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E_1928_Zeitung_Nr.074

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Zur Frage des

Zur Frage des Benzinzollvierfels Im Hotel «Zum Weissen Kreuz» in Interlaken hat unter dem Vorsitz von Nationalrat Joss aus Bern die nationalrätliche Benzinzollviertelsverteilungskommission, wir wollen sie einmal mit diesem schönen Namen belegen, getagt, um die Differenzen mit dem Ständerat zu erledigen. Unsere Leser werden sich daran erinnern, dass sich die beiden Räte über die Art und Weise, die den Anteil der Kantone an Benzinzoll verteilen sollten, bis jetzt nicht einigen konnten. Der Ständerat hielt an seinem Beschlüsse fest «den Subventionsanteil des einzelnen Kantons festzusetzen auf Grund des Verhältnisses seiner jeweils in den letzten drei Jahren gemachten Aufwendungen für das dem Automobilverkehr dienende Strassennetz zu den entsprechenden Ausgaben sämtlicher Kantone». Der Nationalrat dagegen versteifte sich auf seinen Entscheid, wonach die Verteilung einerseits nach den von den Kantonen für Bau und Unterhalt von Automobilstrassen gemachten Aufwendungen, anderseits aber unter Berücksichtigung der Strassenlängen erfolgen soll. Zwei Drittel dieses Benzinzollviertels sind nach Auffassung des Nationalrates nach den Gesamtatifwendungen, ein Drittel nach den Strassenlängen zu verteilen. Die nationalrätliche Kommission hat an diesem Beschlüsse mit allen gegen eine Stimme festgehalten. Der anwesende Herr Bundesrat Chuard hat sich dem Beschlüsse der nationalrätlicheii Kommission ebenfalls angeschlossen. Im fernem hielt die nationalrätliche Kommission ebenfalls am Beschlüsse ihres Rates fest, wonach in den Ausgleichungsfonds jährlich ein fester Betrag von 250,000 Fr. eingelegt werden soll, währenddem der Ständerat 5% der in den eidgenössischen Kassen liegenden Summe zur speziellen Entshädigung der Gebirgskantone vorwegnehmen wollte. Einzig in einer Hinsicht hat die nationalrätliche Kommission dem Ständerat eine Konzession eingeräumt. Man weiss, dass die nationalrätliche Kommission diesen Sommer dem Ständerat vorgeschlagen hatte, die verfallenen Summen der Jahre 1925 bis 1927 sofort auf Grundlage des Ständeratbeschlusses auszuteilen, währenddem vom Jahre 1928 an die Verteilung nach dem nationalrätlichen Beschlüsse zu erfolgen hätte. Die Kommission hat nun eine kleine Verbeugung gegegenüber den Ständeherren gemacht und das Jahr 1928 in den ständerätlichen Verteilungsmodus miteinbezogen. Die ständerätliche Kommission wird sich kurz vor Eröffnung der September-Session versammeln. Es ist nun Benzinweihrauch genug gestiegen und es wäre wünschenswert, wenn im Interesse des Ganzen die ständerätliche Kommission sich der nationalrätlichen anschliessen könnte. K. Zur Frage der Niveauübergänge Wie bekannt, faa& das Eisenbahndepartement einen Entwurf der 'bundesrätlicben «Verordnung über den Äbsohluss und die Signalisierung der Niveaukreuzungen der Eisenbahnen und öffentlichen, dem Automoibilverkehr dienenden S;trassen» seinerzeit den interessierten Kreisen bekannt gegeben. Der Verband schweizerischer Transportanstalten hat dazu bereits Stellung bezogen. In einer Zuschrift an das Eisenbahndepartement begrüsst der Verband die vorbildliche einheitliche Regelung. Er möchfe dieselbe sogar auf die Bahnpolizeivorschriften ausgedehnt wissen. Im übrigen ist die Zuschrift recht interessant und beweist mit aller Deutlichkeit, wie die Bahnen heute noch im Wahn leben, als hätten sie ihre Vorzugsstellung von «Gottesgnaden» erhalten und hätte sich der ganze moderne Verkehr einzig und allein nach ihrem Willen und hie und da auch nach ihren Schrullen zu richten. So verlangt der Verband, dass die Verkehrsgeschwindigkeit der Strassenbenützer in genügender Distanz vor Ankunft an der Kreuzungsstelle auf ein ungefährliches Mass verlangsamt werde. Zugleich müsse unzweideutig zum Ausdruck gebracht werden, dass der Strassenbenützer dem Eisenbahnzug den Vorrang lassen