Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.074

E_1928_Zeitung_Nr.074

18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE 1928— N°74 Nun ist sie die Maschine, auf die Sie schon lange warten 1 Immer Oraiiia, der beste Durststill zwei Leuten, die früher nichts miteinander zu tun hatten, den Kontakt herzustellen. Woher ich das weiss? Taxierlebnisse, wenn ich von Gesellschaften heimfuhr. Grosse und gute Männer, starke und schweigsame ältere und liebenswürdige, befreundete und bedeutende, umgängliche und brummige, stolze und zynische Männer, kurz, Kerle aller Art. Sie konnten mich nicht ausstehen. Meine Schönheit, das muss ich zugeben, erregte oft ihr sprachloses Staunen; aber dann fanden sie, dass ich nichts für sie sei.» Oder Venctia definiert die Liebe. «Beim Manne ist die Liebe wie ein Hammer. Er klopft und klopft in -seinem Innern und plötzlich klopft er nicht mehr so- stark und dann klopft er nicht mehr so regelmässig und schliesslich klopft er überhaupt nicht mehr... Dagegen gleicht die Liebe der Frau einer Zwiebel. Schält man eine Haut nach, der anderen ab, so kommt man auf das Herz, kommt man auf irgend etwas. Ein Mann kann nicht alles auf einmal haben, aber, da die Zwiebel sich mit der Zeit häutet, bekommt er immer mehr und mehr* wird er schliesslich alles haben. Und das ist sehr traurig, denn Hammer können nicht immer klopfen.» Kein Wunder, dass eine so skeptische, so kluge Frau im. Leben nicht glücklich wurde. EDISON-DICK ist nun endlich eine Vervielfältigungsmaschine, die sich wirklich auch für kleine Auflagen rentiert und die ebenso schöne Arbeit gibt wie die grosseo teuren Maschinen. Automatische Einliirbuny, daher saubere, einfache Bedienung. Wir führen unverbindlich und kostenlos vor. Löwenstr./Hornerg. 12 ZÜRICH Bequeme Teilzahlungen Laboratorien. — Handfertigkeit. — STUDIUM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE. - Sommer -Ferienaufenthalt Juli — August Les Plans sur Bex (Waadtländeralpen, 1100 M.) Dir. Dr. W. Gunnlns. Erstklassiges Internat für Jung» linge von 12—18 Jahren, Park von 38000 m».- Sport. Kinderkurhaus Feldheim Unterägeri für Kinder von 3—15 Jahren. 20 Betten. — Spielund Sportplatz. — Unterriebt in allen Schul- and Musikfächero. — Sorgsamste Pflege. — Leitung dnreh tüchtige Pädagogen und Arzt — Verlangen Sie Prospekte. 6822 Bes.: Fr. Stocker-Schorienbern, Lehrer. haben nooh keine Zündkerzen-Dose? Bestellen Sie umgehend eine 2 teilige oder 4 teilige Dose zum Preis von Fr. 1.—, resp. Er» 1.50 per Nachnahme und Ihre Zündkerzen sind gut und sofort greifbar versorgt. Telephon Selnau 7Ü.3i Bestempfohlene Institute aus der Direktiont Dr. Rene Widemann. Sport. Direktor: * erlangen Sie Prospekt von W, «& Q. Weisflog & Co. AltsteUen-Zürtch das praktische Möbe! für Picknick, Veranda, Garten, sowie als Notbett, zusammenklappbar. Fr.55.—u.75.— Landerzieliiin^slieim Lemanla In Cüampery (Walliseralpen 1070 m ü. M.) für Knaben von 8—15 Jahren Moderne Sprachen, insbesondere Französisch. Vorbereitung aut Examina. Höhere Handelsschule. NASF& SPECKER GummiA.