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E_1928_Zeitung_Nr.064

E_1928_Zeitung_Nr.064

1923 1924 1925 1926 1927

1923 1924 1925 1926 1927 538 000 608 000 808 000 947 000 1 103 000 Fr. Die Ausgaben für Autostrassen: 1923 1924 1925 1926 1927 345 000 500 000 734 000 869 000 1020 000 Fr. Aus obigen Zahlen wird jedermann das Seinige herauslesen können. Deutlich geht hervor, dass der Staat für die Instandstellung seiner Autostrassen nicht einmal zu direkten Staatsmitteln greifen musste und dass jedenfalls, was den Kanton Aargau betrifft, die Behauptung Lügen gestraft wird, als leisteten die Automobilisten an den StrassenunterhaK nichts und hätte die Allgemeinheit grosse Kosten zu gunsten Weniger auf sich zu nehmen. So konnte denn auch das erste Bauprogramm bis Ende 1927 verwirklicht Ortsstrassen - Pflasterung. Einzelne Kantone verbessern ihre Hauptstrassen mit grosser Energie, sie leisten damit ihrer Volkswirtschaft, die sich aus der Hebung des Verkehrs automatisch ergibt, den besten Dienst. Leider halten hierbei vielfach eine Anzahl Gemein- werden. Dies erforderte eine Summe von 80 Prozent aller Verkehrsunfälle auf das den nicht Schritt, z. B. kann man in diesem 6,4 Millionen Franken, wofür aus denSchuldkonto der Verunfallten zu setzen sind. oder jenem Kanton konstatieren, dass die Autogebühren 2,8 Millionen entnommen wurden und weitere 400,000 Franken mit demVerkehrsfachmann, Oberingenieur K. A. ist, jedoch innert der Ortsgrenzen, also auf Ein Schulmann, Rekton W. Hauer, und einStrasse ausserhalb der Ortschaft vorzüglich Benzinzollerträgnis des Bundes bezahlt werden sollen. Von den Gemeinden werden beit den Versuch unternommen, das Ver- noch Gemeinden, die lieber Bussenzettel ver- Tramm in Berlin, haben in gemeinsamer Ar- Gemeindegebiet miserabel. Es gibt immer 615,000 Franken angefordert, die verbleibende Restsumme, d. h. 2,3 Millionen Franrichts hineinzubringen, und zwar aus demstellen und vor allem staubfrei machen. kehrswesen in den Rahmen des Schuluntersenden, als die Gemeindestrassen instand ken, soll ebenfalls aus den Automobilgebühren gedeckt werden. vielfach Hopfen und Malz verloren ist für einfachen Grunde, dass bei Erwachsenen Da der Kanton in den Jahren 1923 bisdie mannigfachen Erlasse und Massnahmen IXXtO3?Xlja;"tiO3^LO;lO 1927 den Automobilisten nicht weniger als der für einen geordneten Verkehr verantwortlichen Behörden. «Wer die Jugend hat, Die deutschen Nennungen: £2. — 17. -A.-u.fyu.st 1928) vier Millionen abgezwackt hat, wäre selbstverständlich die verbleibende Restanz von der hat die Zukunft», gilt wohl auch für das TEAMS: 2,3 Millionen eine kleinere, sofern er das Total der Autogebühren für den Strassenbau stets zunehmenden Auto- und Motorradver- 1. Max Voets Sludebaker-Team (Klasse B) Verkehrsproblem, dessen Lösung durch den Fahrer Wagen verwendet, und nicht einen Teil davon dazu kehr durch blosse Vorschriften allein unmöglich ist. Ohne von der so heilsamen, leider 2. Georg Allerdist 3. Herbert Hoffmann gebraucht hätte, um auf möglichst bequeme Engagement durch Studebaker Automobil G. m. b. H., Hamburg. Art und Weise seine aus den Notstandsarbeiten herrührenden Schulden zu amorti* tärdisziplin zu sprechen, erfordert der mo- 1. Dr. Ing. A. Sporkhorst Hansa-Tcam (Klasse C) heute von gewissen Leuten verpönten Mili- sieren. Uebrigens gedenkt die kantonale dernte Verkehr eine strenge Disziplin, die allen am Verkehr Beteiligten, und nicht zuletzt 8. Eduard Hörbe 2. Walter Jähnig Regierung auch fürderhin aus den Automobilgebühren einen jährlichen Betrag von den Fussgängern, anerzogen werden muss, Engagement durch die Hansa Automobilwerke A.