müsse und dass eine Zuwiderhandlung strafbar sei. Im Interesse der allgemeinen Sicherheit (lies besser: im Interesse der Bahnen) verlangt der Verband des weitern eine verschärfte Anwendung der Bahnpolizeivorschriften mit entsprechender gerichtlicher Ahndung, wobei den Zeugenaussagen der vereidigten Bahnpolizeiorgane, dem Eid und der Stellung derselben, das gebührende Gewicht zuerkannt werden müsse. Mit andern Worten also: Ich Eisenbahner, bin ein Mensch ganz besonderer Güte, du Automobilist, beispielsweise, bist ein Mensch Die Zürcher Sommersaison hat mit dem am vergangenen Samstag und Sonntag bei grösster Beteiligung durchgeführten Blumenfest ein effektvolles Finale gefunden. Mit viel Geschick wurde eine überreiche Fülle an Blumen aller Art zur Verkörperung origineller Sujets, zur Dekoration von Wagen aller Art, zur freundlichen Belebung farbenbunter Gruppen verwendet. Pferdegespanne wechselten in bunter Reihenfolge mit Autos jeder Grosse, von denen vielfach höchstens noch die Räder ab und zu unter der Blumenpracht sichtbar waren. Bei diesem Wettbewerb an Blumendekorum, bei einer derartigen Blumensymphonie muss es der Jury schwer gefallen sein, ein endgültiges Urteil zu fällen. Der Korso bot dem Auge ständig neue Bilder, die immer wieder das gefasste Urteil über den ansprechendsten Wagen oder die schönste Gruppe über den Haufen warfen. Von den Kindergruppen erwarb sich diejenige des Zürcher T. C. S. mit seinen reich geschmückten Kinderautos, von unserer Autlerjugend gelenkt, einen wohlverdienten ersten Preis. Den effektvollen Privatwagen vermag ein knapper Bericht kaum gerecht zu werden. Eine Reihe reizender Bilder zogen nur allzu rasch vorüber: die beiden kühnen Jockeys, die fliessend das hohe Hindernis nahmen, die bunte Gärtnerei, in der sich rings um ein Treibhaus und eine einladende Laube das Blumenreich des Gärtners ausbreitete, die mit wundervollen Chrysantemen ausgestattete Pagode, in welcher zwei reizende Japanerinnen mit verführerischem Lächeln nicht geizten, der einladende Gartenpavillon, dessen Ruheplätzchen bunte Rosen dritter oder vierter Klasse; deine Zeugenaussagen fallen nur zu einem Viertel ins Gewicht. Bezeichnend ist auch die Stellungsnahme des Verbandes zur Frage der Niveauübergänge. Der Verband stellt sich ganz einfach auf den Standpunkt: Wir Bäumen wären zuerst da, wir haben das Gefahrmoment nicht gesteigert, wir*sind überhaupt unfehlbar, also verschone man uns mit neuen Lasten; punkto Niveauübergängen bleibt alles ibeim alten. Mögen sich noch so viele Automobilisten den Schädel einrennen, mögen noch so viele Menschen durch unbewachte und gefährliche Uebergänge um ihr Leben bangen müssen, was schert uns dies, wir bleibens die Alten und haben auf niemanden Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil: Mit Rücksicht auf das Vorhandensein der Fahrdrahtleitungen bei den Niveauübergängen soll die Maximalhöhe der Lastautomobile und der Ladung festgelegt werden. Die betreffende Zuschrift des Verbandes schweizerischer Transportanstalten ist in bezug auf Kurzsichtigkeit und Knorzigkeit direkt «herrlich» zu nennen. Sie zeigt mit aller Deutlichkeit, und dies ist das Erfreuliche, was wir Automobilisten von den Eisenbahnen zu erwarten haben, wie sie nichts zu unterlassen gewillt sind, um das Aufkommen des Automobilverkehrs mit allen Schikanen zu verhindern. Im Bundeshause jedoch wird die angemachte Suppe wohl nicht so heiss gegessen werden; wir erwarten mit aller Bestimmtheit ein Zurückschrauben der im Hinblick auf den wachsenden Automobilismus und seine volkswirtschaftliche Bedeutung fast nicht ernst zu nehmende Forderungen. -n- Die Aufgaben im Strassenwesen Graubündens Nachdem mit dem Bau der ersten Schmalspurbahn im Kanton Graubünden bereits 1888 begonnen wurde und derselbe rasche Fortschritte machte (heute weist die Rätische Bahn 277 km mit einem Kostenaufwand von 114 Millionen Franken auf, die Misoxerbahn 31 km, 6 Millionen; die Chur-Arosabahn 26 