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E_1928_Zeitung_Nr.068

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15 AUTOMOBIL-REVUE

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Verhindert man nun bei der Elektrolyse des Wassers eine Volumenänderung der Materie» so erhält man Gase von unverändertem Volumen, d. h. Gase von 1865 Atmosphären Druck. Hausmeister, der sich in den letzten Jahren mit diesem Problem eingehend beschäftigt, sagt nun, dass nach den bisherigen Auffassungen des Energieerhaltungsgesetzes, auf dem sich auch der diesbezügliche Helmholtzsche Lehrsatz aufbaut, erwartet wurde, dass für die Herstellung der Gase aus Wasser mit erhöhtem Druck auch auf der andern Seite eine erhöhte Zersetzungsarbeit erforderlich sei, da ]a die Gase unter erhöhtem Druck auch einen erhöhten Energiewert besitzen. Diese Annahme sei irrig. Die zahlreichen von Hausmeister angestellten Versuche haben gezeigt, dass man zur Wasserzersetzung unter erhöhtem Druck weniger elektrische Zersetzungsenergie aufzuwenden hat, als für die gleiche Gasmenge von gewöhnlichem Atmosphärendruck. Es verstösst schon gegen die Auffassung des Die zulässigen Geschwindigkeiten. Nachdem die Fahrsaison in den verschiedenen Staaten mit Wucht eingesetzt hat, wird es dem Fahrer von Interesse sein, über die Fahrregeln und zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in den verschiedenen wichtigen europäischen Ländern orientiert zu sein. Es zeigt sich auch auf diesem Gebiet wiederum, wie sehr die Vorschriften der einzelnen Länder von einander abweichen und wi© sehr auch hier, gleich wie bei den 25 kantonalen Verkehrsvorschriften unseres Landes, eine gewisse Uniformierung und Vereinheitlichung not täte. Es stellt sich so für die internationalen Vereinigungen der Automobil- und Touring-Clubs, sowie speziell auch für den Verkehrsausschuss des Völkerbundsrates eine sehr verdienstvolle Aufgabe, deren Lösung zwar im Hinblick auf die besonderen Verhältnisse der einzelnen Länder erheblichen Schwierigkeiten rufen dürfte, die aber für den gesamten kontinentalen Energieerhaltungsgesetzes, wenn man mitStrassenverkehr von grösster Bedeutung und gleichbleibender elektrischer Arbeit Gase von Tragweite ist. Auch im Interesse der Unfallverhütung wäre eine solche Aktion sehr erhöhtem Druck, d. h. von grösserem Energiewert erzeugen kann; um so auffallender zu begrüssen, denn zahlreiche Strassenver- und daher prinzipiell wichtig ist die Tatsache, dass man zur Erzeugung der Gase unter bedeutend erhöhtem Druck sogar noch weniger elektrische Zersetzungsarbeit braucht als für die Herstellung der Gase bei gewöhnlichem Atmosphärendruck. Hausmeister kam also zu det Erkenntnis, dass mit steigendem Druck auch die Zersetzungsspannung abnimmt. Der Erfinder machte die Fachkreise, beispielsweise Paschen, Einstein, Nernst, Grube, Hofmann und Professor Coehn darauf aufmerksam, die alle die Sache von eminenter Bedeutung hinstellten. Erst in letzter Zeit kam Professor Coehn in Göttingen auf Grund theoretischer Erwägungen zum gleichen Schluss und konnte durch Experimente die Richtigkeit der Annahme nachprüfen. Was nun die wirtschaftliche Seite der Verwendungsmöglichkeit angeht, so hat Hausmeister bereits die Anwendung der hochgespannten Gase in einem Verbrennungsmotor verfolgt und auch in dieser Beziehung schon überraschende Resultate erzielt, die auch schon in einigen Patenten gesichert worden sind. Die Motorversuche wurden durch Professor Buschmann von der höhern württembergischen Maschinenbauschule ausgeführt und berechtigen zu sehr günstigen