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E_1928_Zeitung_Nr.069

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AUTÜMÜBIL-KhVUE «9 Pläne und Bauleitung: Architekt ERNST ZUPPINGER, Stampfenbachstrasse 56, Zürich AUFZÜGE Als bauausführende Firmen empfehlen sich: SCHINDLER & Cie M LUZERN Für den Garagenbetrieb geliefert: 2 Automobüaufzüge für je 2800 kg Tragkraft. 5 Schiebebühnen für je 2800kg Tragkraft. — Für den Geschäftsbetrieb geliefert: 1 Warenaufzug füi 2000 kg Tragkraft. 1 Warenaufzug für 1000 kg Tragkraft. 4 Personenaufzüge für je 320 kg = 4 Personen Tragkraft. BENZIN-ANLAGE „BREVO" A.»G. £üi* Explosions* u. Feuerschutz; Fabrik moderner Tankanlagen, HORGEN-ZÜRICH Zum Tanken in der Capitol-Garage werden verwendet: 4 Brevo-Hydroanlagen von je 5000 Litern mit Wasser als Schutz- und Fördermittel und eine Pumpanlage von 5000 Litern mit 3 Brevo-Progress-Säulen und 2 Trmmphstationen auf Konsolen für die Benzinförderung; terner 2 Brevo - Triumphanlagen von je 5000 Litern mit Brevo-Progress-Säulen für die Benzolförderung. BODENBELÄGE Du?ament*Kun$f holz-Fab rik G.WIRTH & Co M Zürich Der Duramentbelag ist feuersicher, staubfrei und äusserst einfach zu reinigen. Er wird direkt auf Beton mit oder ohne Korkunterlagen, sowie auf jeden ausgelaufenen soliden Zement- und Holzboden verlegt. —- Erstklassige Referenzen aus der Automobilindustrie. — Verlangen Sie heute noch bemusterte Preis-Offerte. EISERNE FENSTER ENTGASUNGS-ANLAGE ERNST SCHEER, HERISAU EISERNE SCHAUFENSTER-KONSTRUKTIONEN SCHIEBE- u. VERSENKBARE FENSTER. SONNENSTOREN Ing. D. SIEBENMANN, Konsum Str., BERN DIFFUSIONSFREIE ABFÜHRUNG DER ABGASE. KEINE ATEMGIFTE. VERNICHTUNG DER AKTIVEN SÄUREN UND DÄMPFE. ERD-, MAURER- UND EISENBETON-ARBEITEN A/BAUMANN, ZÜRICH WÄDENSWIL LUZERN Wassercrerkstr. 04 Zugerstrasse 62 Zinggentorstr. 8 BAUUNTERNEHMUNG, AUSFÜHRUNG JEDER ART HOCH- UND TIEF- BAUTEN, UMBAUTEN, RENOVATIONEN, PROJEKTIERUNGEN, KOSTEN- VORANSCHLÄGE. BETEILIGUNGEN. FLACHBEDACHUNGEN LÜFTUNGS-ANLAGE SANITÄRE ANLAGEN MASCHINELLE EINRICHTUNG UND WERKZEUGE MEYNAPIER & Co., ZÜRICH „ASPHALTOID" ASPHALT-ISOLIERSTOFF MIT GEWEBEEINLAGE Ing. 3. SOIIEJNIIANN, Konsumstr., BERN (20 In- u. Auslandpatente. Vertreter in Kontinent, u. transkont. Ländern). — Die bewährten Siebenmann*schen Systeme der natürlichen Raum-Atmung nach Massgabe des zulässigen Kohlensäuregehaltes mit mechanischer Unterstützung bei Hochbetrieb. — Tadellose Luftbeschatlenheit, selbsttätig wirkend, billigster Betrieb, einfach, keine. Unterhaltung. BENZ & de., ZÜRICH und GLARUS SANITÄRE ANLAGEN HUBER

$069 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Der Tod am Bahnübergang. Die nichtgeschlossene Barriere wird immer wieder als Unglücksstätte von sich reden machen! Man mag an verantwortlichen Stellen das Verlangen nach ihrer Beseitigung und Ersetzung durch eine Ueber- oder Unterführung missachten oder die Ausführung solcher im Interesse der Sicherheit dringend nötiger Umänderungen mit der Ausrede des Geldmangels weiter hinausschieben — man wird dainit nur eines erreichen: dass die Gefahrenmomente beim stets noch wachsenden Verkehr sich vermehren, die Unglücksfälle zunehmen, aber damit auch die Verantwortlichkeiten der Säumigen stets gTÖsser werden! — Dadurch, dass oberhalb Lausens (Baselland) im sog. «Rüchlig» ein Barrierenwärter im wichtigen Moment, als ein Zug fällig war, von seinem verantwortungsvollen Posten sich entfernte, um Wasser ZU.T Besprengung des Ueberganges zu holen, kam