Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.072

E_1928_Zeitung_Nr.072

31 AUTOMOBIL-REVUE

31 AUTOMOBIL-REVUE 1928 TOURISM Die Zufahrtsstrassen aus der Führer für Automob Glarus Hoiel eiarnertol vis-a-vis Bahnhof und Volksgarten. Klublokal u. Touristikbureau des A. C. S.Qlarus Telephon 27. Besitzer: K. Höhn. Nähe Post u. Bahnhof. Schöne Zimmer. Selbstgeführte Küche. Qualitätsweine. Ideale Autohaltstelle. Mitglied des T. C. S. €. Graf. Glarus rlOIIIS Glarnerland Glirns - Hotel Stadthof Glarus, filarilC Hotel Bahnhof IIIOll II 1 Cafe Tobias \lllll Uli Telephon 186 Renomm. Haus. Zimmer mit fliessendem Wasser Mitglied des T. C. S. J. Stüssi, Küchenchei. Telephon 4 mmBären Das Beste für Picknicks sind ganzen Schweiz sind ersichtlich inO. R. Wagners ilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Glarus, Hotel Sonne-Terminus 'beim Regierungsgebäude). Neu renoviert. Gutbürgerliches Haus. Selbstgeführte und gepflegte Küche. Gesellschaftssaal. Eigene Garage. Telephon 1.27. F. Fröhlich & Sohn. Gutbürgerliches Haus. Auto-Garage. Telephon 48. Bequeme Autohaltstelle. R. Grob-Wild. Caie-Restauranf z. Waage Soignierte Spezialitäten-Küche. Lebende Forellen, Wildbret, Mungenliedii. — — Ideale Autohaltestelle. Telephon 153. H. Stüssi, Küchenchef. Botel und HOTEL ELMER Hier ist gut sein t Bekannt gu tgepflegte Küche. Familie Eimer. Obsfalden Hotel (Kerenzerberg) Sternen Gut bürgert.Haus. Aussichts-Terrasse n. schöne Gartenwirtschaft. Grosser Saal. 5 M. Waldpark. Telephon 53. C Schneeblis Nachf. bekannt vorzügliche Küche. — Qualitätsweine. Grosser, herrlicher, schattiger Garten. Tel. 52. ful. Hösli, Küchenchef Renommierte Küche und Keller. Bekannt vorzugliche Küche u. Keller. Autoplatz. Garage, Tank. • Tel. 22. Vereinssaal. Tel. 14. E. DlttlMYlüller. Küchenchef. am Walenses T. 0. S. J. Kamm. Küchenchef. Niederurnen Hotel Mineralbad (Linie Klaus enpass—Eng ad in—St. Moritz) Von den Automobilisten bevorzugtes HAUS. Spezialität Lebende Forellen, Güggeli, soignierte und selbstgeführte Küche. — Autogarage. — Tel. 3. F. Müller, Mitglied des T. C. S. und X. C. S. Küchenchef. VhUTflliflPn Gasthof Linttaof ÜU1 W UUUC1I Altbekanntes, gutbürgerliches Haus. Garage. Geseüschaftssaal. Telephon 19. C. Blumer. Restaurant Schützenfiaus Prachtvoller Luft- und Badekurort. Sonnige, ruhige Lage. Komfortabel eingerichtet. Geschlossene gedeckte Veranden. Bäder. Grosser, herrlicher schattiger Park. Tennis. Lebende Forellen, ßutterküche. XC-curoxrclxestex*. — Garage. Tel. 1 Propr: O. Schärli, Mitglied d. T. C. S. LINTHAL Ausgangspunkt zur Klausenstrasse. Beliebtes Weekend und Tourenziel. Hotel Adler, Tel. 15 Hotel Bahnhof, Tel 22 Hotel Eidgenossen, Tel. 17 Hotel Raben, Telephon 5 HotelTödi (Thierfehd),Tel.6 Automobilisten Suppen Gasthof Tellsnlatle werden die hier vertretenen Hotels, Restaurants u. Gasthof e speziell empfohlen. Bettbank IBA das praktische Möbel für Picknick, Veranda, Garten, sowie als Notbett, zusammenklappbar. Fr.55.—u.75.