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E_1928_Zeitung_Nr.068

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 N° ©8 ZÜRICH Bahnhofstr. 91 |CA Ergrautes Haar erhält seine frühere Farbe wieder durch Birken -Briitan tin e Kein neues Präparat, 40jähr. Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit. Generaldepot: j.Baer'sEröen, Römerscmoss-ApoMe, ZOricn 7 Telephon H. 6010 Asylstrasse 70 KAMERAS in diversen Grossen, mit Prismawangen und Nortongetriebe. ZUBEHÖR &CO. Marktgasse Prompter Postversand nach der ganzen Schweiz Wir verkaufen zu Liquidationspreissn neue und gebrauchte Präzisious-Zng- und Leitspinilelilreubänke Argovia A.-G., Meilingen (Aarg.) VERGRÖSSERUNGEN ST 13 Andermatt, der Strassenknotenpunkfe. Die Mariahilf-Kappelle und die jedem Autler bekannte Brücke mitten im Dorf. Glarus, Hotel Sonne-Terminus (beim Regierungsgebäude). Neu renoviert. Gutbürgerliches Haus. Selbstgeführte und ge- Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. 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Durch Savoyen über Chamonix nach Wlartigny- Genf ist der Ausgangspunkt unserer Reise durchs schöne Savoyen, ein wohlbekanntes Tourengebiet. Heute bietet dasselbe für den Autler viel Schönes; die Strassen, die einst den Fahrer abschreckten, sind wieder in ganz respektablem Zustand. Von der « Völker-Kapitale » führt der Weg nach Bonneville; wir folgen ausgedehnten Tallandschaften längs der wilden Arve nach Cluses. Hier bildet sich eine Talenge und öffnet sich alsbald von neuem in weiter Dehnung. Vor uns steht in seiner ganzen mayestätischen Pracht der höchste Berg Europas, der Mont Blanc. Seine imposante Höhe kommt hier so recht zur Geltung und seine Ewigschneefelder leuchten uns im Diamantenstrahl entgegen. Sallanches, die nächste Ortschaff, dann weiter le Fayet, wo die eigentliche Steigung nach Chamonix einsetzt. Die gewaltigen Berge treten nahe zusammen, erschliessen eine enge Schlucht, mehrere Kurven winden sich durch das jetzt sehr wilde Tal. Wieder dehnt sich der Talboden, wir sind auf der obern Stufe angelangt und nach geringer Steigung gelangen wir nach dem Kurort Chamonix. Ganz markant ist hier der Blick auf das nahe Mont Blanc-Massiv mit seinen zahlreichen Hängegletschern, die bis an die Talsohle heranreichen. Wie gewaltige Nadeln streben die vielen «Aiguilles» nach der Höhe, welche so unendlich scheint. Man kommt sich hier, inmitten dieser Berggipfel, wie ein Zwerg vor, und doch sind wir «Zwerge» die Bezwinger dieser fast unerklimmbaren Spitzen! Interessant sind in Chamonix die verschiedenen Schwebebahnen, die uns in wenigen Minuten über donnernde Abgründe auf schwindelnde Höhe befördern. Ein prachtvoller Ausflug führt uns nach dem «Mer de Glace» in Montenvert, dem Einzugsgebiet aller umliegenden Gletscher. Der Blick von Montenvert nach dem « Mer de Glace » ist bezaubernd; wir stehen hier inmitten der Hochgebirgswelt! Dieses Gebiet ist nicht mehr allein für den «Pickelmann» erschlossen, man kann mit der Zahnradbahn auf bequeme Weise dies Hochgebirgswunder beschäucn. Chamomx, das Zentrum des Hochalpinismus, besitzt zahlreiche, allen Ansprüchen dienenden Hotels; hier fändet jeder, vom Bergfexen bis zum Salontänzer, das ihm passende. Wir setzen unsere Fahrt fort, durch Alpwiesen, wo Schellengeläute das Summen des Motors angenehm unterbricht, um nach Argentieres die Steigung des Col des Montets zu überwinden. In mehreren Kurven, durch Felsplattengebiet führt die Strasse über den Pass nach Vallo reine; noch eine kurze Distanz, wir verlassen Savoyen und werden von