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E_1928_Zeitung_Nr.062

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62 - 1928 AUTOMOBIL-REVUß 27 mit jenem Hintergrund betrachtet Schon am Nordufer, an der Strasse, die von Interlaken nach Thun führt, gibt es soviel zu sehen, dass man kaum in einem Tag alles erledigen kann, was man auf sein Programm gesetzt hat. Da sind die Beatushöhlen, deren Besuch man nicht versäumen soll. Es liegt immer etwas Geheimnisvolles in den Hohlräumen, die bis tief unter die Erdoberfläche sich hineinziehen und deren Entstehung und oft bizarre Form schwer erklärlich sind. Auch um Gunten kennen zu lernen verlohnt sich ein längerer Aufenthalt, ebenso für Hilterfin.gen, dessen Aussicht man ohne Niesen auch nicht denken könnte. Am Ende .des Sees, dort wo ihn die Aare verlässt, liegt das vom stolzen Schlosse überragte und an dessen Fuss sich anlehnende Thun, dessen prächtige Spazierwege am See, die schöne Schadau und die alten Gassen der Stadt zu einem Bummel einladen. Schön ist es, dass man für die ImAuto durch Rückkehr nach Interlaken nicht den gleichen Weg benutzen muss, sondern über Spiez, Därligen zurückkehren und so von weitem aus nochmals einen Blick hinüber auf die früher besuchten Orte werfen kann. | Eine weitere Tagestour, die keiner versäumen soll, ist die Fahrt nach den Giessbachfällen. Dem Nordufer des Brienzersees entlang gelangen wir bis Brienz, fahren auf der Hauptstrasse noch etwas weiter und biegen dann rechts ab, um über die Aare sodann auf waldigem Strässchen das Hotel Giessbach zu erreichen. All die erwähnten Ausflugsorte, sie liegen im Banne der Jungfrau. Wenn man sie auch nicht von überail her direkt sieht, wie z. B. vom Giessbach aus, so begleitet sie einem doch auf der Fahrt zu diesen Punkten; immer wieder grüsst sie über einen Tannenwald, einen Grat hinweg den Führer, der das Berner Oberland als Reiseziel gewählt hat. die Oslschweiz Das Jungfraugebiet aus der Vogelschau. Vorn, zwischen den Seen, Interlaken. Talein führend gabelt die Strasse in Zweilütschinen. Rechts nach Lauterbruimen, links nach Grindelwald. Bildmitte: die Männlichengruppe, über deren vom Beschauer weg liegenden Parss die Wengernalpbahn von Lauterbrunnen nach Grindelwald führt. Von diesem Pass aus (Kleine Scheidegg) führt'die Jungfraubahn auf den Hochgebirgskamm, am oberen Bildrand, der vom Wetteriiorin über die Juiigfraaigruppe zum Breithorn die schönsten Oberländerberge umfasst. Im Banne der Jungfrau Es ist eine Eigentümlichkeit und doch wieder etwas sehr Begreifliches, dass besonders markante Bergformen einem ganz grossen Gebiet den Stempel ihrer Eigenart aufdrükken. Eine Menge von Beispielen aus der ganzen Schweiz lassen sich dafür anführen. Erinnern wir uns der eleganten und imponierenden Gestalt des Matterhorns, ohne die Zermatt undenkbar ist, ohne welche wir uns heute Zermatt gar nicht vorstellen können. Denken wir weiter an das Ober-Engadin, zu dem das Bernina-Massiv als etwas Untrennbares gehört. Weiter gehört z. B. der Pilatus zu Luzern, der Rigi zum Vierwaldstättersee, die Mythen zu Schwyz, und so Hessen sich die Beispiele ad infinitum vermehren. Eines der markantesten Beispiele dieser Art ist aber dasjenige der Jungfrau, und was hier das Eigenartige ist, ist, dass die Jungfrau nicht zu irgend einem einzelnen Orte gehört, wie das Matterhorn zu Zermatt oder der Pilatus zu Luzern, sondern dass die Jungfrau die markanteste und berühmteste Berggestalt des ganzen Bezirkes des Berner Oberlandes ist. Man mag aber auch ins Oberland kommen von wo man will» überall ist sie da, die in ihrer blinkenden, weissen Schönheit das Auge auf sich lenkt. Es ist nicht eine bizarre Bergform, sie hat keine besondern Eigenarten, ist in ihrer Pyramidenform vielen andern Bergen ähnlich und hat sich doch den ersten Platz im grossen Kranze der Berner Alpen zu sichern gewusst. Zu Zeiten zog es die grosse Menge der