass er verkehrsfreundlich gesinnt ist, dass er mit der Zeit Schritt halten will und dass seine Baudirektion gewillt ist, alles zu tun, den Anforderungen des heutigen Verkehrs zu entsprechen. In dieser Hinsicht verdient die Regierung des Kantons Glarus die Anerkennung aller Strassenbenützer. In Verkehrs- und Gewerbekreisen wird nun die Frage besprochen, ob es nicht möglich wäre, bei dieser Gelegenheit auch einige Bahnübergänge zu beseitigen oder wenigstens zu verbessern. Nicht nur der Autofahrer, sondern auch Rosselenker und Fussgänger wären froh, wenn in dieser Sache eine Verbesserung erzielt werden könnte. Die Bahnübergänge in Rüti und Betschwanden bilden eigentliche Verkehrshindernisse, denn die Barrieren sind — nachweisbar — oft viertelstundenlang geschlossen, was nicht nur den Durchgangsverkehr hemmt, sondern auch den Ortsverkehr. Ganz abgesehen von diesen Verkehrshemmungen ist die Beseitigung dieser Uebergänge schon aus Rücksicht auf die durch den stets zunehmenden Autoverkehr gesteigerte Gefahr dringend wünschbar geworden. Auch zwischen Nidfurn und Haslen und in Schwanden bestehen Bahnübergänge, die nicht mehr in die heutige Zeit hineinpassen. Auch zwischen Näfels und MoHis stimmt nicht alles. Behörden, Strassenbenützer, und Bundesbahnen haben das selbe Interesse an einer Verkehrserleichterung und an einer Verminderung der Unfallgefahr. Sie alle haben nicht Der Lufftkammerreiff IRFLLI ist ein Halbpneu, d. h. ein Vollgnmmi in Verbindung mit einem hermetisch abgeschlossenen, luftgefüllten Schlauch oder ein Pneu ohne Leinwand mit geringem Druck. Er ist einzig in seiner Konstruktion und schmiegt sieh den Unebenheiten der Strasse besser an als ein voHoepumpter Riesenpneu. Generalvertretung fdr die Sohwelzl fffAX ZIGERU, ZÜRICH 6 Lindenbachstrasse 6 Telephon Hott. 2796 Neuwickl Auto- Kühler-Fabrik nur ein Interesse, sondern sie haben die Pflicht, die Gefahr zu reduzieren. Bei gutem Willen ist das möglich. Da wir nun wissen, dass die g-larnerische Regierung in Verkehrsfragen durchaus fortschrittlich gesinnt ist, da wir weiter wissen, dass selbst die Fabrikarbeiterschaft die Bahnübergänge als Verkehrshindernis empfinden, müssen wir uns fragen, welche Haltung die Bundesbahnen dieser Frage gegenüber einnehmen. Sache der Bundesbahnen wäre es, hier gemeinsam mit der Glarner Regierung eine Verbesserung durchzuführen. Das Giarnerland geht verkehrswirtschaftlich dem Aufstieg entgegen. Dank seiner prachtvollen Hochgebirgswelt und seiner ganzen reichen Naturschönheit wegen nimmt der Fremdenverkehr nach dem Giarnerland immer mehr zu. Da ist es unsere Pflicht, alles zu tun, die Verkehrswege zu verbessern und die Unfallmöglichkeiten zu verringern. Und schliesslich gehört auch das Giarnerland zur schweizerischen Eidgenossenschaft, vielleicht dass die zuständigen Stellen in Bern bei der Beratung der Uebergangsfr,age sich dieses Umstandes erinnern... Eine Verkehrsabteilung an der Schweizerischen Städtebau-Ausstellung. Die Schweizerische Städtebau-Ausstellung wurde nachträglich durch eine spezielle Verkehrsabtei- -lung ergänzt. In übersichtlichen Plänen werden die Bestrebungen der Behörden dargestellt, im Einvernehmen mit den Vertretern der verschiedenen Verkehrsgruppen systematisch die Stadt Zürich und ihre Hauptplätze verkehrstechnisch auszubauen. Uebersichtliche Pläne orientieren beispielsweise über die geplante Kanalisierung und Richtungsführung des gesamten Verkehrs am Bellevueplatz. Im Schosse der Stadt