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E_1928_Zeitung_Nr.072

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Nach dem Empfang regnete es Reklameangebote. Der berühmt gewordenen Fliegerin werden bis 1000 Dollars dafür geboten, dass sie ihren Namen auf Annoncen setzt. Aber sie hält auf ihre Würde! «Ich legte Wert darauf, mich würdig aufzuführen, denn ich hatte bereits die Nadelstiche boshafter' Bemerkungen kennengelernt.» Das einzige Angebot, das sie annimmt, sind 1000 Dollars von einer Uhrenfirma, dafür dass sie eine ihrer Uhren, benutzt. Dann unterschreibt sie einen Kontrakt mit einem Variete für 25 Wochen mit angeblich 5000 Dollars wöchentlich. Als liebevolle Tochter schickte sie gleich ihrer Mutter 1000 Dollars mit der Anmerkung «Fortsetzung folgt». Vom Goldregen erhält der Pilot Fkldeman ein Viertel und Papa und Mama ein neues Haus in ihrer Heimatstadt. Der., Ehegatte Nr. 2 taucht ebenfalls auf, wird interviewt und erklärt öffentlich, dass die Ehe mit'Ruth eine Kette von Enttäuschungen war, eine Feststellung, der die Fliegerin nicht' widersprach, zumal sie mindestens «200 Heiratsanträge» erhalten hat und «verschiedene Herren 'sich bereit erklärt haben, ganz grosse Vermögen mit ihr zu tei- lechzt nach unsern frischen Mücken und glänzenden Spinnern! Weshalb sie hungern lassen ? Wir können Sie im Interesse dieser Fische und zu Ihrer Zufriedenheit bedienen. len.» * Die grosse Neigung für den grossen Liridy, Die Krönung: ihres Triumphes ist ein Mittagessen im Weissen Hause bei Präsident Coolidge, an dem auch die übrigen Ozeanflieger Byrd, Charles Levine, Bert Acosta und Lindbergh teilnahmen. Dort trifft sie endlich ihren Abgott Lindy und träumt fortab nur noch von einem Ozeanflug mit ihm. Der Präsident isst sehr wenig und Ruth zwingt ihm eines seiner seltenen Lächeln ab, als sie ihm vorwurfsvoll sagt: «Aber, Herr Präsident, was soll das heissen? sie essen ja wie ein Kanarienvogel!» Natürlich wird die arme Ruth auch von bösen Zungen nicht verschont uii3 die Zeitungen schreiben spaltenlang über ihre ausgiebige Verwendung von Lippenstift und Pu-, derquaste. Empört bemerkt dazu die geistreiche Verfasserin: «Eine Frau kann heutzutage mit blanker Nase nicht weit kommen». Selbstverständlich endet die Sache mit einem Engagement beim Film und die vielseitige Dame wird nächstens zu ihrem ersten Film antreten. Sollte dieser erste Film auch ihr letzter sein, so will sie sich wieder dem Fliegen widmen, wenn möglich, der Postbeförderung, mit der auch Lindbergh sich zuerst seine Sporen verdient hat. «Wie himmlisch muss es sein,» so schliessen die Denkwürdigkeiten, «mit 200 Meilen in der Stunde und einer Fracht von Geldbriefen im Werte von einer Million durch die Luft zu sausen und dann von dem Flugzeug eines Banditen angegriffen zu werden! Wie spannend — den Räuber zu beseitigen und mit der geretteten Fracht weiterzufliegen!» Ob es zu einem zweiten Ozeanflug kommt, soll von der weiteren Entwicklung der Geschäfte abhängen, vor allem davon, ob ihr Freund Lindbergh I mit will. Zürich, Rämistr. 3 Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R.Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. Altbekannter Landgasthof mitten im Dorf. Vorzügl. Kücne u. Keller. Stets lebende Forellen. Schattiger Auto-Park. Telephon Nr. 44. .loh. Binggcli, Bes. Hn d. 