-G. ZÜRICH 1 z. Thierstein Basel Thiersteinerallee 33 Ecole pnmaire t et secondaire. Enseignement en frantjais et enanglais. Application des prineipes de l'Ecole active. Education de l'initiative individuelle. i — Preparation aux examens universitaires. Travaux manuels. — Sports. INTERNAT ä ONEX. Pour renseignements. EXTERNAT: 8,' rue Senebier. Pour renseignements s'adr. h M. P. MEYHOFFER, s'adresser ä M. LUCIEN BRUNEI,, direct. dir. Garage-Schläuche Teppiche Bettbank Paul Wirth ECOLE NOÜVELLE „LA CHATÄlfiNERAlE" COPPET bei GENF GYMNASIUM, INDUSTRIE- und HANDELSSCHULE VERTIEFTES insiilut montier VERSOIX Landerziehungsheim Primär-, sekundär- und üandelsabtellung Institut Sprach- und Handelsfachschule mit abschliessendem Diplom' Grundliche Erlernung des Französischen, sowie rationelle Vorbereitung: auf den kaufmännischen Beruf, Universität (Maturität) und Polytechnikum. Franz. Ferienkurse in den Bergen, Sport. Internat und Externat. Für Jünglinge und Töchter von 15 Jahren an ECOLE INTERNATIONALE DE GENEVE Grande Boissiere (KL ZUG), 780 m ü. M. Idealer Kur- u. Ferienaufenthalt SEE! Land-Erziehungsheim für Knaben von am Genfersee für Knaben und Mädchen E. Stadler, meiaünosen, ODerdiessüach Alpines 8-19 Jahren E. Sehwartz-Buys. Moderne Aiito-Schlauchschwäninie Bahnhofstr. 54 Telephon Selnau 32.71 „Rebstoefe", Ttaalwil ftlfntalifatnn* Bachforellen ujJcIlUlllQlKlI. rassige, reine Schweizerweine Es empfiehlt sich Telephon 101 Karl Schneebeli. Clici^l n Charlie Chaplin, das tragische unendlich groteske Symbol des «Kleinen Mannes», der grösste Komiker aller Zeiten, wie ihn die Pariser nennen, ist im bürgerlichen Leben Besitzer eines phantastischen Bankbuches und denkbar unglücklich verheiratet. Seine Ehe — ich glaube es ist die zweite — ist dieser Tage geschieden worden. Ueber den schlecht launigen Filmhelden kursieren folgende amüsante Anektoten: Charlie Chaplin wurde einmal in der Strasse von einem jungen Mann angehalten. «Erkennen Sie mich noch?» sprach der junge Mann. «Ich bin John Driser, wir sind zusammen in die Schule gegangen.» — «So», erwiderte Chaplin, «es kann schon sein.» — «Und die Lee Ponny kennen Sie sicherlich auch», sagte der junge Mann, «sie ist meine Braut — und wir werden bald heiraten». — Charlie Chaplin, der sich belästigt fühlte, meinte: «Oh, die Lee Ponny ist aber sehr schlau». — «Ja, die hat Verstand für zwei», jubelte der Bräutigam. Chaplin gab ihm die Hand zum Abschied und sagte: «Ach, deswegen wollen Sie heiraten». Als Chaplin seiner Frau eröffnecte, dass er sich von ihr scheiden lassen muss, meint sie: «Wenn ich nicht mehr da sein werde, wirst du nie mehr so eine Frau wie ich bekommen!» Chaplin erwiderte: «Das allein ist schon ein Trost!» Als Chaplin einmal mit seiner Frau zankte, rief sie: «Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft!» Chaplin brummte: «Ich kann mit dir nicht mehr leben!» «Sei nur ruhig!» schrie die Frau. «Nicht ich bin dir nachgelaufen, bevor wir heirate«* ten!» Chaplin seufzte: «Das stimmt! Aber aueli die Mausefalle läuft den Mäusen nicht nach — und sie fängt sie dennoch!» Herr Automann fuhr mit dem Taxameter Aufgabe. Der Rechtsanwalt des Herrn Automann, Dr. Mecker, und der Rechtsanwalt und Herr Pommeranz mit einem 1 PS- Wagen. Bei. einer Kurve fuhren der Chauffeur des Herrn Automami und der Salat- wetteiferten in Vielrederei... Der eine be- des Herrn Pommeranz, Herr Feuermann, wagen des Herrn Pommeranz gegeneinander. Der Chauffeur verletzte das Pferd des dass das «Verhalten» seines Klienten (vielwies klar und deutlich, es läge auf der Hand, Droschkenkutschers und der Droschkenkutscher durchbohrte den Kühler des Chauf- der Notwehr des Menschen, den zwar sehr, leicht ein wenig ungestüm) diktiert war, von feurs. Verwirrung entstand. Es fielen etliche «verflucht!» und «verdammt!». Handsen trotz Hunger und Kälte bei Tag viele über die Achseln ansahen, der indes- und) greiflichkeiten» ' -drohten. ,Glücklicherw6ise