ÄUTOMOBIL-REVUE 1928 — n Vom Ziivchei Blumenfesf, 1.Und 2.SeptemDeP (Von Regierungsrat Huonder in Chur) Kindergruppe, gestellt vom T. C. S. Zürich. diskret verhüllten, die Zürcher Schachtel, die als willkommene Ueberraschung zwei sehr nette Zürcher « Chrabeli» enthielt, etc. Erfreulicherweise wurde auch bei den Reklamegruppen künstlerische Effekte erreicht. Zwar gelang es nicht allen, ihre Empfehlung wirklich «durch die Blume» bekanntzumachen und in wenigen Fällen trat der Blumenschmuck allzu stark hinter dem eigentlichen Reklameobjekt zurück. Weithin leuchtete die Turmacschachtel, die, gefüllt, wohl ein ansehnliches Quantum aromatisches Kraut enthalten hätte. Leicht beschwingt und beweglich wie der Quell war der weisse Hirsch der Eglisana. Mit seinem wuchtigen Holländerschuh erinnerte das Popelampendekorum an seine niederländische Herkunft. In frischen Blumen prangte Citroens typisches Markenzeichen auf einer reichgezierten Limousine, während das grosse, lebhaft leuchtende Herz davon Kunde tat, dass es seine robuste Gesundheit und blühende Farbe dem Hagkaffee verdanke. Das pfeilgeschwinde Schiff mit geschwellten Segeln bot einen effektvollen Hintergrund für den Wagen Flying Cloud, dessen Tempo trefflich versinnbildlicht wurde. Den reizenden Grüssen und Händewinken der zarten Reisegesellschaft im Kuoniwagen hätte wohl niemand widerstehen können! So hat der Korso noch ein letztes Mal in eindringlicher Weise an die Blumenpracht des scheidenden Sommers erinnert, dem sich eine unermüdliche Schar Kinder und Erwachsene, Gefährte und Autos dienstbar machte, zur Freu4e der Zürcher und der unzähligen Gäste- von nah und fern. Z. sein, die verkehrstechnische Aufgabe in Graubünden sei nach einer Aufwendung von 25 Millionen vollendet. Als dann das Motorfahrzeug im Jahre 1925 den Einzug in Graubünden hielt und die Strasse wieder plötzlich an Bedeutung gewann, war man r sich wohl rasch bewusst, dass das bündnerische Strassenwesen vor neuen Aufgabe stehe, welche in ihren finanziellen Auswirkungen vielleicht noch grösser werden, als die erstmalige Erstellung des ganzen Strassennetzes in der Länge von 1200 Kilometer. Das auf Grund des neuen Strassengesetzes aufgestellte Budget- für den Unterhalt und für die Fahrbahnverbesserung der bündnerischen Strassen beziffert sich auf eine Mil- Hon 520,000 Franken. Diese Summe genügt aber nicht um die bündn. Durchgangsstrassen innert der wünschbaren Zeit und in einem, dem heutigen Automobilverkehr angepassten Zustand zu verbessern und zu korrigieren. Bisher haben, nebst der Stadt Chur, einige Fremdenzentren, wie St. Moritz, Samaden, Schuls, Davos, Arosa und Klosters neue moderne Fahrbahnbeläge erstellt. Nun gedenkt der Kanton, genau wie vor 150 Jahren zuerst die Strassenstrecke Tardisbrücke-Chur, zu verbessern und zu korrigieren und mit einem modernen Strassenbelag zu versehen. Die Finanzierung ist in der Hauptsache durchgeführt. Das Departement ist nun daran, in Verbindung mit seinen technischen Organen ein Strassenumpau- und Unterhaltsprogramm für eine grössere Periode aufzustellen, wobei in erster Linie die am meisten benützten Durchgangsstrassen in Frage kommen. Die Durchführung eines solchen Programms wird aber eine gewaltige, finanzielle Belastung für den armen Kanton Graubünden bedeuten und ist es zu untersuchen, ob es im verkehrspolitischen und volkswirtschaftlichen Interesse liegt, die Ausführung desselben auf Grund des vorhandenen Biitots oder m eines Millionen-Darlehens langsam durchzuführen, resp. zu beschleunigen. Möge der Geist, welcher im Laufe des XVIII. und XIX. Jahrhunderts die bündn. Kommerzial- und Verbindungsstrassen entstehen Hess, auch die heutige Generation, Behörden und Volk beseelen, damit das, was heute im Interesse des veränderten Strassenverkehrs innerhalb der wünschbaren Zeit und nach den richtigen technischen Grundsätzen geschaffen werden kann, ausgeführt werben. Denn der Verkehr dient der Allgemeinheit, er ist die Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung von Industrie, Handel Tihd Gewerbe. Straffe Organisation der engl. Autobusgesellschaften. London, Ende August 1928. Die Vereinigung der englischen Autotransportunternehmen hält auf gute Ordnung und feste Organisation in ihrem Verband. Sie will dadurch die Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder und die zuverlässige Bedienung des Publikums fördern, damit dieser neuere Zweig des Transportwesens ständig an Ansehen und Beliebtheit gewinne und erfolgreich den Eisenbahnen gegenüber Stand halten könne. So wird seit Anfang dieses Jahres allmonatlich ein Fahrplan herausgegeben, der sämtliche regelmässig betriebenen Ueberlandfahrten per Omnibus registriert und; deren Fahrzeiten, Fahrpreise und gegenseitigen Anschlüsse übersichtlich zusammenfasst. Schon bei der Zusammenstellung der Fahrpläne wird alle Sorgfalt angewendet und nur die Verkehrstätigkeit jener Unternehmen publiziert, die dem Verband jede Garantie für reelles und -sorgfältiges Geschäftsgebaren bieten. So werden beispielsweise nur diejenigen Ueberlandtransporte im Fahrplan berücksichtigt, die vom betreffenden Unternehmer schon mindestens ein Monat vor der Anmeldung regelmässig und zur allgemeinen Zufriedeheit besorgt worden sind. Als Ueberlandfahrten, sogenannte long distance Services werden ausschliesslich solche qualifiziert, die sich über eine Distanz von wenigstens 45 km zwischen den beiden Endstationen erstrecken. Ferner muss der Dienst auf alle Fälle Während 4 aufeinanderfolgenden Monaten im Jahr und mindestens drei bestimmte Tage in der Woche" aufrecht erhalten wenden. Während der diesjährigen Feriensaison wurden trotz allen Bemühungen des Verbandes einzelne Klagen über Verspätungen! oder unregelmässige Fahrpreise laut. Alsbald wurde eine Untersuchungskommission ernannt, die sämtliche bekannt gewordenen km, 10 Millionen; die Berninabahn 61 km, Fälle sorgfältig prüfen wird. Sofern es sich 18 Millionen; und die Furka-Oberalpbahn 97um Mitglieder des Verbandes handelt, wer- km, 6 Millionen, ohne die französischen Millionen), ging der Verkehr auf den Strassen wirklich ständig zurück und die Strassen verloren je länger je mehr an Bedeutung. Man konnte also wohl 1902 der Auffassung den diese unnachsichtlich zur Rechenschaft gezogen und wenn sie nicht jede Gewähr für Beseitigung der Mängel leisten, sollen sie im Fahrplan nicht mehr berücksichtigt und vom Verband ausgeschlossen werden. Um das reisende Publikum darüber zu orientieren, welche Gesellschaften der Vereinigung angehören und sich den bestehenden Verpflichtungen bedingungslos unterziehen, werden die Wagen, die Angestellten und die veröffentlichten Reiseprospekte und Kataloge etc. durch ein besonderes Abzeichen gekennzeichnet. Auf diese Weise weiss jedermann auf den ersten Blick, dass die mit dem Abzeichen versehenen Wagen genau fährplanmässig verkehren und sollten sich irgendwelche Anstände ergeben, so ist dem reisenden Publikum die Möglichkeit gegeben, durch das Verbandssekretariat die Uebelstände beheben zu lassen. Diese straffe Disziplinierung, für deren Durchführung das Untersuchungskomitee sorgt, ist von umso grösserer Bedeutung, als der Verband bereits die grosse Mehrzahl der Transportgesellschaften umfasst, die zusammen mehr als 80% aller Ueberlandfahrten ausführen. Erhöhte Fahrgeschwindigkeit für Lastwagen In England. London, Ende August 1928. Die bisherige englische Verkehrsverord^ nung sah für Lastwagen und Personenomnibusse, welche beladen mehr als 2 Tonnen Gewicht aufweisen, eine Maximalgeschwindigkeit von 12 Meilen (rund 19 km) per Stunde vor. Die Polizei war aber selbst der Auffassung, dass bei der heutigen fortgeschritten Konstruktion der Wagen mit wirkungsvoller Abfederung, zuverlässig und prompt funktionierenden Bremsen die bisherige Maximalgeschwindigkeit als ein veralteter Zopf betrachtet werden musste. Es wurden deshalb stillschweigend Tempi bis zu 25 km pro Stunde toleriert, auf wichtigen Ueberiandstrassen Hess man die Führer auch mit 30 km gewähren, da die Verkehrspolizei erkannt Ijatte, dass bei der herrschenden Verkehrsdicljtigkeit eine Fahrgeschwindigkeit von 19. km für grosse Omnibusse s ete. hur zu be- bi.