— Paul Wipth z. Thiersteln Basel Thiersteinerallee 33 Ein Besuch des Grossen Sf. Bernhard Vor Jahrhunderten überschritten schon römische Legionen diesen Uebergang; er galt damals als wichtige Süd-Nord-Passage. Nach geschichtlichen Chroniken soll sogar Hannibal auf seinem « Zug über die Alpen » diesen bedeutenden Bergpass benutzt haben. Im Jahre 1800 zog Napoleon Bonaparte mit seinem Heer über den Grossen St. Bernhard gen Süden. Der Grosse St. Bernhard, von geschichtlich grosser Bedeutung, zählt auch heute zu den wichtigsten Alpenübergängen nach Italien. Er führt vom Rhonetal in das «Valle di Aosta». In Martigny, dem schmucken Walliser Dorf, zweigen wir nach Süden ab und kommen durch Martigny-Bourg in eine langgezogene Talenge. Zur linken reisst wuchtig weg, was ihr erreichbar am Ufer, die Drance in grau-schwarzer Gletscherfarbe. Beidseitig wachsen Rebberge an den Hängen empor und herrliche Obstbäume zieren den Talboden. Bei Sembrancher mündet die Strasse in das Val d'Entremont; allmählich beginnen leichte Steigungen. An den beiden Talhängen erblikken wir, hoch oben, Dörfchen, die sich wie angeklebt an den Berg schmiegen. Die Strasse quert alsdann einige enge Stellen, wir nähern uns Orsieres. Ein prachtvoller Blick breitet sich aus; im Talabschluss steht majestätisch der 3709 Meter hohe « Mont Velan». Die dunkeln Felsen und die herrlich glänzende Schneekuppe wirken bezaubernd auf uns und erregen in uns den Wunsch : wie mag es doch dort oben, auf schwindelnder Höhe, in diesem Hochgebirgsparadies, so schön sein. Mitten durch Orsieres führt die Strasse; wir durchkreuzen einen typischen Walliser Flecken, und alsdann beginnt die erste namhafte Steigung. In mehreren Spitzkehren gewinnen wir an Höhe; zur Rechten, etwas unterhalb, erblicken wir die Napoleonsstrasse. Seitenmauern und Felsplatten kennzeichnen deutlich die einstige Heerstrasse. Wir haben die Laubbaumregion verlassen, schöne Fichten- und Tannenwälder erstrecken sich beidseitig des Flusses; hohe Wettertannen überragen donnernde Abgründe. :;In Liddes haben wir eine Höhe von 1342 Metern erreicht; wir atmen Höhenluft und Erfreuen uns des herrlichen Tannenduftes. Immer weiter arbeitet uns der Motor empor, das Tal hat sich 'foedeutent erweitert, die Sicht auf die Eisriesen wird gewaltiger. Zu *» S^^ ••n Drei grosse Strassenzüge verbinden das Wallis, das landschaftlich reizvolle Alpenlängstal, mit der übrigen Schweiz. Jahraus jahrein fahrbar ist aber nur die eine Strasse, die von Lausanne-Montreux dem Genfersee entlang und an die Rhoneebene aufwärts Sitten zuführt. Die übrigen zwei Zugänge, der über die Grimsel und der über die Furka, sind höchstens drei, im besten Falle vier Monate fahrbar, die. ganze übrige Zeit hindert tiefer Schnee jegliche Kommunikation in dieser Richtung. Deshalb möchten wir gerade jetzt noch einmal eine Fahrt ins Wallis antreten, weil noch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für Touren bestehen. Ob wir von den tiefblauen Seen des Berner Oberlandes über die Grimsel kommen, oder aus dem Tal von Urseren über die Furka, beide Wege führen uns zuerst nach Gletsch, dem