letzter Tage ein mit zwei Pferden bespanntes Fuhrwerk unter den um 7 Uhr 08 Sissach verlassenden Personenzug. Der Wagen und die Pferde wurden von diesem gegen 50 m weit mitgeschleift und letztere auf schreckliche Weise getötet, während der Fuhrmann an die Bahnböschung geschleudert und, wunderbärerweise, nicht verletzt wurde. Zum Glück war der Wagen, der ganz zermalmt wurde, nur leicht beladen, sonst hätte eventl. auch der Maschinist verletzt werden können. An die lange Kette der Barrierenunfälle reihen sich stets neue an und es ist wirklich meistens der Kaltblütigkeit und Geistesgegenwart der Fahrzeuglenker zuzuschreiben, wenn die Unfälle nicht immer einen tödlichen Ausgang nehmen. Aber wie lange will man wohl noch warten, bis man ernstlich a,n die Verwirklichung dessen herantritt, was da einzig helfon kann: an die weitmöglichste Ersetzung dieser Todesfällen durch eine Ueber- oder Unterführung? .. R. Ein staubfreier Fussgängerweg längs des Bodensees ist seit Jahren der Wunsch der Anwohner der thurgauischen Ufergemeinden. Ein juristisches Gutachten von Ständerat Böhi bejaht die rechtliche Möglichkeit einer Expropriation zur Umwandlung von bereits bestehenden privaten Uferwegen in öffentliche Wege- und zur Anlage von neuen Uferwegen. Die Uferwege haben die Fussgänger vor dem Staub (!) und der Unfallgefahr der stark frequentierten Hauptstrasse zu schützen. Die Herstellung von Uferwegen verdient auch das Interesse der Automobilisten, da der Füssgängerverkehr der Bodenseestrassen im Interesse der Verkehrssicherheit entlastet wird. lt. loja 4-1032, Grimsel +784, Furka +530, und Thusis-Mesacco +440. Eine ganze Anzahl weiterer Strecken weisen ansehnliche Mehrfrequenzen auf. Minderfrequenzen werden gemeldet für Martigny-Champex —198, Reichenau-Waldhaus Flims —79, und Ofen — 44. lt.- Neue AutomobUzölle in Litauen. Litauen hat kürzlich seine Äutomobilzölle revidiert. Erfolgte die Verzollung bisher-durch eine Pauschalsumme, so Ist durch das neue Regime das Gewicht des Wagens als Basis angenommen worden. Der Zoll für leichte Personenwagen bis zu 1000 kg beträgt 0,20 Dollar, für solche von 1000 bis 1600 kg 0,25 Dollar, für solche von 1600 bis 2500 kg 0,2 und für schwerere 0,15 Dollar. Für Lastwagen erhebt Litauen einen Zollsatz von 0,05 Dollar, während für Chassis jeder Art der Zoll bis zu 1200 kg auf 0,07 und für über 1200 kg auf 0,05 Dollar angesetzt wurde. Reifen und Schläuche werden mit 0;30 Dollar belastet. -t. Verkehrsverbesserungen in Frankreich. Der französische Arbeitsminister Tardieuist diesbezüglich an einer zielbewussten Arbeit. Ein Rundschreiben, das er kürzlich erlassen hat, bestimmt, dass zwecks Erreichung besserer Sicht in Kurven und Kreuzungen, die Hecken an der Seite von kreuzenden Strassen 50 Meter von der Kreuzung entfernt die Höhe von einem Meter nicht übersteigen dürfen. Die gleiche Bestimmung hat ihre Gültigkeit für Kurven von weniger als 200 Meter Radius. Der Erlass wird zweifellos dazu angetan sein, die Uebersichtlichkeit in Kurven und Kreuzungen zu erhöhen, die Sicherheit des Verkehrs zu verbessern, ohne_ ihn damit wesentlich zu verlangsamen. Eine weitere Verfügung bestimmt, dass in Zukunft die Teerung von Strassen nur auf einer Seite vorgenommen werden darf, damit die andere Hälfte für den Verkehr frei« bleibe. Ebenso hält der Arbeitsminister darauf, dass die Fertigstellung der Teerung durch Sandstreuung und Walzen möglichst rasch erfolgen soll. Auch diese Massnahme wird mithelfen, zahlreiche Unzukömmlichkeiten des Verkehrs zu beheben. -i Touristischer Grenzdienst des T. C, S. in Basel. Wie uns die Autosektion Basel des T. C. S. mitteilt, ist die angekündigte Eröffnung des T, C S.