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Amerikareisende haben der Romantik wilden Bandentums ein Ende bereitet. Tom Mix lebe heute nicht mehr, statt verhüllter Gesichter und blitzender Pistolenläufe herrsche der Dollar. Business in New York, ^ Business in Kansas.-... : Von Zeit zu Zeit jedoch meldet, der Draht, dass das Faustrecht im Lande der Yankees noch nicht erloschen ist. So berichtet Arnold Höllriegel,: der Korrespondent des Berliner Tagblattes, folgendes spannendes Erlebnis auf der Fahrt durch den wilden Westen: Wir fuhren mit unserem Auto in das Städtchen Lamar ein. Lamar, Colorado, 5000 Einwohner, Hauptort der Grafschaft Country. Lamar sah aus, wie es auszusehen hatte: erst vor dem Ort eine lange Allee von Benzinstationen, Garagen, Autogeschäften, dann nette, gleichförmige Wohnhäuschen im Grünen, mit je einem Auto vor je einer Veranda mit je zwei Schaukelstühlen, dann Mainstreet, die ewige Hauptstrasse, mit Asphaltpflaster, daran das Hotel, die Bank, die Drogerie (mit Sodawasserfontäne), eine Cafetaria, zwei konkurrierende Fünf-und-zehii- Cents-Warenhäuser (der von Woolwortli und der von Kress), das Kino (heute abend: Lon Charly in «Lache, Clown, lache!»), das Logenhaus der «Eiche». Immer wieder die gleiche Stadt. Ich schrieb rasch in mein Notizbuch: Lamar, Colorado. Immer die gleiche Stadt. Nichts los! So flüchtig beurteilt man das Weltgeschehen. Als wir vor dem Drugstore hielten, um irgend was Eisgekühltes zu trinken, sahen wir auf einmal, dass in Lamar soeben grosse Dinge geschahen. Dem Drugstore gegenüber lag die Bank «First National Bank of Lamar». Die Tür war weit aufgerissen, und vor ihr standen Männer mit Gewehren, gestiefelt, mit breiten Hüten über finsteren Gesichtern. Genau bei der Wasserpumpe, an der es sonst streng verboten ist, ein Auto halten zu lassen, standen gleich zwei Autos, und andere Bewaffnete stiegen eben ein. Der Sheriff der Grafschaft (mit einem blinkenden Blechstern auf seiner sonst bürgerlichen Weste) trieb die Leute zur Eile an. Man brachte das Gepäck der Expedition: einen grossen Frühstückskorb, sicher mit ein paar Whiskyflaschen darin, mehr unoffiziellen, und zweitens ein Maschinengewehr. Als unser Auto stillstand, sprangen gleich ein paar derbe Farmer darauf zu, sahen uns ins Gesicht. Aber nein, wir waren nicht die Räuber! Zwei Stunden zuvor waren vier fremde Männer in einem blauen Buick-Auto vor der First National Bank eingetroffen, in dem v eben ein friedlicher Geschäftsbetrieb im Gange war. Sie hatten wie Kunden den Schalterraum betreten, dann auf einmal 'Revolver gezogen und zu schreien begonnen: Hände hoch! Der Bankkassier, ein offenbar kühner junger Mann, namens John Parriah, tauchte unter sein Pult und brachte einen Revolver zum Vorschein. Eine Sekunde später war er tot. Der Präsident der Bank, der der Vater des erschossenen Kassiers war, lief aus dem Chefzimmer herbei und wurde von den Banditen ebenfalls ermordet. Einen anderen Beamten der Bank, E. A. Kes- •singer, nahmen die Verbrecher mit an ihr Auto, niemand weiss, weswegen. Einer von den Bankräubern hatte einen blutigen Kopf, da er bei der Schiesserei verletzt worden war. Die vier nahmen aus der Kasse siebentausend Dollars und einen grossen Haufen Wertpapiere und