Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.062

E_1928_Zeitung_Nr.062

6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N°6 AUTO-GARAGEN in HJtemit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewahrte Bauart Lange cm Breite cm Höbe cm Preis Fr. Nr.l 360 240 250 900.— Nr. 2 480 240 250 1100.-. Nr. 3 480 300 250 1200— Nr.« 600 300 250 1400— Preise ab Fabrik — Lieferbar v ort — Näher« Auskünfte durch ETERNIT A.-G., NIEDERURNEN 1O Gute und sichere Bremsen sind für jeden Wagen eine Notwendigkeit. Lassen Sie die Bremsen Ihres B^f^MMlHA belegen. Sie werden Autos mit 1*1 ClIIVIll%2 sehr zufrieden sein. Zürich R.M.ROTH Bern Krenzbühlstrasse 1 Hottingen 88.62 Manbrjoustrassa 22 Bollwerk 40.80 ELAGE -Ersatzteile liefert prompt ab eigenem grossen Stock 7033 H. LANZ Delage-Vertretung, ROHRBACH (Bern). Telephon 38. Zu verkaufen 1 geschlossener Fiatwagen, 5 Plätze, für Fr. 3000. 1 Overland, offen, 5 PL, für Fr. 1300. Beide Wagen mit Licht u. Anlasser. 1 Orix-Auto, mit Karosserie und Brücke, Fr. 500. Alle Wagen sind sehr billig; es würden gute Papiere an Zahlung genommen: Tausch an neue od. guterhalt.Schreibmaschine. Emil Petermann, Garage, Cham. 36337 OCCASION ! A vendre pour cause de double emploi cabriolet demontable Donnet-Zedel 2/3 pl., 7 GV, mod. 1927, freins sur 4 roues, avec tous les accessoires. Voiture neuve ayant roule 2500 km. Prix fr. 3500.—. Dr. W. Soutter, Aiglc. 2pI. Kleinauto HANOMAG Sportmodell, wenig gefahren, neue Batterie, 5 Ltr. Benzin für 100 km. Preis Fr. 2250, inkl. Vers. etc. Ausk. bei Weibel, Storchengasse 6, Zürich 1. Tel. Selnau 55.86. 86422 Zu tauschen gesucht D. A. G.-LASTWAGEN 5 Tonnen (reparaturbedürftig), mit neuem Wirz- Dreiseitenkipper, oder ADLER-LASTWAGEN 4 Tonnen, ohne Kippe, in gutem Zustande, gegen 2-Räder-Anhängewagen mit Brücke, ev. Vorrichtung f. Langholztransport. Offerten unter Chiffre 36469 an die Automobil-Revue, Bern. TALBOT ALLWETTER, 8 Steuer- PS, 4plätzig, wenig gefahren, Steuer u. Versich, pro 1928 gel., ist mit Garantie zu verkaufen Offerten unter Chiffre 36471 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen 4-T.-Lastwagen obengesteuert, etwas defekt, und ein starker 2-Radanhänger gedeckt, 3 Tonnen. Event. Tausch an neuern Personenwagen, 5/6-P1. Offert, unt. Chiffre 36472 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen 1 Martini-Auto Mod. 1914, 18 PS, 6 PL, mit Karosserie u. Brücke, 2 Reserveräder u. Zubehör. Preis Fr. 600. Ev. wird ein gutes Motorrad in Zahlg. genommen. Offerten unt. Chiffre 36508 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen RENAULT- Camionnette Tonnen Tragkr., moderner Wagen mit fester Ladebrücke und geschlossenem Führersitz, 16 St.