-Gr, Varel, Dem gewöhnlichen Sterblichen ist es eine 50,000 Franken zur allgemeinen Schuldentilgung zu verwenden. Ein Vorgehen, das verdient, im aargauischen Grossen Rat einmal richtig beurteilt zu werden. Demokratie in allen Ehren, aber die Automobilisten sind nicht dazu da, um zur Schuldentilgung des Staates schlussendlich noch extra gerupft zu werden. Unser Automobilwesen ist durch dl© hohen Zölle auf Benzin und Wagen, durch andere indirekte Steuern schwer genug belastet. Im Laufe des kommenden Herbstes wird sich der Grosse Rat mit dem zweiten Stras« senbauprogramm ?u beschäftigen haben. Es ist diese Arbeit auf 12,3 Millionen Gesamt* kosten berechnet worden. Daran haben die Gemeinden 1,3 Millionen zu bezahlen, währenddem der Staat seine verbleibenden elf Millionen innerhalb einer zehnjährigen Frist in ganz einfacher Weise aus den Autogen bühren zu amortisieren gedenkt. Die Regie-- rung hofft, dass das ergiebige automobilistisehe Goldbrünnelein nicht nur nicht versie-. gen, sondern noch einen höhern Betrag abwerfen wird. Sie rechnet für die Zukunft mit einer jährlichen Einnahme von ca. VA Millionen an Aussteuern und mit einem jährliehen Benzinzollanteil in minimum von 300,000 Franken! Dieses Geld langt, wie gesagt, nicht nur zum Bezahlen der zweiten Bauetappe, sondern auch zur Amortisation anderweitiger Staatsschulden,.. Zugestanden sei, dass die aargaulsch© Regierung einfach kalkuliert, Man nimmt, wo man glaubt, nehmen zu dürfen und wo das Geben als Selbstverständlichkeit erscheint. Man vergisst dabei aber wohl zu leicht, dass durch die- stets enger angezogene Steuersehraube die Wirtschaftskraft ganz besonders der mittleren Stände herabgemindert wird und dass, was ebenfalls hervorgehoben sein muss, endlieh die Strasse nicht nur allein von Automobilisten, sondern auch von andern benutzt wird. Diese andern Itber haben infolge der minimen Verwendung direkter Staatsmittel an den Strassenbau für denselben sozusagen nicht mehr aufzukommen. Wo bleibt da die Gerechtigkeit? -ci- Cherry, klagt mich dieser Kerl von einem Sekretär nicht vor dem ganzen Haushalt an? All© Zeichen seheinen darauf hinzudeuten, dass der Kerl selbst ein gewagtes Spiel spielte, und zwar eines, das durch Mr, Cherrys Blossstellung gefährdet würde. Diese Annahme wurde durch die Tatsache verstärkt, dass dieser sogenannt© Sekretär nicht Im mindesten wie ein Sekretär aussah, wenn man ihn näher betrachtete, Er sah vielmehr nach frischer Luft und sportlicher Betätigung aus, hatte überhaupt beneidenswert entwickelte Muskeln und eine prachtvolle Gestalt. Er passte jedenfalls besser in den Sattel als auf einen Schrejbtlscfch stuhl Mr. Cherry wunderte sich nur, dass ihm das nicht aufgefallen war. Nein, das war kein Sekretär! Mr. Cherry warf seine Zigarette weg, trat vor und gab dem überraschten Mike einen kleinen Rippenstoss. «Also, sagen Sie einmal,» begann er munter, «was suchen eigentlich Sie hier?» «Wie?», sagte Mike. «Packen Sie die Unschuldsmine nur ein!», empfahl Mr. Cherry, dessen Ausdrücke in der Aufregung von ihrer sonstigen Gewähltheit einbüssten. (Fortsetzung folgt.) Eines unserer Probleme. Verkehrsunterricht in der Schule. Man schreibt uns aus Lehrerkreisen: Mit grossem Interesse haben wir Ihren Artikel über obiges Thema in Nr. 59 Ihrer geschätzten Zeitung gelesen und möchten dazu folgendes beifügen: Im Verlag Schlimpert & Püschel 0. m. b. H., Meissen, ist ein «Methodisches Handbuch für Verkehrsunterricht in Schulen» herausgekommen, das wert ist, einem weitern Interessentenkreis,« namentlich den Schulbehörden zu Stadt und Land, bekannt gemacht zu werden. Aber auch die Automobilisten werden gerne zu diesem Buch greifen, zeigt es ihnen doch zu ihrer Beruhigung, dass Selbstverständlichkeit, dass zur Führung öffentlicher Verkehrsfahrzeuge nur Personen zugelassen werden, die die dazu erforderlichen Prüfungen mit Erfolg bestanden haben, Ebenso wichtig, wenn nicht notwendiger, ist die Erziehung der Masse zur Verkehrsdiszh plin. Durch Filme, Bilder, Presseartikel und Vorträge suchen Staats- und Gemeinde-, behörden nach Möglichkeit aufklärend und unfallverhindernd zu wirken; doch sie treffen damit nicht den Kern der Sache, wie wir alle Tage zur Genüge zu konstatieren Gelegenheit haben. Es sollt© unbedingt in der Schule eine «planmässige, praktische Verkehrskunde, wie sie das vorgenannte Handbuch fordert und in groben Zügen skizziert, geboten werden können. Die Erfahrung lehrt, dass, wo dieser Unterricht bereits existiert, die- Verkehrsunfälle rapid zurückgegangen sind. Die Kinderverlustliste im Strassenver-' kehr von New-York z. B. verzeichnete im Dezember 1923, bevor planmässiger Verkehrsunterricht betrieben