N» 74 - 1928 denkliehen Verkehrsstörungen und Unterbrechungen führen würde. Wenn nun auf 1. Oktober hin die bisherigen Bestimmungen abgeändert werden, so wird damit nur einer seit längerer Zeit geübten Fahrweise die gesetzliche Sanktion erteilt. Das Verkehrsministerium,, das für die neue Verordnung verantwortlich ist, hat gleich einen grossen Schritt nach vorwärts gemacht und für Pneumatik bereifte Wagen die Höchstgeschwindigkeit auf 20 Meilen oder rund 32 km pro Stunde hinaufgesetzt. Für Lastwagenzüge, bei welchen Motorwagen und Anhänger mit luftgefüllten Reifen ausgerüstet sind, wird die Geschwindigkeitsgrenze von 5 auf 12 Meilen heraufgesetzt. Für schwere Wagen irgendwelcher Art mit Vollgummipneus gelten nach wie vor die alten Tempoansätze. Die im Gesetz vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit für Motorfahrzeuge überhaupt ist auf zwanzig Meilen angesetzt und war das Ministerium berechtigt, innerhalb dieser Grenzen für einzelne Fahrzeugkategorien bestimmte Sondervorschriften zu erlassen. Nachdem nun auch für schwere Fahrzeuge die gesetzlich festgelegte Höchstgrenze erreicht ist, hat das Departement seine Kompetenz voll ausgenützt. Eine weitere Erhöhung der Fahrgeschwindigkeiten müsste neu durch einen Parlamentbeschluss, der Gesetzeskraft hätte, beschlossen werden. Auf alle Fälle wird durch dieses behördliche Entgegenkommen der Waren- und Personentransport per Automobil einen weiteren Aufschwung nehmen, da nun auch das Gesetz eine promptere Erledigung von Transporten vorsieht und damit vor allem für den Warenumschlag die Spesen wesentlich herabgesetzt werden können. England kann sich das mit seinen erstklassigen Strassen wohl leisten, da die Hauptstrassenzüge alle ausnahmlos derart solid fundiert und ausgebaut sind, dass die nunmehr zu erwartende Mehrbeanspruchung deren vorzüglichen Zustand kaum beeinträchtigt. Aber ... der Staat verwendet eben mehr als ein Viertel seiner Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr für das Strassenwesen und zahlt das Geld auch aus, anstatt sich in parlamentarischen Diskussionen zu verlieren, mit denen die Strassen leider noch nicht gepflastert können. Brennstoff-Verbrauchs- Prüffahrt. werden bi. Automobilsektion Seeland des T. C. S. Seit Jahren führt die Automobilsektion Seeland in bewährter Tradition eine Benzin-Verbraüchökonkurrenz durch. Wenn als Hauptzweck der Veranstaltung verstanden wird, dass jedem Sektionsmitglied Gelegenheit geboten werden soll, in einem einfachen Wettbewerb die Wirtschaftlichkeit seines Wagens und seine benzinsparende Fahrtechnik zu demonstrieren, so hat die Konkurrenz vom Sonntag wirklich alle Erwartungen erfüllet. Betonen wir ausdrücklich den hohen wirtschaftlichen Wert. Eine Verbrauchskonkurrenz bietet ja, wie kaum eine andere Veranstaltung die Möglichkeit, Fahrtechnik in Hinsicht auf die Sparsamkeit des Betriebes einer Revision zu unterziehen. Nur der Vergleich unter gleichwertigen oder ähnlichen Bedingungen darf als Vademekum der Fahrkunst angesehen werden. Die Seeländer haben auf diesem Gebiet schon anerkennenswerte Erfahrungen gesammelt. Vom Start in Lyss strebten 28 Wagen durch die vorherbstliche Landschaft Worb au. Die Route Lyss, Meikirch, Bern, Schwarzenburg, Riggisberg, Seftigen, Kiesen, Konofingen, Biglen, Worb misst ziemlich genau 100 km und musste in einer Miniinalzeit von 3 Stunden und einer Maximalzeit von 4 Stunden durchfahren werden. Fünf Kontrollen, bei denen jeder Fahrer sein Visum holen musste, sorgten für die Einhaltung der Strecke. In Worb wurde dann in minutiöser Weise der Benzinverbrauch aufgetankt. • Fie Fahrer, die Lyss ab 6 h. 30 in Abständen von 5 Minuten verliessen, nützten im allgemeinen die maximale Fahrzeit aus, um möglichst viel