Erwartungen. Dr. Noeggerath erwähnte in einem Vortrage, den er Ende vergangenen Jahres im Berliner Bezirksverein deutscher Ingenieure hielt, des bereits von Hausmeister durch Einschaltung eines Druckelektrolysators umgebauten Autos, in dessen Motor komprimierter Wasserstoff mit Benzin- und sogar mit Schwerölgasen gemischt verbrannt wurde. Dieses Fahrzeug konnte 10,000 Kilometer zurücklegen. Le Pailly sur Gex. Der Col de la Faucille (1330 m) ist einer der bedeutendsten Uebergänge im Jura. Bei schönem Wetter ist die Aussicht wundervoll und man erblickt den Mont Blanc und die Alpenkette, die sich rechts und links in der Unendlichkeit verliert. Aber lieber Leser, wenn du eines Tages dorthin gehst, geh auch nach Pailly (1214 xn), du findest dort das Hotel Pailly ganz im Grünen versteckt. Unter deinen Augen hast du den ganzen Tag die blauen Wogen des Genfersees und dein Blick schweift ans französische Ufer, du zählst die Boote, die auf dem See kreuzen und du stehst bewundernd vor dem gewaltigen Massiv des Mont Blanc. Gern wirst du immer wieder an diesen Ort mit der weiten Fernsicht zuückkehren. Fl« Der Aegeri-See, im lieblichen Aegerital gelegen, entzückt das Auge wegen seiner ichlichten und gerade darum so anziehenden Schönheit. Sanft ansteigende Hügel mit prächtigen Waldungen umschliessen seine Ufer und der dunkle Forst, abseits der grossen Heerstrasse, ladet mit verborgenen Plätzchen zum Ausruhen ein. Am Nordende des Sees liegt das stattliche Dorf Unter-Aegeri, wegen seines günstigen, gegen Nord- und Ostwinde geschützten Klimas als Aufenthalt bevorzugt. Hier finden wir reichliche Gelegenheit zu Fischer- und Rudersport. Weithin bekannt ist das voralpine Kinder-Kurhaus, mit Sanatoium. — Von Unter-Aegeri gelangen wir zur Endstation, dem ältesten Dorfe des Tales : Ober-Aegeri, in reizender Lage am See. — Am obern See-Ende grüsst uns die historische Stätte der «Schlacht am Morgarten>, wo uns ein imposantes Denkmal den Sieg der Eidgenossen über die Oesterreicher (anno 1315) kündet. Bei der sogen. «Letzi» steht die Schlachtkapelle. Das Aegerital und sein See erfreut sich bei Automobilisten wie bei Erholungsbedürftigen wachsender Beliebtheit. B. Vor und nach, «Liebe Mutter, ich habe mich mit meinem Bräutigam heute gezankt. Wer muss nun einlenken?» — Mutter: «Vor der Hochzeit du, nach der Hochzeit er !> kehrsunfälle sind einzig und allein auf die verschiedenartigen Fahrregeln in den Grenzgebieten zweier Länder, z. B. Deutschland- Oesterreich zurückzuführen. Bis einmal dieser «Idealzustand» erreicht ist, wird man sich wohl oder übel an die heute bestehenden Sondervorschriften der einzelnen Länder halten müssen, welche hinsichtlich Fahrregeln und zulässigen Höchstgeschwindigkeiten nachstehend kurz zusammengefasst seien: Deutschland: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften beträgt 40 km, für das offene Feld sind keine Maximaltempi vorgesehen. Oesterrelch: Links fahren, rechtB vorfahren, links ausweichen, ausgenommen Vorarlberg, wo rechts fahren, links vorfahren und rechts ausweichen gilt. Höchstgeschwindigkeit auf freiem Feld 45 km, in Ortschaften 15 km, beim Kreuzen anderer Fahrzeuge 6 km. Eine neue Verkehrsverordnung, die diese Höchsttempi etwas modernisieren, d. h. erhöhen will, steht heute in Beratung, dabei ist auch die Einführung des Rechtsfahrens in ganz Oesterreich vorgesehen. Die neue Verkehrsordnung wird aber voraussichtlich erst auf den 1. Januar 1930 in Kraft treten. Belgien: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Es bestehen keine Höchstgeschwindigkeiten. Der Fahrer soll stets seine Geschwindigkeit beherrschen können und solche stets in der Weise regeln, dass vor seinem Wagen soviel Platz frei bleibt, dass er im Falle eines Hindernisses rechtzeitig anhalten kann. . Bulgarien: Rechts fahren, links vorfahren, Töchts ausweichen. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 5 bis 15 km, auf freiem Feld kein Maximaltempo. Dänemark: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Bei Kreuzungen hat das von rechts kommende Fahrzeug den Vortritt. Höchstgeschwindigkeit für Personenwagen bis zu 7 Sitzplätzen mit Pneus und für Motorräder: 50 km auf freiem Feld und 30 km in Ortschaften, für Lastwagen auf freiem Feld 40 km bis 1500 kg Gewicht, 30 km bei einem Gewicht von 1500 bis 3000 kg und 25 km bei einem Gewicht über 8000 kg, für Traktoren 15 km. Spanien : Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. In Ortschaften steht es jeder Gemeinde frei, besondere Höchstgeschwindigkeiten zu bestimmen, während für das freie Feld keine Maximaltempi bestehen. Der Fahrer muss stets die Geschwindigkeit beherrschen können und bei Kreuzungen und beim Begegnen von Zug- oder Reittieren das Tempo reduzieren. Finnland : Rechts fahren, links vorfahren rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeit für Motorräder und Personenautomobile bis 7 Sitzplätze 30 km in der Stadt, 20 km in Dörfern und 55 km auf freiem Feld; für Gesellschaftswagen 20 km in Ortschaften Keine Alpenfahrf ohne einen zuverlässigen Höhenmesser Fr. 50. - Aufo-Aneroide in grosser Auswahl bei Optische Werkstätte Spifalgasse 18 Bern

W°68 92* und 30 km auf freiem Feld; Lastwagen 15 km in Ortschaften und 30 km auf freiem Feld. Frankreich: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Für ausserorts bestehen keine Höchstgeschwindigkeiten, der Fahrer soll stets seine Geschwindigkeit beherrschen können. Nachts und bei Nebel ist das Tempo zu reduzieren. In Ortschaften können die Gemeindebehörden Höchstgeschwindigkeiten festsetzen. Wagen mit Anhängern dürfen ?ausserorts das Tempo von 40 km nicht übersteigen. Grossbritannien und Nordirland: Links fahren, rechts vorfahren und links ausweichen. Höchstgeschwindigkeit auf öffentlichen Strassen 20 Meilen. Den Kommunalbehörden steht es frei, für ihre Gemeinde spezielle Maximaltempi vorzuschreiben. Griechenland: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten in Ortschaften 10 bis 20 km, für ausserorts bestehen keine Maximaltempi. Ungarn: Links fahren, rechts vorfahren, links aasweichen. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 25 km, für das offene Feld keine Begrenzung, indem de:r Fahrer stets seine Geschwindigkeit beherrschen soll Ḟreistaat Irland: Links fahren, rechts vorfahren, links ausweichen, Höchstgeschwindigkeit auf öffentlichen Strassen 20 Meilen, für Ortschaften können die Gemeindebehörden Maximalgeschwindigkeiten festsetzen. Italien: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Keine Höchstgeschwindigkeiten, der Fahrer muss stets die Geschwindigkeit beherrschen und das Tempo bei Kreuzungen und beim Begegnen mit Dritten reduzieren. Die Gemeindebehörden können für ihr Gebiet Höchsttempi festsetzen, jedoch nicht unter 15 km. Für Lastwagen über 4000 kg betragt die Höchstgeschwindigkeit ausserorts 40 km bei Wagen mit Pneus, 30 km bei Wagen mit Vollgummireifen und 15 km bei Wagen ohne Gummireifen. Lettland : Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeit auf freiem Feld 50 km, für innerorts bestehen keine Vorschriften. Litauen: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten innerorts 25 