intervenierte die Behörde* Man schrieb ein Protokoll. Menschliche Leidenschaften haben die Eigentümlichkeit, dass sie auf grössere Entfernung ausstrahlen. So auch in diesem Faiie. Die Herren Automann und Pommeranz waren in der ganzen Geschichte, streng genommen, eigentlich nur Zeugen der Katastrophe, die sie ungeheuer wichtig nahmen. Jeder hatte ferner von dem Ereignis eine andere Ansicht. Jeder ergriff die Partei seines Automedons. Also Automann — des Chauffeurs, Pommeranz — des Droschkenkuntschers. Auf dieser Basis entstand zwischen (bereits nach dem sie ihre Unterschrift unter das Protokoll gesetzt hatten), eine scharfe Scheidung. Es entwickelte sich zwischen ihnen ein charakteristischer Dialog. «Ich verstehe nicht, wie man einen Kerl, wie diesen Chauffeur, in Schutz nehmen kann. Er sah sich weder nach rechts noch nach links um, sondern fuhr wie ein Verrückter und verwundete das Pferd. Entschuldigen Sie, aber so einer müsste ins Gefängnis». «Der Chauffeur ist unschuldig, Herr! Der Kutscher ist schuld, da er mit seiner Deichsel in die Maschine hineinrannte». «Dann waren Sie höchstens blind. Jeder hat gesehen, dass jener Taxichauffeur in die Droschke fuhr». «Sie selbst sind blind, obwohl Sie riesige Brillengläser fragen! Schau nur einer an, der Herr Unternehmer!» «Lachen Sie nicht über meine Brillengläser, Sie Tölpel.» «Idiot!» «Sollte das mir gelten?» «Jawohl, Herr!» «Dann sage ich Ihnen, dass Sie ein Lümmel sind!» «Ach, Herr Unternehmer, sehen Sie sich vor, dass ich Ihnen nicht noch zu dem «Lümmel» etwas hinzulege!» «Was, Sie wollen mich schlagen? Sie gemeiner Kerl! Schutzman, Schutzmann!» «Aha! Zuerst «Kerl» — und dann «Schutzmann!» Ich würde ja mit Ihnen ein handgreifliches Wörtchen reden,. leider habe ich es eilig!» «Versuchen Sie es doch... Schutzmann! Schutzmann! Ueber fall! Schutzmann! — Die Rechtsanwälte beider Parteien hatten vor Gericht ein© schwierige, aber dankbare in dei» EEhe jUttofttattn kontra ?omttteratiz Nacht am Steuer sein Amt versieh^ dsr^uz, Urbanisation. und Zivilisation der Qrossstädto beiträgt, Kranke und Krüppel-befördert, an die Stätten des Unglücks mit den Repräsentanten der Behörden usw. Feuermann hob in seiner Rede hervor, .dass sein Klient einen noch grösseren Adel der Empfindungen bewiesen hatte, denn da er sich des armen, jetzt unglücklichen Droschkenkutschers annahm, als letzten Mohikaner, den das moderne Wachstum der Stadt unbarmherzig verarmen lässt — nahm er im Grunde genommen vor allem Partei! — für das Pferd! Für das unglückliche, verletzte Pferd, das heisst, für ein Tier, das durch die verschiedensten Herren Automann und Pommeranz malträtiert, aber durch die höchsten Würdenträger des Reiches mit der grössten Sorgfalt umgeben wird, usw. Das Urteil des Gerichtes ist unbekannt. Es scheint aber, dass beide Parteien Berufung einlegen werden. sk. Es wohnt nicht unbedingt in einem gesunden Körper eine gesunde Seele. Darum: mehr bewusstes geistig-seelisches Training im Zeitalter des Bizeps. Alte Bayerische Bierhalle Steinenberg ß^Sßl Sfeinenuorstad! Prfma Küche und Keller am HauptDafintioi Tel. Nr. 30 Mitglied des A. C S HOTEL HOFER Neu renoviert. 50 Zimmer mit fliessendem Wasser. 75 Betten. Appartements mit Bad und W. C. Garage. — Zivile Preise. Besitzer: A. R. CUSTEK Rheinfelden Hotel Ochsen Solbad Restauration Bes.: F. Schmid-Bütikofer