wurde, 30 Tote und 689 Verletzte, im Februar 1924 dagegen, nach dem inzwischen in allen Schulen die: sogenannte «Sicherheitspause» eingeführt worden war, nur noch 16 Tot« und 415 Verletzte. Qewiss ein erfreuliches Ergebnis, auch wenn noch andere Umstände unfallverhindernd mitgewirkt haben mögen. Nun ist allerdings die Sehweis nicht Amerika und der Strassenverkehr irgendeiner grössern Schwelzerstadt kann nicht ohne weiteres mit demjenigen der grössten Weltstadt verglichen werden; aber es ereignen sich auch bei uns, in den Städten sowohl wie auf dem Land, tagtäglich so viele Verkehrsunfälle, dass es sieh wohl lohnt, wieder einmal nach Mitteln und Wegen *zu suchen, sie herabzumindern. Und wenn durch den in diesem Artikel propagierten Verkehrsunterricht auch nur ein Menschenleben vor Unfall bewahrt werden kann, so ist es sittliche Pflicht der verantwortlichen Behörden, ihn in den Schulen einzuführen. Zudem ist ein solcher Unterricht «im Interesse der Förderung des. Verkehrslebens eine wirtschaftliche Notwendigkeit», R, Seh. Ein nachahmenswertes Beispiel. Die jungen Köpfe werden in den Schulen mit vielerlei Dingen vollgepfropft, die im praktischen Alltag herzlich wenig zu suchen haben, währenddem z- B, die Strassendiszlplin manchem Lehrer noch tabu ist. Ein Blick auf die Unfallstatistiken beweist indessen, wie wichtig es stets bei dem sich schwieriger ge< staltenden Problem «Verkehr» ist, dass je der Strassenbenützer die grundlegendsten VerJmJtungs-Regeln kennt. Bahnbrechend ist In dieser Beziehung der stadtbernjsehe Leh rer Masshard vorgegangen. Frei von jedem trockenen «Du darfst nicht» führt er seine Schüler in leicht faßlicher Welse in die ver* sehiedenen Regeln ?,ur Verminderung von Strassenunfällen ein, Die Vertrautheit und e gene Erfahrung der Kinder mit den Gefahren der Strasse. gestaltet den behandelten Stoff äusserst interessant, Dag Resultat dies Plauderelen zwischen Lehrer und Schüler wird in kleinen freien Aufsätzen festgehalten. Herr Masshard unterbreitete eine Serie die* ser Arbeiten dem T.G.S., welcher über die Der englische Automobilclub pflegt alll-uirlich einen Aufsatz über das Verkehrsproblem zum Wettbewerb an sämtlichen Schulen auszuschreiben und hiefür prächtige Preise auszusetzen. Die Beteiligung an diesen Konkurrenzen ist jeweils von gewaltigem Ausmass. Könnten wir nicht auch einmal in der Schweiz einen derartigen Versuch wagen? v. l. 3. 3, 1. 2. 3. 1, W, R- Wittioh. Parmetadt §, Dr, R. Krailsheimer, Stuttgart 3. Uairca Scblutius, Alt-Sqhwerin 4. E, W- Spprkhorst, Bremen 5. Frau M. Gocht, Berlin 6. P. v. Guillaume, Berlin 7. H. Hinterleitner, München 8. G. Beijmann, Dprtmund 9. Dr. E. Wiethaus, Bad Tölz 10. Frau E, Reiehel, Augsburg U, A, Hirte, Berlin \% Ernst Rotte, Dresden 13. Ernst Kotte, Dresden (Fahrer: Frau T. Kotte) 14. Frau Else Mets, Heasen i, BF, 15. Frau Lotte Bahr, Berlin 16. v, Egan-Krieger, Werder 17. Jl. van Wersch, Gharlottenburg-Berlin 18. Eduard Reichstem, Brandenburg (Fahrer: Ed. Greyn) Wie uns aus dem Wallis und dem Tessin mitgeteilt wird, rüsten die dortigen Sektionen des A. C. §, eifrig zu einem würdigen Empfang der Alpenfahrer. Die Wagen der Teilnehmer werden beim ersten Etappenhalt, wofür bekanntlich Lugano vorgesehen ist, zwischen 5 und 7 Uhr abends eintreffen und in den beiden grossen Chrysler- und Fiatgaragen, welche mit Leichtigkeit je 50 Wagen fassen, parkiert werden. Die Fahrer selbst logieren in den verschiedenen Hotels. Die Stadt Mailand hat den Oabentisch der internationalen Alpenfahrt mit einer prächtigen goldenen Medaille dotiert. Die Medaille fällt derjenigen italienisch« Equipe zu, welche sich am besten klassiert, (Siehe auob NQ, 03 und 62)Ä 5. Etappe. Von Villach, der beliebten Sommerfrische, mit dem bekannten radioaktiven Heilbad, das mitten Im Kärntner-Alpsee-Oebiet prächtig ge- Gründlichkeit und Zweckmässigkeit des Un-legen ist, führt in der Frühe des fünften Tages die Strasse das Drautal aufwärts, vorbei an "Paterunion nach Spittal, dem Badeort am terrichtes erstaunt und hocherfreut war. Der Lehrer erhielt für seinen vorbildlichen Unterricht die Verdienstmedaille des T.C.S5., die Schulklasse FrrlOO zu