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E_1928_Zeitung_Nr.079

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10 AUiUMOblL-KfciVUE 1928 — N° 79 Konstruktionen verbinden den Ventilator mit der Nockenwelle. Verschiedene Wagen, die mit Thermosyphonkühlung versehen sind, bauen den Kühler hinter den Motor vor die Eine Pumpenwasserkühlung. Der Zylinderblock ist aufgeschnitten, um den Wassermantel um die Zylinder zu zeigen. Die Pfeile bezeichnen die Richtung der Wassorzirkulation. Spritzwand und den Ventilator hinter den Kühler. Die Ventilation wird in diesem Falle du r ch schraubenförmige, auf dem Schwungrad befestigte Schaufeln erzeugt. Der grössere Kühler in Verbindung mit dem schautelförmigen Ventilator ergänzt die Wirkung der Themosyphonkühlung vorteilhaft. Während sich das System der Kühlung bei allen Automobilmotoren naturgemäss im Prinzip nicht verändert hat, unterliegt das Aeussere des Kühlers, bedingt durch die Fortschritte in der Karosseriekonstruktion, aber auch wegen des wechselnden Geschmackes und der Mode ständigen Veränderungen. Der Kühler ist eben das Gesicht des Wagens. Jeder Autofabrikant legt der Karosserie und der Kühlerform einen grossen Wert bei. Jeder will einen originellen Wagen auf den Markt bringen. Kein Teil des Automobiles ist derart häufigen Wandlungen in der Form unterworfen. Das Bestreben zur Normung der Automobilteile wird beim Kühlerbau sicherlich bemerkenswerten Widerstand erleiden. wlt. Eine interessante Konstruktion zur Reinigung und Kühlung des Oeles hat eine französische Firma in einem neuen Modell zur Anwendung gebracht. Das Oel durchmesst unter Druck das Innere der Kurbelwelle. Wir sehen auf unserer Abbildung rechts die letzte Abkröpfung der Kurbelwelle gegen das Schwungrad hin. Von der Kugelwelle tritt das Oel durch ein Kupferröhrchen in die Achse des Schwungrades ein und gelangt in der Richtung der Pfeile ins Innere des Schwungrades, wird um eine Platte (siehe unten auf der Abb.) herumgeschleudert und fliesst durch einen Kanal (siehe oben auf der Abb.) wieder in die Achse ein, um diesmal im freien Achsinnern, das die Kupferröhre umschliesst, wieder zurückzufliessen. Das Oel wird durch den Druck der Pumpe zu dem geschilderten Kreislauf gezwungen. Im Schwungrad treibt die Zentrifugalkraft die metallischen und andere Verunreinigungen, die schwerer sind als das Oel, in den äussersten Teil und speichert sie dort auf. Die eine Hälfte des Schwungrades kann vermittelst einiger Muttern leicht losgelöst und das Innere damit von Zeit zu Zeit von den Verunreinigungen gesäubert werden. Zur Kühlung des Oeles ist das Schwungrad mit Rippen versehen, die die Wärme an die Luft ableiten. Die Konstruktion verspricht eine nützliche Reinigung und Kühlung des Oeles. wlt. Ein verbesserter Chevrolet-Truck. Die letzte Neuerung am Chevrolet-Truck ist die Vierradbremse, deren Wert allgemein anerkannt wird. Die Fussbremse wirkt von innen ausdehnend auf die Vorderräder und von aussen zusammenziehend auf die Hinterräder. Die von der Fussbremse unabhängige Handbremse wirkt von innen ausdehnend auf die Hinterräder. Tatsächlich hat der Truck also sechs Bremsen. Dieses an allen modernen Wagen angewendete System hat seine Vorteile erwiesen. Es kann angenommen werden, dass in naher Zukunft alle im Handel gebrauchten Wagen Vierradbremsen führen werden. Der Chevrolet Truck hat mechanische Bremsen. Die Erfahrung hat gelehrt, das