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E_1928_Zeitung_Nr.067

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AUTOMOBIL-REVUE - N°'^

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N*67 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Prüfungsfahrt der Sektion Luzern des A. C. S. auf den Schallenberg. Die letzten Sonntag, den 5. August, im Kreise der Sektion Luzern des A.G.S. veranstaltete Prüfungsfahrt auf den Schallenberg nahm einen vorzüglichen Verlauf. Des trüben Wetters wegen sind leider einige gemeldete Wagen nicht zum Start erschienen. Wenn auch die Sonne nur hin und wieder ihre leuchtenden Strahlen herniedersandte, so vermochte dies dem guten Gelingen keinen Eintrag zu tun, haben doch 20 Wagen mit gegen SO Personen den Weg nach dem Schallenberg gefunden. Für die Prüfungsfahrt wurde eine neue Grundlage verbucht. Die Strecke wurde in vier ungleiche, für die Fahrer unbekannte Etappen eingeteilt und für jede Etappe eine andere Durchschnittsgeschwindigkeit vorgeschrieben. Der Beginn einer neuen Etappe wurde jeweilen durch eine Kontrollstelle bezeichnet, die die Durchgangszeit auf der Kontrollkarte einzutragen hatte und erst bei dieser Kontrollstelle erhielt der Fahrer die für die nächste Etappe vorgeschriebene mittlere Geschwindigkeit mitgeteilt. Diese neue Art hat sich als sehr interessant erwiesen, da sie den Fahrer vor eine etwas heikle Aufgabe stellt. Die Resultate der ersten zehn Wasen sind folgende: 1. Herr Otto Ulrich, Luzern, 37 Strafpunkte; 2a. Herr Hans Bachmann, Luzern, 38 Strafpunkte; 2b. Herr J. Forbrich, Luzern, 38 Strafp.; 3. Herr L. Meyer-Burri, Luzern, 42 Strafp.; 4. Herr Th. Wyss-Jenny, Hochdorf, 48 Strafp.; 5. Herr Hans' Tschupp, Ballwil, 57 Strafp.; 6. Herr A. Bartholomäi, Luzern, 62 Strafp.; 7. Herr Th. Frey, Luzern, 70 Strafp.; 8. Herr Max Haas, Luzern, 71 Strafp.; 9. Herr J. Schmidlin, Luzern, 82 Strafp.; 10. Herr Louis Bannwart, Luzern, 91 Strafp. Nach Ankunft auf dem Schallenberg um die Mittagszeit entwickelte sich beim Picknick ein fröhliches Lagerleben, wozu auch die mitgeführte Musik das übrige beitrug. Damit die Damen einen Beweis ihrer Beweglichkeit und Ausdauer leisten konnten, wurde ein Damen-Wettlauf Strecke betrug 50 Meter, und die mit der Stoppuhr abgenommenen Zeiten waren direkt erstaunlich. Der Siegerin winkte als Preis das mittlere silberne A. G. S.-Gobelet, das unter grossem Applaus überreicht wurde. Inzwischen waren die Resultate der Prüfungsfahrt ausgerechnet, und man ging zur Preisverteilung über. Auf dem heimeligen Picknickplatz, umrahmt von dunklem Grün eines altehrwürdigen Tannenwaldes, war der Gabentempel aufgerüstet. "Eine auf der Bergwiese ausgebreitete farbenfrohe Decke diente als Gabentisch. Ein entzückendes Bild: im Vordergrund die versammelte Festgemeinde, im Hintergrund die scharf umrissene Voralpenkette. Nachher ging die Fahrt nach dem Schlegwegbad, wo bei fröhlicher Tafelrunde noch einige Stunden dem Tanze gewidmet wurden. Gegen den Abend erfolgte die Heimfahrt, die wohl da und dort noch ßine weitere Unterbrechung erlitten haben mag. Dies schien besonders in Schüpfheim der Fall gewesen zu sein, wo ein Teil, der frohen Picknick- Gesellschaft beim A. C. S.