einem freundlichen Gendarmen im Walliser Sonntagskostüm willkommen geheissen. Die Strasse wird mählich enger, ringelt sich um Felsköpfe; zur Linken gähnt ein mehrere hundert Meter tiefer Abgrund. Hier ist grosse Vorsicht nötig, langsames Tempo gilt als selbstverständlich; bei den Kreuzungsstellen ist festzustellen, ob die Strecke frei, um recht komplizierte Begegnungen zu vermeiden, wodurch einer der Wagen genötigt wäre, lange Strecken im Rückwärtsgang zu fahren. Nach einer langgezogenen Kehre gemessen wir den reizvollen Ausblick nach Trient, und hoch oben aus unendlicher Höhe leuchtet der Glacier de Trient herüber. Welch wunderbarer Blick, das Hochtal mit seinem pittoresken Dörfchen,, überragt von dem hellblitzenden ewigen Weiss! Noch einen letzten Blick rechts hinüber auf das Dörfchen Chätelard und nun beginnt etwas ganz besonderes : es gilt die Höhe des Col de la Forclaz zu bemeistern. Ueber fantastische Steigungen winden wir uns dem Pass entgegen; die Strasse ist schmal und die Kurven eng, gerade recht für ein « Einspänner-Käreli» ; der Motor hat nun seine Höchstleistung zu beweisen. Es vergeht hier kaum ein Tag, dass nicht Automobile ins Schlepptau genommen werden. Kürzlich war der Passübergang während vier Stunden blockiert; sechs Automobile blieben bei diesem Aufstieg auf der Strecke, und nur mühsam konnte eines nach dem andern heruntergeholt werden! Auf der Passhöhe angelangt, ist man sich erst eigentlich bewusst, welche Steigung hier zu überwinden war; 300 Meter auf nur zwei Kilometer Distanz! V. HO IIMKbS E3 u IE Werdstr. 60, Zürich 4 Das Titaminhaitige, ver- -iauungsbeiördernde Voli- Kornbrot von böcbste> Qualität, ßrtiälti in Denkste «lade. Bettbank WIBÄ daa praktische Möbel für Picknick, Veranda, Garten, sowie als No bett, zusammenkJapp" bar. Fr.55.—u.75.—• Paul Wis*th riß Thiersteln Basel Thiersteinerallee 33

NO 68 — 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE 23 IBahnh-ofstrasse 16 ZÜRICH Der Gol de la Forclaz bietet einen prächtigen Ausblick nach dem Wallis. Zu unsern Füssen liegt der Ort Martigny, Rhone aufwärts schweift das Auge bis fast nach Sitten« Die weitausgedehnte Rhone-Ebene mit ihrem Silberband gleisst uns entgegen. Gen Süden gewinnen wir ein eindrucksvolles Bild von den schroffen Nadeln im Gebiet der Aiguille de Tour. Die Zerklüftung des Gebirges kann mit dem Fernglas gut betrachtet werden; hier will Spitze an Spitze den Wolken entgegentrotzen. Dann die Talfahrt; sie kann auch als Prüfstrecke für Schwindelfreie gelten; der Weg führt durch zahllose Spitzkehren, windet sich schlangengleich durch Alp-, Wald- und Rebengebiet nach Martigny. Acht Kilometer Strecke und 1000 Meter Höhendifferenz charakterisieren die Strassenanlage. Die Kurven sind so eng, dass es unmöglich ist, grössere Wagen ohne öftere Manipulationen hindurch zu winden; die Strasse fordert vom Fahrer grösste Sicherheit und klares Denken; die Bremsen haben hier ihr Maximum zu leisten. Nach Durchfahrt dieser Wendelstrasse mit stetig herrlichem Blick aus das Wallis und die reizenden Gestade der Rhoneebene ist bald das bekannte Martigny erreicht. Unser weiteres Reiseziel ist noch nicht bestimmt; manche Möglichkeiten bieten sich, Rhone aufwärts nach Brig oder dem ferne leuchtenden Genfersee entgegen. Unsere Fahrt war einzigartig, sie führte uns durch schönste Regionen unserer Alpen. Lenker und Mitfahrer haben ihre helle Freude erlebt; diese Tour wird in unsern Reiseerinnerungen stets einen besondern Platz einnehmen ! Ein Perpetuum mobile der Bereicherung. In Berliner Böreenkreisen zirkulierte