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E_1928_Zeitung_Nr.074

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AUTOMOBIL-REVUE

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N5 74 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE Der Kampf Im Ausland gegen den Bahnübergang. Gleich wie bei uns führen die fremden automobilistischen Verbände und die Fachpresse einen unermüdlichen Kampf gegen den Niveauübergang überhaupt und vor allem gegen den unbewachten Bahnübergng. Ebenso langsam wie im Inland greift auch im Aus- zungen. Wenngleich dieser Betrag, gemessen lande die Ueberzeugung Platz, dass es un-abedingt Sache der Eisenbahnverwaltung oder den Summen, die dem englischen Stras- auf alle Fälle der Behörden sein muss, für die systematische Eliminierung der gefährlichen Passagen einzustehen. Kürzlich fand in den Räumen des Automobil-Clubs von Deutschland eine Konferenz statt, an welcher sämtliche Spitzenverbände des Motorfahrzeugwesen vertreten waren. Es galt die bevorstehenden Aenderungen der Verordnung, die eine Erleichterung des Strassenverkehrs bringen würden, zu unterbreiten. Nach dortigen Meldungen war die Besprechung der trostlosen Sicherheitsverhältnisse an Bahnübergängen eine besonders eingehende, da von den 70,000 Bahnübergängen heute noch gegen 40,000 unbewacht oder gar ohne Schranken sind. Es wurde ausdrücklich festgestellt, dass die Reichsbahnverwaltung ihre bisherigen Sicherungsmassnahmen keineswegs dem so rasch zunehmenden Strassenverkehr angepasst habe, sich vielmehr darauf bescchränke, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, um glaubhaft zu machen, dass sie an der Sachlage nichts ändern könne und auch nicht dazu verpflichtet sei. Es soll deshalb das Reichsverkehrsministerium dringend ersucht werden, unter Zuziehung von Vertretern der Motorfahrzeugverbände mit den Bahnen in Unterhandlung zu treten, um gemeinsam irgend eine Lösung für die dringliche Sache zu finden. Die Zunahme der tödlich verlaufenden Unfälle an Niveauübergängen hat auch die Aufmerksamkeit des englischen Publikums neuerdings erweckt und einer der letzten Zusammenstösse veranlasste sogar das Verkehrsministerium eine gründliche Untersuchung anzuordnen. Die englischen Verbände, vorab die A. A. vertritt nach wie vor die Forderung, dass die Niveaukreuzungen mit Hauptrouten systematisch durch Bahnüber oder -Unterführungen ersetzt werden müssen. Es kann erfreulicherweise festgestellt werden, dass nicht nur der Staat, sondern auch die privaten Eisenbahngesellschaften sich der Notwendigkeit einer zunehmenden Sicherung der Bahnkreuzungen bewusst sind, und deshalb schon zahlreiche Niveaupassagen überbrückt wurden. Das Strassenbaudepartement verfügt für das laufende Jahr aus dem Strassenfonds, in welchen sämtliche Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr fliessen, über einen Kredit von 6% Millionen Fr. zur Konstruktion von Brücken und Unterführungen als Ersatz für Niveaukreu- senfond zugehen, verhältnismässig bescheiden ist, so ist doch ein guter Anfang gemacht worden. Eine ähnliche Verwendung einiger Benzinmillionen würde die Sache auch bei uns wesentlich fördern, allein die Aussichten auf Verwirklichung eines solchen sicherlich sehr berechtigten Projektes sind nicht gerade glänzend wenn man feststellen muss, wie sehr sich der Bund gegen die Auszahlung des von den Kantonen so dringend benötigten Benzinviertesl wehrte. Aber auch die Bemühungen zur Beseitigung der Bahnkreuzungen werden einmal doch zum Erfolg führen müssen und die Verbände sowohl, als auch die Presse wird in ihren Anstrengungen keineswegs erlahmen, sondern durch das ausländische Beispiel aufgemuntert werden. Z. Eine Automobilstrasse zwischen Paris und Deauville. Auch die Franzosen wollen im Bau von Automobilstrassen andern