dieses kräftige und leicht nachstellbare System den Trucks am besten entspricht. Die mit dem Bremsproblem beauftragten Techniker der General Motors verfügen über die genauesten Angaben über alle bestehenden Systeme. Die angeforderte Bremsleistung bei Trucks ist in der Praxis bedeutend grösser als z. B. bei Luxuswagen. Das Problem wurde mit peinlicher Genauigkeit untersucht. Nachdem sohliesslich die Entscheidung zu gunsten der Vierradbremsen fiel, wurden diese auf dem wohlbekannten Prüfungsgelände den verschiedenartigen praktischen Proben unterworfen. Es ist bekannt, dass man dort über die genauesten Spezialmessapparate verfügt, mit denen man jeden Teil eines Wagens den härtesten Prüfungen, wie sie in der täglichen Praxis nie begegnet werden können, unterziehen kann. Der Wert dieser Vierradbremsen wird noch offensichtlicher, wenn man die erhöhte Kraftleistung des Motors und die an ihm erfolgten Verbesserungen berücksichtigt. Eine Neuerung, die mit Ueberlegung aufgenommen wurde, ermöglicht die erhöhte Leistungsfähigkeit des Motors voll auszunützen. Wir denken an das Wechselgetriebe mit vier Vorwärtsgängen, das eine raschere Beschleunigung beim Anfahren gestattet, wie auch ein grösseres Klimmvermögen bei voller Belastung. Die Ladefläche kann, dank der Form der Längsträger des Chassis, sehr tief gelagert werden, wodurch das Auf- und Abladen schwerer Lasten wesentlich erleichtert wird. Das Chassis des Chevrolet Truck eignet sich für die verschiedenartigsten Karosserien. Der Radstand des Truck ist 3,155 m, den des Commercial Chassis .2,718 m. Um die Sicherheit noch zu steigern ist das Serien« Chevrolet-Truck-Chassis vorne mit einer. Stossstange versehen. Der Chevrolet Truck 1928 erfüllt, mehr noch als die früheren Modelle, hohe Anforderungen in Hinsicht auf Dauerhaftigkeit, Sicherheit, Sparsamkeit und schnellen Tränst port. ad. Einfache und zweckmässige Reserve an Schrauben. Während der Automobilist der alten Garde aus früherer Gewohnheit eine Menge Reserveteile und Werkzeuge mitschleppt, die er beim modernen Wagen und dem heutigen Netz von Reparaturwerkstätten nie benötigt, führt mancher automobilistisch© Neuling mit einem Wagenheber als gesamtes Werkzeug in der Welt herum, es dem Zufall überlassend, ob er ohne Panne wieder heimkommt. Zu viel und zu wenig — beides ist von Uebel! Es ist ein bemühendes Gefühl, wenn einer wegen der kleinsten Panne hilflos stecken bleibt, da die notwendigsten Schlüssel oder weiteren Hilfsmittel fehlen. Die Auswahl des wirklich benötigten Werkzeuges ist bei einiger Ueberlegung bald getroffen, um aber stets und unter allen Umständen, die richtige Schraube zur Verfügung zu haben, ist eine kleine Vorbereitung nötig, die aber im Bedarfsfalle sehr erfreuliche Hilfe bringt. Man lasse sich in einer Reparaturwerkstätte oder sonst bei einem Mechaniker ca. 20 cm lange Stahlstängelchen in der ganzen Länge mit Gewinde versehen und dazu je 6 Muttern aufpassen. Für die meisten Wagen werden die Dimensionen vom ty 2 , 7, 8, 9 und 10 mm Stärke des Stahles genügen. Ferner braucht man noch eine gute Dreikantfeile. Bei Bedarf feilt man von dem gewünschten Gewindestab ein Stück in der nötigen Länge ab, schraubt an einer Seite eine Mutter auf, die man etwas vernietet und hat so in passender Länge und richtiger Stärke eine Schraube, die ihren Dienst solange versehen wird, bis sie durch eine vom Fabrikslager bezogene ersetzt wird. Nachdem d'ie