einer Schulreise. AUTOMOBTL-REVt/E 1928 - 4 Millstättersee, das auch zur beliebten Sommerfrische geworden ist und ringsum ein Aber es gibt glücklicherweis© auch Gemeinden mit Weitblick, die gründliche Arbeit tun und die durchgehende Dorfstrasse mit Keinpflasterung versehen; auf die Dauer ist diese Methode nicht nur die richtigste, sondern die billigste. Eine gepflasterte Strasse braucht jahraus, jahrein viel weniger Unterhalt als irgend eine andere, sie ist mit leichter Mühe fast staubfrei zu halten und bedarf für mindestens ein Jahrzehnt oder noch länger keiner gründlichen Renovation, Walzung und Teerung fallen gänzlich weg. Auch der Automobilist sollte gegenüber solch fortschrittlichen Gemeinwesen^ mit seiner Anerkennung nicht zurückhalten*'und deshalb daselbst pflichtgemäss einmal Halt machen, eine Mahlzeit einnehmen, sich dort mit Benzin und Oel versehen oder die betreffende Ortschaft durch einen Einkauf bevorzugen. Das Prinzip, dass die eine Hand di© andere wäscht, ist also hier am Platze; wer dem Autler eine gute Strasse bietet, verdient dessen besondere Berücksichtigung. A 1. Carl v, Guilleaume La Salle-Team (Klasse 0) 2. Richard Sinn 3. Georg Hobmann Engagement durch die Gene ral Motors G, m. b. H„ Berlin, Karl Kappler Simson-Supra-Team (Klasse G) Georg Kimpel Graf von Kainein (Engagement durch Simson & Gie„ Suhl, ObexvTng. Hans Niedlich Brennabor-Team (Klasse J3) Frit? Backasch Fritz Lehnert Engagement durch. Gebr. Reichstem, Brennabar-Werjie, Brandenburg. Fritz Poensgen Chevrolet-Team (Klasse D) Ernst Islinger Hans Merath Engagement durch die General Motors G-ra,b. H., Berlin, Mercedes-Ben? (Klasge B) Mercedes-Benz (Klasse B) Mercedes-Benz (Klaesa B) Hansa (Klasse 0) Nag-Protos (Klasse C) Steyr (Klasse G) Hupmobile (Klasse G) Austro-Paimler (Klasse D) Austro-Daimler (Klasse D) Auetro-Dajmlor (Klaspe D) Mercedee-Ben? (Klasse E) Simson-Supra (Klasse E) Simson-Supra (Klasse E) Wanderer (Klasse E) Steyr (Klasse F) Bnmnabar (Klasse F) Brennabor (Klasse F) Brennabor (Klasse F) Zylinderlnhalt 5798 cem 5798 cem 5798 cem 4324 cem 4824 cem 4324 cem 4960 cem 4960 cem 4960 cem 3108 ecm 3108 cem 3108 cem 2990 ecm 2990 com 2990 cem 2800 cem 2800 cem 2800 cem X. Otto Lö"hr Adlor Standard-Team (Klasse D) 2916 cem 2. Andre Dewald 2916 cem 8. Hans Coenen 2916 cem A, 2916 com Frau I41iane R, Roehra 5. 2916 cem 6. Frau Else Herta Vollbracht 2916 cem Frau Antoine Strassraann Engagement durch Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer A.-G., Frankfurt. i. Hermann Atmer Wanderer-Team (Klasse E) 1954 com; Mas Mader 1954 cem 3, Alexander Graumüller 1954 com Engagement durch Wanderer-Werke A-Q-, Ghemnitsi. (Die ersten Nennungen sind *» NQ« 63 erschienen). Die Strecke INDIV3DUEI.3: ./5L!;P oxx:£alx:r t 6240 ecm 6240 cem 6800 cem 4324 com 3594 cem 4014 cem 3468 cem 2G94 cem 2613 cem §613 com 1998 cera 1970 cem 1970 ecm 195.4 qcm 1499 ecm 1482 cem 1482 cem 1482 com prächtiges Qebirgspanorama erschliesst; bekannt ist das alte Renaissancesehioss des Fürsten Porcia und Ruine Ortenburg. Kurz nach dem Ort zweigt die Strasse ins Liesertal ab und über Qmünd, die altertümliche Qebirgsstadt, geht die Fahrt nach Leoben, von mächtigen Bergen umschlossen, Nun steigt die Strasse hinauf gegen den Katschberg mit einer Steigung, die über zehn Prozent erreicht. Bald ist die Katschberghöhe (1641 m) erreicht und es öffnet sich der Bück hinüber auf die Hohen Tauern, hinunter in den Lungau und rückwärts blickend sehen wir noch einmal ins Kärntnerland zurück, Steil schraubt sich nun die Strasse. hinunter nach St, Michael, das an einem Ausläufer des Speierecks gelegen ist und in dessen alter Kirche ein Basrelief aus der Römerzeit und Grabsteine aus dem K Jahrhundert gezeigt werden, Um einen Höhenzug herum windet sich nun die Strasse hinauf an die Taurach und über Tweng steigt sie zur Tauernhöhe (1738 m) hinauf, von hier senkt sich die Strasse wieder hinunter nach Radstadt, wobei der Bück an der imposanten Gestalt des Dachsteines haften bleibt und über Bischofshofen und Werfen gelangt man auf den Pass Lueg (554 Meter), der ja, laut einem neueren Projekt, in grosszügiger Art ausgebaut werden soll.