Strecken bei abgestelltem Motor fahren zu können. Die Wagen wiesen fast durchwegs die volle Belegung der Sitzplätze auf. Die Formel der Seeländer Sektion berechnet nämlich den reduzierten Brennstoffverbrauch auf 1000 kg Wagengewicht und 100 km Strecke. Da die Routenlänge genau auf 100 km festgesetzt wurde, prägt sich für die Berechnung eine ganz einfache Formel heraus: Reduzierter Brennstoffverbrauch gleich wirklicher Brennstoffverbrauch mal 1000 durch Gewicht in kg. Das Interesse des Konkurrenten auf allen Sitzplätzen möglichst viel Lebendgewicht mitzuführen — was auch im geselligen Interesse der Sektion liegt — ergibt sich aus der Berechnungsart. So besammelte sich um die Mittagszeit herum eine recht stattliche Gemeinde der Seeländer — es waren an die 150 Personen — im «Bären» zu einem frugalen Mahl im geräumigen Theatersaale. Eine Ländlermusik sorgte für gute Verdauung, gemütliche Unterhaltung und walzerfreudige Tänze. Schade nur, dass die Bieler ihren Humoristen unter den Scheffel gesteckt haben. Während im Theatersaal die Gemeinde der Konkurrenten in gehobener Stimmung den Nachmittag vorüberhuschen liess, rechneten der Vorstand und die Sportkenner in Tastloser Tätigkeit die Resultate aus. Bis auf eine Ausnahme waren keinerlei Schwierigkeiten zu bewältigen. Das Reglement sohliesst Benzinsparer und Zusatz-Ventile aus. Ist nun eine Luftzuleitung vom Oelreservoir in den Vergaser ein Benzimsparei ? Je mehr Luft der Vergaser zur Verfügung hat, umso mehr kann Benzin gespart werden. Diese Luftzuleitung war wohl kaum als Benzinsparer gedacht; sie hat aber diese Wirkung. Der Präsident der Sektion, Hr. Direktor Strehler, ctöffnete um halb fünf Uhr in bündiger Rede die Preisverteilung, worin er auch dem Präsidenten der Sektion Bern des T. C. S-, Herrn Fürsprech Baumgartner, seine Anwesenheit verdankte. Die Disziplin der Fahrer und eine reibungslose Organisation haben der Veranstaltung einen würdigen Erfolg gesichert. Von 28 Startenden ist ein einziger Fahrer auf der Strecke verblieben. Zwei andere Konkurrenten traten freiwillig vom eigentlichen Wettbewerb zurück, um wegen Differenzen mit dem Reglement nur hors concours zu starten. Den 25 Teilnehmern winkten in Anerkennung ihrer Leistungen zwei Gabentische, reich besetzt mit praktischen Gaben aller Art (Vergaser, Oelflaschen, Touringbücher usw.). Die Resultate der Brennstoff-Versuchsfahrt lauten : 1. Ernst Marti: Reduzierter Benzinverbrauch: 4,815 Liter; 2. Fritz Leiser 4.904; Hch. Richener 5,032; 4. Otto Maurer 5,075; 5. Otto Hadorn 5,392; 6. El. Weber 5,694; 7. L. Willimann 5,802; 8. J. Stucki 5,822; 9. E. Wolf 5,841; 10. 0. Röthlisberger 6,019; 11. H. Utz 6,052; 12. E. Joss 6,137; 13. Dr. Ludwig 6,147; 14. L. Arni 6,164; 15. A. Leiser 6,197; 16. J. Nikiaus 6,232; 17. Rob. Gerber 6,353; 18. L. Bärtschi 6,377; 19. 0. Burri 6,449; 20. A. Schmutz 6,451 usw. Hors concours: F. Dätwyler 4,881 und P. Hänni 6,010. Schon eine halbe Stunde nach der Preisverteilung löste sich die Gemeinde beschleunigt auf — mag wohl die Saffa daran schuld sein? — Alles strebte gegen Bern zu — befriedigt und erfreut über die wohlgelungene Konkurrenz. La. Das dritte Les Rangiers-Rennen. Am letzten Sonntag hat bei gutem Wetter das dritte Rennen Develier-Les Rangiers stattgefunden, das durch die A. C. Sektion Les Rangiers organisiert war. Das Rennen hat einen glänzenden Verlauf genommen, dank vor allem der vorbildlichen Organisationsarbeit der Herren M. Peter, Präsident der Sektion Les Rangiers, J. Levy, Präsident der Sportskommission, und M. Rottet, Sekretär des A. C. S. Les Rangiers. Die Sektion darf einen Erfolg verzeichnen, der sie gewiss ermutigen wird, auch in kommenden Jahren diesen schönen sportlichen und touristischen Anlass durchzuführen. Samstag, zwischen 14 und 16 Uhr, war die Strecke für die Probefahrten reserviert. Schon hier wurden prächtige Schnelligkeiten gefahren, die auf schöne Fahrzeiten am Sonntag hoffen Hessen. Sonntag mittags war Abnahme