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E_1928_Zeitung_Nr.070

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TOTOMDRTt-RWOB WT6 Der

TOTOMDRTt-RWOB WT6 Der ungeheure Erfolg des Essex-Super-Six ist darauf zurückzuführw, dass »r Wert« m sich birgt, die bisher mir in der Preislage VOR Fr o 10,000.- und darüber m finden vmrm. Dies ist für den wie fftr MR ; Fachmann leicht erkennbar. Für den Preis von Fr, 7450.- bis Fr. 7950.- erhalten Sie nicht nur die einzigartige Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des hervorragenden Essex-Super-Six-Chassis; Sie kaufen für diesen Preis auch Zufriedenheit und Komiort, wie Sie solche bei vielen Wagen in höherer Preislage kaum antreffen. In diesem geräumigen, bequemen Essex durchdringt Sie ein Gefühl der Ruhe, Sicherheit und Bequemlichkeit, die das Fahren zu wahrem Genuss machen« Am spielend leichten Steuer haben SJe In an* gm$inm Reichweite sämtliche Schalter und Hebek Handgas, Licht, Abblendung und Signal auf dem Steuerrad, Anlasser, Benzinuhr ^to. am Initrumentenbreft Rings umgeben Sie gut abgehöchster Stabilität und Solidität, mit versenk- dicktet« Türen, eine geräuschfreie Karrosaerie von baren Scheiben, und beste Qualität in Polsterung und Beschlägen. Der Gesamteindruck ist Eleganz innen und aussen, Qualität durch und durch. Der Essex-Super-Six-Hochkompressionsmotor ist patentier und entwickelt bei grösster Sparsamkeit mehr Kraft als irgend ein anderer Serienmotor seiner Grosse. Die geschlossene Innenbacken-Vierradbremse Bendix ist eines der teuersten und besten Systeme und sonst nur bei Wagen hoher Preislage zu finden. Preise: Coach 5-pl. 7450.- Sedan 5-pl. 7850.- Coup6 2-pl. 7650.- Torpedo 5-pl. 7*150.- Roadster 2-pl. 7050.- Dle Hudson Motor Car Company kann diesen hochwertigen Wagen zu den er* staunllch niedrigen Preisen liefern, well sie dank der Vorzüglichkeit Ihrer Fabrikate die grösste 6'Cyllnder*Produktlon der Welt zu verzeichnen hat, und well Ihr für die Konstruktion und Fabrikation seh 20 fahren erste Fachleute* beste Organisation und vorbildliche Anlagen zur Verfügung stehen. BASEL r ZÜRICH - BERN

fjo 70 — 1928 Der E)ullm«an*>&u4ol»us Die bisher im Verkehr stehenden Gesellschaftswagen sind in der Hauptsache recht bequem und zweckentsprechend ausgerüstet; sie genügen für die üblichen ein- oder mehrtägigen Touren durchaus, entsprechen mindestens der Bequemlichkeit der Drittklass- B ahn wagen. Mit der Erweiterung des Aktionskreises, [vor allem mit den zunehmenden grossen lUeberland-Fahrten, wachsen die Ansprüche an Bequemlichkeit und Komfort der Gesellschaftsreise wagen; ausserdem macht sich die im Bahn- und Schiffsverkehr längst bestehende Teilung in Reiseklassen geltend, so dass wir ziemlich rasch neben den bisherigen Gesellschaftsreisewagen, die — wie gesagt — etwa der 3. Bahnldasse entsprechen, zweitklassigen, erstklassigen und ausgesprochenen Luxusfahrzeugen begegnen werden. Die Freizügigkeit des Reise-Autobus, die Tatsache, dass man in demselben unabhängig von Fahrplan und starrem Schienenstrang seinen Reiseplan nach Belieben einteilen kann, vor allem aber die Tatsache, dass Reisen im Automobil es ermöglichen, die Eigenart einer Landschaft viel gründlicher auszukosten, als mittels der Fahrt im Bahnwagen, leistet der Ausdehnung dieser Verkehrsart mächtig Vorschub. In den Vereinigten Staaten existieren längst regelrechte kursartige Automobil-Reisegelegenheiten über Tausende von Kilometern nach allen Richtungen; in der Schweiz tauchen Autobusse aus Frankreich, England, Italien, Deutschland, Holland etc. auf, schweizerischen Gesellschaftswagen begegnen wir in Maialnd, Riviera, München und Heidelberg. Bisher waren es Fahrzeuge mit einfacher Bequemlichkeit, bereits aber tauchen die Pullman auf der Landstrasse auf. Wir sahen dieser Tage ein derartiges Fahrzeug holländischer Herkunft in grosser Dimension. Auf Bereifung, Federung, geräuschlosen und ruhigen Gang war besondere Sorgfalt verwendet, die Karosserie besass ausgesprochenen Luxus-Charakter; nicht nur grosse Sichtfenster, wobei der Wagen ohne Umstände sowohl