-Mitgliede, Hrn. Enzmann, zum Hotel Adler, noch längere Zeit der Fröhlichkeit huldigte. b— SEKTION ZÜRiCH A. C. S. Kommenden Sonntag, den 12. August, unternimmt die Sektion Zürich des A. G. S. eine Picknickfahrt nach dem Nussbaumersee, einem der drei Hüttwilerseen im Bezirk Steckborn. Allerhand Unterhaltungsspiele für den Nachmittag sind vorgesehen. Gleichzeitig ma-cht der Sektionsvorstand seine Mitglieder nochmals auf den Zürcher Blumentag vom 1. und 2. September aufmerksam und empfiehlt ihnen, sich durch Stellung von Wagen zahlreich an der Veranstaltung zu beteiligen. —-0— A.C.S. MONTAGNES NEUCHATELOISES. Für die Gtaubündenfahrt haben sich bereits 35 Teilnehmer in 10 Wagen angemeldet. Der erste Reisetag, ein Samstag, führt von La Ghaux-de-Fonds nach Meiringen zur Besichtigung der Grimsel-Ausstellung und weiter über Grimsel und Furka nach Andermatt. Die Fahrt geht am zweiten Tag über den Oberalp und den Julier nach St. Moritz. Der dritte Tag ist der Besichtigung des IS'ationalparkes gewidmet. Am Nachmittag fährt die Kolonne über den Flüela und die Lenzerheide nach Chur, woselbst die dortige Sektion einen Empfang veranstalten wird. Für die Rückkehr haben die Teilnehmer unter drei vorgeschlagenen Varianten zu entscheiden, lt. DIE SEKTION DES AUTOMOBIL-CLUBS MONTBLANC veranstaltet Sonntag, den 26. August nächsthin, ihr internationales Bergrennen für Automobile und Motorräder. Grimsel-Fahrt der Autosektion Bern des T. C. S. Zur Abwechslung eine Fahrt mit Regen und Sonnenschein schadet gar nichts und wenn der Touring-Glub Bern auf der Grimsel wiederholte Gewitter-Duschen erlebt hat, so mag das den Reiz der Fahrt nur noch erhöht haben. eingeschoben. Die Im Unterlande regnet es ja nie mehr und so war die Fahrt dem Thuner- und Brienzersee entlang, wie gewohnt, eine sonnig lachende Spazierfahrt. In Meiringen war die Gesellschaft im «Rössli» und im «Bären» ausgezeichnet aufgehoben und im Meiringer Kasino war dann der gemütliche «Hock» mit unsern Meiringer Klub-Freunden, vorab mit Herrn Michel, dem neuen Präsident der Ortsgruppe Meiringen und den beiden Herren Vorstandsmitgliedern Brügger und Klein. Die Thuner fehlten uns noch, aber doch war bereits eine stattliche Versammlung da, die mit zwei langen Tischen beinahe das ganze Kasino ausgefüllt hätte. Ueber die Unter-" haltung und namentlich die Musik, sowie über das Fräulein mit der Violine ist schon an andern Orten durch begeisterte junge Reporter geschrieben worden. Wir können nur in die Begeisterung miteinstimmen, auch wenn wir nicht mehr alle so jung sind. (??? der junge Reporter). Fast konnte man sich nicht trennen und doch musste es sein. Morgens früh trafen wir die ersten Thuner in ifiheftkirchen bei der Kontrolle. Wie es"izu .geselle- pflegt, sind die Weiterentfernten immer die ersten und so waren die Thuner, die doch ein gut Stück früher aufstehen mussten als wir, noch vor uns im Anstieg gegen die Grimsel. Aber sonderbar — wie die Nebelschwaden von der Grimsel her durchs Tal hinab zogen und zeitweise auf der Grimsel die ganze Gesellschaft in Nacht hüllten — da waren auf einmal die Thuner spurlos im Nebel verschwunden, wohin sich die 7, 8 Wagen haben