-Orenzdienstes am Lysbtichel in Basel am 15. August erfolgt. An der Genfer Grenze hat sieh der Auskunftsdienst bereits derart eingeführt, dass ihn kein Automobilist mehr missen möchte. Besonders die Ausländer sind froh, von .massgebender Stelle jede wünschenswerte Auskunft zu erhalten. Nach Genf hat nun Basel die Initiative ergriffen. Wer folgt nach? A.C.S. SEKTION ZUG. Nachdem die Sektion Zug im Verein mit der befreundeten grossen Sektion Zürich das Zugerbeigrennen. im Juli zu einem allseitig befriedigenden Abschluss gebracht hat, lud der Vorsta-nd die Mitglieder auf den 9. August zu einer Veranstaltung ganz anderer Art ein. Es galt den Waisenkindern der zugerischen Gemeinden Baar und Menzingen durch einen Nachmittargsausflug eine Freude zu bereiten. Da sich dieses Arrangement schon letztes Jahr mit den Zuger Waisenkindern aufs beste eingeführt hatte, fehlte es auch .diesmal nicht am Zusammenwirken aller guten Umstände und dio, eaf. 85 Glubfahrer konnten sich leicht in die Zahl der 120 kleinen Gäste teilen. Die Kleinen, die zuerst ehrfürchtig und befangen in das vornehme moderne Verkehrsmittel eingestiegen waren, verwandelten sich während der Fahrt über Berg und Tal, über Flussläufe und an blauen Seen entlang, unter dem lachenden Schönwetterhimmel rasch in eine plaudernde, jubelnde und singende strahlende Reisegesellschaft. So wurde das Ziel, Rapperswil, die Rosenstadt am oberen Zürichsee, erreicht. Das Schloss mit der aussichtsreichen Zinne über der kleinen schmucken Stadt, der Hirschgarrten und die belebten Quaianlagen machten den Aufenthalt kurzweilig und unversehens sahen sich die Kleinen von ihren grossen Freunden wieder in den schwarzen, blamen, roten, gelben und grünen Autos verpackt und zum Zobig jenseits des Dammes, in Hürden, ausgeladen. Dars Zobig am schattigen Ufer mit dem weiten Blick auf die fernen Berge des St. Ga-llerlandes brachte die glücklichen Kinder vollends in Feststimmung, die auch die durch den Alltag temperierten Grossen allgemach ansteckte. Der Heimweg führte über die Hirrelhöhe und rückte die kleine Welt rascher ans Ziel, als ihr lieb war. Die strahlenden Gesichtlein und winkenden Arme beim Abschied bedeuteten den freundlichen Automobilisten den denkbarr ßQhö'nsten Dank und die herzlichste Einladung für ein ander Mal. Der Abend vereinigte hierauf die GlubkoIIegen mit ihren Damen zu einem gesellt gen Zusammensein im Kurhaus Warldheira in Risch. Fallenbetrieb in U Brevfne (Neuenburg), Der dortige Polizist führte in letzter Zeit im Gemeinde' bann Autokontrollen durch, indem er allein mit einer Stoppuhr die Zeiten m&ss. Da der Kanton Neuenburg am Sonntag als Höchstgeschwindigkeit auf offener .Strecke SO km vorsehreibt, fallen öfters aiisserkantonale Fahrer dem Fallenbetrieb gum Opfer, da sie glauben, wie in andern Konkordats« Jeantonen 40 km maximal fahren %u dürfen. Die Bussen dieser Gemeinde stellen sich-für rund 10 km Üebertretung auf Fr, 40.—. was einer Geldjn&cherei ähnlich sieht. U. Der Alpenpostverkehr vom 6.