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E_1928_Zeitung_Nr.065

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GARAGE CAPITOL AUTO

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N° 65 ' - II. Blatt BERN, 3 August 1928 N« 65 II. Blatt BERN, 3. August 1928 Technisches Allerlei Ein neues Wechselgetriebe Ein sehr interessanter, neuer Geschwindigkeitswechsel, welcher für kleine Wagen eine Schiebers A nur einmal in der Kurve des : jeder Bolzen bei einer Umdrehung des; grosse Zukunft zu haben scheint, wurde dem Schiebers C hin- und hergeführt sein, und in England sehr bekannten Mr. Septimus nachdem die Kurve aus vier Schleifen besteht, so hat die Kardanwelle in der gleichen Scott patentiert. Dieses vollkommen zahnradlose Getriebe ist auf völlig neuen Prinzipien aufgebaut und wurde in englischen Fach- Schieber B jedoch weder ganz freigelassen, Zeit nur X A Umdrehung gemacht. Wird der kreisen vorerst mit grösster Skepsis aufgenommen, doch ergaben die Versuche so über- sich etwas mit und es entsteht eine Differenz noch vollkommen festgehalten, so dreht er raschende Resultate, dass man bald bekehrt in den Drehzahlen zwischen Schieber A und wurde und jetzt grosse Erwartungen an dieses Getriebe knüpft. Widerstand ist, den der Schieber B seiner C, welche davon abhängig ist, wie gross der D!s Getriebe besteht aus drei ineinandergeschobenen zylindrischen Schiebern, von Bei den ersten Modellen wurde dieser Wi- Mitnahme entgegensetzt. lenen der erste an der Innenwand eine einderstand durch kleine Oelpumpen hervorgefache, geschlossene elliptisch« Nut besitzt, der zweite hat drei gerade Längsschlitze zur Aufnahme von drei Gleitsteinen, der dritte hat an seiner Aussenwand eine Zickzack- Nute, welche viermal längs der ZyJinderfläfche hin- und hergeführt ist, wie aus den beigefügten Skizzen ersichtlich ist. In den Gleitsteinen sind Bolzen gelagert, welche mit ihren Enden in die Nuten des äussern und innern Schiebers eingreifen: Das Getriebe gestattet Uebersetzungen von 1 :1 bis 1:4. Der Arbeitsgang geht folgendermassen vor sich: Schieber A ist mit der Motorwelle gekuppelt und dreht sich infolgedessen mit der Motortourenzahl. Schieber B kann sich frei drehen, Schieber C ist mit der Kardanwelle verbunden. Wenn an der Kardanwelle kein Widerstand ist, so wirken die drei Bolzen als feste* Mitnehmer, und das ganze System dreht sich mit derselben Drehzahl. Der äusserste Gegenfall ist der, dass der Schieber B festgehalten wird; in diesem Falle wird rufen, welche durch die drei Gleitsteine betätigt wurden, da diese hydraulische Regulierung jedoch Schwierigkeiten ergab, ist inzwischen eine andere Lösung gefunden worden und ausserdem wurden die Bolzen mit Rollenlagern versehen, um .die Reibungsverluste in den Nuten zu vermindern. Das Getriebe hat keinen Totpunkt, da die. drei Gleitsteine sich jeweils in einem andern Punkte der Führungskurven befinden. Wenn die Neukonstruktion des regulierbaren Bremswiderstandes für den Schieber B in wirklich einfacher und zweckentsprechender Weise gelöst wurde, so kann dieses Getriebe, speziell für den kleinen, leichten Wagen, eine ungeahnte Verbreitung gewinnen. Va. Wann muss man die Kolbenringe erneuern? Die Kolbenringe haben die Aufgabe, den Kolben im Zylinder abzudichten. Durch längeren Gebrauch oder durch unrichtige Instandhaltung des Motors unterliegen sie natürlich einer verschieden raschen Abnützung, so dass sie schliesslich ihre Hauptaufgabe, den schnell hin- und hergehenden Kolben abzudichten, nicht mehr erfüllen können. An mancherlei Merkmalen sind zu stark abgenützte Kolbenringe zu erkennen. Nimmt man den Kolben aus dem Zylinder, so wird Doppelter