Muttern am einfachsten auf die fünf Stängelchen aufgereiht werden, so ist es ein leichtes, dieses Reservematerial im Wagen zu verstauen. irgendwo • Va. Passe deine Geschwindigkeit nicht dem Kilometerzähler, sondern dem Gelände und dem Verkehr an. Bahnsendangen nach Station Giesshüöel. Heisswerdende Kühler werden chemisch gereinigt. Sofortige Bedienung. •t Die grosse Verbreitung, die der schweizerische Handfeuerlöscher FLAMOR im In- und Ausland in den letzten 6 Jahren erfahren hat, verdankt er seiner zuverlässigen Löschwirkung und seiner Billigkeit. 15 000 Stück hängen allein in der Schweiz. Täglich Nachund Neubestellungen. Ueber 500 mit FLAMOR in den letzten Jahren prompt abgelöschte Brände, darunter ca. 200 Autobrände, beweisen die hervorragende Qualität dieses billigsten Handlöschers. FLAMOR hinterlässt keinerlei Nebenschäden. Er ist ohne Vorbereitung stets garantiert betriebsfähig, und alle noch bis Ende September a. c. gekauften Apparate werden im Brandfalle GRATIS nachgefüllt. Detailpreis des Normaltyps für Wohnung, Garage, Werkstätte etc. Fr. 29.—; des Autotyps, des kleinen, schönen Apparates zum Mitführen im Auto : nur Fr. 24.—. Bei grösseren Bezügen Speziaipreise. — Originalzeugnisse über gelöschte Brände werden gerne vorgelegt. — Richten Sie Ihre Bestellung an die Generalvertretung A. Leutwyler, Zug. Tel. 515. (Es sind noch einige Bezirksvertretungen frei.) Fabrikation und Export: A. Füllemann, Goldau. Tel. 133. Wieder ein Urteil ZÜRICH, den 24. Juni 1928. Kreuzstrasse 39 Herrn R. von AESCH, ZÜRICH Ich bin wirklich ganz erstaunt über die mir vor einem Jahr gelieferten 5 Stück Peters Union Rotsiegel. Dieselben sind einfach unverwüstlich. Ich fahre jetzt 18,000 Kilometer und dabei sehr viel auf den schlechtesten und frisch geschotterten Strassen in Oesterreich und Tschechoslovakei, sowie auch viele Pässe, aber nicht die geringste Spur von einem herausgerissenen Stück oder Löchern. Die Pneus laufen sich ganz gleichmässig ab und sind noch wie neu. % Durch Ihre Nagelschutzeinlagen habe ich jedenfalls ein besonderes Glück, da ich seit der damaligen Montage noch nie Platt hatte. Nägel habe ich schon unzählige herausgezogen. Dieser Tage 3 Stück in einem Reifen, aber keine Spur von einem Platt. Die Reifen habe ich seit einem Jahr nur ein einziges Mal etwas nachpumpen brauchen, also eine unverwüstliche Garnitur. Hochachtend FRANZ HAUBNER. Dieses Zeugnis beweist Ihnen von neuem die Voüwerfigkeit der Pefers Union Pneus R#D0n ACSChjKonradsfrasse 12-14, ZÜtlCh 5 Generalvertretung der Peters Union A.-G. für die Schweiz üb Grosse Springkonkurrenz BERN veranstaltet vom Kavallerie-Reitvereiri der Stadt Bern Sonntag, d. 23. Septbr. 1928 Beginn morgens 8 Uhr und nachmittags VA Uhr, im Springgarten des eidg. Kavallerie- Remonten-Depots. — Im Programm Vorführungen der Springklasse des Eidg. Kavallerie- Remonten-Depots. 37323 Preise der Plätze: Fr. 1.—, 2.—, 3.— u. 4.—. Parkplatz Bolligenstrasse. Unterhaltungsabend — Soiree Dansanfe Kursaal Schänzli, Samstag, den 22. Sept., abends 8H Uhr. — Eintritt Fr. 2.20. Reparaturen von Kilometerzählern Uhren, sowie Auto-Lioht übernimmt LTeichmann, H ÄÄ 10 Zürichs Ersatz-Teile EO Original »Preisen ab Lager W. KNAPP, AARAU

