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E_1928_Zeitung_Nr.062

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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N ° 62 A A L*l ^% N ' 62 BERN, 24 Juli 1928 ^^•••^^H I •^#^#BB l^% W M% BERN*24.Juli 1928 Auf Besuch bei Ho*dhu Im Flugzeug von Basel nach Chemnitz. Morgen 9.50 Ohr wird in Basel abgeflogen. 15.30 Uht Landung in Chemnitz, von dort fährt man mit der Bahn nach Zwickau zurück; dort können Sie die Fabrik besichtigen, wenn Sie glauben, dass ein Bericht über eine moderne Automobil fabrik Ihre Leser interessiert. Meine Leute holen in Zwickau Wagen ab, die dringend geliefert werden müssen. Rückfahrt am nächsten Tag. Wollen Sie mit?» Ungefähr so lautete kurz und bündig das Angebot, das mir ganz unerwartet einer unserer AutomoWl-Grossunternehmer machte» Und ob ich wollte! So stehen wir nun im Basler Flughafen. Pass-, Zoll- und Flugkartenbezugsformalitäten hat man kaum bemerkt, so rasch waren sie erledigt; im Flugverkehr ist mehr als anderswo Zeit Geld. Der grosse 850-PS-Junkersvogel steht startbereit. Sein äusseres Aussehen verrät mehr als ein überwundenes Unwetter, und dass der Pilot eine frühere «Kriegskanone» sein soll, flösst erst recht Vertrauen ein. Und überhaupt! Ein Flugunfall trifft statistisch erst auf jeden millionsten Flugkilometer — also steigt man getrost ein und sucht sich den besten der neun Plätze aus. Welcher es wohl ist ?, Dann wird die Türe verriegelt und man poltert los. Dass man kaum bemerkt, wenn der Apparat den Boden verlässt, ist eine schon altbekannte Tatsache. Aber verwunderlich ist immer wieder, wieviel steiler man zu steigen scheint, als es von unten gesehen aussieht. Häuser und Bäume werden zusehends kleiner. Und schon deutet eine Verminderung des Motorlärms, dass « Gas weggenommen» wurde, dass die normale Flughöhe ungefähr erreicht ist. Beim ersten Blick nach unten liegt Lörrach schon hinter uns. Aber dort unten bewegt sich eine zweifarbige Eisenbahnschlange in unserer Richtung, der « Rheingold »-Express. Gib dir keine Mühe, Rheingold, mit unsern 160 kni hältst du nicht Schritt! Auch ihr kleinen Automobilchen nicht, die ihr den weissen Strichen nach rutscht. Passt ihr fein auf, ihr habt Kurven vor euch, von denen ihr vielleicht noch keine Ahnung habt — wir natürlich sehen sie. Dafür allerdings sehen wir die „JEijLgrpsaee Fokfeer-Flugzeug der Baiair-GeflellBohaft. Hügel nicht, durch welche diese Kurven und Schlingen bedingt sind. Wir fliegen haarscharf gradaus. Der Kompass des Piloten, den man durch das Guckfenster in der Vordertüre beobachten kann, macht keinen Mucks. Der Höhenmesser registriert zwischen 400 und 500 Meter, wir fliegen also ziemlich niedrig, aber das dunstige Wetter wird es nicht anders erlauben. Die Boden-Luftströmungen machen sich deshalb manchmal ziemlich unangenehm bemerkbar. Wälder, Hügel und Täler wollen da alle indirekt ein Wort mitreden und abwechselnd in der Sonne und im Schatten liegende Felder rufen noch härtere Böen hervor, über die der Apparat stolpert, wie ein Automobil über einen zu spät bemerkten schlechten Bahnübergang. Ein schwebender Tango oder ein präziser Taktschritt In der Kabine wäien unter diesen Umständen ziemlich unmöglich. Trotzdem ist es aber mit dem Seekrankwerden bei schlechtem Flugwetter nicht so