N074 —192$ AUTOMOBIL-REVUE 19 Wie Edgar Wallace Reklame macht In launiger Weise plaudert der weltbekannte Kriminalschriftsteller, dessen Namen durch den mysteriösen, gefeierten und bekämpften «Hexer» auch in unserem Lande Klang erhielt, anlässlich seiner Festreise nach Berlin in der Wochenschrift «Tit-Bits» über seine Reise und in der deutschen Reichshauptstadt wittert er Dramen des Lebens und Stoff zu neuen Romanen. Da ist die schäbig gekleidete, aber hübsche Dame, die im Pullman zusammen mit dem Romandichter -nach Dover fährt. In ihrer Hand hält sie eine blaue Karte, auf die eine grosse Brosche geheftet ist. Unablässig betrachtet sie dieses Schmuckstück. Sie trocknet verstohlen ihre Tränen... In Calais sitzt die Dame, eine Zigarette rauchend, in einem Schlafwagen und liest, mit allen Zeichen der Freude, einen Brief, den sie eben geöffnet hat. In Brüssel steigt sie aus. Vergleiche vor dem Palais des Prinzen Leopold an. Er erinnert daran, dass der Prinz, den er übrigens als den Bruder des Kaisers bezeichnet, nach der Revolution die rote Fahne gehisst hat und vergleicht ihn mit Philippe Egalite und dem Grossherzog Ky- Alle drei hätten nach billiger Eindrücke. Ueberall, auf derill. Volkstümlichkeit beim «roten Mob» geäugt und alle drei hätten einen Fusstritt bekommen». Jetzt ragten die byzantinischen Türme des Schlosses in die Luft, aber ohne Leopold... Ein Besuch in der Potsdamer Garnisonskirche weckt in Wallace Erinnerungen an entschwundene kaiserliche Herrlichkeit. Potsdam selbst erscheint ihm als verlassene Stätte, dumpf hallen die Schritte in den verödeten Kasernen wieder... In der Schilderung der bekannten Episode mit Freiherrn v. Egloffstein zeigt sich Wallace als der geborene Fabulierer. «In Berlin», so erzählt er, «gab es ein ausgezeich- ImAuto durch Weekend-Häuser am See Kleine Häuser oder Terrain für Weekend und Ferien. Feldbach bei Rapperswil. Ruhige, aussichtsreiche Lage (mit Auto direkt erreichbar). Lassen Sie sich auf unserem Bureau informieren über Preislage, Pläne und Terrain. H. BAUMANN & W. NIEHUS Architekten ZÜRICH. MUhlebachstr.40 Telephon L. 38.11 die Oslschweiz Bettler: Ich bin Schriftsteller, mein Herr. Vor einem Jahr habe ich ein Buch geschrieben „Hundert Wege um reich zu werden", Passant: Warum betteln Sie denn? Bettler: Das ist einer der hundert Wege. Nächste Szene: In Berlin. Wallace blickt von seinem Fenster im Hotel Adlon auf die Linden hinab und sieht dieselbe Dame, jetzt in elegantester Toilette, in einem Rolls- Royce-Wagen vorbeifahren, in Gesellschaft einer Dame, die offenbar in ihren Diensten steht. Was sollte all das bedeuten — die Brosche, die Tränen, der Brief, die plötzliche Wandlung von Schäbigkeit zu Eleganz? so fragt sich der Dichter. Vielleicht wird er die Lösung des Rätsels in einem der nächsten Roman- und Bühnenwerke hinzudichten? In Berlin wird Wallace aufgefordert, sich zusammen mit einem Sipo auf offener Strasse photographieren zu lassen. Er versichert uns, dass ihm diese Reklame verhasst ist (??), «aber man muss aus Gefälligkeit ja sagen...» Er unterhält sich durch einen Dolmetscher mit dem Polizisten. Dieser zeigt dem Engländer ein tiefes Loch auf dem Arm und lässt ihn ein gleiches auf der Schulter befühlen. Von Schrapnellkugeln. Im Bein sitzen die Spuren von Maschinengewehrkugeln. Wallace versichert uns, dass in London Dutzende von Polizisten mit ähnlichen Erinnerungen an den Weltkrieg an den Ecken stehen. Auch der Schutzmann ist dem Schriftsteller, wie wir hören, ein Drama, es «steckt eine Erzählung und sogar ein Theaterstück in ihm». In Wannsee stellt der Besucher