m 92« Heute ist er z. T. etwas schmal und besonders dem Grossverkehr, der hinüber und herüber führt, nicht mehr ganz gewachsen. Ueber Hallein ist Salzburg bald erreicht, ein Ort, der zu längerem Bleiben einlädt. Für die Teilnehmer der Alpenfahrt gibt es aber kein Verweilen, und sie müssen die eingehende Besichtigung der alten Stadt, des Residenzschlosses Mirabel, des altehrwürdigen Benediktinerstiftes St. Peter, der Einsiedelei des heiligen Maximus auf einen spätem Besuch verschieben. Gleich nach Salzburg überschreitet die Strasse die deutsch-österreichische Grenze und man erreicht Traunstein, fährt vorbei am Chiemsee mit den bekannten bayrischen Königsschlössern, den grauen Wäldern und Jagdgründen und erreicht über Rosenheim, Preiss, München, das Ziel der ganzen Alpenfahrt und Endpunkt der fünften Etappe, die von Villach bis München 342 km umfasst. Punkto Kilometerzahl also ist es die kürzeste Etappe und auch in bezug auf Schwierigkeiten, wie sich die Strasse mitsichbringt, und wie man sie auf den Etappen quer durch die Dolomiten angetroffen hat, dürfte die letzte Strecke auch die harmloseste sein. Deutsche Steuerkarte. Die seit dem Jahre 1924 schwebenden Unterhandlungen mit Deutschland für die Aufhebung der Kiaftfahrzeugsteuer haben, wie die < Automobil- Revue » bereits mitgeteilt, in einer gemeinsamen Sitzung in Bern zu einer Vereinbarung geführt, wonach ab 15. Juli 1928 an schweizerische Motorfahrzeuge für 5, na^h Aufhebung der kantonalen Durchgangsgebühren für 14 unmittelbar aufeinanderfolgende Aufenthaltstage im deutschen Reich steuerfrei sind. Diese 5- bezw. lOtägige Frist kann beliebig wiederholt werden, ohne dass im schweizerisch-deutschen Grenzverkehr Steuerkarten zu lösen sind. Wird die Aufenthaltsdauer im deutschen Reichsgebiet verlängert, so ist für die ganze Dauer des Aufenthalts eine Steuerkarte von Mk. 1.— pro Tag beim Wiederarustritt aus Deutschland zu lösen. Es wurde namentlich in der Nordostschweiz und Ostschweiz diese Neuregelung im Grenzverkehr mit Deutschland lebhaft begrüsst, da endlich eine krasse Ungleichheit aus der Welt geschaffen wurde, indem nun nicht nur die deutschen Automobilisten gebührenfrei die deutsch-schweizerische Grenze übertreten können. Dieser neuen Bestimmung wird an der deutschschweizerischen Grenze seit 15. Juli nachgelebt. Die Fahrzeugbesitzer der eigentlichen Ostschweiz benützen bekanntlich für die Reise nach Deutschland den Weg über St. Margrethen—Bregenz—Lindau. Da es sich dabei streng genommen nicht um einen •deutsch-schweizerischen Grenzverkehr handelt, haben die Benutzer dieser Strecke beim deutschen Zollamt Ziegelhaus bei Lindau nach wie vor Steuerkarten zu lösen. Es wird also den Automobilisten des st. gallischen Rheintals zugemutet, den grossen Umweg über Konstanz zu nehmen, wenn sie von der Steuerkarte befreit sein wollen. Die Sektion St. Gallen—Appenzell des A.G.S. hat in einer Eingabe an die St. Gallische Regierung unter Hinweis auf die geographischen Verhältnisse das Gesuch gestellt, die deutschen Behörden zu veranlassen, schweizerische Automobilisten auch über das Zollamt Ziegelhaus bei Lindau nach Deutschland reisen zu lassen. Es ist anzunehmen, dass man in Deutschland nach erhaltenem Hinweis a?uf bestehende Verhältnisse zur Entsprechung des Gesuches gelangen wird E. B. Die Kurve bei neimberg, auf der grossen Durchgangsstrasse Bern-Thun-Interlaken war von jeher ein «memento mori» für den Automobilfahrer und es verging fast kein Monat, ohne dass daselbst nicht irgend eine automobilistische Entgleisung passierte. Die «A.-R.» hat wiederholt auf die Korrektion dieser schlimmen Stelle aufmerksam gemacht; nun hat die bernische Baudirektion an jener Stelle gründlich Wandel geschaffen, vor allem wurde die Kurve ganz bedeutend verbreitert und was noch wichtiger ist, die Ausladung gegen die Peripherie wurde entsprechend erhöht, so dass auch bei ungesetzlich schnellem Tempo, was leider immer wieder vorkommt, das Gefahrmoment beträchtlich, verringert ist. Von wesentlichem Vorteil ist auch die Aufstellung zweier kataphotischen Kurvenzeichen, die entgegenkommenderweise von einer Genfer Gesellschaft kostenlos geliefert wurden, um die vorzügliche Wirkung ihrer Leuchtzeichen bei Nacht zu demonstrieren. Der äussere Kurvenrand ist zudem noch mit einer Bretterwand eingefasst; hier fehlt allerdings noch der dringend nötige weisse Anstrich, der hoffentlich bald