Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.068

E_1928_Zeitung_Nr.068

ÄTJTOMOBTL-REVUE

ÄTJTOMOBTL-REVUE 1928 - N*68 Sachverständige und Laien, Hudson- und Essex-Besitzer wundern sich allgemein über die erstaunlich niedrigen Preise der Hudson-Essex-Automobile. Diese Preise sind das Resultat einer vorbildlichen Organisation der Fabrik, welche jede erdenkliche Verbesserung an ihren Fabrikationsmethoden einführt. Der Konsequenz, mit welcher dieses Prinzip systematisch durchgeführt wird, verdanken wir die Preiswürdigkeit der Täglich verlassen 1800 neue 6-Cylinder-Wagen oben abgebildete Fabrik in Detroit. Bei dieser Produktionsziffer lohnt es sich, zur ständigen Vervollkommnung der Essex-Hudson-Wagen auf technischem und künstlerischem Gebiet die allerersten Fachleute zuzuziehen, ohne dass dadurch der Preis des einzelnen Wagens wesentlich erhöht wjerden muss. Hierin liegt der Grund f der Vorzüglichkeit der Die Hudson Motor Car Company kann mit Stolz auf einen schon zwanzigjährigen Erfolg zurückblicken. Ihre 6-Cylinder-Wagen haben infolge ihrer Qualität heute die grösste Verbreitung über die ganze Welt. Auf den Straßen aller Kontinente begegnen Sie hunderttausenden Hudson-Essex-Automobilen, und die in allen Ländern sich stets überbietenden Verkaufsziffern der Hudson-Essex-Wagen sind das beste Zeugnis für die Beliebtheit der UDSO EX Essex Coach Fr. 7450.- Sedan Fr. 7850.- Coupe Fr. 7650.- Torpedo Fr. 7450.- Kurzes Modell Coadi Fr. 12,500.— Sedan Fr. 13,000.— Coupe Fr. 12,500.— Roadster Fr. 13,000.— Hudson Langes Modell Landau Sedan Fr. 14,500.- Vict. Coupe Fr. 14,500.- Sedan 7-pl. Fr. 16,500. Torpedo 7-pl. Fr. 14,000.- RASPi - yMIPirW -RFDM Für einzelne Gebiete werden noch Rayon-Vertreter gesucht! HHILJ I

N*68 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Englische AutomoMi-staiistik. London, August 1928. Die Engländer messen, gleich anderen Nationen, der Automobilstatistik eine wachsende Bedeutung zu und mit dieser Erkenntnis steigt glücklicherweise auch die Promptheit, mit der die gesammelten Angaben verarbeitet und veröffentlicht werden. So liegen bereits heute die Ergebnisse der letzten vom Verkehrsministerium publizierten Zahlen vor, welche die secns Monate vom I. Dezember 1927 bis 31. Mai 1928 inkl. umfassen. Der Dezember wird je werfen in die Halbjahresstatistik für Automobile miteinbezogen, weil ein Grossteil der für das folgende Jahr geltenden Fahrbewilligungen bereits in diesem Monat gelöst werden. Der Fiskus hat in dieser kurzen Periode mit den Motorfahrzeugbesitzern wieder ein glänzendes Geschäft gemacht. Die Gesamteinnahime an Steuern betrug nicht weniger als 19,8 Millionen Pfund. Von diesem Betrag kommen allerdings gewisse Rückvergütungen für Maschinen älterer Jahrgänge, ferner die Verwaltungs- und Einzugskosten, gewisse Rückstellungen etc. in Abzug, doch werden bestimmt 19 Millionen Pfund, also rund 475 Millionen Schweizerfranken, dem Staate als Nettoeinnahme in 6 Monaten verbleiben. Nun ist allerdings darauf hinzuweisen, dass der Engländer daneben nicht noch einen exorbitanten Benzinzöll auf sich nehmen muss, keine Spezialtaxen in den einzelnen Grafschaften eingezogen werden und was die Hauptsache ist, der Betrag dem Strassenfonds überwiesen wird und auf diese Weise fast restlos für Ausbau und Verbesserung des gesamten Strassennetzes verwendet wird. Die Einnahmen sind damit dieses Jahr um 37 Millionen Fr. höher als in der nämlichen Zeit des Vorjahres. Der Ertrag ergibt eine durchschnittliche Belastung pro Personenwagen von 350 Fr. oder 14,2 Steuer-Pferdekräfte pro Fahrzeug. Am Stichtag (31 Mai 1928) war für