Bergsteiger hinauf zu ihren Firnen, und ihren Gipfel bestiegen zu haben gehörte zu einer alpinistischen Tat. Die Zeiten haben geändert, heute, wo die Bahn bis wenig unter den Gipfel fährt, gilt die Tour als eine leichte. Dafür aber zieht die Jungfrau heute einen noch viel grössern Kreis von Menschen in ihren Bann. Es sind nicht nur die Bergsteiger allein, die in jene Höhe streben, sondern heute sind es auch die grosse Zahl der Automobi- AUTO-KOnTROLLBO^HERzuFr.2- Nr, 56 Reifen, Nr. 57 Spesen, Nr. 58 Fahrten werden viel gekauft. Auf Wunsch zur Ansicht. G. Kollbrunner & Co., Marktsasse 14, Bern Alte Bayerische Bierhalle Stsinenberg ßflSBl Stelnenuorstadt Prima Küche und Keller am Hauptnahntiol Tel Nr. 30 Neu renoviert. 50 Zimmer mit fliessendem Wasser 75 Betten. Appartements mit Bad und W. C. Garage. — Zivile Preise Besitzer: A. R CUSTER Rheinfelden Hotel Ochsen Solbad Mitglied des A. C. S HOTEL HOFER Restauration Bes.: F. Schmid-Bütikofer listen, die wenigstens einmal in die Gegend dieses gewaltigen Berges zu fahren wünschen. Es gibt aber auch kaum ein zweites Berggebiet, wie das Oberland, das so tief hinein und bis zu hinterst und zu oberst in die Täler mit dem Auto befahren werden kann. Als zentraler Ausgangspunkt für Fahrten im Jungfraugebiet wird immer Interlaken bevorzugt werden. Interlaken, das seit Jahrzehnten als Fremdenplatz Weltruf hat. Von hier aus ist der Blick auf die Jungfrau am schönsten; das mag stimmen, besonders wenn man sich von der Höhenmatte aus die prachtvolle Bergform mit dem dunkelgrünen Vordergrund an einem hellen Sommerta^e oder bei sinkendem Abend vorstellt, wenn im Tal schon die Schatten sich breit auslagern, oben aber die Bergkämme noch in die Glut der untergehenden Sonne getaucht sind. Strahlenförmig gehen von Interlaken Strassen ins ganze Oberland und führen immer wieder in die Nähe und an den Fuss der Jungfrau. Ein erstes Ausflugsziel werden die Lütschinentäler sein. Zuerst durch den flachen Talboden zwischen Thuner- und Brienzersee bringt einem der singende Motor nach Wilderswil, Mülinen und dann auf guter, durch schattigen Wald führender Strasse hinein ins Lütschinental, nach Zweilütschinen. Wählen wir zuerst die Strasse zur Rechten ins Lauterbrunnental mit dem gleichnamigen Ort. Was hier zuerst auffällt, sind die senkrechten Felswände zu beiden Seiten des Tales, die fast unvermittelt aus einem ebenen Talboden aufsteigen, so dass ein Querschnitt die aus allen Lehrbüchern bekannte Form des Trogtales zeigt, dessen Entstehung von vielen der aushobelnden Wirkung der einst so viel mächtigern und bis weit ins Tal hinunter reichenden Gletscher zugeschrieben wird. Das Entzücken jedes Besuchers des Lauterbrunnentales ist der duftige Schleier des Staubbaches, der wie aus Millionen Diamanten zusammengesetzt, senkrecht über die Felsen herunterstürzt. Von Lauterbrunnen aus fährt eine Bergbahn hinauf nach Murren und eine andere nach Wengen, den beiden sonnigen Terrassen des Berner Oberlandes. Nicht vergessen sei auch ein Ausflug nach den Trümmelbachfällen. Bei der Rückfahrt wird man es sich die Mühe nicht verdriessen lassen, auch die 12 Kilometer schnell nach Grindelwald zu fahren, um von dort wieder einen etwas andern Blick auf die Bergriesen zu.bekommen. Ein weiterer Ausflug von Interlaken führt dem Brienzersee entlang über Ringgenberg nach Brienz, dann durch die Aareebene hinein ins Haslital nach Meiringen und Innertkirchen, und wer Zeit genug hat, der fahre bis hinauf auf die Grimsel, wo er besonders jetzt viel Interessantes zu sehen bekommt, da die Arbeiten am Bau des grössten Kraftwerkes der Schweiz in vollem Gange sind. Zudem ist eine Fahrt gegen Abend das Haslital aufwärts nach Meiringen und Innertkirchen und dann bei hereinbrechender Nacht über Brienz längs dem Brienzersee zurück etwas vom Schönsten, das man sich denken kann. Schwer wird die Wahl für einen Ausflugspunkt am Thunersee, nicht weil