- PS, 4-Zyl.-Motor, 4-Rad- Servo-Bremsen, elektr. Beleuchtung und Anlasser, in gutem Zustande, wegen Anschaffung eines grösseren Wagens. Interessenten wollen sich wenden an: Postfach 528, St. Gallen. €>93Si9i93iS$S3i9i93«9$i9i9S0i9Ö$8ISI0l3$3$8i9i9i93i9$3S339ö$$S3i3i9 8 3 8 O 8 8 8 8 8 3 8 8 ÖtS883tS(9Ö8 Das schönste und beste Automobil seiner Preisklasse 8 HP, 4-Zyhnder, 4 Gänge. Der sparsamste Wagen der Welt von Ärx, Peseux-Neucbcitei O. Goppelsroeder, Gross-Sarage Sihlbrücke, [Zürich Uc Luzern Ä. Goy, Garage fluKursaal, Genfeve E. Hirt, Lausanne (Yaud,Fribourg&Valais) E Probst, Central-Garage Bern type sport ou cabriolet, toute neuve. Cette machine n'a pas encore roulee et est ä edder pour un prix tres interessant. — Offres eous chiffre G 1104 ä la Revue Automobile, Geneve. 8 Cyl. - 6/8-Plätzer herrschaftlicher Wagen, nur ca. 24 000 km gefahren, elektr. Licht mit Anlasser Bosch, Vierradbremse, 6 auswechselt». Drahtspeichenrädern, 6fach bereift, schöne Lederpolsterung, neu lackiert, TA Als Innenlenker v e Fr» 6075.— an OCCASION! A vendre une VOITURE MAXIMAG Lancia Fr. 6000.— Event. Zahlungserleichterungen. 7261 MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G., ürich, Badenerstrasse 119. Tel. Uta-1693. Unsere Konzessionäre: Warum Draht oder veraltete Systeme M M M von Klemmringe»i gebrauchen D G 3 welche gerade an wichtigsten Stellen bei ungünstigsten Zeiten undicht werden ? — Mit dem patentierten können Sie dank der genialen, einfachen Anzieh Vorrichtung schnell und mühelos absolut dichte Verbindungen herstellen und ebenso schnell wieder auseinandernehmen. Generalagentur: 4 Geschwindigkeiten 4- und 6-Zylinder 10 HP, 6-Zylinder, 4 Gänge. Der Wagen, der am angenehmsten zu lenken ist. Als Innenlenker v. Fr. 8350.- an h Nusser, Diessenhoien W. Obrist, Windisch Eo Pini, Bellinzona Schaertler & Fischli, St..Gallen Qebr L Widmei Ölten Usines et Siege Sociak Strasbourg, 200,, route de Colmar 9i30883$iS8iS$3333l0l$l l 3Ö338iSÖ3$$Qi3 «338333808 3 t*\ **i r\ IB O S er Klemmring „Jubilee Wunderlich & Hahn, Vevey Pressluftanlagen. verlae. Administration Pnirb « r. TV., .,,,,,.,„ | GRAND SPORT 32 CV, 6 cylindres, torpe'do, 4 places, vitesse 150 km ä l'heure, süperbe voiture de grande vitesse, en 6tat de neuf, ä vendre de suite pour cause de non emploi. A coutä fr. 32000.—, ä enlever ä Fr. 12 000.— S'adresser: 7337 ALBERT GOY, Geneve AGENCE DELAGE, 21, rue Plantamour. SEGELBOOT gegen Automobil zu tauschen gesucht. Es handelt sich am ein Kabinenboot, 85 m*, 6,8 m lang, mit Motor, Beiboot and sehr reicher Ausrüstung, im Werte von Fr. 8000.—. 7261 Mercedes -Benz-Automob ü- A.-G., Zürich Badenerstrassi 119.