sollen, um der Geschäftswelt entgegenzukommen, grosse Autoparkplätze durch Ueberbauung der Limmat und Sihl beidseitig des Hauptbahnhofs geschaffen werden. Die grossen Verkehrsadern werden nicht durch die City, sondern um das Stadtzentrum herumgeführt, wobei insbesondere der Ausbau des Schanzengrabens als starke 1 Entlastung der Bahnhofstrasse gedacht ist. Beim umgebauten Paradeplatz wird nächstens für die Zeit des Stossverkehrs der Go and Stop-Betrieb eingerichtet, -t. nach dem pat. richtigen Bienenwaben - System. — ürösste KUblwirkung (£; Patent 98005. — 'Reparaturen von Kühlern aller Systeme — Neuanfertigungen v. Kotflüpeln. Motorhauben, Benzin-Reservoiren. ungen von Dynamo-Lichtmaschinen, Anl Magneten sämtlicher Systeme. Eine Ford-Fabrik in der Türkei. Die Fordwerke haben die Absicht, im Hafen von Konstantinopel eine Montagefabrik für Automobile, Lastwagen und Traktoren zu errichten. Auto-Spenalere? A. Benetti, Altaisrieden b. Zürich Letzigrabenstrasse 23~25 — Tel. Selnau 62.28 Spezial-Fabrikation in Auto-Kühlern Spezifll-Werkstäfte Automobil - Beleuchtungen Batterie - Ladestation Prompte Bedienung. Gebr. 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Die Bestandteile von Autos, Lastautomobilen und landwirtschaftlichen Maschinen sind von der Entrichtung aller Zollabgaben befreit. Waffen fallen nicht unter diese Bestimmung. Die Autos, Lastautomobile usw. sind nach ihrer Montierung von allen Zollabgaben auf die Ausfuhr befreit. Die Ford- Abteilung steht unter der Kontrolle der Zollverwaltung. Die Zollbeamten werden von Ford entlöhnt. 60 Prozent der Angestellten müssen Türken sein. Bei seinen Einkäufen und Transaktionen soll Ford die türkischen Unternehmen vorziehen. Das Unternehmen hat türkische Kohle zu benützen. Wenn Ford diese Vorschläge annimmt, so werden die Arbeiten sofort aufgenommen. Der Vorschlag beweist, wie sehr die Türkei sich bestrebt, die modernen Hilfsmittel in den Dienst ihres Aufstiegs zu stellen, -ei. KAUS DEM LESERKREIS Rücksichtslosigkeiten. Ein Autobus-Chauffeur schreibt uns- Als Berufsenauffeur fuhr ich letzthin mit einem Auto-Gar, mit 20 Personen besetzt, auf einer Tagestour. Als ich nach Wallenstatt über das Zeichen «Ausserort» fuhr, kam mir eine arge Staubwolke entgegen. Um meine Fahrgäste vor Staub zu schützen, gab ich meinem Wagen Gas. Ich sah dann vor mir ein Personenauto. Ich gab einen Pfiff. Ohne sich zu vergewissern, was für ein Fahrzeug ihm entgegenkomme, lenkte der Herrenfahrer seine Limusine, die auf der Mitte der Strasse fuhr, nur zirka 20 cm nach rechts. Auf der schmalen Strasse konnte ich ni *ht vorbeifahren und gab nochmals mit dem Boschhorn Signale. Der in der linken Ecke sitzende Herr (wahrscheinlich Wagenbesitzer) lachte, als er sah. wie ich grosse Anstrengungen machte, um vorzufahren ohne etwas zu beschädigen. Als der Chauffeur meinen grossen Kühler erblickte, ris= er das Lenkrad nach rechts, und insassen darauf aufmerksam gemacht. Dann fuhr er auch langsamer. So ging es bis Ragaz. Also, meine Kameraden, sind das nicht Unanständigkeiten, die man mit aller Verachtung strafen sollte ? A. A. T. Verschiedene Kontrollen. Man schreibt uns: Wie verschieden die Fahrgeschwindigkeiten taxiert werden zeigt folgendes Bild. Ich fuhr am 9. Juli a. c. über Langenthai nach Herzogenbuchsee. wobei ich ca. um 5 Uhr die kleine Gemeinde Bützberg passierte. Nach einigen Tagen erhalte ich eine Bussenverfügung, weil ich mit 36 km. Geschwindigkeit die letztgenannte Gemeinde