kommt. Jedenfalls darf der Fahrer dem kantonal-bernischen Bauamt Dank zollen, dass die Gefährlichkeit dieser Kurve beseitigt ist., A Der neue Raketenwagen von Valier, der gegenüber dem Opelschen Wagen bedeutsame konstruktive Aenderungen aufweist, wurde letzte Woche auf der Eisenbahnstrecke Nordhausen-Gernrode ausprobiert. Bei den ersten beiden Versuchsarten wurde ein Stundenmittel von 180 km erreicht. Bei der dritten Fahrt erzielte der Raketenwagen en Stundenmittel von 210 Kilometer. Der Vagen geriet aber nach der Entzündung sämtlicher Raketen in einer scharfen Kurve ats der Bahn und zertrümmerte. Der Konst-ukteur hatte mit diesem Ausgang der Verliehe gerechnet, da der Wagen nur das bescieidene Gewicht von 50 kg aufwies. In nächster Zeit sollen Versuche mit schwerern Tjpen stattfinden. lt. Grosser Preis von Spanien Am zweiten Rennen des Meetings von San Sebastian starteten 72 Fahrer. Sieger wurde wiederum Ghiron auf Bugatti (bekanntlich gewann er schon das Kriterium der Asse !), welcher das über 259,715 km führende Rennen in 2 Std. 25 Min. beendete. An der Veranstaltung beteiligten sich viele von den bekanntesten Rennfahrern, worunter auch Ivanowsky auf Alfa-Romeo, welcher kürzlich das 24- Stunden-Rennen von Belgien für sich entschieden hatte. Nachstehend die ersten Resultate des Gesamtklassements: I. Chiron auf Bugatti in 2 Std. 25 Min.; 2. Buriano (Bugatti), 2 Std. 30 Min. 14 Sek.; 3. üelemer (E.H.D.), 2 Std. 30 Min. 37 Sek.; 4. Christian (Lombard), 2 Std. 35 Min. 43 Sek.; 5. Laly (Aries), 2 Std. 65 Min. 51 Sek. Der Fahrer Sabipa ist im Verlaufe des Rennens gestürzt und schwer verletzt worden. Die ersten Nennungen zum Grossen Preis von Europa Beteiligung des Schweizers Kessler. Bekanntlich liegt die Organisation des Grossen Preises VOD Europa auch dieses Jahr wiederum in den Händen dei Italiener, da England von einer Uebernahme abgesehen hat. Für das nunmehr am 9. September auf dem gros&en Autodrom von Monza zum Austrag gelangende Rennen hegen bemerkenswerte Nennungen vor: Talbot hat vier, Maserati drei Wagen gemeldet. Alfa Romeo wird mit zwei Wagen starten, wovon der eine von dem italienischen As Campari, der zweite von unserem bekannten Schweizerrennfahrer Kessler gefahren wird, dessen Klausensieg 1926 noch in lebhafter Erinnerung ist. Möglich, dass Alfa Rome-. noch einen dritten Wagen, mit Brilli-Peri oder Minoia, ins Feuer schickt. Als Attraktion steht die Meldung des englischen Rekordmeisters Campbell, auf Delage 1500 cem, in Aussicht, welcher letzte Woche das Brooklandrennen gewann. — Die Rundstrecke von Monza wird gegenwärtig eingehenden Ausbesserungsarbeiten unterzogen. Da der Grosse Preis von Europa für das italienische Championat von massgebender Bedeutung ist, wird es interessant sein, den gegenwärtigen Stand der italienischen Meisterschaft zu kennen. Meisterschaft der Markenteams: Maserati 6 P., Alfa Romeo 5 'Punkte. Meisterschaft der Fahrer: Nuvolari 3 Punkte, Campari 3 Punkte, Brilli-Peri 3 Punkte. Meisterschaft der 1100 cem: Fiat 4 Punkte. Meisterschaft der Fahrer der 1100 cem : Riccioli 3 Punkte, Zampieri 3 Punkte. V. Spanischer Besuch. In Genf sind dieser Tage 54 Barceloner Automobilisten und Motorradfahrer eingetroffen und von Herrn James Quinclet, Zentralsekretär des T. C. S., aufs herzlichste begrüsst worden. Zu Ehren der fremden Gäste fand in den Räumen des Schweizerischen Touringclubs ein Empfang statt, dem der spanische Konsul beiwohnte. Die Barceloner werden nach mehrtägigem Aufenthalt in der Völkerbundsstadt, nach Amsterdam Weiterreisen. V. Grosser Preis von Indianopolis 1929. Die Direktion von Indianopolis gibt heute schon, vorbehaltlich der Zustimmung der internationalen Sportkommission, bekannt, das für das nächste Rennen der AUTOMOBll -RFfVUE 30. Mai 1929 festgesetzt ist. Der Veranstaltung wird das Reglement der 1500 cem Wagen mit einem Minimalgewicht von 635 kg zu Grunde gelegt. Als Preise stehen wiederum ca. 70 000 Dollar zur Verfügung. — Die Leitung der Indianopolisbahn untersteht gegenwärtig Kapitän Rickenbacher, dem aus dem Weltkriege berühmten amerikanischen Flieger. V. Coupe Boiilot (8. und 9. September). Das als Handicap, wie alljährlich, in Boulogne gestartete Rennen, steht allen Sportwagen nach dem Reglemente der A. I. A C. R., sowie sämtlichen Wagen, welche am Grossen Preib über 24 Stunden in Le Mans und an den grossen Preisen für Sportwagen von Spanien, Deutschland und