vor kurzer Zeit unter Hinweis auf die flaue Geschäftslage ein Schriftstück, in dem auf die Rentabilität einer Katzenzucht hingewiesen und zur Gründung einer Aktiengesellschaft aufgefordert wird. Es wird darin ganz ernsthaft ausgeführt: Es ist für den Anfang beabsichtigt, etwa eine Million Katzen zu sammeln. Jede Katze hat durchschnittlich zöwlf Junge im Jahr. CDer Wert der Felle variiert zwischen 50 Pfennig für die weissen und zwei Mark für die rein schwarzen. Das ergibt zwölf Millionen Felle pro Jahr im Durchschnitt zu 1.25 Mark oder ein Bruttoerträgnis von 15 Millionen Mark pro Jahr (300 Arbeitstage). Pro Tag werden 40 000 Felle gewonnen. Ein Mann kann täglich 50 Katzen abhäuten und erhält einen Taglohn von zwanzig Mark. Es sind also 800 Männer nötig, um die Katzenzucht zu bedienen, so dass der Nettogewinn 50 000 Mark weniger 16 000 Mark gleich 34 000 Mark pro Tag beträgt. Die Katzen werden mit Ratten gefüttert, wozu eine Rattenzucht nebenbei angelegt wird. Ratten vermehren sich bekanntlich viermal so schnell wie Katzen. Wenn also mit einer Million Ratten angefangen wird, so gibt dies vier Ratten pro Tag für jede Katze, was hinreichend ist. Die Ratten werden mit toten Katzen gefüttert, nachdem die Felle abgezogen sind; jede Ratte bekommt eine Viertelkatze pro Tag. Die Zucht ist also selbsterhaltend und funktioniert ganz automatisch. Die Katzen fressen die Ratten, die Ratten fressen die Katzen, und wir sammeln die Felle. T. A. 163. Strassburg. Von einem Kenner der Gegend, wird uns nachträglich mitgeteilt, dass bei der in T. A. 163 angegebenen Routo von Reonir»- mont nach GeraTdmer es insofern einer Korrektur bedarf, als dieses StTascenstück in miserablem Zustand sei und man besser tue, von Belfort nach St. Aanarin und dann direkt nach Gerardmcr zu fahren, anstatt den Umwejj über Remdremont zu machen und das schlecht© Strassenctück in Kauf zu nehmen. Red. Bahnhofstrasse ZÜRICH EUGEN KELLER Buntes Allerlei Tourmg-Antworten. Peterstrasse Bündnerstube - Spezialitätenküche Rennwea3i- TlV o.e. QREDI G'S GRAND CAFE ASTORIA Woderne Schirme "• A. 173 Rügen. Es ist leider mnr zu wenig bekannt, dass die Insel Rügen ein ganz ausgezeichnetes GeMet ist für Autotouristik. Eine Menge sehr guter Strassen durohkreuat die Insel und lassen so Autofahrten zu einem seltenen Genuas wenden. Es gibt zwei Fähren, auf denen man vom Festland nach der Insel übersetzen kann, und zwar ist die eine die Glewitzer Fähre, die von Greifwald hinüber führt, und die andere die «Alte Fähre», die von Stralsnnd nach Rügen fühlt Der modernste Badeort der Insel ist Bin« und landschaftlich bietet sie mit ihren grossen Kiefernforsten, Buchenwäldern, den Wiesen und Kornfeldern und den bis 120 m aus dem Meer aufragenden Kreidefelsen ganz prächtige Bildet llewifcter— Boddtn ihre Als Zufahrte-Route von Basel aus empfehle ich Ihnen die folgende: Basel - Frelburs - Offe&biurg- Rastatt - Karlsruhe - HeideUbeirg - Frankfurt - Hanau - Fulda - Eds^nach - Gotha - Erfurt - Weknar- Naumibufg - Weissenf eis - Halle - Bitterfeld ^ Wittenberg - Treuenbrietzen - Potsdam - Berlin - Oranienburg - Gransee - Neiistreliitz - Neu-Brandenburg-Golchen und von hier über J&men nach Greifswaid oder über Demmdn-örimmen nach Stralsund. Die Kilometerzahl Basel-Stralsund beträgt 1107, nach Greifswald 4 km weniger. 