durchfahren hätte. Als vorsichtiger und langsamer Fahrer bekannt, habe ich bestimmt den kleinen Häuserblock in Bützberg mit einer stark verminderten Schnelligkeit durchfahren, um im freien Felde in etwas schnelleres Fahren zu gelangen. Die Kontrolle w"urde von zwei Polizisten auf einer Strecke von 200 Metern vorgenommen, jedenfalls ausserhalb des Weichbildes der Ortschaft und gerade im Momente, als ich wegen der Hitze im geschlossenen Wagen etwa» schneller fortkommen wollte. Während bei Kontrollen in Aarrburg unter 40 Kilometern niemand gebüsst wird, holt man sich im Kanton Bern bei einer geringfügigen Uebertretung eine Polizeibusse, welche gerichtlich als «Vorbestraft» gewertet wird. Kann man auf diese Weise den Kanton Bern überhaupt noch befahren? E. B. Ein praktisches Fahrzeug. Man schreibt uns: Nicht selten werden Fahrten mit dem Automobil bei Hochzeiten, Taufen etc. ausgeführt, dass man aber Luxuswagen auch zum Ausführen von Jauche verwendet, war mir bis dahin unbekanntl Vor ein paar Tagen, bei einer Autofahrt Luzern —Zofingen, habe ich zu meinem Erstaunen gesehen, wie ein Bauer sein Luxus-Auto auf sehr originelle Art zu gebrauchen wusste, indem er dasselbe zum Jaucheführen verwendete. Das ging folgendermassen zu: Statt des Pferdes bediente er den Wagen mit dem Auto, an welches der beladene Jauchewagen angehängt wurde. Auf Kommando wurde dann der Pfropfen am Jauchefass gelöst und «hü Auto», los ging die Fahrt zur Besprengung der Wiesen. — So wird die Zeit uns lehren, ob das Auto nicht auch für den Landwirt ein unentbehrliches Vehikel d. Mit der Strassendisziplin steht es, trotzdem in den meisten Städten die Verkehrspolizei gut funktioniert, vielerorts noch recht bös! Auch wenn in grossen, stark frequentierten Strassen breite, moderne Trottoirs bestehen, gibt es bedauerlicherweise immer noch recht viele Fussgänger, die mit einer besonderen Vorliebe — auf der Strasse herum laufen, statt das Trottoir, wo sie gegen Verkehrsunfälle gefeit wären, zu benützen... Der Lokalberichterstatter des Bieler «Express> ich konnte glücklicherweise durch das sofortige Wirken der guten Bremsen meines Saurer-Wagens wies dieser Tage erneut auf diesen Uebelstand hin einen Stopp reissen. ansonst ich mitsamt den 20und rügte ferner, dass es zudem auch Passanten Personen in eine Pappel gefahren wäre. Der rücksichtslose Fahrer hätte sich dann in einer grossen toir auf das gegenüberliegende gehen, nicht etwa gebe, welche die Strassen, wenn sie von einem Trot- Staubwolke davongemacht. direkt, d. h. rechtwinklig, sondern soviel als möglich diagonal kreuzen, wohl nicht ahnend, dass sie Ich gab nochmals ein Pfeifensignal, damit der Fahrer mit seinem schneller sausenden Wagen fortkomme. Wir wollten nicht wie Müller in Ragaz einnissen, mit denen man sich nun einmal abfinden sich dadurch bei den heutigen Verkehrsverhälttreffen. Aber nein, der Personenwagen, dessen Polizeinummer ich mir notiert habe, fuhr auf der linlich nicht unangebracht, wenn die Polizei dann und muss, grossen Gefahren aussetzen. Es wäre sicherken Strassenseite in gleichem Tempo wie ich. Wenn wann durch die Strassen im Stadtzentrum patroullieren und die Fussgänger veranlassen würden, den ich mein Tempo so verlangsamte und hinten bleiben wollte, so wurde der Fahrer von den Wagen- Bürgersteig als Weg zu benützen. v nrhoi* I Internat et externat pour gargons et filles Ecole primaire moderne et gymnase hbre avec section commerciale Sejour de vacances juillet—aoüt