offen als geschlossen gefahren werden kann, breite Einsteigtüren, vor allem aber die Anordnung der Sitzgelegenheit stand vollständig unter dem Stichwort: Wie reise ich bequem? Der gleiche Räum, den sonst 30-—40 Personen einnehmen, ist mit nur 12—-15 Plätzen bestuhlt. Die fauteuilartigen, drehbaren Sitze. die Tischlein vor denselben, kurz alles war auf grösste Bequemlichkeit eingestellt. Die Reisenden führten nur ihr kleines Handgepäck bei sich, in einem besonderen Gepäckwagen wird das grössere Gepäck nachgeführt; den Reisenden steht also ohne weiteres in jeder Etappe, wo sie sich einige Zeit aufhalten, ihr Gepäck zur Verfügung. Es ist einleuchtend, dass der touristische Automobil-Verkehr in derartigen Pullman- Cars noch mächtig zunehmen wird; die Schweiz, als schönstes europäisches Alpenund Reiseland hat alle Veranlassung, diese Bewegung zu fördern, derselben alle Aufmerksamkeit zu schenken; diese Art Reise- Fahrzeuge werden uns in den nächsten Jahren neben dem Einzelautos Tausende von Gästen zuführen, die sich in Beschaulichkeit und Müsse unser schönes Land ansehen wollen. Eine andere Art von Pullmanni-Gesellschaftswagen ist dieser Tage in England dem Verkehr übergeben worden, es ist der Autobus-Schlafwagen. Zwischen London und Liverpool zirkuliert seit dem 15. August regelmässig ein täglicher Schlafwagen auf der Landstrasse, und zwar in beiden Richtungen. Man legt sich in London kurz vor Mitternacht ins Bett des komfortablen Autobus, um 8 Uhr früh kann man in Liverpool vollständig ausgeruht den Sleepimg-Motorcar verlassen. Die Engländer verstehen bekanntlich das bequeme Reisen aus dem ff; sie haben ihrem Strassen-Schlafwagen einige recht wertvolle Gesichtspunkte abgewonnen, die beträchtliche Vorzüge gegenüber dem Bahn-Schlafwagen bedeuten. Hinsichtlich Geräuschlosigkeit und erschütterungsfreiem Gang ist der neuartige Schlafwagen seinem grösseren Bruder, der nächtlicherweile über Stahlschienen, Weichen und Bahnstationen tost, entschieden überlegen. Trotzdem in den Bettkabinen der neuen. Fahrzuge 12 Reisende Platz finden, ist man in denselben ganz ausgezeichnet untergebracht; die eingeladenen Presse-Vertreter, die sich in den neuen Schlafwagen erstmals auf das Ohr liegten, rühmen die sanfte, stossfreie, ruhige Fahrt. Eines aber ist unabweisbare Vorbedingung für den neuzeitlichen Ausbau dieser Art Reiseverkehr — eine gute Strasse. England ist bekanntlich in dieser Hinsicht hors conoours, seine Landstrassen wurden in allen AUTOMOBIL-REVUE Teilen dem Automobilverkehr angepasst; glatt wie ein Billard, breit angelegt, mit sorgfältig ausgebauten Kurven, einem vorbildlichem Signaldienst und unübertreffbarer Disziplin sämtlicher Strassenbenützer hat es die engliche Landstrasse fertiggebracht, im Laufe eines Jahrzehntes einen Reiseverkehr aufzuziehen, eine gewaltige Automobil-Industrie zu schaffen und Wirtschaftswerte zu fördern, die ohne die gute Strasse nie und nimmer zu Tage getreten wären. In der Schweiz müssen wir ängstlich dairauf bedacht sein, unsere Vorzugsstellung als erstes internationales Reiseland beizubehalten; in unseren Nachbarländen, die zum Teil ebenso schöne Alpengebiete besitzen, deren Hotel-Industrie sich mächtig in die Höhe arbeitet, sind wichtige Triebkrätfe am Ruder, um den Reisendenstrom unserem Verkehr abzufangen und auf ihre Mühle zu leiten. Vor einigen Jahrzehnten hätten wir ohne bequeme und sichere Bahnen keinen Reiseverkehr nach unserm Lande ziehen können; wenn wir unsere Vorzugsstellung in den kommenden Jahrzehnten behaupten wollen, so müssen wir erstklassige Strassen herstellen. A Der T. C. S.