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E_1928_Zeitung_Nr.063

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ist nicht mehr zu

ist nicht mehr zu verwenden. Zu heiss giessen ergibt Porositäten, zu kalt giessen hält schlecht an der Bronze und wird nicht sauber- tifo 1*5 Die Temperatur ist richtig, wenn ein dünnes Stück Tannenholz ins Bad gesteckt, braun anläuft, ohne zu brennen, es kann auch ein Stück festes Papier verwendet werden. Antifriktion hält nur an den Schalen, wenn dieselben peinlich gut verzinnt sind. Es kann nicht genug Sorgfalt auf das Verzinnen verlegt werden. Guss-Schalen sind am Schwierigsten auszugiessen. Bei grossen Querschnitten .der Schalen mit dünnen Stellen muss an den massiveren Stellen rasch gekühlt werden, sonst erhält man poröse Stellen. Rö. Betriebskosten von Schwerölmotoren. Der neueste, von dem Hauptausschuss der englischen Diesel Engine Users Association herausgegebene Bericht enthält bemerkenswerte Angaben über die Betriebskosten von 37 einheimischen und neun überseeischen Kraftwerken. Während des Berichtjahres wurden sechs neue Motoren in den 46 Unternehmungen aufgestellt; die durchschnittliche Grosse pro Einheit betrug 750 PS gegenüber 500 PS im letzten Jahr. Die durchschnittlichen Kosten pro erzeugte Einheit konnten bei den englischen Anlagen von 8,05 Rappen im vorigen Jahr auf 7,99 Rappen im laufenden Jahr gesenkt werden, trotz einer geringen Steigerung des Brennstoffpreises und eines weniger günstigen Belastungsfaktors der Anlagen. Für die 37 einheimischen Kraftwerke verteilen sich die durchschnittlichen Gestehungskosten je erzeugte Einheit von 7,99 Rappen in folgender Weise: Brennstoff 48,4 Prozent, Schmieröl 7,13 Prozent, Wasser (einschliesslich Behandlung) 1,38 Prozent, Vorratsbehälter 0,88 Prozent, Löhne 25,10 Prozent, Reparaturen und Unterhalt 17,11 Prozent, insgesamt 100 Prozent. Nimmt man den Heizwert mit 10,722 KaKkg an, so beträgt der gesamte Wärmewirkungsgrad der 46 berücksichtigten Kraftwerke mit 177 Motoren (zwischen 1125 und 60 PS), die mit einem durchschnittlichen Leistungsfaktor von 60 Prozent arbeiten, 24,15 Prozent. Der durchschnittliche Brennstoffverbrauch pro erzeugte Einheit belief sich auf 0,350 kg und der Schmierölverbrauch pro erzeugte Einheit auf 0,00681 Liter. wlt. TvtCRSrMX AUTOMOBIL-REVUE Hitze und Brandgefahr. Dass die gegenwärtig herrschende Hitze die Gefahr deslnbrandgeratens von Automobilen stark erhöht, beweisen verschiedene in den letzten Tagen aufgetretene Fälle von Automobilbränden. Die direkte Ursache liegt dabei meist in der starken Verdunstung des Benzins; ein zufälliger elektrischer Funken, ein sonst harmloser Rückschlag in den Vergaser oder sogar eine glimmende Zigarette können jetzt genügen, um die Benzindämpfe zur Entzündung zu bringen. Einer unserer Leser teilt uns aber auch einen Brandfall mit, der einzig durch die Sonnenhitze verursacht wurde. Nach der Schilderung unseres Gewährsmannes stand der Wagen ganz allein vor einem Gebäude in der Sonne, als ganz plötzlich Flammen aus den Polstern der offenen Karosserie aufloderten und Rauch aufstieg. Zum Glück konnte dabei der Brand mit Feuerlöschern im Entstehen unterdrückt werden. Als Ursache Hess sich aber später einzig feststellen, dass wahrscheinlich die auf den heissen schwarzen Polstern liegenden Zelluloid-Seitenteile durch die Sonnenhitze Feuer gefangen hatte. Möglicherweise wurde dabei die Sonnenhitze noch durch Spiegelung der Windschutzscheibe verstärkt. th. Vergaserbrände. Die häufigste Ursache des Inbrandgeratens eines Vergasers ist darin zu suchen, dass das Benzinluftgasgemisch zu arm, also zu luftreich ist. Es verbrennt dann sehr langsam, und zwar so, dass es, wenn sich das Einlassventii wieder öffnet, noch brennt und die nunmehr eintretenden, noch frischen Gase entzündet. Die Flamme schlägt dann in den Vergaser und letzterer fängt dadurch Feuer. Dasselbe kann also auch vorkommen, wenn der Motor sehr heiss ist, weil (iann das eintretende frische Gas gewisser! massen durch die Hitze entzündet wird, unl schliesslich ist das gleiche Ereignis auch möglich, wenn das Gasgemisch zu benzinreich