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E_1928_Zeitung_Nr.076

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18 ÄUTOMOBIL-REVUE

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Die bezüglichen Automobilsteuern sind bei der Einreise für die gewünschte Anzahl Tage beim Einreisezollamt zu entrichten. Beträgt der Aufenthalt in Spanien mehr als die vorausgesehenen Anzahl Tage, so ist für die nicht bezahlten Tage bei der Ausreise die Steuer nachträglich beim Ausreisezollamt zu entrichten. Sofern der Aufenthalt in Spanien mehr als sechs Monate beträgt, so ist die Automobilsteuer für Inlands-Automobilisten (Patente Nacional de Circulacion) für dasjenige halbe Jahr, in dem die Einreise erfolgte, zu bezahlen, zuzüglich zwei Pesetas pro Tag für diejenigen Tage, welche dieses Semester überstieg. Das Wichtige bei dieser Verordnung ist nun das, dass die Erhebung dieser Automobilsteuer für Auslands-Automobilisten nur gegenüber denjenigen Staaten angewendet wird, die von den einreisenden fremden Automobilisten ebenfalls eine Aufenthaltssteuer erheben, wie dies z. B. bei Frankreich, Tschechoslowakei, Holland, Belgien etc. der Fall ist. Da die Schweiz von den einreisenden Auslands-Autombbilisten für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten keine solche Steuer erhebt — im Nationalrat ist zwar eine Motion anhängig, welche eine analoge Steuer einführen will — so haben die nach Spanien fahrenden Schweizer Automobilisten die obgenannte Automobilsteuer nicht zu bezahlen, wenigstens was Aufenthalte bis zu sechs Monaten anbetrifft. Es ist sehr erfreulich, dass die spanische Regierung bei der Einführung dieser Automobilsteuer, die wohl in erster Linie als eine Abwehrmassnahme gegenüber der französischen Autosteuer für fremde Autotouristen zu betrachten ist, das Gegenseitigkeitsrecht mit in Berücksichtigung gezogen hat. Den $chweizerischen Behörden kann, falls wirklich eine eidgenössische Automobilsteuer für Xuslands-Automöbilisten eingeführt werden sollte, nur empfohlen werden, sich das spanische Beispiel zum Vorbild zu nehmen und die Reziprozität, d. h. das Gegenrecht gegenüber den Angehörigen derjenigen Staaten, die keine solchen Steuern erheben, in die Gesetzesvorlage mitaufnehmen. Unsere Automobilisten haben, wie aus vorstehenden Ausführungen hervorgeht, das grösste Interesse daran, dass die- zu vorübergehendem Aufenthalt in unser Land; einreisenden•; Autotou^ risten für Aufenthaltes^is'zu^drei Monaten nicht besteuert werden. s. Wallis. Die kantonale Walliser Ausstellung in Siders, die schon seit mehreren Wochen andauert, erfreut sich grossen Erfolges. Die tägliche Besucherzahl erreicht eine stattliche Ziffer; Automobilisten aus allen Gauen treffen hier zusammen, um die Produkte des Wallis zu bewundern. Die verschiedenen Stände stellen mustergültige Aufmachung dar, und vielerorts, wo die bekannten «Walliser-Spezialitäten» für den Feinschmecker zur Schau gestellt sind, gibt's nicht nur zu bewundern, sondern auch zu prüfen und zu kosten! Wir sehen unter anderm den • Salon der Hotellier-Vereinigung, der Idee und Gedanke dieses verkehrsfördernden Vereins interessant zum Ausdruck bringt. Das Chalet der Firma Lumina, Zürich, in dem eine moderne Oeldruck-Heizung installiert ist, lockt zahlreiche Interessenten an. Am 9. September wird ein Trachtenfest abgehalten werden, das sicher manchen Freund des herrlichen Wallis anziehen wird. O. E. Sommerferien in Davos. Davos dürfte bei schönem Wetter wohl einer der interessantesten Orte für den Automobilisten sein, der seinen Wagen in die Ferien oder gar zur Kur mitnehmen kann. Gutangelegte Wege bieten die Möglichkeit, nach allen Seiten Ausflüge zu machen, die wohl zu Fuss etwas beschwerlich