schlimm wie mancher sich denkt. Interesse an dem unten vürbeigleitendeni Landschaftsbild, an der Tätigkeit des Piloten oder an einem Gespräch schläfert rebellisch werdende Magennerven oft deutlich wieder ein; wenn nicht, ziehe man entschlossen die Konsequenzen. Ueberall eingesteckte Papierdüten « für Luftkranke > machen es bequem, und nachher wird man Ruhe haben. Mannheim, die erste Zwischenstation, liegt kaum gedacht, hinter uns. Klein wie eine Fliege, dann allmählich zum Junkers heranwachsend, ist ein zweiter Apparat links von uns aufgetaucht, der es offenbar wie wir auf Frankfurt abgesehen hat. Bald ist er 20 Meter über, bald 20 Meter unter uns; so kommt einem eigentlich erst recht zum Bewusstsein, von welch einem gewalttätigen, wellendurchpeitschten Luftozean wir beständig umgeben sind, wenir uns die Luft auch noch einigermassen ruhig scheint. Dabei erfordern diese Luftströmungen aber doch auch nur wieder ganz minime Steuerkorrekturen des Piloten, 'ein Beweis, dass der Apparat fast automatisch stabil fliegt. Währenddem gleiten ununterbrochen Dörfer und Städte, deren Namen die Karte nicht mehr zu verraten vermag, unter den Flügeln vorbei. Sucht man sie drei Minuten später, so sind sie schon im Dunst verschwunden. Wälder sehen aus wie Heidelbeerstauden oder wie Moos. Spielzeugartig adrette Schlösser mit dem obligaten Schwanenteich erinnern an feudale Zeiten. Blickt man seitwärts, so sieht man das nervöse Zittern der Flügelenden und das feine Spielen der Verwindungsklappen. Dann kommt man sich fast als Seele dieses mächtigen Vogels vor. In Frankfurt, dessen Stadtbild in der steilen Gleitflugkurve nur mit einem kurzen Blick aufgeschnappt werden konnte» wechseln wir den Apparat. Die Strecke Frankfurt Erfurt führt zum grössten Teil über gebirgiges Gelände, wovon das Rhöngebirge und der Thüringer Wald über 900 Meter Höhe aufweisen. Trotzdem hat man von oben kaum den Eindruck von Hügeln. Das Wetter ist inzwischen entschieden schlecht geworden; niedrige Wolkenfetzen ziehen fast in gleicher Höhe links und rechts neben uns vorbei. Man sieht, wie die Kornfelder vom Wind zu Boden gedrückt werden. Mit Vollgas überwindet schliesslich der Pilot den Gebirgskamm, um gleich darauf in die Ebene von Erfurt herunterzugleiten. Hier herrscht wieder eitel Sonnenschein, aber der Wind hat nicht nachgelassen. Zwanzig Minuten Vorsprung vor der fahrplanmässigen Zeit zeigen, dass er uns tüchtig geschoben hat. Trotz allem hatte man auch in diesem kleinern « Junkers » das volle Gefühl der Sicherheit. Dasselbe gilt von dem « FokKer », mit dem die letzte Etappe nach Chemnitz zurückgelegt wurde. Annähernd 900 km hatten wir so in fünfeinhalb Stunden zurückgelegt. Vergleicht man daneben die sonst notwendigen 24 Stunden Eisenbahnfahrt, so tritt die Ueberlegenheit des Flugverkehrs auf langen Strecken deutlich zutage, besonders wenn man dabei die nur geringen Mehrkosten für die Fahrkarte in Betracht zieht. Zu einer raschen Besichtigung der Horchwerke in Zwickau ibot der Rest des Nachmittags noch Zeit; allerdings konnten dabei-nur Dank Unserem kompletten Ersatzteillager keine Diensteinbussen mehr! Zahnradlager für alle amerikanischen Automobile Fabrikation der berühmten amerikanischen Spezialisten: Warner Gear Co., Munde (U. S. A.) 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