es Mangel daran hat, sondern weil die schönen Ferienorte beinahe einer neben dem andern liegen, so dass die Wahl, welcher als Ziel oder Ruhepunkt gewählt werden soll, schwierig ist. Um den Thunersee richtig kennen zu lernen, verwende man Zeit und versuche nicht nur in einem halben Tage ihn rasch zu umfahren. All seine Schönheit offenbart er erst, wenn man immer und immer wieder ihn besucht, bald von dieser, bald von iener Seite, und ihn bald mit diesem, bald Die Zufa Von den Autoboxen. hrtsstrassen Führer für aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R.Wagners Automobilfahrer, offlzielle Ausgabe des T. C. S. 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28 AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N° 62 Die Zufah rtsstrassen aus der ganzen Sohweiz sind ersichtlich in O. R. Führer für Automobiifahrer, offiziel le Ausgabe des T. O. Wagners • • ' iii i "i wi IIW i UM ii •iwumii.l »Uli ^i ii H| | n 'wnyp l_j»i>irii*ii~irir> •* ^-^y&^-^e"!.-**-*-z* Idealer, inmitten prächtiger Tannenwälder gelegener Ausflugsort. Inkl. Etablissement mit 400 Betten. Sommer- und Wintersaison, Juni- September, Dezember-März. Arrangements für Ferien, sowie Week-End-Aufenthalt. Prospekte durch die Direktion. Angenehmes Absteigequartier für Automobilisten. - Zimmer mit flieasendem warmem und kaltem Wasser. AUTO-GAUAGI Benzin- und Oel-Station Telephon. Nr. 8. Hans Cottier, M£tgl. d, T.C.S. uiasen i./E. Bestbekannter Landgasthof: — Neu eingerichtete Fremdenzimmer. Spezialität i Forellen, Güggeli, Bauernschinken. — Garage Telephon Nr. 2. Paul Muster-Schütz," Besitzer. aast hol *. LÖWEN An d.Route Thun-Konolfingen, Hltbek. Land gasthof .Yorz. gef .Küche u.Keller. 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Die Strasse schmiegt sich in innigster Freundschaft an den See, Bei Bellevue grüsst von der anderen Seite das idyllische Betlerivß hinüber, das so vertraut und glücklich an der französischen Grenze liegt, Die Berge Savoyens nehmen mehr und mehr Form an und während dem der Genfersee zum Leman wird, werden die Ufer weitherziger. Nyon taucht auf, wo die Wegweiser links zum Marchairuz und nach St. Cergue hinaufweisen und wo die Räder auf historischem Boden rollen. Man kann sich bei der Durchfahrt durch dieses Waadtländerstädtchen lebhaft vorstellen, wie wohl es den Berner Landvögten auf dem Schloss Nyon gewesen sein muss. Nyon ist die Eingangsforte zu La Cöte, wo markensaubere, köstliche Tropfen gedeihen und manch' altes Schloss und Landhaus ein friedliches und dem Herrgott ergebenes Dasein fristet. Die Strasse hält bald nicht mehr das intime Verhältnis zum See, ohne sich jedoch ganz von ihm trennen zu können. Rotte huscht vorbei, Morges rückt heran und dann wird die Seestrasse zur Landstrasse, der man es jedoch anspürt, dass sie nicht ziellos ins Leere hineinführt. Wenn man St. Sulpice rechts liegen gelassen hat, so steht man immer wieder vor der Entscheidung, ob man auf der grossen Heerstrasse stadtwärts steuern oder rechts abzweigend gegen Ouchy zuhalten will. Der eine hälts mit dem Grand Pont, der andere mit Montbenon und ein dritter vielleicht wie ich mit Ouchy. Herrlich ist die Fahrt beim Schloss vorbei längs der wundervollen Quaiandagen und ehe wir wird infolgedessen gerne als «Umschlagplatz» benützt; ihre prächtige Lage, ihre uns gewahr werden, fahren wir in die La-herrlichvaux hinein wo auch ein guter Tropfen ge- hervorgehoben zu werden. Umgebung braucht nicht besonders pflanzt wird und getrunken werden sollte. Vor allem wird kein Fahrer versäumen; Man muss kein Feldherr sein und manden bernischen Kursaal, das prächtige braucht nicht sentimental zu werden um von Schänzli, zu besuchen, das immer noch als ganzem Herzen die feinen Worte Napoleons die schönste Aussichts-Terrasse landauf, zu begreifen, der, unterwegs nach Italien, in landab gilt. Wer ein paar Nachmittagsoder Abendstunden je im Schänzli verbracht