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E_1928_Zeitung_Nr.072

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AN DER INTERNATIONALEN

AN DER INTERNATIONALEN ALPENFAHRT 1928 Das Hupmobile Team vor dem Start in Mailand : Die Amateur-Falirer und Hilfsfalirer Becker, -Zuriet; /Stuter, Bern; Kessler & Forster, Züricn; Nigg, Genf; Marti, Bern Der AUTAG-Wagen, Start No. 17 kann in unserm Verkaufslokal ^V^erdmünleplatz 3 besichtigt und probiert werden. Die vorzügliche jMasckine ist onne irgendweldie Nadarevision in denkbar bestem Zustande. Die Hupmobile-Ecjuipe mit 3 Touren-W^gen 8 Zylinder jMLodell IM. 1928 in absolut korrekter, kataloggemäi^er Auslührung erreicht nach der mörderischen lahrt von last 2000 km über die 14 höchsten und schwierigsten Alpenpässe Europas das Endziel .München in lünt Tages-'Etappen als JBestplacierte IVLannsctiaft aller Teams der Klassen JSL, BU, C (3-8 Liter Cyl.^Inhalt) Das Hupmooile-Teain schlägt gleichzeitig alle andern Amerikaner-Teams der Waagen mit 6- oder S-^Zylinder ÜVLotoren. ££n ganz gewöknlidier 6-Zjlinder-Hupmo&ile gewinnt strafpunktfrei den Alpenpokal für Einzellahres?. (Oßeiase Karosserie, gesteuert von Amateur Hinterleitner.) Dieser VVagen gewann schon vor einigen Vvoenen in der deutschen Alpenlahrt übet* 5000 km die goldene JMedaille des Allgem. Deutschen Automobil ~ Clubs, den Ehrenpokal des Allgem. deutschen Automobil-"Club mit goldener .Medaille, die goldene ADAC-Trophäe, dazu dien /f—* yflTH

W72 ill. Blatt BERN, 28. August 1928 Rundschau der Technik Grössere Leistungen — geringere Gewichte. Durch dieVerwendung verschiedener Leichtmetalle und ihrer Legierungen hat die Verminderung des Gewichtes der Tourenwagen grosse Fortschritte gemacht. Die Frage des Gewichtes ist im Automobil'bau eine sehr wesentliche. Karosserie- und Rahmenkonstrukteure ziehen die Gewichtsrücksichten immer mehr in Erwägung. Auf der andern Seite möchte der Techniker dem Automobilisten, im Bestreben, ihm mehr Komfort und mehr Raum zu bieten, entgegenkommen. Er erhöht aber dadurch gleichzeitig das Gewicht des Wagens. Der Automobilist wünscht heut© Tourenwagen mit denen er strapazöse Touren unternehmen kann, die ihm im Stadtverkehr ebenfalls wertvolle Dienste leisten. Die Automobilfatirilkanten sind genötigt, immer stärker© Wagen zu bauen, was nicht ohne eine Vermehrung des Wagengewichtes abgeht. Trotz grösseren Motorleitsungen lassen sich auf andere Art und Weise Gewichtsminderungen erzielen. Dl© Verminderung des Wagengewichts hat ©inen grossen Einfluss auf dem Benzinverbrauch, das Bremsen und die Strassenhaltiing, und bestimmt die Ingenieure, immer leichtere Materialien zu verwenden, um bei gleicher Leistung und gleicher Nutzlast leichtere Fahrzeug© bauen zu können. Um diese Resultate zu erreichen, muss man die Erstellung des Rahmens ändern, was aber nicht bedeutet, dass man die Einzelteile weniger stark machen muss. Mit dem Gebrauch von leichten Legierungen kann man die gleich© Solidität mit einem sehr verminderten Gewicht erreichen, wie das im Flugzeugbau der Fall ist. Di© Verwendung des Aluminiums nimmt alle Tage zu, und die Herstellung dieses Metalls macht alle Jahr© bedeutende Fortschritte. 1913 war die Produktion erst 64,000 Tonnen, während sie im Jahre 1927 bereits auf 250,000 Tonnen stieg. Dfe nachstehende Tabelle zeigt