seit altersher bekannten Strassenknotenpunkt am Fusse des Rhonegletschers. Durch eine Reihe typischer Walliserdörfer, die mit ihren dunkelbraunen Häuschen wie in den Wiesenplan hineingeworfen erscheinen, führt die Strasse weiter durchs Oberwallis über Goms, Münster, Fiesch nach Brig, mit seinem weithin sichtbaren Wahrzeichen, der Stammburg der Stockalper. Brig hat als Ausgangspunkt der Simplonstrassc internationale Bedeutung, liegt zudem 'ardschaftlich recht hübsch gerade an der Stelle des Wallis, wo dasselbe anfängt breiter und breiter zu werden. Die nächste grössere Ortschaft talabwärts ist Visp, am Ausgangspunkt des Vispertales. Von hier aus empfiehlt sich, auf der noch nicht so manches Jahr freigegebenen Strasse eine Fahrt hinauf nach Hotel Ochsen Tel. 59 unserer Linken die vorgelagerte Gruppe des Grand Combin und bald erblicken wir den prachtvollen « Viertausender » selbst. Zwei grosse Kehren trennen uns noch von dem geschichtlich bekannten Bourg-St-Pierre; an die historische Rast des grossen Korsen er j innert eine Merktafel. Nachdem wir das Dorf, das durch seine Holzchalets, auf Pfählen ruhend, echten Walliser Charakter zeigt, hinter uns haben, beginnt die langgezogene Steigung, die bis zur Passhöhe andauert. Ein reizendes Alpweidgebiet liegt vor uns, die ganze Umgebung ähnelt einem grossen Naturpark. Das friedliche Geläute der Herden übertönt die Stille und die junge Drance summt dumpf die Begleitmelodie. Vantine de Proz ist schon hinter uns, die Strasse windet sich durch zahllose Kehren dem Hospiz entgegen. Schon von ferne erblicken wir das weltbekannte Kloster und bald sind wir am Ziel. 2472 Meter zeigt die Wegtafel; ein frischer Wind wirft uns reine Alpenluft entgegen. Nach Süden zu schweift der Blick zum kleinen Bergsee, der das Spiegelbild der umliegenden Bergwelt zurückgibt. Die grosse Statue des heiligen Bernhard de Menthon, dem Schutzpatron des Klosters, überragt in tiefer Ruhe die Umgebung. Das Kloster, im Jahre 982 von Bernhard de Menthon errichtet, war nicht die erste Stätte, die hier erbaut wurde. An seinem Platze stund aus grauer Vorzeit ein Tempel, Jupiter zu Ehren. Ein Besuch im Kloster macht uns mit dem Leben der Klosterbrüder bekannt, die herrliche Klosterkirche birgt einige schöne Prunkstücke in ihren Hallen. Die «Bernhardiner», als Lebensretter weltberühmt, folgen uns auf Schritt und Tritt. Im Klostergang steht ausgestopft jener « Barri», der zahlreiche Menschenleben vor jämnier^ lichem Lawinentod rettete. Im Hotel des Grossen St. Bernhard wird dem Autler gerne Rast gewährt; sei es, sich gegen die Kälte zu schützen, oder um eine Erfrischung einzunehmen. Eine Bergfahrt h*n-» auf in reine Alpenluft bringt tüchtigen Appetit, den der rührige Hotelier gerne befriedigt. Die Tour auf den Grossen St. Bernhard ist eine der schönsten Alpenfahrten; sie führt uns durch de'ri Mittelpunkt pittoresker Walser Siedlung. Die hübsche Abwechslung in der Landschaft, vom fruchtbaren Talboden bis weit hinauf in die Alpenregion ist für uns Autler immer von besonderem