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E_1928_Zeitung_Nr.065

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65 III. Blatt BERN, 3. August 1928 Autos unter sich Es war in ... Aber nein, es geht niemanden etwas an, wo es war. In ... also gab es so etwas wie eine Garage. Sie selber wusste zwar nichts davon, dass sie es war; aber die Leute sagten, es wäre so und dann musste es wohl stimmen. Die Automobile jedoch, die darin standen, rümpften die Kühler und waren anderer Ansicht, und das mit Recht. In einer Ecke nämlich hing noch eine Mistgabel, die sich zuweilen mit einem Marienbildchen unterhielt. Viele fanden dies sehr poetisch, aber es war alles eiskalte Berechnung. Im Gewitter fürchtete die Gabel für ihre Zinken und glaubte sich im Gespräch mit der Heiligen gegen Blitz und Donner gefeit. Ein Benzinabscheider war auch nicht da, nur ein älter Jauchetopf. Aber die Herren Benzin und Oel waren viel zu vornehm, um darin äbzufliessen, was man ihnen nicht verdenken kann. Oder möchten Sie etwa...? Na also ! Als Ausgleich für die elektrischen Birnen mit Ueberglocken nisteten drei Eulen im Gebälk, über deren Verdauungstätigkeit die blankpolierten Dächer der Limousinen jeden Morgen weiss auf schwarz Auskunft erteilten. Dabei gab es tatsächlich noch Automobilbesitzer, welche diese für die Landwirtschaft so wichtige Dungtätigkeit als Beschmutzung auslegten und zu schimpfen wagten. Diesen Hitzköpfen hielt man entgegen, dass man den Eulen doch nicht die Därme zubinden könnte und tröstete sie damit, dass (als Gegenleistung gewissermassen) die Pneus von den Ratten in nicht misszuverkennender Weise blank genagt würden. In diese Garage nun, in der solch unheimliche Dinge passierten, rollte eines Abends ein Sportzweisitzer, von dem geschrieben stand, dass er «rassig» und «mit allen Schikanen » ausgerüstet sei. Sehr, sehr spät kam er, wodurch alle Insassen aus nächtlicher Ruhe gestört wurden, was nicht das höchste der Gefühle sein soll. Kaum hatte sich der Besitzer des Ankömmlings entfernt, so ging das Gezische auch schon los : « Er scheint-ja ein ganz verbummelter zu IME« Jklgaen^ava^e von Oscar Herbert Pfeiffer sein », wetterte der gelbe Postomnibus giftig aus seiner Ecke. Dabei klirrten seine Fensterscheiben missbilligend und die alten Azetylenlaternen stanken Beifall «Ein Skandal, wenn ein solider Beamter wie ich, der sich tagsüber für das allgemeine Wohl abrackern muss, nachts in solch lockerer Gesellschaft verbringen muss.» « Solider Beamter ist gut», meckerte ein Leichtmotorrad, welches unter der Mistgabel lehnte und von dieser scheinbar zu schmutzigen Gedanken aufgestachelt wurde. « Wenh ich so ein dickes Gehalt aus anderer Leute Tasche bezöge wie Sie, würde ich den Kühler nicht zu weit aufreissen. Verstanden? » « Mein Herr — die Postbushupe überschlug sich vor Schreck — wessen erdreisten Sie sich? Ich befördere 25 Personen auf einmal, ungerechnet die Kinder und das Gepäck. Ich stehe im Dienste der öffentlichen Wohltätigkeit, ich nehme jede Steigung. Und Sie? Was leisten Sie? Jeder Mensch muss sich ja den Magen auspumpen lassen, ehe er sich auf Sie setzt, sonst ist er zu schwer für Sie, Sie blöder Benzingöppel.» Bei dieser ungeheuerlichen Verbalinjurie stieg dem Motorrad das Benzin zu Kopf. Seine Lenkstange leuchtete böse im Dunkel der Garage : « Bilden Sie sich nur ja nichts ein, Sie gelber Wasserkopf. Das mit der Wohltätigkeit ist Quatsch. Die Leute, die sich von Ihnen in ihrer Gutmütigkeit befördern lassen, bezahlen Steuern, und was für Steuern! Und von diesen Steuern werden so alte Rumpelkisten gekauft, wie Sie sind. Und wenn Sie mit Ihren 25 Männeken ungerechnet Gepäck und Kinder über die Landstrasse wackeln, so tun Sie nichts als Ihre verd... Pflicht und Schuldigkeit. Verstanden, Sie postalische Staatsbenzinkiste. » Bei diesem lümmelhaften Wort sprangen alle Kupplungen