sind. Man braucht sich weder vor Kot noch Staub zu fürchten. Fast das ganze Jahr sind die Wege trocken und staubfrei. Und wie herrlich die ewig frische Luft auf die verstaubte Lunge des Stadtmenschen wirkt, kann sich nur der vorstellen, der einmal Gelegenheit hatte, sich per Auto im Gebirge herumzutummeln. So weit ich geautelt bin, habe ich meine schönsten Erinnerungen aus den Davoser Bergen geholt. Die herrlichen Tage Meten die unvergleichlichen Panoramen. Besonders der Spätsommer kann •vranderibar reine AtmospHäre bringen. Und kommt Regen, so ist meistens zehn Minuten nachher wieder das schönste Wetter. Viele Automobilisten würden es gewiss nicht bereuen, statt am Meere einige Wochen in Davos zuzubringen und mit dem eigenen Wagen das Bündnerland richtig kennenzulernen. Probiert es doch einmal, oder fragt Bekannte, die da gewesen sind, sie werden gewiss meine Ansicht teilen. F.G. HUMOR. «Wie konnten Sie meine Tochter im Finsteren küssen?» «Das habe ich mich ja auch gefragt, als ich sie bei Licht sah.» Nieder mit der Eleganz! Im «Prager Tagblatt» macht sich Egon Jacob söhn über die Herrenmode von heute lustig und man muss sagen, dass er, insbesonders bei den tropischen Temperaturen des heurigen Sommers nicht gar so Unrecht hat. Er schreibt: Männer! Nieder mit der Eleganz von heute! Wir wagen über die transpirationsschweren Ritterrüstungen zu lächeln, wir pfeifen auf den verkehrsstörenden Reifrock und Vatermörder, wir?!! Hol's der Teufel; aber gleich, wir haben das Recht auf diese krasse Ueberheblichkeit verloren! Warum? Da ist der SpazierstockN Ernste Mäner von morgen, die nur noch drahtlos konferieren, die ohne Motor keinen Schritt ausführen, diese Hypermodernen 'brauchen, hihi, ein Stäbchen, das sie kokett unter den Ellbogen stecken. Mit diesem Zeichen, das der Urahne als Freier trug, steigen sie in den Luftbus, mit diesem Behinderungsinstrument wollen sie Tempo von 1930 halten! Da ist der hohe steife Kragen! Die Damen haben ihn längst in die Hölle gejagt. Nur wir deuten nicht die Zeichen unserer Zeit. Jeden Morgen zwängen wir unsere arme Gurgel in eine grässliche Angstrolle, fesseln sie freiwillig und mühen uns ab, dass sie ja nicht ein Milligramm frische Luft abbekommt. Wir lächeln dabei, wir verbergen die Leidenstranspiration, weil wir ganz vergessen haben, dass wir uns von dieser Folter durch einen kühnen Gewaltstreich auch retten können. Zage Dilettantenexperimente mit einem Bubikragen sollte man aber unterlassen! Wo steckt endlich der Reformator mit viel Mut und noch mein; Phantasie? Da ist die Kravatte! Erwachsene Männer, die die Welt erobern, die Tausenden Vorbild in allen Geschmackssachen sind, sie binden sich ein Stück Schnur um den Hals! Mal so herum und mal so herum! Und flüstern sich Boykottbeschlüsse zu, wenn einer mal nicht gleich, wie die Mode befiehlt, statt der überholten Streifen die soeben auftauchenden Pünktchen den verbannten Bombenmustern vorzieht. Da sind die Hosenträger! (Moment, bitte schön, ich weiss, der wirkliche Gent kennt nur den Gürtel, Moment, er folgt sogleich!) Man soll die Vertreterinnen des schwächeren Geschlechts, man soll sie nur auf wenige Stunden verurteilen, s(ch." einmal bei beginnender Hitze zwei Gummiseile über die Schultern zu werfen und sie dort festzulegen! Haben wir denn kein Recht auf ein angenehmes Gefühl auf unseren verantwortungsvollen Schultern! Unmöglich, entweder kann man in diesem Damenkorsettnachfolger nichts essen oder die Beinkleider halten nicht! Sollte da nicht endlich doch ein anderes Patent der Hosenbefestigung ersonnen werden!? Da sind die Strumpfbänder! (Der Feinfeine hasst den Socken!) Verzweiflung packt den Gequälten, wenn er nachts träumt, dass er am wunderschönen Morgen schon eine Fessel um jede seiner sympathischen Waden klemmen muss. Gibt es wirklich keinen menschenfreundlicheren Ausweg? Haf man nur die Erfinderhirne frei für neue Kriegsinstrumente, für Steuerhinterziehungsauf deckungsmethoden! Wird denn Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hostettler & Co., Bern