folgende Anzajil von Wagen der verschiedenen Fahrzeugkategorien die Steuer gelöst worden: Personenautos 832,200 Mietautos für Personentransport 86,700 .Last- und Lieferungswagen 286,300 Total 1,205,200 Automobile Jeder Art. Dazu kommen noch 15,000 motorisch betriebene Landwirtschaftsmaschinen und Traktoren, gegen 19,000 Fahrzeuge öffentlicher Verwaltungen, welche steuerfrei sind und endlich noch 662,300 Motorräder. Einem Gesämtbestand an motorisch betriebenen Vehikeln yon 1,95 Millionen stehen noch 77,300 Wagen mit Pferdetraktion gegenüber, so dass in England auf je ein Fuhrwerk 25 motorisierte Fahrzeuge entfallen. Gleichzeitig wurden auch die Angaben betr. der in den Monaten März, April und Mai 1928 erstmals in den Verkehr gekommenen Motorfahrzeuge publiziert, die wiederum einen bedeutenden Zuwachs registrieren. Insgesamt kamen in dieser Zeit in Grossbritannien 107,100 erstmals registrierte, also neue, motorisch betriebene Fahrzeuge in Betrieb. Dies ergibt eine wöchentliche Zunahme des Bestandes von rund 2050 Einheiten! Von dem Gesamtzuwachs entfallen 56,150 auf Personenfahrzeuge, 36,020 auf Motorräder und 9420 auf Last- und Lieferungswagen. London schwingt natürlich in jeder Kategorie oben aus, wurden doch, um nur ein Beispiel zu nennen, gleich 11,000 Personenwagen allein in der Hauptstadt während der in Betracht fallenden 3 Monate neu dem Verkehr übergeben. Von den 56,150 neuen Personenautos sind 37,540 oder rund 67% geschlossene Modelle und 33% offene Tourenwagen. Die Vorherrschaft der Limousine oder des «Saloon» scheint also in absehbarer Zeit nicht angetastet zu werden. Interessant ist endlich noch die Feststellung, wonach die Zunahme an neuen Personenautos in der Steuerklasse von 12 PS weitaus die grösste ist (12,980), während die Wagen mit 8 Steuer-PS an zweiter Stelle in der Gunst des Publikums zu stehen scheinen, kamen doch 9200 solcher Fahrzeuge zur Anmeldung. bL Polens Automubilzoil. Polen ist gegenwärtig das Land, das wohl einen der höchsten Automobilzölle aufweist. Die Lastwageneinfuhr ist 1927 mit 6382 Tonnen im Werte von 28,2 Millionen Goldfranken, dreimal so gross wie im Vorjahre. Die Entwertung der polnischen Währung führte natürlich eint erhebliche Zollermässigung herbei. Nun aber ist eine Aufwertung der Zölle erfolgt, wodurch ganz besonders die Automobile stark betroffen wurden. Die Aufwertung auf Automobile betrug rund 75 Prozent. Damit ist der Zoll beinahe doppelt so hoch wie im Vorjahre. Da Polen keine eigentliche Automobilindustrie besitzt, ist es erklärlich, dass die polnischen Automobilkreise auf die allgemeine Herabsetzung der zu hochgeschraubten Automobilzölle dringen. -t. «Auch eine Begründung der 18-km-Ortsgeschwindigkeit.» Im Katalog eines der ersten Benzin-Automobile, des im Jahre 1892 herausgebrachtenPanhard-Levassor-Wagens, findet sich folgender, ganz ernsthaft aufzulassender Paragraph: «Geschwindigkeiten: Die Wagen haben drei Geschwindigkeiten, eine hohe-Geschwindigkeit, eine mittlere Geschwindigkeit und eine kleine Geschwindigkeit. Die hohe Geschwindigkeit ist gewöhnlich auf 18 km eingestellt. In der Ebene und in leichten Gefällen und besonders mit dem Zweiplätzer- Modell lassen sich jedoch höhere Geschwindigkeiten, bis zu 20 km pro Stunde, herausbringen; diese hohen Geschwindigkeiten erfordern jedoch die grösste Aufmerksamkeit des Operateurs und sind nicht immer zu empfehlen. Die kleine Uebersetzung wird an Steigungen und auf schlechten StraSsen benutzt.» Nun ist uns klar geworden, weshalb vielerorts noch an der 18-km-Limite festgehalten wird. 30 Jahre sind ja für die Behörden kein grosser Zeitraum. m. Nachtruhe