tiefsinnige Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hostettler & Co., Bern netes Lustspiel. In mein Zimmer tritt em schneidiger junger Mann mit viel Goldzähnen, unterm Arm eine Aktentasche. Selbstbewusste Miene — er war in der Tat ein Freiherr von und zu. Ich erwartete eben einen Boten vom Auswärtigen Amt, der mich zum Reichstag führen sollte. Er verneigte sich, ich auch, aber weniger hörbar. Ich trage Gummiabsätze, die sich weigern, beim Hakenzusammenschlagen zu dröhnen. Er fragt mich, ob ich schon das Kriminalmuseum gesehen hätte. Was? Ich wäre noch nicht eingeladen 'worden? Welch eine Versäumnis des Polizeipräsidenten! Wir verabredeten eine Stunde und ich fuhr mit ihm zur festgesetzten Zeit ins Polizeipräsidium.» Am Alexanderplatz war alles sehr entgegenkommend. Der Vizepräsident wird als gut aussehender dunkler Herr geschildert, der Chef der Kriminalpolizei wird sogar durch den schmeichelhaften Vergleich mit einem englischen Gardeoffizier geehrt. Im Museum interessieren Wallace besonders die Mörder aus Nachahmungstrieb. Er hat die Empfindung, dass viele dieser Verbrecher, wenn sie in günstigen Umständen aufgewachsen wären, vielleicht grosse Kritiker geworden wären, wie jener, der behauptet hatte, dass er, Wallace, keine Liebeszenen schreiben könne... Nach der Beendigung des Rundganges wartet der interessante Führer auf den Dichter. Als Bürger von Berlin, so versichert der Freiherr, ist er stolz auf das Kriminalmuseum. Wer er sei? «Oh, ich bin ein Verbrecher, ich habe eben sechs Jahre abgesessen.» Der britische Leser, der bei diesem Berliner Wallace-Roman das Gruseln bekommen soll, wird, wie die Wiener Presse kommentiert, in Unkenntnis darüber gelassen, dass der Begleiter ein einfacher Hochstapler und kein mörderischer Apache ist. Und um das Gruseln noch zu erhöhen, wird zum Schluss hinzugefügt, dass die vorsorglichen Herren vom Alexanderplatz zwei Detektive dem Auto des gefeierten Dichters nachfolgen Hessen, damit der «Verbrecher», der ihn zum Hotel zurückbrachte, ihm nichts antun könne. Man wird also Edgar Wallace neben seinen schriftstellerischen Fähigkeiten einen propagandistischen geschäftlichen Instinkt nicht absprechen können. Den hat er übrigens schon darin bewiesen, dass er Kriminalschriftsteller wurde! Die Männer haben so viel Möglichkeiten, ihre Ehefrauen glücklich zu machen. Manche schaffen es, indem sie stets zu Hause bleiben, und manche, indem sie häufig ausgehen ... Die Zufahrtsstrassen Führer für Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen. Bes.: Gebr. Sprenger. Erstes Hans am Platze. Thermalbäder im Hause Garage. - Tel. 29 J. KlenDergop, Dir., Mitgl. Lk.ll G-oltf - Gut soignierte Küche und Keller. Spezialität: Bachforellen. Gartenwirtschaft. Autogarage. Tel. 3, Gonten. Bes. JOH. ELSER-DÖRIG. Gut bürgerliches Haus. Selbstgeführte Küche, Qualitätsweine. - Bachforellen. - Automobilisten bestens empfohlen. Grosse Autogarage. - Mit höflicher Empfehlung Der Bes. A. SUTER. DERNE. Te 963mü.M. App.A.ßh. RÄUME 1 ephon - ID EALE 86 Historische Stätte. - Schönster zellerlandes. - Massige Preise, am Platze. - Garaere im Hotel Vorzügliche Küche Schöne Gartenwirtschaft. Telephon 49 Altbekanntes Ausflugsziel. Eig.Konditorei. GrosserTanz-u. Speisesaal. Restaurant. Bauernstube. Tea-Room. Elekt. pneum. Klavier. Garage. Mitgl. T.C.S. Telephon 205. aus der ganzen Schweiz sf nd ersichtlich in Ọ. R.Wagnera Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T HOTEL Grand Hotel QUELLEN HOF Kurhaus Dakobsbad Linie Appenzell-Urnäsch-St, Gallen MO KL ESSET L/ITTMÄNN Hotel zur Krone SPEICHER Tea-Room m Conditorei Regensdorf Appenzell-A.