Kolbenring aus einem Stück. Er verhindert dass die Kompression nach dem Zülinderinnern entweicht und Oel in den Kompressionsraum dringt. ersterer selbst beim bestgehaltenen Wagen aussen niemals ganz blank sein, sondern verschieden grosse, angelaufene oder geschwärzte Stellen zeigen. Der Kolben selbst liegt ja niemals mit seiner ganzen Mantelfläche im Zylinder auf, so dass er nicht aus einer einzigen, blank abgelaufenen Mantelfläche bestehen kann. Anders aber die Kolbenringe, die, falls sie richtig abdichten sollen, auf dem ganzen Umfang anliegen und dementsprechend blank sein müssen. Geschwärzte Stellen an einem Ring beweisen es immer, dass die Lauffläche des Ringes nicht an der Zylinderfläche angelegen ist und hier die heissen Verbrennungsgase hindurchblasen konnten. Ein solcher stellenweise geschwärzter Ring ist daher schleunigst zu erneuern. Durch seine eigene Spannung soll sich der Kolbenring an die Zylinderfläche anpressen, muss also, falls der Kolben aus dem Zylinder genommen ist, aus seinen Nuten heraustreten. Klebt aber ein Kolbenring in seiner Nut darinnen, so ist er durch verkohlte Oelrückstände in seiner Nut festgebrannt. Auch in diesem Fall wird eine Erneuerung unumgänglich sein, denn erfahrungsgemäss zerbricht ein festgefressener Kolbenring regelmässig bei den ersten Versuchen, ihn zu befreien. In der Richtung der Kolbenbewegung darf der Ring in seiner Nut kein Spiel habenmuss sich aber trotzdem leicht drehen las- ! sen. Ist dies nicht der Fall, so blockiert die •in diesen Spalten sich bildende Oelkohle den Ring. Bevor der neue Kolbenring aufgezogen wird, muss die Nut sorgfältig mit einem scharfkantigen, schmalen Werkzeug von der darin festhaftenden Oelkohle befreit werden. Die Oberflächenabnützung der Kolbenringe, die ja beim Betrieb des Motors in jeder Minute ein paar tausendmal an der Zylinderwand auf und ab gleiten, ist natürlich sehr gross. Mit fortschreitender Abnützung werden die Ringe daher dünner und dünner, wodurch ihre Schlitze immer grösser werden; Nun darf aber, falls der Ring wirklich verlässlich dichthalten soll, der Schlitz nie breiter als etwa 3 / 10 mm sein. Man kann die richtige Breite des Schlitzes leicht abmessen, wenn man den Ring allein genau wagrecht in den Zylinder einführt und dann versucht, ob ein Blechstreifen von 3 / 10 mm Stärkenoch durch den Schlitz hindurchgeht oder nicht. Bei neuen Kolbenringen versäume man nie, einen praktisch sehr wertvollen Kniff auszuprobieren. Allgemein werden nämlich die Kolbenringe scharfkantig ausgeführt. Diese Formgebung ist wenig günstig, da die scharfen Kanten des Ringes die an der Zylinderinnenwand haftende Oelschicht intensiv abstreifen und vor sich herschieben. Rundet man indes die Kanten des Kolbenringes leicht Fig. ii. 1—JLJLJ" ab, was am besten durch Darüberstreichen mit einem Stahlschaber geschieht, so ist der Schmierung des Kolbens und der Ringe wesentlich geholfen, da die abgerundete Kontur des Ringes das Oel gewissermassen zwischen Zylinderwand und der Lauffläche des Kolbens hineinpresst. Das Abrunden darf niemals mit einer Feile geschehen, da diese den Ring zu stark verletzt. wir. j Die neuen 2- und 4plätz. CABRIOLET Stahlballon mit nicht aufschlagbarem Verdeck Fr. 7100.— 2- und 4plätz. CABRIOLET mit aufschlagbarem Verdeck Fr. 6900.— sind sofort lieferbar, wie auch alle laufenden Modelle Verlangen Sie Preise und Bedingungen bei unsern RegionalvertreSern s GENF LAUSANNE NEUCHAXEL CHAÜX-DE-FONDS BERN BIEL KALLNAGH SOLOTHURN FRIBOÜßü S1ON W. Ramseier Addor & Cie., S. A. Garage Birondeüe Guttmann & Gacon von Ernst, Garage J. Gygax A.-G., Ernst Marti Rob. 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