km, ausserorts 50 km. Norwegen: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten 25 km in Ortschaften und 35 km auf freiem Feld. Holland: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Für ausserorts bestehen keine Höchstgeschwindigkeiten, während es den Gemeindebehörden frei steht, für ihr Gebiet besondere Höchstlimiten anzusetzen. Polen: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten bestehen für Personenautos für das freie Feld nich? (der Fahrer soll stets seine Geschwindigkeit beherrschen können), für innerorts beträgt dieselbe 40 km für Personenautos, 20 km für Lastautos mit Pneus, 15 km Jür Lastautos mit Vollgummireifen, 10 km für Lastautos mit Metallreifen. Ausserorts bestehen nur Vorschriften für Lastautos mit über 3500 kg Gewicht, nämlich 40 km bei Wagen mit Pneus, 25 km bei Wagen mit Vollgummireifen und 15 km bei Wagen mit Metallreifen. Portugal: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Geschwindigkeitslimiten 20 km mner- orts und 40 km ausserorts. Rumänien: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Für ausserorts bestehen keine Ge- schwindigkeitslimiten, hingegen für innerorts 12 km und 6 km für Kreuzungen und enge Kurven. Schweden: Links fähren, rechts vorfahren, links ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten innerorts 35 km, ausserorts 45 km, sofern eine Strecke von mindestens 200 m übersehen werden kann. Schweiz: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Auf einzelnen Bergstrassen muss den Pofitautomobilen talwärts ausgewichen werden. Höchstgeschwindigkeiten je nach den Kantonen 18 bis 30 km innerorts und 40 bis 60 km ausserorts. Auf Bergstrassen 18 km und an Sonntagen •"" n verschiedenen Kantonen besondere Limiten. Tschechoslowakei: Links fahren, rechts vorfahren, links ausweichen. Höchstgeschwindigkeiten 45 km ausserorts, 15 km in Ortschaften und 6 km an gefährlichen und sehr verkehrsreichen Stellen. Jugoslawien: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Höchstgeschwindigkeit innerorts 16 bis 20 km, für ausserorts bestehen keine Limiten. Die Vie'lgestaltigkeit der vorstehenden Aufstellung zeigt, wie sehr eine Vereinheitlichung der verschiedenen Vorschriften not tut, besonders was die elementaren Verkehrs- Zürich am See Oronü H Esplanade Tabarin - Bar Concert Elegant in Form und Farbe Erstklassig in Qualität Billig im Preis sind die Hüte von GRIMM-RECKEWERTH ZÜRICH 1 Marbfgasse-Eifce Rindermarkf regeln und die Geschwindigkeitslimiten innerorts und ausserorts anbetrifft. Es bestehen speziell in letzterem Punkte sehr grosse Differenzen, angefangen von denjenigen Staaten, die keinerlei Maximaltempi kennen bis zu denjenigen Ländern, die heute noch für innerorts Limiten von fünf und sechs Kilometer in ihren gesetzlichen Vorschriften vorgeschrieben haben. s. Der Fussgänger. AUTOMOBIL-REVUE Der französische Feuilletonist Paul Reboux entwirft in der Peugeot Revue folgendes heitere Bild von den verschiedenen Typen von Fussgängern, welche die Strassen von Paris beleben: Es gibt verschiedene Kategorien von Fussgängern; Da ist einmal die Familie aus der Provinz, bestehend aus mehreren Mitgliedern: dem Vater, der Mutter, den Kindern, der Tante Aurelia, dem Vetter Saturnius. Sie geht in geschlossener Masse vor, manchmal sogar in einer Reihe. Wenn es sich darum handelt, die Strasse zu überqueren, so nehmen diese Leutchen vorher mit besorgten Mienen am Trottoirrand Aufstellung. Endlich entschliesst sich einer von ihnen, den grossen Strom zu durchschwimmen, und die andern folgen im Gänsemarsch. Unglücklicherweise erscheint