-Rh. Samstagern Zürich. AUTO-HALTE O. Kürsteiner. Vögelinsegg Hotel - Kurhaus fiasthofu. Pension Sternen 930 m ü. M es. Kurhaus und Badhotel .Tarnina* An das Dorfthermalbad direkt angeschlossen! Erstklassig geführtes Restaurant, - Telephon 17 J. C. IAPORTE Vornehmstes Familienhotel. Ia. Ranges in schönster Lage im Kurpark. Äuto-Qarage. Eig. Thermalbäder im Hotel selbst. Tel. 28. L. LcefffleP. Direktor. Neu renovier tes Restaurant. Altbekannt ff. selbstgeführte Küche. Garage. Telephon 3 Besitzer: Familie Müller. ob St,GalL Tel 4 Aussichtspunkt des Appen- Uutgeführtes, erstes Haus H. Maurer, Bes. Gasthof-Metzgerei WlbDEHMHHH und Keiler. Anto-Park J. PETER. Exquisite Küche u. Keller. Gesellschaftssäli. Tel. Sei. 3247. Bequeme Autohaltestelle. Fr. Spring. Spezialität: Kassige Land- und Flaschenweine Der mod. Geflügelhof der Schweiz Telephon 39 Auserwählte Küche und Keller Mitglied des Touring Club Telephon 15 0. HIDBER. Appeiizell Hotel Hecht SPEZIALITÄT: 1. Kl., dipl. N.-Weine la Bauernschinken und Bauernspeck. Telephon 10. Mitglied des T. C. S. F. Herter, Metzger. WEINFELDEN HOTEL TRAUBE Tel. 10. Selbstgeführte Butterküche. Lebende Fische.Div.Spezialplatten. Reelle Weine aus eigenem Rebgelände. Garage. Mit höfl Empfehl. P. Bornhauser-Hägler. Idealer und schönster Ausflugs- sowie Aufenthaltsort am Zürichsee ; im Zentrum der bedeutenden Durchgangsrouten von der Westund Zentralschweiz nach der Ostschweiz. Bestrenommierte Hotels. Offizielles Verkehrsbureati. Telephon 28 am Zürichsee geöffnet v.morg. 5 Uhr Staubfreies Garten-Restaurant mit Ueberblick auf die Verkehrsstrassen. Soignierte Küche u. Keller. Brupbacher. Appenzellerland / 300 m über dem Bodensee, = Das Idyll eines .Luftkurortes. ===== Einzigart,Fern»icht v. Hegau bis z. Säntis. Beizende Spaziergänge durch Tannenwälder zu berühmten Ausflugspunkten. Drahtseilbahn ab liheineck. Autokurs ab St. Margrethen. Vorzügl. Verpflegung b. massigen Preisen in Hotels u. Pensionen. Kurkapelle. Prospekte durch das Sekretariat des V. V. u. durch die Hotels in Walzennausen-Dort, 700mü. Meer. Kurhaus: P.-Preis v. Fr.8.— an: Rheinburg v. Fr. 7.50 an; Zur frohen Aussicht v. Fr. 7.— an; Hirschen v. Fr. 6.50 an; Kosenberg v. Pr. 7.— an; Privatpens. Naef v. Fr 6.50 an. Walzenhausen-Lachen,850mü.M.: Zum Falkenv.Fr.7.— an; Zur Sonne v.Fr. 7.—an; Privatpens. Friedheim v.Fr. 6.— an. Besuchen Sie uns, bitte, bei Ihrer Durchfahrt in Bern. Sie finden bei uns die grösste Auswahl japanischer und chinesischer Spezialitäten, wie Seidenstoffe, Kimonos, Teeservices, Elfenbeinschnitzereien, Kuriositäten. Direkter Import aus Ostasien. lieftenbach Grastliof ss. Adliswil Grand Hotel HOF RAGAZ Hotel Krone Hotel Schwanen Altbekannt - Altbewährt Frohen Willkomm alten und neuen Gästen entbietet der neue Besitzer ßroder-Huwyler, Küchenchef RAPPERSWIL die Rosenstedt ZÜRICH 1 Resi. SIHLECK Rapperswil WAV-HAÜS Ämthausgasse 7 Bern Alberf Gasser & Co. STELLE IHHal. A. C S. •I Bahnhof-öuffet für die bessere Familie zirka 12 Sorten, nur das Beste von rein Eier und Naturbutfer hergestellt. Makrönli, Waffeln, Haselnussbiskuits, Baslerleckerli usw., versend, in Büchsen von 2 kg gegen Nachnahme v. Fr. 10.— franko. Wer einmal bezogen, bestellt wieder! A. WIEDEMANN, Biskuitfabrik Horw bei Luzern. Für die Photos von Ihren Autoreisen führen wir prächtige Albums Auf Wunsch Auswahlsendung. G. Kollbrunner & Co., Marktsasse 14, Bern