verkriechen können, ist noch heute Geheimnis. Ein allfälliger Rückzug? Das wäre bedauerlich, denn das Wetter hatte ein gütiges Einsehen und als die Touring-Glübler im übrigen vollzählig beim Hospitz versammelt waren, da verschwand der Nebel, die Sonne brach einen Moment durch und unter der Leitung eines Angestellten der Oberhasli-Werke konnte die zahlreiche Schar die grossartige-Unternehmung besichtigen und sich die verschiedenen Bauten erklären lassen, und damit war ein Hauptzweck der Fahrt erreicht. Bei unserem Club-Kameraden Landry in der Handeck waren wir zum Mittagessen ausgezeichnet aufgehoben. Herr Ingenieur Platel, namens der Tourenkommission, verdankte in herzlichen Worten das zahlreiche Erscheinen der Teilnehmer und Herrn Präsident Baumgartner erging sich in einer fröhlichen Plauderei über das Wetter, nach dem schönen Spruch von Busch: «Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.» Bei unserem Club-Freunde Tännler in Meiringen war das Abschieds-Rendez-vous und die «letzte Oelung» vor der Heimreise. Dann erfolgte der herzliche Abschied und nach allen Richtungen strebten die Touring-Glübler auseinander, ins Emmentahl, in den Oberaargau, ins Gürbetal und der Hauptharst natürlich nach Bern. Im Grossen und Ganzen genommen war die Grimsel-Fahrt des Berner T. G S. trotz des nicht ganz einwandfreien Wetters in den Bergen, eine schöne und genussreiche Fahrt gewesen. Was uns der Nebel am Genuss vorenthielt, wurde reichlich wettgemacht durch die frisch-fröhliche Gemütlichkeit und den Humor, der die ganze Reisegesellschaft begleitete. Und wenn unser Club-Freund auf der Grimsel, Herr Thönen im neuen Hospiz, lächelnd meinte, solche Leute habe er immer gern, wir sollten mal wiederkommen, so glauben wir, dass es ihm auch um der Leute willen zu tun war und nicht nur um den Verdienst. Grimsel! Also auf Wiedersehen auf der •0- —0- AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Programm für die Bergchilbi, Sonntag, den 19. August 1928, auf der Grimmialp (1400 m ü. M.). Besammlung von 11 Uhr vormittags an auf der Alp, Picknick, Lagerleben. Grosse Bauernkapelle. i Von 2 Uhr an Tanz, Unterhaltungsspiele, Freilichttheater auf dem reservierten Platz beim Hotel. — Schluss nach Belieben. Fahrroute von Bern über Münsingen, Thun, Gwatt, Brodhüsi, Oey, Grimmialp. Fahrzeit von Bern: zirka VA Stunden. : Wer nicht beim Picknick mitmacht, bekommt ein feines Menü ä Fr 4.50 im Hotel. Wir zählen auf eine grosse Beteiligung mit Kind und Kegel und sind überzeugt, dass jeder Teilnehmer befriedigt heimkehren wird. Die Grimmialp mit ihrer idyllischen Lage eignet sich für eine Ghilbi wie kaum eine andere. Auch hoffen wir, unsere Thuner und Oberländer Mitglieder, zahlreich be- ; zu,,, können.: " " '. .