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E_1928_Zeitung_Nr.062

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JVTT62 — 1928 Die Betriebsergebniss« der Schweizerischen Bundesbahnen für das erste Semester 1928 dürfen sich sehen lassen. Sowohl die Einnahmen aus dem Personenverkehr wie aus dem Güterverkehr stellen sich höher als im ersten Halbjahr 1927. Der Einnahmenüberschuss beträgt 66 Millionen Franken gegenüber 58 Millionen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. Die Betriebseinnahmen stiegen von 184,7 Millionen auf 193,9 Millionen Franken. Die Betriebsausgaben erforderten 127,8 Millionen, gegenüber 126,7 Millionen Franken. Interessant ist," dass im Monat Juni der Güterverkehr wiederum eine Zunahme aufweist, indem gegenüber dem gleichen Monat im Jahre 1927 die spedierte Tonnenzahl von 1,25 auf 1,68 Millionen gestiegen ist. Trotzdem die heutig© Güterverkehrsstatistik, wie dies letzthin Herr Dr. J. Lorenz in einem Berner Blatte trefflich ausführte, noch sehr rudimentär ist und sich nur auf monatliche Angaben über die in Auftrag genommenen Verkehrsmengen beschränkt, lässt sich doch eine für die letzten Jahre bemerkenswerte Aufstiegkurve feststellen. Man hat ja in letzter Zeit sehr viel von der Lastwagenkonkurrenz gesprochen. Manches war übertrieben, manches war überhaupt falsch. Die Verkehrsstatistik beweist deutlich genug, dass der Tonnageverkehr weniger unter der Konkurrenz des Automobils zu leiden hat, als von der wirtschaftlichen Konjunktur abhängig ist. Es ist zweifellos, dass eine bessere Wirtschaftslage, die sich auch in der jüngsten Arbeitslosenstatistik ausdrückt, den Bundesbahnen zugute kommt und dass die Aufstiegkurve in dem Masse weiter emporführt, als unsere gesamte schweizerische und europäische Wirtschaftslage einer neuen Blüte entgegengeht. Je zweckentsprechender die S.B.B, ihre Statistiken ausarbeiten werden, desto mehr wird man zur Einsicht kommen, dass die Lastwagenkonkurrenz de facto eine verschwindend kleine ist. t. Das Vorfahren. Es machen sich in letzter Zeit bei den Automobilistenverbänden zahlreiche Klagen geltend, wonach Automobilisten, die einem andern Wagen vorfahren wollen, von dessen Fahrer mit Absicht daran gehindert werden. So kam kürzlich vor, dass abends 8 Uhr auf der Strasse Sihlbrugg— Sihltal—Zürich eine Kolonne von mehr als 12 Wagen von einem kleinen mit 25 km fahrenden Auto aufgehalten wurden, indem dasselbe durch abwechlungsweises Links- und Rechtsfahren jedes Vorfahren zu verunmöglichen suchte. Auch Auslandsfahrer haben sich darüber aufgehalten, dass zahlreiche schweizerische Fahrer sich dazu berufen fühlen, auf der Strasse und speziell an Sonntagen das Amt des Verkehrspolizisten spielen zu müssen. Unseres Erachtens steht es keinem Fahrer zu, einen nachkommenden Wagen am Vorfahren zu hindern, sofern die Strasse breit genug und übersichtlich ist. Nicht zulässig ist dagegen das Vorfahren innerorts, da meist die Strassen der Ortschaften zu wenig breit und übersichtlich sind und dort Anlass zu Unfällen besteht. Ist dagegen auf offenem Feld kein Hindernis im Wege, so sollte prinzipiell jeder Fahrer den nachkommenden Automobilisten, der sich durch Signale bemerkbar macht, ohne weiteres vorfahren lassen. Ist er doch nie darüber orientiert, ob nicht der Vorfahrende aus irgend welchen Gründen (Notfall bei Aerzten etc.) sich ohne seinen eigenen Willen zu einem beschleunigten Tempo veranlasst sieht. Selbst wenn hiebe! das gesetzmässige Tempo überschritten wird, besteht kein Grund, den Betreffenden nicht vorfahren zu lassen, da er dies ja auf seine eigene Gefahr und Verantwortung tut und riskieren muss, von den Polizeibehörden zur Anzeige gebracht zu werden. Gemäss den Konkordatsvorschriften hat jeder Fahrer beim Herankommen eines Wagens, der Signale gibt, die rechte Strassenseite einzunehmen und dem Vorfahrenden Platz zu geben Das hie und da praktizierte plötzliche Linkshalten, wenn der Vorfahrende auf gleicher Höhe angelangt ist, muss als äusserst gefährliche Spielerei bezeichnet werden und kann zu schweren Unfällen Anlass geben. Gerade in solchen Situationen zeigt es sich, ob der Fahrer die nötige Fahrdisziplin besitzt und sich als Gentleman zu benehmen weiss. E ist kindisch, wenn