der Kranken. Das Burgerspital Basel hat im Einverständnis mit dem Polizeidepartement bei der Hebelstrasse -und bei der Predigerkirche am Totentanz in Basel Tag und Nacht sichtbare Tafeln anbringen lassen, mit welchen um Ruhe zur Milderung des TJachtlärms gebeten wird. Von 12 Uhr nachts bis morgens 5 Uhr ist die Durchfahrt Totentanz via Petersgraben bis Hebelstrasse überhaupt verboten. Das Verbot wird an beiden Stellen durch nachts 12 Uhr automatisch einschaltende Verbotzeichen (rot-weiss-rot leuchtende Scheiben) gekennzeichnet. -- Es scheinen nun lange nicht alle Fahrer die Bedeutung dieser Verbotzeichen zu kennen, und es wird deshalb an die Einsicht aller derjenigen, die es angeht, appelliert, die Nachtruhe der Patienten des Bürgerspitals durch Vermeidung allen unnötigen Lärms zu respektieren und zu schonen. Erwähnt sei noch, dass das Polizeidepartement periodisch die Nachaclitung dieser SpezialVorschrift kontrolliert. ' T. G. S. Sektion Basel. Bücher und Zeitschriften j •••• Automobil ABC, Praktisches Reparaturen- und Nachschlagebuch (Verlag Richard Carl Schmidt & Co., Berlin). Das Büchlein, von Lengerke und Schmidt, schon vor vielen Jahren erstmals herausgegeben, ist nunmehr in 7. Auflage erschienen, es gereicht demselben zu grossem Vorteil, dass es durch Zivilingenieur Joachim Fischer den neuzeitlichen Reparatur-Erfahrungen angepasst worden ist. Die meisten vorkommenden Störungen sind in eine geschickte alphabetische Gruppierung eingeteilt, die zwar nicht immer der organischen Gliederung gerecht wird, aber doch, w.as besonders für den Laien wichtig ist, eine gute Uebersicht und rasche Orientierung schafft. Viel "Wichtiges und Wertvolles ist instruktiv dargestellt und durch zahlreiche anschauliche Abbildungen erläutert. Ein Buch, das viele wertvolle Fingerzeige in automobilistischen Nöten gibt. A ! und die Kolben des Motors waren rein Haben Sie das je schon gehört? Glauben Sie nicht auch, dass nur bei Verwend ung ganz ausgezeichneten Oels und Benzins eine derartige Schonung Ihrer Kolben möglich ist? Kürzlich pröftedielmperial Airways Ltd. die Shell-Oele praktisch. Nach Zurücklegung von 32000 Km war die Koh ienrückstandsbild ung gleich null. Verwenden Sie daher ••»••••»••••••«••*««»•«•««•»»»•«••••»••••»•• •»«>»»»•>« 8/20 PS BENZ 4/5-Plätzer, mit Allwetter-Seitenteüen, elektr. : licht, öfach bereift, gut erhalten, sehr geeignet zum Aufbau einer Brücke« 7261 Fr. 2500.— • • MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G., Zürich, Badenerstrasse 119. TeL üto 1693. ••»••••««.«««•••.••••«•«»»•••»«•»»»•»«»»«»••»«••»•«»».»*«»«•••• AITOCABBON in jeder Ausführung für ieden Zweckt E.mOSER. BERn Schwarztorstrasse 93 ^••»»••••»••••••»•»»•»••»••»»»•^ 1 Buick Standard \ Torpedo, 4/5-Plätzer, nur 6000 km gefahren, ' wie neu, netto Kassa Fr. 5500.—. 5 Offerten unter Chiffre 10392 an die 7589 Automobil-Revue, Bern. o Lizenz-Fabrikation durch; Die ^Limousine, die geöffnet werden kann. Besser und billiger als alle aiiuieiter - carrosserien. Aerable-Monobloc Garrosserie cm ATTOIIE S.A. LUGANO and carross. OUCKSTIIHL LUZERN PATENT. ,«....••••••.••.•.••.•••••.••••••••••••••••.•.••••••••••••••••••••••..•••••••••••••••.•••••••«•••.••.•••.••••.••••••••••••••••» in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart Länge an 360 480 480 Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4 600 Preise ab Fabrik Lieferbar sofort. Breite cm 240 240 300 250 250 250 250 Prois Er, 900.. 1100.. 1200.- 1400.. SininunninniiuHNNinNnninninHmuNNNinminiiniiliiMlHiMHnHUHHMiNWMniniiinminnnnf 3Q0 BMiT Nähere Auskünfte dnrob Eternit A.-G., Niederurnen EB!