fuhren in ihrem blauen Wagen durch Mainstreet, am lichten Tage, unter grossem Aufsehen, ohne dass sie jemand aufgehalten hätte. Ich denke mir, die Ortspolizei hielt eben an einer anderen Stelle Automobilisten an, weil sie die Verkehrssignale nicht beachtet hatten. Als eine aufblühende Stadt hat Lamar, Colorado, natürlich bereits rot und grün leuchtende Verkehrssignale und scharfe Knöpfe im Pflaster, die das Linksfahren auf Mainstreet verhindern sollen. Gar so unzivilisiert ist der amerikanische Westen doch nicht mehr. Wir fuhren den ganzen Tag durch eine Landschaft voll niederer 'grüner Bodenwellen, wir reparieren Ihnen jeden defekten Füllfederhalter Füllbleistift G. KOLLBRUNNER & CO., BERN Marktgasse 14 Elegant Ist Form und Farbe Billig im Preis sind die in Qualität GRIMM-REOfEWERTH ZÜRICH 1 Markfgasse-Etke Rindermarbt

PP72 —1928 ÄUTOMOBIL-REVUE 31 an grossen Ranchos vorbei, in denen Cowboys hinter Rindern herumgäloppierten. Als der Abend hereinbrach, hatten wir bereits die Staatsgrenze von Kansas überschritten und fuhren auf Dodge City zu, einen Ort, der in allen Wildwestgesehiehten vorkommt; da brach von allen vier Seiten eines der plötzlichen Gewitter los, die für diese Gegend charakteristisch sind. In der Nähe eines Nestes mit dem phantastischen Namen Dehi löste sich auf einmal unter City, unter ein Dach. Wir fuhren durch die Dunkelheit, mit grelleuchtenden Scheinwerfern. Kommen wir hin, ehe das Gewitter wiederkehrt? Wenig Behagen war in meinem Herzen. Da, auf einmal.... In der Dunkelheit stand ein Auto quer über die Strasse. Max Goldschmidt, mein Reisegefährte, gab das Hupensignal, das Auto rührte sich nicht. Goldschmidt, fluchend, versuchte es mit einem Lichtsignal; er schaltete das Scheinwerferlicht aus und wieder Bestempfohlene Institute aus der Französischen Schweiz EGOLE NOÜVELLE „LA CHATAIGNERAIE" COPPET bei GENF Laboratorien. — Handfertigkeit. — VEETIEPTES STUDIUM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE. Sommer-Ferienaufenthalt Juli — August Les Plans sur Bex (Waadtländeralpen, 1100 M.) Dir. Dr. W. Gunnins. Sport. Direktor; E. Selnrartü-BuTS. Landerzlebungsheim Leraanla In Cbampery (Walliseralpen 10?0 m ü. M.) für Knaben von 8—15 Jahren Ecole primaire et secondaire. Enseignement en francjais et en anglais. Application des principes de l'Ecole active. Education de l'initiative individuelle. — Breparation aux examens universitaires. — Travaux manuels. — Sports. INTERNAT ä ONEX. Pour renseignements. EXTERNAT: 8, rue SeneHe*. Ptmr nmds'adresser a M. LUCIEN BRUNEL, direct. gnements e'adr. ä M. P. MEYHOFFER, dhr. 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Polizisfct Kommen Sie heraus und geben Sie Ihre Personalien an* Es hat gar keinen Zweok, sich versteoken tu wollen. unserem Auto die sonst hartgebackene ein, so dass es zuckte, erlosch, wieder grell Lehmstrasse auf, wurde Schleim und war Leim. (Wer nämlich glaubt, dass man «Versucht nur das nicht!» schrie eine heutzutage bereits den Wilden Westen auf eitel Asphalt durchautelt, der ist ein liebenswerter Träumer. Ich sehe noch den zähen gelben Dreck, der wie ein Streifen Fliegenpapier mit Fliegen, ganz mit steckengebliebenen Autos beklebt war: das lag ganz im Graben, jenes hatte einen Raddefekt, das „dritte schwankte lebensgefährlich und