-Hllfsdlenst am Lysbüchel. Wie wir bereits kurz meldeten, hat der Touring-Ciub der Schweiz letzten Mittwoch seine zweite Auskunfts- und Hilfsstelle für durchreisende Automobilisten am Lysbüchel eröffnet und, wenn auch ohne besondere Feierlichkeiten, dem Betriebe übergeben. Neben den bereits bekannten und vielleicht gar gefürchteten hölzernen Zollhäuschen steht nun ein schmuckes, neues, hellbraun gestrichenes Berner Chalet en miniature* ein getreues Abbild der ersten Station in Perly bei Genf, die am 15. Juli durch den T. C. S. eröffnet wurde und der nun sukzessive weitere folgen sollen. Drinnen im Chalet hängen Distanz- und Landkarten von Europa und der Schweiz, stehen die offiziellen Führerausgaben des T. C. S. «CH Touring» und «Europa- Touring» zur Verfügung. Formulare und Nachschlagsbücher dienen weitgehendster Unterrichtung der Automobilisten, und nun lernen wir auch die zwei neuen Agenten des T. C. S. kennen. In nagelneuen Uniformen, sprachen- und umgangsgewandt, präsentieren sie sich und lauschen zugleich aufmerksam den Erklärungen des anwesenden Generalsekretärs des T. C. S., Herrn Quinclet, der zusammen mit dem Präsidenten der Basler Sektion, Herrn Rene Levaillant, die :«Einweihung» vornifnmt, t ; . Von morgens 9 Uhr bis abends 7 Ütir wird nun also die Hilfsstelle während des ganzen Sommers und eventuell auch bis in den Spät^ herbst hinein ununterbrochen geöffnet sein. In erster Linie dient die Einrichtung den Mu> gliedern des T. C. S. selbst; doch werden daneben sämtliche Automobilisten ohne Ausnahme bedient und ihnen das gesamte Material zur Verfügung gestellt. Die Auskünfte werden völlig kostenlos erteilt; den Agenten ist es überdies strengstens untersagt, Trink-* gelder oder Geschenke von Automobilisten anzunehmen. Speziell für des Landes Unkundige ist die Einrichtung naturgemäss von grosser Wichtigkeit, denn hier kann jeder die besten Routen, die Distanzen zwischen einzelnen Städten, die Zoll-, Triptyk- und Passformalitäten bis ins kleinste Detail erfahren und sich über alles ihn Interessierende erkundigen. Die Agenten stehen überdies in direkter Verbindung mit den schweizerischen Zollorganen, mit deren Einverständnis die Hilfsstelle auch errichtet wurde. Sprachenunkundige werden unterstützt und durch beide Grenzstellen geleitet und ihnen in grösstmöglichster Weise an die Hand gegangen. Daneben ist die Station auch für den Geldwechsel eingerichtet, ein Umstand, den sicherlich viele noch werden zu schätzen wissen. Und nun ist also das schmucke Häuschen in Betrieb, die gewandten Agenten harren der Beschäftigung, die unter Umständen recht ausgiebig werden kann, wenn man annimmt, dass die Station in Perly beispiels-* weise während des yergangenen Sonntags über sechshundert durchfahrende Autos .mit Rat und Tat unterstützte! Dem Schweiz. Touring-Club aber werden durch diese Neueinrichtung sicherlich wieder viele neue Freunde und Mitglieder zugeführt werden. , Die Reussbrücke in Mellingen. R. Die neue Reussbrücke ist Eigentum der Ge-i meinde Meilingen, die nalch der Kollaudation auch für den Unterhalt derselben aufzukommen hat. Dio Brücke kommt auf rund 342.000 Franken zu stehen. Die erstellte Notbrücke, die bisher benützt wurde und die sich auch in Zeiten des Spitzenverkehrs gut bewährt hat, soll nun demnächst abgebrochen werden. Die neue Brücke präsentiert sich als gesundes Werk und das Stadtbild Mellingen3 gewinnt durch sie bedeutend. Auch das Brückentor ißt schön. Die Einweihung, die mit einem Jugendfest verbunden wird, soll voraussichtlich am 19.. August nächsthin stattfinden. Nachfolgend noch einige auf den Bau bezügliche Taten: Am 5. Oktober 1927 wurde mit dem Abbruch der hölzernen Brücke begonnen, am 2-L gl, M. mit den ; Widerlagern. Am 10. März 1928 wurde mit der Eisenkonstruktion angefangen, die rasch VQtrwäftssßhritV so dass am 21. Mai bereits die Fahrbahn in Angriff genommen werden konnte. Internationale Schönheits -Konkurrenz Luzern 1. P R EIS Gruppe C. STEYR 2. P R EIS Gruppe C. STEYR DAS SCHÖNSTE UND BEQUEMSTE CABRIOLET 2-, 5- oder 4 PLÄTZIG ~ IN ALLEN FÄRBEN LIEFERBÄR ~ 8 PS. 6 ZYL. SCHWINGENDE HINTERACHSE GENERALVERTRETUNG FÜR DIE SCHWEIZ: GRAND GARAGE ZÜRICH Ä.-G. AUSSTELLUNGSLOKAL: FALKENSTRASSE 4 - TELEPHON LIMMAT 21.00 BUREAU UND REPARATURWERK STÄTTE: WIE SENSTRASSE 7/9 - TELEPHON LIMMAT 17.47 AAR GAU: KARL LAUBACHER, BRÜGG — BERN: THOMMEN & Co. (OSTERMÜND IGEN-BERN) — GENF: EXCOFFIER & BOVY — LAUSANNE: E. MARCEAUX — ST. GALLEN: A. SPRATTLER — TESSIN: ALFREDO DE FILIPPIS» LUGANO — SCHAFF HAUSEN: HÜBSCHER. RHEINGARAGE - SGHWYZ; KAELIN-AM STÜTZ, SEEWEN