N»76 1928 ÄUTOMOBTL-REVUE 19 Schweiz. Unfall-und Haftpflicht- Versicherungsanstall in Zürich Automobilhaft pflicht-Versicherungen Auto-Kasko-Versicherungen Einzel-Unfall-Versicherungen Zum Absehluss von Verträgen empfehlen eicht DIE DIREKTION IN ZÜRICH, BLEICHERWEQ 19 und ihre Vertreter 1 .kein Genie, wird denn kein Arzt endlich uns schon von Kindesbeinen an gefesselten Galeerensträflingen Mitleid zollen! Nicht einmal ein viel robusterer Elephant würde sich sein Leben lang ein paar Strumpfbänder ohne Gegenwehrversuche gefallen lassen! Da sind die Lackstieiel! Her mit dem Entdecker des Lackstiefels! Legt ihn in Lack! Schon ein gewöhnlicher Stiefel ist für uns fahrende Zeitgenossen ein Luxus-Quälapparat erster Ordnung geworden! Wer benötigt heute noch richtige Schuhe aus den Tagen der Postkutsche! Zurück, wenn den Herrschaften nichts besseres einfällt, zur Sandale, oder heim zum Adamsbarfuss! Da ist der Anzug! Denkt nur, ihr Leidensgenossen, an das Vorhandensein einer Weste! Menschenskinder, wir atmen alle längsteroberte Radioflugluft, wir sind die Herren der Ozeantiefen, des Fastnordpols geworden, wir nennen Einstein, Steinach, Jolly, Zuckmayer unsere Zeitfreunde, aber wir Stümper klettern jeden Morgen mit der gleichen Idiotengeduld in einen Kinderlatzähnlichen Behälter hinein, ohne uns beim Zuknöpfen einen Leistenbruch anzulachen! Da ist der Smoking! Hilfe! Hilfe! Ich hab's gewagt, ich habe •es gewagt! jawohl, und ich wiederhole es *>mit Mut: da ist der Smoking! Der Smoking mit dem steifen Oberhemd! wenn diese Einrichtung und noch obendrein beim Tanzen mit fremder Leute Töchter nicht die Uebergaleere ist, dann hat der Smokingverteidiger eben noch nie einen Smoking besessen. Und der Frack! (Ich weiss, dass ich von nun ab nie mehr wo Feines eingeladen werde!) Vorne ist nichts und hinten ist so entsetzlich viel, dass einem die Flügel immer zum Mantel herunterhängen! Wo hält man im Frack die Hände? Wie setzt man sich, ohne ein blöderes Gesicht zu machen denn je? Und erst der Zylinder! Also dieses Kopfstück schlägt dem Fass den Boden aus! Man stülpt sich ein glänzendes, sehr, sehr hohes auf die Schädelwand und balanziert wie in Trance los! Ein Zylinder im Autobus, in der Kleindroschke, in der Untergrund, ja, selbst ;«dn der Garderobe und nachher auf dem Massenhaken! Schleudert diese grässlichste aller grässlichsten Unzeitröhren in das Museum für Altertum! c* Hotel fi Pension Sonnenberg US. Zfiridi? ül Groöses Gartenrestaurant. Zürichs schön» ster Aussichtspunkt. Bevorzugter Aufenthaltsort für Automobilisten. Spezialitäten in Küche und Keller. Stets lebende Forellen. — Auto-Garagen mit Boxen. Oel- und Benzintank. — Pension von Fr. 12.— an. Das ganze Jahr offen; HARRY MEYER, Bes., Mitglied des A.Ö. S. t?tt Oggfenffdr dntoanfiftctcc güüimg Biete! ,£ptitiget' die Uotteüe eine* und HI nntooJTcc^ ugldd), ff! ofjne £cigefri)matf und eignet Jtrfj öotsüglufj juc iiltfrfjtmg mit ttJein ltnö {taufttfäften* 2>te großen $lafrfjcn füc fort gamilfentiftfr. - Jteofetft iM.»«M— - - -.»•••••ti.... n c^t!...