Reiz. o. e. Stalden. Von dort allerdings geht es mit dem Auto nicht mehr weiter. Trotzdem ist auch dem Automobilisten anzuraten, mit der Bahn einmal nach dem weltberühmten Zermatt zu fahren, um dort die prächtige Pyramide des Matterhorn und das gewaltige Gletscherpanon rama bewundern zu können. Sitten, der Hauptort des Wallis, überragt von den beiden Schlössern Tourbillon und Valerien, eignet sich ausgezeichnet als Stützpunkt für Touren in alle die Wallisertäler, wo besonders zur Nachsommerzeit am sonnigen Hang Trauben und Aprikosen reifen. Hübsch ist vor allem eine Fahrt ins Val d'Herens und nach Hauderes, das auf schmalem, aber gutem Strässchen für Automobilisten leicht erreichbar ist. Dort wo die Rhone plötzlich in scharfem Knie "umbiegt, um nordwestwärts dem Genfersee zuzufliessen, liegt Martigny, die uralte Talstation, der Ausgangspunkt der seit mehr als zwei Jahrtausenden begangenen internationalen Durchgangsstrasse, des Grossen St. Bernhard. Wer nicht Zeit hat, hinüber nach Italien zu fahren* der reserviere sich wenigstens einen Tag, um einmal auf dem Hospiz des Grossen St. Bernhard gewesen zu sein. Die Rückfahrt wähle man nicht wieder Rhonetal aufwärts, sondern Rhone abwärts, wo man kurz nach St. Maurice den gastlichen Boden des Wallis verlässt und im Gebiete des Kantons Waadt auf guter -Strasse die Gestade des Genfersees erreicht. Man wird besonders jetzt, wo die grösste Hitze vorüber ist, eine Fahrt durch das Wallis noch viel mehr geniessen, als im Hochsommer, m. l. Löwen Tel. 73 WOTII'S; Bendez-Tons der Automobilisten. Butterküche. T 1 tf\A Stets leb. Fische. Selbstlei. lUfl gekelterte Weine. Gesell- A.O.S. Oscar Levy & C B A S E E - Dreispitz ^" Telephon Safran 3S.60 nkauf alter Aulos aui Abbrach. Ite Pneus und Schläuche I* it ii rvt iilat 1 . n n o n K l o i bfälle aller Art OsC« Levy & C 11 m e e t t a a 11 11 e; e; wie wie Kupfer* Kupfer, n ^«-„m. - Messing, Alteisen, Guss Filiale: ST, GALLEN und anderes mehr. iu...u. MII.!.._ s> _ t^KM FIIIAIA! Sf. ISIILLEH ä^^^t Telephon 34.07

N» 72 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Julier, Bernina, Lukmanier, Oberalp als sechstägige Ferienfahrt (5.—10. August 1928). 1. Tag: Zürich, Mollis, Kerenzerberg, Chur, Lenzerheide (146 km); 2. Tag: Tiefenkastei, Bivio, Julier, St. Moritz, Pontresina (70 km.); 3. Tag: Bernina, Poschiavo, Le Prese, Tirano, Sondrio, Gravedona, Menaggio (144 Kilometer); 4. Tag: Como, Chiasso, Lugano, Bellinzona, Olivone, Lukmanier, Disentis (174 km); 5. Tag: Sedrun, Oberalp, Andermatt (35 km); 6. Tag: Gotthard-Hospiz, Andermatt, Flüelen, Schwyz, Rothenturm, Horgen, Zürich (142 km); total 720 km. Die Tagesetappon wurden alle so dimensioniert, dass genügend Zeit blieb, um die ungezählten Natur- Schönheiten wahrzunehmen, die vielen Eindrücke zu sammeln und sich auszuruhen. Auch für den Führer bedeutet die Tour, mit Ausnahme vielleicht des vierten Tages, keine besondere Anstrengung. Begünstigt vom herrlichsten Wetter bot jeder Tag viel Schönes und Interessantes. Besonders genussreich ist die Route über den