der Wagen auf dem Bahnhofplatz in Delemont. Um 13 Uhr fuhr die ca. 40 Wagen zählende Kolonne gegen Develiers, wo punkt 14 Uhr der Start begann. Dank der vorbildlichen Arbeit der Herren Howald und Frjcker starteten die Wagen in Intervallen von vier Minuten mit minutiöser Pünktlichkeit. Als Chronometreur hatte in verdankenswerter Weise Herr M. Poulin seine Mitwirkung zugesagt. Die Rennstrecke Develiers-Les Rangiers ist für Automobilrennen direkt als ideal an- AUTOMOBIL-REVUE zusprechen. Sie stellt an Führer und Wagen hohe Anforderungen. Der Zustand der Strasse war ausgezeichnet. Gegen 4000 bis 5000 Personen folgten mit grossem Interesse den sportlichen Leistungen. Verschiedentliche neue Rekordzeiten konnten gefahren werden. So gelang es Herrn Petignat in Klasse Gfür Tourenwagen, auf Salmson, einen neuen Rekord von 7 Minuten 35,4 Sekunden aufzustellen. Ebenso wurde in Klasse E von Moser auf Ansaldo ein neuer Rekord mit 8 Minuten 06,2 Sekunden geschlagen. In Klasse D (3 Liter) stellte Gautier auf Lancia einen neuen Rekord mit 6 Minuten 36,6 Sekunden auf. In Klasse C (5 Liter) gelang es Buttikofer auf Martini mit 6 Minuten 14,2 Sekunden nicht nur die alte Rekordzahl zu überflügeln, sondern zugleich auch die beste Zeit der Tourenwagen zu fahren. Auch in Klasse B konnte durch Stammbach auf Mercedes mit 6 Minuten 25,8 Sekunden ein neuer Rekord aufgestellt werden. In der Kategorie G (Sportwagen )gelang es Kirchhofer auf Salmson mit 6 Minuten 9,6 Sekunden den neuesten Rekord zu erklettern, währenddem in der Kategorie der Rennwagen Probst auf Bugatti die 7,5 km lange Strecke in der fabelhaften Zeit von 4 Minuten 56,8 Sekunden, d. h. mit einer durchschnittlichen Stundengeschwindigkeit von 91,2 km und teilweisen Geschwindigkeit bis zu 150 km in der Stunde durchfuhr, damit den alten Rekord von 5 Minuten 03 Sekunden weit hinter sich, lassend und sich die Siegespalme des Tages sichernd. Am Abend vereinigte ein Bankett alle Teilnehmer und Mitglieder der Sektion im Hotel du Soleil in Delemont, wobei Tischreden der Herren Peter, Zentralpräsident Dufour und Regierungsstatthalter Joray das Ereignis des Tages feierten. Herr J. Levy, Präsident der Sportskommission leitete die Preisverteilung, wobei ein prächtiger Gabentisch die Sieger in hohem Masse zu entzücken verstand. Erwähnen möchten wir noch, dass der Zentralpräsident Dufour in seiner Rede den Wunsch aussprach, das Les Rangiers-Rennen möge in Zukunft zu einem offenen nationalen Renpen ausgestaltet werden. -ei- Rangliste: Kategorie Tourenwagen. Klasse G (750 bis 1100 cem): 1. Fleury Jos., Porrentruy (Salmson), 7' 35,4'; 2. Eduard Georges, Delemont (Rally), 7' 38,8"; 3. Girard Charles! Courgenay (Salmson)), 7' 39"; 4. Theurillat Auguste, Gourtemaiche (Salmson), 7' 44,2"; 5. Sutter Fritz, Laufon (Mathis), 10' 16'2". Klasse F (1100 bis 1500 cem): 1. Hubler Maurice, Alle (Salmson), 8' 21'4"; 2. Dr. Houlmann, Porrentruy (Citroen), 9' 27,8"; 3. Catte Georges, Epau- Die glänzendste Kombination alles Guten und Schönen der Automobilbaukunst PAC L'ARISTOCRATE AM&RICAINE offene und geschlossene 6-Cyhnder- Automobile schon für Fr. 19.750.- mit Rabatt bei direktem Netto-Kassa-Kauf ohne Tauschgeschäft WERNER RISCH,ZÜRICH PACKARD-SPEZIALGESCHÄFT A S K T H E M A N W H O O W N S O N E villers (Fiat), 9' 54,6"; 4. Frau Dr. Carnat, Delemont (Bianchi), 10' 54", Klasse D (2000 bi.« 3000 cem): 1. Gautier Edgar, Cortebert (Lancia), 6' 36,6"; 2. Baume Marc. Saignelegier (Lancia), 6' 42"; 3. Sandoz Charles, Tavannes (Lancia), 6' 5(7,2; 4. Fräulein Bussy, Le N'oirmont (Voisin), 7' 01.4"; 4. Schindelholz Theodore, Delemont (Whippet), 9' 47,6"; 6. Noir-j jean Rene, Soubey (Peugeot), 10' 09". Klasse E: 1 Moser, Nidau (Ansaldo), 8' 06,2"; 2. Bouvier, 9' 35,4". Klasse G (3000 bis 500 cem)- 1. Buttikofer Jean, Chaux-de-Fonds (Martini), 6' 14,2"; 2. Dr. Houlmann, Porrentruy (Chrysler), 6' 30,4"; 3. Peter A., Delemont (Peugeot), 6' 51"; 4. Paskowsky Ed., Delemont (Ford), 6, 