^.. cs.kA.Av JL n..Jta«tAMBk« A »ft_ UND J"EIN £EW7.TSeN von Victor Bridges*), (2. Fortsetzung) Eine rasche Fahrt den Hügel hinauf, eine scharfe Wendung nach rechts und der Rennplatz breitete sich frisch und grün in der klaren Oktoberluft vor ihnen aus. Tony stoppte das Auto direkt am Eingang zum Sattelplatz, klopfte freundlich auf den Kotflügel. «Nettes Mädel!» sagte er. beugte sich dann heraus und Musette nickte. «Es hat sich ausgezeichnet benommen. Sie dürfen ihm eine gute Portion Oel geben, während ich den Lunch herrichte.» Die letztgenannte Operation nahm nicht viel Zeit in Anspruch. Ein wohlgemeintes Anerbieten der Hilfe von Reggie und Gwendoline wurde höflich, aber bestimmt abgelehnt, und als Tony mit dem Motor fertig war, stand eine behagliche Mischung von Champagner, Hummermayonaise, kälter Zunge und Weingelee auf dem Zusammenklappbaren Tisch im Wageninnern. «Hiermit-», rief Reggie aus, während er sein Glas erhob und sich erleichtert zurücklehnte, «trinke ich ein Wohl auf den Herrn, der den entzückenden Spruch «Der Faule ist reich-» erfunden hat!-» «Sie hätten zuerst auf mein Wohl trinken können,» protestierte Gxvendoline, «nachdem Sie mich auf dem ganzen Herwege an der Hand gehalten haben.» «Ich weiss niemand,» sagte Tony, «der sich besser führen und schlechter aufführen kann als Reggie. Musette, auf Ihr Wohl!» Ernst verbeugte sich Musette. «Ich trinke, darauf,. da$s ihr alle auf den Gewinner setzen möget.» «Tony hält Little Eva», sagte Reggie. «Ich glaube, dass ich dasselbe tun werde. Der Fahrstuhlführer sagte mir, dass sie sehr hitzig sei.» «Nennt man das einen Tip?» fragte Gwendoline stirnrunzelnd. «Pst, Kind,» sprach Reggie, ihre Hand streichelnd, «solche Ausdrücke passen nicht für ein junges Mädchen.» «Entschuldigen Sie, lieber Freund, möchten Sie nicht zehn Bob (Bob — Schilling) für mich setzen. Ich muss nämlich ein paar neue Handschuhe haben. Sie haben diese hier beinahe abgenutzt.» «Ich kann mich auch nicht ausschliessen», sagte Musette und nahm ihre Handtasche. «Tony, Sie sehen ehrlich aus. Hier ist ein Pfundstück auf Little Eva.» Tony nahm das Geldstück. «Ich halte gegen euch alle, das bringt mir vielleicht Glück.» «Gut, hier ist mein letzter Fünfer,» seufzte Reggie. «Wenn Little Eva geschlagen wird, werde ich nächste Woche bei euch der Reihe nach zu Mittag essen.» Eilig packten Tony und Musette die Reste des Frühstücks zusammen, und nachdem sie das Auto der Obhut eines höflichen Polizisten anvertraut hatten, gingen alle vier hinein auf den Sattelplatz. Wie gewöhnlich an den Cambridgeshiretagen war der Rennplatz derartig voll, dass die Herzen der Rembahndirektoren sicherlich mit Dankbarkeit erfüllt gewesen sein mussten «Hier kommen sie», schrie Reggie, als die kleine Gruppe von Männern, die sich am Eingang zum Paddock gesammelt hatte, sich letzt plötzlich nach links und rechts verteilte. « Haltet nach Little Eva Ausschau!» Ein schöner Fuchs, mit Haaren glänzend wie Bronze in der gedämpften Nachmittagsbeleuchtung, war der erste, der sichtbar wurde. Er kam auer heraus, schnaubte, schüttelte den Kopf, worauf er, nachdem er eine Wendung gemacht hatte, an den Tribünen vorbeigaloppierte, dass. die Erde um die Hufe wirbelte. .. «Das ist Colchester, Nummer 72 auf dem Programm», erklärte Tony. «Er ist der einzige, vor dem ich angst habe.» «Hoffen wir, dass er sich das Genick bricht», sagte Reggie liebevoll. «Hier kommen die andern.» Einer nach dem andern galoppierten die fünfzehn Renner die Bahn hinab, mit Jubel begrüsst, der je nach ihrer Placierung an- . sind den äusserst unangenehm. Dieselben versohwinaber nach kurzer Zeit beim Gebrauch von Columba Magenpulver. Es ist ein unschädliches, sicher wirkendes Mitte) gegen Verdauungsstörungen jeder Art, gegen Appetitlosigkeit, Riagensohmerzen, Magenkrampf, Uebeikeit, Erbrechen, Magendrücken, Sodbrennen, Blähungen, Aufstossen, übelriechenden Atem. Preis pro Schachtel Fr. 3.-—. Machen Sie einen Versuoh und Sie werden von dessen Güte, wie sohon Hunderte andere Kunden, überzeugt sein. 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