Les Plans sur Bex (alpes vaudoises 1100 m) Dir. Dr. W. Gunnlna. Alnmininm-Löterei Oberrohrdorf Spezi al ität: Ergänzung fehlen« der Teile an Automobilgehäusen. Bruchfestigkeit 100°. Fast unsichtbar, daher Neuwert. Volle Garantie, prompte Bedienung, niedere Preise. „Tialit"-Lot. Foyer d'education ponr gargons de 8 ä 19 ans SECTION DE COMMERCE ET D'INDUSTRIE, GYMNASE Laboratoires — Travaux manneis — Sports Etnde approfondie de la langue francaise. Directeur: E. Schwartz-Buys. Internat de premier ordre pour jeunes gens de 12 ä 18 ans. Parc de 38000 m 1 . Directeuri Dr. Ren6 Widemann. 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JJ069 — 192S Bündner Brief. Der verflossene Juli hat nicht nur die Menschen schwitzen gemaebt, sondern auch die Autos; beide bekamen reichlich Durst auf ihren Bergtouren. An heissen Nachmittagen traf man auf unseren Bergpässen ganze Reihen «verschnaufende > Wagen. Dass viele- Fahrer ihre Kühler gleich kräftig mit Borgwasser behandelten, wird die Reparaturgaragen freuen. Ein Kühlerthermometer wäre für Gebirgstouren wohl angebrachter als irgendeine meist hässlicbe Figur auf dem Kühlerdeckel. lieber unsere Strassen ist im ganzen nur Gutes zu sägen; die Verbesserung ist auffällig. Wenn es die Polizei noch dazu brächte, dass man Autos, speziell in Chur, unbemerkt stehen lassen könnte, ohne däss wie einem Verdreckt und verkratzt werden, oft von Mützen tragenden Buben, wäre das nach nun vier Jahren ein Fortschritt; die Art «Politik» scheint den Lehrern nicht zu liegen, stellt ein Bündner in seiner Presse fest. Im übrigen ist im Juli viel zusammongeputscht; ausser verletzten Lokalgrössen kommt s nicht mehr in die Zeitung. Die Bündner scheinen betreffs « rechts » und «links » schwer von Begriff zu sein, besonders Radfahrer und Fuhrleute Bis eine neuo Generation mit dem Auto gross geworden, ist da nichts zu flicken, und sollten zwei mit Kinderwagen Belastete zusammen schwatzen, so rennen sie sicher nach beiden Seiten auseinander. Trotz allem, die neuen Verehrsverhältnisse bessern langsam. JJ Silvaplana eine Autofalle? Man schreibt uns: In Nr. 65 der Autorevue ist unter dem Titel «Rigoroser KonfcroUbetrieb» eine Einsendung publiziert worden, welche sich mit einer in genannter Ortschaft am 0. Juli ausgefällten Autobusse beschäftigt. Die gleiche Einsendung ist am 2. August im Organ des A. G. S. erschienen, gespickt mit injuriösen Ausdrücken, welche sich an die Adresse der Polizeiorgarne von Silvaplana richten und welche die Redaktion der Autorevue in richtiger Auffassung ihrer Aufgabe und in verdankenswerter Weise weggelassen hat. Schreiber dieser Zeilen ist ein alter Autofahrer und zugleich ein Stammgast des liebreizenden Dörfchens am Fusse der Julierstrasse. Es hat ihn daher aufrichtig geschmerzt, Silvaplana, das ihm trotz oder besser wegen seinen engen und heimeligen Wegverhältnissen ans Herz gewachsen ist, als «Strassenräuberzentrale» an den Pranger gestellt zu sehen. Er hat sich die Mühe genommen, sich über den eingangs zitierten Fall näher zu erkundigen, welcher den nach einer 2000. km langen Fahrt mit zehn Franken Gebüssten so mächtig aufgeregt hat, dass er der h. Regierung in Ghur zumutet, sie betraue «Tubelgreise» und «als Zivilisten verkleidete Kantonspolizisten» mit der Automobilkontrolle in Silvaplana. Meine Nachforschungen haben, wie man sich denken kann, ergeben, dass der vom Einsender in Nr. 65 dargestellte Tatbestand vom Landjäger in Silvaplana (ich wünsche dass es