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E_1928_Zeitung_Nr.070

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III. Blatt der „Automobil-Revue" Die Fahrerin dem Fahrer überlegen? Mit denselben Spitzfindigkeiten, aus den gleichen kleinlichen Motiven heraus, wodurch man einst «die gelehrten Frauen lächerlich machte,. die Unterrichteten ' nicht leiden mochte, bekämpfte man heute die sportliche Betätigung der Frau. Ein stehendes Argument' war dabei _die Behauptung, den Frauen,: als dem schwächeren Geschlecht, fehle die notwendige physische Kraft dazu, was unterdessen durchs Wissenschaft und Praxis glänzend widerlegt wurde. Man hat durch experimentelle Ver-' suche festgestellt, dass die Frau, da sie mit ihren Kräften «hauszuhalten versteht, dem Manne sogar überlegen ist. Geht.dieser.—, beim Heben einer Last.z. B. — sofort zur Offensive über, so tastet sie sich, im allgemeinen wenigstens, an ihre Aufgabe vorsichtig heran, um schliesslich den" gleichen Effekt zu erzielen. Draufgängertum, Energievergeudung dort — Masshalten, Energieersparnis hier! Wusste sich die Frau bis heute in allen Sparten des Sportes erfolgreich, oft mit Bravour, durchzusetzen, so hat zu ihrem sportlichen Aufstieg die, ihre physische Intetiori- Keine Alpen! ahrt ohne einen zuverlässigen ' Höhenmesser Äuio-Änerolde In grosser Auswahl Bxiolii Fr. 50.- bei Wie lautet Ihr Urteil? Sölaxie Optische Werkstätfe Spifalgasse 18 Bern (Nachdruck nicht gestattet). tat ausgleichende geschilderte Supenorität nicht wenig beigetragen, ihr auch als Automobilistin die Hochachtung selbst eingefleischter Antifeministen uriter den «Herrenfahrern» verschafft. ' • ' '" Die Meinung ~ der Polizei. Wie aus den Statistiken' weltstädtischer Verkehrszentralen hervorgeht, bewährt :Stöh die Frau am Volant nicht nur, sie zeigt' sich, was absolute Sicherheit des Fahrens betrifft, dem Manne, sogar überlegen.: «Frauen- siijd — gute Chauffeure!» Kein .zweiter «Heinrich Frauenlob»'hat das gesagt. Es ist die Meinung der,— — höchsten Instanzen in öffentlichen Verkehrsfragen, des "— «traffic-cop», wie dieser Schiedsrichter in Amerika heisst, des Verkehrspolizisten, des Verkehrspolizisten «schlechthin», wie ein Philosoph sagen würde, also jedes Verkehrspolizisten, also auch — des Berner oder Zürcher Verkehrspolizisten. Die Verkehrspolizeibehörde iiat sich denn auch — ihre ablehnende Haltung; gegenüber den Versuchen der Frauen, ans Ruder, pardon, ans-Volant zu kommen, aufgebend — längst selbst berichtigt. Trotzdem^ wie überhaupt seitdem Frauen am Volant sit| zen, haben sich die Verkehrsunfälle in defj $tädten nicht .gehäuft* wurden' in ihrer Um| gebung •niclit mehr Hunde und Hühner über* fahren als vorher. Die Statistik beweist aber auch, dass Frauen' an den tatsächliclicnJLJnf fällen selten schuld sind. Das, hat seine :gt£ ten Gründe. Sie raucht und trinkt nicht. Einleitend wurden sie schon gestreift, im besondern ist zu sagen, dass die, Frau ruhiger, ä. % vorsichtiger fährt als der Mann, etwa gär der gern paradierende junge Mann, dass sie ferner von Natur aus Abstinenzlerin'oder doch Temperenzlerin ist und, am Volant 'sitzend, niclit rauclit. Wenn die Unfallstatistik mit erschreckender Deutlichkeit