8. H.'in G. T. A. 174 Lettland. Lettland besitzt ein fast durchwegs nur gutes Strassennetz, einzig einige Neibenßtrassen sind reparaturbedürftig; ebenso finden sich im ganzen Lande, Garagen und Reiparaturwerkßtätten in den grösseren Örtschafteüi Wohl jeder, der nach Lettland reist, wird zuerst den Weg nach de? Hauptstadt Riga einschlagen, zumal hier alle wichtigen VerkehrSiStoasaen zusammenlaufen. Die Fahrßtrasse von der polnischen Grenze, von Meitene bis Riga, ist chaussiert und erster Güte... Touristen, welche weiter nach Estland wollen, begeben sich auf der vorzüglichen livländischen Chaussee bis zum Städtchen Gesis und weiter zum Grenzpunkt Valka an derselben. Chausee. 55 km von Riga entfernt (befindet sich die sogenannte Livländische Schweiz, deren Zentrum der Villenort Sigulda bildet. Dieses, vom wunderschönen Flusstal der Gauja durchzogene und von einigen alten Bergruinen belebte Gebiet gehört landschiafÜich zu den schönsten in Lettland. Lohnend ist auch die Strasse von Sisrulda bis zum 40 km entfernten Städtchen Gesis. Wer sich einmal in Lettland befindet, sollte es auf keinen Fall versäumen, den kaum 20 km von Riga entfernten Rigaschen Strand au besuchen, der auf einer tadellosen Verbindunigsstrasse im Automobil leicht zu erreichen ist. Auf einem 2—3 km breiten Landstreifen, der einerseits vom Rigaschen Meerbusen und anderseits vom Fluss Lieluipe begrenzt wird, reihen eich in ununterbrochener Folge 7 Badeorte aneinander. Der Rfeasche Strand kann sich allerdings in bezug auf luxuriöse Einrichtungen nicht mit den grossen Seebädern in Westeuropa vergleichen, doch unübertroffen ist der schöne, breite, feinsandige Badestrand mit den bewaldeten Dünen dahinter. Auf dem gleichen Wege, 55 km von Riga entfernt, findet sic-h der Kurort Kernen (Schwofeliguelile). Lohnend dst ein Ausflug über Riga und das Städtchen Tukums in die sog. Kurländische Schweiz, die an den hügeligen Ufern des Flusses Albavo zwischen den Orten Kandava und Salbile gelegen ist. Sehr eohön sind auch die östlichen Gebiete, besonders die Provinz Satgale, allerdings etwas schwieriger zu erreichen. Die Bevölkerung a.uf dem Lande ist durchwegs hilfsbereit und entgegenkommend. Mit Kenntnis der deutschen Sprache kann man sich überall durchfragen. Als Reiseroute von St. Gallen nach Riga schlage ich Ihnen vor: St. Gallen - Btegemz - Kempten - Landsberg - München - Landshut - Straubing - Cham - Fürth - Pilsen - Prag - Jung Bunigslau- Tratnow - Libau - WaldeaboiTÄ - Sohweidnitz - Breslau - Kepno - Lodz - Warschau - Ostrow - Bialystook - Grodno - Sopocknie - Kaunas - Schawli - Sanischki-Meitene-Jelgava-Riga. T. A. 175 Moniecattini. Montecattini ist der besuchteste Badeort Italiens überhaupt, in Mittel-Italien gelegen, SO m ü. M., 23 km westlich von Pistoia im fruchtbaren Tal von Nievole. Die Heilquellen sind ähnlich denjenigen von Wildbad. Ragaz und Gastein; die stärksten Quellen sind die Tamericiund die Torretta-Quelle, dann die Regina-Quelle, und die schwächste ist die Testuccio-Quelle, die aber stark radioaktiv ist. Die Entwicklung des Bade-Etablisisements entstammt aus der Zeit des Grossherzogs Leopold von Toscana (1720). In der Nähe grossor Rennplatz, Ausflüge nach Montecattini-GasteMo, in die Stalactiten-'Grotte von Maono. nach Monsumano und in die Giutti-Grotte. Als Zufahrtsstrasse von Chur aus wählen Sie am besten die folgende: Ghur - Reichenau - Thusis - Andeer - Hinterahein, über den Bernardino nach Bel- Mnzona, über den Monte. Generi nach Lugano- Ghiasso - Gomo - Mailand - Lodi - Piacenza- Parma - Modena - Bologna - Vergato - Bagni della Poretta - Pistoja - Montecattini. Ghur-Montecattini 560 km. P. R. in Z. Für Kinder und Kranke das gesündeste Getränk! verlangen Sie Prospekt von W. dt Q. Welsflog & Co. 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