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Campus Vorschau Frühjahr 2018

Das neue Buchprogramm von Campus im Frühjahr 2018.

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campus Kulturwissenschaft Neue Reihe: Schwächediskurse und Ressourcenregime Discourses of Weakness and Resource Regime · Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1095, Frankfurt am Main Herausgegeben von Iwo Amelung, Moritz Epple, Hartmut Leppin und Susanne Schröter In welchem Zusammenhang stehen Schwächediskurse und Ressourcenregime? Warum eröffnet gerade dieses Begriffspaar eine Perspektive auf die Handlungsfähigkeit von Akteuren sowie auf historische Veränderungsprozesse? Dieser Band widmet sich programmatisch der Frage, welchen Einfluss Schwäche- und Stärkediskurse auf den Umgang mit Ressourcen haben und wie davon ausgehend Selbstbeschreibungen Eingang in Ressourcenprozesse finden und diese prägen. Iwo Amelung ist Professor für Sinologie an der Universität Frankfurt am Main. Hartmut Leppin ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt am Main. Christian A. Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 1095 an der Universität Frankfurt am Main. Die Vorstellung, China sei ein »schwacher Staat«, der in einer zunehmend darwinistisch konzipierten Welt nicht konkurrenzfähig sei, beherrschte vom Ende des 19. Jahrhunderts, besonders seit dem verlorenen Krieg gegen Japan (1894/95), bis in die 1930er-Jahre den politischen Diskurs in China selbst wie auch in anderen Ländern der Welt. Der Band zeichnet diese »Untergangsgeschichte« des »kranken Mannes Asiens« nach und hilft somit, das Selbstverständnis und die Identität des heutigen China zu verstehen. Iwo Amelung ist Professor für Sinologie an der Universität Frankfurt am Main. Sebastian Riebold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 1095 an der Universität Frankfurt am Main. »Potestas« (Macht) und »dominium« (Herrschaft) waren zentrale Begriffe der politischen Theorie des späten 13. und frühen 14. Jahrhunderts. Wie wurde Herrschaft damals begründet? Lässt sich in Europa in dieser Zeit – kurz nach der Wiederentdeckung der »Politik« des Aristoteles – die Herausbildung einer eigenständigen »politischen Wissenschaft« als Teildisziplin der praktischen Philosophie beobachten? Matthias Lutz-Bachmann ist Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Delphine Carron, Dr. phil., ist wiss. Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität Zürich. Anselm Spindler, Dr. phil., ist wiss. Mitarbeiter am SFB 1095 an der Universität Frankfurt am Main. Marco Toste ist wiss. Mitarbeiter am SFB 1095 an der Universität Frankfurt am Main. Iwo Amelung, Hartmut Leppin, Christian A. Müller (eds.) Discourses of Weakness and Resource Regimes Trajectories of a New Research Program Schwächediskurse und Ressourcenregime Discourses of Weakness and Resource Regimes, Band 1 · In englischer Sprache Ca. 300 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 39,95 €, A 41,10 €, CH 48,70 Fr.* Warengruppe: 559 ISBN 978-3-593-50901-3 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018 Iwo Amelung, Sebastian Riebold (eds.) Revisiting the »Sick Man of Asia« Discourses of Weakness in late 19th and early 20th Century China Schwächediskurse und Ressourcenregime Discourses of Weakness and Resource Regimes, Band 2 · In englischer Sprache Ca. 280 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 45,– €, A 46,30 €, CH 54,90 Fr.* Warengruppe: 558 ISBN 978-3-593-50902-0 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018 Matthias Lutz-Bachmann, Delphine Carron, Anselm Spindler, Marco Toste (Hg.) Von Macht und Herrschaft »Potestas« und »dominium« in der politischen Theorie des 13. und 14. Jahrhunderts Schwächediskurse und Ressourcenregime Discourses of Weakness and Resource Regimes, Band 3 Ca. 280 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 39,95 €, A 41,10 €, CH 48,70 Fr.* Warengruppe: 554 ISBN 978-3-593-50903-7 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018

campus Kulturwissenschaft 70 71 Kultur der Medizin Herausgegeben von Andreas Frewer Erzählungen über die Geburt aus der Perspektive der Mütter sind bisher nicht Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung gewesen. Diese Leerstelle möchte die vorliegende Studie füllen, indem sie das Erzählen über individuelle Gebärerfahrungen als soziale Praxis erstmals phänomenologisch erschließt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Bedeutung des Erzählens für den Umgang mit der Grenzerfahrung Geburt. Anhand von Erzählungen aus Internetforen wird gezeigt, wie Frauen ihre eigenen Geschichten wiedergeben und verarbeiten sowie in welcher Form sich in diesen Erzählungen zentrale Werte, Normen und Deutungssysteme unserer Gesellschaft widerspiegeln. Cecilia Colloseus, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt »Retraditionalisierung pränatal« im Fach Soziologie an der Universität Tübingen. Mediale Darstellungen und öffentliche Debatten setzen Demenz meist mit Verlust der Persönlichkeit gleich. Dieser Band zeigt das Gegenteil: Menschen mit Demenz sind selbstverantwortlich handelnde Persönlichkeiten, und sie haben eine Stimme, die gehört werden sollte. Was berichten sie über ihre Erfahrungen und Gefühle? Wie deuten, gestalten und organisieren sie ihren Alltag? Aber auch: Wie reagiert das Umfeld? Welche Netzwerke der Selbsthilfe und Sorge bilden sich infolge einer Demenzdiagnose? Die Beiträger plädieren für eine kulturwissenschaftliche Demenzforschung und erkunden Dimensionen von Demenz mit der Absicht, Lebenslagen von Betroffenen, ihren Angehörigen und ihrer Umgebung zu verbessern. Harm-Peer Zimmermann ist Professor am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich. Der Alltag ist uns vertraut, aber keineswegs erforscht. Das Aufräumen beispielsweise scheint so banal, dass sich die Wissenschaft kaum damit beschäftigt. Dabei fordert es grundlegende Fragen geradezu heraus: Wie wird Ordnung in der spätmodernen Gesellschaft überhaupt möglich und notwendig gemacht? Und welche Normen stehen hinter den gesellschaftlichen Vorstellungen von Ordnung? Stefanie Mallon geht diesen Fragen in ihrer originellen wie umfassenden Studie nach. Sie nimmt dabei besonders Geschlechterrollen und die Milieuzugehörigkeit in den Blick und zeigt, wie die Erziehung zu Ordnung abläuft. Stefanie Mallon, Dr. phil., ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg. Cecilia Colloseus Gebären – Erzählen Die Geburt als leibkörperliche Grenzerfahrung Kultur der Medizin, Band 42 Ca. 380 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 39,95 €, A 41,10 €, CH 48,70 Fr.* Warengruppe: 726 ISBN 978-3-593-50890-0 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 15. Februar 2018 Harm-Peer Zimmermann (Hg.) Kulturen der Sorge Wie unsere Gesellschaft ein Leben mit Demenz ermöglichen kann Ca. 500 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 39,95 €, A 41,10 €, CH 48,70 Fr.* Warengruppe: 691 ISBN 978-3-593-50894-8 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 7. Juni 2018 Stefanie Mallon Das Ordnen der Dinge Aufräumen als soziale Praktik Ca. 400 Seiten, kartoniert, 14 x 21,3 cm D 39,95 €, A 41,10 €, CH 48,70 Fr.* Warengruppe: 510 ISBN 978-3-593-50904-4 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 9. Mai 2018

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