T^cfnm 1928 AUTOMOBIL-RHVUE 11 Sap»B* 9£ 4EB£H fä Frage 6904. Tüchtige Auiomechaniker. Welche Erfahrungen machen die Besitzer der Garagen auf ihrer Suche nach tüchtigen Automechanikern? Im Interesse der Berufsberatung und der Abklärung der Berufsbildungsverhältnisse wäre mir mit Aufklärungen über diese Frage sehr gedient. Jeder Inhaber einer Reparaturwerkstätte macht auf der Suche nach guten Mechanikern seine besonderen Erfahrungen und hat auch ein grosses Interesse an der Förderung der Berufsbildung, deren Wohltaten ihm ebenfalls zugute kommen. Zuschriften an die Redaktion erbeten. St. in B. Frage 6905. Batterie-Säure « Elektrolyt». Wir bitten die Herren Garagebesitzer um gefällige Mitteilungen über praktische Erfahrungen bei Verwendung der Batteriesäure « Elektrolyt ». M. & H. in St. G. Frage 6906. Wagen mit Kompressor. Ich bin im Begriffe, mir einen Wagen anzuschaffen. Da ich viel auf Bergstrassen fahre und daher einen rassigen Bergsteiger sehr schätzen würde, liebäugle ich gegenwärtig mit einem Wagen, der einen Kompressormotor besitzt. Ich bin mir zwar nicht völlig klar über den Kompressor und seine Funktionen, weiss aber, dass ein Kompressor die Motorleistung um einen bedeutenden Betrag heben kann. Ich möchte Sie nun bei dieser Gelegenheit um eine nähere Beschreibung des Kompressormotors bitten, damit ich mir ein Bild machen kann über den Kompressormotor. E. M. in M. Antwort: Sie wissen vielleicht, dass der Viertaktmotor lediglich die folgerichtige Durchführung des Saugprinzips ist. Der Motor saugt in einem dem durch ein Gebläse mit Druck in den Zylinder hineingepresst. Der Kompressormotor kommt in fünf prinzipiell verschiedenen Bauarten vor, die aber nur zum Teil in der Schweiz im Handel stehen. Der Einfachheit halber möchten wir Ihnen die Funktionen eines Kompressors anhand der Abbildung rechts eines Root-Kompressors erläutern. Die Luft wird durch den Vergaser A in das Gehäuse G des Kompressors (mit den rotierenden Walzenflügeln F) eingesogen und durch das Einlassventil F in den Zylinder hineingepresst. Sollte in der Leitung zwischen dem Kompressor und dem Einlassventil ein Uoberdruck entstehen, so sorgen zwei Ventile für den Ausgleich. Ein allzuhoher Druck vermag das Sicherheitsventil S zu öffnen. Ein Ausgleichsventil U besorgt den Ausgleich von geringen Druckdifferenzen in den Räumen vor und nach dem Kompressor Während die Frischgase durch das Ausgleichsventil wiederum in die Frischgasleitung zurückgelangen gehen sie beim Sicherheitsventil verloren. Den Korapressormotoren wird ein gutes Anzishvermögen und eine höhere Leistung nachgesagt. wlt. Frage 6907. Scheinwerferpolitur. Ich möchte galvanisch versilberte Scheinwerfer blankpoheren. Bisher ist es mir jedoch nicht gelungen, einen wirklich schönen Glanz zu erzielen, trotzdem ich schon die verschiedensten Poliermittel probierte. Die Vorpolitur mit der Scliwabbelscheibe gelingt gut, bei der Nachbehandlung aber kommt der sonst bei Scheinwerfern zu bemerkende Hochglanz mit aller Mühe nicht heraus Wer würde mir durch geeignete Mitteilungen behilflich sein? R H. T. Antwort: Verfahren Sie zu dem angegebenen Zwecke wie folgt: Die versilberten Scheinwerfer Takte die Luft an, die sich in seiner Umgebung befindet. Der Viertaktmotor wirkt während zwei Takten als Pumpe und einem Takte als Kompressor. Ein einziger Takt ist Arbeitstakt. Es ist nun möglich, das Ansaugen der Luft und das Ausstossen der verbrannten Gase zu beschleunigen, indem der Zylinder durch ein Ladeverfahren mit Frischgasen beschickt wird und nach der Explosion durch ein Spülverfahren ausgeblasen wird. Die Gase werden somit durch den Motor nicht mehr angasaugt, sonwerden gut getrocknet und auf einer Schwabbelscheibe vorpoliert, um die gröberen Unebenheiten schnell zu entfernen, ohne dass die Silberhaut verletzt wird. Zum Polieren verwenden Sie fein geschabte, weisse Polierseife, der Sie auf 100 Teile etwa 5 T. pulverisierte Zinnasche, 15 T. feingeschlämmte Kreide und 10 T. Hirschhornsalz beifügen. Nach einem anderen Rezepte besteht das Poliermittel aus 8 T. gelber, geschabter. Polierseife mit 4 T. Aiamoniakalaun. 