Bernina-Pass und die Fahrt durch's Puschlav mit dem überwältigenden Naturschauspiel, den der rasche Wechsel vom klassischen Hochgebirge zur südlichen und üppigen Vegetation des Veltlin hinterlässt (Gefälle zirka 2000 m in 2 Stunden!). Prachtvoll ist aber auch die Fahrt den freundlichen Gestaden des Comersees entlang, sowie der romantische Anstieg zum Lukmanier. Die Strassen sind mit Ausnahme derjenigen durch's Veltlin (auf der Strecke von Tirano bis Sondrio ist die Strasse direkt schlecht) überall gut. Der Aufstieg auf der schmalen, unübersichtlichen und kurvenreichen Lukmanierstrasse erfordert vom Führer alle Aufmerksamkeit. Es empfiehlt sich hier, die Fahrt zeitlich so einzuteilen, dass eine Begegnung mit dem Postauto, das bergwärts einhält, trotz vorhandener Ausweichstellen, vermieden werden kann. Die da und dort vertretene Auffassung, dass die amerikanischen Wagen sich für solche Passfahrten nicht eignen, kann durch dieses Beispiel widerlegt werden. Die vorgezeichnete Route wurde ohne die geringste Störung mit einem Chrysler 62 (15/54) gefahren, befrachtet mit 4 Personen und zirka 60 kg Ein glänzender Erfolg. Der gewaltige Aufschwung des Autotourismus steht heute ausser Zweifel. Hunderttausende von Automobilen haben in diesem Sommer die Strassen des europäischen Kontinents befahren. Automobilreisen kreuz und quer durch Europa! sind etwas alltägliches geworden. Diese rasche Entwicklung hat aber auch das Bedürfnis nach einer guten Automobilkarte und Führer, der in einem handlichen Bande alles nötige enthält, lautwerden lassen. In weiser Voraussicht hat denn auch die Alliance Internationale de Tourisme schon vor einem Jahr beschlossen, ihr Patronat einem europäischen Reisehandbuch für Automobilisten zu leihen, das der T. C. S. herauszugeben beabsichtigte und das als Erstlingswerk dieser Art der dringenden Nachfrage gerecht werden sollte. Mit der Ausarbeitung wurde der auf autotouristischem Gebiete seit langem bekannte und erfolgreich tätige Chefredakteur der «Automobil-Revue», O. R. Wagner, beauftragt, der denn auch zu Beginn der Fahrsaison 1928 den Automobilfahrern «Europa Touring» den europäischen Automobilführer überreichte. Das Werk fand in allen Staaten begeisterte Aufnahme, die ersten mehreren Tausend Stück waren in wenigen Wochen vergriffen. Es wurde eine zweite Auflage zur dringenden Notwendigkeit. Diese Neuauflage ist nun soeben erschienen und bringt gegenüber der ersten, trotz der kurzen Ausführungszeit, wieder wesentliche Verbesserungen. Vor allem wurde der Text bedeutend erweitert und vervollständigt, dann aber sind auch im kartographischen Teil die als notwendig erscheinenden Verbesserungen und Ergänzungen angebracht worden. Wer « Europa Touring» genau studiert, wird gleich sehen, wo und in welcher Richtung Ergänzungen angebracht worden sind. Rekapituliert sei, dass der Führer 60 Kartenblätter enthält, die Europa in mustergültiger Art und Weise nach automobilistischen Gesichtspunkten kartographisch zur Darstellung bringen. Neben 26 Hauptkarten im Massstab 1 :1,5 Millionen