Ländern nicht hintan stehen. So ist der Bau einer Automobilstrasse von Paris nach Deauville geplant, wobei zwei Abzweigungen von Rouen nach Le Hävre und nach Dieppe vorgesehen sind, Das Projekt sieht eine Strassenbreite von 25 Metern vor, wobei die Fahrbahn für die Hin- und Rückfahrt getrennt werden soll. Auch bei diesem Plan spiel begreiflicherweise die Qebührenfrage eine wichtige Rolle. Es ist auch da vorgesehen, dass die Kosten durch Abgaben der Benutzer gedeckt werden. Man hofft, dass etwa jährlich 2000 Wagen die Strecke befahren werden und dass bei einem Kilometergeld von 20 Rp. mit einer jährlichen Einnahmesumme von 30 Millionen Franken gerechnet werden dar. Die ganze Strasse wird eine Länge von rund 100 Kilometern aufweisen; die Herstellungskosten sind auf 200 Millionen Franken devisiert. -t. Eine neue italienische Autostrasse. In Rom beabsichtigt man den Bau einer Aütostrasse vom Forum Romanum über die Thermen des Caracaila und durch die Campagna nach Frascati und Tusculum. Die Strasse soll zwischen den beiden Badeorten Nettuno und Anzio das Meer erreichen. -ei.- Der Automobilismus in Russland. Der Arbeits- und Verteidigungsrat in Moskau hat einen Ausschuss gebildet, der Verhandlungen mit ausländischen Firmen über deren Interessierung am Bau einer grossen russischen Automobilfabrik einleiten soll. Die Verhandlungen sollen sowohl mit europäischen als auch amerikanischen Firmen gepflogen werden. Jedenfalls ist Russland für das Automobil das Land noch offenstehender Möglichkelten. -ei.- Das Automobil in Schweden. Am 1. Januar 1928 wurden in Schweden 145,363 Motorfahrzeuge gezählt. Davon waren 110,135 Personen- und Lastautomobile und 35,228 Motorräder. Noch im Jahre 1918 registrierte man in Schweden nur 8000 Motorfahrzeuge. Der Aufschwung darf als rapid bezeichnet werden. Bis 1924 hat die Zahl der Motorfahrzeuge im Durchschnitt um rund 15,000 zugenommen; in den folgenden Jahren um durchschnittlich 18,000 und im letzten Jahre sogar um 24,501. -ei. Das Vordringen des Autos in Afrika. ernden Verbot noch nicht vollkommen aufgenom- wurde, aber trotzdem schon heute zeigte, dass Die Goldküste Afrikas, um nur eines von denmen vielen Beispielen herauzugreifen. verdankt ihre in dio getroffene Lösung nur eine halbe sei. Verkehrsstörend wirkto namentlich der Umstand, dass die den letzten Jahren beobachtete xascho kommer- Melle Entwicklung zum grössten Teil der Einführung des Motortransportes. in Massen durch die Türöffnungen selbst gehen. Passanten, statt durch die Fussgängerdurchstiche Automobilstrassen verbinden nun die wichtigsten Küstenstartionen mit den entferntesten Punk- diesem UebelstErnd gewiss leicht abhelfen! Ein kleiner Wink der öffentlichen Organe könnte ten des nördlichen innern Territoriums. Der Ausbau des Bahnnetzes geht in dieser entwicklungs- befindet sich am Zollrain, wo Autos und Motor- Ein miserables Strassenstück der Stadt Aarahi fähigen Kolonie nur langsam vor sich und ist zudem sehr kostbillig. Die- Anlage von modernen sonders bedauernswert hätten es hier aber räder unglaublich stark erschüttert werden. Be- die Strassen, sei es als unabhängige Verkehrswege oder Verbindungslinien zu den bestehenden Eisenbahnen hat sich demnach zum Transport der Rohmaterialien, namentlich des Kakao, als notwendig erwiesen. Noch vor 40 Jahren geschah die Beförderung von Lasten fast ausschliesslich durch Eingeborne auf schmalen unwirtlichen Wegen. Anftmgs 1900 befand sich noch kein einziges Motorfahrzeug in dieser Gegend. Heute zählt man indessen schon 5 bis 6000 Automobile und die Länge der erstklassigen Strassen, die 1919 1300 Meilen erreichte, ist im Jahre 1Ö27 auf 5000 Meilen angewachsen. Nicht nur als Personen-, besonders als Lastwagen, hat eich das Auto vorteilhaft eingeführt. Die Städte Acca, Sekondi und