Belgien teilgenommen haben, offen. Die Veranstaltung führt über 448,5 km. Meldeschluss 3. August. Der Coupe Boiilot folgt eine Rennwagenprüfung um die Trophee National. V. Arlberg-Rennen 1928 (26. August). Das Reglement für das kürzlich abgesagte, nunmehr aber doch als nationales Rennen zum Austrag gelangende Arlberg-Rennen 1928, verbunden mit dem Grossen Bergpreis von Vorarlberg, ist soeben erschienen. Die Veranstaltung ist, wie gesagt, national, steht aber allen offen und gelangt auf (»rund der internationalen Reglemente zum Austrag. Im Rahmen des Rennens findet eine geschlossene Konkurrenz für die Mitglieder des Vorarlberger Clubs statt. Das Rennen wird, wie letztes Jahr, auf der Arlbergpassstrasse zwischen Langen und San Christoph ausgefahren und führt über 7 km, Höhenunterschied 494,3 m, durchschnittliche Steigung 7,06%, maximale Steigung 11%. Zugelassen sind die üblichen drei Kategorien Touren-, Sport- und Rennwagen. Erster Nennungssehluss: 10. August, 6 Uhr nachmittags; zweiter Nennungsschluss: 20. August, 6 Uhr nachmittags. Nenngelder: Tourenwagen 70 S., Sportwagen 100 S., Rennwagen 120 S. Neben dem Automobilrennen findet ein Motorradrennen statt, v. Um den Bergrekord 1928. Am 5. August wird das A.D.A.C.-Rennen um den Bergrekord 1928 auf dem dicht bei Freiburg gelegenen Schauinsland stattfinden. Die 12 km lange Rennstrecke (800 m Höhendifferenz) stellt mit ihren 173 Kurven hohe Anforderungen an Fahrer und Maschinen. Das Rennen ist international. Die Nennungsliste hat schon zahlreiche prominente Namen des Inund Auslandes, wie Sid Jackson (England), Bornstein (Schweiz), Dobler (Stuttgart), Hauser (Schmalkalden), Gräfin Einsiedeln, Prinz von Leiningen, die bekannten Rennfahrer Garacciola, v. Stuck, Wagner usw. aufzuweisen, die besten Sport verbürgen, v. Kein Lichf! Das alte Krebsübel der Pferdefuhrwerke hat dieser Tage wieder einmal zu einem Unfall geführt. Zirka halb 9 Uhr abends fuhr ein Automobil von Chur her unterhalb Ems in einen mit Mineralwasserflaschen beladenen Wagen. Das Fuhrwerk soll kein Licht gehabt haben. Der Automobilbesitzer sowie der Fuhrmann trugen Verletzungen davon. Das Automobil ist sehr bös zugerichtet; die Flaschen gingen in Scherben und auch der Wagen wurde demoliert. -f- Das « Paradies » der Autofahrer. Bei einem Vergleiche von amerikanischen Statistiken ergab sich die merkwürdige Tatsache, dass in den Vereinigten Staaten acht Millionen Leute mehr Autos besitzen, als Einkommensteuern bezahlt werden. Die glänzendste Kombination alles Guten und Schönen der Aulomobilbaukunst L'ARISTOCRATE AM£RICAINE offene und geschlossene 6-Cylmder- Automobile schon für mit Rabatt bei direktem Netto-Kassa-Kauf ohne Tauschgeschäft WERNER RISCHZÜRIC PACKARD-SPEZI ALGE SCHAFT W H O O W N S AUTOSEKTION SOLOTHURN, ORTSGRUPPE ÖLTEN DES T. C. S. Unter diesem Namen ist in Ölten eine Ortsgruppe der kantonalen Sektion Solothurn gegründet worden. Der Club zählt heute bereits eine stattliche Anzahl Mitglieder. Die Generalversammlung vom 28. Juni a. c. wählte zu ihrem, Präsidenten Herr Notar W. Wyss, Ölten; als Vizepräsident Hrn. Herrn. Vosseier, Ölten; als Aktuar Hrn. Hans Born, Kaufmann, Ölten; als Kassier Hrn. Hans Zeller, Kaufmann, Ölten; als weitere Vorstandsmitglieder die HH. A. Maurer, Garage, Aarburg; Hans Kiener, Kaufmann, Trimbach; Hans Schmid, « Schilla», Trimbach. Als Präsident der Sportkommission wurde gewählt: Hr. Hans Kiener. Das Office befindet sich bei Hrn. Notar W. Wyss, Ringstrasse. Ölten. Am 15. Juli a. c. hatte der Club bei wunder-» vollem Wetter seine erste ganztägige Ausfahrt. Daran haben 30 Personen teilgenommen. Die Tour führte unter Leitung unseres rührigen und vielver-i sprechenden Präsidenten der Sportkommission. Hr. Kiener, über Oensingen, Baisthal, Gänsbrunnen, Moutier, Sonceboz, Reuchenette, Biel, Solothurn, Ölten. Auf der Höhe der Pierre-Pertuis wurde ein Picknick abgehalten. Der fast dreistündige Aufenthalt auf diesem schönen Plätzchen des Jura wurde zu einem urgemütlichen Festchen, das alle Teilneh-, mer so rasch nicht vergessen werden. Hervorheben möchten wir dabei speziell die Unterhaltungsarbeit unseres Clubkameraden Widmer. Nachdem unser Präsident noch eine kurze, aber markige Ansprache an die Ausflügler richtete, wurde aufgebrochen. — Nach Halten in Biel, Solothurn, Egerkingen langten wir in Ölten 7.10 Uhr abends an, wo der erste Ausflug mit einer kleinen Schlussfeier und einem obligaten Tänzchen, wozu unser Kapellmeister Vosseier die Musik lieferte, im Clublokal Hotel « Emmental» beschlossen wurde. — Das nächste Mal hoffen wir die dreifache Zahl Teilnehmer auf den Weg zu bringen. Ein neues Programm ist im Entwurf. Zum voraus verraten wir aber nichts ! Mitglieder von Ölten und Umgebung, die unserer Sektion gerne beitreten möchten, mögen sich an-* melden beim Präsidenten, beim Aktuar oder einem Vorstandsmiteliede. ORTSGRUPPE KREUZLINGEN DES T. C. S. Vergangenen Dienstag den 24. Juli a. c. fand die Ausfahrt mit den Zöglingen der «Armen-Anstalt Bernrain> statt. 