sind auch für die touristisch wichtigen Gebiete Europas 17 Gebietskarten im Massstab 1 : 500,000 beigefügt, dazu kommen noch zwei kleine Uebersichtskarten und 70 Stadtpläne der wichtigsten Plätze Europas. Der Text bringt in knapper Darstellung alles, was der Automobilist, der in ein fremdes Land reisen will, wissen muss: Fahrvorschriften, Zoll, Passformalitäten, kurze Abschnitte über Land und Leute, Wirtschaftliches, Geographisches, Beschreibung der beliebtesten Reisegebiete und dann für jedes Land ein sorgfältig herausgearbeitetes Ortsregister, in dem die wichtigsten Orte eine kurze Beschreibung erfahren. Kurz, « Europa SComo > Menaggio ^44) resma Gepäck. Allerdings ist zu bemerken, dass zwecks Erreichung einer erhöhten Kühlwirkung der Ventilator und der Vergaser eine Modifikation erfuhren mit dem Erfolge, dass das Kühlwasser nie zum Sieden kam, obwohl der Anstieg auf die Pässe bei sommerlicher Witterung zum Teil ohne jedes Anhalten im Tempo von 25—30 km gefahren wurde. Der vor Beginn der Tour durchrevidierte Wagen erforderte auf der ganzen Fahrt keinerlei Wartung; er wurde unterwegs nicht geschmiert und nicht gewaschen. Benzinverbrauch ca. 14 Liter per 100 km. Oel-Konkom 2 Liter für die ganze Fahrt von 720 km. Dr. W. L. Touring» ist das vollständigste und zuverlässigste, was auf automobilistischem Gebiete für Reisen in Europa überhaupt zu haben ist. « Europa Touring » ist im Verlag der « Automobil-Revue » zum Preise von 12 Franken zu beziehen; Abonnenten erhalten 20% Rabatt. Lr. Das Städtchen Laufenburg am Rhein, das für Strasseniveribesiserunigen jährlich einen namhaften Budgetibetrag aufwendet, stimmte in der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. Juli einem grosszügigen StrassenbauProjekte eu. das die Pflasterung der BuiTgimattstrasse und für die durchgehende Landstrasise Mesphaltbelag vorsieht. Gleichzeitig werden beidseitig Gehwege erstellt, um die Sicherheit des Verkehrs zu erhöhen. Eine orientierende Vorversammluaig im Solbad, an der Kantonsingenieur Widler referierte, trug edn "Wesentliches zur Aufklärung der Bürgerschaft bei. die sich mit der Uebemaihme der ©rossen.' Bausumme von 166,000 Fr. ein glänzendes-Zeugnis fürühr venkehrsfo^tschrittiiches Verständnis ausstellt. Aber mit Recht sagte man sich allgemein, dass hei solchen Korrektionen das Teuerste aueih das Baste und Billigst© sei. Besuchern von auswärts wird emufolilen, sich einmal im Stadtinnern die in letzter Zeit entstandenen farbenfrohen Häuserfassaden und im besondern den reichen Blumenschmuck der Brunnen •und •Fenstergesimse anzuschauen, der durch jeweilige Prämiiariixig angeregt und gefördert wird. Als neue SeihensiwÜTdigkeit darf die der Vollendung entgegengehende Badanstalt angesprochen werden, die ein Landwasserbassin von 60 m Länge und 12 m (Breite mit automatischer Pumpenfülltmg darstellt, die bereits auch die Aufmerksamkeit technischer Interessenten findet. Ihre Erstellungskosten belaufen sich mit E'inibezug unumgänglicher NaohtragskTedite für aweckmässige Verbesserungen auf 56,000 