ist, weil es dann auch zu langsam verbrennt. Ein seltener Fall des Inbrandgeratens eines Vergasers ist der, dass das Einlassventii hängen bleibt, also nicht mehr gut schliesst. Ebenso kann auch eine Störung im Magnetapparat oder in der Kabelleitung den Zündfunken in der Zündkerze zum unrichtigen Zeitpunkte überspringen lassen, also wenn der Motor ansaugt. Doch das kommt noch seltener vor als die vorhin erklärte Störung. wlt. Eine weitere Schleuderschutzvorrichtung. In Deutschland hat man sich in den letzten Jahren recht eingehend mit der Konstruktion verschiedener Apparate befasst, welche dazu bestimmt sind, die Schleudergefahr zu eliminieren. Da es sich stets darum handelt, eine erhöhte Reibung zwischen : Fahrzeug und Fahrbahn zu schaffen, um die auftretenden Seitenkräfte zu eliminieren, so bestehen diese Vorrichtungen hauptsächlich aus Zusatzrädern oder -Rollen, die im gegebenen Moment auf die Fahrbahn gedrückt werden. Auch die neuerdings ausprobierte Hilfskonstruktion ist eine Rolle, die am Wagenende zwischen den beiden Hinterrädern eingebaut wird. Sie besteht aus zusammengepressten Lederscheiben, die etwa zur Hälfte in einem Blechgehäuse ruhen, das bei vereisten Strassen nach unten umkippbar ist und wie eine Schlittenkufe wirkt. Trotz der' verhältnismässig gering bemessenen Auflagefläche auf dem Boden erzeugt die Rolle einen hohen spezifischen Bodendruck und verhütet alsdann die Schleuderwirkung des Wagens. Im Ruhezustand ist die Rolle soweit hochgezogen, dass sie an gewöhnlichen Hindernissen, wie Bodenerhebungen, Steinen etc. nicht anstösst. Um sie auf den Boden aufzusetzen, wird entweder ein Handhebel ausgelöst oder dann wird die Saugwirkung des Motors in einem Zylinder nutzbar gemacht, dessen Kolben die Rolle je nach Bedarf hebt oder senkt. Freilich muss dieser Hilfszylinder je nach der Grosse des Fahrzeuges entsprechend voluminös sein, um einen genügend grossen Druck zum Anpressen der Rolle zu gewinnen. Bei schweren Lastwagen und Omnibussen wird Pressluft verwendet und zudem der : Zylinder der Schutzvorrichtung mit der Luftdruckbremse kombiniert. Bei vier Atmosphären wird mittels der Rolle ein Bodendruck von rund 800 kg erreicht, der voll* ^ständig.ausreicht, um,bei glitschigem Asphalt selbst das Schleudern von beladenen Lastwagen zu verhüten. Die Vorrichtung kann ganz unabhängig von allen übrigen Schaltmechanismen des Wagens betätigt werden. Dies birgt den Vorteil, dass beliebige Strecken mit gesenkter Rolle gefahren werden können, ohne dass durch ständige Manipulation des betr. Hebels die Aufmerksamkeit des Fahrers abgelenkt oder dieser in der Bedienung von Schaltung und Bremsen behindert wäre. Die bis* her durchgeführten Versuche ergaben überraschend gute Ergebnisse, indem selbst bei schlüpfrigster Unterlage die Rolle durch Schleuderwirkung nur sehr unmerklich seitwärts verschoben wurde. Selbst in Fällen, da die seitliche Schleuderbewegung bereits eingesetzt hatte, vermochte die nachträglich in Aktion tretende Rolle eine weitere Auswirkung zu verhindern. Weitere Versuche werden die notwendigen Fingerzeige für eine noch einfachere Bauund Montierungsweise der Vorrichtung ergeben. Z. Sprechsääle auf Seite 16. > aus dem Verlag der 28 Autotechnische Bib iothek Momobil-Ravu!, Bern ABC des Automobilfahrers Populäre Einführung in die Technik des Automobils. 487 Seiten 450 Abbildungen, Fr. 10 Band 3: Tastbeobocb für Hutomobüfahrer Kurzgefasster Leitfaden über alles, was man vom Bau des Autos wissen muss. Geb. Fr. 5.-. Brosch. Fr. 4.-. Band 4: Die Auto-Panne Wie sie entstehen kann, wie man sie behebt. Geb. Fr. 5.-, brosch. Fr. 4.-. Abonnenten gemessen auf allen Preisen 20 % Rabatt. 63 Cabriolet ballon acier non decapotable, 2 et 4 pl. Fr. 7100.— Cabriolet decapotable 2 et 4 places Fr. 6900.— sotti de suite, oinsi c|ue tous les modeles courants Demandez piix et conditions a nos agents regionaux: GENEVE LAUSANNE NEUCHATEL CHAUX-DE-FQNDS BERNE BIENNE KALLNACH SOLEURE FRIBOURG S1ON W. Ramseier Addor & Cie., S. A. Garage Birondelle Guttmann & Gacon von Ernst, Garage J. Gygax S. A. Ernst Marti Rob. 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