ein Automobil am Horizont. Sofort heftigste Unruhe und Schwanken. Einer will die Ueberquerung kühn fortsetzen, Tante Aurelia, die wie festgeschraubt auf dem Trottoir geblieben ist, ruft ihn zurück. Die Kinder bilden die Verbindungsglieder zwischen den am weitesten vorgeschrittenen und den zurückgebliebensten der Gruppe. Mama schreit, wobei sie mit dem Schirm wild gestikuliert. Und der Chef der Familie, der jede Autorität verloren hat, bleibt unbeweglich inmitten der Strasse stehen, ohne zu wissen, zu welcher Partei er sich schlagen soll. Wehe dem Automobilisten, der, zumal an einem Tage mit glitschigem Pflaster, auf diese zerfahrene und kreischende Familie zufährt, die noch kopfloser ist als eine Schar Hühner. Dann gibt es den älteren Herrn, der beim Ueberqueren der Strasse seine Zeitung liest und den alle Hupen und elektrischen Hörner der ganzen Welt nicht dazubringen können, sich in raschere Bewegung zu setzen. Ferner gibt es den Mann mit Widerspruchsgeist und den Wankelmütigen. Er hat genügend Zeit, die Strasse vor den Fuhrwerken zu überqueren. Plötzlich, im selben Augenblick, als er schon an dem herannahenden Wagen vorbeipassiert ist, sieht er sich um, macht kehrt und geht auf demselben Wege zurück, den er gekommen, wobei ihn Kühler oder Kotflügel fast schon streifen. Dann ist da der kleine Gassenjunge, der, beide Hände in den Taschen, sich mit schlürfenden Schritten ganz langsam vorwärtsschiebt. Er sieht den Automobilisten mit belustigter Miene an, die zu sagen scheint: «Ich habe Zeit, mein Alter. Nimm dich in acht. Wenn du mich niederstösst, geht's dir schlecht. » Weiter gibt es die Gruppe der kleinen Arbeiterinnen. Sie sind zu viert, fünft oder sechst und halten sich unter die Arme gefasst. Du näherst dich ihnen, gibst Signal. Ohne sich ganz zu trennen, strebt die Schar doch nach allen Richtungen auseinander. Die eine will nach vorn, die andere rückwärts, die dritte bleibt stehen. Schliesslich kommt das Auto ganz knapp vor diesen jungen, unbesonnenen Dingern zum Halt, die im Angesicht der Gefahr nicht aufgehört haben, ängstliche Vogelschreie und Lachsalven auszustossen. Unentbehrlich ist auch das alte Paar, das noch an die Landauer und Coupes der guten alten Zeit gewohnt ist. Beide gehen sie gemächlich dahin mit kurzen Schritten und zögern lange, bevor sie die Strasse überqueren. Endlich entschliesst sich als erster der Ehegatte, der resoluter ist. Er gewinnt das gegenüberliegende Trottoir. Aber seine Frau, die von weitem einen Autobus kommen sieht, ruft ihn verzweifelt an. Und der arme Mensch muss umkehren, sie zu holen, und muss den ganzen Weg, den er mutvoll bereits gemacht, noch einmal zurücklegen. Sicher finden wir ferner den mürrischen Fussgänger, der dich beschimpft, weil du ihn mit dem Warnungssignal erschreckt hast. Er betrachtet das offenbar als eine Herausforderung, welche die Reichen an die.ehrlich arbeitenden, zu Fuss gehenden Menschen richten. In die nämliche Klasse kann man auch den Arbeiter mit der Samthose einreihen, der den Fahrer mit Verachtung, das Auto mit vager Begehrlichkeit ansieht und sich still sagt, dass nach der grossen Abrechnung, dann, wenn jeder an die Reihe kommt, er es sein wird, der sich auf den Kissen des Dreissigpferders hinrekelt, der von der Volksregierung requiriert worden ist. Soll man sie alle schildern in ihrer komischen Albernheit oder in ihrer kindischen Feindseligkeit? Guter Gott, nein! Sie sind alle Menschen und in der menschlichen Natur findet sich nun einmal die Vollkommenheit nicht. 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