ein Fahrer, der mit dem vorschriftsmässigen Tempo fährt, glaubt, nun keinen andern vorfahren lassen zu müssen Fährt Letzterer wirklich mit einer nicht zu verantwortenden Geschwindigkeit, so steht es ihm frei, den betreffenden Fahrer dem ACS oder TCS zur Kenntnis zu bringen und die beiden Verbände werden es sicherlich nicht unterlassen, demselben die notwendige Rüge zu erteilen und im Wiederholungsfalle der Polizei Anzeige zu erstatten. Auf diese Weis wird man wirksamere Aufklärungsarbeit leisten, als durch absichtliche Resistenz auf der Strasse, die nur Unwillen auslöst und zu Vergeltungsmassnahmen Anlass gibt. s. Die Autostrasse Chur-Arosa, die seit dem 1. Juli des vorigen Jahres dem Automobilverkehr freigegeben worden ist, erfreut sich eines außerordentlich regen Verkehrs. Die an romantischen Szenerien reiche Strasse wird auch von ausländischen Wagen sehr oft befahren. Seit Eröffnung der Strasse ist die kantonale Regierung unerlässlich bestrebt, die engeren Kurven auszubauen und für grösste Sicherung der alpinen, nicht weniger als 300 Kehren zählenden Strecke besorgt zu sein. Arosa selbst, das Endziel der Route, besitzt heute eine stattliche Zahl von Garagen und Boxen. Es ist besonders erfreulich, feststellen zu dürfen, dass die Chur-Arosa-Bahn trotz des intensiven Automobilverkehrs der Strasse diesen Sommer eine Rekordfrequenz aufweist, v Wie das Auto den Verkehr fordert. Mit dem neuen Autobus in Davos, der zwischen Dorf und Platz verkehrt, wurden in der Woche vom 8. bis 15. Juli bei 160 Kursen (Tour und Retour) 4307 oder pro Kurs durchschnittlich 27,9 Fahrgäste befördert. In der entsprechenden Woche des Vorjahres wurden 63 Kurse ausgeführt und 1097 Fahrgäste, oder 17,4 pro Kurs befördert. Die Tagesfrequenz betrug somit 6615 gegen 159 Fahrgäste in der gleichen Zeit des Vorjahres. -f Ein Verkehrshindernis. In der N. Z. Z. weist ein Einsender mit Recht auf die Unsitte der Ladenbesitzer hin, welche-die RollvorMnge zum Schütze' gegen die Sonne bis auf Kopf höhe herablassen. Wer vom Herrgott mit einer respektablen Körperlänge beschenkt worden ist, läuft ständig Gefahr, mit einem der eisernen Haken zu kollidieren. Die Folge ist, dass die Fussgänger vor jedem Rolladen auf die Strasse hinaus ausweichen, was eine Behinderung des Strassenverkehrs mit sich bringt. So kleinlich auch die Ursache erscheinen mag, gemessen an der Möglichkeit eines Unfalles, ist sie gross genug, um beseitigt zu werden. Es soll übrigens eine Vorschrift geben, die bei Rollvorhängen und ähnlichen Vorrichtungen einen Höhenabstand vom Trottoir von wenigstens 2,5 Metern fordert. (§ 50, Abs. 4 des Baugesetzes für Ortschaften mit städtischen Verhältnissen!) V. Das Warten bei den Bahnübergängen. Ein Arzt schreibt uns: Vor einiger Zeit stand in Ihrem Blatte eine Beschwerde über das lange Warten beim Bahnübergang Münchenbuchsee. Dass die Verhältnisse nicht besser geworden sind, zeigt folgende Erfahrung : Am Dienstag, 17. Juli, musste ich einen Kranken ins Spital transportieren, und kam um 15.30 Uhr an die geschlossene Barriere der Strasse Zuzwil—Münchenbuchsee. Während der 1. Hälfte meiner Wartezeit habe ich keinen Zug gesehen, d. h. während 11 Minuten. Dann kam ein Güterzug von Biel her, der noch 10 Minuten lang herum manöverierte, so dass ich das Vergnügen hatte, noch 21 Minuten (mit Uhr genau kontrolliert) in glühender Hitze zu 1 warten. Warnung. Zwischen Siders (Sierre) und Gampel wird an verschiedenen Tagen, an verschiedenen Orten, auf offener Strasse und besonders in Dörfern und Häusergruppen gestoppt. Am letzten Sonntag sind allein beim Gehöfte « Pfyn » 18 Automobilisten gestraft worden. AUTOMOBIL-REVUE La rude ef Les 5 grandes traversees de la France en 5 jours conseeutifs DUNKERQUE BRÜST B1ARRITZ 5,677 fcilomeires Moyenne, tous arrets compris 59 km 300 Moyenne de marche 64 km 030 Gonsommation: Essence 14 1. 830 - Huile O 1. 200 RAPIDE SOUPLE SILENCIEUSE la 14 CV. 6 Cyl. EST LA PLUS AGREABLE, LA PLUS SURE, LA PLUS ECONOMIQUE DES VOITURES DE GRANDE CLASSE Concessionnaire pour la Suisse: Alberf GOY, Grand Garage du Kursaal, Geneve 21, rue Plantamour AGENCES: 21, nie Plantamour Yverdon: L. Spaeth. Rohrbach: Hans Lanz. 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