62 II. Blatt BERN, 24. Juli 1928 N°62 n. Blatt BERN, 24. Juli 1928 Kann über diesen Punkt überhaupt noch Dynamo- oder Lichtmaschine, die bei laufendem Motor ein ständiges Aufladen der eine Unklarheit herrschen? wird der moderne Wagenführer fragen. Sind wir nicht froh, Batterie bewirkt, nicht vorhanden war. Befand sich der Fahrer, wenn die Batterie dass die Magnetzündung endlich mit der veralteten Batteriezündung, die so viel Aerger und Unannehmlichkeiten verursacht, aufterie, so war er hilfslos dem Schicksal, d. h. leer war, nicht im Besitze einer Reservebatgeräumt hat? Bedeutet es doch einen Rückschritt, wenn man heute wieder für die Einenthalt ausgeliefert. unter Umständen einem stundenlangen Aufführung der Batteriezündung spricht! Aber auch Störungen an der Batterie infolge kurzgeschlossener Platten waren bei Und sie haben recht, die alten Automobilisten, welche die Batteriezündung noch in den damaligen noch recht primitiven Elementen keine Seltenheit. Wie häufig löste sich ihrer Abhängigkeit von der damals mangelhaften Batterie in wenig angenehmer Erinnerung haben, wenn sie als überzeugte An- als verbindender Leiter zwischen zwei Plat- ein Stück der Plattenfüllung und legte sich hänger des heute so vervollkommneten ten! Es gab damals auch noch nicht die heutigen Lademöglichkeiten an den kleinen und Hochspanungsmagneten keine Rückkehr zu dem so oft verwünschten System der Bat-kleinsteteriezündung herbeisehnen. Aber dennoch: terie gehörte zu den weniger beliebten Be- Orten und das Aufladen einer Bat- kommt es denn zum ersten Mal vor, dass die schäftigungen, die ausserdem wegen des Technik auf längst in Vergessenheit geratene Säuregehaltes der Batterie auch nicht ganz Konstruktionselemente zurückgreift, nachdem ungefährlich war. Unbequem war auch das durch die möglich gewordene Verbesserung ständige Mitschleppen einer Reservebatterie, eines Teiles, der seinerzeit Anlass zur Störung des ganzen, sonst durchaus brauchbaren grössere Fahrt wagen durfte. Die Batterien ohne die man sich tatsächlich nicht auf eine Systems gab, eine technische Vollkommenheit erreicht ist? Kapazität. Der damals noch nicht vorhan- waren grosse schwere Kästen mit geringer Stellen wir also zunächst einmal fest, aus dene dichte Abschluss der Batterie mit ihrer welchem Grunde sich die Batteriezündung alles zerfressenden Säurefüllung führte bei in Automobilistenkreisen nur geringe Hochachtung erworben hat. Wenn man vor etwa Zerstörung von Kleidungs- und Ausstattungs- der beschränkten Unterstellmöglichkeit zur 10 bis 15 Jahren einen mit Batteriezündung stücken, nicht selten wurden auch durch die versehenen Wagen in Bewegung setzen Säure die Zuleitungsanschlüsse oder die Kabel zerfressen, so dass Kurzschluss und Lei- sollte, musste man sich zunächst von dem Zustande der Batterie überzeugen, muste feststellen, ob der Ladezustand so war, dass er Was Wunder, dass die automobilistische tungsbruch die Folge war. für den Betrieb der Hochspannungszündung Welt erleichtert aufatmete, als der Hochspannungsmagnet erschien und die Batterie- genüge. Diese Feststellung geschah mit dem Voltmesser. Dem damals noch wenig in techzündung in kurzer Zeit siegreich ver- nischen Dingen geschulten Automobilisten gab diese Untersuchung aber absolut keinen sicheren Anhalt für den Zustand der Batterie bzw. für die voraussichtliche Entladedauer. So kam es, dass häufig — natürlich fast stets auf freier Strecke — die Zündung versagte und man als Ursache die entladene Batterie ermitteln konnte. Das ist nur zu verstehen, wenn man sich erinnert, dass eine TJSCHNIK Magnet- öden Batteriezündung. drängte. Hätte die elektrische Ausrüstung des Kraftwagens damals bereits auf dem Grade der Vollkommenheit gestanden, wie es heute der Fall ist, so wäre die Batteriezündung schwerlich durch die Magnetzündung verdrängt worden. Die Mängel der alten Batteriezündung lagen einzig und allein in der Unvollkommenheit der früheren Batterien und in der Notwendigkeit des Aufladens an einer fremden Stromquelle. Im übrigen war die Batteriezündung, was Einfachheit und Zuverlässigkeit sowie leichte Uebersichtlichkeit und Verständlichkeit für den Laien angeht, der Magnetzündung weit überlegen! Es sei in folgendem das Wesen der Batteriezündung erläutert : Von einem