3 T. Weinsteinsäure, 4 T. Trippei und 5 T kohlensaurem Blei vermischt, das Ganze mit Wasser unter Rühren zu einem Brei aufgekocht. Auch geben 80 T. weisser geschabter Polierseife mit 2 T. Pariserrot und 18 T. gebrannter Magnesia zusammengemischt und mit Wasser etwas aufgekocht ein gutes Poliermittel. Die vorpolierten Scheinwerfer müssen mit einem weichen Poherleder nachpoliert werden, das vor dem Gebrauch in einer leichten Seifenlösung unter Zusatz von etwas Soda ausgewaschen und gut gespült wurde. Bas Polierleder muss völlig staubfrei sein. Für Hochglanzpolitur eignet sich besonders gut eine Flüssigkeit, die man erhält, indem man 200 T Kochsalz mit 10 T Alaun in 1400 T. Wasser kräftig aufkocht, während dem Kochen trägt man 80 T. geschabte, weisse Polierseife ein. Zum Nachpolieren wird die Pasta hauchdünn auf die Scheinwerfer aufgetragen und mit dem trockenen Polierleder verrieben. Die Polierbewegung darf nur kreisförmig, unter massigem Handdruck nach der Mitte hin ausgeübt werden, wenn wirklich Hochglanz entstehen soll. Selbstredend ist Staub peinlich fernzuhalten, denn das kleinste Korn kann schon Striche auf dem empfindlichen Spiegel ziehen, die den Hochglanz vereiteln. Wenn Sie nach den angegebenen Methoden verfahren, werden Sie zweifellos ein gutes Resultat erhalten, doch werden Sie gut tun, erst einmal an einem Stück die Politur zu versuchen. wlt. Frage 6908. Achtzylinder-Motoren von kleinem Inhalt. Wie Sie wissen besteht momentan in der Autokonstruktion die Tendenz, die Zahl der Zylinder auf sechs, für kleinere, und auf acht für grössere Motoren zu vermehren. Es würde mich interessieren, von Ihnen zu vernehmen, ob da bereits weitere Wandlungen stattgefunden haben. A. G. in Th. Antwort: Bei Motoren von mehr als drei Liter Hubraum hat sich die Vermehrung der Zylinderzahl auf acht gut bewährt. Es war zu erwarten, dass auch die Konstrukteure kleinerer Motoren versuchen würden, mehr Zylinder als bisher zu verwenden. Bei den Sechszylindern ist man bis auf 1,1 Liter-Wagen herabgegangen. Nun tauchten sogar Achtzylindermotoren mit nur etwa 1 Liter Inhalt auf. So bringt eine französische Firma einen kleinen Achtzylinder heraus, der 50 mm Bohrung und 70 mm Hub hat. Der Motor soll angeblich imstande sein, mit aussergewöhnlich hohen Drehzahlen laufen zu können. Derselbe eignet sich daher vornehmlich für sehr schnelle Fahrzeuge. Die Zylinder sind in zwei Blöcken zu je vier untergebracht, Zylinderköpfe abnehmbar. Zwischen heiden Zylinderblöcken befindet sich eine Querwelle, die einerseits die Zündverteilung betätigt, anderseits einen Kompressor. Eigentlich besteht dieser Kompressor aus zwei Gebläsen, und zwar für jeden der zwei vierzylinderigen Blocks. Die Gebläse laufen etwas schneller als die Kurbelwelle. Ein anderer kleiner Achtzylinder, der ebenfalls mit Kompressor arbeitet, wurde konstruiert von den Ingenieuren Hanocq und Dewandre, dessen Name durch seine