Kumarsi haben sogar ihren eigenen Motorbusdienst geschaffen. Dem Vordringen des Motorfahrzeuges sind indessen auch in dieser Gegend, wenigstens noch vorderhand, von der Natur selbst Hindernisse in den Weg gelegt, da in den Regenperioden die Strassen geradezu unbenutzbar sind. Immerhin werden die Fortschritte im Strassenbau auch in dieser Beziehung Besserung bringen. Die Regierung hat in voller Würdigung der Vorteile des Motortransportes die Verbesserung der Strassen an die Hand genommen. Zurückzuführen auf den Unterbaru der Strassen ist die Vorschrift der Regierung, wonach die Verwendung von vier oder fünf Tonnen-Lastwagen verboten ist. Diesem Umstand sucht man in dem Sinne Rechnung zu tragen, dass die Lastwagen Anhänger mitführen. Parallel mit der Einfuhr von Automobil hart die Nachfrage nach Motorvelos eingesetzt, von denen im Jahre 1927 139 Stück von der Gold-Küste aufgenommen wurden J. K. Von der Aarauer-Verkehrsordnung. Dio verschiedenen Neuerungen, welche die Verkehrsordnung für Aarau gebracht hat, leben sich, wie man berichtet, nur langsam ein. Auch wird an manchem Kritik geübt. So erweist sich die bereits neu umgebaute Kasinostrasse als P-Strasse als zu wenig breit, so dass, wenn einige Fahrzeuoo dort parkiert sind, der übrigbleibende Strassenrest zu knapp ist, um Fuhrwerke oder Autos dort kreuzen zu lassen. Das wird meistens noch dadurch erschwert, dass auch dio Zahl der Fussgänger, die auf dieser Strasse verkehren, sehr gross ist. Aber auch über die derzeitigen Zustände in der Allee der Grabenstrasse wird Klage geführt. Dieselbe ist durch die Verkehrsordnung nicht als Parkplatz bestimmt, aber trotzdem soll es undisziplinierte Fahrer geben, die ihre Wagen längere Zeit in leider noch ungeordneter Weise dort hinstellen. Ebenso wird der einseitige Verkehr durch die Tore kritisiert, der zwar nach dem lange andau- Velofahrer, die einzig auf diesen Nordausgang angewiesen sind. Infolge des schlechten Strassenzustandes benützen viele dio Trottoirs. und Bäckerund Metzgerjungen sollen bereits mit einer gewissen Gewandtheit an Fussgängern und spielenden. Kinder vorbeifahren. Wenn aber einmal, wafs kaum ausbleiben wird, ein Unfall passiert, dann ist die Ursache für denselben hauptsächlich in dem skandalösen Zustand der Strasse zu suchen. Obschon die Steigung der Strasse deren Umbsru nicht leicht macht, so ist die Strassentechnik von heutzutage denn doch so weit, dass sie auch hier eine befriedigende Lösung finden könnte. R. Ein äusserst reger Motorfahrzeugverkehr herrscht auf der Hauptstrasse von Fislisbach. Am letzten Sonntag passierten da, von abends 6 bis 1% Uhr, 128 Automobile, 86 Motorräder und 115 Fahrräder, was pro Minute 4,5 Fahrzeuge ausmacht. Auch die übrigen Stunden weisen einen grosseu Verkehr auf, der noch vermehrt wurde, seit die Brücke von Hellingen fertiggestellt worden ist. Nun beklagen sich die Dorfbewohner über die grosse Staubplage, aber sie werfen die Schuld nicht etwa auf die daran nicht direkt schuldigen Automobilisten, sondern sie fordern energisch von den Behörden die rasche Teerung oder Pflasterung der Strasse. —ey. i Sierre a V Sierre est le pays du soleil! La se eultive le vin vermeil wiettent en bouteilles! Partout oü vous irez, demandez cette marque: Soleil de Sierre» Autres ßp e 1 exaktes: Dole - Johannisberg - Pendant, JUalvoisie - Ermitage - Mxiscat, Humagne, rouge d'JEnfer, MI EL DU VALAIS garanti natnrel. que Expeditions dans tous pays. E. GUIDOUX ä SIERRE, K Ä v6 S n SQ) L'ETOILE DE SIEJßBE ^= Fendant pdtillant Ä ED. BÜRO ä SIERRE Autres spe'cialite's: Chäteau de Villa, tJTohannisberg (clos de Qoubing), Dole (dos des Oollines), Malvoisie, Amigne, Mu8cat, Enfer, Glacier. „VIEUX-SIERRE" Fendant et Dole TiC vin des connaisseurs. 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