--.. Also, am 19. auf nach der Grimmialp ! Gutes Wetter ist beim Petrus bestellt. Namens des Vorstandes, der Chef des Geselligen. P. Hofstetter-Pctri, Verkehr DIE NEUE VERKEHRSORDNUNG IN BADEN tritt etappenweise in Kraft. Es kommt nun nicht mehr vor, dass in, den Hauptverkehrsstrassen so viele Autos sind, deren Besitzer irgendwo zu tun haben, sondern durch « P » deutlich angezeigte! Stellen sind als amtliche Parkplätze bezeichnet, anderswo dürfen die Autos nicht längere Zeit anhalten. Wenn man weiss, wie auch im Aargau dio Zahl der Autos unaufhörlich zunimmt •— der amtliche Experte in Aarau ist in Permanenz in Anspruch genommen, so wird man eine derartige Ord* nung der Verkehrsverhältnisse sehr begrüssen. — ey. Ueber das Ungenügen der Brienzerseestrasse an die derzeitigen, stets noch wachsenden Verkehrsverhältnisse werden stets mehr Klagen laut. Der Automobilverkehr nimmt immer mehr *zu. und da. die 'Strasse sich in einem schlechten Zustand he-; findet, wird dio Staulbplage für die Fussgänger,, namentlich, aber für die Bewohner der verschiedenen Dörfer, deren Wohnungen nahe an der Strasse gelegen sind, besonders bei langanhaltendeim trokkenen Wetter, wx. einer Plage. Dio Dorfstrasso von, Niederried und Ebligen ist nicht einmal asphaltierte Man verlangt nun Abhilfe des gegenwärtigen, dem starken Straßenverkehr niemals gewachsenen. Zustandes, indem man einer Verbreiterung und Asphalftieramg' der Strasse ruft, sowie die Beseitigung der gefährlichsten Kurven fordert. Hoffentlich wird diesen berechtigten Wünschen rechtzeitig- Rechnung getragen: und nicht zugewartet, bis Unglücksfälle zeigen, wie notwendig eine Behebung von- Unzulänglichkeiten des Strassenzustandes für dio Verkehrssicherheit ist. R. Die Brückenprobe und die Kollaudaiion der neuen Eisenbetonbogenbrücke Tavanasa-Danis hat dieser Tage stattgefunden. Die neue Brüctke ersetzt diejenige, die anlässlich des Hochwassers vom letzten Herbst zerstört wurde. Sie ist 85 Meter lang und vier Meter breit und hat bei einer Lichtweite von 52 Meter eine Hohe von 15 Meter über dem Wasser. —ey. Die Korrektion der Seevorstadtstrasse in Blei schreitet tüchtig vorwärts. Die Ecke Zentralstrasse —Seevorstadt stellte bisher für den regen Verkehr in mancher Hinsicht ein Hindernis dar, und es kam dort verschiedentlich zu Kollisionen mit Fuhrwerken, Fahrrädern und Automobilen. Ein Knabe musste sogar einen Unfall mit dem Leben bezahlen, Um die Kurve übersichtlicher zu gestalten, wird, beim Eingang zum Pasquart, die erste Platane entfernt. Ferner wird zwischen dem Rüschli- und dem Posttrottoir eine Verkehrsinsel erstellt, die dem Publikum Schutz bieten und ein ungestörtes Einund Aussteigen in die Strassenbahn ermöglichen soll. Mit diesen Aenderungen hofft man, die Möglichkeit von Verkehrsunfällen tunlichst zu verhindern. ' ,- -ey. %#••«•••#••••• ESSENCE en creant son PUISSANTE/ECONOMIQUE gvaporation de 95°/o ä 165° C Seuls concessionnaires pour Ia vente en Suisse des essences russes, essence legere, commerciale (semi-legere) pour camions. Vente de tous les prodüits de pe"trole russe: pötrole lampant et pour tracteurs, gaz et diesel oil, solar oil, huiles de graissage, mazout » pour moteurs de 6 cylindres a permis aux construeteurs de realiser des moteurs dönt la carburafion esf pariaite tout en restant simple. tf Agent a Lausanne A. GÜNTHER 27, Avenue d'Ouchy Telephone 40.39 NOBA S.A. 12, place Longemalle ä GENE VE Telephone Stand 47*25 Agent ä Zürich G.FREYMOND 29, Schützengasse Telephone U. 14.17 Agence generale suisse: enri Nenne Eue de i'Höpital I2b Tel. 8.42-8.82 ac mann Genaue 9, Place des Eaux-Vjves Tel.Mt.-Bl.56.41 •••