53,8"; 5. Peter M., Chaux-de- Fonds (Nash), 7' C8"; 6. Mergay Charles, Delemont (Buick), 8' 06,2'. Klasse A (5000 cem und mehr): 1. Stammbach, Zofingen (Mercedes), 6' 25,8". Kategorie Sportwagen Klasse G (750 bis 1100 cem): 1. Kirchhofer A., Biel (Salmson), 6' 09,6"; 2. Guttmann und Gacon, Charux-de-Fonds (Amilcar), 6' 45.4"; 3. Glanzmann Jos., Porrentruy (Salmson) 7' 23,6". Klasse C (3000 bis 5000 cem): 1. Martini S. A., St-Blaise (Martini), 6' 10,4". Kategorie Sportwagen: 1. Probst Eduard, Bern (Bugatti), 4' 56,8"; 2. Wüthrich Henri, Alle (Salmson), 6' 30,2". Autayia Bern 1928. Den siegenden Equipen stehen nachfolgende Preise zur Verfügung : 1. Equipe 4 vergoldete grosse Becher, 2 vergoldete Likörbecher. 2. > 4 vergoldete grosse Becher, 2 Plaketten. 3. » 4 vergoldete grosse Becher, 2 Plaketten. 4. » 4 vergoldete mittlere Becher, 2 Plaketten. 5. » 4 vergoldete mittlere Becher, 2 Plaketten. 6. » 4 vergoldete mittlere Becher, 2 Plaketten. 7. » 4 silberne mittlere Becher, 2 Plaketten. 8. > 4 silberne mittlere Becher, 2 Plaketten. 9. > 4 silberne Likör-Becher, 2 Plaketten. 10. » 4 silberne Likör-Becher, 2 Plaketten. Daneben gelangen 72 Plaketten zur "W'teilungi Die Solitude-Rennstrecke wird renoviert, Deutschen Meldungen zufolge ist die Solitude-Rennstrecke in den vergangenen Wochen einer gründlichen Renovation unterzogen worden, wobei vor allem eine gründliche Oberflächenbehandlung durchgeführt wurde. Die Arbeiten wurden zu einem grossen Teil von der Stadtverwaltung Stuttgart finanziert. Die- grossen Zuschauertribünen, die beim Start an der Schiller-Höhe aufgestellt sind, haben ebenfalls wesentliche Ausbesserungen erfahren. Der 22 km lange Circuit wird um 6 km gekürzt, indem die von' der Gemeinde Leonberg gut ausgebaute Madentalstrasse in die Rennstrasse einbezogen wird und das Zwischenstück Glemseck- Frauenkreuz-Schatten in Wegfall kommt. Um eine zukünftige Kräftezersplitterung zu verhindern, soll sich die Pflege und Förderung von Rennpisten nur noch auf drei Strecken konzentrieren, nämlich: die Solitudestrecke, den Nürburgring und eine noch zu bestimmende Strecke in Schlesien oder Westfalen, Z. Das Bergkilometerrennen in Grand-Saconnex obligatorisch für die schweizerische Meisterschaft. Da das Gempenrennen ausfällt und die Bergprüfungsfahrt Rheineck-Walzenhausen als geschlossene Sektionskonkurrenz durchgeführt wird, fasste die nationale Sportkommission des A. C. S. den Beschlüsse das nationale- Bergkilometerrennen in Grand- Saconnex (Genf) als obligatorisch für die schweizerisch© Automobilmeisterschaft zu erklären. lt. Der Alpenpostverkehr vom 20.—26. August steht, im Vergleich zu den Vorwochen, im Zeichen einer anhaltenden Zunahme. Aber auch gegenüber dem Transportergebnis der entsprechenden Woche des Vorjahres ist eine Zunahme von 36 Prozent oder 6445 Reisenden zu verzeichnen. Befördert wurden insgesamt 24,262 Personen gegenüber 17,700 in der Vergleichswoche des Vorjahres. Die stärksten Zunahmen verzeichnen nachfolgende Bergstrassen: Grimsel +1872, trotz anderthalbtägiger Sperrung der Strasse durch Schneefall, Maloja +1055, Furka +860, Nesslau-Buchs + 588. Interessant ist die Tatsache, dass sich die grossen Mehrfrequenzen auf einige wenige Linien verteilen. Die Mehrzahl der Linien weist Mehrfrequenzen zwischen 100 und 200 auf. Minderfrequenzen von Bedeutung verzeichnen einzig Linien Chur-Tschiertschen — 122 und Martigny-Champex — 184. Die tageweise recht herbstliche aber dennoch schöne Witterung bewirkte einen saisonverlängernden Einfluss. it. Die Muotathaler-Kirchenbrücke scheint seh* baufällig zu sein, denn als sie letzter Tage von einem Gar alpin befahren wurde, fing es in den Balken tüchtig zu krachen an und nachher stellte sich heraus, dass ein Tragbalken gebrochen war, ein anderer die Muotta hinabschwamm und ein Verstärkungseisen ganz gebogen worden war. Hoffentlich braucht es nicht noch mehr, um sofort die dringend notwendigen Renovationsarbeiten durchzuführen, -ey.