Fr. woran das Kraftwerk laut Konzessionsvertrag für den Höheistau des Rheins 20,000 Fr. leistete. Zug, die besuchte Durchgangsstation des Fremdenverkehrs nach der Innerschweiz und der Qotthardroute, steigt — gleichsam inmitten eines Obstgartens — vom Zugersee terrassenförmig gegen den bewaldeten Zugerberg an. Die alte, interessante Stadt bietet, vom Seequai aus betrachtet, ein fesselndes Bild, das sich kein Tourist entgehen lassen sollte. Die fruchtbaren, ruhevoll ansteigenden Ufer — der schimmernde See in seiner ganzen Breite, der dunkle Rigi, der felsige Pilatus und die Schneescheitel der Berner Alpen fügen einen Rahmen um den mittelalterlichen Platz unserer Innerschweiz, wie sie nur die Künstlerhand des Allschöpfers in diese bevorzugte Natur zaubern konnte. — Reich ist die Umgebung hier an lohnenden Ausflügen. Dem Ausflügler, der mit beschränkter Zeit zu rechnen hat, sei insbesondere ein Besuch des wildromantischen Lorenztobeis, der Höllgrotten-Tobelbrücke und der einzigartigen, berühmten Tropfstein-Grotten in der «Hölle> bei Baar (der Lorze entlang in kurzer Zeit zu erreichen) zu empfehlen. Sie nehmen unter allen Tropfsteinhöhlen einen ersten Rang ein, nicht allein wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen der unerreichten Mannigfaltigkeit der Tropfsteingebilde. B. J^cuxfe/n Sie Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlloh In O, R« Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. Im Huto Prächtige Autotouren. Bedeutende Durchgangsrouten. Ideale Sonntags-Äusflüge. Beliebte Weekends und Ferienorte, vorzüglich geeignet für Frühlings-, Sommerund/ Herbst-Äulenthalt. (Pensionspreis von Fr. 7. 50 an.) Berücksichtigen Sie, bitte, die nachstehenden, altrenommierten Hotels, die Ihnen angenehmste flufnahme zusichern und iür Realität in der Bedienung aus Küche und Keller absolute Gewähr bieten. (Spezialität: Bachforellen.) Uchtensteig: Wattwil: Ebnat: STesslan: Bietbad: Unterwasser Appenzellerland 820 Meter ü. Meer Rendez-vous der Automobilisten. Bachforellen. Butterküche. In den Zimmern fliessendes Wasser. Telephon 21. GARAGE. Grunewald, Dir. Hotel Adler Neu renoviertes Haus. Renommierte Küche und Keller. — Grosse GARAGE. Tel. 71 F. Glarner, Küchenchef Kendez-voug der Automobilisten Garage Tel. 43 A. KAELIN Gasthoff z. Schlüssel Rendez-vous der Automobilisten. Renommierte Küche u. Keller. Gesellschaftssaal. A* Küng-Boller* GOSSAU CSt.GS-a.llen) Bahnhofstrass« ZURlCH Petcrstrassa Bündnerstube - Spezialitätenküche Hotel Krone, O. Sutter-Frutiger, Telephon Nr. 15. Hotel Jakobshof, J. Bosshard, Telephon Nr. 82. Hotel Roessle, W. Huber, Telephon Nr. 14. Hotel Toggenburg, Th. Bader, Telephon Nr. 18. Hotel Bahnhof, Ä. Sutter, Telephon Nr. 2. Kurhaus Dicken, F. Fenner, Telephon Nr. 2.06. Hotel Traube, E. Volkart, Telephon Nr. 23. Kurhaus Mineralbad, Q. Bosshard, Mitgl. des Ä.C.S. Tel. Nr. 10. Prächtige Lage. Radioaktive Schwefelquelle. Hotel Kurhaus Sternen, W. Looser, Tel. Nr. 1. Schwimmbad. Prospekte. Mitglied des Ä. C. S. und T.C.S. WeiSSbad Hotel Kurhaus Rheineck Hotel Hecht Standen Hoiei Restaurant Post Rapperswil Heiden Gasthof-Pension 80 Betten. Telephon 15. Gutgeführtes Familienhotel. — Vorzügliche Verpflegung. Terrassen u. Weinrestaurant. Bachforellen. Afternoon-tea. Dancing. Kurorchester. Pension von Fr. 8.