—12. August verzeichnete eine bedeutende Mehrfrequenz von 20 Prozent im Vergleich zu der entsprechenden Woche des Vorjahres. Die Reisendtenziffer beträgt 30,342 gegenüber 25,247 im Vorjahre. Die Zunahme an Reisenden stellt sich auf 4934. Den grögsten Zuwachs können die nachfolgenden Strecken verzeichnen: Ma- AUTOSEKTION SEELAND DES T. C. S. Ic der am 13. August abgehaltenen Vorstandssdtzung wurde beschlossen die diesjährige Brennstoffkonkurrenz am 2. September abzuhalten. Die Route wird voraussichtlich, folgende sein: Lyss, Aarberg, Seedorf, Meikirch, Bern, Schwarzenburg, Bjggisberg, Seftigen, Uetendorf, Kiesen. OberdieBsbaeh, Groashöohstetten, Biglen, Worb, wo ein gemeinsames Mittagessen, mit anschliessendem gemütliehen Teil und Preisverteilung stattfinden wird. Näheres wird an dieser Stelle, sowie in einem Rundschreiben an die Mitglieder in einigen Tagen bekannt gegeben. Am 23. September soll eino Zusammenkunft der Sektionen Bern, Freibtirg undi Seeland stattfinden, voraussichtlich in 6 Broc. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T.C.S. Der Vorstand der Sektion, dio bekanntlich für das am 1. und 2. September in Zürich stattfindende grosso Blumenfest unter den Veranstaltern figuriert, hat für den geschmackvollsten Wagen eines Touring-^ clubmitgliedes eine Prämie von Fr. 50.— ausges setzt, Entwürfe sind zu richten an Herrn Hans Fohr, Präsident, Kilohborg. Der Vorstand erwartet eine rege Beteiligung seitens der Sektionsmitglieder an diesem für Zürich neuen und freudig begrüsstett Fest. Mangels Meldungen muss die projektierte DQ1?H mitonfahrt fallen gelassen werden. Es kommt also nur die Ausfahrt nach Cordone in Frage. Bisher haben sich dafür zehn Wagen gemeldet. Um oinei gute Durchführung zu sichern, sollten jedoch mÜH destens 20 Wagen beteiligt sein. Interessenten werden daher gebeten, sich raschestens auf dem Sökre-i tariat anzumelden. Am 22. August findet im kleinen] Saal der Kaufleuten eine Versammlung der Reise-* teilnehmer zwecks Besprechung der Details statt AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Zur nung des «Saffa» findet, wie wir bereits mitgeteilt haben, in sämtlichen Räumen des Kursaal Schänzli Samstag, den 25. August, von 21 Uhr an, ein grossea venezianisches K'achtfest statt. Vor dem Nachtfest findet unter dem Protektorat der «Saffa» ein grosser Automobil-Lampion-Korso statt; Dieser wird durch die Hauptstrassen der Bundesstaat geführt. Zur Prämierung der schönstdekorierten Autos haben die Direktion des Kursaal Schänzli sowie die Zytglogge-Gesollschaft Barpreise im Betrago von Fr. 1000.— ausgesetzt. Hierzu kommt nooh eine «rrosse Anzahl Ehrenpreise, gestiftet von der «Saffa» und vom Touring-Glub usw. Dieser Automobil-Lampion-Korso wird hauptsächlich gestellt von Mitgliedern der Autosektion des bernischen Touring-Glub. Mit Rücksicht auf das grosso Interesse dieser Automobil-Konkurrenz, die in Bern zum erstenmal durchgeführt wird, hat sich, die Leitung entschlossen zur Teilnahme auch Autobesitzer zuzulassen, die dem Touring-Glub nicht angehören. Anmeldungen für den Automobil-Lampion-' Gorso sind zu richten an das Touring-Office, Ritz-- Tours, Bahnhofhalle Bern. Letzte Anmeldefrist Samstag, den 18 August. Der erste Preis für den Automobil-Lampion-Korso beträgt Fr. 250 in bai plus grosser Ehrenpreis der «Saffa». • seinen Einfache Anwendung! Grössie Präiision gewährleiste*! Verlangen Sie Prospekt über das Hutto- Sysfem vom Generalvertreter für die Schweiz H ÜBER & BRUCH ER für Sechszylinder-Motoren schuf, ermöglichte er den Bau von Motoren, deren VERGASUNG bei aller Einfachheit vollkommen ist und dennoch einfach bleibt General-Vertreter: Henri Bacümann RÄMISTR.14 ZÜRICH TELHOTf,70.98/99 Baedellpltall2b Tei.8.42.8,82 9, Place des Eanx-Yives Tel.M..B1.56,41