dieser Gegend anhielt und meinte, dass die Leute, die diesem Weinbau obliegen für immer den Steuern enthoben werden sollten. len; die Schänzli-Konzerte des Berner hat, wird immer wieder gerne dort verwei- Stadt- Ein edler Herr, dieser General Bonaparte, nicht wahr, ihr Leute von Cully, Rivaz und St. Saphorin. Vevey ! wiedeum ändert das Bild. Die Landschaft bekommt markige Konturen. Berg und See halten zu einer fertigen Kulisse zusammen, zu einer der schönsten, die dem grössten Architekten gelungen sind. Auf dem Marktplatz, wo derselbe flotte General seine Truppen inspizierte und wo das brave, liebe Volk von Vevey letzten Sommer wiederum ein glorreiches Fest der Winzer und Winzerinnen geschaffen hat, grüssen all die Waadtländer Bergherrlichkeiten hinunter. Und der Weg weiter, in die Riviera der Schweiz hinein, nach Ciarens und nach Montreux. In den palmengespickten Gärten liegen Ladies und Gentlemen beim Tee, von der Die Strosse von Montreux nach Caux Höhe grüssen Paläste und auf dem See wimmelt es von Leben. Der Wagen fährt bewegten Herzens durch diese Riviera. Es eilt ihm nicht. Erst als Chillon hinter den Bäumen verschwindet und der See beim Hafenstädtchen Villeneuve urplötzlich seine innige Freundschaft zu unserer Strasse für immer aufgibt, rennt er ins breite Tal der Rhone, nach Aigle und weiter, weiter ins Wallis hinein, wo die schönste Strasse des welschen Landes Mutter wird. schm. Als schöner Ausflugsort und Weekend- Aufenthalt für kürzere oder längere Zeit kommt das Diemtigtal in Betracht, besonders die Grimrnialp. Abzweigend von der Simmental-Strasse über Oey führt ein schönes, fast staubfreies Strässchen durch eine prachtvolle Berggegend; 12 km auf mählich ansteigender Strasse, vielfach durch Wälder hinauf zur Grimmialp. Die Gegend bildet seit Jahren einen Anziehungspunkt der Automobilisten; von Grimmialp aus lassen sich henx liehe Wanderungen und Bergtouren machen, insbesonders auf das Seehörn und Männlifluh. Hotel Grimmialp ist vorzüglich geführt, besitzt auch eine sehr geräumige, leicht zugängliche Garage und eigne! sich, wie' gesagt, als Standquartier der Automobilfahrer vorzüglich, Auch die Abzweigung wenige Kilometer hinter Oey von der Diemtigtal-Strasse südöstlich hinauf zum Rothbad gilt als sehr empfehlenswerter Ausflug. Das Rothbad liegt 1050 m hoch, die ca. 300 m Steigung überwindet das etwas schmale, jedoch sehr leicht fahrbare Strässchen In ca. 4 km ohne Schwierigkeiten; auch hier ist ein Aufenthalt recht lohnend, denn Rothbad liegt mitten in der Bergkette der Niesengruppe eingebettet. Für die Fahrzeuge der Autler ist ebenfalls in geräumiger Garage- Unterkunft. Wer also einen schönen Aufenthalt für kürzere oder längere Rast abseits der grossen Heerstrasse sucht und mit einem schönen Automobil-Ausflug ein paar herrliche Bergtouren verbinden will, findet in dem -einen oder anderen dieser beiden Ausflugsorte eine Gaststätte, die volle Befriedigung bietet. A*; Ein Besuch der Bundesstadt im Höhepunkt der autonfobilistischen Reisezeit wird immer gerne von den Fahrern aus verschiedenen Gegenden des Landes ins Programm genommen. Die nach Bern führenden HauptstraS* sen sind, von wenig Ausnahmen abgesehen, zur Zeit in bestem Zustand; die Bundesstadt Orchesters verdienen in diesem Zusammenhang besonders lobende Erwähnung. A Zweisimmen. Der Hauptort des Ober-Simmenthals, umgeben von einem Kranze leicht ersteigbarer, aussichtsreicher Berge, empfiehlt sich durch seine zentrale Lage, die vorzügliche Verbindungen nach dem Genfer- und Thunersee hin, sowie in die Hochalpen hinein bietet. Endlich steht den Gästen nun auch ein grosser, allen Anforderungen entsprechender neuer Tennisplatz zur Verfügung. Ortschaft wie Hoteliers haben keine Anstrengung gespart, um den Besuchern ein gutes Unterkommen und einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Der Beseitigung der Staubplage wird alle Aufmerksamkeit geschenkt.