— an, Grosse Räumlichkeiten für Anlässe aller Art. Auto-Garage, Benzin- u. Oelstation. — Illustrierte Prospekte bereitwilligst durch die Direktion: Graston Bardy, Mitgl. des A.C. S. Gemütliches Kaflee-Stübli. Gutgepflegte Küche und Keller. — Ideale Autohaltestelle, harten Wirtschaft. W. MICHAELIS-BUCHER, Mitl. d. T. C. S. GASTHOF ZUR SONNE Gutbürgerliche Küche, reelle Weine, grosser und kleiner Gesellschaftssaal. Bequeme Autöhaltestelle. Telephon 51. J. Ziegler-Amanii. St. Gallen Modernst emgericht. Gesellschattshaus am Platz, ff. Küche und Keller. Zürcher Löwenbräu. Günstiger Ausstel lungsplatz. Mit höf1. Empfehlung Telephon 81.36 A. Bommer-Ledergrerber. Cafe, — Conditorei. — Gartenwirtschaft. — Nähe Wildpark Peter und Paul. — Täglich Konzerte. Telephon 342. Ä. Widmer. Bekannt vor'iügl. Küche. Qualitatsweine. Münchner u. Pilsner Biere. Grosser, schattiger Garten. — Bequeme Autohaltestelle. Telephon 545 J. HUMEL. 810 Meter HEIDEN < llEllrEll über über Meer) Meer) Kuriiolelimd Pension Jreihof" WALHALLA HFDISAU Konzerthaus UHLER St. Gallen SONNE * Rotmonien Schönster Ausilngspunkt GRED IG'S Cafe-Restaurant Löchlibad 8KÄN» CAFE ASTORIA Altbekannt gute Küche, Keller. Hochzeiten und Vereinsanlässe. Schattiger Garten. — Garage. — Telephon 22» E. SOHMID. Gute bürgerliche Küche Eigen© Landweine. Tel. 38 GARAGE. Fam. Bernold. GLARUS Konditorei Aebli bekannt durch die bewährten Glarner-Pasteten A.C.S. T.C.S. Frebner an der JBabnnofstrasse neu und modern eingerichtet, Spezialgeschäft für feinste Pralines. Konditorei. Bequeme Autohaltstelle. Kurhaus Jakobshad Linie Appenzell-Urnäsch-St, Gallen Gut soignierte Küche und Keller. Spezialität: Bachforellen. Gartenwirtschaft. Autogarage, Tel.3, Gonten. Bes. JOH. ELSER-DÖRIG. bei BRAUN AU (Thurgau) Station WII*. St. Gallen. Beliebtes Ausflugsziel Bendez-vous der Automobilisten Vereine u. Gesellschaften. Gediegene Räumlichkeiten und prächtiger Garten. Spezialitäten: Lebende Forellen, Spanferkel, selbstgeräucherter Schinken. Exquisite Küche. Eigene, mit Milch gemästete Poulets. Komfortable Zimmer mit fliessendem Wasser. GrosseGarage. Telephon 540.3. E. Gartenmann. Diners, Restauration zu jeder Tageszeit, prima Weine. Saal für Gesellschaften. Schattiger Garten — Auto-Garage Ernst Drain - Konrad, Küchenchef Ergrautes Haar erhält seine frühere Farbe wieder durch Birken - Brillan t/n e Kern neues Präparat, 40jähri Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit. Generaldepot: J. Baer's Erben, Röme^oss-ApoMe, Zürich 7 Telephon H. 6010 Asylstrasse 70 35 BfiHNHOFSTR. 62 ' ZÜRICH lllastr« Preis!. Nr. 51 gratis u. versohl, verlangen» ßummiuiaron -Geschäft P. HÜBSCHER \3UiniT1IWaren a9iO-1927 im Seefeld) ist jetzt umgezogen nach rjflp* „ n f iKiirnnAfrCQ !, Fromm's Act ete. TeU Sdn, 21.02 Ulli. LUlrall.JU