dem Alkohol die Hauptschuld an autömobilistischen Verkehrsunfällen zuschreibt, so wird damit indirekt der abstinenten Frau ein gutes Zeugnis ausgestellt. Man vergegenwärtige sich die Bedeutung dieser statistischen Feststellung an der, Tatsache, dass «schon die geringste Dosis' Sta'rtbenzin (Cognac) in unerwünschtem Masse anfeuernd auf den Fahrer wirken kann, sein ;Müt im Quadrat mit dem genossenen' Quantum Alkohol wächst, während sein Fahrzeug das alte bleibt, und in kritischen Momenten auf. den Zuspruch des animierten Führers «sauer reagiert», — wie ein Kenner, zutreffend sagte. Ist die Frage, ob der gewissenhafte Automobilist vor einer Fahrt Alkohol gemessen dürfe, kategorisch zu verneinen, so wird die andere, noch offene Frage, ob er während derselben rauchen dürfe, lebhaft diskutiert, besonders, seitdem sich in Frankreich zahlreiche Automobilunfälle ereigneten, deren Ursachen darauf zurückzuführen waren, dass die Fahrer geraucht hatten, ihnen während der Fahrt Asche und Rauch in die Augen geriet, infolgedessen sie momentan die Herrschaft über den Wagen verloren und einen Zusammenstoss nicht mehr verhindern konnten. Da Frauen in ihrer grossen Mehrzahl — jedenfalls am Volant — Räuchabstinenz- Autler-Ausfiugsziele Die Zufahrtsstrassen Führer Mir , sind, "haben sie gegenüber dem Manne auch an dieser Hinsicht viel voraus. Ja — in Amerika* Ist* dieiAutomöbilistin — vw zehn Jahren etwa noch -^ eine utopische Erscheinung in Europa, heute auch hier eine* Selbstverständlichkeit, - sp war sie das in. Amerika schon, als auf dem. alten Kontinent auch der «Heirrenfährer»; noch wie ein Runder angestaunt wurde. In einem Lande wie Amerika, das bereits vor zehn Jahr&n mehr Automobile besass als^die alte Wel^ zusammen, in welchem zudem das «Seif driving» eine Selbstverständlichkeit war und noch ist — wenige nur können 1 , einen Chauffeur in Dienst neh- aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners Automobilfahrer, orfizieHe Ausgabe des T.O.S. htrasse. Prima Küche tmd Keller. Lebende Forellen. Sneaial-Menus bitte vora»»l9«steU>n.. Telephon Gelterkinden Nr. 44. Kur- und Erholungsbedürftige finden/{reundUisHe;i^:nfh^b'in.a ! M ' : - Zimmer mit Kalt- und Warawasser. Pensionspreis Fr. 8— 9.50. GARAGB, Bi|nziftta*ife. i , T. Ämsleiv;?Bek > Mitglied 1 des T.C.S. das lohnendste 'Ausflugsziel für 'AutomobilistenT Veranden, schattige Gärten, Garagen, vorzügliche Küche, dipl. Chef. - Prospekte durch A. 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Kein Durchgang.», Violet May krähte wieder, nahm einen Anlauf, schwang sich mit Anstrengung auf sein Knie, und schaute ihm aus einer zweifingerbreiten Entfernung anhaltend ins Gesicht. «Bitte sich, zu bedienen; Rauchen verboten. Das'Betreten des Rasens ist untersagt. Hunde dürfen nur an der Leine mitgenommen werden»,, verkündete Mr. Moon. * Violet May schlang in begeisterter Anerkennung dieser reichen Gaben ein dickes Aermchen um seinen Hals. «Haben Sie gebrannten Zucker?», flüsterte sie und ihr vertrauensvoller Ton bezeugte, dass-sie 1 diesem Manne alles zutraute. dass dieser Mann trotz seines grossen Wissens'um die wichtigteri Dinge doch nicht viel anderes als .alle Männer war, glitt sie von seinem