nirgends ihrer Pflicht weniger bewusste und ini Verkehr mit dem Publikum weniger anständige Polizisten gibt), sowie dem beigegebenen Autöpolizisten in allen Teilen bestritten, bezw. gänzlich anders geschildert wird. Nun ist es aber weder meine Aufgabo noch meine Absicht zu untersuchen, wer im betreffenden Falle «Recht» und wer «Unrecht» .gehabt hat Die Busse von zehn Frauken ist bezahlt, und man hätto La Rotonde, Neuchatel Grand Cafe-Restaurant au milieii du superbe jardln anglais Autoparc et garage. Nouveau direoteur: E. Egger. INSTALLATIONS COMPLETES DE GARAGES ET ATELIERS COMPTOIR INDUSTRIEL ET BUREAU TECHNIQUE Arthur V. PIAGET, Ing 8, Boulevard de Grancv Telephone 62.83 LAUSANNE HOTEL BRISTOL 1 I (Gare de Ferrache) Maison Sulsse 1 er Ordre. M 150 chambres — Prix moderta — 30 bains «* 51 ans de succes A VENDRE j. 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Beim heutigen, gewaltig angewachsenen Verkehr kann es ohne starke Reibungen nicht abgehen. Hat es da einen Sinn, diese an sich gegebenen Reibungspunkte zwischen Automobilbetrieb und öffentlicher Ordnung aus dem momentanen Gefühl persönlichen Gekränktseins heraus noch zu vermehren? Und nun bitte ich zum Schluss alle, die sich für die Sache interessieren, in diesen Targen nach Silvaplana zu kommen und die hiesige Auto-« Olympiade» aus eigener Wahrnehmung zu beobachten Gemäss aufgenommener Statistik passieren täglich 500 bis 600 Autos aus aller Herren Länder den kleinen Ort. Wer mit dem Auge des Autofahrers zusieht, konstatiert bei allen Nationen (die schweizerische nicht ausgenommen) anständige und unanständige Fahrer, solche, welche die Toleranzgrenze einhalten und solche, welche im 40-km- Tempo in der Ortschaft vorfahren, usw. usw.! Kann man es bei einem solchen Massenautöverkehr, dessen friktionslose' Abwicklung durch Motorvelos Velos, Pferdefuhrwerke, Autoposten usw. erschwert wird, den verantwortlichen Hütern der Ordnung verargen, wenn sie gelegentlich durch eine Kontrolle das Tempo des unaufhörlich fliessenden Stromes wieder dem Normalen und Erlaubten anzunähern suchen? Dabei geht auf Grund einer stillen Vereinbarung ..der ausübenden , Organe das Erlaubte in Silvaplana bis auf 26 km. und auch bei Geschwindigkeiten bis 29 km wird bloss gewarnt. Haben nicht gerade wir Automobilisten allen Grund, uns mit dieser Ordnung der Dinge in Anbetracht der örtlichen Verhältnisse einverstanden ''•u erklären und unsrerseits freiwillig alles dazu beizutragen, was die Abwicklung des Verkehrs und die Aufgabo der Polizei erleichtert? Also: Silvarolana ist für jeden anständigen Fahrer — anständig auch im Verkehr mit der Polizei — keine Autofalle. Und da die ausgesprochene Warnung vor Silvaplana noch heute täglich von über 500 Autlern in den Wind geschlagen wird, besteht auch keine Gefahr, dass das Hupen in diesem reizenden Engadiner Ort so schnell verstummt. Dr. E. W. DER POSTAUTOVERKEHR DÄTTWIL—BEL- LIKON erfreut sich einer stets steigenden Frequenz. Dio Zahl der im Monat beförderten Passagiere stieg auf 1045. Im Herbst soll ein neuer, grösserer Wagen dem Betrieb übergeben werden, um dem zunehmenden Verkehr, besser genügen zu können. •••••••... , — ey. FACANCES Vons jotdrez mieux de TOSvaoancee si vous prenez soin de mettre en ßürete vos valeurs avant votre derart. LE COMPTOIR D'ESCOMPTE DE GENfeVE lerne, ans conditions les plus favorables, des caeiers de COFFRES-FORTS ===== D6p6te ß% & 8 ans. 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