Bremskonstruktion bekannt geworden ist. Dieser Motor hat nur 1 Liter Inhalt und arbeitet im Zweitakt. Der Versuchsmotor soll bei 3000 Umdrehungen 47 PS geleistet haben. Das Gebläse sitzt vorn auf der Kurbelwelle, ebenso wie die Licht- Zündmaschine. Die acht Zylinder sind in einem Block vereint; je zwei Zylinder haben einen gemeinsamen Explosionsraum. Sicher ist. dass der Achtzylinder sich steigender Beliebtheit erfreut. So sind in letzter Zeit weitere Achtzylinderkonstruktionen verschiedener Firmen als marktgängige Typen aufgenommen worden. Ob es aber praktisch ist und Zweck hat, mit der Vermehrung der Zylinderzahl bis herunter zu den kleinsten Motorenmodellen zu gehen, muss abgewartet werden. wlt. Frage 6909. Targol. Wir möchten Ihnen folgende Fragen stellen: 1. Ist das sogenannte Targol, welches ich benutzt habe und womit ich aus meinem Motor wirklich mehr herausgeholt habe, für den Motor schädlich? 2 Hat dieses Targol auch Schraisreffekt auf die Zylinder, wie z. B. Miracle Oil oder Spidoil? 3. Kann man dem Targol auch Miracle Oil zufügen, ohne Schaden zu riskieren? Bleibt dann die Wirkung der beiden Flüssigkeiten bestehen? G. M.-Th. in T. Antwort: Nach dem uns vorgelegten Gutachten der eidgenössischen Materialprüfungsanstalt kann folgendes geantwortet werden: 1. Targol ist für den Motor absolut unschädlich. 2. Einen Schmiereffekt, ähnlich wie Miracle Oil, übt Targol nicht aus. 3. Sie können ruhig Targol und Miracle Oil zusammen verwenden, da sich die Wirkung der beiden Flüssigkeiten nicht aufhebt. R. B. in B. Bfiaaerad^l I ndusst vii^ Vierundzwanzig Stunden, mit einem Durchschnitt von 112 km, auf Mathis «Emysix». Zwei Jahre sind verflossen, seit die Firma Mathis ihren «Emysix» auf den Markt brachte. Der Motor zeichnete sich schon damals durch eine ausserordentliche Leistungsfähigkeit aus, denn er war imstande, im direkten Gang sowohl sieben als hundert Kilometer zu fahren. Tausende von Wagen, Modell cEmysix», laufen auf den Strassen, zur vollen Zufriedenheit ihrer Besitzer. Von seinen hervorragenden Qualitäten konnte am 5. und 6. September der Wagen in Montlhery Zeugnis ablegen. Die beiden Fahrer, Bremond und Fallavier, durchfuhren in 24 Stunden eine Strecke von 2695 km, womit sie ein Stundenmittel von rund 112 km schufen. Der Motor dieses Wagens war als beliebige Nummer einer Serie entnommen worden, was die technische Kommission des Automobilclubs von Frankreich kontrollierte. Die Leistungsprüfung unter der Aegide des A.C.F. lässt die Ausnahmequalitäten dieses Sechszylindermotors in vollem Lichte erscheinen. SO- Eröffnung einer neuen Zürcher Elektrowerkstatt. Nach langjähriger Tätigkeit im In- und Auslande hat sich Herr C. Sager zur Eröffnung einer Werkstatt für Autoelektrik entschlossen. Moderne Maschinen, geschultes Fachpersonal sowie eigene, langjährige Praxis und Erfahrung ermöglichen ihm sämtliche in sein Fach einschlägige Arbeiten, Revisionen, Reglage, Lichtanlagen etc. prompt und sorgfältig auszuführen. Z. Klarheit ist das erste Prinzip einer einwandfreien Verkehrsregelung. Glaube nicht, dass jemand Freude an dir hat, wenn du dich mit schnoddrigen Armbewegungen durch den Verkehr drängst. Alte Fachleute, einsichtige Kenner bezeichnen die als die besten, derzeit schönsten und preiswertesten Automobile. - Freie Besichtigung in den Ausstellungsräumlichkeiten Löwenstr. 17, Zürich - Tel. 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