24 Autos mussten hierfür bereit gestellt werden. Die Fahrt verlief zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer, auch der Fahrer selbst. Allen Mitgliedern, die ihre Wagen für diese gute Sache bereitwilligst zur Verfügung gestellt haben, sei hiermit nochmals der wärmste Dank ausgesprochen. Für die mustergültige Organisation und für die umsichtige Leitung sei auch Hrn. Inspektor Neuweiler an dieser Stelle ein Kränzchen gewidmet. Dem uns zugekommenen Bericht des Hausvaters der cAnstalt Bernrain» entnehmen wir: Zu schnell musste Stein verlassen werden; der Fahrplan machte keine Konzession. Die «stählerne' Riesenschlange> steuerte Nussbaumen zu. Damit war die zweite Etappe erreicht. Herr und Frau Goepper, im gastlichen Katharinenberg, bewirteten die Anstaltskinder festlich. «Gesegnet sei er allezeit von der "Wurzel bis zum Gipfel», dankten singend die Kinder. Herr Pfarrer Meyer-Altnau (Präsident der Anstalt Bernrain) erstattete in seiner Ansprache auch allerseits herzlichen Dank — den verehrten HH. Autobesitzern für das grosse Freuen, das sie den Kindern bereitet, den Ib. Katharinenbergern für den überreichen «z'Vieri», und überreichte sodann den beiden Töchtern des Hrn. Goepper im Namen des Vorstandes der Ortsguppe Kreuzungen des T. C. S. je einen prächtigen Blumenkorb. Er stellte auch kurz die Bernrain-Kinder vor. 'Willensgehemmt seien sie. Die Seelenkräfte, Denken, Fühlen und Wollen, bilden keine harmonische Dreieinheit, sondern fallen auseinander. Diese Disharmonie ist schuld, dass sie sich nicht handhaben können. Willenlos folgen sie Trieben und Augenblicksstimmungen. Da sind starke, lustbetonte Eindrücke nötig, um in die innere Zerfahrenheit einige Ordnung zu bringen. Spürt das Kind noch den warmen Herzschlag des Beglückers dazu, dann ist dies wahre Erziehung. Die HH. des Touring-Clubs haben sich heute um die Anstalts-Kinder sehr, sehr verdient gemacht! Ein kurzer Wettstreit entspann sich noch beim Schlafengehen unter den frohgestimmten Kindern, denn jedes behauptete fest, sein «Chauffeur» sei der beste gewesen. Möchten diese doch etwas vom seligen Glück verspüren, das sie den Kindern der Schattenhalde bereitet haben! AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Programm der Grimselfahrt. Samstag den 4. August 1928. Abfahrt von Bern nach Belieben. Keine Kolonnenfahrt! Freiwillige Treffpunkte: bis 13 Uhr 50 Thun, Rathausplatz; bis 14 Uhr 40 Interlaken, Bahnhofplatz; 16 Uhr Ankunft in Meiringen, Bezug der Quartiere. Bei Ankunft Anmeldung im Quartierbureau: Hotel Rössli, Meiringen, bei Mitglied Tännler. 16 Uhr 45 Besuch der Grimsel-Ausstellung in der Turnhalle. Nachher können diejenigen Teilnehmer, die Lust haben, zur Besichtigung der Aareschlucht fahren. Nachtessen in den Hotels. 20 Uhr 30 gemütliches Zusammensein mit den Mitgliedern der Untergruppen Thun und Oberhasli. Wegsn der anstrengenden, verantwortungsvollen Fahrt des Sonntages, werden die verehrten Teilnehmer in ihrem eigenen Interesse gebeten, sich genügend Nachtruhe zu gönnen. Sonntag den 5. August 1928: 7 Uhr Abfahrt von Meningen; bis 9 Uhr Fahrt zum Grimselhospiz; 9 bis 11 Uhr Besichtigung der Baustelle Grimsel; ' 11 bis 13 Uhr wird den Teilnehmern freigestellt nach der Passhöhe zu fahren, mit Blick auf Totensee, Walliseralpen, Furka, Rhonegletscher und zurück zum Grimselhospiz; 13 Uhr 30 Treffpunkt beim Hotel Handeck; 13 Uhr 30 bis 15 Uhr Mittagessen im Hotel Handeck oder Picknick, Besichtigung des Handeckfalles; 15 Uhr 30 bis 16 Uhr 30 Besichtigung der Zentrale Breitwald; 16 Uhr 30 bis 18 Uhr Fahrt nach Meiringen, wenn die Zeit 63 erlaubt, noch Besichtigung der Anlagen in Innertkirchen. Heimfahrt nach Belieben. Anmeldungen bis spätestens Donnerstag den 2. August 1928, vormittags, an unser Office Ritztours, Bern, Telephon Bollwerk 47.85,