heraus und der Selbstfahrer einer Lady wurde rot. Alles schwieg voll Verlegenheit, nur die Mistgabel bog sich vor Lachen, wovon sie heute noch krumm ist. Eine distinguierte Benzlimousine überbrückte das Schweigen, indem sie sich direkt an den kleinen Sportzweisitzer wandte : «Darf man fragen, wo der Anlasser losbrummte? Wohin der Pneu rollen soll?» Man sieht, sie sprach hochautoisch, wie dies von einem Wagen dieser Klasse nicht anders zu erwarten war. « Oh, warum nicht? » Der « Rassige » klimperte freundlich mit seinem Getriebe. «Ich komme vom Rheine. Mein Herr ist ein grosser Musikfreund und will zu den Festspielen nach Salzburg.» « Ach, Sie glücklicher! Wenn man sich das doch auch einmal leisten könnte.» Das Leichtmotorrad seufzte vernehmlich durch seine Düsen. Dicke Oeltränen tropften zu Boden. « Oh ja,» lachte der Sportwagen vergnügt Der Letzte seines S „Wänn's d'Lüt nu glaube wettid, dass es mit em Auto genau ist de Standes. D'Aschaffigs-chöste "sind s'wenigste, aber de Unterhalt!" (Nebelspahe wie mit Fraue, N» 65 III. Blatt BERN, 3. August 1928 aus allen Speichen, « das kann ich mir leisten. Wir, das heisst mein Herr, wir haben nämlich Geld, massig viel Geld, direkt unangenehm viel Geld. Von Salzburg töffeln wir nach Wien, dann so ein bischen nach Italien, wo wir ein Naschen voll antiker Kultur und einen Arm voll schöner Römerinnen nehmen wollen. Dann rauf nach Nizza, Spanien, Portugal, Madeira. Mein Gott, Europa ist ja nicht gross, aber zur Not kann man sich schon ein paar Monate darauf um den Kühler schlagen.» Die Nonchalance, mit der das alles gesagt wurde, war direkt aufreizend. Dem Postbas verwirrte sich das Differential vor Wut, alle Ventile standen offen (was sehr ungesund sein soll!). «Mein Herr,» schrie, nein brüllte er, « Si0 sind wohl auf der Flucht vor dem Steuerbeamten ? » « Ich muss doch bitten, » beschwichtigte die Benzlimousine, etwas mehr Rücksicht auf den Schlaf der andern Herrschaften zu nehmen. Gemäss ministeriellem Erlass — wandte sie sich hochmütig an den Postbus — ist den Beamten der Republik Höflichkeit gegenüber dem Publikum anbefohlen worden, mit dem — für Ihre Kreise allerdings unverständlichen Hinweis — dass die Beamten ja doch mit den Steuern des Publikums bezahlt werden.» Dem Rassigen mit allen Schikanen riet sie: « Sie, mein Herr, täten gut, mir Ihre weitern Pläne im Flüstertone zu erzählen.» Der Sportzweisitzer tat wie ihm geheissen und verriet noch folgendes: «Wissen Sie, eigentlich wollten wir hier ja garnicht übernachten. Aber die Lady da neben Ihnen mit dem Selbstfahrer — psst, dass er nichts hört — die Lady also hat eine junge Kleine, bildhübsches Mädel, als Gesellschafterin bei sich. Hochtouriges Mädel, sage ich Ihnen. Mein Herr ist gleich bös in sie verknallt, Blutvergaserbrand oder wie das Uebel heisst. Es klopft immer bös an der linken Brust, nachts keinen Schlaf, hält Kilometerzähler für Uhr usw. » «Ist sie denn wirklich so hübsch ?» Man konnte es nicht leugnen : Der Spitzkühler der Limousine zitterte lüstern. «Hübsch ist gar kein Ausdruck. Herrlich gejedert. Schnittige Karosserie, prachtvoller Doppelkühler, halbrundes Format und oben eine herrliche Klubfahne, seidenweich und sonnengold. Ich hupe Ihnen...» «Hupen Sie lieber nichts-», stöhnte der dicke Nachbar. «Ich bin verheiratet und über ZÜRICH A. G. ErageMuiie lei. Sei. 92.71 GENF: Rue General DufourH Telephon Stand 13.31 BASEL: Bruderholzstrasse 12 Telephon Safran 13.00 Sie Ihre Umsätze! Bearbeiten Sie alle Interessenten, die wohl ein Auto benötigen, jedoch die Mittel der Anschaffung ihrem aufstrebenden Geschäft nicht entziehen können. Offeneren Sie solchen Vorwärtsstrebenden Ratenzahlungen (bis auf 18 Monate erstreckt). Finanzieren Sie dieses Geschäft, indem Sie es dadurch zum Bargeschäft werden lassen. Einfache Anwendung! 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