Pol der Batterie geht ein Leiter zu einem mit halber Umdrehungszahl der Kurbelwelle (Viertakt) angetriebenen Unterbrecher, der im geeigneten Moment den Kontakt herstellt bzw. unterbricht. Von hier geht der Strom durch die Primärwicklung des Funkeninduktors zurück zur Batterie. Der Funkenihduktor, an beliebiger Stelle — meist bequem zugänglich am Armaturbrett — untergebracht, besteht aus einem Eisenkern mit der Primärwicklung aus wenigen Windungslagen dicken Eisendrahts und der Sekundärwicklung aus einigen tausend Windungen dünnen seidenumsponnenen Drahtes. In der Sekundärwicklung wird beim Schliessen und Unterbrechen des Primärstromes ein Induktionsstrom hervorgerufen, der infolge seiner hohen Spannung im Stande ist, den Luftzwischenraum zwischen den Kerzenelektroden als zündender Funke zu überspringen. Zur Verstärkung der Wirkung kommt noch ein Neefscher Hammer und ein Kondensator hinzu. Das ist alles! Angesichts der Einfachheit und der Billigkeit einer solchen Konstruktion begreift man kaum, dass sie durch die viel teurere und kompliziertere Magnetmaschine verdrängt werden konnte. Der Magnetzündapparat, welcher im Gegensatz zur Batteriezündung den zur Sekundärinduktion erforderlichen Prünärstrom mit Hilfe des im magnetischen Felde mechanisch bewegten Ankers selbst erzeugt, ist unabhängig, und das verschaffte ihm den Hauptvorzug gegenüber der Batteriezündung. Dass eine solche Zündmaschine, die einen mechanischen Antrieb erfordert und die Stromabnahme von rotierenden Körpern erforderlich macht, komplizierter und teurer ist als die Zündung mittels Induktionsspule, ist leicht ersichtlich, ebenso, dass es viel schwieriger ist, eine solche Maschine absolut zuverlässig zu gestalten. Wenn wir uns heute mit der Frage der Wiedereinführung der Batteriezündung ~ beschäftigen, so müssen wir voraussetzen, dass der Kardinalfehler, nämlich die Unzuverlässigkeit der Batterie behoben ist, dass die Batterie eine gleiche Zuverlässigkeit aufweist wie jeder andere Bestandteil des Wagens. Weiter ist Voraussetzung, dass eine Erschöpfung der Batterie nicht mehr in Frage kommt, dass laufend automatisch eine Ergänzung des Stromvorrates aus einer vom Motor angetriebenen Dynamomaschine erfolgt. Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, dann muss die Frage «Batterie- oder Magnetzündung» aktuell werden. Und das ist heute der Fall! Kein moderner Wagen ist heute ohne eine gute zuverlässige Batterie und ohne eine Dynamo d. h. «Lichtmaschine». Man hat diesen beiden Teilen eine Zuverlässigkeit gegeben, dass sie bei entsprechender Wartung und Pflege fast störungsfrei arbeiten. Es sind diese beiden Teile heute am modernen Wagen so wichtig geworden, dass eine vorkommende Störung dem Versagen wichtiger Motorteile gleichkommt. Wir können diese beiden Teile heute als technisch vollkommen ansehen! Haben wir aber eine zuverlässige Lichtmaschine, dann brauchen wir nicht mehr den teuren, komplizierten Zündmagneten ausserdem, sondern wir haben nur noch den praktischen, störungsfreien, billigen und einfachen Indukator mit Unterbrecher nötig. Kritisch betrachtet besitzt der mit Lichtmaschine und Hochspannungsmagnet ausgestattete Wagen zwei Dynamomaschinen, da die Erzeugung des elektrischen Stromes im Zündmagneten in gleicher Weise vor sich geht wie in der Lichtmaschine. Da aber die Stromerzeugung der Lichtmaschine völlig ausreicht, um auch den Zündapparat mit Strom zu versorgen, so ist es zum mindesten überflüssig, im Magneten einen zweiten Generator zu betreiben. Zusammengefasst kann man also sagen: «Da heute Lichtmaschine und Batterie für einen modernen Wagen unerlässliches Erfordernis bedeuten, liegt kein Grund mehr vor, den Zündstrom in einer besonderen Maschine zu erzeugen, dadurch die Baukosten des Wagens zu erhöhen und eine zweite Quelle von Störungsmöglichkeiten zu schaffen. E. Q. Schlechte Produkte sind die Feinde Ihres Motors und dessen Kolben. Abgesehen von der raschen Zerstörung der Maschine, wird eines Tages ein Bruch in Ihrem Motor stattfinden und — krach, wird ein Unglück geschehen sein! Shell-Oel und -Benzin sind rassig in der Leistung und schonen trotzdem Ihren Wagen. &ne langjährige fye&aliffl wisew fitäA VnueherXmffen in JkidungsßhigAeä:, ZuwUässig&eit und QkiuerAafligkeitT L& BENZIN