Sitz herab, schaute ihn einen Augenblick ernst an und wandte sich dann der treuen Tiggels zu, mit der sie eine eifrige,, geflüsterte Unterhaltung begann. Mr. Moon erhob sich und trat zu Anne. «Die gibt wohl zu tun, denke ich,» sagte er freundlich. «Nun ja», stimmte Anne zu, «aber sie ist ein lieber Schatz.» Mr. Moon, der sie unauffällig betrachtete, musste zugeben, dass, Mikes merkwürdiges Benehmen starke Entschuldigungsgründe hatte. Dies war wirklich* ein aussergewohnliches Mädchen; vor zwanzig Jahren wäre ihr Mr. Moon wohl selbst zum Opfer gefallen. , «Sehr hübsch ist es hier,» fuhr er fort, «aber sehr still. Finden Sie es nicht langweilig?» «Nicht besonders.» L «Aber Sie haben ja auch Ihren Kollegen. Das macht es zweifellos leichter.» «Meinen Kollegen?» «Den Sekretär — wie heisst er nur gleich? — James. Er scheint, ein angenehmer junger. Mann.» < . .* > •; « . Schweigen. / «Finden. Sie das nicht?» . . . , „ «Ich weiss nichts von ihm,» sagte Anne «Ach ja, natürlich, er ist ja erst ein paar Tage hier. Und erste Eindrücke sind immer unverlässlich, nicht wahr?» «Das sind sie wohl,» sagte Miss Kent nachdrücklich. «Komm 1 , Violet, wir müssen hineingehen». Sie nickte Mr. Mon eisig zu und führte die Kleine weg. Mr. Moon sah ihnen nach, bis sie im Haus verschwanden, und Mike tat ihm leid, denn; die Erwähnung seines Namens schien keinen Widerhall in einem liebevollen Herzen zu finden. Im Gegenteil hätte man aus Miss Kents Ton und Art schliessen können, dass der Sekretär so etwas wie einen Fleck oder Auswuchs auf der Landschaft bilde — was jedenfalls kein- günstiges Zeichen für ihn war. In diesem Augenblick hörte Mr. Moon einen Schritt und sah seinen Neffen mit sehr bekümmertem Ausdruck herannahen. «Was hast du getan,» fragte-Mr. Moon,; «um diese Maid zu beleidigen, zu ärgern, zu kränken oder dir sonstwie zu entfremden?» Der Ausdruck der Bekümmernis auf Mikes Antlitz vertiefte sich. «Der Teufel soll mich holen, wenn ich es weiss, Onkel Jod Ich sah dich-mit ihr spre- eheirund"hoffte, du.würdes.tes herausbekonimen. Alles .ist, wunderschön gegangen bis gestern abend,: wo sie sich, plötzlich -gegen ti dem habe äeli: ihr .nicht auf-eine Meile Entfernung', nahe- kommen' können. Ich- entnahm ihrenJl&den,..dass sie irgendwie darauf go kommenUst, dass ich kein wirklicher Sekretär bin, ! und das scheint sie. so aufgebracht zu haben*» ,- «Ja, das wundert mich nicht,» sagte Mr. Moon weise. «Sie ist zum besten -gehalten worden-und darüber ärgert sie sich. Die Weiber, siehst du, haben keinen Sinn für nurnor. Nun, du wirst.sie schon herumkriegen, mein Junge. Ich. möchte gern hierbleiben und dir dabei zusehen, und auch, wie du diesen feinen Gentleman zu, Pulver stampfst, aber es muss etwas mit-deiner Tante geschehen. Ich muss sie beruhigen, wenn ich es vermag. Aber ewig kannst du auch nicht hierbleiben, weisst.» «Das will ich gar nicht. Aber noch kann ich nicht abziehen. Ich muss die Sache so oder so klarstellen.» «Nun,, das Mädchen gefällt mir und den Mann mag; ich nicht, also hoffe ich, -es wird dir gelingen. Ich bin ein bisschen alt üu diese Aufregung,- aber ich will tun. was ich kann. Ah —."Eintritt! der ersten und zweiten Totschläger.» (Fortsetzung folgt.)