kam Jcht weiter: Ein Garageauto aus dem Flecken Delhi war von irgendwem zur Hilfe herbeigeholt worden; nun schleppte es einen Waagen aus dem ärgsten Kot, brachte einem anderen neue Pneumatiks. Vor unserem eigenen Auto kniete ein Monteur, ganz mit Lehm bedeckt und befestigte Schneeketten an den Rädern, gegen das bedenkliche Rutschen. Zwischendurch regnete es. Blitze zuckten überall. Nun waren wir glücklich über die ärgste Stelle hinaus. Rasch weiter nach Dodge Besuchen Sie (fasreizende,Idyllisch gelegene Muofaftial wen eouAu-zue majvräJUu MUOTATHAL GASTHAUS z. POST Altbekanntes und bestgefiihrtes Haus mit prima Küche und Keller. Fremdenzimmer- Tel. 5. Peter Gwcrder. GASTHAUS z. HIRSCHEN Empfehlensw. Landeasthof,primaFischküche. Sehensw. Münzsammlung- u. Altertümer. Geschw. Betschard. GASTHAUS z. OCHSEN Metzgerei, gute Küche und Getränke. Gastzimmer. Gesefischaftssaal. Karl Helnce. GASTHAUS SONNE Fremdenzimmer. Gute Verpflegung. Grosser, neuer Gesellschaftssaal. Alois Imbof. GASTHAUS WILHELM TELL Gut© Küche, reelle Getränke. Am Fusse des Kienzipasses. Telephon 26. B. Imhof-Gwerder. ISISTHAL GASTHAUS SCHÖNENBODEN empfiehlt Mittagessen. Feine Weine. Logier heit. Endstation des Postautos. Ausgangspunkt herrlicher Bergtouren; zur Kiubhütte Glattalp 3 Stunden. Atitoffarage. Telephon 18.5 Franz Ulrich. 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Wir haben erfahren, dass die Räuber... > «Fahren Sie mal auf Delhi zu», riet ich. «Ich habe dort neunundzwanzig Autos gesehen, die nicht weiter können...» Vielleicht hätte ich weniger neckisch geredet, wenn ich um diese Zeit schon gewusst hätte, dass fast zur gleichen Stunde irgendwo in der Nähe ganz harmlose Automobilisten aus dem Hinterhalt angeschossen wurden, weil sie ebenfalls mit ihrem Scheinwerfer ein wenig gezwinkert hatten, in der Nähe eines Polizeiautos. Dass überhaupt um diese Stunde in fünf aneinandergrenzenden Staaten des Westens irrsinnig gewordene «Posses», das heisst Aufgebote von bewaffneten Farmern, hauptsächlich aufeinander schössen, weil sie einander für die Räuber hielten. Dodge City war voll von Bewaffneten. Sie hielten vor dem Eisenbahnhotel von Fred Harvey Wache, aber scharf. Wenn die Räuber hingekommen wären... Oder ins Kino hätten sie auöh nicht eindringen können. Vor dem hellerleuchteten Eingang hielt eine Posse mit einem Deputy-SherJff an der Spitze, zu allem entschlossen. In dieser Nacht waren die Räuber dort, wo man sie gerade nicht suchte. Sie holten den Arzt von Dighton, Kansas, Dr. W. W. Weininger, aus seinem Bett, zwangen ihn, ihren verwundeten Kameraden zu verbinden, verschleppten ihn ein Stück und schössen ihn dann von hinten nieder. Man fand die Leiche. In dieser Gegend, wo die Rocky Mountains aus der grossen Ebene steigen, stossen viele Staaten zusammen, Colorado, Kansas, Nebraska, Oklohama, Texas. In allen zugleich hat man während einer Woche lauter blaue Buicks gesehen, mit den Räubern darin. Seit der grossen historischen Jagd auf den berühmtesten Räuber von Texas, « Billy the Kid », hatte der Westen eine solche Aufregung nicht erlebt. Ueberall in den Städten HERISAU Gasthof drei Könige SPEZIALITÄT: Stets lebende Bachforellen. Butterküche, Qualitäts-Weine. Massige Preise. Küchenchef G. 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